Erfahrungen mit der Autovermietung Savanna Car

86 Antworten · 13,7k Aufrufe · gestartet 23. Jan. 2024 von Biber1963
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Themenstarter1 Beiträge · seit 201623. Jan. 2024 · #1
Vielen Dank an das Savanna Car Hire Team in Windhoek,
Wir, drei Paare mit drei Land-Cruiser Buschcampern, wollen uns auf diesem Weg für die sehr professionelle, kompetente und hilfsbereite Betreuung bei unserer Rundreise Namibia-Botswana herzlich bedanken! Vor allem Bianca war in großer Not unser hilfreicher Engel.
Wir sind von Windhoek aus gleich nach Botswana gefahren. Auf dem Weg von Savuti Richtung namibische Grenze/Ngoma Bridge, kurz vor Kachikau passierte es dann. Die rechte Blattfeder eines Land-Cruisers ist gebrochen und das noch im Deep Sand Bereich. Mit Hilfe eines zufällig (was für ein Glück) vorbeikommenden Toyota Mechanikers aus Namibia, der die Blattfeder notdürftig fixierte, schafften wir es noch bis zum nächsten Campingplatz. Von hier aus telefonierten wir mit Savanna. Bianca mit ihrem Team, organisierten in nur unglaublichen 30h einen Mechaniker mit der passenden Ersatzfeder! Wir konnten so glücklicherweise unsere Reise fortsetzten.
Wer in diesem Gebiet schon mal eine Panne hatte, weiß welche organisatorische Leistung dahinter verborgen ist.
Liebe Bianca, du hast unseren Urlaub gerettet! Vielen Dank dafür! Bitte gib den Dank an dein Team weiter.
Dank euch war der Urlaub ein aufregendes, unvergessliches Erlebnis mit Happy End!!
Birgit und Georg S.
4 Beiträge · seit 201403. Apr. 2024 · #2
Auch wir haben schon mehrmals bei Savanna Autos gemietet, die immer gut gewartet und funktioniert haben. Jetzt im Mai 2024 reisen wir erneut nach Namibia und haben wieder bei Savanna gebucht. Hier ist alles familiär und überschaubar, deshalb sehr zu empfehlen.
2'537 Beiträge · seit 200703. Apr. 2024 · #3
Hi,
Auch habe auch zum fünften Mal bei Savanna gemietet, aber mit den Landcruisern dürften sie einen ziemlichen Wartungsstau haben.
Ich hatte kein großes Problem, aber beim Mitfahrer waren ebenfalls die Blattfedern auf einer Seite defekt (massiv verrutscht). Lösung war, einen Satz nach Uis zu schicken, wo sie eingebaut wurden.
Worauf dann einen Tag später die andere Seite dermaßen verrutschte, dass die Hinterachse schief war und vorne mit einer Viertelumdrehung gelenkt werden musste, damit der Wagen geradeaus fuhr.
Es kam dann aus Windhoek nach zwei Tagen ein Ersatzfahrzeug, aber nicht auf einem LKW sondern auf der Straße gefahren. Das defekte Fahrzeug wurde von Twyfelfontein dann in diesem Zustand nach Windhoek gefahren. Das und auch meine Kommunikation mit Savanna war heuer eher ein wenig mühsam.
Nichtsdestotrotz werde ich wieder bei ihnen mieten. Muss man halt das Fahrwerk auch genauer anschauen bei der Wagenübernahme.
LG Wolfgang
LG Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
287 Beiträge · seit 201303. Apr. 2024 · #4
Ich kann mich nur anschließen, auch können nur positives berichten. Wir buchen seit 2008 bei Savanna und waren immer sehr zufrieden. Im August geht es zum vierzehnten Mal nach Namibia und das Auto haben wir wieder bei Savanna gebucht.

