Reisebericht

Reisebericht: Kongo Bassin mit Thorsten Hansen

von ANNICK · begonnen 05. Sept. 2025 · 51 Teile

Über diesen Reisebericht

In Brazzaville schliessen wir uns im August 2025 einer grösseren geführten Reisegruppe an: mehrere Solo-Reisende, ein niederländisches Ehepaar und eine fünfköpfige Familie sind mit an Bord der Flussreise auf der Princesse Ngalessa. Über Ouésso und die Doli Lodge erreichen wir das Dzanga-Sangha-Schutzgebiet in der Zentralafrikanischen Republik: Wir begleiten die Ba'Aka bei einer traditionellen Netzjagd, beobachten von der Plattform in der Dzanga-Bai Dutzende Waldelefanten beim Baden und Spielen und tracken zu Fuss die erst seit drei Jahren habituierten Flachlandgorillas – die Gruppe ist noch scheu und läuft viel – ganz anders als bei den ruhigeren Berggorillas in Uganda und Ruanda, wie ich sie von früheren Reisen kenne.

Zurück in Oyo geht es an Bord der Princesse Ngalessa weiter, den Sangha und den Kongo hinunter: Dorfbesuche, eine Kajaktour, eine Bootstour zu Nilpferden und eine Audienz bei der Königin des Téké-Königreichs in Ngabé wechseln sich ab. Auf der anderen Flussseite in der Demokratischen Republik Kongo tracken wir freilebende Bonobos im Wald. Ein zweiter Gorilla-Besuch im Lésio-Louna-Reservat enttäuscht dagegen: Die Tiere werden dort gefüttert und leben hinter einem Zaun, mehr Zoo als Wildnis.

Nach der Rückkehr nach Brazzaville besuchen wir die Malschule von Poto-Poto und die Sapeurs im Stadtteil Bacongo, bevor sich die Reisegruppe auflöst. Wir bleiben noch zwei weitere Tage in der Stadt, ehe die Reise endet.

Reisezeitraum
15. August – 2. September 2025
Länder
Republik Kongo, Zentralafrikanische Republik (Dzanga-Sangha), kurzer Ausflug in die Demokratische Republik Kongo (Bonobo-Tracking bei Tshumbiri)
Gruppe
grössere internationale Reisegruppe (u.a. mehrere Solo-Reisende, ein niederländisches Ehepaar, eine fünfköpfige Familie); Autorin und eine Mitreisende fanden sich vorab über einen Forums-Thread zusammen
Reiseart
geführte Fluss- und Trackingreise, Reiseleitung Thorsten Hansen
Fahrzeug
kein Selbstfahren – Charterflug, Bus, 4x4-Fahrzeuge und Boote des Veranstalters, dazu das Flusskreuzfahrtschiff Princesse Ngalessa
Veranstalter
Thorsten Hansen (Reiseleitung); Ducret Expeditions / Nicolas Ducret (Bootsreise Princesse Ngalessa, Bonobo- und Gorilla-Ausflüge)
Unterkunftsart
Hotels in Brazzaville (Radisson, Pefaco Maya Maya), Hotel Onanga (Ouésso), Doli Lodge (Dzanga-Sangha), Kabine auf der Princesse Ngalessa, Zeltcamp bei M'Bou Mon Tour (Bonobo-Tracking)
Route
Brazzaville – Ouésso – Doli Lodge/Dzanga-Sangha (RCA) – Ouésso – Oyo – Flussreise auf Sangha und Kongo (Mondongo, Bounda, Mossaka, Likendze, Mpouya/Tshumbiri – Bonobo-Tracking in der DR Kongo, Ngabé) – Lésio-Louna-Reservat – Brazzaville
Fahrstrecke
keine Gesamtkilometer im Bericht; Busstrecke Ouésso–Oyo rund 425 km laut Bericht
Flug/Anreise
Genf–Addis Abeba–Brazzaville mit Ethiopian Airlines; interner Charterflug Brazzaville–Ouésso (Embraer 145)
Besonderheit
Gorilla-Tracking in Dzanga-Sangha erst seit kurzem wieder möglich, nachdem 2022 und 2024 mehrere Silberrücken der habituierten Gruppen gestorben waren; Audienz bei der Königin des Téké-Königreichs in Ngabé
Gebiete
Kongobecken · Nouabalé-Ndoki-Nationalpark · Dzanga-Sangha-Schutzgebiet · Lésio-Louna-Reservat
Orte
Brazzaville · Ouésso · Oyo · Dzanga-Bai · Mossaka · Ngabé · Tshumbiri
Unterkünfte
Doli Lodge · Princesse Ngalessa · Hotel Onanga
Reiseart
Flusskreuzfahrt · Gorilla-Tracking · Bonobo-Tracking · Netzjagd
Bedingungen
Grenzformalitäten · Tiefsand · Choleraausbruch · Gorilla-Permit
Natur
Waldelefanten · Flachlandgorillas · Bonobos · Nilpferde · Hammerkopf · Webervögel · Reiherkolonie

Automatisch aus dem Bericht erstellt. Massgeblich ist der Bericht selbst.

Teil 105. Sept. 2025
Freitag, den 15. August 2025

Um 22.15 hebt der Flug ET 729 Richtung Addis Abeba ab Genf ab. Endstation wird am nächsten Tag Brazzaville sein.

Ich habe noch nie eine Gruppenreise gebucht.
Ich habe auch noch nie ein Zimmer oder eine Kabine mit Jemanden geteilt den ich nicht kannte.

Aber ich wollte schon immer das Kongo Bassin erkunden. Als Solo Reisende sehr schwierig.

Und da kam im Dezember 2024 der "Thread" von robert.vienna der den Kongo bereisen wollte. Christa (Botswanadreams) und ich zeigten grosses Interesse. Am nächsten Tag bekam ich auch eine PM von Christa. Sie fragte ob ich eine Kabine auf der Princesse Ngalessa mit ihr teilen würde. Ohne wirklich nachzudenken sagte ich gleich zu. Am nächsten Tag bekam ich dann die Nachricht von Christa dass es eine Stornierung gab und wir 1000 Euros weniger pro Person zahlen würden. Da konnten wir Beide nicht wieder stehen! 🙂 Die Reise wurde noch am selben Tag gebucht.

Punkt um 06.10 landet die Maschine auf Bolé International Airport Addis Abeba. Am Flughafen ist wie immer viel Betrieb aber ich komme sehr schnell beim Transit vorwärts. Jetzt brauche ich nur noch im Café gegenüber von der Moschee nach einem älteren Mädel zu suchen. Ich finde es sehr schnell denn es gibt nur Eins! 😛
Wir fangen gleich an über uns zu reden. Zum Glück sind wir Beide Frühaufsteherinnen. Ein Problem weniger. Am Schluss stellen wir fest dass es hinhauen könnte.

