Endlich wieder Namibia - ein Abschied für immer

Reisebericht 232 Antworten · 39,6k Aufrufe · gestartet 05. Juli 2023 von CoM
29 Beiträge · seit 201825. Juli 2023 ·
Liebe Conny,

auch ich bin eine stille Mitleserin von fast allen Reiseberichten in diesem wunderbaren Forum. Ich möchte dir danken für deinen mutigen Reisebericht und wünsche Dir alles Gute und viel Kraft in der kommenden Zeit. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dein Micha deinen/seinen/euren Reisebericht mit ganz viel Freude und Erinnerungen nun von oben begleitet und mitliest. Danke für deinen außergewöhnlichen Bericht.

Herzliche Grüße von der dir unbekannten Usha
zuletzt bearbeitet 25. Juli 2023
Themenstarter1'055 Beiträge · seit 201625. Juli 2023 ·
Lieber Onkelmü,liebe Gaby, Schneewie und Usha
vielen Dank für eure Worte . Die rege Anteilnahme tut gut und zeigt mir , daß es für mich richtig war und ist , meine Trauer , Gedanken und Erlebnisse auf diese Weise zu verarbeiten .

@Schneewie - die FEST IN FELS LODGE konnten wir von unserer Campsite aus sehen , hätte ich mehr Zeitgehabt , hätte ich sie mir gern näher angeschaut .
Die Sossus Dune Lodge gefiel uns auch sehr gut . Die Rondavells waren riesig . Allerdings haben mein Sohn und ich nicht wirklich viel Zeit dort verbracht , da wir am nächsten Morgen sehr zeitig weitergefahren sind und nur die 1 Nacht hatten . Normalerweise hätten wir eine Campsite genommen . Da wir aber durch einen Gutscheinkauf sehr günstig die Lodge buchen konnten haben wir das getan . Im Nachhinein ein weiser Entschluß.

LG
Conny
Namibia zum 1. Elefantenrunde Abschied für immer Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?") [url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
16,9k Beiträge · seit 201225. Juli 2023 ·
Conny + Micha schrieb:die FEST IN FELS LODGE konnten wir von unserer Campsite aus sehen
Die Fest in Fels Lodge hat mit besagter Anke und deren Campsites sowie dem Schwalbennest Chalet überhaupt nichts zu tun.
Die führen lediglich die Homepage gemeinsam, was deswegen leider immer wieder zu Verwechselungen führt.
Warum sich der Eigentümer der Lodge da nicht distanziert? Darüber kann man nur spekulieren ...
Der schlechte Ruf besteht ja seit Jahrzehnten und kommt auch nicht von ungefähr. Mir wäre als Lodgeinhaber schon sehr daran gelegen damit nicht in Verbindung gebracht zu werden.

LG
Logi
545 Beiträge · seit 201425. Juli 2023 ·
Moin Conny,

auch von meiner Seite herzlichen Dank für Deinen Reisebericht und ich wünsche Dir viel Kraft für die schweren Zeiten.
Leider wird das gerade recht off-topic aber so langsam wird es mir hier zu einseitig, sodass ich gerne auch mal eine abweichende Meinung zur Ranch Koiimasis äußern möchte.

Wir waren im Februar 2023 dort für zwei Nächte zum Camping. Wir hatten am Vortag per Email angefragt und innerhalb weniger Minuten von Anke eine Bestätigung bekommen. Am Folgetag dort angekommen, haben wir uns beim Einchecken nicht nur kurz und im Übrigen sehr nett mit ihr unterhalten, genauso beim Verlassen zwei Tage später. Unsererseits gab es in Bezug auf das Verhalten gegenüber den Gästen nichts zu beanstanden.

Letztlich kann man meines Erachtens die Kirche auch mal im Dorf lassen. Man ist dort zum Camping und die Berührungspunkte zu den Gastgebern sind doch sehr spärlich. Wenn man mit denen also partout nicht auf einer Wellenlänge liegt, leidet darunter doch nicht der komplette Aufenthalt an diesem tollen Ort, so wie es hier manchmal im Forum bei einigen rüberkommt.

Mir ganz persönlich sind authentische Gastgeber mit ein paar Ecken und Kanten lieber, als wenn das alles zu weichgespült, glattgebügelt und mancherorts sogar geradezu servil rüberkommt. Damit kann ich dann wiederum nichts anfangen und ich komme mir vor, wie in einer Theateraufführung.


