Damaraland und Namib Wüste im Februar 2024

Reisebericht 42 Antworten · 9'165 Aufrufe · gestartet 18. Feb. 2024 von CarstenS
Themenstarter388 Beiträge · seit 201718. Feb. 2024 ·
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Hier mal wieder ein Reisebericht von mir, glaub erst der zweite. Aber obwh ich schon weir mehr als 10x in Namibia war, war diese Reise doch irgendwie besonders. Schwerpukt lag auf Damaraland und Namib Wüste. 18 Tage, 5000km und 920l Diesel.

Man sieht schon am Verbrauch von fast 20l Diesel/100km dass wir mit einem Land Crusier 4.2D unterwegs waren. Der hat letztes Jahr meinen Hilux ersetzt, der in einem Unfall war. Vorteile des Land Cruisers: Viel mehr Plazt, höher, schwankt weniger beim fahren. Nachteile: Deutlich schwächerer Motor, was man vor allem beim Sandfahren merkt, lauter, 5l Diesel mehr pro 100km, weniger bequem. Ich würde allen, die ein Autp mieten, zum (zudem deutlich billigeren) Hilux raten. Aber ich hoffe, der Land Cruiser (2020 Modell mit jetzt 88 000km) wird noch 30 Jahre halten (und ich auch in etwa, bevor ich den Löffe abgebe), was bei einem Hilux doch nicht reaistisch wäre (meiner von 2015 mit 250 000km hatte schon deutliche Alterserscheinungen, vor allem auch an der Karosserie und Motor).

Zur Navigation hatten wir natürlich T4A, auf dem Garmin und auch die App. Auf dem Garmin benutzten wir Waypoints, auf der App Routen. Zur tatsächlichen Navigation braucht man immer noch das Garmin. Die App dient zur Orientierun und hat vor allem den Vorteil, das man sehen kann, welche Sehenswüdigkeiten auf dem Weg liegen.

Wir, das waren Lindelani Makuya, meine südafrikanische Kollegin und Partnerin. Sie ist Zoologin, Verhaltensbilologin, welche die Vor- und Nachteile der solitären Leensweise bei Buschkarooratten untersuch. Ich, Carsten Schradin, bin Director of Research am CNRS in Strasbourg und untersuche seit 20 Jahre Streiemengrasmäuse und wie diese dank Flexibilität im Sozialverhalten und Physiologie sich an extreme Umweltbedingungen anpassen können, vor allem Trockenzeiten, einem Merkmal des Klimawandels. Dafür arbeiten wir beide jedes Jahr viele Monate an der Succulent Karoo Research Station im Goegap Nature Reserve in Springbok. Von hier sind es nur 130km zur Grenze nach Namibia in Vioolsdrift.

Unsere Reiserroute war (die Routen der 4x4 Trails solltet ihr hier sehen können:
https://map.tracks4africa.co.za?systemUserId=969&tripId=3675)

Day Version Jan 2024, gemacht distance in kms distance in hours
1 27-Jan Leave for Windhoek. MTC card at border, Keetmanshoop, or next day Windhoek airport 950 10
2 28-Jan Travel to Namutoni. Shopping on the way. Stay over Namutoni 600 6
3 29-Jan Long morning drive Etosha Lookout, then the long way to Olifantsrus 300 8
4 30-Jan Olfantsrus, consider drive past Dolomte camp, Ojtheka trail 210 7.5 + pauses5
5 31-Jan Khowarib Trail, Sesfontein, Hoanib 200 5
6 01-Feb Palmwag concession 160 6
7 02-Feb 4x4 Trail durch das Herz des Damaralands, with Desolation Valley Viewpoint where to camp 230 8+
8 03-Feb Viewpoint Desolation valley to Doros crater to Twyfelfontein, sleep at White Lady 160 6
9 04-Feb White Lady, Messum Crater, Cape Cross, Swakopmund 300 6
10 05-Feb Swakopmund, Walfish Bay 60 0.5
11 06-Feb Sandwich Harbour, Blutkuppe 400 4+4
12 07-Feb Rock sculture Trail, Homeb 200 4
13 08-Feb Gobabeb, Mirabib 100 1
14 09-Feb Naukluft: Olive Trail (4hs) 250 4
15 10-Feb Naukluft: Waterkloof trail (9 hours) 0 0
16 11-Feb Namib Rand 350 5
17 12-Feb Fish River Canyon 400 6
18 13-Feb Goegap 200 3

