LillieThemenstarter29 Beiträge · seit 202322. Nov. 2024 ·
Hallo zusammen 🙂
wir planen Ende April in die Palmwag Concession Area zu fahren. Wir würden gerne von Palmwag über den Crowther's Trail mit einer Übernachtung (zb. Blackridge Campsite) bis zum Elefant Song Campsite fahren. Am nächsten Tag dann direkt von dort aus nach Sesfontein und weiter Richtung Etosha. Wir haben zwar bereits etwas Erfahrung mit 4x4 Strecken, aber sind noch nie Offroad unterwegs gewesen.
Meine Fragen - Würdet ihr uns eher empfehlen einen Tagesausflug von Palmwag und einen Tagesausflug vom Elefant song Camp aus in die Concession zu machen? - Sollte man noch weiter bis Puros zu fahren? In den meisten Berichten geht es ja weiter bis nach Puros, aber es scheint auch schwieriger zu fahren zu sein. - ist Ende April bzgl. dem Flussbett noch kritisch? - sollte man unbedingt ein Satteliten Telefon bei sich haben?
wir sind dankbar für alle Tipps!
Liebe Grüße Lillie
dergnagflow2'542 Beiträge · seit 200722. Nov. 2024 ·
Hi Lillie, meiner Meinung nach sind gute "Off-Road" (also an der Seite verstärkte!) Reifen das Um und Auf beim Crowtherstrail. Fahrtechnisch ist der jetzt nicht wirklich schwierig, aber er ist halt sehr sehr steinig und man muss bei kleinen Ab- und Auffahrten eben ein wenig aufpassen, dass man sich die Reifen nicht seitlich an spitz hervorstehenden Steinen aufschlitzt. Die Fahrt dann im Hoanib Richtung Sesfontein kann schon schwieriger werden, vor allem mit wenig Erfahrung. Da ist halt viel Sand, der mitunter auch sehr feinsandig sein kann. Luft ablassen in den Reifen ist da ein absolutes Muss.
Wenn ihr alleine seid würde ich euch auf jeden Fall zu einem Satellitentelefon raten, damit ihr im Fall des Falles Hilfe anfordern könnt. Gute Ausrüstung, genügend Wasser und Verpflegung sind natürlich ebenfalls Voraussetzung. Es gibt dort wirklich nicht viel Verkehr, selbst direkt am Crowtherstrail kann es sein, dass mal zwei, drei Tage kein Auto vorbeikommt.
Wenn ihr noch keine Erfahrung in Namibia auf derlei Strecken habt wäre ein Tagesausflug von Palmwag eventuell durchaus sinnvoll. Es minimiert auch die Gefahr, verloren zu werden, wenn ihr euch in der Day-Visitor Concession aufhaltet und an der Rezeption bekanntgebt, was ihr vor habt zu fahren und dass ihr Abends wieder zurück auf die Campsite wollt. Dann könnt ihr dort Erfahrung sammeln und beim nächsten Mal vielleicht den Crowtherstrail fahren.
Oder ihr macht es von anderen Reisenden abhängig, die vielleicht auch in Palmwag campieren. Mit zwei Autos ist alles ein bisschen einfacher und sicherer.
Hallo Lillie, schau mal unter Reiseberichte den wunderschönen aktuellen Bericht ,,Wolkenlos Glücklich im Kaokoveld!,, von Blende 18.2. Vielleicht können dir Robin&Mara noch mehr sagen. Ich finde den Crowther's Trail sehr schön und würde ihn an eurer stelle fahren. Ich bin bis dato nur die 3707 nach Purros gefahren, aber meine Meinung zu Purros. Es lohnt sich.
will Euch nicht abschrecken, aber wenn Ihr noch nie offroad gefahren seid, ist die Route schon ziemlich anspruchsvoll. Steinig, Trockenflussquerungen, sehr einsam (wobei ich nicht weiß wieviel da jetzt gefahren wird, meine Erfahrungen sind älter), der Hoanib Richtung Sesfontein ab Elefant Song war damals völlig Powder Dust, schwer zu fahren. Die Moremi-Savuti-Chobe Strecke ist z.B. viel befahrener und in der Trockenzeit auch einfacher. Ich würde auf jeden Fall versuchen, ein Fahrertraining zu machen.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
Den Crowther's Trail könnt ihr problemlos fahrem. Ist sehr einfach, da braucht man noch nicht mal unbedingt 4x4. Im Flussbett dann schon, am Anfang Reifemdruck runter auf 1 Bar, dann alles kein Problem. Es sei denn, dass Fussbett ist voller Wasser. Aber das höt ihr in Palmwag und dann solltet ihr es lassen. Satellitentelefon habe ich noch nie gebraucht / dabei gehabt. Aber zur Sicherheit immer genug zu Trinken für 1 Woche. Bin den Trail 4x gefahren, immer sehr schön und ohne irgendwelche Probleme. Nur dieses Jahr im Februar war es etwas anstragened im Flußbett, da dieses Wasser hatte. Das ist dann nichts für Unerfahrene. Aber ansonsten meiner Meinung nach eine gute und einfache Anfängerstrecke. Allles was ihr wissen müsst, ist, wie man den 4x4 einstellt, den Reifendruck mindert und wieder aufpumpt (aber all das nur fürs Flußbett).
