THEMA: Uganda im März/April 2021- ein Reisebericht
20 Apr 2021 16:24 #613319
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Reisebericht Uganda 2021
Kopf- und planlos, aber mit Maske nach Uganda.

Zwei Wochen Ferien, aber viele Länder unerreichbar, da eine anschließende Quarantäne herrscht. Unser eigener Wagen wartet in Namibia auf uns, für mich unerreichbar im Moment, aber …
Uganda steht beim RKI nicht auf der Liste der Risikoländer, der Inzidenzwert liegt bei 0,2-0,3.
Das passte ganz gut, also habe ich 10 Tage vor dem Abflug ein Ticket für den Flug HH-Amsterdam-Kigali-Entebbe gebucht. Täglich habe ich die Inzidenzwerte studiert. Sie blieben niedrig. Natürlich habe ich so gebucht, dass ich eventuell kostenfrei stornieren kann. Beruflich arbeite ich in einem Feld, in dem ich täglich mit einer Quarantäne rechnen muss. Aber dieses Mal klappte alles! Juchhu!!!
Bei unserem Freund Douglas (Alpha Rent) habe ich nach einem Wagen gefragt und erfahren, dass er zwei Tage nach meiner Anfrage verstorben ist. Das hat uns sehr traurig gestimmt. :(
Weitere Autovermietungen waren Roadtrip Africa oder Afromaxx und I-Drive. Nun war I-Drive mit Abstand der günstigste Anbieter, aber es gab nur Nissans. Mein Mann wollte doch lieber einen vertrauten Toyota mieten. Bei unserem letzten Besuch in Uganda sind wir mehr oder weniger über Schlammpisten gerutscht und das Verhalten eines Toyota können wir seit Jahren einschätzen.
Aufgrund dieser unplanbaren Coronasituation habe ich erst am Nachmittag vor unserem Abflug, als ein negativer Covid PCR Test bestätigt war und mich keine Schulquarantäne einholen konnte, den Wagen buchen wollen.
Bei Roadtrip Africa waren inzwischen alle Autos mit Pop-up Dach ausgebucht und bei Afromaxx war es etwas teurer. Schließlich bin ich mit Rainer Bockmann von Afromaxx ins "E-Mail-Gespräch" gekommen und er bot uns noch einmal 10% auf den Tagespreis. Nun stimmte alles und das stellte sich später auch als Glücksfall heraus. Der Wagen sollte am Sonntagmorgen zum Gästehaus geliefert werden.
Mit dem Papyrus Guesthouse in Entebbe habe ich dann auch noch geschrieben und die ersten zwei Nächte dort reserviert.
Nun musste noch sehr schnell der Koffer gepackt werden. Meine Packliste habe ich im PC und kann schnell abhaken, was in den Koffer gehört. Am Wichtigsten ist natürlich das Fotoequipment. Eine Malariaprophylaxe hatten wir noch im Schrank liegen und so waren wir bis zum späten Abend reisefertig. Noch nie bin ich so kurzfristig und kopflos in den Urlaub gefahren.
Von dieser Reise haben wir nur unseren Eltern und den Kindern etwas erzählt. Wir kamen uns teilweise wie Straftäter vor, wenn man erzählt hätte, dass man nach Afrika fliegt. Zumal gerade die heiße Diskussion über die Mallorca Urlauber entbrannt war.

Samstag, 27/3/21
Um 7.30 Uhr hebt die Maschine pünktlich in Hamburg ab, um 10.00 Uhr starten wir in Amsterdam.





Ich kann es nicht glauben, dann sind wir in der Luft und eine Durchsage des Piloten macht deutlich, dass wir auf dem Weg nach Kigali und Entebbe sind. Ich breche fast vor Glück zusammen und mir kommen die Tränen. Dass, was noch vor 1,5 Jahren so selbstverständlich war, ist nun zum Luxus in Ausnahmesituationen mutiert.
Der Flug ist sehr angenehm, alle Passagiere tragen eine Maske. Die Maschine ist auch fast ausgebucht. Touristen befinden sich nur wenige an Bord, aber viele Einheimische, die in Europa leben und ihre Familien in der Heimat besuchen wollen.


Unter uns die Ardennen!

