Fernreise vs. Klimaschutz

141 Antworten · 7'688 Aufrufe · gestartet 23. Aug. 2024 von Maecs
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6'387 Beiträge · seit 201124. Aug. 2024 ·
Hoi zämä
RD03joe schrieb:Da liegst Du ziemlich falsch, es sind Nobelpreisträger, Professoren, Strahlenphysiker.
Wer denn genau?
Du hast ja sicherlich Namen und Quellangaben für deine Aussage.
RD03joe schrieb:Wir können nicht einmal das Wetter für 6 Wochen vorhersagen, wie soll das da mit dem Klima auf mehrere Jahre plötzlich gehen?
Entschuldige bitte, aber Wetter und Klima ist nicht dasselbe...das ist nun wirklich Grundvoraussetzung um mitdiskutieren zu wollen.
RD03joe schrieb:Bald hat die Erde 10 Milliarden Bewohner, das gibt noch ganz andere Probleme.
Und weil es noch andere Probleme gibt sollen wir nun mehr CO2-Aequivalente in die Atmosphäre und Meere einbringen? Oder was soll diese Aussage in dem Zusammenhang? Gibt es keinen menschengemachten Klimawandel weil wir bald 10 Milliarden Menschen sind?
'Kopfschüttel'

Es fällt auch hier wieder mal auf wie die Thematik von 'lauten' Leuten und Parteien bewirtschaftet und von deren Anhängern nachgeplappert wird...
Schade um das wichtige Thema!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
389 Beiträge · seit 202124. Aug. 2024 ·
zur Klarstellung: es ist nicht meine Absicht, hier irgendeine Meinung zu unterdrücken, so weit sie auch von meiner eigenen entfernt sein mag, wenn sie selbst formuliert ist. Wenn das dann auch mit einem Hinweis auf andere Webseiten durch Verlinken erfolgt, ist das auch o.k. für mich.

Wenn aber ganze Fernsehsendungen hier in diesem Forum hochgeladen werden, die von Sendern stammen, die als rechtsextrem und verschwörungsgläubig eingestuft sind, dann hört bei mir die Toleranz tatsächlich auf. Das hat auch nichts mehr mit eigener Meinung zu tun, sondern mit der Verbreitung von Meinungen anderer Personen, die eine möglichst hohe Reichweite erzielen wollen. Zumindest mich stört diese Art der Verbreitung innerhalb dieses Forums, und ich würde dies unterbinden, wenn ich Forumsbetreiber wäre. In diesem Reiseforum werden ansonsten nur eigens von Mitgliedern erstellte Fotos und Videos von Reisen hochgeladen, dabei sollte es mE bleiben.

Im übrigen hat RD03Joe seinen Beitrag von gestern 21:03 Uhr inzwischen geändert. Gestern waren noch 3 Videos hochgeladen. Bei einem Video, ist jetzt immer noch zu erkennen, dass es von Kla.TV stammt, das andere Video, welches ein Interview des Senders AUF1 war, ist nun gelöscht. Das dritte Video, von hkcmanagement, was immer noch vorhanden ist, dem scheint es an möglichst vielen Klicks gelegen zu sein - es sind Finanzberater.
zuletzt bearbeitet 24. Aug. 2024
1'097 Beiträge · seit 200924. Aug. 2024 ·
Seyko schrieb:Morgen Marcus,

das Thema eskaliert in 3,2,1…
Quod erat demonstrandum.
Ich denke hier kann abgeschlossen werden, oder?

Liebe Grüsse
Guido
785 Beiträge · seit 200824. Aug. 2024 ·
Hallo in die Runde,


zu den Leugner des Menschengemachten Klimawandels sage ich nichts mehr, diese zu Überzeugen ist unmöglich da deren gesamtes Weltbild oftmals durch diverse Verschwörungstheorien absolut verschoben ist.