LG, Doris
zuletzt bearbeitet 03. Apr. 2024
73 Beiträge · seit 201819. Juni 2024 · #5
dergnagflow schrieb:Hi,
Auch habe auch zum fünften Mal bei Savanna gemietet, aber mit den Landcruisern dürften sie einen ziemlichen Wartungsstau haben.
Ich hatte kein großes Problem, aber beim Mitfahrer waren ebenfalls die Blattfedern auf einer Seite defekt (massiv verrutscht). Lösung war, einen Satz nach Uis zu schicken, wo sie eingebaut wurden.
Worauf dann einen Tag später die andere Seite dermaßen verrutschte, dass die Hinterachse schief war und vorne mit einer Viertelumdrehung gelenkt werden musste, damit der Wagen geradeaus fuhr.
Es kam dann aus Windhoek nach zwei Tagen ein Ersatzfahrzeug, aber nicht auf einem LKW sondern auf der Straße gefahren. Das defekte Fahrzeug wurde von Twyfelfontein dann in diesem Zustand nach Windhoek gefahren. Das und auch meine Kommunikation mit Savanna war heuer eher ein wenig mühsam.
Nichtsdestotrotz werde ich wieder bei ihnen mieten. Muss man halt das Fahrwerk auch genauer anschauen bei der Wagenübernahme.
LG Wolfgang
LG Wolfgang
ja, das war leider ich.
und es überrascht mich nicht, dass auch andere das Problem mit den Blattfedern haben.
Die Federn sind einfach nur durch, die Kabinen schwer, die Wege schlecht und getauscht wird erst wenns hinüber ist.
gegen jedes gute Zureden wurde nur eine Seite erneuert. Fahr einmal so, eine Seite 8cm höher als die andere....
Die Landcruiser sind sicher die ältesten Gefährte dort im Fuhrpark.
wir haben dann eine doch recht kulante Lösung/Abgeltung gefunden, trotzdem, es ist Urlaub und solche Probleme willst du nicht.
wir haben die Federn mit Gurten stabilisiert und mussten uns über insgesamt 130km raus aus dem Ugab und dann über Gravel bis UIS schleichen. dann das Ganze nochmal im Huab. das ist vermeidbar.
und genau wegen der Strecken durch die Flußtäler nehmen wir den Landcruiser, was sonst.
Gast19. Juni 2024 · #6
Dünenpeter schrieb:
und genau wegen der Strecken durch die Flußtäler nehmen wir den Landcruiser, was sonst.
Den auch angebotenen Hilux in der Offroad-Variante? Der hat mit dem höhergelegten Fahrwerk mehr Bodenfreiheit als der LC, ist etwas leichter, hat einen kleineren Wendekreis, verbraucht deutlich weniger. Alles von Vorteil bei ausgedehnten Offroad-Touren durch die Flussbetten im Damaraland und Kaokoveld. Seit ca. 10 Jahren muss man sich keine Gedanken mehr machen, dass ein voll beladener Hilux mit dem Einstiegsdiesel eher untermotorisiert ist.

Grüße
73 Beiträge · seit 201819. Juni 2024 · #7
der Hilux hat alle von dir genannten Vorteile. mit dem zusätzlichen Gewicht kommt der Cruiser insgesamt besser zurecht, und zugegeben, wir sind selbst Landcruiserbesitzer und etwas geschädigt 😉
ich hatte 2018 einen Bushcamper Hilux von Savanna, hat mir insgesamt gut gefallen, aber das Fahrzeug war trotz Ramme und Winde vorne einfach zu leicht, hatte auch Kühlbox statt Rückbank, perfekt. Im Gelände null Probleme. 3.0td Schalter, ausreichend. 14Liter/Schnitt, mit dem Cruiser kommen wir da auf eher 17, im Sand allerdings....puh.
letztes Jahr hatte ich einen Ranger von Avis, mit ähnlicher Kabine, ebenfalls vorne zu leicht. Koppelstange gebrochen.
das setup vom Landcruiser gefällt uns auch am besten, die große Kühlbox-Kombi statt Rückbank in der Doppelkabine. Gibt noch mehr Platz hinten.
die Hiluxe bei Savanna sind zuletzt immer für 4 pax ausgelegt, das brauchen wir nicht und ist für 2 eher umständlich aufgrund der Kompromisse.
aber ja, jammern kann man auf jedem Niveau
zuletzt bearbeitet 19. Juni 2024
1'004 Beiträge · seit 200819. Juni 2024 · #8
Hallo Dünenpeter,