Während des Fluges erhalten wir ein gutes (für ein Flugzeug entsprechend!) Essen, Wein und Bier inklusive und Getränke auch zwischendurch, zum Abend wird eine weitere Mahlzeit serviert. Mit einer Mahlzeit, wie dieser haben wir nicht gerechnet. Bei Eurowings gab es für Manfred nur ein Sparessen im Januar. Das Essen ist bestimmt nicht "First-Class", aber wir haben noch nicht einmal so etwas erwartet. Wir wollten schließlich nur nach Uganda fliegen! :kiss:







Nach guten 7.30 Stunden landen wir in Kigali, haben dort eine Stunde Aufenthalt. Das Flugzeug wird gereinigt, wir dürfen (müssen) aber sitzen bleiben und eine weitere Stunde später landen wir in Entebbe. Es ist 22.30 Uhr Ortszeit.
Bei Betreten des Flughafens wird natürlich erst einmal Fieber gemessen, dann der PCR Test kontrolliert und ein Gesundheitscheck, der schon im Flugzeug ausgefüllt werden musste, überprüft. Man hat das Gefühl, die Gesundheitspapiere sind wichtiger als der Reisepass. Das ist auch gut so.
Unmittelbar vor Abflug habe ich online noch ein Visum beantragt und dieses direkt mit einer Kreditkarte bezahlt (50 US$), so dass wir uns nun am 2. Schalter anstellen dürfen und das Visum nur noch in den Pass geklebt werden muss. Dazu wird ein Foto erstellt und ein dicker Aufkleber kommt in den Pass. Die ganze Prozedur dauert mit dem Warten in der Schlange ca. 20 Minuten.
Während mein Mann bereits am Gepäckband wartet, besorge ich mir noch schnell eine MTN Simkarte. Natürlich habe ich wieder viel zu viele GB gekauft, aber das Telefonguthaben werde ich noch gut nutzen.
Die Karte kostet 20 US$. Es gibt auch kleinere und günstigere Bundles, aber irgendwie war ich mir nicht sicher, wie viele GB ich nutze, wenn ich Fotos per What`s App sende, das GPS nutze und per What`s App telefoniere. 1 GB hätte durchaus gereicht.

Unser Gepäck ist vollständig und mein Mann rollt bereits zur Kontrolle. Die Koffer und Taschen werden erneut durchleuchtet. Dann steuert er den ersten ATM an und zieht Geld. Als ich ankomme, verkündet er stolz, dass er bereits 100000 Uganda Schillinge gezogen hat. Ich beginne zu lachen und er versteht mich nicht.
100000 UGX reichen nicht einmal für eine Tankfüllung, obwohl der Diesel hier günstig ist. Dieser Betrag entspricht ungefähr 23 Euro!
Ich ziehe noch einmal 1 Mio. UGX und dann treten wir hinaus in die nächtliche Wärme. Dort wartet bereits Ashraf vom Papyrus Guesthouse auf uns. Das Gästehaus ist nur 15 Minuten vom Flughafen entfernt.
Nach einem erneuten Fiebercheck und dem Desinfizieren der Hand, begrüßt uns Joan mit einem Früchtedrink. Wir checken ein, bestellen ein Frühstück für 8.30 Uhr und begeben uns ins Zimmer. Unter dem Moskitonetz schlafen wir sehr gut.

Wie es am Sonntag weiter geht.... demnächst oder später! :woohoo:

Liebe Grüße
Biggi
Letzte Änderung: 03 Mai 2021 17:36 von tiggi.
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21 Apr 2021 15:39 #613419
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Ihr Lieben Fomis,
herzlich willkommen auf unserer kurzen Auszeittour! :kiss:
Es ist schön, dass Interesse an meinem Bericht besteht. Die Mitleser motivieren mich zum Schreiben.
Für uns war es die 2. Ugandareise und daher mussten wir keine großen Rekorde aufstellen, was Trekkingtouren oder Tiersichtungen wie Gorlllas u.ä. betrifft. Es war eine entspannte und ruhige Tour.
Vordergründig war natürlich auch der Besuch im Toro Baby Waisenhaus und der Besuch von Stefan und Mariam auf ihrer Farm!
Ach, es war so schön - Freiheit: Keine Coronanachrichten, kaum Masken und Essen im Restaurant und die glücklichen Kinder... ! :) :kiss:

Biggi
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21 Apr 2021 15:56 #613421
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Sonntag, 28/3/21 - Entebbe-

Die Luft ist morgens noch feucht, aber es regnet nicht. Um uns herum zwitschert es, viele Vögel befinden sich in und auf den Bäumen. Unser Frühstück ist hier british gestylt mit baked Beans, Rührei, Tomaten, alles warm und Ugandatee mit Ingwer. Dazu gibt es frisches Obst und Toast.





Wir sind die einzigen Gäste, neben all den Vögeln!



Pünktlich um kurz vor 10.00 Uhr erscheint Rainer Bockmann von Afromaxx mit dem Toyota Land Cruiser.
Ein völlig unauffälliges Auto bringt er mit!