Um 09.00 geht es dann mit dem Flug ET 861 weiter nach Brazzaville. Die Maschine ist praktisch voll. Ich wundere mich dass da so viele Chinesen da sind. Zwei haben auch neben mir Platz genommen. Christa sitzt 10 Reihen hinter mir.
Nach 10 Minuten fange ich an mit den Chinesen zu reden. Sie erklären mir das China einen grossen Vertrag mit dem Kongo hätte. China hat auch den Flughafen in Brazzaville sowie die meisten Strassen gebaut.

Gegen 11 Uhr landen wir in Brazzaville.


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Der Flughafen ist nicht sehr gross. Wir begeben uns gleich zum Immigration Schalter. Da werden alle Papiere verlangt die ich schon für das Visum benötigt habe. Der Beamte liest genau das Einladungsschreiben sowie den Impfpass mit Gelbfiebernachweis. Nach 15 Minuten bekommen wir endlich den Stempel und begeben uns zur Gepäckausgabe. Leider wird hier alles per Hand geladen so dass ich eine Ewigkeit auf meinen Koffer warte.
Draussen wartet schon Thorsten Hansen. Wir tauschen noch schnell bei der Bank am Flughafen Euros.
1 Euro = 700 FCFA

Ein Taxi bringt uns dann ins Pefaco Maya Maya Hotel wo wir zuerst unsere Koffer unterstellen. Einige von der Gruppe sind schon Gestern Abend mit dem Air France Flug angereist. Die Anderen kommen heute Abend an. Leider blieben einige Koffer in Paris hängen. Alle hoffen dass sie mit dem nächsten Flug heute Abend ankommen.
Christa und ich wissen warum wir nicht mit Air France fliegen wollten.... 😄

Im Hotel machen wir schon einmal mit unseren Reisegenossen Bekannschaft: Gunter (Solo Reisender und Fotograf), Karl (Solo Reisender), Bettina (Solo Reisende). Sie gehören wie wir zur Holzklasse da wir die billigeren Kabinen haben.
Da das Schiff noch freie Plätze hatte, nimmt Thorsten auch seine Frau und Tochter mit.
Dazu auch ein holländische Ehepaar.

Hier noch einige Infos über das Land Kongo.
Die Republik Kongo bis 1960 als Kolonie Französich Kongo, ist eine Republik in Zentralafrika.
Hauptstadt: Brazzaville
Die Republik grenzt an Gabun, Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, die Demokratische Republik Kongo, die angolanische Exclave Cabina und den Atlantischen Ozean.
Sprachen: Französich ist (als Erbe der Kolonialzeit) Amtsprache. Daneben sind die Verkehrssprachen Lingala und Kituba anerkannt.
Die Mehrheit der Gesamtbevölkerung der Republik Kongo gehört dem Christentum an.

Thorsten organisiert dann 3 Taxis die uns zum Bantu Beach bringen.


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Ein netter Ort um eine Stunde zu verbringen. Die Jugend spielt Fussball


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oder profitiert von der Frische des Kongo Flusses.


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Sehr schnell komme ich mit den Einheimischen ins Gespräch. Sie sind sehr humorvoll. Sie sprechen französisch und wollen ein Foto mit mir schiessen. Warum nicht.


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Der Ort besitzt Charme und man fühlt sich einfach wohl


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Danach fahren wir mit den Taxis zu den Stromschnellen Da gibt es auch ein Restaurant.


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Da bestellen wir uns ein kühles Bier : Ngok.


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Die Flasche macht 0,65L und kostet 1000 FCFC (1,5 euros). Die Aussicht hier kann sich sehen lassen.


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Die Stromschnellen sind aber nicht gewaltig. Gegenüber vom Fluss liegt die moderne Stadt Kinshasa (RDC).


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Fortsetzung folgt
Teil 206. Sept. 2025
Fortsetzung

Am Ufer ist immer etwas los.


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Und die Einheimischen sind echt freundlich.


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Anschliessend machen wir noch einen kleinen Abstecher zum nahgelegenen Souvenirs Shop.


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Am Eingang steht dieser riesen gebastelte Elephant.


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Alles aus Bierkapseln gemacht. Wahnsinnig!


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Zur Hauptstrasse ist es nicht weit.


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Da nehmen wir wieder 3 Taxis zum Pefaco Maya Hotel. Davor steht der Shuttle vom Hotel Radisson. Ursprünglich sollten wir ja im Pefaco Maya übernachten. Wurde aber heute morgen geändert. Thorsten sagte uns er hatte ein Upgrade ergattert. Ich glaube mehr das Pefaco Maya war total überbucht und es hat uns alle auf das Radisson transferiert. Ist uns Recht denn das Radisson Hotel liegt im Zentrum, am Kongo Fluss.

Das Check-in ist ein wenig mühsam. Nach 15 Minuten bekommen wir endlich den Schlüssel zu Zimmer 218. Es ist gut ausgestattet.


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Hier das Badezimmer.


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Christa und ich beschliessen dann uns einige Laps im tollen Pool zu gönnen.


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Herrlich! Es tut gut. Die Luftfeuchtigkeit hier ist schon beeindruckend. Uns klebten die Kleider am Leib.

Um 20 Uhr kommen die letzten Gäste mit dem Air France Flug an. Das fehlende Gepack von gestern war zum Glück dabei aber es fehlte wieder einen Koffer heute Abend. Gehört der 5 köpfigen Familie. Morgen muss sie noch schnell Laufschuhe kaufen sowie einige TShirts.....

Gegen 20.45 treffen wir uns alle im Restaurant Mami Wata. Liegt um die Ecke am Fluss. https://restaurantmamiwata.com
Eine Institution. Bei den Einheimischen sehr beliebt.
Da erwartet uns ein leckeres Buffet. Ein Feuerschlucker sorgt noch für Entertainment.


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Während des Abendessen erklärt uns Thorsten das Programm für den nächsten Tag. Wir fliegen um die 12 Uhr nach Ouesso. Abfahrt vom Radisson um 10.45.

Der Abend verläuft sehr schnell. Es stellt sich auch heraus dass alle Solo Reisende sich sehr gut verstehen werden. Die Holzklasse wird das Beste aus dieser Reise machen! 😎
Thorsten erinnert uns aber immer wieder dass es hier im Kongo, im letzten Augenblick, sich noch alles ändern kann. Werden wir schon verkraften.
Es ist schon kommisch wie schnell man eine Gruppe beurteilen kann. Die 5 köpfige Familie (Mama, Papa, Oma, Opa und 10 jähriges Kind) macht einen super sympatischen Eindruck. Das Pärchen dass im selben Ort wohnt als die Familie auch. Dann kommt das holländische Paar, es ist sehr interessant und freundlich. Allen fällt aber ein Pärchen auf dass immer abseits ist.......