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Es gab viele Highligths, Sehenswürdigkeiten und weniger sehenswerte Sehenswürdigkeiten. Hier ein Ranking von uns beiden, oben die beste, unten die am wenigsten umwerfende Sehenswürdigkeit. Unterschiede liegen vor allem daran, dass ich schon häufiger in Namibia war und deshalb das, was für mich neu war (Sandwich Harbour) wéiter oben landete.
Highligths Lindelani
Huab and Desolation Valley viewpoint
Olifantsrus
Khowarbíb Trail with Gorge
Homeb with dunes
Hoanib
Naukluft with hiking
Blutkuppe and Rock sculpture trail
Fisher Pan
White Lady
Namib Rand
Otjitheka Trail
Twyfelfontein
Cape Cross
Fish River Canyon
Living Museum Damaras
Doros Crater
Himba village
Palmwag
Sandwich Harbour
Messum Crater

Highlighths Carsten
Huab and Desolation Valley viewpoint
Khowarbíb Trail with Gorge
Sandwich Harbour
Himba village
Hoanib
Otjitheka Trail
Olifantsrus
Homeb with dunes
Naukluft with hiking
Namib Rand
Doros Crater
Living Museum Damaras
Blutkuppe and Rock sculpture trail
Palmwag
Fisher Pan
Cape Cross
Twyfelfontein
White Lady
Fish River Canyon
Messum Crater

Ich werde nun versuchen, jeden Tag einen Tag der Reise zu beschreiben, und mich auf 10 Fotos pro Tag .

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zuletzt bearbeitet 18. Feb. 2024
7'313 Beiträge · seit 200618. Feb. 2024 ·
Hallo Carsten und Lindelani,

Vielen Dank, dass ihr über diese spannende Tour und Route berichtet. Ich freue mich darauf.

Spannend finde ich die Ordnung euer Highlights und auch eure Routenführung. Ihr habt den Messum Krater ganz unten. Leider seid ihr auch den langweiligsten Teil vom Messum Krater und Messum Revier gefahren. Spanned und nach meiner Meinung auch sehr schön ist die Fahrt im Messum Revier.

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Herzliche Grüsse
Chrigu
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Themenstarter388 Beiträge · seit 201718. Feb. 2024 ·
Samstag 27. Januar
Der erste Tag bestand eigentlich nur aus fahren. Wir hatten in Springbok (wo wir am 2. Januar zum Arbeiten angekommen waren) am Mittwoch davor die meisten Einkäufe gemacht und das Auto war gepackt. Wir standen wie immer (sonst für die Arbeit) um 5:00 auf. 5:30 ging es dann los. Gegen 7:00 waren wir an der Grenze, wo alles problemlos lief. Inzwischen bekommt man an der Engen nach der Grenze keine Sim-Karten mehr. Gegen 11:00 waren wir dann beim MTC Shop in Keetmanshoop. Als ich eintrat, traf mich der Schock bei der langen Warteschlange (fast 20 Leute) und nur zwei offenen Schaltern. Aber nach einer Stunde hatten wir zwei frische, registrierte Sim Karten, auch bereits eingerichtet mit Aweh Gig.
Kurz vor 15:00 waren wir in Mariental. Gerade noch rechtzeitig, denn unerwarteter Weise schließt der Spar dort samstags um 15:00! Der Wachmann ließ uns gerade noch so um 15:01 rein, bevor er die Türen schloß. Hier kauften wir Fleisch für den ganzen Trip, denn aus Südafrika hatten wir keines mitgebracht, nachdem uns 2022 an der Grenze 10kg Rind, Lamm und Huhn abgenomen worden waren.
Gegen 18:00 kamen wir dann beim Monteiro Campsite 12km vor Windhoek an. Dieser Campsite ist sehr schön gelegen und man bekommt schon etwas Namibia Feeling, Zwar hört man leicht die Straße, aber man sieht Natur und hat sonst seine Ruhe.

