ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG
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Das soll auf der Katwe Road zwischen dem Kabatoro Guesthouse und Lake Nyamunuka passiert sein. Das ist relativ tief in Uganda - Luftlinie 20 km bis zur Grenze und auf der Straße etwa 50 km. Das letzte Vorkommnis mit Touristen gab es glaube ich 2019 bei Ishasha, was unmittelbar an der Grenze zum Congo liegt. Vermutlich ist es eine Racheaktion der ADF. Uganda hat laut Museveni zuletzt mehrfach ADF-Basen im Congo bombardiert.
mitglied19210 schrieb:Das soll auf der Katwe Road zwischen dem Kabatoro Guesthouse und Lake Nyamunuka passiert sein.
Autsch. Das wäre ja wirklich mitten im QUENP, unweit der Mweya Lodge wo mutmaßlich jeden Tag viele Touristen vorbeikommen (allein schon auf dem Weg zur Bootstour, wenn man nicht unten rum fährt). Hoffentlich kriegen sie die Grenze wieder dichter und es bleibt ein Einzelfall..
Die Grenze zwischen dem Congo und Uganda bekommt, glaube ich, keine Armee der Welt gesichert. Die Länder gehen in weiten Teilen einfach fließend ineinander über. Das sieht vielerorts so aus, wie in dem nachfolgendem Bild. Die Grenze läuft da als gerade vertikale Linie genau mittig durch das Bild. Mitten durch Felder, Dörfer, Vorgärten, Pisten. Es gibt keinen Zaun, keinen Fluss als natürliche Barriere, keinen Grenzposten. Das ist alles eins. Sollten Terroristen mal auf die Idee kommen, gezielt Gemetzel in Lodges in Uganda zu veranstalten, dann Gute Nacht für den Tourismus in Uganda. Schon jetzt dürfte es erst mal messbare Auswirkungen geben.
Grüße
THBiker1'366 Beiträge · seit 201120. Okt. 2023 · #6
Welch ein furchtbarer Vorfall. 😊
Das erinnert mich an unsere Uganda-Safari 2017. Da waren wir auch im QENP und waren gerade gestartet um Richtung Ishasha zu fahren, als unser Guide auf einmal ziemlich Gas gab und ohne große Rücksicht über die Piste bretterte. Sein Kommentar war, dass uns 3 bewaffnete Männer auf einem Motorrad verfolgen würden. Und er glaubte nicht, dass es Ranger waren. 😗 Aufgrund seiner aufmerksamen Fahrweise hatte er die Männer frühzeitig erkannt und konnte so die Flucht ergreifen. Das war bisher auch das einzige Mal, dass wir uns in Afrika unsicher fühlten.
Wenn man dann solche Nachrichten liest, mag man sich gar nicht ausdenken, was damals hätte passieren können.
Hoffen wir, dass es irgendwann mal Ruhe und Frieden auf dieser Erde gibt. Die Hoffnung stirbt zuletzt 🙁
wir waren dieses Jahr Ende August in der Region. Wir hatten uns in den Kopf gesetzt unseren Geburtstag im Ishasha Camp direkt an der kongolesischen Grenze zu feiern. Die Rangerin am Gate hat uns das ausgeredet und uns mit Engelszungen de facto aus dem Park herauskomplimentiert und zur Mweya-Lodge (mit deutlicher Militärpräsenz) geschickt. So langsam geht mit ein Licht auf, warum.......
Nur zur Einordnung, weil einige Medien das zuletzt im Israel-Kontext auch wieder falsch dargestellt haben: "Von Reisen wird dringend abgeraten" klingt für viele schwerwiegender, dramatischer als "Vor Reisen wird gewarnt". Im Behördendeutsch ist es aber umgekehrt: "warnen" ist auf der Eskalationsleiter weiter oben als "dringend abraten"und "dringend abraten" ist keine offizielle Reisewarnung/Teilreisewarnung für Uganda.
Mir tun vor allem die kleinen Camps in der Gegend leid, die teils Community-getrieben sind. Die haben gerade Corona einigermaßen verdaut und dürfen jetzt völlig unverschuldet wieder "die Suppe auslöffeln".
Grüße
TinochikaThemenstarter1'651 Beiträge · seit 201424. Okt. 2023 · #10
Ein nicht zu unterschätzender Unterschied zwischen dringend abraten und einer offiziellen Reisewarnung besteht in den Konsequenzen die sich aus einer persönlichen Reiseabsage ergeben. Bei einer offiziellen Warnung vor Reisen nach Uganda kann man eine bestehende Buchung kostenlos bei einem deutschen Reiseveranstalter stornieren. Rät das Auswärtige Amt „ nur“ dringend vor Reisen ab, muss man die jeweiligen Stornokosten zahlen.
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Makalani205 Beiträge · seit 202325. Okt. 2023 · #11
Ein tragisches Ereignis und schade für den Tourismus in Uganda, der gerade im Aufwärtstrend war. Die vielen Mitarbeiter in den Lodges (auch viele wurden neu eröffnet) und Nationalparks werden darunter zu leiden haben. Wir hatten für Februar diesen Jahres eine Rundreise nach Uganda gebucht, da wir gerne die Gorillas im Bwindi Nationalpark besuchen wollten. Die Reise fiel leider wegen Grippe aus und ist für 2024 im Moment kein Thema mehr. Auch wenn die Reisewarnung zur Zeit so lautet: "Von nicht notwendigen Reisen in den Queen-Elisabeth-Nationalpark wird derzeit dringend abgeraten", denke ich, dass im gesamten Land die Gefahr weiterer Anschlägen hoch ist. Dennoch hoffe ich für die Ugander, dass sich die Lage unter Kontrolle bringen lässt
TAtacitus1'125 Beiträge · seit 202203. Nov. 2023 · #12
Uganda captures chief of ISIL-linked militia blamed for tourist murders