THEMA: Serengeti in der Regenzeit / Ist das noch Urlaub?
25 Feb 2016 07:49 #421040
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Hoi zämä
Eulenmuckel schrieb:
Was ihr bisher erlebt habt, hört sich schon toll an. Mal schauen, wie es – hoffentlich bald – weiter geht.
:blink: :woohoo: Oha!!! Kann es sein dass Ihr bald mal dem südlichen Afrika untreu und im wunderschönen Tansania gesehen werdet??? ;) :) B)
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26 Feb 2016 21:18 #421288
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  • Wilson96 am 26 Feb 2016 21:18
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Vor lauter Vorfreude wurden wir beide am nächsten Morgen schon sehr früh wach, sodass wir in Ruhe die Sachen im Auto verstauen konnten. Dann tranken wir noch einen Kaffee an der Bar und bekamen unsere Lunch-Pakete. An der Kaffee-Bar befanden sich noch einige weitere Touristen mit Ihren Fahrern und es herrschte eine sehr gute Stimmung. Es war noch stockdunkel, als wir pünktlich um 5:45 Uhr in unserem Defender saßen, um die Ersten am Gate zum Krater zu sein. Leider hatte es sich wieder zugezogen und die Wolken hingen tief. Am Gate stand schon ein Safari-Fahrzeug und der Guide ließ sich gerade das Permit stempeln. Ok, als Erste haben wir es nicht geschafft, aber Zweiter war auch ok :).
Nachdem Sarah die Formalitäten geklärt hatte, fuhren wir im Morgengrauen hinab in den Krater. Als wir den Wald verließen, bekam ich einen ersten Eindruck, wie groß das Kraterinnere eigentlich ist. Wir sahen die ersten Zebras, Impalas sowie Gnus und genossen es, endlich wieder auf Game-Drive zu sein. Schon bald sahen wir am Horizont 2 Safari-Fahrzeuge stehen und dachten uns, da sind bestimmt Löwen :).
Wir näherten uns langsam und schon sahen wir ein Löwenpärchen ca. 100 Meter entfernt beim Liebesspiel. Ein weiterer männlicher Löwe lag etwas entfernt. Wir öffneten die Dachluke - ein großer Vorteil der Wagen in Tansania bzw. unseres kleinen Defenders. In Kenia und Tansania sind die meisten Autos sind mit einer Dachluke ausgestattet. Wir empfanden es bei der Tierbeobachtung und Fotografie als unglaublichen Vorteil gegenüber der Beobachtung aus dem Seitenfenster. Man sah einfach viel mehr und hatte einen besseren Überblick. Zudem kann man sich bei „Nicht-Raubtierbeobachtungen“ oder genügend Abstand ganz easy an den Rand der Luke setzen und die Beine ins Auto baumeln lassen. Beim Beobachten der Löwen fiel uns auf, wie toll das Panorama der steilen Kraterwände ist. Fotos von hier haben noch mal einen ganz eigenen Touch, wie wir finden.









Nach einer Weile fuhren wir weiter und hielten an einem kleinen See, in dem ein Elefant gerade genüsslich am Fressen und Trinken war. Wir setzten uns auf den Rand der Dachluke und frühstückten in Ruhe. Die Wolken hatten sich mittlerweile an den Kraterrand verzogen und im Sonnenlicht sah der Krater noch viel schöner aus. Wir fuhren mehrere Stunden durch den Krater, durchquerten das kleine Wäldchen und sahen zahlreiche Tiere. Vor allem freuten wir uns über die vielen Hyänen, die man im Okavango Delta leider nur selten bei Tag zu Gesicht bekommt. Mittlerweile hatte sich der Krater etwas gefüllt und es waren so ca. 30-40 Safari Fahrzeuge unterwegs. Jedoch ist der Krater wirklich so groß, dass es nicht störte. Man sagte uns, dass in der High-Season täglich bis zu 500 Fahrzeuge unterwegs sein sollen, unglaublich. Meine Frau hat in der Hochsaison Geparden-Sichtungen mit fast 50 Safari-Fahrzeugen erlebt - kein schönes Bild.







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26 Feb 2016 21:26 #421290
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  • Wilson96 am 26 Feb 2016 21:18
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Wir machten Pause am Picknick-Spot, welcher idyllisch an einem kleine See liegt. Wir vertraten uns etwas die Beine und versuchten, unsere neu erworbenen Suaheli-Kenntnisse im Gespräch mit den Rangern anzuwenden.