jetzt möchte ich auch noch nachfragen, mit welchem Fahrzeug ihr konkret die Probleme hattet? Mit dem Landcruiser mit Dachzelt oder als Bushcamper (keine Rücksitzbank) oder den Family Camper? Und war das Auto so alt?
Ich dachte Savanna ersetzt die alten Autos so peu a peu...
Danke & viele Grüße
Doro
73 Beiträge · seit 201819. Juni 2024 · #9
es war der Landcruiser Bushcamper oder Safaricamper, Doppelkabine ohne Rückbank, stattdessen riesige Kühlbox.
die Autos sind älter als 5 Jahre, bei entsprechender Wartung sollte das auch kein Thema sein.
Dass die Federn mit der Zeit einsacken ist wohl auch nicht überraschend, gehören eben getauscht bevor sie aufgeben, aber klar, wer kann das vorhersehen und es kostet eben Geld. die Austauscherei bishin zum Autowechsel über 400km entfernt waren sicher nicht billiger als die Reparatur, welche ja dann noch dazu kam.
Die Autos stecken ordentlich was weg. dafür sind sie im großen und ganzen auch gut in Schuss. Der Service ist eigentlich auch immer sehr gut und trotz des Ärgers werde ich wieder da buchen. zumindest kennt man sich schon besser und wir werden auch immer ein Stück klüger, hoffe sie auch 🙂
Da ich selbst einen J7 besitze, bevorzuge ich dieses Modell weiterhin, da ich die wesentlichen mechanischen Komponenten kenne, so konnten wir uns immerhin selbst aus der misslichen Lage "retten".
1'004 Beiträge · seit 200819. Juni 2024 · #10
Danke, dann weiß ich Bescheid. Das ist bestimmt von Vorteil, wenn Du das Auto kennst. Vorallem in der Pampa beruhigend 😉
Ich glaube, während der Corona Jahre hat Savanna verständlicherweise keine neue mehr angeschafft, deshalb sind einige Autos jetzt ganz schon alt. Und ich habe das Gefühl, wenn neue Autos gekauft werden, wird auch eher in den Ford investiert.
Kann auch an der Verfügbarkeit der Toyotas liegen.
Gruß
Doro
33,1k Beiträge · seit 200619. Juni 2024 · #11
Ich glaube, während der Corona Jahre hat Savanna verständlicherweise keine neue mehr angeschafft, deshalb sind einige Autos jetzt ganz schon alt. Und ich habe das Gefühl, wenn neue Autos gekauft werden, wird auch eher in den Ford investiert.
Die Umstellung auf Ford bei Savanna ist recht weit fortgeschritten. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren v.a. die langen Lieferzeiten von Toyota (COVID19, Überschwemmung im Werk in Südafrika etc) und das Preis-Leistungsverhältnis. In Coronazeiten haben ka alle Vermieter ihre Flotten massiv eingestampft und danach kamen sie bei dem großen touristischen Run auf Namibia kaum hinterher.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
10 Beiträge · seit 201710. Aug. 2024 · #12
Auch wir haben schon bei Savanna gemietet, 2020, und waren sehr zufrieden. Waren damit nur in Namibia unterwegs, ohne Probleme.
Wir haben auch schon bei Bushlore und AVIS gemietet, und waren da auch sehr zufrieden. Mit deren Fahrzeugen waren wir auch in Botswana (Moremi, Savuti) und im KTP mit Mabuatrail. Auch immer ohne Probleme.
Nun möchten wir, 2025, wieder für ein paar Tage durch Moremi/Savuti, und würden eigentlich gerne bei Savanna mieten, weil die Ausstattung deren Fahrzeuge uns am meisten zusagt (wobei die Unterschiede zu den anderen o.g. nicht allzu gravierend sind).
Nun sagt aber Savanna in ihren T&C, dass Fahrten in NPs in Bots „komplett auf eigenes Risiko“ gehen. D.h., um das Beispiel Blattfederbruch zu nehmen, wenn diese in Maun brechen zahlt das Savanna, brechen sie in Khwai zahlt Savanna gar nichts.
Ich würde ja verstehen, wenn ich als Mieter für die Extrakosten für Anfahrt/Abschleppen aus Khwai zahlen müsste, aber warum auch für die Reparatur der Blattfedern?
Auch wenn jeder Vermieter seine Bedingungen selbst gestalten kann, so empfinde ich das als nicht korrekt, gelinde gesagt.
Hat diesbezüglich schon jemand Erfahrungen gemacht?

Beste Grüsse
33,1k Beiträge · seit 200610. Aug. 2024 · #13
Hat diesbezüglich schon jemand Erfahrungen gemacht?
du wirst (wohl) keinen namibischen Vermieter finden, der das anders handhabt. Schon immer sind von den Meisten "Extrem"gebiete, v.a. im Ausland (mehr und mehr erlauben gar keine Überfahren nach zB Botswana) von Bergungen/Hilfe ausgeschlossen.

