Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201123. Mai 2012 ·
Samstag, 5.5.2012: Fahrt nach Swakopmund
Nach einem ausgiebigen Frühstück verabschiedetet wir uns von Allen. Helga und Paul fuhren auch nach Swakopmund. Es ging dann weiter auf der Wellblechpiste Richtung Walvis Bay. Wir sahen Wildschweine, Paviane, Springböcke und Strauße. Am Kuiseb Canyon ist die Straße zeitweise geteert. Wir haben uns schon gefreut. Leider geht es aber kurz danach mit der schlechten Piste weiter. Gut, dass wir von Sesriem bis Swakopmund nicht in einem Stück gefahren sind.
So ca. 30 km vor Walvis Bay hielten wir dann doch mal an um etwas zu Essen und dringenden Bedürfnissen nachzugehen. Wir waren schon fast fertig als auf einmal ein großer Kranwagen anhielt und ein Schwarzer auf uns zuging. Mir war die Situation nicht so ganz geheuer und ich habe mich ins Auto verzogen. Er fragte meinen Mann nach einer Flasche Wasser. Ich sagte dann zu Martin, dass er jetzt einsteigen soll und wir besser weiterfahren. Ich war mir nicht sicher, was ich von so einer Situation halten soll. Wir haben dass dann einigen anderen Leuten, die in Namibia erleben erzählt und die fanden das auch alle sehr merkwürdig. Aber Gott sei dank ist nichts passiert.
In Walvis Bay machten wir nur einen kurzen Stopp am Meer, fuhren zum tanken und Geldabheben und kamen dann um 16:00 Uhr bei Sophia Dale an. Sophia Dale liegt ca. 12 km außerhalb von Swakopmund.
Wir wurden von Michaela, der Besitzerin und ihrer Tochter Merle begrüßt. Nach dem Auspacken genehmigten wir uns noch ein Bierchen auf der Terrasse.
Um 17:30 Uhr gingen wir dann ins Restaurant. Manfred fragte und was wir denn gerne Essen wollen. Nachdem wir ihn fragten was es denn gibt, empfahl er uns einen Springbockrücken mit grünem frischen Spargel und Bratkartoffeln. –Perfekt. Martin trank noch ein Bierchen und ich probierte mal einen Rock Shandy. Er war nicht schlecht, aber eher für heißere Tage und hier in Swakopmund war es doch deutlich kälter. Manfred zeigte und noch seine Küche, sein Kühlhaus und erzählte uns einiges über seine Wurstproduktion und seine weiteren Pläne. Er ist ja Metzger. Das Essen war ausgezeichnet, der Wein auch sehr lecker und zum Nachtisch gab es noch einen selbst gebrannten Obstler seines Vaters. Von der langen Fahrt waren wir dann doch ganz schön kaputt und gingen früh Schlafen.
Heute gabs mal nicht so viele Bilder. Aber morgen steht ja die Living Desert Tour an und da gibt es bestimmt viel gute Motive.
Übernachtung: Sophia Dale Base Camp: ÜF: 380N$ p.P.
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Pascalinah2’772 Beiträge · seit 200623. Mai 2012 ·
Wir waren schon fast fertig als auf einmal ein großer Kranwagen anhielt und ein Schwarzer auf uns zuging. Mir war die Situation nicht so ganz geheuer und ich habe mich ins Auto verzogen. Er fragte meinen Mann nach einer Flasche Wasser. Ich sagte dann zu Martin, dass er jetzt einsteigen soll und wir besser weiterfahren. Ich war mir nicht sicher, was ich von so einer Situation halten soll.
Hallo Uli,
meinst Du nicht, dass der Mann einfach nur Durst gehabt haben kann? Wer weiß, warum ihm das Wasser ausging. Habt Ihr ihm denn wenigstens etwas Wasser abgegeben? Gesunde Vorsicht ist schon o.k., aber man muss nicht jedem Menschen gleich böse Absichten unterstellen. Stell Dir mal den umgekehrten Fall vor. Wie würdest Du Dich dann fühlen?