@ Logi
Die Fest in Fels Lodge liegt nun mal auf dem Farmgelände von Koiimasis, da ist die Idee mit der ‚Distanzierung‘ vielleicht auch ein bisschen hoch gegriffen, denn da sollte man schon einigermaßen miteinander auskommen.
Ist die überhaupt im Eigentum von jemand anderem oder ist das nicht lediglich ein Betreiber (habe schon beide Varianten gehört)?


Gruß und sorry fürs OT
Henning
52 Beiträge · seit 202125. Juli 2023 ·
Liebe Conny

Ich möchte mich hier auch mal als stille Mitleserin outen und mich für deinen Reisebericht herzlich bedanken.

Dass ihr deinem Mann diese Reise nochmals ermöglicht habt finde ich ganz toll. Mein herzliches Beileid und ich wünsche dir und deiner Familie ganz viel Trost und Kraft.

Liebe Grüsse
Ilona
1'250 Beiträge · seit 200925. Juli 2023 ·
Moin,

jetzt möchte ich doch auch noch meinen "Senf" zum Thema Koiimasis hier dazugeben.

Wir waren vor Jahren auf der Lodge für eine Nacht, die meines Wissens der Familie Itzko gehört(e). Leider war damals Roland, der sehr nette Verwalter, im Urlaub und ein Ehepaar als Vertretung vor Ort. Wir waren die einzigen Lodgegäste, das Essen war alles andere als für eine Lodge angemessen. Über die weiteren unerfreulichen Einzelheiten möchte ich mich lieber nicht weiter auslassen. Eine Verwandte war ein oder zwei Jahre später drei Nächte dort und war zufrieden. Roland war da und alles war in Ordnung.

Auf der Campsite sind wir dreimal gewesen, letztmalig 2020 kurz vor Corona. Anke hat uns den Campplatz Nr. 1 zugewiesen. Der Tisch war total verdreckt mit Essenresten und der Braai enthielt noch die Asche von den Vorgängern. Außerdem gab es am nächsten Morgen in der Dusche nur kaltes Wasser, weil der Gießer defekt war (aus einem Loch tropfte das Wasser; davon konnten wir uns selbst überzeugen).

Wir wussten übrigens schon seit unserer ersten Namibiareise in 2004 durch Freunde von dem 'gewöhnungsbedürftigen' Verhalten von Anke.

Bei Abreise habe ich Anke lediglich auf unsere Eindrücke hinweisen wollen. Da wurde sie total pampig und hat uns die 500 NAM$, die wir für den Platz bezahlt hatten, auf den Tisch geknallt.

Es gibt ja in Namibia glücklicherweise sooo viele schöne Campsites, deshalb für uns - Koiimasis nie wieder!

LG
Elch
Ein Freund ist ein Mensch, vor dem ich laut denken kann. R.W. Emerson Namibia 2013 - http://www.namibia-forum.ch/forum/17-news/278435-unterkunftsbeschreibungen-unserer-letzten-reise.html?start=12 Namibia 2015 - http://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/286282-unsere-campsites-im-maerz-2015.html
652 Beiträge · seit 200725. Juli 2023 ·
Hallo in die Runde,
wir haben es auch so ähnlich erlebt wie Elch beschrieben hat. Wir kamen damals ( 2006) von Gunsbewys und Frau Gräbner hatte uns vorgewarnt. Da aber die Landschaft so gigantisch ist würde ich Koiimasis trotzdem wieder besuchen. Am Eingangstor hatte damals, wer auch immer, den Vornamen Anke schon aus dem Schild herausgestrichen. Keine Ahnung, ob das heute auch noch so ist. Schade, dass sie sich so oft unbeliebt macht .Aber wie schon erwähnt, die Landschaft reißt es raus.
Einen schönen Abend
Mutsel
zuletzt bearbeitet 25. Juli 2023
Themenstarter1'055 Beiträge · seit 201625. Juli 2023 ·
Hallo in die Runde ,
da habe ich anscheinend bei Vielen Erinnerungen geweckt 😎 .
Da muß ich wohl , was unsere Erfahrung betrifft , etwas klarstellen . Klar , die Betreiberin derCampsite (Anke?) war zu Beginn unseres Gesprächs etwas "rauhbeinig" bzw. leicht angesäuert , weil ich sagte , daß die Zufahrt doch zemlich holprig gewesen wäre . Auch auf mein Dankeschön , weil die Ranch Koiimasis mir bei geposteten Bildern auf Instagram Likes gegeben hatte , reagierte sie ablehnend - sowas kennt sie nicht und hat noch nie davon gehört . Nachdem wir sie aber auf ihre schöne Deko und die tolle Lage ansprachen wurde se freundlicher und, wie schon geschrieben , machte sie sich doch Gedanken über Michas Gesundheitszustand .
Die Campsite selbst war sauber , geharkt und Alles war in gutem Zustand - der Tisch mußte abgewischt werden , aber nur , weil er mit Vogelkot verschmutzt war . So etwas kann in "freier Wildbahn" schon mal vorkommen 😄
Uns hat es dort super gefallen und ich würde gerne noch einmal dort für längere Zeit verweilen .
Jeder Mensch ist anders und darf das auch sein ...
Frei nach Udo Jürgens :
Die Menschen sind alle verschieden
Die Menschen sind hart oder weich
Aber überall hofft man auf Frieden
Und die Blumen blühn überall gleich