Wir fuhren weiter durch den Krater und kamen schließlich an einen Weg, welcher schon länger nicht mehr befahren schien. Der Weg sah ziemlich matschig aus, aber wir wollten die Offroad-Fähigkeiten unseres Defenders testen. Wir kamen gut voran, aber ich merkte schnell, wie rutschig der Untergrund war und dass der Wagen ab Tempo 25 immer wieder leicht ausbrach. Als ich etwas beschleunigte, drehte sich der Wagen auf einmal um 180 Grad und wir steckten fest. Wir stellten also die nächste Schwäche des 90er Defenders fest. Aufgrund des kurzen Radstands ist der Wagen auf rutschigem Geläuf extrem instabil. Wir drehten uns die nächsten Tage noch ein paar Mal. :) Der Schreck war groß, aber wir konnten uns per Rückwärtsgang schnell befreien und setzten unseren Game-Drive fort. Gegen 15 Uhr finge es wieder an sich zuzuziehen. Die Wolken wurden immer dunkler und gegen 15:30 Uhr setzte der Regen ein. Perfektes Timing, da wir vorhatten um spätestens 16 Uhr Richtung Serengeti aufzubrechen. Sehr glücklich verließen wir den Krater.






Am Kraterrand angekommen, tankten wir den Wagen auf und machten uns gegen 16 Uhr auf den Weg. Das GPS gab bis zur Dik-Dik-Campsite in Seronera ca. 170 KM an, bis zum Gate der Serengeti ca. 100 KM. Wir fuhren über eine ziemlich üble Piste (mit einem Hilux bestimmt etwas angenehmer :)) den äußeren Kraterrand hinab. Plötzlich lichtete sich der Wald und man konnte meilenweit in die Ebene gucken. Da war sie, die Serengeti. Ein wirklich toller Anblick, zumal das Wetter immer besser wurde, je weiter wir hinunter fuhren. Die Serengeti lag in der Sonne und die Vorfreude wuchs. Wir fuhren an einigen Maasai-Siedlungen vorbei und ihr Vieh graste in der hügeligen Landschaft. Immer wieder hielten wir an und fotografierten die schöne Landschaft.





Die Straße war jedoch ziemlich schlecht und mann musste sich höllisch konzentrieren, damit der Wagen nicht ausbrach. Vor allem die Safari-Fahrzeuge überholten immer wieder vor Kurven oder kamen uns mit einem Mordstempo mitten auf der Strasse entgegen. Der Wagen rüttelte stark, es staubte, stank nach Benzin und die Hitze war aufgrund der Heizung sowie der, auf über 30 Grad gestiegenen, Außentemperatur kaum auszuhalten. Wir guckten uns an und ich sagte zu meiner Frau: Wenn wir unseren Freunden oder Kollegen erzählen, dass das Urlaub ist, die lachen uns aus.



Ziemlich geschafft und hungrig (wir hatten bis dato lediglich das Frühstückspaket der Lodge gegessen) trafen wir am Naabi-Hill-Gate ein. Wir kauften uns erst einmal eine kalte Cola und bezahlten für 6 Tage/5 Nächte Parkeintritt und Campinggebühr mit Kreditkarte. Der Ranger war sehr freundlich und meinte, wir könnten spontan auf alle Public-Campsites in der Serengeti und müssten nicht fest angeben, wann wir wo übernachten wollen. Zudem könnten wir spontan länger bleiben und beim Verlassen am Kleins-Gate die zusätzlichen Gebühren zahlen.
Wir hatten noch ca. 70 Km nach Seronera vor uns und es war mittlerweile schon kurz vor 18 Uhr. Laut Ranger war das kein Problem; wir sollten ruhig noch fahren, da es eh erst um 19 Uhr richtig dunkel wird. Das war natürlich sehr optimistisch, da wir sicherlich nicht mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 70 Km/h vorankommen würden. Zudem halten wir uns in Nationalparks immer an das vorgeschriebene Tempo-Limit. Schnell mussten wir jedoch feststellen, dass sich weder LKWs noch Safari- oder Lodge-Fahrzeuge an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielten. Die Hauptstraße nach Seronera wird als Durchgangsroute benutzt und so waren die zwei todgefahrene Impalas auf der Strecke nicht verwunderlich. Der rücksichtslose Fahrstil ist uns in der Serengeti des Öfteren übel aufgestoßen. :(
Das Abendlicht war wunderschön und wir sahen auf unserem Weg zahlreiche Tiere. Die Serengeti besteht vor allem im Süden und im Zentrum hauptsächlich aus Savanne und Kurzgrasebenen. Das hat beim Game-Drive den Vorteil, dass man sehr weit gucken und Tiere besser spotten kann. Langsam wurde uns auch klar, dass der große Regen noch nicht eingesetzt hatte. Die Landschaft wirkte sehr ausgedörrt. Aber das sollte sich ändern! Die Deutschen bringen den Regen mit. :)