Nicht böse sein, aber hast Du da nicht etwas überreagiert?
bis jetzt bin ich begeistert von Deinem infizierenden Bericht und auch die sensationellen Bilder lassen die Vorfreude auf unsere Rundreise im November täglich größer werden. Interessant fand ich Eure Eindrücke von der Rooiklip Farm, die uns auch interessiert hat. Wir haben uns jedoch für eine Alternative entschieden, da uns die lange und holprige Anfahrt für eine Übernachtung zu aufwendig schien.
Ich bin schon gespannt auf die Living Desert Tour, die auch auf unserem Programm steht und natürlich auf die tierischen Erlebnisse im Etosha sowie natürlich die dazugehörigen Bilder.
Hoffentlich geht es schon bald weiter!
Gruß Thomas
Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201124. Mai 2012 ·
Hallo Thomas,
schön, dass dir mein Bericht gefällt. Da macht dann das Weiterschreiben gleich viel mehr Spass. Die Living Desert Tour war fantastisch. Gibts Morgen. Auch Etosha war ein Hit mit vielen guten Fotos.
LG Uli
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Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201125. Mai 2012 ·
Sonntag, 6.5.2012: Living Desert Tour
Nach dem Frühstück fuhren wir zum Hotel Swakopmund (Alter Bahnhof) wo wir von Douglas von den Living Desert Tours abgeholt wurden und ab gings in die Wüste. Zuerst waren wir ein bischen enttäuscht, dass nicht Chris selbst die Tour machte. Aber Douglas machte das auch fantastisch.
Douglas erklärte uns sehr lustig, wie das Leben in der Wüste, die Nahrungskette der „Little Five“ funktioniert. Ich probiere mal ob ich noch hin bekomme.
„Zuerst ist da der Klopfkäfer, der findet überall in der Wüste Nahrung (Gras etc). Das ist dann sein Müsli. Larven gibt es auch noch am Buffet. Eidechsen und Chamäleon bedienen sich am Buffet; die Spinne frisst Käfer, Larven und kleine Geckos. Das ganze ist dann ein Restaurant. Und wer geht ins Restauran? Schlangen, Schakale, Vögel etc.“
So ähnlich hat er das erklärt. Das war ganz lustig. Das ganze hat er dann noch mit einer Zeichnung im Sand deutlich gemacht. Er wusste auch alle lateinischen Namen. Dann hat er ist noch die Spuren im Sand aufgemalt.
Als erstes suchte er die weiße tanzende Lady.
Dann suchten wir ein Chamäleon und fanden es im Gebüsch.
Als nächstes grub er einen Gecko aus. Der war noch winzig klein, Douglas meint höchsten 4 Tage halt. Später fanden wir dann noch einen größeren.
Dann sahen wir einige Eidechsen. Die waren aber so schnell, dass man siwe nicht fotographieren konnte.
Eine kleine Blindschleiche kamen wir auch noch zu Gesicht.
Nur mit der Schlange klappte es nicht. Wir fuhren kreuz und quer durch die Wüste, erfuhren noch etwas über die Mineralien in der Wüste. Mit einem großen Magneten sammelte Douglas Sand am Boden auf. Die schwarzen magnetischen Bestandteile (Fe3O4) blieben daran hängen.
Die 5 Stunden vergingen total schnell und wir wurden wieder zum Hotel gebracht. Die Tour hat sich absolut gelohnt.
Vom Hotel schlenderten wir zum Leuchtturm und stärkten uns bei Kaffee und einem Toast. Dann begaben wir uns auf den Holzschnitzermarkt. Das ist ganz schön anstrengend. Denn jeder hat einen „Low Price, Best Price oder Small Price“. Von jedem wird man in Beschlag genommen. Man muss Handeln, handeln, handeln. Der Endpreis beträgt bei so kleineren Dingen dann ca. 20% vom Anfangspreis.
Nach einer Dusche bei Sophia Dale sortierte ich noch meine Fotos auf dem Laptop. Dann fuhren wir dann ins Restaurant „The Tug“. Zuvor machten wir noch einen kleinen Spaziergang auf der Jetty.