Das sind Handyaufnahmen, die sich immer wieder auf den Seite drehen, tut mir leid!

Abgerechnet wird in Euro, wir legen die Scheine auf den Tisch. Für eine Anzahlung war nicht genug Zeit, aber hier funktioniert alles völlig unkompliziert.
Ein kurzer Vertrag wird ausgetauscht, eine Kaution müssen wir nicht hinterlegen und Autopapiere benötigt man in Uganda auch nicht.
Der Wagen macht einen sehr guten Eindruck, vor allem ist er sehr sauber von innen und außen. Reserveöl, Feuerlöscher, Warndreieck, Verbandskasten, Wagenheber und Reserverad, nichts fehlt!

Bei Alpha Rent waren die Fahrzeuge nicht so sauber und technisch mussten wir auch etwas nachhelfen. Wie wir jetzt hörten, werden sein Sohn und die Ehefrau den Betrieb mit derzeit 35 Fahrzeugen weiterführen.
Afromaxx verfügt nur über eigene Fahrzeuge. Das Fahrzeug ist ein Baujahr 2014 und damit noch relativ jung für Uganda. Aufgrund hoher Einfuhrzölle gibt es hier nur wenige Neufahrzeuge.
Der Wagen verfügt über eine Kühlbox, die immer dann sehr gut kühlt, wenn der Motor läuft. Diese Box haben wir nicht bestellt, umso mehr freuen wir uns darüber und es hat sich als wirklich sehr gut herausgestellt. Im Shoperite in Entebbe und Kampala gibt es Lebensmittel, die man eher selten oder deutlich teurer im Land findet, so z.B. Joghurt oder Savanna Dry (Das haben wir nur hier gefunden!). Zusätzlich habe ich schon vorher um eine Gastkartusche gebeten. Im Auto befindet sich eine 12 L Gasflasche. Auch das hat prima geklappt. Eigentlich wollte ich nur eine 400 g Kartusche, um hin und wieder eine Tasse Wasser zu kochen. Wir haben schon vor zwei Jahren versucht, so eine kleine Kartusche zu kaufen. Diese scheint es hier nicht zugeben. Die kleinsten Gasflaschen beinhalten 3 Liter.
So können wir unterwegs immer mal ein Kännchen mit heißem Wasser aufsetzen und ein Tütencappuccino trinken. Gute Restaurant sind an den Durchgangsstraßen oft sehr rar oder sehen nicht sehr einladend aus.
Rainer ist ein sehr sympathischer Mensch, wir verstehen uns von Anfang an sehr gut und klönen noch zwei weitere Stunden über sein Geschäft, die Lage in Kenia und Uganda und über die deutsche Politik. Danach bringen wir ihn nach Hause. Seine Autowerkstatt und sein Haus liegen nur wenige Kilometer entfernt vom Gästehaus.
So sind wir schon einmal sehr gut angekommen und trotz der Kürze der Zeit hat alles perfekt geklappt und wir haben auch wieder nette Leute kennengelernt.

Inzwischen ist es Mittag geworden, wir fahren in die Victoria Mall zum Einkaufen und besuchen das Javas Café. Schon an der Einfahrt zum Parkplatz überraschen uns die gut organisierten Hygienemaßnahmen der Menschen. Am Schlagbaum wird Fieber gemessen und uns werden die Hände desinfiziert. Hier kommt niemand ohne Desinfektion auf den Parkplatz.




Fiebermessen und Desinfizieren!

Nach dem Einkauf lassen wir uns im Javas Café nieder, natürlich nach dem Messen der Temperatur und dem Reinigen der Finger. Das gesamte Personal trägt Masken und nach dem Besuch wird jeder Tisch mit Infrarotpistolen und Desinfektionslösung gereinigt, inklusive der Stühle.
Wir bestellen einen Cappuccino und einen Karamell Latte mit Peanut Butter Cake (35.000 UGX). Hier ist alles ziemlich lecker! Es gibt übrigens auch Schwarzwälderkirschtorte! :woohoo:

Der ganze Nachmittag liegt noch vor uns und wir überlegen, was wir Sinnvolles tun können. In Entebbe gibt es einen botanischen Garten, der ebenso zu einem Spaziergang einlädt, wie das Wildlife Education Center mit wilden Tieren, die hier aufgepäppelt werden, teilweise wieder ausgewildert oder ihren Altersruhesitz finden.

Zum Einstieg in unser geliebtes Afrika, erscheint uns das eine gute Idee! ...