Ja, ich weis, ich sollte mich mal informieren, nur leider haben mich die Seiten auf denen ich mich informieren sollte nicht überzeugt!

Jetzt zum eigentlichen Thema zurück:

Man kann, wenn man sein Gewissen beruhigen möchte auch eine Kompensation für seine Fernreise zahlen, es gibt hier einige Projekte wie z.B. von: https://www.atmosfair.de/de/

Ob diese wirklich sinnvoll sind und ob dies dann das Gewissen beruhigt muss jeder für sich selbst entscheiden!


Viele liebe Grüße

Markus
zuletzt bearbeitet 24. Aug. 2024
80 Beiträge · seit 201324. Aug. 2024 ·
Das ist typisch für unsere Zeit:
Dass nach Belegen gefragt wird, aber Links ignoriert werden, in denen genau diese Belege enthalten sind. Dass nach Zensur und Schließung von Threads gerufen wird. Dass die Welt vom Untergang bedroht zu sein scheint, weil man zu einem Thema unterschiedlicher Meinung ist. Dass anderen das Recht auf eine Meinung, das Recht mitdiskutieren zu wollen, abgesprochen wird. - Kurzum: dass Diskussionen nicht möglich sind.
Die Siebziger Jahre, in denen man heftigst streiten konnte, ohne dass das irgendwem irgendwie problematisch erschienen wäre, sind lange, lange her. In jedem Sinne des Wortes letztes Jahrhundert.

Das Overton-Fenster schließt sich. Seit Jahren kann man nicht mehr etwas grundsätzlicher über Themen diskutieren, die wichtig und im Zentrum des Geschehens sind - ob das nun Gesundheitspolitik, Klimapolitik, Außenpolitik, Innenpolitik, Bildungspolitik oder Gesellschaftspolitik betrifft. Es gibt praktisch keinen Themenbereich mehr, den eine immer engstirniger werdende Gesellschaft nicht zum Minenfeld erklärt hätte.
Die Bemerkung "Schade ums Thema" ist deshalb gewissermaßen von erfrischender Naivität - zumal in einem Fernreiseforum.
😄
Themenstarter576 Beiträge · seit 201324. Aug. 2024 ·
Seyko schrieb:
Seyko schrieb:Morgen Marcus,

das Thema eskaliert in 3,2,1…
Quod erat demonstrandum.
Ich denke hier kann abgeschlossen werden, oder?

Liebe Grüsse
Guido
Naja, zumindest ein paar Beiträge gabs ja, in denen zum eigenen Verhalten Stellung bezogen wurde. Im Ganzen ist die Diskussion doch recht sachlich, finde ich. Da gibts an anderer Stelle ganz andere Ausuferungen!

Ich fahr jetzt mit dem Auto ins Stadion zu meinem Kleeblatt! 😈

Schönes Wochenende!
7'315 Beiträge · seit 200624. Aug. 2024 ·
So lange Staaten Kriege führen und Politiker für Flüge einzelner Personen Flugzeuge der Flugbereitschaft anfordern, muss ich mir als Einzelperson kein schlechtes Gewissen einreden lassen, weil ich mir mit 300 anderen Personen ein Flugzeug teile.

Während des Irakkriegs brannten monatelang Ölfelder und der Normalbürger fuhr ein Auto mit Katalysator, um dem Klima zu helfen. Völliger Irrsinn ist das global gesehen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
80 Beiträge · seit 201324. Aug. 2024 ·
Was meint [einer der User] mit Stellungnahme zum eigenen Verhalten? Ich dachte wir seien in einem Afrika-Forum. Daraus ergibt sich bereits das eigene VERHALTEN 😄

Was man vom sogenannten Klimaschutz hält, wie man es dann mit sich selber ausmacht, mag unterschiedlich sein: Ausweichtaktiken, Entschuldigungen, Verdrängungen, Ablasszahlungen oder Ablehnungen, ein ganzer bunter Blumenstrauß an amüsanten Varianten.
Ich hätte übrigens eine weitere Variante anzubieten: als Erdbewohner, als eine (oder mehrere) von 8 Milliarden Ameisen auf einem Planeten das Klima "schützen" zu wollen, könnte so aussehen, als glaube man, dass Regentänze Regen machen oder als wolle der Floh den Hund bewachen.
Wie dem auch sei, an sich ist doch klar, dass wir hier alle reisen, und zwar nicht nur mit dem Fahrrad in den Schwarzwald.

