THEMA: Mit Öffis durch Ostafrika u. Ost-Kongo
28 Mär 2017 20:18 #469353
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Dann fahren wir mal weiter... ;)
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28 Mär 2017 20:18 #469354
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Kigali – Kigoma

Die Straßen Kigalis sind um diese morgendliche Zeit vollgestopft mit Fahrzeugen aller Größen, PKWs, LKWs, Busse und jede Menge Motorräder. Dazwischen strömen Fußgänger, Frauen mit Körben auf dem Kopf und Babys im Wickeltuch. Unser Bus, eigentlich mehr ein Kleinbus, kommt nur langsam voran, immer wieder sind die Straßen verstopft, heißt es warten.

Kigali habe ich als recht angenehme Stadt erlebt. Die Stadt ist flächenmäßig sehr groß, zieht sich über zahllose Hügel hin. Zumindest die Viertel der Stadt, die wir besucht haben, wirken sauber und ordentlich, fast europäisch. Es fehlen Gestank und Chaos anderer afrikanischer Großstädte. Im Zentrum werden Bankhäuser und riesige Einkaufszentren aus dem Boden gestampft. Irgendwo las ich einmal, Kigali träume davon „zum Singapur Afrikas aufzusteigen“.


Bus zur Grenze

Bis zur Grenze nach Tansania (Rusumo) liegen 160 km, oder ca. drei Stunden Fahrt vor uns. Die Straße ist ordentlich, trotzdem zieht sich die Fahrt über fünf Stunden hin. Das liegt an den häufigen Stopps. In jedem Kaff fahren wir einen Busbahnhof an. Das kostet Zeit. Je weiter wir uns von Kigali entfernen, umso einfacher und ärmlicher werden die Häuser. Auch der Verkehr nimmt ab.

Da wir keine Zeit zum Frühstück hatten, kaufen wir ein paar Samosas. Verhungern ist in afrikanischen Bussen so gut wie unmöglich, sobald sie irgendwo anhalten, stehen Händler bereit, die was zu futtern verkaufen.

Grenze. Gegen 13 Uhr sind wir endlich am ruandisch/tansanischen Grenzübergang bei den Rusumo Falls. Die Grenzanlage ist neu und wirkt, da es kaum Grenzverkehr gibt, überdimensioniert. Vielleicht hat man hier für die Zukunft geplant. Von der ruandischen Grenzstation zur tansanischen Grenzstation muss man ca. 2 km zurücklegen. Man hat unterwegs die Chance, den beeindruckenden Rusumu Wasserfall zu sehen.


Rusumo Falls


Rusumo Falls

Kaum steigen wir aus dem Bus, werden wir sofort von Geldwechslern und Motorradfahrern umringt. Ruandisches Geld haben wir praktisch keines mehr, die letzten Ruanda-Francs und 20 USD tausche ich in Tansanische Shilling. Mir ist schon klar, dass der Kurs nicht der Beste ist, aber ganz ohne tansanisches Geld möchte ich auch nicht bleiben.

Dann fahren wir mit den Motorradboys über die Brücke zur tansanischen Grenzstation. Auch hier ist alles neu und weitläufig gebaut. Auch hier gibt es aber kaum Grenzgänger. Die Gebäude und Hallen sind menschenleer, hinter den Schaltern sitzen gelangweilt gähnende Beamte. Nachdem ich den üblichen Papierkram ausgefüllt und 50 USD bezahlt habe, bekomme ich den Einreisestempel in meinen Pass. In einem anderen Raum, auch hier sitzt ein ganzer Trupp Uniformierter gelangweilt um einen Tisch, wird unser Gepäck oberflächlich gecheckt und wir dürfen weiterreisen.

Als wir aus dem Gebäude treten, regnet es in Strömen. Es sieht nicht so aus, als ob der Wolkenbruch bald nachlassen würde. Soweit ich es durch die Regenschleier erkennen kann, gibt es nirgendwo einen Bus, Daladala, Matatu oder sonst etwas, was nach öffentlichem Transport aussieht. Während wir leicht fröstelnd unter dem Vordach des Zollgebäudes stehen, spricht mich ein Mann an. Er habe ein Sammeltaxi und wenn wir wollen, könne er uns bis Nyakasanza mitnehmen. Das ist der nächste Ort und von dort gäbe es wahrscheinlich einen Bus. Natürlich wollen wir. Mit ein paar weiteren Fahrgästen quetschen wir uns in das Taxi.