Biggi
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Letzte Änderung: 24 Apr 2021 14:42 von tiggi.
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21 Apr 2021 16:47 #613430
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Wildlife Education Center in Entebbe



Wir entscheiden uns für einen Spaziergang durch das Wildlife E. Center. Vor zwei Jahren waren wir auch schon hier und tatsächlich hat sich manches geändert.
Der Eintritt für Ausländer beläuft sich auf 50.600 UGX oder 15 US$. Residents oder auch Expats zahlen deutlich weniger. Deshalb können sich auch viele einheimische Großfamilien diesen Ausflug leisten.
Heute ist Sonntag und diesen sonnig heißen Tag nutzen die Einheimischen ebenfalls für einen Ausflug. Was uns aber dort erwartet, konnten wir nicht ahnen.
Kurz vor dem Urlaub haben wir den Beitrag von Frank Elstner in Uganda über das Wildlife Education Center gesehen und haben erneut eine Art Zoo erwartet, doch dieses Mal stand das Vergnügen über dem Schutz der Tiere. Dazu später tolle Bilder! :ohmy: :angry:

Der eigentliche Parkplatz ist um eine Wiese erweitert und man läuft ein bisschen zum Haupteingang, aber auch hier wird vor dem Kassenhäuschen die Temperatur gemessen und die Hände desinfiziert. Der Ein- und Ausgang ist als Einbahnstraße gekennzeichnet. Im Park verläuft sich die Menschenmenge. Eine Maske ist Pflicht, wird aber von vielen Personen unter der Nase oder gar nicht getragen. Wir haben das Gefühl, die Menschen fühlen sich hier sicher.



Es sind neue Mitbewohner eingezogen… die eigentlich gar nicht nach Afrika passen.






Vielleicht vermehren sie sich ja noch? :lol: :silly:

Die Schimpansen leben auf einer eigenen Insel und sind so vor den Menschen geschützt. Von einer Aussichtsplattform kann man mit etwas Glück deren Treiben beobachten. Befinden sie sich im hinteren Teil der Insel, sieht man gar nichts.






Inzwischen sind an der Insel der Schimpansen Namenstafel angebracht worden, so dass man die Tiere kennenlernen kann.








Der oder die hat uns eine nette Show präsentiert. :P

Neben Löwen, den Servalen oder dem Karakal gibt es auch Zebras und Nashörner, sowie viele Vögel. Der Park liegt direkt am Victoria See und hat eine Regenwaldvegetation. Mit etwas Glück kann man Vögel und die White Collobusse entdecken.
Die Bäume sind allerdings entsprechend hoch und das Licht ist dunkel, trotzdem konnten Collobusse entdecken...






Mit Baby.. :P








Ein Hornbillpärchen schwebte auch über uns ...




(Black and white Casqued Hornbill)



Der Medizingarten wird gut gepflegt, alle Pflanzen sind beschriftet und werden regelmäßig gegossen. Bei unserem letzten Besuch wurden einige Beete neu angelegt. Es war alles fertig.
Die Wege im Park sind sauber und es macht viel Spaß hier entlang zu laufen, aber dann…

Die meisten der Besucher tummeln sich im Pool oder auf der Spielwiese mit ihren Kindern. Es wird Eis gegessen oder mit einem Karussell gefahren.





Weit ab von diesen Menschen gehe ich zum See und es verschlägt mir die Sprache. Hier wurde gestern eine Hochzeit gefeiert und die Reste der Party liegen schmutzig und dreckig am Ufer. Sitzkissen aus den Stühlen gerissen, Plastikbecher und Besteck, leere Wasserflaschen und dazwischen die zahlreichen Marabus. Wie ist das möglich? Ein Wildlife Research Center wird zum Tummelplatz von Partygästen. Hier müssen wir nicht mehr hin.


Es kommt noch schlimmer...

Dabei gibt es so schöne Ecken hier...





..und wir entdecken auch die kleinen Dinge.. oder die etwas größeren, aber sehr schönen...














Guten Appetit!

Biggi
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Letzte Änderung: 21 Apr 2021 18:38 von tiggi.
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22 Apr 2021 18:30 #613531
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Nach dem WEC -Besuch
Vor dem Gelände sitzt eine Frau, die frischen Fisch aus dem See verkauft. Ein großer Fisch kostet 35.000 UGX, erklärt sie uns. Leider sind wir keine Fischesser und kochen auch nicht selber, aber eine muslimische Familie nimmt einen Fisch mit.



