THEMA: Wirkliche Gesamtkosten der Nationalparks und Zeit
17 Jan 2021 22:26 #604144
  • Martin F.
  • Martin F.s Avatar
  • Beiträge: 195
  • Dank erhalten: 226
  • Martin F. am 17 Jan 2021 22:26
  • Martin F.s Avatar
Hallo Rainer!
Hier wurde Dir schon alles sehr gut und kompetent beantwortet, dem ist nichts hinzuzufügen. Zwei Gedanken noch in der Sache:
- Im Park Campen ist manchmal trotz der Mehrkosten sinnvoll, damit man das 24-Stunden-Ticket besser ausnutzen kannst, denn wenn du etwa mittags in den Park einfährst, würde das Ticket am Abend ablaufen bei einer Campsite außerhalb des Parks (verlassen des Parks).
- Ich würde auch über Kenia nachdenken, etwa Masai Mara, Amboseli NP und durch den Tsavo NP ans Meer zum Baden, dann in einem Tag retour nach Nairobi, Auto retour und heimfliegen. Kenia ist günstiger, die KWS-Parks (nicht Masai Mara!) haben zudem die Preise wegen Corona reduziert für ein Jahr. Qualität zudem in den meisten Bereichen besser als Tansania, was die völlig überteuerten Preise der Parks in Tansania nämlich zusätzlich unverschämt macht, ist die miese Qualität in allem was die Parkverwaltungen bieten. Von den Tieren her würde Masai Mara zudem besser passen in deinem Wunschzeitraum. Preisbeispiel: Mara 24Std-Eintritt $70 + Camping $30 = $100 (ohne zusätzliche Mwst wie in Tansania). Tsavo 24Std-Eintritt € 30 + Camping € 20 = $ 50/Person. Auto-Eintritt € 3.
Viel Spaß beim weiteren Planen!
Martin
facebook.com/martin.friedl.790
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Rehema
18 Jan 2021 11:41 #604186
  • Rehema
  • Rehemas Avatar
  • Die Mutigen leben nicht ewig, die Ängstlichen nie
  • Beiträge: 546
  • Dank erhalten: 2031
  • Rehema am 18 Jan 2021 11:41
  • Rehemas Avatar
Ich schrieb:
"Du zahlst ENTWEDER Park fees ODER WMA fees, je nachdem wo Du Dich befindest! Aber nicht beides!!!!"

Botswanadreams schrieb:
Auch nicht korrekt nach meinem Verständnis. Beispiel Ruaha - übernachtest Du ausserhalb, möchtest aber den Tag im Ruaha verbringen zahlst Du beides.

Now THAT's indeed a tricky one!
Diesen Fall hatten wir persönlich noch nicht - ich hatte nur mal drüber nachgedacht, ob es für Serengeti billiger wäre, im Westen außerhalb der Serengeti zu übernachten, und habe es aus genau diesem Grund schnell wieder verworfen, da dort alles inzwischen WMA sind, und man damit dann auch nicht viel spart....

Dass um den Ruaha herum nun auch eine WMA ist, wußte ich z.B. nicht - ist schon länger her, dass ich das letzte Mal dort war.
Für so einen Fall würde ich aber eben sagen: dann ist es eher Unsinn, außerhalb zu übernachten. Dann würde ich gleich im Park bleiben - was, so wie Martin ausführt, halt schon Vorteile hat.
Ferner spart man sich die Zeit am Gate - falls man z.B. extra früh um 6 in den Park will, wird einem das u.U. am Gate vermasselt, weil die ne Stunde brauchen, bis sie allen Papierkram fertig haben.... :blink: :evil: (Natürlich fällt diese Zeit nicht grundsätzlich weg - nur ist es ärgerlich, wenn man sich extra vor Sonnenaufgang aus dem Zelt schält, um gleich um 6 im Park zu sein, und es dann ewig dauert, bis man rein kommt.... Bei Ankunft irgendwann am Nachmittag nervt das evtl. weniger)

Zu Martins Vorschlag mit Kenya:
Den würde ich durchaus in Betracht ziehen!
Für Euren unverschiebbaren September-Zeitraum wäre die Maasai Mara wirklich sehr viel sinnvoller als die Serengeti!
Und mit den Kosten hat Martin leider auch Recht...
Allerdings muss man halt dann nochmal durch den ganzen Corona-Krams durch, und der ändert sich ja ständig... Muss man eben abwägen.


Rehema
Letzte Änderung: 18 Jan 2021 11:42 von Rehema.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
18 Jan 2021 16:42 #604221
  • Mammal1
  • Mammal1s Avatar
  • Beiträge: 54
  • Dank erhalten: 147
  • Mammal1 am 18 Jan 2021 16:42
  • Mammal1s Avatar
Martin F. schrieb:
Kenia ist günstiger, die KWS-Parks (nicht Masai Mara!) haben zudem die Preise wegen Corona reduziert für ein Jahr.