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zuletzt bearbeitet 18. Feb. 2024
Themenstarter388 Beiträge · seit 201718. Feb. 2024 ·
Ja, die von uns genommen Route war wirklich schrecklich (wie ich noch ausführlich beschreiben werde), aber der Krater dann selbst auch nicht so besonders, Am besten waren (für uns Biologen) die Flechtenfelder danach.
Themenstarter388 Beiträge · seit 201719. Feb. 2024 ·
Sonntag 28. Januar
Bis um 5:30 ausgeschlafen und um 6:00 ging es dann weiter. Windhoek hatten wir bald hinter uns. Unser eigentliches Ziel der Reise war Damaraland. Wenn man dort im Nordosten rauskommt (wie ursprünglich geplant), ist man aber direkt vor Etosha. Daher hatten wir uns enschlossen, das Damaraland von Ost nach West, und von Nord nach Süd zu durchfahren und mit Etosha anzufangen. Eigentlich war Okaukuejo als erste Station geplant. Aber da mir die Umgebung dort nicht gefällt, und das berühmte Wasserloch in der Regenzeit wenig besucht wird, hatten wir uns dann doch für Namutoni entschieden, um Etosha einmal von Ost nach West zu durchfahren. Das letzte Mal waren wir in der Trockenzeit im September in Etosha gewesen, und wir wollten sehen, wie es nun in der Regenzeit aussieht. Auch wenn es dieses Jahr nicht so viel geregnet hatte.
Gegen 12:00 ware wir am Namutoni Gate und kurze Zeit später in Namutoni. Gebucht hatten wir nichts, für die ganze Reise nicht, aber Ende Januar gibt es ja kaum Touristen: Ferien in Namibia und Südafrika vorbei, in Europa noch lange nicht. Und so war es kein Problem, einen Campingplatz zu bekommen.
Es war schrecklich heiss, fast 40 Grad, auch der Swimmingpool gab keine Abkühlung. Das Fort ist immer noch tot, keine Geschäfte, aber man kann reingehen, und auf eine Turm klettern. Auf dem Campingplatz war auch nichts los, die Zebramangusten ließen sich nicht blicken. Hoffentlich würde der Game Drive besser werden.
Um 16:30 fuhren wir dann los, um die Fischer`s Pan. Wir fuhren im Uhrzeigersinn, was ich sonst nie mache. Die Pfanne hatte gut Wasser und tausende Flamingos, von beiden Arten, dem großen bleiche Flamingo und dem farbenprächtigen aber kleineren Zwergflamingo. Auch sahen wir die farbenrächtigen europäischen Bienenfresse, Gabelracken sowie Strichelracken, die sonst nicht so häufig sind, sich aber leider nicht fotografieren liessen. Auch gab es viel Großwild neben der Pfanne: Giraffen, Gnus, Gemsböcke, aber auch Elefanten. Die Fahrt war also wirklich lohnenswert.

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Weiter ging es nach Chudop. Auf der Grasebene davor sahen wir zwei Geparden im Gras liegen, umringt von Zebras und Springböcken. Ein Gemsbock war besonders neugierig und ging immer näher an die Geparden heran. Die hatten aber schon etwas zu fressen und ein blutiges Gesich, wobei wir aber nicht erkennen konnten, was es war.
Weiter zum Dikdik Drive, wo wir auch gleich zwei Pärchen dieser Zwergantilopen fanden. Bei Klein Namutoni gab es Marabustörche und Abdimstörche, sowie eine ganze Menge Geier.
Sehr zufrieden von unserem zweiten Namibiatag kamen wir ins Camp zurück und genossen den ersten Braai der Reise.