Unser Abendessen wollen wir im Restaurant des 2 Friends Beach Hotels einnehmen. Wir fahren dorthin und müssen feststellen, dass der halbe Strand durch das Hochwasser des Sees weggespült ist und das Restaurant jetzt ziemlich klein ist. Die ganze Terrasse über dem See ist zerstört worden und die wenigen Plätze im vorderen Bereich des Restaurants sind völlig überfüllt. Es gäbe nur einen Tisch zum Getränkeabstellen noch und zum Füße waschen! Die stehen fast im Wasser.





In zwei Wochen sind wir wieder hier und wollen dann dort essen. Inzwischen wird es dunkel, die Sonne geht unter ...




Boda Bodas warten vor dem Restaurant auf Kunden. In Uganda herrscht ab 22.00 Uhr eine Ausgangssperre.

...und wir beschließen noch einmal ins Javas Café zu fahren. Das Essen ist dort ziemlich gut. Nach der Desinfektionsprozedur bestellen wir unser Menü. Gegrillte Hähnchenbrust mit Beilagen und Pommes und frischgepressten Ananassaft gibt es für mich.
Mit vollem Bauch kehren wir ins Gästehaus zurück und bestellen unser Frühstück für 8.00 Uhr. Ein Gläschen Wein trinken wir noch auf der Veranda und nutzen das WLAN, um erste Grüße in die Welt zu senden. Die Auswahl an Getränken ist hier nicht sehr groß. Es sind schließlich auch keine Gäste da, aber einen südafrikanischen Wein hat sie im Angebot. Wir zahlen 25.000 UGX/entsprechend ca. 6 € pro Glas.

Montag, 29/3/21
In der Nacht fällt der Regen, auf den wir schon gewartet haben. Gegen 4 Uhr beginnt ein heftiges Gewitter. Manchmal überlege ich, ob es die startenden und landenden Flugzeuge sind, die laut donnern und das Bett zum Vibrieren bringen oder der Donner des Gewitters.
Als ich aufwache, merke ich, dass ich zwar das Handy zum Laden angeschlossen habe, aber nicht die Steckdose separat angeschaltet habe. :woohoo: Ich bin eben doch noch nicht ganz angekommen!
Einigermaßen trocken gelangen wir aber ins Restaurant und können auch anschließend unser Gepäck im Auto verstauen. Um nicht jedes Mal alle Taschen aus dem Auto zu tragen, verpacke ich die Bekleidung und Dinge des täglichen Gebrauchs in den Trolleys. Unser Zimmer ist allerdings sehr klein und es gibt keine Möglichkeit, einen großen Koffer und eine Reisetasche umzupacken. Ich muss die Dinge auf dem Bett verteilen und dann in die Trolleys stopfen.
Das Gästehaus konnten wir mit der Kreditkarte bezahlen. Im Allgemeinen benötigt man viel Bargeld in Uganda, da nur sehr wenige Unterkünfte oder Tankstellen eine Kreditkarte akzeptieren. Bargeld sollte immer in ausreichender Menge vorhanden sein.

Unser heutiges Ziel steht noch gar nicht fest. Ich habe auch keine Unterkunft gebucht. Im Moment sind nicht viele Touristen im Land und es dürfte kein Problem sein, etwa geeignetes zu finden. Doch schon in ein paar Tagen, soll genau das unser Problem werden.
Wir nutzen den Expressway, eine Art Autobahn die Entebbe mit Kampala verbindet. Schon vor zwei Jahren war diese Autobahn fertiggestellt und die Kassenhäuschen eingerichtet. Nun sind wir darauf eingestellt, hier zu zahlen. Die Häuschen sind aber immer noch verwaist und/oder sogar wieder zerstört. Die Autobahn ist immer noch kostenfrei zu nutzen. :P ;)
Kampala erreichen wir schnell, umrunden das Zentrum und finden dieses Mal, dank Goggle Maps, den richtigen Weg nach Nordwesten. Das Chaos ist in den Vororten trotzdem perfekt, Boda Bodas (Motorradtaxis) überholen links und rechts, dazwischen versucht die Polizei den Verkehr zu regeln. Wir müssen ausweichen und fahren fast über die Tomaten der Farmerin am Straßenrand. Es regnet immer noch ein wenig, links und rechts ist es matschig, dazwischen liegt viel Müll und jeder verkauft irgendetwas oder versucht seinen gelben Kanister mit Wasser zu füllen. Busse und LKWs drängeln mit. Welch ein herrliches Chaos!