Ich muß die Frau ja nicht lieben , aber gerecht behandeln und mit Respekt begegnen . Wenn sie durch ihre Art Gäste abschreckt ist das ihr Problem , aber wir haben kein Recht darauf , sie zu verurteilen .

Liebe Grüße
Conny
Namibia zum 1. Elefantenrunde Abschied für immer Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?") [url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
zuletzt bearbeitet 25. Juli 2023
210 Beiträge · seit 201726. Juli 2023 ·
Wir haben ebenfalls nur gute Erfahrungen gemacht auf Kooiimasis. Wir waren 2018 2 Nächte dort und haben den Aufenthalt genossen, Im Forum hatte ich über Schwieringkeiten mit der Kommunikation gelesen, aber die können wir nicht bestätigen. Wir wurden korrekt behandelt und mehr erwarte ich auch nicht.
2018 Erfahrungen unserer Reise nach Namibia 2017 Stippvisite im Iran
1'250 Beiträge · seit 200926. Juli 2023 ·
Hallo Conny,

ja, Du sagst es ganz richtig und so sehe ich das grundsätzlich auch - mit Respekt begegnen und gerecht behandeln. Ich habe sie aber nicht verurteilt, sondern lediglich freundliche Kritik geübt und das muss meiner Meinung nach durchaus möglich sein. Bei Anke geht das allerdings offensichtlich nicht.

LG
Elch
Ein Freund ist ein Mensch, vor dem ich laut denken kann. R.W. Emerson Namibia 2013 - http://www.namibia-forum.ch/forum/17-news/278435-unterkunftsbeschreibungen-unserer-letzten-reise.html?start=12 Namibia 2015 - http://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/286282-unsere-campsites-im-maerz-2015.html
Themenstarter1'055 Beiträge · seit 201626. Juli 2023 ·
31.03.23

Sossus Dune Lodge - Sossusvlei - Camp Gecko 255km

Der Wecker klingelte um 4.45 Uhr 😈
Abfahrt von der Lodge - nach Kaffee, Gebäck und Entgegennahme eines recht dürftigen Lunchpaketes um 5.55 Uhr
Ankunft Parkplatz um 6.50 Uhr, also genau an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten

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Luft aus den Reifen und Fahrt zum Parkplatz des Deadvlei
S. meistert seine erste Tiefsandfahrt mit Bravour .
Ankunft 4x4 Parkplatz am Deadvlei 7.20 Uhr
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Schon ziemlich viel los - aber wo sind die Menschen ?

