SimonHardwickThemenstarter4 Beiträge · seit 202408. Nov. 2024 · Hallo liebes Forum 🙂
ich bin neu hier und total begeistert von der Community in diesem Forum! 🙂 Ich konnte mir bereits viele viele Informationen dank der zahlreichen tollen Beiträge herausfiltern - allerdings habe ich wenige Routen gefunden, die so einen kurzen Zeitraum abdecken wie unseren. Daher wollte ich mich hier doch auch an euch wenden und wäre für Tipps, Empfehlungen und so weiter seeehr dankbar.
Ausgangssituation ist meine Partnerin und ich (beide ca. 30) sind über den Jahreswechsel in Capetown und fliegen dann von da aus Anfang Januar (Regenzeit) nach Windhoek und müssen dann 12 Tage später bereits von Windhoek nach Hause fliegen.
Wir haben gerade mit der Planing gestartet und einige 2 Wochen Empfehlungen uns angeschaut. Wie es so ist, will man möglichst viel von diesem Land sehen - aber man muss sich aufgrund der kurzen Dauer doch auf irgendwas verzichten. 😐 "Fomo aktiviert"
Deswegen wollt ich euch mal meine Ideen zu einer möglichen Route mitteilen und mal schauen, ob man sich nicht doch ein bisschen viel zumutet. Würd gerne mal eure Meinungen dazu hören.
Unser Fokus liegt der Reihenfolge entsprechend auf diese 4 Themen:
1. schöne Campsites (möglichst rudimentär, in der Natur gelegen, im "Wild Camping" Style)
2. Schöne Routen (gerne auch leichten Offroad - wo und wie lassen sich hier schöne Routen ala D707 einbauen? Welche gibt es hier noch?)
3. Aktivitäten (Wanderungen, Heißluftballon, Kajak with Seals, Dünenbesteigungen usw.)
4. Tierbeobachtungen (Wüstenelefanten, Löwen, Etosha usw.)
5. ggf. 1x in einer schönen Lodge Übernachten
Route (Wunschroute)
Tag 1: Windhouk Ankunft 13 Uhr, 4x4 Camper abholen, Einkauf erledigen und Fahrt zu ?
Unterkunft: ? (wo könnte man auf dem Weg schön übernachten? Sollte man überhaupt noch aufbrechen?)
Tag 2: Fahrt über die D707
Unterkunft: an D707 ggf. Camping Namib Desert Lodge (weitere Empfehlungen?)
Tag 3: Früh los - Fahrt nach Sesriem. Direkt weiter zu Sossusvlei, Deadvlei + Sunset in der Wüste (Dune 45)
Camping: Sesriem Campsite (Sunset possible, aber nicht wirklich schöne Campsite)
Tag 4: Fahrt zur Mirabib Campsite, Stop in Solitaire + ggf. Heißluftballon
Camping: Mirabib Campsite
Aktivität: Stop in Solitaire + ggf. Heißluftballonfahrt
Tag 5: Früh morgens starten: Fahrt nach Swatkopmund/Walvis Bay
Aktivität: Skydive?, Kajak with seals, Dune 7
Unterkunft: in Swatkopmund?
Tag 6: Fahrt nach Spitzkoppe (früh da sein - für schöne Campsite)
Unterkunft: Campsite 11b, 11a oder 9a
Aktivität: ggf. Potnok Route Wandern, klettern usw.
Tag 7: Brandberg (ggf. Fahrt zu Messum Krater -Möglich von Spitzkoppe aus?) oder MT. Etjo -> Was würdet ihr hier empfehlen?
Aktivität: Wüstenelefanten (welche Lodge bietet hier gute Touren an, im Forum hab ich von diversen gelesen)
Camping: Gibt es hier einen schön autarken Spot oder 1x Lodge Übernachtung hier sinnvoll?
Tag 8: Weiterfahrt zum Etosha (ggf. Stop in der Vingerklip Lodge zum Essen im Eagle Nest)
Camping: In dem Park (wo in der Regenzeit am besten? Osten?
Tag 9: Etohsa
Camping: Außerhalb oder auch innerhalb?
Tag 10: Waterberg, Wandern + Nashornsafari
Camping: NWR Waterberg Campsite?
Tag 11: Rückfahrt nach Windhoek
Unterkunft: Übernachten in Windhoek? oder irgendwo in der Nähe? Gibt es was schönes?
Tag 12: Rückgabe Fahrzeug um 10/11 Uhr, Abflug um 14 Uhr
Zu dieser Route habe ich folgende Fragen:
- Ich habe gelesen, dass in der Regenzeit im Ostteil von Etosha wahrscheinlicher ist Tiersichtungen zu haben- was sind da eure Erfahrungen?
- Ich würde gerne eine Nacht in einer Lodge übernachten, mit schönem Pool - welche Empfehlungen habt ihr hier? ggf. gleich mit einem GameDrive kombinieren?
- Welche anderen besonderen Aktivitäten (Adrenalin ist gern gesehen 😉 ) oder schöne Wanderungen würdet ihr noch empfehlen?