Das ist Afrika live und kein Weltspiegel oder Auslandsjournal. Ich liebe das, während Manfred fluchend versucht den Wagen ohne Schrammen aus dem Durcheinander zu bringen. Aber irgendwie funktioniert das hier. Gegen 10.00 Uhr hört der Regen auf.
Das Chaos liegt hinter uns und wir wollen zum Ziwa Rhino Sactuary. Das liegt auf dem Weg und wir können dort einen Besuch machen. Leider ist dieses aufgrund der Corona Maßnahmen noch geschlossen. So fahren wir weiter in Richtung Gulu.
Etwas außerhalb der Betriebsamkeit nutzen wir einen kleinen Weg, um eine Pause einzulegen und das erste Mal den Kocher auszuprobieren.





Wir stehen unter Beobachtung zweier Jungen, die mit ihren Rindern weiden. Die Kinder halten viel Abstand und schauen genauso neugierig, wie wir. Ich bringe ihnen eine Wasserflasche und Bananen, die sie dankbar annehmen. Inzwischen zeigt sich die Sonne und es ist richtig heiß geworden.

Wir sind gut vorangekommen und überlegen, ob wir in Gulu übernachten oder doch lieber einen Schlenker machen und im Fort Murchinson nächtigen. Ein Anruf bei „Nature Lodges“ ergibt, dass dort noch ein Zimmer frei ist und so buche ich uns dort ein. Den Nachmittag in Gulu zu verbringen finden wir doch nicht so gut. Noch können wir nicht einschätzen, wie es mit der Dunkelziffer an Coroninfektionen im Land aussieht. Gulu galt lange als die Stadt mit den meisten Infektionen nach Kampala. Sehr schnell werden wir aber feststellen, dass unsere Sorgen umsonst sind.
Bei Karuma überqueren wir die Stromschnellen oder auch Karuma Falls genannt, des Weißen Nils. Ich steige aus (noch weit von der Brücke entfernt) und will ein paar Fotos machen, als mich ein Boda Boda Fahrer ermahnt. Es sei verboten zu fotografieren. Bisher war mir nur bekannt, dass man keine Brücken aufnehmen darf und bis zur Brücke ist es noch ein Stückchen entfernt.





Fotos, die aus dem fahrenden Auto entstanden sind!

Mit dem Gedanken, auch unser Rückweg führt uns hier entlang, fahren wir weiter. Ich wollte dann ein paar Bilder aus dem Auto heraus aufnehmen. Noch ahnen wir nicht, dass alles anders kommen wird. :blink: :silly:

An der Brücke wacht das Militär und die Baboons. Kurz dahinter zweigt die Straße nach Pakwach ab und wir fahren durch eine saftig grüne Landschaft, am Rande des Murchinson National Parks entlang. Die ersten Kilometer der Straße lassen sich sehr gut fahren, kleine Lehmhütten begleiten unseren Blick, doch dann endet die schöne Fahrt abrupt.
Wir hüpfen von Schlagloch zu Schlagloch, :sick: vor uns liegen LKWs auf der Seite oder müssen direkt repariert werden. 30 Kilometer lang ist die Schlaglochpiste, wir kommen nur noch mit 10-15/Std. pro Stunde voran. Manfred schimpft und flucht! Viele LKWs oder auch rasende Busse kommen uns entgegen und fahren kreuz und quer und sehr rücksichtslos. Typisch Afrika! ;)

Die letzten 25 Kilometer bis zum Abzweiger der Lodge ist die Straße wieder gut, dann folgen noch weitere 4 Kilometer Sand- und Gravelroad, bergauf- und bergab. Zum Glück ist hier alles trocken! Teilweise ist der Weg sehr ausgewaschen.
Auf diesem Stückchen, das parallel zum Nil liegt herrscht eine rege Bautätigkeit. Neue Lodges sind in Arbeit. Hoffentlich gibt es auch genug Gäste dafür?
Wir passieren die Heritage SafariLodge, in der wir das letzte Mal untergekommen sind. Jedoch ist das Fort Murchinson viel schöner und auch günstiger.
Gegen 15.30 Uhr erreichen wir die Lodge. Natürlich findet auch hier das übliche Desinfektionsprogramm statt.
Ein paar Eindrücke aus Fort Murchinson:




Restaurant unter Blüten!