Zum Essen gab es nach dem vielen Fleisch mal einen Fisch (Kingklip). Im Restaurant trafen wir Helga und Paul, die wir auf Rooiklip kennengelernt hatten und verbrachten noch einen netten Abend.
Essen im Restaurant: 340$ mit Getränken Übernachtung: Sophia Dale Base Camp
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Hi Uli, Ihr habt ein Paar Helga & Paul getroffen, welches aus Speyer kommt. Wir wohnen um die Ecke und werden in 5 Wochen in Namibia 3 Wochen Rundreise machen. Hast Du eine Kontaktadresse (Mail, User, ...) zu Ihnen? Wir würden uns mit Ihnen zum Erfahrungsaustausch treffen (wenn gewollt).
Der Bericht ist echt super und bei all den Bildern wird die Vorfreude immer grösser.
Viele Grüsse Alasska2008
Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201127. Mai 2012 ·
alaska2008 schrieb:Hi Uli, Ihr habt ein Paar Helga & Paul getroffen, welches aus Speyer kommt. Wir wohnen um die Ecke und werden in 5 Wochen in Namibia 3 Wochen Rundreise machen. Hast Du eine Kontaktadresse (Mail, User, ...) zu Ihnen? Wir würden uns mit Ihnen zum Erfahrungsaustausch treffen (wenn gewollt).
Hallo alaska2008,
nein, Mail etc. haben wir leider nicht. Kann aber versuchen sie herauszufinden.
LG Uli
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Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201128. Mai 2012 ·
Montag, 7.5.2012: Swakopmund
Nach dem Frühstück fuhren wir wieder nach Swakopmund, parkten das Auto wieder am alten Bahnhof und gingen als erstes in die Kristall Galerie.
Dann schauten wir uns folgende Sehenswürdigkeiten an: Brauhaus Arcaden, Hohenzollernhaus, Wörmannhaus, Prinzessinnen Rupprechtheim, Mariendenkmal, und die Ankerplatz-Arcade.
Auf dem Markt kauften wir dann noch die restlichen Andenken ein. Den Sundowner nahmen wir bei Museums-Café ein. Zum Abendessen kochte uns Manfred wieder leckeren Springbockrücken. Diesesmal mit einem Chutney und Pommes und einem Salat. Wieder waren die Portionen riesig. Zum Essen tranken wir einen „Rotwein „Alles Verloren“. Der Wein aus dem Hummeldumm-Buch, ein sehr guter Wein. 😛
Übernachtung: Sophia Dale Base Camp
LG Uli
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ein toller Reisebericht, da werden Erinnerungen an unseren Namibiaurlaub in 2010 wieder wach. Einfach wunderschön finde ich die Sonnenaufgangsbilder aus dem Sossusvlei und die Bilder von der Living Desert Tour. Da wir damals in der Sossusvlei Lodge und nicht direkt im Park übernachtet haben, konnten wir die Dünen und das Deadvlei leider nicht beim Sonnenaufgang genießen und die Living Desert Tour haben wir aus reiner Unwissenheit (hätte ich damals bloß ein mehr im Forum geschmökert 🙁 ) leider auch nicht gemacht. Ich bin schon kräftig am überlegen, wie ich beide Ziele noch einmal in eine Tour ins südliche Afrika mit einbinden kann. Wie Ihr sind wir inzwischen nicht nur mit dem Namibia-Virus, sondern mit dem südliches-Afrika-Virus infiziert, und da gibt es noch sooooo viele schöne Ziele 🙂 !!!