- Wir hatten überlegt die Kalahari am Anfang noch mit einzubauen und dafür auf den Rückweg auf Waterberg zu verzichten. Was ist da eure Meinung zu?
- Wo finde ich Informationen zu Offroadstrecken (Level: Beginner), welche man als Umweg ggf. mit einbauen könnte? Oder habt ihr hier Erfahrungen, was sich auf der Route mit anbieten würde?
- Zur Navigation würde ich Tracks4Africa auf dem Ipad nutzen - Was sind da eure Erfahrungen im Vergleich von der App zu der Nutzung der GPS-Karten für ein Navi/Laptop?
Hauptpunkt: 😛 Wenn ihr irgendwo noch schöne landschaftliche und zu fahrende Routen habt, dann würde ich mich sehr über ein paar Tipps freuen - genauso wie bei möglichst remote Campingspots! 😛
Sorry für die vielen Fragen und vielen Dank schonmal im Voraus! 😄
dergnagflow2’559 Beiträge · seit 200708. Nov. 2024 · Hi,
nope.
Mehr kann ich dazu leider nicht scheiben.
Ihr werdet 80% der gesamten Zeit im Auto sitzen und die restlichen 20% mit Kochen, Zelt aufbauen, abbauen, wegräumen etc. beschäftigt sein.
Am ersten Tag wirst du auch nicht mehr weit fahren können, da nach der Einreise, Fahrt nach Windhoek, Autoübernahme und dem Einkaufen der Tag erledigt ist. Du darfst auch nicht vergessen, dass ihr alles im Auto verstauen müsst. Nehmt euch in Windhoek ein Zimmer, wo ihr bequem die Koffer ausräumen und die Sachen im Auto verstauen könnt. Wir sind in der Regel auch die letzte Nacht in Windhoek und lassen die Koffer in der Unterkunft.
Mein Vorschlag: konzentriert euch auf
1.) Sossusvlei
2.) Swakopmund
3.) Brandberg
4.) Etoscha
Damit hast du abwechslungsreiche Landschaften, Aktivitäten, Dünenwandern und Tierbeobachtungen abgedeckt. Die "lonely Campsites" sind da dann zwar nicht dabei, aber die kannst du dir ja für's nächste Mal aufheben.
lg Wolfgang
travelNAMIBIA33,2k Beiträge · seit 200608. Nov. 2024 · Moin und willkommen im Forum
Insgesamt: Ich würde das Sossusvlei weglassen, da es keinem Eurer vier genannten Schwerpunkte entspricht und mich stattdessen mehr im Damaraland/Kaokoveld aufhalten. Diesen Thread kennst Du?
https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.htmlTag 2: Fahrt über die D707 Unterkunft: an D707 ggf. Camping Namib Desert Lodge (weitere Empfehlungen?)
Die D707 liegt ganz woanders.
- Ich habe gelesen, dass in der Regenzeit im Ostteil von Etosha wahrscheinlicher ist Tiersichtungen zu haben- was sind da eure Erfahrungen?
Zum Anfang der Regenzeit ja, da es im Osten zunächst regnet. Später in der Regenzeit ist es dann total egal.
- Ich würde gerne eine Nacht in einer Lodge übernachten, mit schönem Pool - welche Empfehlungen habt ihr hier? ggf. gleich mit einem GameDrive kombinieren?
Würde ich mit Etosha verbinden, z. B. am Südeingang oder Osteingang (Onguma, Mushara usw)
- Wo finde ich Informationen zu Offroadstrecken (Level: Beginner), welche man als Umweg ggf. mit einbauen könnte? Oder habt ihr hier Erfahrungen, was sich auf der Route mit anbieten würde?
Google und Forensuche... da gibt es kein One-Stop-Nachschlagewerk.
- Zur Navigation würde ich Tracks4Africa auf dem Ipad nutzen - Was sind da eure Erfahrungen im Vergleich von der App zu der Nutzung der GPS-Karten für ein Navi/Laptop?
Soweit ich weiß ist die T4A für alles außer Garmin nicht wirklich zum navigieren. Jede bessere Straßenkarte (z. B. die offizielle, die hier im Land überall für ein paar Dollar gekauft werden kann) tun es auf den normalen Strecken auch. Ganz fernab wirst Du wohl auf Garmin und richtiges T4A zurückgreifen müssen.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
earlybird711’114 Beiträge · seit 201608. Nov. 2024 · Hallo,
Zu Camping kann ich dir leider nichts sagen, bin bisher nur in Lodges gewesen. Soweit meine bisherige Rechere ergab, findest du die echten "wilden" Campsites eher so Richtung Kaokoveld... Dafür reicht eure Zeit aber einfach nicht.
Die D707 wirst du an Tag 2 eher nicht einbauen können, die ist ja doch ein Stück weg von Windhuk und lässt sich bei eurer sehr knappen Zeit nicht so gut einbauen. Die Unterkunft dort heißt übrigens Namtib, falls ihr euch trotzdem irgendwie dort einbuchen wollt.