Wie es aussieht, wenn mensch glaubt Natur kontrollieren zu können, lässt sich übrigens in Australien bewundern: von Hasen zu Dingos, von Mücken zu Aga-Kröten hat mensch - angefangen vom ignoranten Pionier bis zum klugen Wissenschaftler - eine ganze Reihe mehr oder weniger amüsanter Fehlentwicklungen hervorgebracht.

Aber die sogenannten Grünen hierzulande sind auch nicht besser. So hatten sie z.B. die hervorragende Idee Anbauflächen für Getreide und Ölfrüchte zu nutzen, um Biodiesel zu produzieren. Ebenso sollten Holzabfälle zu Pellets gepresst und für nachhaltiges Heizen verwendet werden. Dass dadurch Getreide und Speiseöl für arme Länder immer teurer werden, wenn wir Lebensmittel in großem Stil verheizen, und dass Holz gar nicht so schnell nachwachsen kann, wie es verbrannt wird, hatten diese Weltverbesserer offenbar nicht auf dem Schirm. Wie es sich für Ideologen gehört, wurde auch nach einer gewissen Ernüchterung nie offen die Kurzsichtigkeit solcher Ideen kritisiert und sie wurden auch nicht offiziell als Irrtum zurückgenommen.

Da fossile Energie ganz was Schlimmes ist, will man nun auf Elektroautos umsteigen. Diese Idee ist genauso grandios dämlich wie die Idee des Verbrennens von Getreide. Woher soll denn die Energie kommen, die schon jetzt nicht mehr ausreicht, um der Industrie diesen Arbeitsstoff zu erschwinglichen Preisen zu liefern? Wie sollen alte Lithiumbatterien entsorgt werden - etwa ganz unproblematisch wie Atommüll? Und was ist davon zu halten, dass ganze Wohnblocks und Schiffe abbrennen, weil man diese Dinger, einmal entflammt, in einer Parkgarage oder im Bauch eines Schiffes kaum löschen kann?

Wer auf der Autobahn schon mal den Transport von Windrad-Flügeln gesehen hat, kann ermessen, wie gigantisch diese Bauten sind, kann nur ahnen, wie massiv die Betonplattformen sein müssen, in die solche riesigen Windräder eingelassen werden müssen. Solide wie die Weltkriegs-Bunker, die man nicht abtragen kann sondern in die Landschaft "integriert".
Wie will man diese Betonplattformen sowie die Spargel nach einer Nutzungszeit von vielleicht 30 Jahren (in der Nordsee eher weniger) eigentlich entsorgen? - Egal, darüber können wir uns ja immer noch Gedanken machen, wenn es so weit ist. 🙂
Aber wirklich Sorgen macht mir vor allem die Idee des "grünen Wasserstoffs". Der hat nicht nur einen erbärmlichen Wirkungsgrad. Er wird aus Wasser gemacht. Also aus der einzigen Substanz, ohne die Leben auf der Erde tatsächlich nicht mehr möglich ist. Wie kann man auf eine solche Idee kommen?! Wer hat den Grünen ins ...
nein, ich werde jetzt nicht ausfällig.