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zuletzt bearbeitet 19. Feb. 2024
62 Beiträge · seit 201920. Feb. 2024 ·
Hallo Carsten
Vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht! Ich freue mich, Namibia mal von der grünen Seite zu sehen. Die tollen Bilder von Etosha mit den Flamingos und anderen Vogelarten sehen auf jeden Fall schon mal super aus.
Ich begleite euch gerne weiter auf eurer Tour.
Viele Grüsse
Vanessa
Themenstarter388 Beiträge · seit 201721. Feb. 2024 ·
Montag 29. Januar
Inzwischen war uns klar geworden, dass es hier weiter im Norden deutlich später hell wird, als bei uns in Springbok, das immerhin fast 1500km weiter südlich liegt. Also schliefen wir ab heute jeweils bis 6:00 Uhr aus, schließlich waren wir ja im Urlaub. Also 6:00 aufgestanden, Zelt zugeklappt, Kaffee gekocht, eingepackt, und 6:30 waren wir als zweites Auto am Gate, das um 6:40 öffnete. Das Auto vor uns fuhr nach rechts, wir wie immer erst einmal gerade aus zu Klein Namutoni. Dort wurden wir dann auch mit einer schönen Hyänensichtung belohnt!
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Heute ging es also fast durch ganz Etosha, von Ost nach West: Klein Namutoni, Chudop, Kalkheuwel, Goas, Salvadore spätes Frühstück am Etosha Lookout, Salvadora, Nebrowni, mittags 1 Stunde Swimmingpool in Okaukuejo, verwunschener Wald, weiter bis Olifantsrus, wo wir gegen 16:30 ankamen.
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Von Ost nach West wurde es immer tockener. War es um Namutoni herum quietschgrün, war es im Westen fast so trocken, wie in der Trockenzeit. Auch mein Lieblingswasserloch Goas sah aus, wie in der Trockenzeit. Aber einige Pfützen zeigten, dass es doch geregnet hatte, und Wasser im Feld war, so dass die Wasserlöcher nicht so gut besucht waren. Trotzdem sahen wir mehrmals Elefanten, Löwen bei Nuamses und später nochmals neben der Hauptstraße, Hyänen zwischen Salvadore und Sueda, weiß gekleidet vom Schlammbad, und auch sonst einges. Besonders erwähnsnwet sind zahlreiche europäische Bienenfreser in der Ebene um Oekerfontein.
Nach Okaukuejo war es dann erstmals tot, aber bei den beiden Wasserlöchern vor Olifantsrus (Teespoed und Tobiroen) war dann wieder einiges los, auch eine Elefantenherde beim baden.
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In Olifantsrus war wenig los, drei oder vier weitere Campsites waren belegt. Wir machten es uns gemütlich, zum Glück waren es heute nur noch 33 °C. Gegen 18:30 waren dann Elefanten am Wasserloch. Wir hatten gerade fertig gekocht, doch ließen wir alles stehen, um die grauen Riesen zu bewundern. Denn das Wasserloch bei Olifantsrus ist schon beeindruckend: Es ist ein Turm mit zwei Stockwerken. Von oben kann man auf die Elefanten unten am Wasserloch schauen, wobei der Turm im Prinzip in der Mitte steht, das Wasserloch darum herum führt. Noch besserist es im unteren Stockwerk, wo man direkt am Wasserloch steht. So standen wir nur wenige Meter von den Elefanten entfernt, getrennt durch eine Glasscheibe wie im Zoo, und konnten sehen, wie ihnen das Wasser aus dem Maul floß.
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Nach einer guten Stunde zurück zum Camp, Spaghetti gegessen, geduscht, und zurück zum Wasserloch. Nun war es stockdunkelt. So saßen wir da und warteten und warteten. Dann endlich, nach gut einer Stunde, kam, worauf wir gewartet hatten: Ein Spitzmaulnashorn mit Kalb kam zum trinken. Wobei das Kalb schon sehr groß war. Auch hier konnten wir die beiden Tiere erst von oben bewundern, und dann unten auf Augenhöhe bestaunen, wenige Meter von uns entfernt. Nach einer weiteren Stunden gingen wir zurück (die Nashörner übrigens auch) und schliefen glücklich im Dachzelt ein.
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zuletzt bearbeitet 21. Feb. 2024
4'382 Beiträge · seit 201521. Feb. 2024 ·
Hallo Carsten,
bis jetzt bin ich bei Euch schwarz mitgefahren….


Sag mal, hat diese Hyäne Räude?
Sieht ziemlich gruselig aus…

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Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
zuletzt bearbeitet 21. Feb. 2024
Themenstarter388 Beiträge · seit 201721. Feb. 2024 ·
Sag mal, hat diese Hyäne Räude?
Sieht ziemlich gruselig aus…

Nein, die Hyänen waren gesund. Hatte wohl geregnet und die haben sich im weißen Sand am Rand der Pfanne gesuhlt.
Ich finde, die sehen toll aus!

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4'382 Beiträge · seit 201521. Feb. 2024 ·
Da bin ich ja beruhigt 🙂
Danke!
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
117 Beiträge · seit 201121. Feb. 2024 ·
Hi,

ui, ich bin dabei bei diesem Bericht. Olifantsrus habe ich für den kommenden September reserviert. Vielen Dank, dass Du einen Bericht schreibst....

Steffi
Wilderness is not a luxury but a necessity of the human spirit
zuletzt bearbeitet 21. Feb. 2024
16,9k Beiträge · seit 201221. Feb. 2024 ·
CuF schrieb:Hallo Carsten,
bis jetzt bin ich bei Euch schwarz mitgefahren….