Den Nachmittag verbringen wir mit Nichtstun. Wir schauen uns ein bisschen auf dem Gelände um, gehen zum Pool und fotografieren den einen oder anderen Baum. Es hat hier erst kürzlich gebrannt und die ganzen Unterkünfte der Angestellten, sowie ein paar Zelte sind den Flammen zum Opfer gefallen.
Um 18.00 Uhr gehen wir zum Dinner. Ein Dreigänge-Menü wird angeboten, für uns ist das aber viel zu viel und wir beschränken uns auf den Hauptgang. Das ist schon genug!
Aufgrund der Pandemie hat Nature Lodges die Preise in ihren 7 Lodges um 50 % gesenkt. Wir zahlen für das Doppelzimmer mit einem Abendessen 80 US$, nur die Getränke werden extra berechnet. Weil es uns hier so gut gefällt, fragen wir, ob wir auch eine zweite Nacht bleiben können. Am morgigen Tag wollen wir dann in den Murchinson NP.
Am nächsten Tag wird es bereits sehr voll in der Lodge, aber wir dürfen noch bleiben. ;) :)
Das Frühstück wird nach Wunsch serviert: Pfannenkuchen, Toast, Pflaumenmarmelade, Eier nach Wunsch und viel frisches Obst mit Saft und Tee/Kaffee. Uns gefällt das Essen hier sehr gut, bestellt wird jedes "Teil" einzeln am Abend vorher mit der entsprechenden Uhrzeit.
Wir lernen Wilfried kennen, einen der Angestellten der Lodge, der sich anbietet, uns bei Fragen zur Seite zu stehen. Wir planen für die nächsten Tage in den Kidepo NP weiter zu fahren, darum bitte ich ihn, ob er für uns dort anfragen kann, ob es ein freies Zelt gibt. Er erzählt, dass sein Freund Eduard dort arbeitet und den Manager Gerald würde er ebenfalls gut kennen. Er selber hat dort auch gearbeitet.
Als Gute-Nacht-Trunk gibt es für uns noch ein Savanna Dry. Leider bieten die Lodges dieses Getränk nicht an. Wir haben uns im Shoperite damit eingedeckt und unsere Kühlbox erlaubt diese köstliche Erfrischung. Eigentlich wollten wir unseren netten Balkon nutzen, aber zu viele Moskitos und Fliegen nerven sehr, sodass wir doch in unser Zimmer gehen.





Irgendwo in der Nachbarschaft ertönt fröhliche Musik, aber wir schlafen selig ein.

Biggi
Letzte Änderung: 22 Apr 2021 19:22 von tiggi.
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23 Apr 2021 09:36 #613604
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Ihr lieben Mitreisenden,
bevor es in den Kidepo geht, dürfen wir noch einen Tag im Murchinson verbringen, der ist nicht ganz so spannend ist, aber das "dicke Ende" folgt eben am Ende! :woohoo:

Dienstag, 30/3/21

Nach dem guten Frühstück verlassen wir die Lodge bis zum Abend und suchen die verlegte Einfahrt zum Murchinson NP. Die Chinesen bauen eine Straße quer durch den Nationalpark und haben die alte Einfahrt zugeschüttet. Ein bisschen tricky findet man das Nationalparkhäuschen inmitten der Baustelle. Die Ranger freuen sich sichtlich uns zu sehen und sind sehr freundlich. Da man kaum mit Gästen rechnet, ist der Kassierer auch nicht zur Stelle. Wir warten, während ein Ranger zu den angrenzenden Häusern läuft und jemanden organisiert, der uns ein Tagesticket ausstellt. Der Mann muss sich noch anziehen, kommt aber schnell angelaufen. Völlig außer Atem begrüßt er uns und möchte einiges zur deutschen Politik wissen. Seine erste Frage: Wie ist Miss Merkel? ! Ich lache ... :evil:
Wir zahlen jetzt auch hier nur die Hälfte der üblichen Gebühren, also 20 US$/pro Person und eine geringe Gebühr von 30.000 UGX fürs Auto. Diese sogenannten Coronapreise sind bis zum 30. Juni verlängert worden.
Außer uns gab es nur eine Familie im Fort Murchinson, die auch in den Park gefahren sind. Wir sollen sie aber erst am Abend kennenlernen.
Ein bisschen komisch ist es schon, wenn man in einen Nationalpark fährt, der eine autobahnähnliche Straße erhält. Eine breite Prachtstraße quer durch! Die linke Parkhälfte ist derzeit von dieser Richtung nicht erreichbar, da die Straßenränder erst tief und dann sehr hoch sind. Eine Überfahrt ist erst kurz vor der Paraa Lodge möglich. Auf der anderen Parkhälfte sehen wir zwar viele Tiere, aber nur sehr kleine Herden.




Erster Eindruck!

Vor uns wurde die Straße gewässert, damit es nicht so staubt! :blush:


Steppen Eagle


Piapiac, long -tail- starling
Uganda Kobs, einzelne Elefanten oder white Hardebeest, Oribis und Giraffen.












Büffel waren sehr zahlreich vertreten :woohoo:










Die Warzenschweine hatten auffallend viel Nachwuchs in diesem Jahr.
Auch viele Giraffenjunge sehen wir...