Viele Grüße
Christian
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zuletzt bearbeitet 12. Aug. 2024
2'537 Beiträge · seit 200712. Aug. 2024 · #14
Hi,
ich glaube, darum ging's ihm nicht, sondern darum, warum er dann auch die Reparatur der Blattfedern zahlen muss.
Das ist bei Savannah schon sehr eigen, das gilt genauso für Fahrten ins Kaokoveld. Das letzte Mal habe ich das noch hingenommen, aber für die nächste Fahrt werde ich mir das schon überlegen.
Selbst wenn ich aufpasse und die Fahrzeuge sehr pfleglich behandle, können Vorschäden ja nicht ausgeschlossen werden. Warum ich dann dafür aufkommen sollte, erschließt sich mir auch nicht.
Habe das so auch noch bei keiner anderen Vermietfirma gelesen.
lg Wolfgang
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33,1k Beiträge · seit 200612. Aug. 2024 · #15
ich glaube, darum ging's ihm nicht, sondern darum, warum er dann auch die Reparatur der Blattfedern zahlen muss.
Weil diese kaputt gegangen sind, während die Person in einem "nicht abgedeckten" Gebiet unterwegs war. Man befährt diese Gebiete eben auf absolut eigenes Risiko und hat schlicht dann Pech gehabt, wenn z. B. auch Verschleißteile gerade dort und nicht auf der B1 zwischen Windhoek und Keetmans kaputt gehen. Wer das nicht möchte, muss sich eben einen anderen Vermieter suchen oder andere Gebiete befahren.
Habe das so auch noch bei keiner anderen Vermietfirma gelesen.
Ist wie gesagt bei den meisten so (z. B. ASCO: "Botswana National Parks and surrounding areas (such as Chobe NP, Moremi NP, Central Kalahari NP, Kgaligadi NP, Nxai Pan NP,Madgadikdagi NP, Khutse GR, etc.): You may enter these areas at your own risk, as we can only provide backup support throughthird parties. You will be responsible for all costs resulting from damages, breakdowns, transfers, or repairs") und mehr und mehr gehen dem "Ärger" mittlerweile aus dem Weg und erlauben z. B. Botswana gar nicht mehr

Viele Grüße
Christian
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10 Beiträge · seit 201712. Aug. 2024 · #16
dergnagflow schrieb:...darum, warum er dann auch die Reparatur der Blattfedern zahlen muss.
Haargenau das ist mein Punkt!
Das Risiko, für Vorschäden bzw. Verschleiß aufkommen zu müssen, kann und will ich nicht tragen.
Und ich finde das auch weder angemessen noch kundenfreundlich.
So gerne ich lokale Unternehmen unterstütze, in dem Fall halte ich mich dann doch lieber an größere Unternehmen wie Bushlore oder AVIS, die das ohne Wenn und Aber abdecken.
Bei Namibia2Go (Gondwana) bin ich noch nicht sicher, glaube aber auch.
Und deren aller Fahrzeuge sind auch keinen Deut schlechter als die von Savanna, nur im Detail jeweils etwas anders ausgestattet.
925 Beiträge · seit 201613. Aug. 2024 · #18
Mich wurmen derartige Regeln auch. Ich gehe davon aus, dass bei vielen Problemen versucht wird, diese für beide Seiten "fair" zu lösen. Aber man ist damit halt der Willkür des Anbieters ausgeliefert und muss darauf vertrauen, dass eine angemessene Lösung gefunden wird. Such mal nach Kupplungsproblemen, da gabs in der Vergangenheit ein paar Diskussionen dazu (ich weiß nicht mehr, bei welchem Vermieter). Zumindest das Kupplungsproblem hat sich ja bei den meisten Autos nunmehr erledigt.