Sag mal, hat diese Hyäne Räude?
Sieht ziemlich gruselig aus…

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Gruß
Friederike
Nein, die war auf Island in der Blauen Lagune. 😎

Tierische Grüße
Logi
zuletzt bearbeitet 22. Feb. 2024
Themenstarter388 Beiträge · seit 201722. Feb. 2024 ·
dergnagflow schrieb:Hi,
wow, so viele Tiere an den Wasserlöchern im Februar! Ich war jetzt dreimal zu dieser Zeit in Etoscha und die Wasserlöcher waren allesamt komplett ausgestorben.
Toll! Freut mich, dass das doch wohl auch möglich ist.
LG Wolfgang
Ja, ich war auch erstaunt und freudig überascht. Als ich das letzte Mal in der Regenzeit dort war, hatten wir nicht gesehen. Allerdings hatte es bis dahin nicht viel geregnet. Dabei war im grünen Osten aber am meisten zu sehen.
441 Beiträge · seit 201422. Feb. 2024 ·
Sehr schön

wir waren genau vor 2 jahren dort und Namibia "in grün" ist echt was besonderes.

Den Supermarkt in Mariental fanden wir auch recht speziell in den Öffnungszeiten.
Danke und Gruß Matze
2'780 Beiträge · seit 200722. Feb. 2024 ·
Unsere Reiserroute war (die Routen der 4x4 Trails solltet ihr hier sehen können:
https://map.tracks4africa.co.za?systemUserId=969&tripId=3675)
Du bist sehr grosszügig, vielen Dank!!
Ganz nach meinem Geschmack eure Route durchs Damaraland. Danke für den Bericht und die schönen Bilder.

Hast du die Route mit basecamp kreiert? Wie hast du sie auf t4a übertragen?
Gruss Leona
Themenstarter388 Beiträge · seit 201722. Feb. 2024 ·
La Leona schrieb:
Unsere Reiserroute war (die Routen der 4x4 Trails solltet ihr hier sehen können:
https://map.tracks4africa.co.za?systemUserId=969&tripId=3675)
Hast du die Route mit basecamp kreiert? Wie hast du sie auf t4a übertragen?
Die 4x4 Tracks, zu denen ich jetzt komme, habe ich auf BaseCamp geplant und aufs Navi geladen.
Und das ganze dann nochmals auf der Website T4A, und dann auf die App: https://map.tracks4africa.co.za?systemUserId=969&tripId=3675
Wenn Du Dich bei der Webseite mit deinem Konto einloggst, kannst du inzwischen Routen planen und dann auf die App laden. Ist sehr hilfreich, um sich zu orientieren, und um Sehenswürdigkeiten am Weg zu finden. Zur Navigation alleine aber immer noch nicht ausreichend.
Themenstarter388 Beiträge · seit 201722. Feb. 2024 ·
Dienstag 30. Januar

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Heute sollte es endlich in die richtige Wildnis gehen, Etosha war ja nur mal so nebenbei mitgenommen worden. Aber unser Ziel war das weitläufige Damaraland, dünn besiedelt von Menschen, wo noch Megafauna wie Giraffen, Elefanten und Nashörner in echter Freiheit mit den Menschen koexistieren.
Aber erst mal ging es aus Etosha raus. Viel zu sehen gab es an Tieren nicht, immerhin eine Hyäne. Und eine Zebraherde am Wasserloch Rateldraf. Wir starrten beide angespannt die Zebras an. Irgend etwas stimmte mit denen nicht, aber was? Es dauerte etwas, bis uns klar war, was uns „störte“. Aber seht selber, ob ihr auf die Lösung kommt (Auflösung unten):
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Wir fuhren am Dolomite Camp vorbei, weil hier die Landschaft besonders schön sein sollte. Schön war es auch, aber kein Vergleich zu den Landschaften, die uns in den nächsten Tagen begegnen sollten. Immerhin hatten wir das Vergnügen, Steppenzebras und Bergzebrase direkt nebeneinander begutachten zu können, auch wenn uns das erst unbewusst etwas irritierte, denn es sah irgendwie nicht richtig aus.
Bald waren wir aus dem Galton Gate draußen und fuhren nach Süden. Allerdings nur etwa 10km, dann bogen wir rechts auf eine Sandpiste ab, um zum Otjitheka Trail zu kommen. Die Piste war sehr sandig und führe lange Zeit an einem Game-Fence entlang, war also die ersten 15km wenig aufregend. Allerdings ging es teilweise schon durch tiefen Sand in einem Flußbett, so dass wir den Reifendruck bereits auf 1,5 bar reduzierten. Dann ging es zweiten Mal am heutie durch den Veterinary Fence (das erstes Mal war am Galton Gate gewesen) und somit auf den Khowarib Trail.
Nun ging es durch ein schönes Flußbett, muß wohl der Ombonde sein. Das Fahren im heißen tiefen Sand machte dem Land Cruiser deutlich mehr zu schaffen, als ich es von meinem Hilux gewöhnt war. Allerdings war es eine gute Möglichkeit, dass ich mich an den Cruiser gewöhnen konnte, und so cruisten wir dann doch recht gemütlich das Flußbett entlang. Die Landschaft war herrlich, es gab aber keine Tiere zu sehen.
Nach circa 20km kamen wir zur „Kreuzung“ Khowarib und Otjitheka Trail. Den Otjitheka Trail kannte ich noch nicht und hatte auch nicht viel Infos über ihn im Forum oder im Netzt finden können, was wohl daran liegt, dass alle den berühmten Khowarib Trail fahren, wenn sie eine Verbindung Sesfontein – Galton Gate suchen. Ein guter Grund also, für uns links auf den Otjitheka Trail abzubiegen.
Um es hier schnell zusammenzufassen: Der Otjitheka Trail ist landschaftlich weniger berauschend als der Khowarib Trail, aber dafür abwechslungsreicher, und sicher einen Abstecher wert. Und zumindest als wir ihn fuhren, gab es dort relativ viel Wild, während wir auf dem Khowarib Trail außer Vögel nichts gesehen haben.
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Und nun ging es aus dem Flußbett hinauf zur Ebene Klein-Serengeti. Diese soll nach gutem Regen voller Gras und Wildtiere sein, daher der Name. Jetzt war aber nur wenig altes Gras da, und kein Wildtier. Es schien in der ganzen Gegend noch nicht geregnet zu haben. Nach Klein Serengeti wurde der Track langsam steiniger. Nun sahen wir aber mehrmals Giraffen und einem Wasserloch auch viele Zebras. Der Track wurde nun recht felsig, und es ging hinunter, in ein schönes felsiges Flußtal (kein Sand!) mit herrlich grünen Palmen und Gras.
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Besondere Attraktion für uns hier waren die Lovebirds, Rosenpapageien, die in den Palmen saßen. Tatsächlich das erste Mal, dass ich die beobachten konnte, in gut 20 Jahren Reisen im südlichen Afrika!
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Kurz darauf kamen wir durch ein kleines Dorf, und dann war da auch schon wieder der Veterinary Fence. Durch den wollten wir aber nicht hindurch. Also drehten wir um. Wir hatten für heute kein Camp ausgesucht, und es war noch früh. Also zurück durch die Berge. Ziel war es, neben der Klein Serengeti zu campen. Aber als wir dort ankamen, brauste ein übler Sandsturm durch die Ebene. Alles andere als einladend zum Campen! Also noch ein paar Kilomater weiter zum Flußbett. Hier war es ruhiger und oberhalb des Flußbettes, wo Khowarib und Otjithela Trail aufeinander treffen, campten wir. Schnell war ein kleines Loch gegraben und ein Feuer angefacht, und das Braaifleisch lag drauf. Gerade rechtzeitig, denn nun fing es an zu nieseln. Aber hinten auf der Klappe des Cruisers hocken konnten wir in Ruhe zu Abend essen, bevor der Regen stärker wurde, und es wurde auch schon dunkel. Mit gut 10 Studen Fahrzeit war der Tag doch anstrengend gewesen.

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2'780 Beiträge · seit 200722. Feb. 2024 ·
Da hattet ihr tatsächlich einen langen Tag! Bis Erwee und dann wieder retour!. Mir hat es auch sehr gut gefallen in der kleinen Serengeti. Für ein andermal empfehle ich euch jedoch schon viel früher nach Süden abzubiegen, um den östlichen track zu nehmen. Er ist auf deinem Karten Ausschnitt eingezeichnet.
Könnte ein Elternteil des mittleren Zebras nicht der Gattung angehören? Warum hat es einen Hals wie eine Elenantilope? Aber das wäre ja zu krass. Oder ist es nur eine Missbildung?
Gruss Leona
Themenstarter388 Beiträge · seit 201722. Feb. 2024 ·
La Leona schrieb:et.
Könnte ein Elternteil des mittleren Zebras nicht der Gattung angehören? Warum hat es einen Hals wie eine Elenantilope? Aber das wäre ja zu krass. Oder ist es nur eine Missbildung?
Ja, es ist eine gemischte Ansammlung aus Steppen- und Bergzebras, deshalb sieht es so komisch aus