Nun muß ich ein wenig ausholen .
Während der Chemo bekam Micha sehr dünne Haut an Händen und Füßen - er hatte keinen Fingerabdruck mehr und hatte ständig blutige , aufgerissene Hände und Füße . Das war bei dieser Art von Chemo normal , beeinträchtigte aber unser Leben schon erheblich . Er konnte nicht mehr gehen bzw. nur noch sehr geringe Distanzen . Zum Glück hatte er beim Radfahren keinerlei Einschränkungen , so daß in diesen Monaten bei uns alles per Fahrrad erledigt wurde ( ich fahre nicht so gerne Rad ) Dieser Umstand ermöglichte uns aber Urlaube an der Mosel , im Spreewald , Brandenburger Land mit Enkel usw. Wir nutzten jeden freien Arbeitstag von mir für Ausflüge ( was bin ich im Nachhinein froh , letztes Jahr kein einziges von meinen 36 ! Fenstern geputzt zu haben ).Ende Oktober war die Chemo durch und Micha konnte wieder laufen . Im Dezember waren wir 1 Woche auf Teneriffa und Micha wanderte fast wie früher - ich kam fast nicht hinterher . Da war für ihn klar - wir besteigen noch mal " Big Daddy " Ich für meinen Fall hatte Zweifel an meiner Kondition . Ab Anfang Februar sprachen wir nicht mehr von Big Daddy sondern nur noch vom Deadvlei. Nun standen wir auf dem Parkplatz und es war klar - Micha schafft es nicht einmal bis dort hin . Diese Erkenntnis war für uns Beide furchtbar , aber Micha sagte tapfer : " Geht nur - ich ruhe mich hier aus " Meine zwiespältigen Gefühle kann wohl niemand begreifen - einerseits zog es mich an diesen mystischen Ort , andererseits hatte ich ein schlechtes Gewissen , Micha zurück zu lassen .Aber er bekräftigte mich , unserem Sohn diesen phantastischen Ort zu zeigen . Überhaupt war er immer glücklich zu sehen , das auch unser Sohn in den Bann dieses einmaligen Landes gezogen wurde . Also stiefelten wir beide los .

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Irgendwann befiel mich dann doch der Drang , Big Daddy nochmals zu bezwingen - für mich und Micha .

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Wir wählten den Weg über die Pfanne um erst weiter hinten auf die Dünen zu gelangen .

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zuletzt bearbeitet 26. Juli 2023
Themenstarter1'055 Beiträge · seit 201627. Juli 2023 ·
Die Lichtstimmung war grandios , aber der Aufstieg für mich sehr mühsam - Corona steckt wohl doch noch in meinen Knochen und der Lunge 😈 . Außerdem bin ich ja keine 30 mehr ( Spruch meiner Mutter) 😄
Mein Sohn feuerte mich immer wieder an und sagte , daß ich doch top drauf wäre, aber eigendlich hinderte ich ihn am Vorwärtskommen . Deshalb gab ich auf halber Strecke auf , war stolz , es bis hierhin geschafft zu haben und freute mich auf das Deadvlei mit vielleicht nicht gar so vielen Menschen . Unsere Wege trennten sich fürs Erste . Beim Abstieg entdeckte ich zwischen all dem Sand Leben .

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Schnell war ich dann auf der Pfanne , befreite mich vom Sand ...

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... und lebte meine Fotografierwut aus .
Im hinteren Teil war ich ganz allein - super.

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Ein Blick zurück zeigte mir , daß mein Sohn gut voran kam .

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Und sein Ziel bald erreicht hatte .

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Weiter vorne im Deadvlei waren verständlicherweis mehr Leut anzutreffen , aber mir gelangen immer noch Fotos ohne Menschen .

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Der Ansturm auf Big Daddy nahm auch zu .

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Nachdem auch S. das Deadvlei ausgiebig genossen hatte , machten wir uns auf den Rückweg zum Parkplatz .

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Micha hatte sich gut erholt und ihm war es auch nicht langweilig geworden - das beruhigte uns . Dann fuhren wir ins Sossusvlei - das kannten wir noch nicht . Auch dort gefiel es uns und wir sahen uns ein wenig um .

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Dieser Geselle auch ...

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Anschließend begaben wir uns auf den Rückweg ...

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Nach einem kurzen Stop an Düne 45 ...

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...erreichten wir um12.30 Uhr den Parkeingang und begaben uns auf die Weiterfahrt .
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zuletzt bearbeitet 27. Juli 2023
Themenstarter1'055 Beiträge · seit 201627. Juli 2023 ·
... ich hatte es, glaube ich , zu Beginn meines Reiseberichtes schon mal geschrieben - die Strassen und Landschaft gefielen mir auf dieser Reise bedeutend besser als in 2016 , womöglich , weil die Neugier auf das nächste Ziel nicht so groß war .
Unser Zwischenziel hieß

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Und diesesmal bekam ich auch den legendären

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Insgesamt machten wir hier 1 Stunde Rast , Micha brauchte schon Unterstützung beim Gang bis zu den Sanitäranlagen .
Ich durfte noch einige Fotos machen , bevor es weiter ging .

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Unser heutiges Ziel war das Camp Gecko - ein uns unbekanntes Ziel .