Noch kurz etwas anderes Off-Topic. Ich habe gelesen, dass ihr letztes Jahr im Juni in Kanada unterwegs wart "In West-Kanada waren wir letztes Jahr die ersten 3 Juniwochen. Calgary, Badlands, Waterton NP, Banff, Edmonton, Jasper." Wir waren letztes Jahr nicht nur in Südafrika, sondern von Mitte Juni bis in den Juli hinein ebenfalls drei Wochen im Westen Kanada unterwegs. Allerdings nicht wie Ihr in den Badlands, im Waterton NP und in Edmonton, sondern wir sind in Calgary gestartet, dann in die Rocky Mountain Nationalparks gefahren und danach weiter nach Vancouver Island und Vancouver. Da wir letztes Jahr im Juni aufgrund der Wetterverhältnisse (es lag ja teilweise noch reichlich viel Schnee) nicht überall dort wandern konnten wo wir wollten, geht es dieses Jahr ab Mitte August noch einmal für drei Wochen nach West-Kanada. Diesmal aber nicht mehr nach Vancouver Island und Vancouver, sondern in diesem Jahr ist Calgary Start- und Endpunkt. Von daher wäre ich sehr an Eurer Route vom letzten Jahr interessiert, da ich noch unschlüssig bin, wie sich insbesondere Edmonton oder die Badlands mit in unsere Rundreise "integrieren" lassen. Vielleicht magst Du mir ja eine PN schreiben. Da würde ich mich wirklich drüber freuen.
Ansonsten bin ich schon gespannt, wie es mit Eurem Namibia Bericht weitergeht 🙂 .
Am Morgen werden ich von meinem Schatz mit einem „Alles gute zum Geburtstag“ geweckt. Stimmt, da war noch was. Ich werde wieder ein Jahr älter.😗 Aber, hier in Afrika lässt sich der Geburtstag auch ganz gut feiern. 🙂 🙂 Nach einem, wieder reichlichen Frühstück verabschieden wir uns von Michaela, Merle und Manfred und fahren Richtung Spitzkoppe.
Dort mussten wir erstmal 90N$ Eintritt zahlen. Der junge Mann erklärte uns dann noch, was wir alles anschauen könnten. Wenn wir allerdings die Felszeichnungen anschauen wollten, dann müssen wir das mit Führer machen und das kostet nochmal 150N$. Dann hielt er uns ein Schreiben hin, wo alles noch mal erklärt stand. Dann erklärte er uns noch, dass wir die Zeichnungen aber auch alleine anschauen könnten und das würde dann nur 100N$ kosten. Wir haben das natürlich auch gezahlt. Dafür haben wir aber keine Quittung bekommen. Da fühlten wir uns dann schon etwas abgezockt.. Wir fuhren also als erstes zu den kleineren Felszeichnungen, da wir ja nicht so viel Zeit für die große Runde hatten. Die Felszeichnungen waren aber nicht der Hit, da haben wir später schönere gesehen. Das hat sich dann im nach hinein nicht rentiert hierfür 100N$ zu zahlen.
Als nächsten suchen wir dann die „Brücke“ und fanden sie auch. Wir sind dort ein wenig herumgelaufen. Das war echt klasse und man konnte gute Fotos machen. Die Landschaft war auch sehr schön und man hatte von oben eine gute Sicht. Die Campgrounds lagen auch sehr schön. Da kann man am Abend bestimmt einen tollen Sundowner genießen. Das nächste Mal gehen wir dort vielleicht Campen.
Nach einem Tankstopp in Usakos kamen wir gegen 15:00 Uhr an der Onduruquea Guest Farm an. Wir waren schon sehr gespannt, weil wir ja schon so viel unterschiedliches hier im Forum gelesen hatten.
Teil 2 folgt später.
LG Uli
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Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201101. Juni 2012 ·
Jetzt hatte ich Teil 2 schon mit allen Fotos fertig und nach dem Absenden hat es wieder eine Zeit gedauert und nichts ist passiert und wieder war die ganze Arbeit umsonst. Kann mir mal jemand erklären warum das ab und zu passiert? Auf jeden Fall habe ich jetzt keine Lust mehr und gehe frustriert ins Bett. :-(:-(
LG Uli
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Fleur de Cap1’409 Beiträge · seit 201001. Juni 2012 ·
Hallo Uli,
so geht es mir bereits seit Tagen...bin richtig frustriert, da man doch einiges an Zeit investiert...😐 Aber: nicht aufgeben, es lohnt sich. Ich habe mir jetzt nochmals zeigen lassen, wie man die Bilder klein kriegt und jetzt lade ich schön eins nach dem anderen...nur nicht zuviel auf einmal 😗
Monika Siebold begrüßte uns und teile uns mit, dass es gleich Kaffee und Kuchen geben würde und um 15:30 Uhr dann ein Game Drive starten würde. Klasse. Wir brachten noch schnell unser Gepäck in den Bungalow und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. So ein toller runder Bungalow mit großen Fenstern und einen Blick direkt auf das Wasserloch.