Ich würde die Kalahari immer dem Waterberg vorziehen, dort gibt es auch direkt sehr schöne Lodges. Ob das allerdings bei 12 Tagen Sinn macht, ist fraglich... Ich würde wahrscheinlich an eurer Stelle den Waterberg so oder so weglassen, ebenso - leider- die Kalahari, euch fehlt ja an allen Orten Zeit und meiner Meinung nach könntet ihr diese Zeit besser im Etosha oder Damaraland verbringen.
Sehr schöne Lodges sind, wie ich finde, alle von Mushara (Etosha) , die der Ondili Gruppe (an verschiedenen Orten in Namibia) und die Onguma Lodges (Etosha)
Oder eben Kalahari, da haben mir die Intu Afrika Lodges sehr gut gefallen.
Wir sind mit der T4A App sehr gut zurecht gekommen. Man kann damit halt nicht klassisch navigieren, also sich zu einem Ziel leiten lassen, ich fand die aber sehr genau und wir konnten immer sehr gut sehen, wo wir uns befanden und wo wir hin wollten, auch in Flussbetten etc., da war wirklich jeder Track im Sand dargestellt!
In Kombination mit der T4A Karte waren wir sehr zufrieden und für eure geplante Strecke sollte das vollkommen reichen. Ansonsten benutze ich auch immer googlemaps... Die normalen Straßen sind da ja alle vorhanden und den Etosha oder Vingerklip findet man da schon;)
Sossusvlei würde ich als Ersttäter nicht weglassen. Ja, es ist touristisch, voll usw, aber auch schön. Wenn ihr es lieber einsamer mit Dünen wollt, empfehle ich euch die Forschungsstation Gobabeb. Dort kann man auch campen und ist mitten in den wunderschönen Dünen ohne die Touristenmassen, aber auch ohne Deadvlei/ Sossusvlei.. Auch der Weg nach Gobabeb ist sehr einsam und in meinen Augen schön. Man braucht allerdings ein Permit, wenn ich mich recht erinnere. Das bekommt man am Eingang zum Sossusvlei oder in Windhuk oder auch bei Carsten Möhle von bwana tucke tucke vorab zb zum Autovermieter oder der ersten Unterkunft geliefert.
Weiter gutes planen
Namibia Oktober 2019 - Namibia April 2021! Schön war's
Namibia Oktober 2021 - Süd-Namibia April 2023
Namibia September / Oktober 2025 - Namibia 2027 5 Wochen im April/ Mai, mal gucken wohin es geht!
Yoda911873 Beiträge · seit 201608. Nov. 2024 · Das wird so leider nichts werden. Sinnvoll erscheinen normalerweise immer 2 Tage pro Station.
Der eine als Fahrtag (Abbau bzw Auschecken, Fahren mit Tanken, Fotostop eventuell Einkauf, Einchecken, Aufbau, kochen oder Abendessen, Sundowner).
Der zweite Tag dann für die Besichtigungen oder Aktivitäten vor Ort (Ballon, Kajak, Wanderung, Wüstenelefantentour, Game Drive, Pool, Gegend erkunden, Fotografieren ….)
Bei dem Plan fehlt jeweils der 2. Tag.
Empfehlung also: 6 oder 7 Stationen statt 11 oder 20 statt 12 Tage.
Christoph
Tini___109 Beiträge · seit 201708. Nov. 2024 · Ich stimme allen Vorpostern zu, außer dass ihr die 1. Nacht IN Windhoek verbringen sollt.
Es gibt genügend Threads, in denen Unterkünfte oder Campsites in der Nähe von WDH empfohlen werden, liest euch da mal ein.
Aber ihr könnt euch die Stadt auf jeden Fall sparen, wenn euer Schwerpunkt auf Natur liegt, und eure Zeit begrenzt ist.
ultraulla98 Beiträge · seit 202008. Nov. 2024 · Hallo Simon, kann den Vorrednern nur zustimmen...ich hab diese Tour mal in 14 Tagen gemacht und war nirgendwo so richtig... wenn ich nur 12 Tage Zeit hätte, würde ich Waterberg mindestens zwei Übernachtungen auf dem Weg nach Etosha machen und in Etosha langsam von Camp zu Camp fahren...dann ein Zwischenstopp Richtung Swakopmund ( zum Beispiel Grootbergloge hat einen mini Swimmignpool und die Aussicht ist spektakulär und auch die Campsite ist super und ein wenig näher zu Etosha) in Swakopmund zwei Tage und dort die LittleFive Tour und Walvis Bay eine Tour aufs Meer zu den Robben ... und dann ist die Zeit schon rum und ich würde die nächste Reise nach Namibia planen 🙂 ...Autofahren in Namibia ist bestimmt auch besonders aber nicht jeden Tag...dann bekommt man nix vom Land mit...außer natürlich in Etosha 😉
Liebe Grüße Ulla
Sanne2’462 Beiträge · seit 200609. Nov. 2024 · SimonHardwick schrieb:
Tag 1: Windhouk Ankunft 13 Uhr, 4x4 Camper abholen, Einkauf erledigen und Fahrt zu ?