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Die überaus nette und sympatische Besitzerin mußte uns leider mitteilen , daß die Campsites alle belegt waren 🤢
Aber .......... sie hatte noch ein "festes" Zelt frei und unser Sohn könne das Dachzelt dort aufbauen - super , perfekt , glücklicher Micha.
Besser hätte es auf der Campsite auch nicht sein können . S. fuhr zum Schwimmen und erzählen mit der wirklich tollen Betreiberin noch mal zum Farmhaus , Micha rute sich auf dem Bett aus , ich duschte und machte Fotos .
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Den Abend genossen wir auf der kleinen Terrasse.

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Schön war es hier .
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zuletzt bearbeitet 29. Juli 2023
Themenstarter1'055 Beiträge · seit 201627. Juli 2023 ·
Ihr lieben Alle ,
zwischendurch möchte ich euch allen danken , für die Kommentare , Pm`s und das DANKE drücken .
Das hilft mir im Moment sehr .
DANKE , DANKE , DANKE
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Themenstarter1'055 Beiträge · seit 201629. Juli 2023 ·
01.04.23

Camp Gecko - Sophia Dale 343km

Ein wunderschöner Morgen begann und ich freute mich auf den Tag , sollte er doch durch unbekannte Landschaften führen - es kam etwas anders .

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Als ich abwaschen wollte entdeckte ich dieses Kerlchen

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und eine Rettungsaktion nahm unsere Zeit in Anspruch , sie war immerhin von Erfolg ...

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Beim Auschecken verplauderten wir viel Zeit mit der Besitzerin - es war alles so interessant , was sie zu erzählen hatte . Camper lobten ihr tolles Gamefleisch ( Shit - nichts gekauft ) Und dann kam da noch ihr Riesenvertrauen auf unsere Ehrlichkeit hinzu - irgendwie klappte es mit der Bezahlung nicht , da schlechtes Internet . Mein technisches Verständnis sank auf NULL - mein Sohn machte die Bezahlung mit ihr klar . Im Notfll sollten wir von zu Hause aus bezahlen - hat , laut ihrer Aussage immer geklappt . Während der Weiterreise konnte unser Sohn die Überweisung tätigen ( bitte keine Nachfragen , wie . Ich weiß es nicht .) . Aber ich fand das Vertrauen in uns schon sehr sympatisch . Eine tolle Gastgeberin , tolle Landschaft , ansprechendes Zelt - was will man mehr . Friederike ( CuF) hatte mir im Vorfeld zur Auswahl dieser Location gratuliert - vollkommen zu Recht .
Die Weiterfahrt hatte ich mir lange überlegt , viel belesen und recher
chiert, Tracks 4 bemüht ( warum ist genau dort ein Knick in der Karte und es fehlt das entscheidende Stück ? Chrigu - erhobener Zeigefinger und Kopfschütteln , - setzen - 6) Spaß beiseite .Meine Planung sah folgendermaßen aus :
Spreetshoogte Pass hoch - Gamsbergpass runter - Kuisebpass - Blutkuppe . ( Permit war in Sesriem besorgt )
Den Plan hatte ich am Vortag schon begraben , da
1. wir immer viel zu spät loskamen und
2. Micha die langen Fahrten schwer fielen
Also Plan 2 aus der Tasche : Spreetshoogte rauf und runter
Start von Camp Gecko - 9.45 Uhr - viel zu spät .
Aber wir nahmen doch die Strecke zum Pass - ein Erlebnis für sich .
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Danach fuhren wir die Strecke wieder zurück.

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Und machten Pause am Gaubpass . Micha ruhte sich auf der Rückbank des Autos aus und wir streiften ein wenig herum .

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Den Kuisebpass nahmen wir ohne Stop mit