Die Fahrt nach Nyakasanza dauert nicht sehr lange. Dort angekommen, setzt er uns auf einem ziemlich verlassen wirkenden Areal ab. Ein paar einfache Schuppen stehen um einen ungeteerten Platz herum. Bis auf einen sind sie geschlossen. Das sei der Busbahnhof meint der Taxifahrer. Allerdings sehe ich nirgendwo einen Bus und auch sonst gibt es wenig, was Hoffnung macht, dass bald ein Bus kommen könnte.

Wir fragen die einzigen zwei Menschen, die sich auf dem Platz finden lassen nach Bus, aber sie zucken nur mit den Schultern und sagen unbestimmte Dinge, wie „Ja ein Bus wird kommen“ oder „Setzt euch und wartet bis ein Bus kommt“ usw.

Tatsächlich bringen sie aus einem der Schuppen zwei wacklige Plastikstühle hervor, auf die wir uns setzen sollen. Meine Frau setzt sich, ich beschließe mal zur Straße zulaufen und zu schauen, ob sich etwas ergibt. Vor dem Busbahnhof lungern ein paar Leute um einen PKW herum. Ich frage sie nach Bus, Taxi, Daladala, doch sie schütteln nur den Kopf. Ich gehe wieder zurück und setze mich auf den anderen Plastikstuhl, der unter meinem Gewicht beinahe in sich zusammenbricht.

Wir sitzen eine Weile, nichts passiert. Nach einer weiteren Weile, in der auch nichts passiert, ruft plötzlich einer der herumlungernden Männer: „Kommt schnell es gibt ein Auto nach Nyakanazi“. Keine Ahnung wo das ist, aber besser weiterfahren, als in Nyakasanza verkümmern. Wir springen auf, mein Stuhl bricht endgültig in sich zusammen, schnappen unsere Rucksäcke und eilen zur Straße. Dort steht ein verstaubtes und verbeultes Sammeltaxi. Wir quetschen uns zu acht weiteren Personen in den PKW. Unterwegs werden weitere Fahrgäste aufgenommen. Die Fahrt dauert so ein oder zwei Stunden. Plötzlich, ohne dass ein Grund erkennbar wäre, hält das Taxi an einer staubigen Kreuzung und alle Fahrgäste steigen aus, packen ihre Bündel und verschwinden in unterschiedliche Richtungen.

Ich frage den Fahrer, ob wir schon in Nyakanazi seien. Immerhin sieht man in der Ferne ein paar Hütten. Der schüttelt den Kopf und deutet in eine etwas unbestimmte Richtung. Dort drüben gäbe es einen „Bus-Stop“, wo wir auf einen Bus warten könnten.

Die Stelle auf die er zeigt, ist ein paar hundert Meter entfernt. Mit dem Gepäck auf dem Rücken laufen wir die staubige Straße entlang zum Bus-Stop.. Außer, dass ein paar Leute herumstehen, deutet nichts darauf hin, dass hier Busse abfahren würden. Wir stellen uns zu den Leuten dazu und stehen auch eine Weile herum. Meine Frau versucht von den Wartenden Infos über Transportmöglichkeiten zu bekommen, aber auch hier ist keine eindeutige Information zu bekommen. Zudem ist die Verständigung schwer, Englisch spricht kaum jemand, Swahili klappt auch nicht so recht und örtlich Dialekte spricht keiner von uns.


Sammeltaxi in Nyakanazi

Plötzlich taucht ein Fahrzeug auf. Wir, und ein paar andere Fahrgäste sprinten hinter dem bremsenden PKW her. Wenn viele Leute auf eine Fahrgelegenheit warten, ist es nicht immer einfach einen Platz zu ergattern. Wir quetschen uns auf die Rückbank und fragen erst dann den Fahrer, wohin er fährt. Wir haben Glück, er fährt tatsächlich nach Nyakanazi.