Unterkunft: ? (wo könnte man auf dem Weg schön übernachten? Sollte man überhaupt noch aufbrechen?)
Tag 2: Fahrt über die D707
Unterkunft: an D707 ggf. Camping Namib Desert Lodge (weitere Empfehlungen?)
Tag 3: Früh los - Fahrt nach Sesriem. Direkt weiter zu Sossusvlei, Deadvlei + Sunset in der Wüste (Dune 45)
Camping: Sesriem Campsite (Sunset possible, aber nicht wirklich schöne Campsite)
Tag 4: Fahrt zur Mirabib Campsite, Stop in Solitaire + ggf. Heißluftballon
Camping: Mirabib Campsite
Aktivität: Stop in Solitaire + ggf. Heißluftballonfahrt
Tag 5: Früh morgens starten: Fahrt nach Swatkopmund/Walvis Bay
Aktivität: Skydive?, Kajak with seals, Dune 7
Unterkunft: in Swatkopmund?
Tag 6: Fahrt nach Spitzkoppe (früh da sein - für schöne Campsite)
Unterkunft: Campsite 11b, 11a oder 9a
Aktivität: ggf. Potnok Route Wandern, klettern usw.
Tag 7: Brandberg (ggf. Fahrt zu Messum Krater -Möglich von Spitzkoppe aus?) oder MT. Etjo -> Was würdet ihr hier empfehlen?
Aktivität: Wüstenelefanten (welche Lodge bietet hier gute Touren an, im Forum hab ich von diversen gelesen)
Camping: Gibt es hier einen schön autarken Spot oder 1x Lodge Übernachtung hier sinnvoll?
Tag 8: Weiterfahrt zum Etosha (ggf. Stop in der Vingerklip Lodge zum Essen im Eagle Nest)
Camping: In dem Park (wo in der Regenzeit am besten? Osten?
Tag 9: Etohsa
Camping: Außerhalb oder auch innerhalb?
Tag 10: Waterberg, Wandern + Nashornsafari
Camping: NWR Waterberg Campsite?
Tag 11: Rückfahrt nach Windhoek
Unterkunft: Übernachten in Windhoek? oder irgendwo in der Nähe? Gibt es was schönes?
Tag 12: Rückgabe Fahrzeug um 10/11 Uhr, Abflug um 14 Uhr
Zu dieser Route habe ich folgende Fragen:
- Ich habe gelesen, dass in der Regenzeit im Ostteil von Etosha wahrscheinlicher ist Tiersichtungen zu haben- was sind da eure Erfahrungen?
- Ich würde gerne eine Nacht in einer Lodge übernachten, mit schönem Pool - welche Empfehlungen habt ihr hier? ggf. gleich mit einem GameDrive kombinieren?
- Welche anderen besonderen Aktivitäten (Adrenalin ist gern gesehen 😉 ) oder schöne Wanderungen würdet ihr noch empfehlen?
- Wir hatten überlegt die Kalahari am Anfang noch mit einzubauen und dafür auf den Rückweg auf Waterberg zu verzichten. Was ist da eure Meinung zu?
- Wo finde ich Informationen zu Offroadstrecken (Level: Beginner), welche man als Umweg ggf. mit einbauen könnte? Oder habt ihr hier Erfahrungen, was sich auf der Route mit anbieten würde?
- Zur Navigation würde ich Tracks4Africa auf dem Ipad nutzen - Was sind da eure Erfahrungen im Vergleich von der App zu der Nutzung der GPS-Karten für ein Navi/Laptop?
Hauptpunkt: 😛 Wenn ihr irgendwo noch schöne landschaftliche und zu fahrende Routen habt, dann würde ich mich sehr über ein paar Tipps freuen - genauso wie bei möglichst remote Campingspots! 😛
Sorry für die vielen Fragen und vielen Dank schonmal im Voraus! 😄
Kalahari könnt Ihr bei dem Restprogramm vergessen. Wir fahren ja auch gern und viel, aber Eure Ursprungsroute ist schon mit viel Fahrerei verbunden.. Beim Camping finde ICH es absurd, auf 2-Night-Stops zu verharren, Ausnahmen sehe ich bei Eurer Planung in Etosha, Swakopmund, Soussusvlei, KTP.
Ich bin sicher, es wäre besser, wenn Ihr Euch auf drei/vier Ziele in der Kürze der Zeit konzentriert. Mein Vorschlag:
1 N Windhoek
2 N Soussusvlei
2 N Swakop
2 N Brandberg
2 N Etosha
2 N Erongo
LG Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
SimonHardwickThemenstarter4 Beiträge · seit 202411. Nov. 2024 · Hallo zusammen,
wow, vielen lieben Dank für die zahlreichen Antworten! 🙂
Ich war das Wochenende unterwegs und komme jetzt erst dazu zu antworten. ich versuche mal auf jeden von euch einzugehen und kurz in einem gesammelten Post zu antworten.