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Und kurze Zeit später erfolgte die nächste Planänderung .
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zuletzt bearbeitet 29. Juli 2023
2'085 Beiträge · seit 201229. Juli 2023 ·
Liebe Conny,
sehr schöne Eindrücke und Ausblicke hast du da eingefangen ... und jetzt machst du es tatsächlich spannend.
Jetzt seid ihr dort schon etwas über eine Woche unterwegs und ich hab das Gefühl, dass es ganz gut klappt und ihr auch mit den Unterkünften gut klarkommt. Einige Male hab ich schon gedacht: Wie toll, dass euer Sohn euch auf dieser besonderen Reise begleitet hat - ich glaube, er konnte doch so einiges auffangen. Ehrlich gesagt fürchte ich mich fast ein wenig, wenn ich von einer nächsten Planänderung lese. Das soll jetzt aber kein Zaunpföstle sein - dein Tempo bestimmst natürlich allein du!
Viele Grüße Ingrid
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
Themenstarter1'055 Beiträge · seit 201630. Juli 2023 ·
Hallo Ingrid
es war ein Segen , daß unser Sohn mitgefahren ist - ohne ihn hätte die Reise überhaupt nicht stattfinden können .Micha hätte das Auto nur unter noch größeren Schmerzen fahren können , ich fahre eigendlich nur bekannte Strecken " ums Haus " rum .Die Dachzelte hätten wir auch nicht alleine auf- bzw. abbauen können - ich war durch Corona auch nicht ganz fit und kraftlos 😈
Im nachhinein bewundere ich meinen Mann , daß er trotz der Schmerzen , es war egal ob er saß , stand oder lag - nach einiger Zeit brauchte er einen Positionswechsel - er hatte eigendlich trotz Schmerzpflaster und Tabletten ständig Schmerzen - noch so lange die Reise und Strapatzen ausgehalten hat . Ich glaube , er hat nur uns zu liebe so lange durchgehalten .
Liebe Sonntagsgrüße
Conny

Nun geht auch unsere Reise gleich weiter - wir hängen ja noch am Kuiseb fest . 😄
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Themenstarter1'055 Beiträge · seit 201630. Juli 2023 ·
...unser Sohn wollte gerne die Martin Shelter Höhle besichtigen , weil er während der Reise das Buch " Wenn es Krieg gibt ... " gelesen hatte . Aber - die Abfahrt kam und kam nicht . Deshalb hielten wir an , um auf der Karte nachzusehen . Schnell stellten wir fest , daß der Abzweig noch kommen müßte - also Weiterfahrt . Schön gedacht , aber nicht praktikabel - das Auto sprang nicht mehr an , nichts tat sich 😈 . Die beiden Männer taten ihr Bestes , schauten hier , rackelten dort , am Sprit konnte es auch nicht liegen . Micha entwickelte ungeahnte Kräfte und versuchte es mit Anschieben - war natürlich ebenso erfolglos . Ich war froh , daß das Ganze hier passiert war , wo ja doch wenigstens ab und zu ein Auto kommen dürfte , was natürlich genau jetzt nicht geschah . Plötzlich sprang das Auto dann doch an und fuhr ohne Probleme . Für Experimente und Abbiegen auf noch einsamere Pisten fehlte uns der Nerv - also beschlossen wir schweren Herzens , nach Walvis Bay zu fahren und eine Werkstatt aufzusuchen . Es war Samstag Nachmittag - ob wir da was finden ? Am Vogelfederberg fuhren wir nur vorbei , angehalten wird erst an einer Werkstatt!!!!

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Eine Tankstelle war bald gefunden und Hilfe auch . Immer mehr Männer schauten , schraubten , füllten irgendeine Flüssigkeit auf und meinten nach einer halben Stunde und reichlich Trinkgeld , das Auto wäre jetzt wieder startklar . Auch konnten wir noch etliche Sicherungen für den Kühlschrank erwerben - die machten uns diesesmal Probleme - ständig waren sie durchgebrannt .

Da wir nun schonmal hier waren wollte ich gerne noch einen Blick auf die Lagune werfen , bevor wir dann einen Tag früher als geplant zum Sophia Dale fahren wollten .

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Nun war es doch schon recht spät und wir fuhren zügig und ohne Unterbrechung zum Sophia Dale

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Platz war ausreichend vorhanden , ein Blick auf die Restaurantöffnungszeiten - wir freuten uns schon seit Wochen auf das leckere Essen dort - zeigte uns : Glück gehabt - morgen hätte das Lokal garnicht offen gehabt .
Doch die Enttäuschung kam kurze Zeit später - das Restaurant ist zur Zeit geschlossen und Wild zum Grillen hätte er auch keines - shit . Hätten wir doch bloß im Camp Gecko was mitgenommen . Aber einen tiefgefrorenen Wildbraten und etwas Wurst konnten wir dann doch noch ergattern - war auch alles sehr lecker .
Insgesamt konnte uns die Atmosphäre im Camp diesesmal aber nicht überzeugen . Ich glaube , da steckt irgendwie der Wurm drin . Am nächsten Morgen mußte die alte Mutter der Betreiber die Toiletten und Duschen putzen - man sah keine Angestellten .