Der Abend verläuft sehr schnell. Da wir alle sehr müde sind, verschwinden wir gegen 22 Uhr in unsere Zimmer. Ich plaudere noch ein wenig über den Tag mit Christa und dann schafen wir sehr schnell ein.
Teil 308. Sept. 2025
Sonntag, den 17. August 2025

Gegen 06.30 sind wir Beide schon ganz munter und plaudern. Dann geht es später zum Frühstücksbuffet.


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Es ist vielseitig. Für Jeden etwas dabei. Da treffen wir auch Bettina, Günter und Karl die anderen Solo Reisende. Wir reden über ihre kommenden Reisen denn sie suchen Geheimtips.
Danach laufe ich ein wenig um den Hotelgarten herum.


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Die Poolanlage finde ich echt gelungen.


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Hier der Hoteleingang vom Garten aus.


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Günter, der Fotograf, empfehlt mir auch den Business Centre zu besuchen. Er liegt auf der vorletzten Etage. Von da aus bekommt man tatsächlich einen tollen Ueberblick von Brazzaville.


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Um 10.30 stehen praktisch alle Gäste bei der Rezeption. Ein neuer Solo Reisende stellt sich bei uns vor. Es ist Marc, Franzose. Ich frage mich was er hier verloren hat. Da meine Neugier gross ist, rede ich gleich mit ihm. Es stellt sich heraus dass Marc der beste Kumpel von Nicolas Ducret, der französische Pächter von der Princesse Ngalessa, ist. Er hat 10 Jahre lang mit Nicolas in Russland gearbeitet. Als der Krieg mit der Ukraine begann, mussten Beide aus dem Land raus.
Ich werde später noch Genaueres über das Schiff "Princesse Ngalessa" berichten.
Nicolas hat Marc einfach auf diese Reise eingeladen. Das Schiff war ja nicht ausgebucht. Marc teilt mir auch noch mit dass Nicolas und seine Mitarbeiterin (Lucile) später mit uns auf das Schiff kommen und uns begleiten werden.

15 Minuten später bringt uns der Shuttle vom Radisson zum Flughafen. Er hält direkt vor der "Domestic VIP Aera" an.


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Es gibt keine Formalitäten zu erledigen.
Wir passieren die Minister Lounge


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und setzen uns im Wartesaal.


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Wir warten, warten. Es ist 12 Uhr und nichts geschieht. Auf einmal sehen wir eine Gestalt mit seiner Suite. Sie begibt sich zum Tarmac. Wir erfahren dass es Monsieur le Président Denis Sassou-Nguesso ist. Er fliegt nach Oyo wo er an einer Hochzeit teilnimmt. Eine halbe Stunden später folgen noch 2 Minister.
Während dieser ganzen Zeit darf keine Maschine landen oder abheben.

Um 13 Uhr bekommen wir endlich das OK um uns zu unserer Maschine zu begeben. Ich bin erleichtert als ich das Flugzeug sehe, eine Embraer 145. Ich hatte mich auf das Schlimmste eingestellt.


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Sie wurde extra für uns gechartet. Wir steige alle ein.


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Ich bin die Letzte.


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Ich setze mich unweit vom Cockpit.


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Wir haben auch eine Stewardess an Bord. 15 Minuten später sind wir in der Luft. Auf einmal erscheint die Stewardess mit einem Servierwagen. Sie fängt bei mir an und fragt was ich gerne trinken möchte. Auf dem Servierwagen sehe ich eine Flasche die nach Champagner aussieht. Das kann nicht sein. Ich nehme sie raus und stelle fest dass es Einer der Besten ist: RUINART
Ich zögere keine Sekunde und antworte: du Champagne Madame
Die Dame schenkt aber nur wenig in mein Glas ein. Mit meinem Lächeln überzeuge ich sie das Glass voller zu machen. 😛
Dann werde ich auch gefragt was ich dazu essen möchte. Um ein wenig witzig zu sein, antworte ich: du Saumon Fumé.
Mich trifft der Schlag als sie mir einen Teller mit Lachs überreicht. Ich bin total ausser dem Häusschen.


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Das holländische Ehepaar das unweit von mir sitzt hat alles mitbekommen und bestellt dasselbe. Das obligatorische Foto wird geschossen. Elle est pas belle la vie! 😄


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Fortsetzung folgt
Teil 410. Sept. 2025
@Christa: toll dass du einige Bilder vom Flug gemacht hast. Ich war leider mit dem Ruinart und Lachs zu sehr beschäftigt.... 😛


Fortsetzung

Hier noch die Karte vom Kongo um die Route zu folgen. Ouésso liegt ganz im Norden.



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Eine Stunde später erklärt der Pilot wir würden in 5 Minuten landen. 3 Minuten später höre ich ihn immer wieder sagen: Tour de contrôle, tour de contrôle répondez.
Im Cockpit ist man auf einmal nervös.
Statt zu landen macht die Maschine eine grosse Schlaufe. Die Stewardess, die vor mir sitzt, sagt mir dass Niemand am Kontrollturm von Ouésso antwortet. Der Pilot muss sich also vergewissern dass er ohne Problem landen kann.
Das hört sich nicht gerade beruhigend an. 😗 Zum Glück bekommen die anderen Passagiere das nicht mit.

Ich bin erleichtert als das Flugzeug endlich auf dem Ouésso Flughafen landet. Er scheint total verlassen zu sein!


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Wir steigen schon einmal alle aus





und begeben uns zum Wartesaal. Da müssen wir uns etwas gedulden.


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In Ouésso erwartete man keine Maschine heute. Der Flughafen ist leer. Nach 10 Minuten tut sich endlich etwas. 2 Typen erscheinen und wollen unsere Pässe. Wir dürfen dann gleich raus. Da erwarten uns Fahrzeuge die uns anschliessend zum Hotel Onanga bringen.


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An der Rezeption werden dann die Zimmerschlüssel verteilt.


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Christa und ich bekommen sogar ein Einzelzimmer. Ich das Zimmer 302. Um es zu erreichen passiere ich schon einmal das Schwimmbad.


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Die Anlage finde ich ganz OK.


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Das Zimmer ist zweckmässig eingerichtet und sauber.


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Hier das Badezimmer.


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Die Klimaanlage ist aber so kalt eingestellt. Ich kann sie nicht abschalten, gla gla.....