@Wolfgang:
Deine Einschätzung war sehr wertvoll, ich glaube wir haben uns tatsächlich ein bisschen zuviel vorgenommen und müssen etwas davon streichen. Das ist gar nicht so einfach, da alles sehr gut klingt. - Spricht schon jetzt dafür, dass es nicht mein einziges Mal in Namibia sein wird. Allerdings sind die "lonely Campsites" uns doch schon sehr wichtig, daher schau ich einfach - wie ich diese noch mit einbauen kann. Zum Beispiel sowas wie die Mirabib Campsite in der "Nähe" von Swatkopmund. Hat hier jemand bereits Erfahrungen gemacht?
Auch die Idee mit dem Gepäck in Windhoek ist eine gute Idee, macht Sinn ggf. in Windhoek oder näherer Umgebung die erste Nacht zu verbringen.
@Christian:
Danke auch dir für deinen Beitrag. Das Sossusvlei ist tatsächlich für uns eines der Highlights - Dieses wollen wir unbedingt in die Routenplanung mit einbeziehen und würden dann lieber etwas anderes weglassen.
Die D707 liegt ganz woanders, ja das ist uns bewusst. Aber irgendwie würde ich gerne die Landschaften sehen wollen, ggf. wird der erste Reisezeit mit viel Fahrzeit in die Richtung verbunden sein und hintenraus etwas anderes gekürzt werden müssen.. hmm 🤨 😄
@earlybird71:
Dank dir für die Einschätzung bzgl. Kalahari. Tatsächlich haben wir uns damit schon abgefunden, dass dieses mit unserer knappen Routenplanung nicht noch integrierbar ist. Waterberg würde ich gerne einbauen (zumindest für eine Übernachtung), um dort die Möglichkeiten eines Rhinowalks wahrnehmen zu können. Meine Freundin würde sehr gerne mal ein Nashorn sehen wollen. Denke, dass wir auch mit der Empfehlung mitgehen werden im Etosha Park eine Lodge zu suchen. Die Onguma Lodge scheint beliebt zu sein und sich an der in der Regenzeit günstigeren Ostseite zu befinden.
Die Forschungsstation Gobabeb jklingt sehr interessant, nehme ich mal mit in meiner Recherche auf 🙂
@christoph:
Ich denke, dass wir deiner Empfehlung an manchen Orten definitiv folgen werden. Du hast Recht, die Dauer der "Camping-Tätigkeiten" Sollte man nicht unterschätzen. Wir sind zwar gern im Auto unterwegs und auch gern an neuen Orten, aber man sollte sich manchmal etwas Zeit lassen.
@Tini:
Vielen Dank! Die Stadt müssen wir uns leider wirklich, Hauptfokus ist die Natur in Namibia. Wir sind gerade noch am schauen, ob wir genau wie du sagst eine Unterkunft/ Campsite in der Nähe von Windhoek suchen oder doch einfach die erste Nacht noch in Windhoek verbringen. Ich durchforste mal die Threads nach Empfehlungen für derartige Unterkünfte 🙂 Irgendeine Idee, wo man am besten die Threads finden würde?
@Ulla:
Ich glaube immer mehr, dass es uns ähnlich ergehen wird. 🤨 Man wird das Gefühl haben, nie irgendwo richtig gewesen zu sein. Finde ich aber tatsächlich als "Erste-Reise" gar nicht so schlimm. Bisschen die Main-Points abhaken und einen Überblick verschaffen, damit man in Tour 2 oder 3 fokussierter mehr Zeit in den Gegenden lassen kann, die einen wirklich auch am meisten interessieren 😉
@Sanne:
Dank dir auch für deinen Beitrag. Ja, ich denke auch, dass die Kalahari leider nicht mehr mit einbaubar ist. Schade 🙁
dergnagflow2’559 Beiträge · seit 200711. Nov. 2024 · Hallo Simon,
mein Plan für diese Route sähe in etwa so aus:
Tag 1: Windhouk Ankunft 13 Uhr, 4x4 Camper abholen, Einkauf erledigen, Auto einräumen, Abendessen Joes Beerhouse
Übernachtung in WDH
Tag 2: Fahrt nach Sossusvlei
Übernachtung Sesriem Oshana Campsite. Vorteil: du bist schon innerhalb des Parks und kannst eine Stunde vor Sonnenaufgang losfahren.
Tag 3: Sossusvlei und DeadVlei, ab frühem Nachmittag Fahrt nach Mirabib
Sonnenaufgang bei Dune 45 oder so, dann Weiterfahrt zum Sossusvlei. Dort kannst du im letzten Teil deine OffRoad Kenntnisse auf Sand erfahren. Reifendruck absenken nicht vergessen. Zur Not, also wenn du dich fest föhrst, ist dort genug Betrieb und andere Menschen, die dir helfen können. Im Sossusvlei würde ich mir gemütlich ein Frühstück machen und dann auf die dortige Düne wandern. Dann bei der Rückfahrt am Parkplatz vom Dead Vlei stehenbleiben und ins Dead Vlei gehen. Danach zurück, raus aus dem Park und über Solitare nach Mirabib fahren. Das ist zwar ein anstrengender Tag, aber ich war heuer zum ersten Mal in Mirabib und fand es wirklich toll. Mit den langen Tagen im Jänner, sollte das auch kein großes Problem sein. Die Alternative wäre, nochmal eine Übernachtung dort und am nächsten tag direkt nach Swakopmund.