(Der Alibert-Spiegelschrank im Bad störte uns übrigens nicht; man hält sich ja nicht ewig im Bad auf. Und ein sauberes, modernes Bad ist mir 100mal lieber, als z. B. das Bad was wir am Waterberg Camp hatten)
Wir stärkten uns mit Kaffee und Kuchen und dann gings los. Wir waren schon ganz gespannt. Unser erster Game Drive. Mit uns fuhren noch 2 Ehepaare aus Karlsruhe, Susanne und Thomas und Micha und Peter. Herr Siebold erklärte uns so einiges über die Tierwelt auf der Farm. Als erstens sahen wir viele große Termitenhügel. Dann sahen wir einen Adler und viele Oryx, Kudus, Strauße, Antilopen und Springböcke. Dann kamen wir zu einer großen Herde Weißschwaz-Knus. Wie auf Kommando fingen sie plötzlich an im Kreis zu laufen, dann standen sie wieder friedlich da. Dann ging das ganze Schauspiel wieder von vorne los. Einfach klasse.
Am Ende gab es dann noch ein Sundowner-Bier und wir fuhren bei einem tollen Sonnenuntergang wieder zurück. Das war ein schöner Game Drive, auch wenn wir keine Giraffen gesehen haben.
Nach einer Dusche setzten wir uns ans Feuer, welches Herr Siebold zwischenzeitlich schon angefacht hatte. Ich spendierte noch eine Flasche Sekt und bekam von Allen noch ein „Happy Birthday“-Geburtstagsständchen. Herr Siebold grillte inzwischen Oryxsteaks in einer großen Pfanne über dem Feuer. Zum Essen gab es ein leckeres Buffet mit Zebrafrikadellen, Oryxstaeks, vers. Gemüse, Dinkel, Kartoffelbrei und Salat. Wirklich ein ausgezeichnetes Essen. Herr und Frau Siebold erzähltes uns noch einiges Interessante über das Leben in Afrika. Um 22:00 Uhr gingen wir dann ins Bett. Das Schlafen war allerdings nicht so einfach,da man immer aus dem Fenster zum Wasserloch schauen musste, welche Tiere gerade dort sind. Die ganze Nacht war das Wasserloch gut besucht.
So einen schönen Geburtstag hatte ich schon lange nicht mehr. So verbringe ich ihn jetzt jedes Jahr 🙂
siehste, so kann´s gehen. Mich freut das, dass es Euch auf der Onduruquea Farm so gut gefallen hat.:)
Wir haben das (leider) ganz anders erlebt, aber oft sind die Empfindungen halt völlig unterschiedlich.
Grad das auch von Dir zitierte Wasserloch - bei uns war an den drei Tagen, die wir auf Onduruquea waren, so gut wie keine Tiere zu sehen. Natürlich haben wir nicht die halbe Nacht Wache geschoben, aber die Ausbeute war sehr gering.
Mal geht´s halt so, mal so. Wahrscheinlich sind alle Tiere auf Onduruquea vor dem bayern schorsch geflüchtet.😉 Dabei hätten wir so einen tollen Blick auf das waterhole gehabt.
Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201103. Juni 2012 ·
Hallo Bayern Schorsch,
vielleicht hattet ihr einfach nur Pech. Dafür hast du ja ein gutes Essen bekommen. man kann halt nicht alles haben.