Als wir am Seronera Airstrip ankamen, war es schon fast dunkel. Trotzdem erkannten wir zahlreiche kleine Flugzeuge. Von hieraus waren es noch ca. 10 KM bis zur Campsite, welche wir wenig später in völliger Dunkelheit erreichten.
Wir fuhren auf die Campsite, wo wohl kurz zuvor eine kleine Gruppe mit Fahrer und Koch angekommen war. Sie bauten gerade die Zelte auf dem offenen Platz vor dem viel zitierten Kochkäfig auf. Hier wollten wir nicht stehen. Wir suchten uns etwas abseits, neben einem Baum ein nettes Plätzchen. Dann begann wie üblich die Diskussion, wie und wo der Wagen am besten steht, um eine möglichst gerade Liegefläche sicherzustellen, die wiederum guten Schlaf garantiert. Nach dem langen, anstrengenden Tag waren wir beide etwas strapaziert und hatten einen riesigen Hunger. Schließlich fanden wir für beide eine annehmbare Position und machten uns ans Kochen. Als wir gerade anfangen wollten, setzte der Regen ein und wir entschieden uns dafür, den Kochkäfig zu testen.
Der Kochkäfig ist im Prinzip ein sechseckiger Käfig mit gekachelten Arbeitsflächen. Licht gibt es keins und Wasser nur außerhalb. Der Koch der Reisegruppe war schon am Werk und zauberte für seine Kunden ein recht aufwendiges Drei-Gänge-Menü. Meine Frau brachte sofort ihre neu gewonnenen tansanischen Kochkenntnisse zum Einsatz und kochte Nudeln mit einer leckeren Gemüse-Kokos-Sauce nach tansanischer Art. Da sonst immer ich für das Essen in Afrika zuständig bin, genoss ich es besonders, bekocht zu werden. :) Der Regen wurde immer stärker. Wir verschlungen das Essen, tranken noch schnell ein Bier bzw. ein Savannah und kletterten dann hundemüde ins Dachzelt. Wir lauschten noch kurz den Regentropfen auf dem Zelt und waren ruckzuck eingeschlafen.
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27 Feb 2016 10:52 #421321
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Hallo Wilson,
dein Bildbericht ist Reisen pur !
Danke !
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29 Feb 2016 21:02 #421579
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Nach einer recht unruhigen Nacht wachten wir erst spät, gegen 7:30 Uhr auf. Glücklicherweise hatte es in der Nacht aufgehört zu regnen. Trotzdem war es im Inneren des Zeltes feucht und die Bettwäsche sehr klamm. Wir standen auf, hängten das Bettzeug zum Trocknen auf und gingen zu den Ablutions, um eine Dusche zu nehmen. Von außen glichen die Ablutions denen, die wir aus dem südlichen Afrika kennen. Im Inneren waren sie dagegen recht runtergekommen, dafür aber relativ sauber. Es gab wie zu erwarten nur kaltes Wasser, welches mehr schlecht als recht aus dem Duschkopf tropfte. Nach der Morgenwäsche bereiteten wir uns ein schnelles Frühstück aus etwas Obst und Müsli mit H-Milch zu. Die Sonne war inzwischen rausgekommen und wir planten unseren ersten Game-Drive. Mittlerweile waren auch zwei Jungs gekommen, die sich um die Instandhaltung bzw. Sauberkeit der Campsite und Ablutions kümmerten. Sie waren ganz nett, aber einer war ziemlich aufdringlich und wollte uns unbedingt bei allem zur Hand gehen.



Die Ranger am Gate hatten uns geraten, Richtung Grumeti zu fahren, wenn wir die Migration sehen wollten. Für Raubtiersichtungen wäre vor allem Moru ein gutes Gebiet. Die Entfernung nach Grumeti war uns für diesen Tag etwas zu weit, daher entschieden wir uns nach Moru zu fahren. Wir planten kurz die grobe Route anhand der Serengeti-Karte der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und fuhren los. Bis zum Seronera Airstrip begegneten uns noch einige Fahrzeuge, die von ihren Morning-Drives kamen oder Gäste vom Flugplatz abholten. Wenig später fuhren wir abseits der Hauptstraße, über die wir gestern gekommen waren, und sahen nur noch wenige andere Fahrzeuge. Der Boden war aufgrund des nächtlichen Regens sehr aufgeweicht und der Defender brach erneut aus. Wir drehten uns um fast 180 Grad und waren spätestens jetzt richtig wach. Nachdem wir uns von diesem Schreck erholt hatten, setzten wir die Fahrt fort und freuten uns über tolle Sichtungen von Hyänen, Giraffen und Elefanten. Wir waren wirklich begeistert, wie viele Hyänen man bei Tageslicht zu sehen bekam.