Die Dornen müssen besonders schmackhaft sein :woohoo:









Oribi :P


Na, und du??? :evil:


Abdim´s Stork
Wir folgen einem Weg bis zum Delta.



Der Delta Point ist nicht erreichbar, auch sind viele Loops nicht befahrbar, weil immer noch alles unter Wasser steht. Der Nil steht noch mit 10 Metern über seinem normalen Level.
Tse Tse Fliegen beißen in den Waldregionen, am Delta müssen wir warten, bis unser Auto frei von diesen Plagegeistern ist, bevor wir aussteigen. Da wo wir noch 2019 langegefahren sind, schlafen jetzt die Nilpferde im Wasser, die Fischer werfen ihre Netze aus und wir stehen in mitten der Wasserhyazinthen. :woohoo:















Ein Kranich führt einen Balztanz auf, sonst gibt es ein paar weitere Vögel, die sehr scheu sind und immer schneller flüchten, als meine Kamera ist. Besonders interessant ist ein Pärchen, das offensichtlich zwischen den Hyazinthen brütet. Leider gelingen mir keine verwertbaren Bilder. :(














Später fahren wir bis zur Paraa Lodge, in der Hoffnung dort eine Lunchpause einzulegen und an der Shell Tankstelle etwas Saft für unser Auto zu erhalten.
Auf dem Weg dorthin stehen uns Wasserböcke mit Jungtieren im Weg und ganz nah am Auto tauchen plötzlich Elefanten auf. :woohoo:







Vor der Lodge müssen wir uns beim Security anmelden und die übliche Desinfektion durchführen.
Die Lodge hat nur zwei Zimmer belegt, aber über die Osterfeiertage ist sie ausgebucht.
Im Restaurant fragen wir nach einem Cappuccino, die Kaffeemaschine ist angeblich „out of order“. OK! Wir haben eher den Eindruck, dass das Personal keine Lust hat, nur für zwei Kaffee die Maschine anzustellen. :ohmy:




Ein Blick von der Lodge zum Nil!
Der Souvenirshop ist geschlossen. Ich frage, ob ich ein paar Karten kaufen kann. In Uganda gibt es eigentlich keine Postkarten, nur hier habe ich das letzte Mal so etwa finden können. Und tatsächlich, eine nette Frau öffnet den Shop und ich kann ein paar Karten nebst Briefmarken kaufen. Seit der Pandemie verkauft die Tankstelle auch kein Sprit/Diesel mehr an Touristen. Ja, Vieles ist jetzt anders.










Die Jungtiere werden gut von der Herde geschützt!


Wir fahren zum „Hafen“. Dort, wo einst die Boote zu den Murchinson Falls ablegten und eine Fähre zum anderen Ufer fuhr, stehen die Elefanten und Marabus. Das Tickethäuschen, die Weltkugel und eine Anzeigetafel stehen im Wasser. Der Nil hat immer noch Hochwasser. Ein surreales Bild eröffnet sich uns. Im Hintergrund fällt unser Blick unweigerlich auf die neue Brücke, die
im Juni eröffnet werden soll. Noch muss der ganze Verkehr über Karuma herumgeleitet werden.









Wir erfahren aber, dass über die Osterfeiertage der Bauverkehr eingestellt ist und die Pontonbrücke für den allgemeinen Verkehr von 8.00 -12.00 Uhr freigegeben ist. Eine weitere Öffnung gibt es am Nachmittag. Grundsätzlich lässt man Touristen auch morgens bis 7.00 Uhr über die Brücke, denn die Bauarbeiter kommen erst danach.
Die Brücke ist eine fantastische Zeitersparnis und man muss nicht die Schlaglochpiste durchfahren, wenn man weiter in den Süden fahren will.
Um uns herum versammeln sich immer mehr Elefanten, ob die auf eine Fähre warten? :woohoo:




Ein echter Elefantenkuss!!! :woohoo:







Auf dem Rückweg von der Paraa Lodge läuft uns eine Löwin über den Weg, sie verschwindet aber schnell im Gebüsch. Uns bleiben nur ein paar Beweisfotos.





Wir verlassen nun den Park um nach Pakwach zum Tanken zu fahren. Das sind nur wenige Kilometer über eine ebenso wichtige Brücke, die auch hier vom Militär bewacht wird. Der Ort Pakwach lebt von den durchreisenden LKWs, die auf den Weg in den Kongo sind. Die Grenze ist nicht weit entfernt.

Wie wir den Nachmittag verbringen folgt später...
Biggi
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