Fortsetzung folgt
Teil 512. Sept. 2025
Fortsetzung

Ich habe aber keine Zeit mir darüber mehr Gedanken zu machen, wir werden nämlich zum Mittagessen gebeten. Es ist 15 Uhr.........
Ein kleines Buffet erwartet uns mit verschiedene Salate, Fisch, Reis, Obst.
Da werden auch unsere 3 einheimische Guides für die Reise vorgestellt: Arold, Shadrack und Jordan.

Gegen 16.45 verlassen wir das Hotel Richtung Hafen. Da stehen 2 Kleinboote von Ducret. Beim Einsteigen bemerke ich eine grosse Weber Vögel Kolonie auf einem Baum.


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Die Fahrt kann losgehen. Ich schaue mir das Geschehen auf dem Fluss an.


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Alles sieht so friedlich aus.


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Wir nehmen Kurs auf Mbirou Dorf. Es liegt 15 Kilometer den Sangha Fluss hinunter, entfernt. Da erwarten uns schon 2 Einheimische. Sie führen uns zum Denkmal, das historische Verdienste bezeugt. Es besteht aus 2 Gräbern und einem Denkmal


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auf dessen Bronzetafel Namen und Daten eingraviert sind.


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Es wurde zu Ehren der Opfer der Ausseinandersetzungen zwischen Deutschen und Franzosen im ersten Weltkrieg, errichtet. Anschliessend marschieren wir in das kleine Dorf.


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Hier lebt es sich ganz einfach.


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Aber es wachsen diverse Früchten und Cacao.


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Da wird auch Palmenwein selber produziert. Er schmeckt nicht besonders gut, igitigit. 😣


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Die Zeit vergeht sehr schnell. Die Kinder sind eine Freude zum Fotografieren.


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Fortsetzung folgt
Teil 615. Sept. 2025
Fortsetzung

Es ist schon 18 Uhr und es wird Zeit in unsere Boote zurück zu kehren.


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Die Sonne geht langsam runter.


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Bald erblicken wir wieder Ouésso.


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Auf dem Fluss gibt es immer noch Betrieb.


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Wir erreichen den kleinen Hafen


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und steigen aus.


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Unsere Wagen warten schon. Sie bringen uns zum Hotel Onanga. Bei Ankunft gibt es gleich das Briefing für den nächsten Tag. Frühstück morgen um 06.00 und 07.00 Abfahrt mit den kleinen Booten Richtung Bayanga, République Centrafrique. Hier die Karte für einen Ueberblick.


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Anschliessend nehme ich mir ein wenig Zeit um heraus zu finden wie ich die Klimaanlage in meinem Zimmer abschalten kann. Bettina hat es schon herausgefunden und zeigt es mir. Bei den Holländern ist es leider nicht möglich da der Knop fehlt. Das Pärchen muss heute Nacht sehr verliebt sein um nicht zu frieren! 😛
Um 20 Uhr gibt es Abendessen. Ein Buffet. Da wird unter anderem Magret de Canard offeriert. Das Fleisch sieht besonders attraktiv aus. Ich nehme mir eine doppelte Portion. Miam, miam.
Kurz vor 22 Uhr verschwinden wir alle in die Heia.



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Montag, den 18. August 2025

Um 05.30 stehe ich auf und klopfe bei Bettina um sie zu wecken. Die Christa braucht es nicht. Sie hat den Wecker in ihrem Kopf eingestellt. Das Frühstück geht zügig und um 06.45 fahren wir schon Richtung Hafen. Da ist schon allerhand los.


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Punkt um 7 Uhr verlassen wir Ouésso.


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Auf dem Fluss ist es noch sehr nebelig.


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Fortsetzung folgt
Teil 717. Sept. 2025
Fortsetzung

Manchmal ist der Nebel extrem dicht.


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Dann hellt es auf einmal auf


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und der Nebel erscheint dann wieder.


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Ich geniesse die Stille auf dem Fluss.


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Wir passieren verschiedene Dörfer


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und begegnen Booten.


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Nach 2 1/2 Stunden erreichen wir den ersten Check Point.


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Wir dürfen alle aussteigen um die "Busch Toilette" zu besuchen.


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Arold klärt die Immigration für alle Passagiere. Unsere Pässe hatten wir dem Thorsten in Ouésso überlassen. Nach 10 Minuten kann es weitergehen. Der Nebel ist endlich verschwunden.


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Sehr bald kommt schon der zweite Check Point.


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Wir betreten jetzt den Parc National de Nouabale-Ndoki. Er wurde 1993 gegründet.


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Der 4200 Km2 grosse Park grenzt im Nordwesten der Republik Kongo an das Dzanga-Sangha Reservat, das zusammen mit dem Lobéké Nationalpark in Kamerun und dem Ndouabale-Ndoki die Weltnaturerbestätte Sangha Trinational bildet.


📎 ÀPropos_LEParc.pdf



Da bekommen wir einen Besucherausweis. Wir müssen ihn auf dem Fluss auf uns tragen. Es gibt manchmal Kontrollen.


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Beim dritten Checkpoint (der Letzte in der Republik Kongo) legen wir eine längere Pause ein. Die Einwohner empfangen uns ganz herzlich.


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Im ganzen Kongo Bassin sieht man häufig Raupen die getrocknet werden. Es ist Teil der Einwohner Nahrung, eine Tradition. Im Kongo leidet ein Drittel der Bevölkerung an Hunger. 4 von 5 Kindern sind unterernährt.


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Die Raupen bilden eine sehr reichhaltige Ernährung. Es gibt genügend Proteine darin und viele essentielle Aminosäuren. Ebenso erhalten sie zahlreiche Minerale und Vitamine. Sie sind eine komplette Mahlzeit und sehr geeignet für eine Bevölkerung die sonst praktisch kein Essen hat.


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Ich habe schon einmal so eine Raupe probiert. Hat ein süssliches Erdnuss Geschmack. Nicht wirklich mein Ding..... 😣


Fortsetzung folgt
Teil 821. Sept. 2025
Fortsetzung

Im Dorf erblicke ich viele Schmetterlinge.


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Ein Geschenk für die Augen.


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Die Kinder bleiben ein gutes Fotomotiv.


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Nachdem die Meisten die Busch Toilette besucht haben, geht es wieder weiter.


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Wir profitieren dann um den Inhalt von unseren Lunchboxes zu essen. Auf dem Fluss gibt es immer etwas zu beobachten.


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Bald erreichen wir den ersten Check Point der République Centrafricaine.


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Da steigen wir alle aus und schauen uns ein wenig im Dorf um.


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Die Kinder kommen auf einmal angerannt.


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Fortsetzung folgt
Teil 923. Sept. 2025
Fortsetzung

Die Einwohner hier sind wirklich herzig.


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Den Kindern kann man nicht wiederstehen.