Angesichts dessen, was für Katastrophen unsere Umwelt"schützer" vorbereiten, finde ich es geradezu lustig, dass man sich Gedanken zum eigenen Verhalten machen soll. Bill Gates ist voll dafür, dass wir Insekten als Nahrungsmittel nutzen. Für sich und seine Clique hat er freilich riesige Regionen in USA aufgekauft, um dort was? na klar: Rinder zu züchten. 😄
Mülltrennung, Fahrradfahren, alles schön und gut, hat alles seinen Sinn, aber wenn man seine Welt mutwillig zerstört, um eine schöne neue zu bauen, wenn man sich dabei auch noch von Personen und von Organisationen leiten lässt, die verdeckte Interessen verfolgen, die mitnichten unsere sein müssen - dann wird es gefährlich, von der Dummheit der meisten Entscheidungen gar nicht zu reden.
zuletzt bearbeitet 24. Aug. 2024
16,9k Beiträge · seit 201224. Aug. 2024 ·
BikeAfrica schrieb:Politiker für Flüge einzelner Personen Flugzeuge der Flugbereitschaft anfordern
Kann mal jemand kurz durchzählen wie viele Privatjets alleine an diesem Wochenende in München für die Adele Konzerte gelandet sind?

LG
Logi
7'315 Beiträge · seit 200624. Aug. 2024 ·
Logi schrieb:
BikeAfrica schrieb:Politiker für Flüge einzelner Personen Flugzeuge der Flugbereitschaft anfordern
Kann mal jemand kurz durchzählen wie viele Privatjets alleine an diesem Wochenende in München für die Adele Konzerte gelandet sind?

Und um es noch plastischer zu zeigen ... von den ca. 70.000 Teilnehmern der UN-Klimakonferenz 2023 in Dubai kam ein nicht unerheblicher Teil auch mit Privatflügen.
So zeigen sie uns, dass sie das Thema richtig ernstnehmen. Da sollten wir uns mal ein Beispiel dran nehmen. Leider habe ich kein Flugzeug, sonst würde ich ihrem Vorbild folgen ...

Gruß
Wolfgang
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1'097 Beiträge · seit 200924. Aug. 2024 ·
@my4seasons

wenn ich das Konzept richtig verstehe, ist Auto fahren und fliegen mittelfristig nicht mehr vorgesehen 😎
Zumindest nicht für Normalbürger. Das immer mal wieder vorgestellte Konzept des „persönlichen CO2 Kontingents“ geht ja auch in diese Richtung. Auch hier muss jeder selber entscheiden, wie er mit diesen Entwicklungen umgeht…
537 Beiträge · seit 202024. Aug. 2024 ·
CarstenS schrieb:
ABER: Wer dann irgendwann eine feste Stelle in der Forschung hat (also alle, die mitreden), hat die für immer eine feste Stelle mit festem Gehalt, kann sagen, was er will.
Es gibt absolut keinen Grund anzunehmen, Wissenschaftler wären nicht dem Wissen verschrieben, sondern würden lügen.
Die wenigen, die "gegen den Klimawandel" argumentiern sind so gut wie ausschließlich diejenigen, die ansonsten keine Aufmerksamkeit bekommen würden (und sie in der Wissenschaft auch nicht bekommen).
Bei Corona war es genauso. Da war ein deustcher Professor ständig in den Medien, der, nachdem er eine gute bezahlte Professur lange vor der Pandemie bekommen hatte, mit der schwierigen Forschung aufgehört hatte, nebenbei sich bereicherte, und dann die Pandemie nutzte, um wichtig zu erscheinen (und dadurch wahrscheinlich nochmals Geld gemacht hat).
Ich kann es nicht wirklich verstehen, wenn jemand Corona als Argument für seine Meinung nutzt. Entweder sind die RKI Files (und alles was seither so offenbart wurde) komplett an dir vorbeigegangen, was ich nicht glaube, oder du liest sie durch deine spezielle Brille und glaubst auch jetzt noch, nach allem was heute bekannt ist, dass die „Profiwissenschaftler“ damals mit Überzeugung und nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt und gesprochen haben. Da glaube ich doch lieber einem Wolfgang Wodarg, der uns schon vor der Schweingrippefarce gerettet hatte. Profitgier unterstelle ich da ganz anderen Leuten.