Inzwischen habe ich Nyakanazi auf meinem Handy per GPS gefunden. Das Städtchen liegt an der Verbindungsstraße Mwanza – Kigoma. Von dort aus müsste es deutlich bessere Transportmöglichkeiten geben. Da es inzwischen schon später Nachmittag ist, rechne ich damit, dass wir eventuell in Nyakanazi übernachten müssen. Nach Nyakanazi beginnt eine 300 km lange Staubstraße durch dünn besiedeltes Land. Wir wurden schon mehrfach gewarnt, diese Strecke bei Dunkelheit zu fahren.

Als wir in Nyakanazi ankommen, ist aus dem späten Nachmittag bereits früher Abend geworden. Ich schwanke zwischen Hotel suchen oder weiterfahren, als, eine dicke Staubfahne hinter sich herziehend, ein etwas größerer Bus heranrauscht. Er stoppt direkt neben uns. Der Beifahrer springt auf uns zu ruft „Kibondo, Kibondo“.

Kibondo liegt knappe 100 km Richtung Kigoma. Das könnten wir noch schaffen. Wir fragen den Busfahrer, wie es in Kibondo so mit Übernachtungsmöglichkeiten aussieht und ob man leicht nach Kigoma weiterkommt. Alles „no problem“ sagt der Fahrer und drückt mir zwei Bustickets in die Hand. Der Bus ist halb leer, was in diesem Teil Afrikas eher ungewöhnlich ist.

Obwohl der Bus von außen recht groß aussieht, ist er innen eng und unbequem. Die Sitze sind völlig durchgesessen, alles wirkt kaputt und zerschlissen. Da der Busfahrer nach verlassen Nyakanazis mit Vollgas über die Waschbrettpiste brettert, fallen diverse Gepäckstücke aus der Ablage den darunter sitzenden Leuten auf die Köpfe. Bald ist alles ist mit einer rötlichen Staubschicht bedeckt. Vor allem bei entgegenkommendem Verkehr füllt sich der Bus mit feinem Staub der einen ständigen Hustenreiz auslöst.


Zwischen Nyakanazi und Kibondo


Zwischen Nyakanazi und Kibondo


Zwischen Nyakanazi und Kibondo


Zwischen Nyakanazi und Kibondo

Hinter Nyakanazi wird die Gegend zunehmend einsamer, Siedlungen werden seltener, auch sind kaum noch Fahrzeuge unterwegs. Ab und zu hält der Bus kurz um ein paar Leute ein- oder aussteigen zu lassen. Schnell wird es dunkel. Es ist eine mondlose, finstere Nacht.

Auch Kibondo ist dunkel, als wir ca. zwei Stunden später dort ankommen. Es gibt kaum so etwas wie Straßenbeleuchtung, lediglich aus den Häusern dringt hier und da schummriges Licht. Irgendwann meint der Busfahrer jetzt sei Endstation. Wir fragen ihn, ob es noch ein Weiterkommen Richtung Kigoma gäbe. Er meint es wäre nachts schwierig ein Fahrzeug zu finden und wir sollten besser hier übernachten.

Er macht uns mit einem Kollegen bekannt, der ebenfalls Busfahrer ist und am nächsten morgen mit seinem Bus nach Kigoma fahren wird. Dieser andere Busfahrer zeigt uns eine Hotel, indem wir die Nacht verbringen können. Er verspricht, uns am nächsten Morgen um 5.30 Uhr dort mit seinem Bus dort abzuholen.

Das Hotel ist ziemlich einfach, man könnte sagen, eine Absteige, aber zum Übernachten reicht es. Der Hotelmanager ist sehr freundlich, einen Mzungu bekommt er bestimmt nicht oft als Gast. Die Dusche ist ein Eimer, der sich mit rötlichem Wasser füllt, wenn man den Wasserhahn aufdreht. Der Hotelmanager bringt uns sogar einen Eimer mit heißem Wasser, was schon an Luxus grenzt...
Letzte Änderung: 04 Feb 2018 17:50 von Gu-ko.
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30 Mär 2017 21:14 #469556
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Am nächsten Morgen sind wir um 5 Uhr wach. Viel Schlaf war das nicht. Schnell mache ich mit unserem kleinen Reisetauchsieder Wasser heiß und braue einen Tee. Den Tauchsieder habe ich auf Reisen immer dabei. Er ist sehr nützlich, wenn man unterwegs ist. Oft fahren Busse sehr früh los, oder man kommt spät irgendwo an und so kann man sich schnell einen Kaffee oder Tee zubereiten. Ich habe ihn auch schon benutzt, um Wasser zu desinfizieren. Zu essen gibt es lediglich die restlichen Samosas vom Vortag.