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Während Einige die Busch Toilette besuchen, setze ich mich am Ufer. Ich bin nicht sehr lange allein.


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Sie amüsieren sich alle als sie die Bilder auf meinem Handy sehen. Langsam wird es auch Zeit weiter zu fahren. Wir verabschieden uns von den Kindern.


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Es gibt noch einen weiteren Check Point, der Letzte. Da bleiben wir alle in den Booten.


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Danach passieren wir einige Hippos.


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Kurz vor 15 Uhr erblicken wir die Doli Lodge.


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Christa, Bettina, Günter, Marc und Arold (Guide) steigen mit mir aus. Die 2 Boote nehmen anschliessend Kurs auf die Sangha Lodge.

Für die Zeit im Dzanga-Sangha Schutzgebiet wird unsere Gruppe geteilt. Die Passagiere der teueren Kabinen später auf der Princesse Ngalessa übernachten in der Sangha Lodge, die Holzklasse (einfachen Kabinen) in der Doli Lodge
www.dzanga-sangha.org/visit-dzanga-sangha/doli-lodge/

Die Doli Lodge wurde 1996 eröffnet und 2019 total renoviert. Da unsere Tour nicht ausgebucht ist, sind wir nur 4 Gäste + Marc, der Freund von Nicolas Ducret, und Arold unser Guide.
Ist mir Recht. Zur Sangha Lodge wollte ich nicht. Sie ist renovierungsbedürftig und zu weit vom Parkeingang entfernt.

Christa und ich bekommen das Zimmer 1. Die grosszügigen Zimmer besitzen alle 3 Betten. Das Dritte liegt abseits um die Ecke. Da hat Jede seine Privatsphäre.


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Es gibt sogar im Zimmer Trinkwasser.


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Hier das Badezimmer.


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Fortsetzung folgt
Teil 1025. Sept. 2025
@Tina: genau im Dzanga Sangha NP gibt es diese Lichtung mit den vielen Elis. Werde später darüber berichten. Einfach der Hammer! 🙂


Fortsetzung

Hier die nette Terrasse zum ausruhen


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mit Blick auf den Fluss.


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Nach dem Auspacken begeben wir uns zum Restaurant


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und zur der Terrasse.


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Da gönnen wir uns ein kühles Bier und treffen Günter, Bettina und Marc. Hier fühlt man sich echt wie Zuhause. Es herrscht so eine tolle Stimmung. Ausser uns gibt es noch 2 spanische Pärchen. Eines kommt gerade von einem Gorilla Tracking zurück.
Wie kann das sein? 😁
Thorsten, der Reiseleiter, hatte uns doch informiert es gäbe momentan Keine mehr......... 🙄
Ich merke mir gleich alle Infos über das Tracking. Es soll sehr sportlich zugehen. Wir (Günter und ich) wollen es unbedingt mitmachen. Danach eile ich zur Rezeption um mich darüber zu informieren. Da heisst es es wäre möglich aber momentan nur 2 Personen pro Tag. Preis: 500 USD (Covid Test inkl.).
Ich gebe dann die Infos an Günter, Bettina, Christa und Marc weiter.
Da es sehr anstrengend wird, entscheidet die Gruppe dass Günter und ich daran teilnehmen werden.

Gegen 19 Uhr gibt es dann das Abendessen. Ein gedeckter Tisch erwartet uns.


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Da sprechen wir auch gleich Arold an wegen dem Gorilla Tracking. Arold verspricht uns mit Thorsten darüber zu reden. Christa fügt auch gleich hinzu sie würde morgen Abend auf der Platform bei den Elis übernachten. Die Doli Lodge wird alles für 50 USD organisieren.
Arold ist schon über unsere Abenteuerslust überrascht. Solche Turisten laufen ihm nicht jeden Tag über den Weg.... 😛

Das Abendessen besteht aus Avocado Salat, gehackte Bällchen in einer Sauce mit Bananes Plantain und einem Fruchsalat. Miam miam. Arold teilt uns auch das Programm für morgen mit. Punkt um 08.15 fahren wir zu einem Pygmäen Dorf und nehmen an einer Netzjagd teil. Hört sich echt spannend an. Am Nachmittag geht es dann zu den Elis.


Dienstag, den 19. August 2025

Hier noch die Karte zur Orientierung.


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Die Doli Lodge liegt neben dem WWF, unweit vom Parkeingang.

Um 07.30 sind wir alle pünktlich beim Frühstück und um 08.15 fahren wir Richtung Bayanga Stadt. Wir passieren sie


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und einige Kilometer weiter halten wir in einem kleinen Dorf an. Da leben die Ba'Aka, ein Pygmäen Volk. Sie gehören zu den ältesten nomadischen oder halbnomadischen Völker der Welt.
Früher waren sie als Jäger, Fischer und Sammler unterwegs. Sie kennen die Tiere sowie ihre Lebensart. Sie verfügen über ein grosses Wissen der Urwaldpflanzen und können daher Medizin aus vielen Zutaten herstellen.

Im Dorf gibt es eine Menge Kinder. Wir schiessen natürlich Bilder.


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Dann zeigen wir sie. Hier die Christa.


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Die Jäger (Frauen und Männer) werden dann vom Dorfchef ausgewählt.


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12 dürfen uns begleiten aber alle wollen mit uns fahren. Ein Highlight im Dorf so eine Netzjagd. Sie bringt natürlich Geld für Diejen igen die dabei sind. Die Kinder sind immer um uns herum.


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Der Dorfchef sorgt dafür das es nicht immer dieselben Jäger sind. Endlich ist es soweit, wir können losfahren!


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Fortsetzung folgt
Teil 1128. Sept. 2025
Fortsetzung

Auf dem Pick-up herrscht eine tolle "Out Of Africa" Stimmung. Die 12 Jäger hinten singen vor Freude. Auf meinem Schenkel entdecke ich diesen Schmetterling.


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Nach 30 Minuten erreichen wir den Start für die Netzjagd. Die Netze werden auf dem Forstweg ausgebreitet.


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Mit Zweigen und Gesang werden dann die Geister geehrt um eine erfolgreiche Jagd zu fördern.


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Dann folgen wir den Jägern.


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Die Frauen spannen die Netze auf langer Front zwischen den Bäumen.


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Mit lauten Rufen versuchen die Männer, Wild auf die Netze zuzutreiben. Der erste Versuch bleibt erfolglos. Die Netze werden wieder eingesammelt und ein Stück weiter aufgespannt. Der zweite Versuch wird ein Treffer. Ein kleiner Blau Duiker wurde aufgespürt und hat sich im Netz verfangen.


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Das arme Tier bekommt dann mehrere Male mit einem Stock eins auf die Birne bis es sich nicht mehr bewegt. Nicht gerade mein Ding.


