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20.02.25 Anreise
Nachdem wir gestern schon unsere 3 Chaoten in ihr Urlaubsdomizil gebracht haben, stehen heute nur noch Vögel sauber machen, Fische & Co. füttern, Pflanzen gießen und Koffer packen auf dem Programm. Als notorischer Frühaufsteher hole ich beim Bäcker schon mal frische Brötchen und fange mit unseren gefiederten Freunden an. Nach dem Frühstück füttert Silke die Fische und stellt dabei fest, dass im großen (540 Liter) Aquarium ganz schön Wasser verdunstet ist. Ganz cool antworte ich „kein Problem, dass füllen wir dann beim Pflanzen gießen auf“. Als Silke dann aber bemerkt, dass im Aquarium-Schrank Wasser steht, kommt Panik auf. Am Aquarium selbst können wir kein Leck feststellen und auch an den Schlauchverbindungen zum Filter ist alles trocken, so kann es „nur“ am Filter selbst liegen. Also wird das schwere Teil aus dem Schrank geholt und auseinander gebaut. Während Silke nach der Leckage sucht, leg ich schon mal den Schrank trocken. Zum Glück haben wir mittlerweile ein richtiges Warenlager an Filterzubehör und so werden alle möglichen Fehlerquellen sicherheitshalber ausgetauscht. Zu guter Letzt, stellen wir unter den Filter noch eine große Wanne falls doch noch irgendwo Wasser rauskommt. Bis der Filter wieder läuft und die restlichen Dinge auf der To-do-Liste erledigt sind, sind auch wir fix und fertig. Nachdem die Wanne unter dem Filter - zum Glück - trocken ist, geht es unter die Dusche und dann zu einem Absacker zu meiner Schwester. Kaum wieder zu Hause, kommt auch schon unser Nachbar, der sich während unserer Abwesenheit auch um Tiere und Pflanzen kümmert, um uns zum Flughafen zu bringen. Also schnell alles ins Auto gepackt und los geht es. Während der kurzen Fahrt zum Flughafen erklären wir ihm, dass er den Filter beobachten und zur Not einen neuen kaufen und einbauen soll. Am Flughafen sind wir ruckzuck unser Gepäck los und auch die Sicherheitskontrolle verläuft recht zügig. Nachdem wir unsere Premium Economy Plätze eingenommen haben und, mit etwas Verspätung, um 22:20 Uhr zum Flug Discover 4Y138 abheben fällt die ganze Anspannung von uns ab. Wie immer, verzichten wir auf das angebotene Essen und läuten stattdessen unseren Urlaub mit einem Gin Tonic ein. |
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Tag 1: 21.02.25 Ankunft Windhoek - Omeya
Ohne besondere Vorkommnisse landen wir überpünktlich um 9:10 Uhr am Hosea Kutako International Airport in Windhoek. Dank Premium Economy sind wir bei den Ersten beim Aussteigen und so recht schnell durch die Passkontrolle. Auf unser Gepäck müssen wir auch nicht lange warten und so sind wir ruck zuck durch. Bis Irmela und Bruno kommen, wechsle ich noch schnell ein paar Euro in Rand und gönne mir einen Kaffee. Kaum habe ich den Becher in der Hand, sind die Beiden auch schon da. Nach einer herzlichen Begrüßung packen wir unser Gepäck ins Auto und fahren zu Desert Care Hire. Die Fahrzeugübernahme (Toyota Hilux D/C 4x4) geht wie immer schnell über die Bühne. Gegen 11 Uhr ist alles erledigt und wir fahren weiter zum Tanken und Einkaufen im The Grove Superspar. Nachdem wir alles erledigt haben, geht es weiter nach Omeya. Während der Fahrt sehen wir nicht nur ein paar Paviane und Vögel, sondern bewundern auch eine „grüne“ Landschaft. Um 13 Uhr erreichen wir die Einfahrt zu Omeya und dann heißt es auch schon „Home sweet home“! Wir machen es uns auf der Terrasse gemütlich und tauschen bei einem Gläschen Sekt die Neuigkeiten aus. Diverse Vögel und ein paar Fuchsmangusten lassen sich im Garten blicken, aber Rüsselspringer suchen wir vergeblich. Irmela meint, dass sie bei der Hitze selten zu sehen sind. Gegen 17:45 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Windhoek, wo wir um 18:30 Uhr mit Nicole und Frank im Joe´s Beerhouse verabredet sind. Leider gibt es auf der „Sommerkarte“ kein Springbok-Shank, aber mein Pfeffersteak und Silkes Namib Trio sind eine gute Alternative. Nach einem schönen Abend sind wir gegen 22:30 Uhr wieder in Omeya und fallen bald todmüde ins Bett. |
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Letzte Änderung: 25 Apr 2025 11:20 von Daxiang. Begründung: Bilder eingefügt