Kenia ist sicherlich auch überlegenswert, aber von den reduzierten Gebühren wird er bei seinem geplanten Zeitfenster nicht profitieren. Die Reduzierung ist begrenzt bis 30.06.2021. Danach will man aber immerhin nicht die ursprünglich für Juli 2020 vorgesehene Preiserhöhung durchziehen, sondern auf das Preisniveau davor zurück gehen. D.h. Amboseli springt von 35 USD zurück auf 60 statt der ursprünglich geplanten Erhöhung auf 70. Tsavo springt von 30 wieder auf 52 statt der ursprünglich geplanten Erhöhung auf 60 USD.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
18 Jan 2021 18:41 #604235
  • Rainer xxx
  • Rainer xxxs Avatar
  • Beiträge: 7
  • Dank erhalten: 2
  • Rainer xxx am 18 Jan 2021 18:41
  • Rainer xxxs Avatar
Hallo Nadine,
nein, ich meinte schon die Kosten pro Tag im Serengeti Park. In deinem Thema warst du auf Seite 10 ja noch nicht im Serengeti Park angekommen wenn ich das richtig verfolgt hatte .... :laugh:
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
18 Jan 2021 19:08 #604240
  • Rainer xxx
  • Rainer xxxs Avatar
  • Beiträge: 7
  • Dank erhalten: 2
  • Rainer xxx am 18 Jan 2021 18:41
  • Rainer xxxs Avatar
Hallo Rehema: WOW !!!!!
Ich halte mich ja nicht für ganz blöd - aber das gibt mir den Rest !!! :S
Du hast wahrscheinlich mit allem Recht was du schreibst - aber ich krieg das nicht mehr zusammen .... bin auch gar nicht mehr sicher ob oder wie ich so eine Tour vorher mal grob durchkalkulieren kann, da ja die Regelungen in jedem Park anders sind, bzw. dann auch wieder davon abhängen in welchem Park ich wo sinnvollerweise außerhalb oder eben auch drin übernachte, bzw. übernachten muß.

Ich machs mir jetzt mal einfach für eine "dicke Daumen Überschlagsrechnung" für uns 3 Erwachsene als Budgetermittlung:
- Teure Parks wie Serengeti / Ngorogoro (inkl. Auto und public camping): ca. 350 USD/Tag
- "Günstige" Parks z.B. Tarangire, Arusha (inkl. Auto und public camping): ca. 200 USD/Tag
...und wenns günstiger wird bin ich froh.

Aber mal ganz ehrlich: bei so einem Bürokratismus, komplexen Vorabüberlegungen (wann man wo übernachtet) und solcher exorbitanten Kosten (wenn dann die Campgrounds auch noch nicht einmal gut sind) verliert man schon die Lust daran - außer ein paar hundert Dollar mehr oder weniger interessieren einen einfach nicht ...

Der Gedanke Kenia als mögliche Alternative in Betracht zu ziehen (gerade für diesen Zeitraum) kam mir gestern abend auch schon in den Sinn - ich muß mich da mal einlesen. gibt bestimmt was hier im Forum dazu .....
Wenn dort Planungen, Organisation von Permits und Mietwagen, usw. usw. einfacher ist bei geringeren Kosten, bzw. höherwertigen Campgrounds dann wäre das wirklich eine Alternative. Hab eben auch auf Google mal Bilder von den Stränden in Kenia gesehen - da wär bestimmt was für meine Damen dabei :woohoo:

Schaun wir mal wie sich diese Suche entwickelt, aber auf jeden Fall schon mal ganz herzlichen Dank an alle hier für die fundierten Rückinfos (selbst wenn sie teilweise verwirrend bleiben) !!!!

Gruß
Rainer

PS.: ....und zu Madagaskar hab ich hier auch schon mal im Forum rumgestöbert - sieht ebenfalls interessant aus, aber irgendwie sind mir da die Tiere zu klein :lol: :lol: :lol:
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Malbec
19 Jan 2021 09:05 #604269
  • Nadine3112
  • Nadine3112s Avatar
  • Beiträge: 326
  • Dank erhalten: 642
  • Nadine3112 am 19 Jan 2021 09:05
  • Nadine3112s Avatar
Rainer xxx schrieb:
Hallo Nadine,
nein, ich meinte schon die Kosten pro Tag im Serengeti Park. In deinem Thema warst du auf Seite 10 ja noch nicht im Serengeti Park angekommen wenn ich das richtig verfolgt hatte .... :laugh:

Hi Rainer! Die Kosten für die Parkgebühren hatte ich hier im Thema schon im Post #604051 geschrieben, daher die Verwirrung. :laugh: Macht aber nix, das waren 271 US-Dollar pro Tag für 2 Personen und Fahrzeug über 2t.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.