Camping: Mirabib Campsite
Tag 4: Vormittag ev. ein wenig wandern in Mirabib, danach Fahrt nach Swakopmund
Tiger Reef Campsite
Tag 5: Aktivität in Swakopmund: Kayak with the seals, nachmittag geführte Tour nach Sandwich Harbour
Tiger Reef Campsite
Tag 6: Fahrt nach Spitzkoppe (früh da sein - für schöne Campsite)
Unterkunft: Campsite 11b, 11a oder 9a
Aktivität: ggf. Potnok Route Wandern, klettern usw. Das habe ich mal übernommen. Ich persönlich würde es beim ersten Mal auslassen, aber die Campsites sind wohl das, was ihr wollt. Rudimentär und einsam 😉
Tag 7: Fahrt zur Brandberg White Lady Lodge
Entweder Lodge oder Camping
Tag 8: Elephantentracking White Lady Lodge, entspannen am Pool
Entweder Lodge oder Camping
Tag 9: Fahrt nach Etosha - Okaukuejo
Camping in Okaukuejo
Tag 10: Pirschfahrt über Halali nach Namutoni
Camping Namutoni
Tag 11: Rückfahrt nach Windhoek
Windhoek
Tag 12: Rückgabe Fahrzeug um 10/11 Uhr, Abflug um 14 Uhr
Rückgabe des Fahrzeugs entweder noch am Abend davor, wenn sich das ausgeht oder eher gegen 10. Ihr müsst von der Vermietfirma spätestens gegen 11 zum Flughafen gebracht werden.
Wenn ihr Spitzkoppe auslasst, würde ich die zusätzliche Nacht/Tag in Etoscha verbringen.
Damit habt ihr (fast) alles abgedeckt, Aktivitäten, einsame Campsites, Tierbeobachtung, Wandern.
Die Forschungsstation in Gobabeb kann ich euch als "Ersttäter" nicht wirklich empfehlen. Die Campsites sind in der prallen Sonne, eher für Zelte gedacht, mit einer runden Steinmauer umgeben, in die man nicht mal mit dem Auto reinfahren kann. Der angebotene Morning Walk war interessant, wir sind dort aber von der Campsite in Homeb hingefahren.
Edit: Zusatzinformation: ihr reist im Jänner, das bedeutet, dass es sein kann, dass im Osten schon Regen gefallen ist und - vor allem im Ugab - die Elephantenherden Richtung Osten unterwegs sind. Wir reisen auch immer Jänner/Februar, 2023 hatten wir dann beim Brandberg im Ugab nur einen Bullen gesehen, heuer im Jänner war die Herde (mit der kleinen Fiori) aber vor Ort. Ein wenig Glück braucht man da natürlich immer. Die Ladys an der Rezeption wissen, ob die Herde in der Nähe ist/war und es werden keine Pirschfahrten durchgeführt, wenn sie nicht da ist.
Viel Spaß bei der weiteren Planung!
lg Wolfgang
SimonHardwickThemenstarter4 Beiträge · seit 202412. Nov. 2024 · Hallo Wolfgang,
vielen Dank für deine Route! Sie ist sehr hilfreich besonders der Part um Sossusvlei. 🙂
Überlege am Anfang etwas mehr Zeit auf Thema "Landschaft + schöne Route" zu nutzen und die D707 mitzunehmen, dort im Namtib zu übernachten und eine zusätzliche Übernachtung im Family Hideout einzuplanen, bevor man nach Sesriem fährt - um das ganze etwas zu entzerren. Müsste dabei aber auf die Brandberg Region verzichten. Haltet ihr das für sinnvoll?
Außerdem würde ich gerne den Olivetrail noch irgendwie mit einbauen, habe einiges darüber gelesen. Finde ich durchaus spannend.
Aktueller Stand der Planung der Route wäre also ungefähr wie folgt:
Tag 1: Ankunft Windhoek
Übernachtung dort
Tag 2: Früh los - lange Fahrt zur Namtib Desert Lodge auf der D707 (7std 😵 )
Tag 3: Fahrt zu Family Hideout
Tag 4: Offoradtrack vor Ort und weiter Fahrt nach Sesriem, ggf. Heißluftballon -> Übernachten in Sesriem Campsite
Tag 5: Früh nach Sossusvlei und Weiterfahrt zur Mirabib Campsite oder Namib’s Valley of a Thousand Hills
Tag 6: Früh Fahrt nach Swakopmund, nachmittags Aktivity (Kanu with Seals, Little 5, Fallschirmsprung oder ähnliches)
Tag 7: ggf. einen weiteren Tag Swakopmund (Kanu with Seals, Little 5, Fallschirmsprung oder ähnliches)
Tag 8: Früh fahrt zu Spitzkoppe, Campsite 11a, 9
Tag 9: Fahrt zu Etosha Ost
Tag 10: Morgens geführte Safari + Fahrt zu Etosha West
Tag 11: Fahrt zu Waterberg, Nashorn Drive/Walk + ggf. Weiterfahrt Richtung Windhoek
Tag 12: 10/11 Uhr Autorückgabe
Wahrscheinlich immer noch zu stressig`? Und Brandberg auslassen empfehlenswert oder lieber auf den südlichen Zipfel verzichten? Wie könnte man hier noch den Olivetrail integrieren? Ahhhh 😄
travelNAMIBIA33,2k Beiträge · seit 200612. Nov. 2024 · Wahrscheinlich immer noch zu stressig`?