LillieThemenstarter29 Beiträge · seit 202323. Nov. 2024 ·
Vielen Dank für die Nachrichten! 🙂 Ich habe mich etwas flasch ausgedrückt, Offroad Erfahrung haben wir bereits, nur nicht sehr viel im tieferen Sand. Wir sind in der südafrikanischen Osterferien unterwegs. Vllt sind dann auch mehr Camper in der Concession.
Verstehe ich es richtig, dass Elephant Song Campsite bis Sesfontein der schwierigste Teil der Strecke ist?
Wie wäre denn alternativ der Weg von Elephant Song Campsite über Mudorib nach Puros und dann über die D3707 wieder nach Sesfontein? Sowohl fahrtechnisch als auch landschaftlich.
Hallo Lillie. Wir waren im September auch in der Gegend. Haben auf Empfehlung von Robin und Mara (Blende 18.2) auf den Crowthers Trail verzichtet und sind dafür direkt über Sesfontein zum Camp Elephant Song. Die Strecke von der Abzweigung Sesfontein bis Elephant Song war sandig, aber problemlos fahrbar. Denkt daran, genug Bargeld dabei zu haben. Hoanib kostet Eintritt. Elephant Song haben wir 2 Nächte verbracht. Lohnt sich! Damit ergibt sich die Möglichkeit, Magnes als Guide für eine Halbtages- oder Tagestour mitzunehmen. Absolute Empfehlung! Wir haben durch ihn einen Wüstenlöwen gesehen. Am nächsten Tag über den Mudorib raus, problemlos. Da nochmal beim Löwe an seinem Riß vorbeigeschaut. Achtung, kurz vor der Hauptstraße hat jemand ein Gate aufgebaut und wollte nochmal Concession-Gebühr für den letzten Kilometer zur Hauptstraße kassieren. Weiß nicht, ob das ein offizieller Eingang zu was was ich für eine Concession ist. Habe jedenfalls den Türsteher davon "überzeugt", dass ich das nicht bezahle. Ab der 3707 sind wir dann weiter nach Puros. Ihr wollt ja dann weiter in den Etosha. Empfehle, als Anfänger nicht die Route durch die Khowarib-Schlucht sondern über Kamanjab. Wir waren alleine unterwegs und mußten im Löwenterrain im Tiefsand umdrehen, um dann eben auch über Kamanjab in den Etosha weiter zu fahren. Winterliche Grüße, Adrian
Blende18.21'169 Beiträge · seit 201723. Nov. 2024 ·
Lillie schrieb:Vielen Dank für die Nachrichten! 🙂 Ich habe mich etwas flasch ausgedrückt, Offroad Erfahrung haben wir bereits, nur nicht sehr viel im tieferen Sand. Wir sind in der südafrikanischen Osterferien unterwegs. Vllt sind dann auch mehr Camper in der Concession.
Verstehe ich es richtig, dass Elephant Song Campsite bis Sesfontein der schwierigste Teil der Strecke ist?
Wie wäre denn alternativ der Weg von Elephant Song Campsite über Mudorib nach Puros und dann über die D3707 wieder nach Sesfontein? Sowohl fahrtechnisch als auch landschaftlich.
schöne Grüße Lillie
Hallo Lillie,
das Stück Sesfontein bis Elephant Song hat halt den Bulldust, also tiefe Spuren mit Staub gefüllt, geht aber mit weniger Erfahrung vielleicht auch nicht so toll und es ist hat auch recht breit, da gibt es nicht die eine Spur, wo immer jemand herfährt. Kommend aus Sesfontein steht an der D3707 ein Schild Richtung Elephant Song. Wenn man sich da immer ganz rechts hält und den Spuren folgt, dann kann man tatsächlich komplett um das Bulldustfeld drumherum fahren. Haben wir gemacht, mit der Tracks4Africa App haben wir dann irgendwann gesehen, wann wir am Feld vorbei waren und sind dann wieder in die mittleren Spuren im Canyon zurückgekehrt. (die Einheimischen und Teils Guides fahren dann auch eher daher, also reduiziert nochmal die Anzahl Fahrzeuge die im Bulldust Feld vorbeikommen)
Dann fährst du ab Elephant Song in den Hoanib, mit mehreren Übernachtungen kannst du auch je nach Gusto die anliegenden Canyons immer mal ein Stück erkunden. Du hast dann dort genug Zeit und kannst viel der Gegend mitnehmen.
Viel Geschreibsel. Soll mehr oder minder heißen... die D3707 ist eine gute Option, sie als Verbindungsstrecke zu nutzen. Man kann die Palmwag Day-Area, Hoanib, Puros und den Eingang zum Khowarib Canyon alles einfach verbinden und von den jeweiligen Camps in den Orten die Umgebung erkunden.
Meiner Ansicht nach verpasst ihr so kaum etwas und wenn ihr dann einen guten Eindruck habt könnt ihr euch beim nächsten Mal, mit entsprechender Vorbereitung, den Hinterlandrouten widmen.
// Last but not least. Fährt nur einer von euch, oder wechselt ihr euch auch auf 4x4 Trails ab. Gerade wenn nur einer fährt geht es eher nicht um "wie schwierig" ist es, sondern wie fordernd sich so lange zu konzentrieren und immer die Augen auf dem Trail zu haben. Dann braucht man einfach mehr Zeit und Ruhe und als Fahrer kriegt man einfach weniger mit. //
@ AdRian Ich glaube du meinst den Ganamub, nicht den Mudorib. Das Gate von der D3707 kommend am Anfang des Canyons oder eben vom Hoanib kommend am Ausgang steht zwar auch bei der T4A App als "eventuell illegal" drin, aber wir haben dort bezahlt, ein Permit bekommen und bei der Ausfahrt aus dem Hoanib wurde das akzeptiert als schon bezahlt.
Scheint für mich also ok zu sein. Die Position am Eingang Ganamub ist eben nicht am Eingang in die Concession, aber das macht von daher Sinn, damit der arme Kerl nicht jeden Tag 20km zu Fuß durch einen Canyon mit Wüstenlöwen zu seiner Arbeit laufen muss. 😉
Böser Fehler, Adrian.... Robin hat natürlich Recht. Ausfahrt vom Elephant Song zuerst dem Hoanib folgend und dann entlang des Ganamub zur 3707 ist korrekt. Offensichtlich war ich zu lange mit dem Stellplatz am Mudorib beschäftigt und habe das jetzt verwechselt. Wenn ich von der D3707 kommend in den Ganamub zum Hoanib gefahren wäre, hätte ich auch bezahlt. Aber nicht wenn ich schon mal bei der Einfahrt zum Hoanib von Sesfontein kommend bezahlt habe. Dann hätte ich bei der Ausfahrt zur D3707 ein zweites mal bezahlt. Das dürfte der Grund sein, warum T4A dieses Gate als eventuell illegal bezeichnet. Winterliche Grüße aus dem Allgäu, Adrian
LillieThemenstarter29 Beiträge · seit 202323. Nov. 2024 ·
Danke für die tollen Tipps! 🙂 Wir planen beide zu fahren, können uns also auch abwechseln 😉 Ist die D3707 von Sesfontein nach Puros landschaftlich sehr interessant, so dass es sich lohnt über die D3707 nach Puros hin und auch wieder zurück zu fahren mit einer Übernachtung im Puros Community Camp? Die Strecke führt ja durch die Giribes Plains und das Flussbett des Gomatum, was ich mir sehr schön vorstelle 🙂
"Schön" ist relativ. Wir fanden sie interessant. Du brauchst vom Ausgang Ganamub etwa 3 Stunden bis Puros, die Strecke zieht sich. Puros wären 2 Nächte besser. Dann könnt ihr nach der ersten Übernachtung entspannt den Puros Canyon fahren. Wenn nur eine Nacht, dann sehr früh den Puros Canyon fahren und nachmittags über 3707 zurück bis zum Khowarib Community Camp. Wäre machbar, aber lang.
lilytrotter4'130 Beiträge · seit 200824. Nov. 2024 ·
CarstenS schrieb:Den Crowther's Trail könnt ihr problemlos fahrem. Ist sehr einfach, da braucht man noch nicht mal unbedingt 4x4. ... Satellitentelefon habe ich noch nie gebraucht / dabei gehabt. Aber zur Sicherheit immer genug zu Trinken für 1 Woche. ... eine gute und einfache Anfängerstrecke. Allles was ihr wissen müsst, ist, wie man den 4x4 einstellt, ...
😊
einem Anfänger diese Strecken in der Einsamkeit so locker zu empfehlen...
Nun denn...
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Champagner8'731 Beiträge · seit 201024. Nov. 2024 ·
Lillie schrieb:Danke für die tollen Tipps! 🙂 Wir planen beide zu fahren, können uns also auch abwechseln 😉 Ist die D3707 von Sesfontein nach Puros landschaftlich sehr interessant, so dass es sich lohnt über die D3707 nach Puros hin und auch wieder zurück zu fahren mit einer Übernachtung im Puros Community Camp? Die Strecke führt ja durch die Giribes Plains und das Flussbett des Gomatum, was ich mir sehr schön vorstelle 🙂 liebe Grüße Lillie
Hallo Lillie,
damit du einen Eindruck bekommst, denn "schön" liegt ja immer im Auge des Betrachters, hier mal ein paar Fotos von der Strecke "außenrum" (also ohne in den Hoanib und seine Seitentäler/Zuflüsse zu fahren) zwischen Sesfontein und Purros. Ich würde aber auf jeden Fall zwei Nächte in Purros bleiben, es ist wunderschön dort!
Hier der Ganamub:
Man kann aber auch von den Giribis Plains durch den Obias zum Hoanib fahren:
Die ganzen Seitentäler sind meiner Erinnerung gut zu fahren, der Hoanib selber ist aber schon sehr sandig - die Strecke von Sesfontein nach Purros fand ich irgendwie auch beeindruckend, vor allem wenn man das erste Mal dort ist. Später will man dann schon auch gerne in die Zuflüsse und in den Hoanib fahren. Übrigens, der Hoanib fließt aktuell....
dergnagflow2'542 Beiträge · seit 200724. Nov. 2024 ·
Hi Carsten,
CarstenS schrieb:Den Crowther's Trail könnt ihr problemlos fahrem. Ist sehr einfach, da braucht man noch nicht mal unbedingt 4x4. Im Flussbett dann schon, am Anfang Reifemdruck runter auf 1 Bar, dann alles kein Problem. Es sei denn, dass Fussbett ist voller Wasser. Aber das höt ihr in Palmwag und dann solltet ihr es lassen. Satellitentelefon habe ich noch nie gebraucht / dabei gehabt. Aber zur Sicherheit immer genug zu Trinken für 1 Woche. Bin den Trail 4x gefahren, immer sehr schön und ohne irgendwelche Probleme. Nur dieses Jahr im Februar war es etwas anstragened im Flußbett, da dieses Wasser hatte. Das ist dann nichts für Unerfahrene. Aber ansonsten meiner Meinung nach eine gute und einfache Anfängerstrecke. Allles was ihr wissen müsst, ist, wie man den 4x4 einstellt, den Reifendruck mindert und wieder aufpumpt (aber all das nur fürs Flußbett).
Sorry, aber das ist Nonsense. Du solltest nicht von dir, mit offenbar oftmaliger Erfahrung, auf andere schließen und solche Tipps geben. Ja, wenn alles passt, kann der CT relativ einfach zu befahren sein und es mag vieles von dem, was du schreibst, zutreffen. Allerdings ist auch dort - wie in vielen anderen Regionen Namibias - der Grat zwischen "vollkommen problemlos und super schön" und "ach du scheisse, wie komme ich da jemals wieder raus" ziemlich schmal.
Ich empfinde den CT aufgrund der Abgeschiedenheit und Einsamkeit als wunderschön, man sollte allerdings immer wissen, was man tut und wie man sich helfen kann. Mit nur einem Fahrzeug ohne Sat-Telephon würde ich das nicht fahren. Letztens hatten meine Mitfahrer mit ihrem Fahrzeug innerhalb einer kurzen Strecke auf dem Weg von Palmwag zum Übernachtungsplatz 2 veritable Reifenschäden. Wir konnten beide vorhandenen Ersatzräder zum Glück vom Auto holen (was vor allem beim unter dem Fahrzeug hängenden nicht so selbstverständlich ist), beide montieren und zum Schlafplatz weiterfahren. Am nächsten Tag ging's aber wieder zurück nach Palmwag, um die Reifenproblematik zu lösen. Wenn du alleine bist und in der sengenden Hitze zwei große Reifen wechseln musst, ist das schon sehr mühsam. Wenn du dann weiter fährst und es wird ein dritter defekt, dann bist du - wie man so schön sagt - kräftig in der Rue de la Gack.