Wir haben in der Etosha z.B. keinen einzigen Löwen gesehen 🙁 , dabei wissen wir, dass zur der Zeit viele unterwegs waren. Wir waren einfach am falschen Wasserloch. C'est la vie...
Was macht eure Autosuche?
LG Uli
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Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201104. Juni 2012 ·
Mittwoch, 9.5.2012: Living Museum der San
Um 6:30 Uhr hielt mich nichts mehr im Bett. Ich schnappte mit meine Kamera und zum Wasserloch. Martin schlief noch. Am Wasserloch war wieder einiges los.
Nach dem Frühstück fuhren wir zum Living Museum der Sans. Die Karlsruher waren schon da. Sie hatten ein schnelleres Auto.;)
Gemeinsam machten wir die „Buschwalk-Tour". Dort erklärte uns der Älteste in seiner Sprache wie die Sans Leben, Feuer machen, Jagen usw. Der Jüngere konnte Englisch und übersetztes uns alles. Mit dabei waren 3 kleine Kinder. Die durften dann ab und zu auch was zeigen, was ihnen sehr viel Spaß machte. Die Tour dauerte 1.5 Stunden. Wir haben auch viel schönere Felszeichnungen gesehen, als an der Spitzkoppe. Zum Schluss besuchten wir noch das Dorf. Ich kaufte mit eine Kette. Martin war so begeistert von dem Jagdwerkzeug, dass er es gleich mitnahm, dazu noch einen langen Speer.
Der Ausflug hat sich gelohnt. In Omaruru gingen wir noch einkaufen und tranken einen Kaffee. Den Nachmittag verbrachten wir faul am Pool.
Um 16:00 Uhr packten wir zwei Bier in den Rucksack und machten uns auf zu einem Spaziergang. Unser Sundowner Bier tranken wir dann auf dem Rückweg. Plötzlich sagte Martin, dass ich dort einen Baumstumpf fotographieren könnte, der aussieht wie ein Fuchs. Als ich das gerade machen wollte, bewegte sich dieser; es war tatsächlich ein Fuchs oder Schakal. 😄
Am Feuer grillte Herr Siebold wieder leckere Oryxsteaks. Dort lernten wir noch Anja und Rüdiger aus dem Schwarzwald kennen. Bei ihrem Gamedrive hatten sie Giraffen gesehen, dafür aber nicht die tolle Herde Weißschwanzknus.
Zum Abendessen gab es noch gerillten Kudu, Butternut, hausgemachte Nudeln, Spinat-Tomatenauflauf und Salat. Zum Nachtisch gab es Maulbeerpudding.:P Anschließend tranken wir mit Susanne, Micha, Thomas und Peter am Wasserloch noch Wein und Whiskey. Dort war wieder einiges los, ebenso wie in der Nacht. Hauptsächlich Antilopen und Oryx.
Übernachtung: Onduruquea Guest Farm
LG Uli
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Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201106. Juni 2012 ·
Hallo Fomis,
den nächsten Bericht (Etosha) gibts erst nächste Woche, da wir 4 Tage in die Steiermark nach Bad Mitterndorf fahren. Dort treffen wir uns auch mit Fam. Steiner von der Pension Steiner in Windhoek.
Ich hoffe mein Reisebericht mit den Fotos gefällt euch bis jetzt. Über den ein oder anderen Kommentar oder Kritik hätte ich mich auch gefreut. 🙂
Wünsche Allen einen schönen Feiertag und ein schönes Wochenende.
LG Uli
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die Fomis hier lesen alle mit entsprechender Begeisterung und begleiten euch quasi mit auf eurer Tour. Nun müssen wir also auf den Fortgang etwas warten.
Schön, dass die Oryx bei dir einen Sonderstatus haben: "Anschließend tranken wir mit Susanne, Micha, Thomas und Peter am Wasserloch noch Wein und Whiskey. Dort war wieder einiges los, ebenso wie in der Nacht. Hauptsächlich Antilopen und Oryx.
Hätte sonst gedacht, dass Oryx auch Antilopen wären 🙂
Top-Fotos, guter Bericht, wir sind gespannt auf den Fortgang...