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Anschliessend folgen wir 2 Jägern. Sie werden uns ein wenig über die Pflanzen im Wald unterrichten. Ein Stück einer Liane liefert Trinkwasser.


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Marc ist der nächste der probiert.


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Die Rinde verschiedener Bäume werden als Heilmittel genutzt.


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Das Potenzmittel interessiert besonders Marc. 😄


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Am Schluss zeigt man uns auch wie man mit einigen Aesten und Blättern eine Hütte baut.


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Fortsetzung folgt
Teil 1201. Okt. 2025
Fortsetzung

Die Jägerinen konzentrieren sich jetzt auf den Blue Duiker.


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Er wird vor die gebastelte Hütte gebracht.


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Eine Ba'Aka bietet mir ein Waldhäppchen zum kosten an.


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Nicht mein Ding. Ich sende sie zu Marc. Da die Raupe noch ganz munter ist, verzichtet auch Marc auf die Delikatesse! 😛

Jetzt wird der Blue Duiker in Stücke verteilt.


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Jedes Mitglied bekommt seinen Anteil.


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Anschliessend begeben wir uns alle zu den Fahrzeugen und fahren zum Dorf zurück.


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Die Kinder sorgen wieder einmal für meine Aufmerksamkeit.


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Die Jägerinen verschwinden in ihre respektiven Hütten und machen sich für das Wassertrommeln (Liquindi) bereit. Wir begeben uns schon einmal zur Wasserstelle.


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Sie liegt unweit vom Dorf entfernt.


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Liquindi ist eine traditionnelle Musikform der Ba'Aka. Die Weiber nutzen den Fluss als Musikinstrument. Sie schlagen mit den Händen auf die Wasseroberfläche um rhytmische Klänge zu erzeugen.


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Es hört sich echt toll an!


Fortsetzung folgt
Teil 1303. Okt. 2025
@Picco: Die Froschschenkel und Schnecken bewegen sich aber nicht mehr wenn ich sie esse! 🤪


Fortsetzung

Inzwischen erfahre ich auch von Arold dass Thorsten mit dem Gorilla Tracking nicht einverstanden ist. Günter und ich sind natürlich wütend. Wir verstehen nicht wieso wir nicht daran teilnehmen dürfen. Günter macht Arold zu verstehen er solle noch einmal bei Thorsten anfragen denn wir verzichten gerne auf das Mangabe Tracking.

Nach dem Trommeltanz steigen wir in den Wagen ein. Ich biete den Driver noch schnell vor dem Bayanga Krankenhaus anzuhalten. Es interessiert mich schon wie es hier mit der Gesundheit ausschaut.
Das Krankenhaus ist praktisch leer.


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Auf verschiedene Tafeln stehen die Behandlungspreise sowie die der Medikamente.


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Für unsere Verhältnisse sind die Preise ganz OK aber für die Einheimische heisst es viel Geld. Die Aerztin führt mich durch die Anlage. Sie erzählt mir sie würde jeden Tag kämpfen um Arznei zu bekommen. In der Krankenhausapotheke bemerkt man es.


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Danach fahren wir direkt zum Dzanga Sangha Park


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und halten anschliessend bei einer Abzweigung an. Da beginnt ein kleiner Fussweg der uns innerhalb von 30 Minuten zur Dzanga Bai Plattform führt.
Es ist schon 13.30 als wir sie erreichen.


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Die Aussicht von hier aus ist ein Traum!


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Die natürliche Waldlichtung Dzanga Bai ist ein grandioser Ort für verschiedene Tierarten. Sie bietet Mineralstoffe, Wasser und proteinreiche Vegetation die man hier findet.
Kein Wunder dass die Elis sehr weit laufen, um hier zu gelangen.
Neben der grössten intakten Populationen von Waldelis kommen auch Bongos, afrikanische Waldbüffel, Waldscheine, Sitatungas sowie Gorillas und Duikers manchmal zur Bai.


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Was unterscheidet eigentlich Waldelis mit den afrikanischen Savannenelis? Die afrikanischen Waldelis haben geringere Schulterhöhe, eine flachere Stirn, kleinere und rundlichere Ohren, weniger gebogenen Stosszähne sowie eine glattere Haut.


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Wir lassen die Elis nicht aus den Augen und essen zur gleichen Zeit die Sandwiches die für uns in der Doli Lodge zubereitet wurden.


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Um an die Mineralien heran zu kommen strengt man sich an!


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Fortsetzung folgt
Teil 1405. Okt. 2025
Fortsetzung

Die Zeit vergeht, man merkt es kaum vor lauter Elis.


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Diesem Riesen fehlt einen Stosszahn.


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Manchmal wird auch gespielt.


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In der Bai gibt es auch verschiedene Vogelarten. Sie sind aber meistens zu weit entfernt. Dieser Hammerkopf kommt zufällig vor meiner Linse.


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Auf der Plattform ist man total begeistert. Keine Langeweile. Jetzt verstehe ich auch warum Christa da unbedingt übernachten will.


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Es gibt sogar fünfbeinige Elis!


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Fortsetzung folgt
Teil 1507. Okt. 2025
Fortsetzung

Es gibt auch einige Mütter mit ihren kleinen.


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Gegen 15 Uhr will Arold die Plattform verlassen. Aber da erscheint auf einmal vor uns ein kleines Elefantenbaby. Es beginnt zu planschen.


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Da können wir nicht einfach aufbrechen!


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Der kleine Kerl scheint Wasser echt zu mögen.


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Gegen 15.30 wird es höchste Zeit die Stelle zu verlassen. Wir schiessen unsere letzten Bilder.


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Christa ist die Einzige die auf der Plattform bleiben wird. Ich beneide sie schon aber das Gorilla Tracking hat bei mir Vorrang. Bei Ankunft in der Lodge muss ich noch verschiedenes abklären. Inzwischen hat Thorsten auch kapiert dass Günter und ich bereit sind die 500 USD zu bezahlen. Wir haben also die Erlaubnis mitzumachen.
Die Doli Lodge hat alles für Christa organisiert. Ein Guide wird auf sie aufpassen! 😛


Fortsetzung folgt
Teil 1609. Okt. 2025
@fahrinurlaub: Schön das du auch dabei bist! Was Madagaskar anbelangt, schreibe ich dir eine PM. Freunde von mir sind gerade von der Insel zurückgekommen.


Fortsetzung

Wir verabschieden uns alle von Christa und marschieren zum Waldparkplatz zurück wo unser Wagen auf uns wartet.


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Gegen 16.30 erreichen wir wieder die Doli Lodge.


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Ich gehe schon einmal duschen.