Ich bin auch der festen Überzeugung, dass man Mittel und Wege finden würde, jemandem „mit einer festen Stelle in der Forschung“ so unter Druck zu setzen, dass er schön brav in die gewünschte Richtung forscht. Wenn so jemand zB die AfD unterstützen würde, wäre es ein Leichtes, ihm nur noch Uninteressantes zu forschen zu geben, oder ihn zu versetzen, oder eine unangenehme Arbeitsatmosphäre für ihn zu schaffen, oder man findet sogar Wege, ihn öffentlich zu diskreditieren, je nachdem wie „schädlich“ derjenige sein könnte.
Andererseits: wer so lange in der Forschung durchhält bis er unkündbar ist, ist meist eh ein Mitläufer. Der ist froh, sein Schäfchen im Trockenen und abgesichert zu sein. Was kein Verbrechen ist. Aber Unabhängigkeit sieht eben anders aus.

Zum Thema: auch in diesem Faden las ich doch tatsächlich wieder, dass jemand Umweltschutz und Klimaschutz als Synonyme verwendet. Klimaschutz ist KEIN Umweltschutz, ganz im Gegenteil. Die Betonsockel für die Windräder wurden schon erwähnt. Die vielen Quadratkilometer Agrarland, die mit PV Anlagen zugepflastert sind, schützen auch die Umwelt nicht, da darunter nichts mehr wächst - vom Verlust für die Nahrungsmittelproduktion ganz abgesehen. Von dem nicht-recyclefähigen Abfall, der nach Ablauf der Nutzungsdauer entsteht wurde auch schon gesprochen - aber Hauptsache, der Deutsche trennt ganz brav seinen Hausmüll. Batterieherstellung ist extrem umweltfeindlich. „Grüner Wasserstoff“ ist eigentlich ein Widerspruch in sich.
Gleichzeitig wird tatsächlich dazu aufgerufen, „richtig“ zu wählen, damit es mit dem Klimaschutz weitergeht - was ist denn die „richtige“ Partei? Die Grünen können es nicht sein, sie haben sich als Kriegstreiber herausgestellt und sind nicht nur deswegen absolut ungeeignet, den Klimawandel zu verlangsamen oder gar aufzuhalten (Privatflüge wurden ja schon erwähnt - wer die bezahlt wäre auch mal interessant zu wissen).

Ich habe heute interessanterweise ein Interview mit einem österreichischen Erfinder angeschaut. Er hatte in den 80er Jahre eine Maschine erfunden, die Kunststoffmüll sortenrein trennen kann, und das ohne Wasser. Ein absolut geniales Teil, weil das bis dahin niemand konnte. Er machte nur den Fehler, dass er die Maschine weltweit vermarkten wollte, und stellte sie somit der österreichischen Regierung vor. Daraufhin wurde ihm die Konzession entzogen für die Verwertung des Plastikmülls vom Gelben Sack (er hatte also kein Material mehr), und anschließend musste er bei der Bank antanzen, die ihm sagte entweder er trete seine Patente ab, dann wäre er schuldenfrei, oder seine Konten würden gesperrt. Gleiches passierte ihm wenig später in Deutschland (er hat seine Patente behalten). Bis heute gibt es keine Maschine, die Plastikmüll sortenrein trennen und recyceln kann - und jetzt kann sich jeder fragen, warum das so ist. Und wenn er die Antwort findet, wird er auch wissen, was er vom Klimaschutz zu halten hat.
zuletzt bearbeitet 24. Aug. 2024
785 Beiträge · seit 200824. Aug. 2024 ·
Hi Wolfgang,


tja, jetzt kommt es dennoch auf die eigene Einstellung an, kann ich mein schlechtes Verhalten damit rechtfertigen dass andere Menschen auch schlimme Dinge tun?

Nach dem Motto: der Nachbar hat seine Frau erschossen, da bin ich doch viel besser denn ich schlage meine nur!

Oder aber ich sage: Der menschengemachte Klimawandel ist eh Blödsinn, wird uns nur erzählt weil....Enteignung, Machtergreifung, Versklavung,....

Dann lebt es sich damit sicherlich leichter!

Bei mir ist es so: Ich bin mir bewusst dass mein Handeln nicht gut ist, bin aber letztendlich zu egoistisch mich wirklich einzuschränken, da die zu erwartenden Schäden wahrscheinlich eh erst nach meinem Ableben zu erwarten sind und ich somit nur minimal Betroffen bin!

Aber ein schlechtes Gewissen habe ich dennoch!


Gruß


Markus

PS, habe den Satz: der Nachbar...., nach dem Einwand von my4seasons geändert!
zuletzt bearbeitet 24. Aug. 2024
389 Beiträge · seit 202124. Aug. 2024 ·
maggus schrieb:
Nach dem Motto: der Nachbar hat seine Frau erschossen, da bin ich doch viel besser denn ich schlage diese nur!
Du schlägst die Frau Deines Nachbarn? Warum? Nachdem sie erschossen wurde oder vorher? 😄 😗
zuletzt bearbeitet 24. Aug. 2024
7'315 Beiträge · seit 200624. Aug. 2024 ·
maggus schrieb:Hi Wolfgang,


tja, jetzt kommt es dennoch auf die eigene Einstellung an, kann ich mein schlechtes Verhalten damit rechtfertigen dass andere Menschen auch schlimme Dinge tun?

Wenn Politiker, die mir Dinge vorschreiben wollen, genaue diese Dinge dann nicht selbst tun, dann nehme ich die nicht mehr ernst. Ist es denn dann so schlimm?
Politiker, die dem Volk etwas vorschreiben wollen, sollten es auch als Vorbild vorleben.
Ein "ihr müsst", aber "mich interessiert es einen Scheißdreck" sind sinnlose Regeln. Deren Sinn kann man niemandem erklären.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
80 Beiträge · seit 201324. Aug. 2024 ·
maggus schrieb:Nach dem Motto: der Nachbar hat seine Frau erschossen, da bin ich doch viel besser denn ich schlage diese nur!
Damit willst du für unser Thema wohl sagen, dass auch Kleinvieh Mist macht.

Ich hätte ein anderes Beispiel: wenn man auf einem Boot ist und es gibt echt Zoff, weil Frau geschlagen oder beim Kartenspiel betrogen oder Abwasch nicht gemacht - wird man denn nicht sofort den Streit einstellen, egal um welch gravierendes Thema es ging, wenn der Kahn zu sinken beginnt?
Ich sehe nicht, dass unsere Helden mit Eimern an der Reeling stehen und hastig schöpfen. Du etwa?
Wo ist der Umweltpolitiker, der öffentlich ein Wort darüber verliert, was ein einzelner Panzer oder ein Kampfflugzeug an Sprit braucht und CO2 freisetzt, ganz zu schweigen von ganzen Manövereinheiten oder echten Kriegsspielen?
Ich habe keinen gesehen. Du etwa?

Ich sehe auch nicht - mein vorheriges Beispiel - dass die entsetzten Hausbesitzer anfangen würden den Hausbrand zu löschen. Stattdessen beginnt ein Nachbarschaftsstreit, ob der Nachbar einen Ast absägen darf, weil sein Salat zu wenig Sonne abkriegt.