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PS . Irgendwann kam unser Sohn zu mir und meinte , er wüßte jetzt was mit dem Auto los war . Man hatte ihm bei ASCO gesagt , daß er beim Starten IMMER die Kupplung treten solle , auch wenn kein Gang eingelegt ist . Das hatte er vergessen und dann durch Zufall doch getan , deshalb war das Auto dann auch wieder angesprungen . Also war die ganze Aufregung und Planänderung garnicht nötig gewesen . Aber wir konnten das nun nicht mehr ändern und ich glaube , S. hat sich am Meisten über diesen blöden Fehler geärgert .
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zuletzt bearbeitet 30. Juli 2023
Themenstarter1'055 Beiträge · seit 201631. Juli 2023 ·
02.04.23

Sophia Dale - Blutkuppe 164 km

An diesem Tag war es passiert - ich war nicht als Erste wach , im Gegenteil , wir hatten verschlafen und wurden von unserem Sohn geweckt 😄 . Er hatte auch schon ein größeres verendetes Tier gefunden . Was ist das ?

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Beim Frühstück dann Micha`s Frage , ob wir denn unbedingt zur Blutkuppe müßten - das Permit hatte ja eigendlich für den Vortag gegolten . Diesesmal machte ich aber keine Zugeständnisse . Ich hatte mich sooo auf diesen Ort gefreut , Mondlandschaft und Welwitschia - Drive kannten wir auch noch nicht . Und wie schön man aus einer 1 eine 2 machen kann , zeigte ich ihm auch gleich - bezahlt ist bezahlt - da kann man sich doch schonmal im Tag irren , oder ?
Um 10.30 Uhr kamen wir endlich in die Gänge und zügig ging es zur Mondlandschaft.

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War zu Anfang noch ein weiteres Auto unterwegs , hatten wir später die weite Landschaft für uns ganz allein .

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Dann fuhren wir auf dem Welwitschia Drive weiter - die Landschaft rund um das Swakop-Rivier gefiel uns besonders gut .

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Nachdem wir uns etliche Exemplare dieser nicht wirklich attraktiven Pflanze angesehen hatten kehrten wir um und machten eine Kaffeepause im Revier .

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Themenstarter1'055 Beiträge · seit 201601. Aug. 2023 ·
Anschließend machten wir uns auf den Weg zur Blutkuppe .

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und schauten uns schon mal einige Campsites an .

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Da wir noch etwas Zeit hatten , fuhren wir weiter in Richtung Klein Tinkas und Skulpturentrail , wo ich gerne ein wenig gelaufen wäre , aber wir wollten Micha nicht in der prallen Sonne im Auto zurücklassen . Schön und einsam war es hier .
Bei 2 Gräbern aus dem Jahr 1895 ? (Deutsche) suchten wir einen Geocach und fuhren anschließend zur Blutkuppe zurück .

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Blick zur Blutkuppe

Dort angekommen fuhren wir die einzelnen Campsites an und konnten uns nicht entscheiden , welche wir nehmen sollten . Letztendlich fiel unsere Wahl auf eine Stelle , an der die Toilette für Micha halbwegs gut zu erreichen war und er die Blutkuppe auch von der Campsite aus gut sehen konnte .

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als Hinweis für Micha , der, wo immer es ging Kleinholz sammelte 😉

Nach dem Aufbau der Zelte schnürten S. und ich die Wanderschuhe und machten uns auf den Weg .

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Was war das für eine tolle Umgebung , ich liebe Felsformationen .

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Immer höher und noch ein bißchen höher kraxelten wir .

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Die Lichtverhältnisse wurden je nach Blickrichtung immer phantastischer und ich konnte Zeit und Raum vergessen .
Meine Sorgen um Micha waren für kurze Zeit in den Hintergrund gerückt .

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Ihr seht anhand meiner Bilderflut , daß es mir dort extrem gut gefallen hat . Leider mußten wir irgendwann aber wieder zum Camp zurück , da Micha bestimmt mit dem Grillen fertig war und auf uns wartete.

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Die Sonne stand auch schon sehr tief

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und zauberte magische Bilder .


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Nach dem Essen legte sich Micha , wie eigendlich immer, bald ins Zelt und S. und ich genossen noch ein wenig den ebenfalls schönen Nachthimmel .

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zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2023