SO. 06.10.2024Twyfelfontein, gefahrene KM 242Nach einer ruhigen Nacht stehen wir mit einem sehr schönen Sonnenaufgang, der die Spitzkoppe beleuchtet, auf. Bei Peter hat sich der Durchfall dank Immodium in eine Verstopfung gewandelt. Wird sich bestimmt bald ändern.
Nach dem Frühstück packen wir zusammen und brechen auf zu unserem nächsten Ziel: Twyfelfontein. Dort haben wir einen Campingplatz gebucht, Elephant Drive und Campsite. Die Homepage sagt nicht soviel aus, aber es gab einen netten Mailkontakt.
Aber bevor wir wegfahren, kann Peter noch einen Vogel ablichten
Mountain Wheatear
Die Strecke zwischen der Spitzkoppe und Twyfelfontein ist wirklich, bis auf die Teerstücke, sehr schlecht. Wir sind in 8 Jahren Namibia schon recht viel herumgekommen, aber dieses Jahr werden wir richtig durchgeschüttelt. Mich wundert, dass die C-Straße noch am schlimmsten sind. Unterwegs sehen wir außer einem Strauß keine Tiere.
Wir sind froh in Uis einen Stopp einlegen zu können. Wir werden von unserem Navi kreuz und quer durch den Ort geschickt, bis das „Cactus Coffee“ erreichen.
Hier kehren wir ein und stärken uns für die Weiterfahrt.
Nach der Pause fahren wir weiter bis zur Tankstelle und füllen nochmals Diesel nach.
Wir werden weiter geschüttelt, nicht gerührt, bis Twyfelfontein. Auf Gravel fahren wir nie schneller als 80 km/h, aber hier benötigen wir für die 240 km reine Fahrzeit 41/2 Stunden. Das sind gerade mal 54km/h. Da der Campingplatz relativ neu ist konnte Peter ihn auf der T4A Karte nur ungefähr markieren (beim neuen Update ist er jetzt erfasst) und so suchen wir erst etwas, bis wir ein Gebäude finden, das passen könnte. Der erste Eindruck ist: wenn sich hier der Campingplatz befindet, na toll, und wir haben zwei Übernachtungen. Das Gebäude steht 50 m von der Straße entfernt und ringsum nur Staub und Mücken. Also los, suchen wir die Rezeption. Wir werden sehr freundlich empfangen und fragen nach der Campsite. Die Dame am Empfang sagt uns, dass wir in ca. 10 Minuten von einem Fahrer zum Camp gebracht werden. Glück gehabt. Wir tragen uns noch für die Elephant Drive für morgen früh ein, und schon werden wir abgeholt.
Es sind jetzt noch ca. 1,5 km bis zur Campsite, direkt am Unib Flussbett gelegen. Wie Kann man sich vom ersten Eindruck doch täuschen lassen. Uns erwartet hier eine tolle, sehr gepflegte Anlage mit schönen, großen Stellplätzen.
Campsite Nr. 3
Blick ins Flussbett
Abends grillen wir Würstchen und es gibt Brot dazu.
Zart besaitete Naturen mögen bitte den nächsten Abschnitt überspringen. Für die restlichen Leser sei Kopfkino erlaubt (der Autor entschuldigt sich schon einmal, gehört aber zum Fortgang des Reiseberichtes).
Dann geht es los. In der Nacht geht es los. Peter’s Wackersteine rumpelten im Bauch und etwas später war es soweit. Hinkespurt die 30 m zum Klo, fast geschafft aber es fehlten halt 10 cm und es war soweit. Na toll, eine Stunde Waschhaus putzen, abduschen und ganz leicht (eher gar nicht) bekleidet zum Camper zurück. Und immer wieder zwickt es. Mittlerweile geht die Sonne fast auf. Na dann noch eine gute Nacht.
Fortsetzung folgt.... falls jetzt noch jemand mitlesen will