Ich gehe als Laie an das hochkomplexe Wissenschaftsthema 'Klima' heran, wie man mit gesundem Menschenverstand an eine Black Box nur herangehen kann: ich kann zwar nicht hineinsehen, aber mir ansehen, welche Drähte hineingehen, welche herauskommen und was das Ding praktisch tut.
Deshalb sage ich: der Kaiser hat keine Kleider. Das Boot hat gar kein Leck, und das Haus steht auch nicht in Flammen.
2'400 Beiträge · seit 201124. Aug. 2024 ·
Herrlich, dieses Durcheinander, Wetter und Klima, Umweltschutz und Klimaschutz, da kann ich doch auch noch zur Verwirrung beitragen.
1. Es wäre naiv zu glauben, dass alle Wissenschaftler immer und überall nur der Wissenschaft verpflichtet sind. Ein Beispiel von der Uniklinik Eppendorf in HH: Die Untersuchung, die ergab, dass Margarine gesünder ist als Butter, wurde nach bestem Wissen und Gewissen gefälscht. Der Unileverkonzern zeigte sich sehr dankbar.
Aus solchen Beispielen aber zu schließen, alle Ergebnisse, die mir nicht in den Kram passen, sind gefälscht, ist dumm.
2. Der bei weitem überwiegende Teil der Wissenschaftler, die sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigen, ist vom Beitrag des Menschen zum momentanen Klimawandel überzeugt. Trotzdem kann es sein, dass sich dieser Teil irrt. Das wäre in der Wissenschaftsgeschichte nicht das erste Mal. Jetzt gilt es, die Folgen abzuwägen: Was ist schlimmer: a) Anstrengungen zu unternehmen, die Folgen des Klimawandels zu begrenzen, aber später stellt sich heraus, dass diese Anstrengungen sinnlos waren, oder b) nichts zu unternehmen, aber später stellt sich heraus, dass die Menschheit in eine Katastrophe schlittert?
3. Zur ursprünglichen (Gretchen-)Frage, wie vereinbare ich es mit meinem Gewissen, z.B. nach Afrika zu fliegen:
JEDE menschliche Aktivität schadet letzlich dem Klima. (2. Hauptsatz der Thermodynamik). (Ein hervorragender Beitrag zum Klimaschutz ist also Kinderlosigkeit, noch besser ist frühzeitiger Suizid! Sarkasmusmodus off) Es kann also nur um eine persönliche Abwägung gehen, und die muss jeder mit seinem Gewissen abmachen: dazu wurde es wohl erfunden. (Das man immer jemanden findet, der noch gewissenloser ist als man selbst, sollte bei dieser Abwägung keine Rolle spielen.)

LG aus Bayreuth
Karsten
(der froh ist, dass er bei diesen Temperaturen heute nicht in den Parsifal muss! 😎 )
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
zuletzt bearbeitet 24. Aug. 2024
80 Beiträge · seit 201324. Aug. 2024 ·
KarstenB schrieb:
LG aus Bayreuth
Karsten
(der froh ist, dass er bei diesen Temperaturen heute nicht in den Parsifal muss! 😎 )
Das ist für mich jetzt das Stichwort:
12 Uhr ist längst vorbei, und die Weißwürste warten. Weißbier für Russenmaß ist kalt.
Und auf dem Balkon scheint die Sonne.

Bis demnächst 😎
1'136 Beiträge · seit 202224. Aug. 2024 ·
Obwohl man das meiste nur diagonal lesen braucht, weil eh schon xxxx-fach ventiliert, raucht mir trotzdem der Kopf.