Es gibt Vermieter mit vergleichbaren Regelungen, aber auch Vermieter mit deutlich faireren Bedingungen, z.B. Bushlore. Neben der Ausstattung, Preis, Wartungsqualität etc. m.E. definitiv ein nicht unerheblicher Entscheidungsfaktor.
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
10 Beiträge · seit 201713. Aug. 2024 · #19
Stimmt, auch ein sehr beliebtes Thema! Auch bei Savanna. Und durchaus noch relevant bei den Land Cruisern.
208 Beiträge · seit 200713. Aug. 2024 · #20
Liebe Fomis

Ich muss da jetzt mal eine Lanze für Savanna brechen. Ich habe seit 2008 mindestens 12x ein Fahrzeug bei ASCO gemietet. Selbstverständlich waren wir immer sehr zufrieden, sonst hätten wir ja gewechselt.

Im April / Mai waren wir 7 Wochen mit einem Land Cruiser DC von Savanna unterwegs. Von ASCO zu Savanna haben wir wegen der Doppelkabine gewechselt, bei welchem es die Möglichkeit gibt den Freezer/Fridge hinten anstelle der Rücksitzbank zu platzieren.

Im Hoanib auf dem Elephant Song Camp hatten wir dann zufällig den ganz neuen Landcruiser SC (Gruppe L) von ASCO neben uns und wir sind zum Schluss gekommen, dass der von Savanna aus unserer Sicht eindeutig das bessere Konzept hat. Der Bushcamper von Bushlore ist eigentlich praktisch baugleich. Diesen hatten konnten wir im Bitter Pan Camp vergleichen, wo ebenfalls einer neben uns stand.
Beide sagten, dass auch sie vom System des Savanna Landcruiser DC eher überzeugt wären, dieser aber nicht mehr verfügbar war. Der Aufbau ist natürlich Geschmacksache, aber wir fanden es sehr angenehm immer mal wieder ein kühles Getränk oder einen Apfel aus dem Kühlschrank zu nehmen, ohne aussteigen zu müssen. Bezahlt gemacht hat sich das vor allem beim Elefanten beobachten im Hoanib und natürlich in allen National Parks.

Aber nun zum eigentlichen THEMA:
Ja es ist so, dass man für Schäden im Kaokoveld selbst aufkommen muss. Auch allfällige Bergungskosten muss man selbst bezahlen. Ärgerlich ist natürlich, wenn die Blattfeder zum Beispiel durch den Vormieter beschädigt wird und dann ausgerechnet bei mir im Kaokoveld den Geist aufgibt. Ganz ehrlich sind dann aber die Kosten eigentlich das geringste Problem. Viel wichtiger ist, dass man vom Vermieter Unterstützung bekommt und dieser ein Bergungsfahrzeug organisiert.

Im Richtersveld stellten wir zum Beispiel fest, dass die Handbremse nicht mehr korrekt zieht. Als wir wieder Empfang hatten, eine kurze Whats-App an Rene bei Savanna und innerhalb von 30 Minuten hatte ich einen Termin bei einer Garage, welche auf unserer Route lag. Die Kosten wurden zu 100% von Savanna übernommen.

Im Hoarusib habe ich bei einer Steilkante ins Flussbett einen Baumstamm links übersehen und dieser hat uns beide Türen (waren aber noch funktionstüchtig) etwas eingedrückt und den hinteren Radkasten beschädigt. Zum Glück ging der Baumstamm nicht unters Auto und hat die Blattfeder oder das Getriebe beschädigt.

Das Ganze war natürlich eindeutig mein Fehler und von da an sind wir nicht gut einsehbare Stellen vorher immer zu Fuss (weiss man ja eigentlich auch, aber man wird halt bequem) abgegangen. Bei der Fahrzeugrückgabe wurde die Instandsetzung des Blechschadens geschätzt und Savanna hat uns dafür umgerechnet 150 Euro, was ich als sehr kulant empfand, verrechnet.

Das Kupplungsthema ist natürlich schwer im Vorfeld zu prüfen. Aber in Windhoek gibt es genügend steile Strassen, wo man mal anhalten und wieder losfahren kann. So kann man wenigsten feststellen ob und wie sie noch greift. Die Blattfedern unterziehe ich immer einer Sichtkontrolle, dafür muss man halt unter das Fahrzeug kriechen, aber der Boden bei Svanna ist ja sauber 😉 .

Ich würde trotz den Einschränkungen (Botswana und Kaokoveld) immer wieder bei Savanna mieten. Natürlich auch bei ASCO, wenn sie einen Landcruiser DC Bushcamper analog dem von Savanna bauen würden.

Beste Grüsse Flipper
15 x Namibia / 3 x Südafrika / 2 x Botswana / 2 x Zimbabwe