Nach ca. 1,5 Stunden erreichten wir die Moru-Region. Die Landschaft war sehr hügelig und zeichnete sich durch die vielen Steinhügel/Kopjes aus, eine wunderschöne Landschaft. Wir trafen ein Safari-Fahrzeug mit mehreren Gästen und fragten den Fahrer, ob er in der Umgebung etwas „Besonderes“ gesehen hätte. Er sagte uns, ca. 6 KM von hier würde ein großes Rudel Löwen direkt neben dem Weg liegen und erklärte uns den Weg. Wir fuhren in die angegebene Richtung und hielten die Augen offen. Das Wegenetz in Moru ist relativ verzweigt und nicht alle Wege sind im GPS verzeichnet. Nach ca. einstündiger Suche und einer zwischenzeitlichen Sichtung einer Löwenmutter mit Jungen auf einem Kopje fanden wir das Löwenrudel an einem einsamen Loop. Es lagen ca. 14 Löwen, Weibchen mit Jungen in allen Altersklassen, verstreut im Gras bzw. unter Büschen. Wir freuten uns, öffneten die Luke und beobachteten ganz alleine diese schönen Tiere. Rechts neben der Straße lag noch der Riss der vergangenen Nacht. Dieser war fast vollständig abgenagt und einige Geier erledigten gerade den Rest. Nach ca. 1 einer Stunde fuhren wir glücklich weiter. Nach 200 Metern sahen wir jedoch, dass das Rudel deutlich größer war als angenommen. Der Pascha lag mit einem Weibchen unter einem Busch und weiter hinten sahen wir 2 weitere Weibchen. Doch dann entdeckten wir das eigentliche Highlight. Zwei Löwen waren in einen Baum geklettert und „chillten" dort oben im Schatten. Wir freuten uns riesig, da wir bis dato noch nie Löwen im Baum gesichtet hatten. Seit wir dieses Schauspiel bei Third Bridge mehrmals knapp verpasst hatten, war es schon lange ein großer Wunsch von uns Löwen im Baum live zu sehen. Wir konnten uns nicht sattsehen, machten viele Fotos und fuhren erst weiter, als die Löwen den Baum verlassen hatten.








Wir setzten unsere Pirsch fort und nur 30 Minuten später fanden wir einen wunderschönen männlichen Löwen, der in der Nähe einer Salzfpfanne lag. Der Löwe schmiss sich für uns in Pose und sah richtig gesund und stark aus. Ein echtes Model! :)



Plötzlich fing es an zu regnen und er verzog sich ins Gebüsch. Wir fuhren weiter und nach nur 50 m entdeckten wir das gesamte Rudel mit mehreren Jungen im Gras. Wir konnten es kaum fassen, wir hatten an diesem Tag über 40 Löwen gesehen und das, obwohl wir eigentlich viel zu spät losgefahren waren. Es fing immer stärker an zu regnen und wir entschieden uns zum Camp zurückzufahren. Wir waren richtig entspannt, da wir unsere Löwensichtungen für diesen Urlaub schon am ersten Tag in der Serengeti abgehakt hatten. Aber es sollten noch einige folgen.
Mittlerweile hatte sich ein richtiges Unwetter zusammengebraut und es regnete unglaublich stark. Die Scheibenwischer konnten kaum etwas ausrichten, überall tropfte es ins Auto und alle Scheiben waren stark beschlagen. Wir konnten so gut wie nichts sehen und fuhren mit maximal 20 km/h Richtung Camp.
Gegen 18:00 Uhr kamen wir im Camp an, der Regen hatte aufgehört und wir bereiteten uns ein schnelles Abendessen. Die Regenpause währte nicht lange und so konnten wir leider kein Feuer mehr machen, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen die Geräusche Afrikas zu genießen. Im Regen bauten wir unser Zelt auf und gingen früh schlafen. Um 2 Uhr nachts wurde ich durch Tropfen auf mein Gesicht wach. Total genervt versuchte ich die jeweiligen Stellen provisorisch mit einem Handtuch sowie meinem T-Shirt abzudecken. Das klappte insofern, dass es mir zumindest nicht mehr ins Gesicht tropfte. Nach einer unruhigen und feuchten Nacht standen wir früh auf. Die Matratze hatte sich richtig mit Wasser vollgesogen und die Decken sowie Kissen waren klitschnass. Wir guckten uns an und meinten: Wenn wir jemandem erzählen, dass das Urlaub ist, die lachen uns aus!
Letzte Änderung: 29 Feb 2016 21:05 von Wilson96.
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01 Mär 2016 12:04 #421641
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  • Fleur-de-Cap am 01 Mär 2016 12:04
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Wilson96 schrieb:
Wenn wir jemandem erzählen, dass das Urlaub ist, die lachen uns aus!

Hallo Wilson,

mit Spannung verfolge ich Deinen Reisebericht. Und glaube mir: diesen Satz haben wir die letzten Jahre auch öfters gesagt (im südl. Afrika wohlgemerkt)....und wir sind auch ausgelacht worden :woohoo: :woohoo:

Freue mich auf die Fortsetzung.
LG
Fleur
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