Später eile ich zur Rezeption um die Gorilla Tracking Infos zu bekommen. Da erfahre ich auch das ich die 500 USD nicht per Kreditkarte bezhalen kann. Ich bekomme aber eine Bankverbindung wo ich den Betrag für WWF Central Africa überweisen kann. Genial das Konto befindet sich in Zürich.
Der Manager erklärt mir auch dass wir morgen zuerst in das Office vom WWF gehen müssen. Da wird ein Covid Test gemacht. Ist in den 500 USD inbegriffen.
Nach dem positiven Covidtest werden wir anschliessend zum Gorilla Visitor Centre fahren. Da müssen wir warten bis die Trackers die Gorillas lokalisiert haben.

Anschliessend begebe ich mich zur Restaurantterrasse und erkläre Günter was uns morgen erwartet. Auf dem Fluss ist immer etwas los.


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Um 19 Uhr kommt auch Arold und gibt das Briefing für Diejenigen die nicht an das Gorilla tracking teilnehmen (Bettina und Marc).
Zum Abendessen gibt es Hähnchen Curry. Schmeckt sehr gut.
Wir plaudern noch ein wenig und um 21.00 eilen wir alle in die Heia.


Mittwoch, den 20. August 2025

Um 07.15 gibt es Frühstück. Arold verschwindet dann mit Bettina und Marc Richtung Park um an das Mangabe Tracking teilzunehmen.
Günter und ich fahren zuerst zum WWF für den Covid Test. Wie es ausgeführt wird, kann er nur positif werden..... 😄

Anschliessend fahren wir auch Richtung Dzanga Sangha Park. Nach dem Gate sind es 32 Kilometer bis zum Gorilla Visitor Centre.


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Da treffen wir auch um 10.30 Bettina, Marc und Christa. Sie warten hier bis die Tracker die Mangabe Affen gefunden haben. Ich hätte also auch auf der Plattform schlafen können.....Christa erzählt von der aufregende Nacht. Wir hören alle zu.
Da erfahren wir auch dass die Gorillas noch nicht gesichtet wurden.

Gegen 11.15 verlassen uns Bettina, Christa und Marc. Die Mangabe wurden gefunden. Günter und ich finden das Warten schon unerträglich. Der eine Guide meint für heute wird es schwierig werden die Gorillas noch zu sichten.
Um 12.30 ist es endlich soweit. Hurra! Wir folgen den 2 Guides in den Wald. So schnell bin ich echt noch nie auf einem Tracking gelaufen. Der Wald ist dicht und voller Wurzeln. Man muss aufpassen dass man nicht auf die Schnauze fällt.
Nach einer Stunde Hetzerei treffen wir 2 andere Rangers. Sie zeigen uns den Weg zu den Gorillas.

Ich habe schon an mehrere Gorilla Trackings in Uganda und Ruanda teilgenommen. Da waren die Rangers mit Machette unterwegs um den Weg frei zu machen. Hier nichts!
Auf einmal stand er vor mir. Vor lauter Aufregung lasse ich meine kleine Lumix Kamera auf den Boden fallen. Es ist der Silberback!


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Mir ist schon kommisch. Die Guides hatten mir vorher die ganze Geschichte über die tragische Schliessung (Mai 2024) der Gorilla Trackings erzählt.
2022 sind innerhalb von 3 Wochen beide Silverbacks, Mata und Mayele, der 2 habituirten Gruppen im Bai-Hakou Gebiet ums Leben gekommen.
Mata wurde am 31. August 2022 mit Brüchen an Hals und Gliedmassen ohne Anzeichen von Kampf und Wilderei tot aufgefunden. Es wird vermutet dass er von einem Baum gefallen ist.
Mayale wurde am 20. September 2022 schwer verletzt gefunden. Er hatte in der Nacht zuvor mit einem anderen Männchen gekämpft und erlag seinen Veletzungen.
Am 15. Mai 2024 verlor auch Makumba, der Silverback der dritten habituirten Gruppe im Alter von 45 Jahren sein Leben. Er hatte auch mit einem Genossen gekämpft.
Eine Katastrophe für den Dzanga Sangha Park. Die Gorilla Trackings mussten alle eingestellt werden.

Wieso?

Silberrücken sind das Bindeglied dass die Gorillagruppen zusammenhält. Ihren Tod führt praktisch immer zum Zerfall der Gruppen.
Unsere Gruppe, die Limo, ist seit 3 Jahren erst habituirt. Die Guides erklären uns, es braucht gute 7 Jahren bis eine Gruppe total habituirt ist.
Die Gruppe besteht aus dem Silverback


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6 Weibchen, 4 Kleine und einem Subadult.


Das Tracking habe ich mir ganz anders vorgestellt. Die Berggorillas in Uganda und Ruanda kümmern sich kaum um die Turisten. Sie setzen sich auf einmal hin und man hat Zeit sie zu fotografieren.
Hier ein Horror. Der Silverback ist noch sehr scheu und rennt praktisch die ganze Zeit. Wir hinterher...... 😗
Wir kommen schön ans Schwitzen!

Die zwei grosse Unterschiede zwischen Flachlandgorillas und Berggorillas?
Die Flachlandgorillas sind insgesamt etwas kleiner und zierlicher gebaut. Ihr Fell ist graubraun und weist eine charakterische braune Kappe auf dem Kopf auf, im Gegensatz zum schwarzen Fell der Berggorillas.


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Flachlandgorillas bewohnen Tieflandregenwälder und Sumpfgebiete währen Berggorillas in Höhenlagen zwischen 2200 und 4000 Metern leben.

Leider ist meine Kamera für solch ein Tracking nicht geeignet. Sieht man bei meinen Bildern..... 😣
Wir laufen und laufen, zum Glück bleibt der Silberrücken einen Augenblick ruhig stehen.


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Er setzt sich sogar hin.


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Günter ist total aus dem Häuschen. Für ihn das erste Gorilla Tracking. Mit seiner profi Kameraausrüstung kann ich leider nicht mithalten. Seine Objektive sehen aus wie Bazookas. Ich bewundere ihn dass er alles so mitschleppt. Als Sportfotograf ist er auch noch sehr flink.
Hier einige Bilder von Günter Uschold. Er hat mir die Erlaubniss gegeben sie hier zu veröffentlichen.


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Fortsetzung folgt
Teil 1711. Okt. 2025
Fortsetzung

Während eine ganze Stunde folgen wir der Gorilla Gruppe. Hier weitere Bilder vom Günter.


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Der Kleine ist echt knuddelig.


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Zum Schluss versuchen wir noch einige gute Fotos zu schiessen. Meine sind echt unbrauchbar. Günter hat über 100 geschossen. Was mich tröstet: er hat maximum 15 Bilder die echt gelungen sind.