Dass sich die hier vertretenen Fernreisenden durch dessen CO2-Fußabdruck und Klimarelevanz nicht davon abbringen lassen (werden), war (mir) sowieso klar. Den einen ist sowieso (alles) wurscht, andere sehen keinen Zusammenhang, andere zwar schon, wollen aber trotzdem nicht verzichten. Die Flugscham ist ein MiniMiniMinderheitenprogramm.
Nachdem sowieso alles business as usual ist, könnte man auch auf das Aufblasen des Popanz‘ einer „grünen Diktatur“ verzichten, weil das fern jeglicher Realität und einfach nur bizarr ist. Wer diese Gefahr aber bereits im Ausbau erneuerbarer Energie, Effizienz im Einsatz und Energieeinsparung in allen Lebensbereichen, Minimierung von Verschwendung usw. sieht, hat tatsächlich ein Problem, für dessen Entladung dieser Thread ein gutes emotionales Abführmittel ist. Das hat jetzt echt geflutscht 😄 . Sie werden schon selber wissen, warum z. B. Anstrengungen eines Logistikunternehmens zur Energieautarkie links/grünes Teufelswerk sind.

Das Thema ist das Fernreisen, dabei ändert sich gerade viel für die Quell- und Zielländer. Aus mehreren Gründen, wovon der „Klimaschutz“ nur einer von vielen ist. Damit könnte man sich interessant und konstruktiv auseinandersetzen, indem man die rapide Erderwärmung, die ja wohl nicht in Abrede gestellt wird (?) per se betrachtet, dann könnten sich alle einbringen. Es gibt auch genug andere Fragen:
Zunächst die Erwärmung selber. Wie umgehen mit zunehmender Hitze, Trockenheit, Wassermangel? …. Für ein Wesen mit einer gesundheitsverträglichen Betriebstemperaturspanne von 1 bis 1½ Grad (korrigiert) sind das durchaus relevante Fragen 😎 ……..
… oder die jetzige und zukünftige Teuerung des Fliegens, die nicht nur aber auch mit „Klima“ zu tun hat………
……Oder der demographische Wandel (abnehmende Geburtenrate, PS: 17:35 Überalterung), die allgemeine Teuerung und schwindende Kaufkraft…
…… Das gutsituierte (Stamm)Publikum stirbt weg, der mittlere 😎 Mittelstand erodiert rapid….
….Immer größere Teile der Enkelgeneration in der urbanen Bildungselite sind anders gepolt, legen Wert auf work-life-balance, was auf Kosten der Kaufkraft für solche Extrawürste geht. Zum Fernreisen kommen sie dann nur mehr durch Erben 😎 .
…. Oder kaufen kein Auto mehr, lernen nicht ein Mal das Fahren…..
… und ja, es gibt auch vor allem junge Leute, die in kein Flugzeug einsteigen
.. Usw. Viele Fragen über die man diskutieren könnte
Grüße
In Abwandlung von Karsten B: „Kultur“ und Natur sind zwei gegensätzliche Modelle (Stichwort: Mach dir die Erde Untertan ….). Deswegen leben Hochkulturen grundsätzlich über ihre Verhältnisse und zehren Substanz auf. Allerdings wäre es sinnvoll den Verbrauch so zu optimieren, dass wir und Folgegenerationen diese Annehmlichkeiten noch möglichst lange haben können.
zuletzt bearbeitet 24. Aug. 2024
106 Beiträge · seit 201824. Aug. 2024 ·
Hallo,
vielleicht ein paar Zahlen:
0,042 % CO2 Gehalt der Luft
0,0385 % um 1850
somit ist der maximale menschengemachte CO2 Gehalt der Luft: 0,0035%

Deutschland ist am menschengemachten Co2 Gehalt mit 1,76 % beteiligt.

Würde in Deutschland kein CO2 ausgestoßen, würde sich der CO2 Gehalt der Luft um 0,0000616% verringern.

Die Zahlen sind von den "Grünen", die allerdings von "PPM" reden, damit es keiner versteht.

Der Klimawandel ist auch etwas gänzlich Neues:
-die Sahara war früher grün
-es gab mal eine Eiszeit
-die Antarktis lag im Indischen Ozean (lernt man im Krüger)
-der Amazonas floß in die andere Richtung
so könnte ich fortfahren.....

"Vielleicht ist alles ganz anders" hat mir ein kluger Mann gesagt.

Viele Grüße
Wolfgang
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