Gegen sechs Uhr ist vom Bus noch nichts zu sehen. Meine Frau hat die Telefonnummer des Fahrers in ihrem Handy gespeichert. Als sie ihn anruft, sagt er, er sei schon unterwegs und komme gleich. Tatsächlich klopft es kurz darauf an die Zimmertür und der Hotel-Manager ruft: „Der Bus ist da.“

Wir nehmen unser Gepäck und eilen auf die Straße. Dort reibe ich mir erst mal verwundert die Augen. Der ‚Bus‘ ist ein uraltes, verbeultes Daladala, heruntergewirtschaftet, staubig, mit mindestens einer Million Kilometer auf dem Buckel. Die besten Sitze sind schon besetzt, sodass wir uns auf die vorletzte Hinterbank quetschen müssen.

Bevor es wieder auf die Piste Richtung Kigoma geht, kreuzt unser Daladalafahrer noch eine halbe Stunde durch Kibondos Straßen, um weitere Passagiere zu gewinnen. Mit jedem neuen Passagier wird es enger. Als wir Kibondo endlich verlassen, dämmert bereits der Morgen. Zwischen den Büschen und Baumgruppen entstehen ausgedehnte Nebelbänke, was im Morgenlicht zauberhaft aussieht. Auch regnet es leicht, sodass sich die rote Staubstraße in eine rote Matschstrasse verwandelt.

Um diese Zeit ist es noch recht kühl, erst Stunden später, als die Sonne schon deutlich höher steht, wird es wärmer.


Zwischen Kibondo und Kigoma


Daladala - Zwischen Kibondo und Kigoma


Daladala - Zwischen Kibondo und Kigoma

Der Innenraum ist so niedrig, dass ich ständig aufpassen muss, bei den Schlaglöchern, die wir reichlich durchfahren, nicht mit dem Kopf an die Decke zu knallen. Ich mache mich im Sitz so klein wie möglich. Gleichzeitig muss ich aufpassen, dass ich meine Knie nicht an scharfkantigen Metallteilen der vorderen Sitzbank aufschlitze.

Zeitweilig zähle ich bis zu 22, mit den Babys sogar 24 Personen im Daladala. Alle paar Kilometer steigt jemand ein oder aus. Jeder hat mindestens ein Gepäckstück dabei. Säcke werden zwischen die Sitzbänke geschoben, Körbe auf den Füßen der Mitreisenden abgestellt.

Bei den vielen Stopps strömen Händler herbei, bieten allerhand Waren an. Selbstgemachte Getränke in Plastikflaschen oder Plastikbeutel, Süßigkeiten, Kekse, gegrillte Maiskolben, Bananen, aber auch Zwiebeln und Karotten, eben alles, was die örtliche Landwirtschaft so hergibt. Manchmal wird das Fahrzeug regelrecht umlagert. Frauen und Kinder strecken mit lautem Geschrei ihre Waren durch die Fenster.

Natürlich bin ich als Mzungu besonders interessant. Vor allem für die Kinder, die sich, wenn sie mich entdeckt haben, vor meinem Fenster versammeln und mich neugierig anstarren. Manchmal schieben sie das Fenster von außen auf und halten mir ihre Waren unter die Nase. Mit Zwiebeln und Karotten kann ich wenig anfangen, gelegentlich kaufe ich ein paar Erdnüsse oder gekochte Maiskolben. Die sind lecker und machen satt.

Als wir einmal auf freier Strecke halten, steht plötzlich ein Polizist neben dem Daladala. Er sieht mich und meine Kamera und kommt sofort ans Fenster.

Polizist: „Good morning Sir, how are you? How is your morning? “
Ich antworte: „Thank you, everything is fine.“
Polizist (auf meine Kamera deutend): “What are you recording?”
Ich: “Oh, only the beautiful landscape”
Polizist (streng): “It is not allowed to take pictures in this area.”

Ich weiß ja nicht, welche Geheimnisse die „Area“ verbirgt, soweit ich sehen kann, gibt es nur Busch, ein paar Bäume und eine schlammigen Erdstraße. Bevor ich ihn jedoch nach dem ‚warum‘ fragen kann, fährt das Daladala schon wieder los und ich mache noch schnell ein Foto. ;)


„No Foto“ - Zwischen Kibondo und Kigoma


Zwischen Kibondo und Kigoma


Zwischen Kibondo und Kigoma


Busbahnhof in Kasulu


Busbahnhof in Kasulu


Busbahnhof Kasulu


Busbahnhof Kasulu


Busbahnhof in Kasulu


Busbahnhof Kasulu


Zwischen Kasulu und Kigoma


Kurz vor Kigoma

Irgendwann gegen Vormittag landen wir auf einem Busbahnhof in einem Ort namens Kasulu. Hier ist Endstation mit dem Daladala. Aber kein Problem, unser Driver übergibt uns einem anderen Daladaladriver, sodass wir nicht lange suchend umherirren müssen. Allerdings vergeht noch gut ein Stündchen bevor es weitergeht. Diesmal haben wir die Sitze vorne neben dem Fahrer, was sehr viel bequemer ist und man hat natürlich die bessere Sicht.

Bis Kigoma sind es noch ca. drei Stunden. Die Straße ist immer noch Piste, aber recht gut befahrbar. Je näher wir Kigoma kommen, umso mehr Menschen und Fahrzeuge sind unterwegs. Als wir gegen Mittag in Kigoma aus dem Daladala steigen, sind wir von einer rötlichen Staubschicht überzogen. Unser Gepäck ist rot, unsere Kleider und Schuhe sind rot, alles ist rot.

Mit den allerletzten tansanischen Schillingen chartern wir ein Taxi vom Busbahnhof ins Zentrum Kigomas. Wir müssen ein bisschen herumsuchen, bis wir schließlich ein Zimmer in einem netten kleinen Hotel finden.
Letzte Änderung: 04 Feb 2018 17:51 von Gu-ko.
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Kleine Statistik der Strecke Kigali – Kigoma:

Gesamtstrecke ca. 600 km, davon ca. 330 Erdstraße

Benötigte Fahrzeuge 9 (von Hotel Kigali zu Hotel Kigoma):
1. Motorradtaxi Hotel Kigali zum Busbahnhof Kigali
2. Bus Kigali – Grenze
3. Sammeltaxi Grenze – Nyakasanza
4. Sammeltaxi – Nyakasanza – Kreuzung
5. Sammeltaxi Kreuzung – Nyakanazi
6. Bus Nyakanazi – Kibondo
7. Daladala Kibondo – Kasulu
8. Daladala Kasulu – Kigoma Busbahnhof
9. Taxi Kigoma Busbahnhof - Hotel

Zeit: ca. 30 Stunden
davon geschlafen: ca. 8 Stunden
Nettofahrtzeit: 22 Stunden
Durchschnittsgeschwindigkeit: 27 kmh

Fazit: Sehr interessante Strecke durch nichttouristisches Afrika.
Letzte Änderung: 30 Mär 2017 21:28 von Gu-ko.
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Hei Gu-ko,
deine Tour wäre ja nichts für mich, aber ich lese den Bericht total gerne.
Ich finde das superspannend, so abseits der üblichen Reiserouten und Fortbewegung.

Danke, ich freue mich auf die Fortsetzung
Viele Grüße
Mabe
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  • Gu-ko am 28 Mär 2017 20:18
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Mabe schrieb:
Hei Gu-ko,
deine Tour wäre ja nichts für mich, aber ich lese den Bericht total gerne.
Ich finde das superspannend, so abseits der üblichen Reiserouten und Fortbewegung.

Danke, ich freue mich auf die Fortsetzung
Viele Grüße
Mabe
Danke für dein feedback. :) Ich kann verstehen, dass es nicht jedermanns Sache ist in klapprigen Minibussen durch Afrika zu reisen und immer wollte ich das auch nicht machen. Abgesehen von den Strapazen ist es aber sehr interessant und spannend. Der Weg ist für mich hier das Ziel.

Grüße
Gu-Ko
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