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Es wird langsam Zeit den ganzen Weg wieder zurück zu laufen. Es fällt uns leichter weil wir die Flachlandgorillas gesehen haben. Gegen 15.30 erreichen wir Bai-Hokou Visitor Centre und um 17 Uhr sind wir in der Doli Lodge zurück.
Ich gehe sofort duschen. Habe es nötig, mein Gott......
Gegen 18.30 treffe ich Bettina, Christa, Günter und Marc auf der Restaurant Terrasse. Wir erzählen über unseren heutigen Tag. Das Mangabe Tracking war anscheinend auch interessant.
Auf dem Fluss ist der übliche Verkehr.


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Die Sonne geht langsam unter. Die Stimmung ist einmalig.


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Um 19.30 wird das Abendessen serviert. Es gibt Reissalat, Lasagne und Crème Brûlée. Wir plaudern noch eine Weile und verschwinden anschliessend in unsere Betten.


Donnerstag, den 21. August 2025

Um 06.30 wird aufgstanden und der Koffer gepackt. Eine Stunde später sitzen wir alle am Frühstückstisch. Danach bezahlen wir unsere Extras.

FAZIT DOLI LODGE
- wunderschöne gelegene Lodge
- sehr heimelig
- nettes Personal
- grosszügige Zimmer
- unweit vom Dzanga Sangha NP
- da hätte ich es noch einige Tage ausgehalten

Gegen 08.15 kommen die 2 Boote aus der Sangha Lodge um uns abzuholen.


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Es geht dann wieder Richtung Ouésso. Wir passieren verschiedene Dörfer


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und halten am Lindjombo Check Point an um die Immigration der Republik Centrafique zu erledigen.


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Da profitiere ich um einige Bilder zu schiessen.


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Fortsetzung folgt
Teil 1813. Okt. 2025
Fortsetzung

Im Dorf wimmelt es von Kindern.


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Die Dorfbewohner amüsieren sich ein wenig über uns.



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Auch hier gehören die Raupen zum Speiseplan.


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Anschliessend geht es gleich weiter. Auf dem Fluss begegnen wir viele Kleinboote.


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Da wir die Sangha abwärts fahren, sind wir schneller unterwegs.


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Wir machen noch einen illegalen Grenzübertritt nach Kamerun.


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Da treiben sich viele Schmetterlinge herum.


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Später sichten wir einige Hippos. Sie sind aber zu weit entfernt.


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Gegen 14.30 erblicken wir den Vorort von Ouésso


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und 5 Minuten später erreichen wir den Hafen.


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Fortsetzung folgt
Teil 1915. Okt. 2025
Fortsetzung

2 Wagen warten auf uns. Es geht Richtung Hotel Onanga. Christa und ich bekommen wieder je ein Zimmer. Inzwischen habe ich auch kapiert wieso. Im Hotel gibt es keine Zweibettzimmer. Das Bett ist auch nur 1,40m breit. Jetzt verstehe ich wieso das holländische Paar das letzte Mal sehr schlecht geschlafen hat. 😄

Um 15.30 laufen dann Diejenigen die Lust haben in die Stadt. Ouésso ist mit seinen 85'000 Einwohnern die grösste Stadt in der Provinz Sangha. Sie spielt eine wichtige Rolle als wirtschaftliches Zentrum und ist für seine Holzwirtschaft, Landwirtschaft und Bergbau bekannt.

Wir gehen zuerst die Hauptstrasse entlang.


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Es gibt immer etwas anzuschauen.


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Die Einwohner begrüssen uns meistens mit einem schüchteren Lächeln.


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Diese Familie ist besonders stolz fotografiert zu werden.


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Maboke gibt es praktisch auf jeder Strassenecke.


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Es ist ein Fischgericht mit gerösteten Gewürzen. Das Ganze wird in Blätter eingewickelt. Am Ende der Hauptstrasse erreichen wir den Grand Marché Georges-Metoul.
Da gibt es allerhand zu kaufen. Der Gestank beim Fleisch ist schon gewaltig! 😊


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Auf einmal sind Christa, Günter und ich ganz allein. Der Rest der Gruppe ist plötzlich verschwunden. 😄
Wir schlendern durch die verschiedene Stände. Ausser den üblichen Raupen finden wir auch Krokodilfleisch


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und ach du meine Güte kalzinierte Affen.


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Eine teuere Delikatesse für die Einheimischen hier......

Nach dem Marktbesuch gucken wir uns die evangelische Kirche an.


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Später bleibe ich eine Weile bei den Schusterjungen hängen. Sie wollen alle ein Foto.


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Die Maniokverarbeitung wird hier grossgeschrieben.


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Maniok ist die Hauptkalorienquelle in Afrika. Nach dem Schälen kann man es fritieren, kochen, braten und backen. Getrocknet kann man daraus Mehl erzeugen. Roh ist Maniok reines Gift.

Langsam laufen wir Richtung Hotel zurück.


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Dann wird geduscht und um 19 Uhr erwartet uns das Abendbuffet. Das Essen schmeckt nicht schlecht. Danach plaudern wir noch eine Weile und gegen 22 Uhr verschwinden wir alle in unsere Betten.
Teil 2016. Okt. 2025
Freitag, den 22. August 2025

Um 06.45 wird gefrühstückt und gegen 07.30 ausgecheckt. Heute geht es weiter per Bus nach Oyo.
Wieso per Bus?
Im Rahmen des Strassenprojekt Ouésso-Bangui-Ndjamena wurde unweit vom Ouésso eine Brücke von den Chinesen gebaut. Diese Brücke über die Sangha ist aber zu niedrig um mit der Princesse Ngalessa darunter hindurch zu fahren. Deswegen wurde der Startpunkt der Flussreisen ins 425 Kms entfernte Oyo verlegt.

Der nagelneue Allradbus von DUCRET Expeditions steht abfahrtbereit vor dem Hotel.


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Koffer und grosse Taschen werden auf dem Dach sicher verpackt. Punkt um 8 Uhr verlassen wir das Hotel Onanga.


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Im Bus hat jeder Platz genommen.


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Dann geht es immer gerade aus auf der guten N2 durch den Regenwald. Ab und zu gibt es eine Pinkelpause. Da der Busch so dicht ist, ist man praktisch gezwungen am Strassenhand zu bleiben...... 😄


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Die Fahrt ist schon etwas eintönig.


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In Makoua wird dann angehalten.


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Die Stadt wird vom Aequator durchschnitten.


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Da spazieren wir etwas herum. Hier die Sous-Préfecture


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da die Kommunalverwaltung.


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Nach einer halben Stunde geht die Fahrt wieder weiter. Ab und zu gibt es dann Check Points.


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Auf der Strasse wird so manches verkauft.


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Fortsetzung
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