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Tag 2: 22.02.25 Omeya
Heute lassen wir den Tag ruhig angehen. Nach dem Frühstück machen wir es uns auf der Terrasse gemütlich und packen später schon mal unsere Sachen für die Tour zusammen. Für Unterhaltung sorgen diverse Vögel, Fuchsmangusten und ein Ducker. Später machen wir einen kurzen Abstecher ins 19th Hole und läuten den Abend mit einem Gin Tonic ein. Wieder Zuhause helfe ich Bruno bei den Vorbereitungen zum Abendessen. Auf Brunos Schweizer Rösti und Kudu-Steaks haben wir uns schon den ganzen Tag gefreut und werden auch diesmal nicht enttäuscht. Nach einem Absacker geht es dann auch schon bald ins Bett, damit wir für die lange Fahrt morgen ausgeruht sind. |
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Letzte Änderung: 26 Apr 2025 15:34 von Daxiang. Begründung: Bilder eingefügt
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Tag 3: 23.02.25 Omeya - Kalahari Game Lodge
Nach dem Frühstück packen wir unsere restlichen Sachen ins Auto und starten um 9:15 Uhr bei bewölktem Himmel und 23°C zu unserer ersten KTP-Tour in diesem Jahr. Die Fahrt auf der B1 nach Stampriet verläuft ohne besondere Vorkommnisse und wir kommen gut voran. Nach einem Tankstopp, machen wir unsere obligatorische Mittagspause im Kalahari Farm House und lassen uns einen leckeren Salat schmecken. So gestärkt geht es um 12:50 Uhr bei mittlerweile 33°C weiter auf der C15 Richtung Mata Mata. Während der Fahrt sehen wir mehrere „Kalahari-Ferraris“, Erdhörnchen, Strauße, Schildis, diverse Vögel und leider auch wieder 2 tote Löffelhunde. Gegen 17 Uhr erreichen wir mit der Kalahari Game Lodge unser heutiges Etappenziel. Nach einem kühlen Begrüßungsgetränk bekommen wir diesmal Chalet Steenbok B zugeteilt. Bis auf unsere Lebensmittel, brauchen wir ja, für die eine Nacht, nicht viel auszuräumen und so sitzen wir bald schon auf unserer Terrasse und beobachten div. Vögel, Zebras und Springböcke. Zum Sundowner gehen wir dann zum Haupthaus und genießen bei Gin Tonic das Treiben am kleinen Wasserloch. Neben Springböcken und Zebras sorgt auch eine Fuchsmanguste für Unterhaltung. Als wir uns nach dem Abendessen auf den Rückweg zu unserem Chalet machen, entdecken wir einen Sandfrosch, der sich gerade sein Abendessen fängt und eine schwarze Schlange, die vor uns über den Weg „läuft“. |
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Tag 4: 24.02.25 Kalahari Game Lodge - Kalahari Tented Camp
Da der Grenzposten in Mata Mata ja erst um 8 Uhr öffnet, lassen wir es heute Morgen etwas ruhiger angehen. Wir beobachten unsere tierischen Nachbarn wie Springböcke, Zebras und Gnus und packen dann unsere Sachen ins Auto. Nach dem Frühstück bezahlen wir noch unsere Getränke von gestern Abend und starten dann gegen 7:45 Uhr, bei 27 °C zu unserem KTP Abenteuer. Pünktlich um 8 Uhr sind wir an der Mata Mata Border Post und haben ruckzuck unseren Ausreisestempel im Pass. Unsere Befürchtung, dass es beim Einchecken wegen unserer, durch diverse Umbuchungen bedingten, verschiedenen Buchungsnummern Schwierigkeiten gibt, ist unbegründet. Die pfiffige Dame an der Rezeption stellt auch gleich fest, dass wir ja im September / Oktober wieder im Park sind. Nachdem sie auch die Gültigkeit der Wildcard überprüft hat, ist von ihrer Seite alles erledigt und sie schickt uns weiter zum Grenzbeamten. Der hat anscheinend keinen guten Tag, denn kaum haben wir ihm die üblichen Fahrzeugpapiere ausgehändigt, fängt er zu mosern an. Angeblich sind die Papiere nicht in Ordnung. Wir erklären ihm, dass wir mit diesen Papieren erst im Oktober letzten Jahres hier waren und es keinerlei Beanstandungen gab. Er erklärt, dass ihm das egal ist, er hätte gern noch ein anderes Formular. Wir sollten den Vermieter anrufen, dass er es uns schickt. Wir erklären, dass wir ja gar nicht wüssten, was er denn überhaupt für ein Formular möchte und könnten den Vermieter im Moment auch nicht erreichen, da wir ja kein Internet hätten. Er grinst uns an und meint, wir wären ja fast 3 Wochen im Park und dann sollten wir ihm halt bei der Ausreise das Dokument vorlegen. Damit wir auch wissen, was er will, zeigt er Silke ein Dokument, damit sie davon ein Foto für den Vermieter machen kann. Nachdem das geklärt ist, möchte er nun unser Auto sehen. Das die Beamten einen Blick in den Kühlschrank und die Kühlbox werfen, sind wir ja gewohnt, aber so wie das hier abläuft, ist das schon sehr merkwürdig. Im Kühlschrank ist ein Sixpack Bier, 4 kleine Dosen Sekt, diverse Softdrinks, Tonic Water, sowie je eine Flasche Gin und Wein (der Bestechungswilli liegt zum Glück noch gut verpackt im Koffer). Er schaut sich das an und meint für 2 Personen sei das zu viel. Gnädiger weise dürfen wir unsere Getränkewünsche äußern. Am Ende dürfen wir 2 Dosen Bier, den Gin und Wein behalten. Wäre das nicht schon genug, dürfen wir sämtliche Kisten auspacken. Nudeln, Reis und Gemüse interessieren ihn nicht, dafür aber die 3 Packungen Biltong von Closwa. Nachdem er auch das Biltong brüderlich mit uns geteilt hat, ist er mit seiner Ausbeute zufrieden und wir dürfen in den Kalahari Gemsbok Park einreisen. Nachdem wir dann noch getankt und den Reifendruck auf 1,5 bar gesenkt haben, holen wir im Shop noch schnell Feuerholz und etwas Fleisch. Um 9:40 Uhr ist alles erledigt und wir starten, bei mittlerweile 32°C, zu unserer KTP-Tour. Da es ja fürs Einchecken im Kalahari Tented Camp noch viel zu früh ist, machen wir uns erst einmal auf den Weg nach Kamqua und statten dabei natürlich auch den auf dem Weg liegenden Wasserlöchern einen Besuch ab. Während wir an den Wasserlöchern meist nur ein paar Vögel oder Oryx (bei Dalkeith eins mit kurzem, gedrehtem Horn) vorfinden, sehen wir während der Fahrt u.a. Strauße, Gnus, Oryx, Lannerfalken, Giraffen, Rotschulter-Glanzstare, Schwarzbrust-Schlangenadler (sub-adult), Webervögel, Kronenkiebitze, Riesentrappen, Kampfadler, Maricoschnäpper, Lappenstare im Prachtkleid, Erdhörnchen, Trauerdrongos, Kaptriele, Singhabichte (juvenile), sowie eine grüne Landschaft mit gelbblühenden Morgensternen und Vlei-Lilien. Gegen 13:15 Uhr gönnen wir uns bei mittlerweile 38°C und zunehmender Bewölkung eine kurze Pause an der Kamqua Picnic Site und machen uns anschließend auf den Rückweg. Dabei sehen wir u.a. noch Lannerfalken, Erdhörnchen, Kaptriele, Schwarzbrust-Schlangenadler (sub-adult, 13. Bohrloch), Steinböckchen, Schwarzbrust-Schlangenadler (juvenile), Gleitaar, Oryx, Gnus, Giraffen und Singhabichte. Fortsetzung folgt! |
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Letzte Änderung: 28 Apr 2025 19:33 von Daxiang. Begründung: Bilder eingefügt
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Tag 4: 24.02.25 Kalahari Game Lodge - Kalahari Tented Camp (Fortsetzung)
Gegen 15:40 Uhr erreichen wir das, ca. 3 km südlich von Mata Mata gelegene, Kalahari Tented Camp. Es ist mit 15 Wohneinheiten das größte Wilderness Camp. Jede Einheit besteht aus einem Schlafzelt mit Bad, einem kleineren Küchenzelt und einer Terrasse mit Grill. Nachdem wir unser Honeymoon Desert Tent bezogen haben, machen wir uns nochmal auf den Weg zum 13. Bohrloch und sehen dabei u.a. eine Gabelracke, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Felsenfalken, Riesentrappen, Giraffen, Lannerfalken, Kapturteltauben, Oryx, Siedelweber, Lappenstare, Rotkopfamadinen, Kronenkiebitze, Rotbauchwürger und Gnus, sowie ein Kammblesshuhn am 13. Bohrloch, mit dem ich hier so gar nicht gerechnet hatte. Als wir uns gegen 17:45 Uhr auf den Rückweg machen, läuft vor uns neben ein paar Schildkröten und einem Steinböckchen, auch eine Wildkatze über die Pad und verschwindet dann gleich im Gebüsch. Für mehr als ein paar Beweisfotos reicht die Begegnung leider nicht. Um 19 Uhr sind wir zurück im Camp. Hier werfen wir erst einmal den Grill an und genehmigen uns dann einen Sundowner Gin Tonic. Für das Rahmenprogramm sorgen ein paar Gnus und Schakale. Beim anschließenden Braai ist es immer noch recht warm und die vielen Motten sind recht nervig. Dagegen können auch die Dickfingergeckos nicht viel ausrichten. Gegen 21 Uhr kommt der Campwart vorbei und warnt vor einer Puffotter, die in der Nähe gesichtet wurde. Im Schlafzelt ist es in der Nacht sehr heiß und das recht schmale Doppelbett ist bei solchen Temperaturen nicht gerade ideal. Gegen 3 Uhr wird es recht stürmisch und es regnet stark. |
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