Ich will niemanden vom alleine Befahren des CT abraten. Mein "Versuch" es alleine zu tun musste wegen eines Reifenschadens ebenfalls nach der ersten Nacht abgebrochen werden. Aber bitte stellt sicher, dass ihr wisst, wie man sich in einer Wüste verhält ("Take as much water as you can carry", "Never leave the vehicle", ...) und nehmt ein Sat-Telefon mit. Oder stellt alternativ sicher, dass jemand über eure Reisepläne Bescheid weiß. Wenn man das alles nach dem Befahren dann nicht gebraucht hat, OK. Alles gut. Das aber dann als "Beleg" "das ist alles vollkommen Anfänger geeignet und easy" herzunehmen, halte ich für verantwortungslos.
Long story short: Wenn man weiß, was man tut, vorbereitet ist und andere auch wissen, was man vor hat, kann's aussehen, wie ein Kinderspiel. Wenn man keine Ahnung hat, nicht vorbereitet ist, kein oder nur wenig Wasser mit hat und sich selbst nicht zu helfen weiß, kann's auch fatal enden.
Man sollte auch nicht vergessen, dass es SEHR teuer werden kann, wenn man ein Auto aus dem nördlichen Damaraland/Kaokoveld rausholen/abschleppen lassen muss.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
Hallo Lillie, für eine Nacht lohnt sich die Strecke nach Purros nicht. Ich würde mindestens 2, wenn nicht sogar 3 Nächte einplanen. Auch die abwechselungsreiche D 3707 zieht sich und kann sehr schlechte Passagen haben. Die Community Campsite ist sehr schön, zum Teil mit Elefantenbesuch, wenn man Glück hat. Andere Campsites sollen aber auch schön sein. Der Purros Canyon ist sehr zu empfehlen. Ich hatte einen Guide von der Campsite in meinem Fahrzeug. Allgemein gibt es in Purros viel zu entdecken. Eine kleine abgeschiedene und schöne Welt. Proviant solltet ihr genug mitbringen, ebenso genügend Diesel oder Benzin. Das gibt es dort nur und nicht immer aus Kanistern. Ebenfalls ist der lokale ,,Supermarkt,, nicht immer sehr gut gefüllt. Egal ob Crowther's Trail, Hoanib oder nur die 3707, ein SAT-Phone solltet ihr dort oben aber für den Fall dabei haben, erst recht mit nur einem Fahrzeug. Etwas Offroad/ 4x4 Erfahrung soltet ihr aber unbedingt mitbringen. Ein kleines Abenteuer, aber machbar. Ich war dort oben alleine unterwegs inkl.Sat-Phone und habe ohne Probleme überlebt, war aber schon einige Male zuvor in NAM. Natürlich gibt es hier viele unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen, ihr müsst abwägen, was ihr euch zutraut. Aber bitte nichts übertreiben. 😉 Beste Grüße Oliver
LillieThemenstarter29 Beiträge · seit 202324. Nov. 2024 ·
Vielen Dank! Die Bilder helfen sehr um einen besseren Eindruck zu gewinnen 🙂
LillieThemenstarter29 Beiträge · seit 202324. Nov. 2024 ·
Anhand eurer vielen Empfehlungen tendieren wir jetzt dazu die Route folgendermaße zu gestalten 🙂
1. Tag - Day Visitor Area in der Palmwag Concession mit Übernachtung in Hoada 2. Tag - Fahrt von Palmwag über die C43 nach Sesfontein zur Elephant Song Campsite 3. Tag - Fahrt nach Puros, komplett über die D3707 von Sesfontein oder über den Hoanib und einen der Seitenflüsse 4. Tag - Puros 5. Tag - Fahrt über die D3707 zum Khowarib Lodge Campsite
wir hoffen, dass wir so von allem ein bisschen mitnehmen können ohne es zu übertreiben 😉
Hallo Lillie. Am Ende des zweiten Tages bist du bereits im Hoanib, falls du bei Elephant Song übernachtest. Fahre von dort am Tag 3 weiter den Hoanib entlang und biege dann rechts in den Ganamub. Abfahrt in den Ganamub direkt vor der Felsenge "The Poort". Hier: S 19° 13.627', E 013° 22.370' Dann kommst du an der 3707 raus und kannst von dort weiter nach Puros.