Ja, zumindest weit von der Empfehlung entfernt, überall mind. 2 Nächte einzuplanen, damit ihr einen vollen Tag vor Ort für Aktivitäten und Entspannung habt. Schaut Euch wie gesagt mal die Standard-14-Tage-Tour an und da müsst ihr dann kürzen, nicht mehr rein packen.
Beispiel:
nachmittags Aktivity (Kanu with Seals, Little 5, Fallschirmsprung oder ähnliches)
Weder Little 5 noch Kajakfahrt geht am Nachmittag. Die meisten geführten Aktivitäten (Kajak, Bootsfahrt, Wüstentour) werden nur vormittags angeboten. Also für Swakopmund mind 2 Nächte, eher 3, zumal ihr AAktivitäts-Freudig erscheint 😉
Viele Grüße
Christian
P.S. Nochmal die Standard-Ersttäter-2-Wochen-Tour aus
https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html:- Windhoek (1 Nacht) – z.B. Stadtrundfahrt, siehe mehr unter „Warum?“
- Sesriem/Sossusvlei (2 Nächte) – das „Dünenmeer der Namib“ (Welterbe), Sesriem-Canyon
- Swakopmund (3 Nächte) – Meeresleben, Wüste, Stadtrundgang; siehe mehr unter „Warum?“
- Damaraland (2 Nächte) – Wüstenelefanten, Twyfelfontein (Welterbe), Versteinerter Wald, Spitzkoppe uvam.
- Etosha (4 Nächte; 2+2) – die typische Tierwelt Afrikas
- Okonjima, Erindi, Mount Etjo, Epako, Otjiwa (2 Nächte) – die besondere Tierwelt Afrikas „kompakt“ oder Waterberg – Wanderparadies
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
dergnagflow2’559 Beiträge · seit 200712. Nov. 2024 · Hi,
also Süd und Nord in 12 Tagen einzubauen, halte ich für nicht zielführend.
Warum du dich so auf die D707 versteifst, auch nicht 😉.
Wunderbare Landschaften hast du fast überall in Namibia, da muss es nicht diese Straße sein.
Entweder du nimmst dir diese Landschaften und ein paar 4x4 Trails (auf der Ababis Guest Farm kannst du einen sehr interessanten halbtägigen 4x4 Kurs buchen), Olive Trail, Sossusvlei und Mirabib und fährst am Ende nach Swakopmund und dann nach Windhoek oder du lässt den Süden aus und nimmst dafür Etoscha und Brandberg mit großen Wahrscheinlichkeiten auf Tiersichtungen mit.
Beides wird in 12 Tagen nicht oder nur kaum machbar, ausser ihr wollt wirklich jeden Tag sehr früh zeitig aufstehen, gehetzt alles packen und wieder losfahren. Ich mein, kann man machen, dann wird man aber der Schönheit und der Landschaft nicht gerecht.
Zu deinem Vorschlag ein paar Anmerkungen:
#) Ballonfahrten finden eigentlich ausschließlich zeitig in der Früh statt. Mittags wird die Luft zu instabil, meistens ist man da um 9 Uhr vormittags schon wieder am Boden. Das bedeutet, wenn du das machen willst, musst du am Ort der Ballonfahrt übernachten.
#) Auch etwaige geführte Drives finden in der Regel zeitig in der Früh oder am Abend (Sundowner) statt. Zu Mittag ist es zu heiss und die Tiere liegen in der Regel auch irgendwo herum.
#) Spitzkoppe ist schön, aber nur um dort zu übernachten, wenn man dafür den Brandberg und ev. Elephanten auslässt, finde ich wirklich schade.
lg Wolfgang
dergnagflow2’559 Beiträge · seit 200712. Nov. 2024 · Hi nochmal,
unkonventionell für einen "Ersttäter", aber durchaus lohnenswert mit Schwerpunkt auf schöne Landschaften, einsame Plätze und Aktivitäten. Allerdings sind die Chancen auf große Tiere, abseits von Springböcken, Oryx und ev. die eine oder andere Giraffe aber eher schlecht.
Tag 1: Windhouk Ankunft 13 Uhr, 4x4 Camper abholen, Einkauf erledigen, Auto einräumen, Abendessen Joes Beerhouse
Übernachtung in WDH
Tag 2: Fahrt zur Ababis Guest Farm
Übernachtung Ababis Guest Farm (Camping)
Tag 3: Vormittag 4x4 Training Ababis Guest Farm, Nachmittag Fahrt zur Naukluft Camp site
Übernachtung Naukluft Camp site
Tag 4: Wanderung Olive Trail zeitig in der Früh, nachmittags fahrt zur Namtib Desert Lodge über die D707
Übernachtung Namtib Desert Lodge
Tag 5: Wandern oder andere Aktivitäten
Übernachtung Namtib Desert Lodge
Tag 6: Fahrt nach Sesriem
Übernachtung Sesriem Oshana Camp
Tag 7: Zeitig in der Früh nach Sossusvlei, Dead Vlei, Sesriem Canyon
Übernachtung Sesriem Oshana Camp
Tag 8: Eventuell am Morgen Ballonfahrt, Fahrt über Solitaire nach Mirabib
Übernachtung Mirabib
Tag 9: Fahrt nach Gobabeb, Morning Walk, danach Fahrt nach Swakopmund
Übernachtung Swakopmund
Tag 10: Little Five Tour (oder Kayak with the seals) und Nachmittag Sandwich Harbour
Übernachtung Swakopmund
Tag 11: Vormittags noch eine Aktivität, Nachmittags Rückfahrt nach Windhoek, Autoabgabe
Übernachtung Windhoek
Tag 12: Fahrt zum Flughafen
lg Wolfgang
earlybird711’114 Beiträge · seit 201612. Nov. 2024 · Du hast ja inzwischen viele hilfreiche und sinnvolle Tipps bekommen.
Nur eine kleine Anmerkung noch, Nashörner gibt es nicht nur am Waterberg 😉
Aber natürlich kann man da auch schön spazieren oder wandern.
Namibia Oktober 2019 - Namibia April 2021! Schön war's
Namibia Oktober 2021 - Süd-Namibia April 2023
Namibia September / Oktober 2025 - Namibia 2027 5 Wochen im April/ Mai, mal gucken wohin es geht!
Tanja783 Beiträge · seit 200612. Nov. 2024 · Und noch eine Anmerkung von mir: Im Namibrand Family Hideout kann man meines Wissens nach nicht offroad fahren. Es gibt einen kurzen 4x4-Trail, der auch mal tiefsandig sein kann, aber es handelt sich um einen festgelegten Weg. Abseits zu fahren ist in diesem Schutzgebiet absolut verboten.
Ansonsten kann ich mich meinen Vorschreibern nur anschließen: weniger ist tatsächlich mehr. Ihr habt immer noch viel zu viele Stationen und Aktivitäten in eurer Planung. Von Windhuk nach Namtib sind es z. B. über 500 km - so weit würde ich nie an einem Tag fahren. Und das nur, um abends anzukommen und am nächsten Morgen früh wieder weiter zu müssen. Und richte dich eher nicht nach den Fahrzeiten, die google maps ausweist, denn damit wirst du sicher nicht hinkommen. Besonders, wenn du zwischendurch mal ein paar Fotos machen willst oder Pinkelpause.
Grüße von Tanja
Sanne2’462 Beiträge · seit 200612. Nov. 2024 · SimonHardwick schrieb:
Wahrscheinlich immer noch zu stressig`? Und Brandberg auslassen empfehlenswert oder lieber auf den südlichen Zipfel verzichten? Wie könnte man hier noch den Olivetrail integrieren? Ahhhh 😄
Ich würde mich wirklich um viel weniger Strecke bemühen. Landschaftlich ist Namibia wunderschön, aber entspanntes Fahren auf den gravel roads und Co. ist echt anders. Die Straßen sind oft schnurgerade, kaum ein Auto. Das Fahren fanden wir - obwohl wir viel und gern fahren - extrem ermüdend und eigentlich sitzt Ihr nur im Auto, macht dann irgendeine Aktivität und fahrt weiter. Ihr werdet immer Zeitdruck haben, weil Ihr stets im Hellen das Ziel erreichen solltet.
Überlege auch noch einmal, dass Du abends nicht einfach ins Restaurant gehst, sondern vermutlich kochst/grillst und vielleicht am Feuer sitzen willst. Einkaufen müsst Ihr auch noch, die wenigsten Aktivitäten finden am Nachmittag statt. Ich wünsche es Euch natürlich nicht, aber eine Reifenpanne ist nichts Ungewöhnliches - bei Euch darf bei der Streckenführung halt überhaupt gar nichts dazwischenkommen.
Die "unkonventionelle" Tour von dergnagflow gefällt mir gut. Da seht Ihr sicher nicht ganz Namibia, aber von Eurem Aufenthalt könnt Ihr besondere Momente mitnehmen. Bislang klingt Eure Route für mich eher nach sehr vielen "sehr eindrücklichen Erlebnissen von tagelangen Fahrten an Weidezäunen entlang". Ich meine das nicht böse, eventuell ist es ja Eure Art zu reisen, dann kann es ja auch passen.
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo