ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200830. Nov. 2025 ·
@ Holger: mit den Hippos hatten wir echt Glück. Schade für den Sundowner. Es war eine echte Gaudi.
Fortsetzung
Auf der kleinen Insel komme ich sehr schnell mit Marc, Nicolas, Lucile und Jordan ins Ambiente.
Es wurde sogar für Musik gesorgt!
Der Alkohol fliesst und fliesst..... Thorsten, Lucile und der Günter entscheiden sich auf einmal sich im Fluss abzukühlen.
Christa und ich bleiben lieber im trocken.
Der Rest der Truppe bechert weiter.
Der Günter ist aber immer im richtigen Augenblick da um Fotos zu schiessen.
Gegen 18.40 geht es dann zur Princesse Ngalessa zurück. Nach dem Abendessen wird wie üblich auf dem Oberdeck gepalabert.
Freitag, den 29. August 2025
Nach dem frühstück um 8Uhr erreicht das Schiff NGABE, eine der alten Hauptstädte des Tekekönigsreichs, um die aktuelle Königin zu besuchen. Wir gehen an Land
und laufen in die kleine Stadt.
Nach 10 Minuten kommen wir vor dem Haus der Königin an.
Es ist sehr bescheiden.
Hier die wichtigsten Verhaltensregeln während der Audienz: - Schulter und Beine müssen bedeckt werden. - Schwarze Kleidung darf nicht getragen werden. - Zur Begrüssung muss jeder einen leichten Knicks machen und dreimal in die Hände klatschen. - Die Beine darf man beim Sitzen nicht übereinander schlagen. - Fragen werden nicht direkt an die Königin gestellt. Ein Vermittler wird sie an die Königin weiter tragen, ebenso die Antworten.
Wir werden in 2 Gruppen verteilt. Ich bin in der ersten Gruppe und wir dürfen jetzt das Haus betreten.
Die Königin mag nicht fotografiert werden. Unser Günter, mit seinem Charme, hat sie umgestimmt. Auf seinem Bild sieht man die Königin (84 Jahre alt), eine seiner Töchter und der Vermittler.
Als Hüterin von "Nkwembali", der spirituellen Gottheit der Bateke, ist sie die Person, die befugt ist, die Macht an den neuen König, den Makoko, zu übertragen. Sie hat grossen Einfluss im Téké-Königreich, einem der mächtigsten Königreiche des Landes. Ausser Günter konnte auch noch Jemand, versteckt, ein Foto schiessen.
Die Audienz dauert gute 40 Minuten. Dann ist die zweite Gruppe an der Reihe. Während dieser Zeit amüsiere ich mich mit den Nachbarkindern.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200802. Dez. 2025 ·
Fortsetzung
Dann verabschiede ich mich von den Kindern
und wir laufen alle Richtung Markt. Hier der Schneider von Ngabé.
Auf dem Markt finden wir allerhand. Unter anderem, Seife
Raupen
sowie Gegenstände für das spirituelle Wohlbefinden.
Auch hier lebt man nicht ohne Handy!
Die Menschen sind im allgemein sehr fröhlich.
Der Besuch der Stadt endet beim Centre Commercial von Ngabé.
Da wird gefrorenes Fleisch und gefrorener Fisch verkauft.
Anschliessend kehren wir zum Schiff zurück
und essen da zu Mittag. Gegen 14 Uhr begeben wir uns dann wieder nach Ngabé. Da erwarten uns Kebé-Kebé Rituale und Kebé Tänze. Die Kinder lassen nicht lange auf sich warten.
Unsere Fotos faszinieren sie.
Die Männer sind als Einheizer um die Trommler versammelt.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200806. Dez. 2025 ·
Fortsetzung
Bald geht es auch mit den Tänzen los.
Die Art des Kébé Kébé Tanzes ähnelt dem der wirbelnden Derwische.
Die Kinder lassen uns nicht aus den Augen.
Der Kébé Kébé Tanz ist mehr als nur eine Aufführung. Er ist ein lebendiger Ausdruck von Identität, Spiritualität und der Verbindung zu den Vorfahren. Kébé Kébé verbindet Tanz, Puppenspiel, Ritual und Akrobatik zu einer wunderschönen Darbietung von Bewegung und Bedeutung. Die Tänzer sind in Bastgewänder gehüllt und mit den Federn von verschiedenen Vögeln geschmückt.
Die Verkleidung zeigt unter anderem eine Puppe, die einen bemalten Kayo Kopf darstellt, der die spezifischen Skarifizierungen der ethnischen Gruppe aufzeigt.
Die Herren kommen immer mehr in Stimmung. Der Selbstgebrannte hilft schon nach. Die Damen tanzen auch.
Schade dass wir die Bedeutung der einzelnen Darbietungen nicht kennen.
Jeder der puppenartigen Köpfe ist anders gefertigt.
Die ganze Zeit bewegen wir uns frei auf dem Festplatz. Ein gewisser Abstand zu den Trommlern ist selbstvertändig. Die Akteure brauchen ja ausreichend Freiraum. Langsam komme ich auch in Schwung und tanze mit den Ladies.
Die Sonne verabschiedet sich dann langsam. Eine Zeit bleiben wir noch um das ganze Geschehen ohne Kamera ins uns aufzunehmen. Die Tänze dauern normalerweise weit in die Nacht hinein. Kurz vor Dunkelheit kehren wir zum Schiff zurück. Später treffen wir uns zum Abendessen. Es gibt Enten Magret. Miam miam.
Morgen geht es dann nach Lésio Louna zu den Gorillas.
Da man auf Fotos nicht so wirklich erfassen kann, wie der Kébé-Kébé-Tanz abläuft, möchte ich hier noch ein Video mit Ausschnitten verschiedener Darsteller ergänzen.
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"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200808. Dez. 2025 ·
Samstag, den 30. August 2025
Um 05.30 wird heute morgen aufgestanden. Eine halbe Stunde später sitzen wir alle am Frühstückstisch. Punkt um 06.30 verlassen wir dann Ngabé per Bus Richtung Lésio Louna Reserve. Nach 80 Kilometer Gravel Road findet unser Bus für kurze Zeit wieder Asphalt auf der N2. In Inimu Stadt halten wir an um Wasser zu kaufen.
Wir profitieren um uns die Beine zu vertreten.
Dieser Typ ist voll Alkohol und sucht "matata".
Danach fährt der Bus einige Kilometer weiter bis zur Abzweigung Lésio Louna Reserve. Da nehmen wir normalerweise 3 Allradfahrzeuge um zur Reserve zu gelangen. Leider warten da nur 2 Autos. Es wird eine Weile herumdiskutiert und es wird entschieden, dass wir mit unserem Bus weiter fahren. Der erste Teil der Piste ist etwas eng und steil.
Zum Schluss ist es offenes Gelände.
Bei Ankunft werden wir von einigen Rangers begrüsst. Wir folgen ihnen später bis zum Lésio Fluss wo wir in Kleinboote steigen. Die Natur ist schon besonders.
Ab und zu wird auch angehalten um Fotos zu schiessen.
Lésio Louna Reserve entstand in Zusammenarbeit zwischen der Republik Kongo und der englischen NGO Aspinall Foundation. Das Gebiet wurde 1999 per Dekret als Gorillaschutzgebiet erklärt. Mit einer Fläche von 173'000 ha bietet es eine abwechslungsreiche Landschaft, etwa 150 km nördlich von Brazzaville.
Heute leben ca 50 Gorillas in Lésio Louna. Neue Zuchtgruppen aus dem Kongo geretter Tiere und zusätzliche Zootieren entstanden. Den ersten Silberrücken entdecken wir vom Kleinboot aus, am Ufer einer kleinen Insel.
Er wurde 2007 im Howletts Wild Animal Park in Kent geboren und 2021 im Rahmen des "Back to the Wild" Programms der Aspinall Foundation nach Lésio Louna gebracht. Eine wirkliche Auswilderung wird es für ihn leider nicht mehr geben.
Oh, Wahnsinn mein Neid, da waren wir nicht. Ist natürlich ein Privileg den Gorilla so frei vor sich zu haben. Schade das Du die Aufnahmen nicht schärfer hinbekommen hast. Da unterscheiden sich die Touren doch etwas.
Holger
Ich habe den ersten Teil meiner Doku (ca. 42min) von meiner Reise auf YouTube hochgeladen. Allerdings noch nicht freigegeben. Ich werde mich dann hier mit einem separaten Thread melden.
2019 Südafrika Klaserie - Timbavati - Sabi Sands
2018 Brasilien Rio de Janeiro - Foz do Iguacu - Pantanal - südliches Amazonasgebiet
2017 Kanada BC
2016 Sambia & Malawi
2015 Süden Tansanias
Reisebericht: Mit der Cessna durch den wilden Süden Tansanias
2014 Kenia & Norden Tansanias
2013 Uganda/Ruanda
2012 Botswana
Na ja Holger, das Lésio Louna Reserve war ja als Ersatz für das Gorilla Tracking im Sangha im Programm. Es war ja erst im Juli sehr kurzfristig als Versuch wieder angelaufen und zunächst bis August mit nur zwei Touristen pro Tag. Das was wir im Lésio Louna Reserve zu sehen bekamen, ist schon sehr zoomässig, denn die Silberbacks werden täglich gefüttert. Leider organisieren sie kein Tracking zu den frei lebenden Gorillas, warum auch immer. Man muss wohl sehr viel Glück haben, um sie zufällig am Ufer zu sehen. Wir hatten dieses Glück nicht. Auch gibt es keinen Zugang für Touristen zu dem Ort, wo Jungtiere auf eine Auswilderung vorbereitet werden. So war es aus meiner Sicht schon etwas enttäuschend.
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Ernest Hemingway
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200810. Dez. 2025 ·
Fortsetzung
Der Silberrücken imponiert schon.
Wir verstehen auch schnell wieso er sich am Ufer herumtreibt. Er wird nämlich von den Rangers gefüttert.
Ich muss gestehen dass ich schon enttäuscht bin.
Habe mir den Gorillabesuch anders vorgestellt.
Der einzige Trost: man kann gute Bilder machen.
Nach einer guten halben Stunde fahren wir dann weiter. Ueber eine seichte Verbindung erreichen wir eine Stelle mit einem anderen Silberrücken.
Hier dürfen wir das Boot verlassen. Leider befindet sich der Gorilla hinter einem Zaun. Ich komme mir vor wie im Zoo.
Auch dieser Gorilla wird von den Rangers gefüttert.
Wir erklären Thorsten dass dieser Gorilla Track gar keiner ist. Ich bin echt froh einen mit der Doli Lodge mitgemacht zu haben. Die Gäste sind frustriert. Kann ich verstehen! Thosten meint er würde den Besuch in Zukunft streichen und in der Doli Lodge verlängern.
Die Rangers erzählen uns der Silberrücken wäre mit seinen Artgenossen sehr agressiv.
Sie wurden gezwungen ihn aus der Gruppe heraus zu nehmen.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200812. Dez. 2025 ·
Fortsetzung
Es wird Zeit sich vom zweiten Silberrücken zu verabschieden.
Auf dem Rückweg kommen uns einige Vögel vor die Linse. Hier ein Graufischer,
da ein Natalzwergfischer,
später Silberreiher
sowie Hippos.
Beim Parkeingang verschlingen wir dann den Inhalt unserer Lunchbox. Dann geht es wieder mit unserem chinesischen 6X6 Bus Richtung Inimu. Ja und was kommen sollte, kam. Der Bus fährt sich im sandigen Boden am Hügel fest. Nach einige Versuchen wieder frei zu kommen, heisst es alle aussteigen. Doch auch das hilft nicht.
Was genau die Ursache ist, Keiner weiss es. Der Fahrer scheint aber nicht sehr schlau zu sein. Also laufen wir alle den Hügel hoch.
Hier gibt es keinen Handy Empfang. Endlich bekommt einer der Guides einen Telefonsignal und kann Nicolas kontaktieren. Da heisst es die 2 wartende Allradfahrzeuge von heute morgen, würden uns abholen. Natürlich reichen 2 Fahrzeuge nicht um alle Gäste nach Ngabé zu bringen. 7 Leute müssen auf das dritte Fahrzeug von Brazzaville kommend warten. Marc, Lucile, Thorsten, die 3 Guides (Aron, Shadrack und Jordan) werden also im Kaff bei der Abkreuzung warten. Eine Person muss noch dazu kommen. Bei den Gästen meldet sich keiner freiwillig an. Und so entscheide ich ihnen Gesellschaft zu leisten. Im Kaff bringt man uns Stühle und einige Einheimische setzen sich zu uns. Da wird es echt lustig und interessant. Mit Marc und Lucile sorgen wir für Entertainment. Wir spenden auch 2 Runden Bier. 1 1/2 Stunde später trifft endlich der dritte Wagen ein. Der Driver fährt super gut und super schnell so dass wir nur eine halbe Stunde später nach den Anderen ankommen, also um 19.30. Es ist stockdunkel. Ich habe gerade noch Zeit zum Duschen. Um 20 Uhr gibt es auf dem Oberdeck eine Grill-Party. Der Wein fliesst à gogo und das Ambiente ist einmalig. Die ganze Crew posiert für das Foto.
Kurz vor Mitternacht finden wir alle dann unsere Betten.
Sonntag, den 31. August 2025
Um 06.30 packe ich meinen Koffer denn heute verlassen wir das Schiff. Gegen 9 Uhr erscheint die Silhouette von Brazzaville.
Da wir ja in Kürze die Princesse Ngalessa verlassen müssen und damit unsere Flussreise auf dem Kongo leider ein Ende findet, habe ich noch ein letztes Video für Euch vom Schiffsverkehr auf dem Kongo mit etwas Kongolesischer Rumba Musik, die 2021 in die Liste des Immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wurde.
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Ernest Hemingway
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200816. Dez. 2025 ·
Fortsetzung
Wir gehen in der Nähe des Hilton Hotels vor Anker. Zwei kleine Busse warten auf uns.
Sie bringen uns gleich, samt Gepäck, zur Galerie du Bassin du Congo.
In der Ausstellung dieses Museums befinden sich aussergewöhnliche Stücke aus der gesamten Region (von Angola über Gabun und Kamerun bis hin zu den beiden Kongo Staaten und der Zentralafrikanischen Republik). Wunderschöne Masken, Statuetten, Ritualgegenstände, Waffen, Münzen und Stoffe sind da zu bewundern.
Gerade findet auch eine temporäre Ausstellung über die kongolesischen Rumbas statt.
Im selben Gebäude befindet sich die Zeitung "Les dépèches de Brazzaville".
Danach geht es zur Ecole de peinture de Poto Poto, eine Malschule.
Sie wurde durch den Franzosen Pierre Loos 1951 gegründet. Dieser ermutigte seine Schüler, ihre Farbpalette zu erweitern und den Alltag sowie das afrikanische Brauchtum in ihre Malereien einzuschliessen.
Bereits im August 1951 konnte eine erste Ausstellung von 100 Bildern in Brazzaville gezeigt werden. Sie wurden alle vom Generalgouvernement aufgekauft. Ein Jahr später stellten die Künstler aus Poto Poto bereits in Paris aus. In den Jahren 1955 und 1956 waren sie in New York zu Gast und 1958 wurden sie zur Weltausstellung nach Brüssel geschickt. Ihre weltweiten Ausstellungen halten bis heute an.
Die schwarz/weiss Federzeichnungen von Gerly Mpo gefallen mir wahnsinnig. Leider sind es alle Auftragsarbeiten also nicht zum kaufen.
Später schaue ich mir eine Weile die Malerarbeit von Gerly Mpo an. Er ist einer der bekannten Maler in Poto Poto.
Unser Junior hat bald Geburtstag. Er wünscht sich dieses Gorilla Bild. Die Grosseltern kaufen es, er strahlt vor Freude.
Nächste Station wird die Basilique Saint-Anne. Sie wurde Ende der 2000er Jahre, nach den Bürgerkriegen, restauriert.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200819. Dez. 2025 ·
Fortsetzung
Wir betreten die Basilique. Sie ist praktisch voll.
Ein Gottesdienst findet gerade statt.
Es wird fröhlich gesungen und getrommelt.
Langsam ruft das Mittagessen. Die Kleinbusse bringen uns zum Fluss zurück. Mit den Kleinbooten werden wir zum Schiff gebracht.
Ein Buffet erwartet uns. Wir profitieren ein letztes Mal von der hervorragenden Küche. Miam, miam. Um 14 Uhr fahren wir dann in den Stadtteil Bacongo in die Avenue Matsoua. Hier ein kleiner Stadtplan.
Da sind wir vor dem "Espace Kab chez Deguy" mit der La Sape verrabredet. La Sape für Society of Ambiance Makers and Elegant People. Ein Sapeur, nach dem informellen französischen Begriff "sape" für Klamotten, ist ein gleichermassen auffällig wie elegant gekleideter Mann in Afrika, dessen Auftreten in deutlichem Gegensatz zu seinen Lebensumständen steht.
Die Bewegung "La Sape" lässt sich als subtile Form des Aktivismus bis in die frühen 1920er Jahre in Brazzaville und Léopoldville (Kinshasa) zurückverfolgen. Um die Ueberlegenheit der Kolonialisten herauszufordern, begannen Diener, sich wie ihre Herren zu kleiden. Im Laufe der Zeit nahmen kongolesische Männer, die mit europäischer Kleidung in Berührung gekommen waren, das Konzept auf und so entstand die Sapeur Kultur.
Die meisten Sapeurs sind Taxifahrer, Schneider, Gärtner und sobald sie Zeit haben, verwandeln sie sich in sorglose Dandys.
Wenn sie durch die Strassen herumspazieren, sind sie echte Stars. Man schaut sie genauer an. Sie bringen Lebensfreude in ihre Gemeinden.
Vor dem Espace Kab Chez Deguy wird ordentlich gebechert.
Das Ambiente werde ich so schnell nicht vergessen. Ich muss den Dandys natürlich Gesellschaft leisten.
Erst mal wieder ein kleines 'Danke' fürs weiterschreiben!
Diese Sapeurs oder wie sie genannt werden (Französisch ist nicht meine Sprache, trotz 4 Jahren Schulfranzösisch) habe ich mal im TV gesehen, ich meine auf ARTE war da ein Bericht über die Typen. Interessante Subkultur! Hatte ich schon wieder vergessen...
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200822. Dez. 2025 ·
Fortsetzung
Und so vergehen im Nu 2 Stunden.
Die Kerle sind einfach spitze!
Es wird auch Zeit uns von ihnen zu verabschieden.
Bei den Einheimischen gibt es Gesichter die man nicht vergessen kann.....
Die Kleinbusse fahren jetzt zum Maya Maya Flughafen. Die meisten Gäste nehmen noch heute Abend den Air France Flug nach Paris. Wir verabschieden uns von ihnen. Eine tolle Gruppe. Christa und ich bleiben noch 2 Nächte in Brazzaville. Der Fahrer lässt uns vor dem Hotel Pefaco Maya Maya.
Es befindet sich gegenüber vom Flughafen.
Das wartet auch schon die dritte Gruppe von Thorsten. Sie schläft heute Nacht auf der Princesse Ngalessa. Im Hotel gibt es ein grosszügiges Schwimmbad.
Wir bringen unser Gepäck auf das Zimmer.
Es ist nett eingerichtet.
Dann begeben wir uns zum Pool und plaudern mit einigen Gäste die mit Thorsten reisen werden. Sie wollen wissen wie es uns gefallen hat. Das Abendessen nehmen wir im Hotel ein. Wir sind zu faul um in die Stadt zu fahren. Die Restaurant-Preise im Hotel sind schon gesponnen. Für eine Portion Spaguettis werden 25'000 FCFA (praktisch 38 euros) verlangt. Wir nehmen Hähnchen à la congolaise. Kostet nur 12'000 FCFA (ca 18 Euros). Wir plaudern da über die vergangenen Tage. Wir stellen fest dass wir uns gut vertragen haben, dass wir uns nicht auf den Wecker gefallen sind. Logischerweise reden wir über unsere nächsten Ziele in 2026. Es stellt sich heraus dass wir beide die Mongolei auf unserer Wunschliste haben. Wir einigen uns die Reise im September 2026 zusammen zu unternehmen. Ich kümmere mich sobald wir zurück sind um die Angebote. Gegen 22 Uhr gehen wir dann ins Bett. Leider werden wir nicht viel schlafen können. Draussen, auf der Restaurant Terrasse findet eine Geburtstagsparty statt. Die letzten Gäste verschwinden gegen 2 Uhr.
Na ja, so ganz stand die Mongolei vor dieser Reise nicht in den Top 10 meiner Reiseziele, doch die Gespräche mit unseren Holländern über ihre Mongolei Tour hatten das Land weit nach oben in den Focus katapultiert. Die Chance eventuell Schneeleoparden und Pallaskatzen zu beobachten plus sehr viel mehr bisher unbekanntes Wildlife war Grund genug für mich, mit Annick dieses neue kleine Abenteuer in Angriff zu nehmen.
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway