wusThemenstarter71 Beiträge · seit 202118. Juni 2023 · Seit langem wollen wir nach Namibia. Meine Freundin war dort schon mal und macht mir seither den Mund wässrig. Aber jedesmal wenn wir uns konkret dran machen eine Tour zu planen sind wir geschockt von den Preisen. Das war schon vor Corona so und jetzt noch viel mehr. Das liegt sicher zum Teil daran, dass sie allerlei Tipps für tolle Unterkünfte kriegt die man "keinesfalls auslassen darf", die aber natürlich entsprechende Preise haben.
Was würdet ihr als günstigste Art sehen, Namibia und vielleicht auch Teile von Botswana und Sambia zu bereisen? Wir sind Rentner mit viel Zeit, können also auch außerhalb der touristischen Hochsaison (falls es sowas in Namibia überhaupt gibt) reisen unde wollen uns auch Zeit lassen - so viel dass wir alles was interessant und sehenswert ist ausgiebig sehen können und genug Zeit haben, auch etwas aufwendigere Fotos zu machen. Andererseits wollen wir natürlich auch dann an den einzelnen Hotspots sein wenn es dort am interessantesten ist, speziell an den Nationalparks.
Ein weiteres Problem ist, dass man bei der Planung nicht immer schon sicher weiß wieviel Zeit man für die einzelnen Gegenden und Sehenswürdigkeiten braucht. Manchmal würde man gerne noch länger irgendwo bleiben wo's einem gefällt, manchmal ist man vielleicht auch schneller mit einem Ziel fertig als vorweg gedacht. Das macht es schwierig Hotels zu buchen. Zumindest die beliebteren sind ja oft schon lange im Voraus ausgebucht.
Was fällt euch dazu ein? Was würdet ihr uns empfehlen?
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wusThemenstarter71 Beiträge · seit 202118. Juni 2023 · P.S. - mit "günstig" meine ich jetzt nicht nur die Preise, sondern auch wann eine gute (Jahres-)Zeit ist, das Land zu bereisen, und auch im Hinblick auf die Flexibilität.
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Chrigu7'313 Beiträge · seit 200618. Juni 2023 · Hallo wus,
Am günstigsten (Preis) ist wenn möglichst wenig andere Touristen unterwegs sind. Das ist im Januar bis Ende März der Fall. Das sind aber sicher nicht die besten Jahreszeiten um Namibia das erste Mal zu erleben. Es ist dann Regenzeit und da sind einige spannende und günstige Dinge wie damaraland und kaokoveld nur beschränkt machbar.es hängt halt vieles vom Regen ab.
Ich mache oft kostenpflichtige Reiseberatungen wo ich versuche Antworten auf solche Fragen zu geben und möglichst gute Touren auszuarbeiten die auch zum Budget passen.
https://tracks4africa.de/service/reiseplanung/Dabei baue ich sehr gerne viele und zum Teil auch wilde Campsites in die Touren ein. Viele kann oder muss nicht vorgebracht sein.
Die beste Jahreszeit zum frei reisen is für mich Ende März bis Anfang Mai.das istmeist noch günstiger als in der zweiten Jahreshälfte.
Herzliche Grüße
Chrigu
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hhdkram502 Beiträge · seit 201618. Juni 2023 · Moin wus,
Chrigu hat da wohl recht mit einigen seiner Aussagen. Camping wird wohl das Günstigste sein. Dazu kommt in der low season eine gute Flexibilität ohne große Vorbuchungen die Campsites anzufahren, bzw. den Aufenthalt dort zu verlängern.
Ab Juli wird's bei festen Unterkünften teuer, denn da sind hier bei uns die Großen Ferien und von September bis Mitte November ist dort high season (über Weihnachten/Neujahr übrigens auch).
Da Du von allerlei Tipps zu Unterkünften schreibst, denke ich, dass ihr die auch wollt, also kein Camping. Bei den festen Unterkünften sind halt die Gästefarmen wahrscheinlich am preiswertesten.
Dieses Jahr waren wir von Mitte März bis Mitte April in Namibia unterwegs, also low season. Ostern waren wir zurück.
Es hat uns um diese Zeit sehr gut gefallen, kann ich also empfehlen. Wir hatten 22 Übernachtungen und die ganze Aktion mit allen Kosten (Flüge, Unterkünfte, Mietwagen, Tanken, etc., etc.) hat uns dann um die € 10.000 gekostet (2 Personen).
Wenn Botswana und Sambia angedacht wird, dann geht's weit über den von mir genannten Betrag hinaus.
Eine gute Möglichkeit ist es eine Agentur einzuschalten (siehe hier im Forum: Know How - Partner).
Da kannst Du Dein Budget vorgeben, und die versuchen daraus das Optimum zu machen.
Also, dann man ran an die Planerei - man wird nicht jünger!
Gruß,
Dieter
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200618. Juni 2023 · Hallo wus,
Nebensaison lässt die Preise in festen Unterkünften und v. a. auch Mietwagen schonmal sinken. Ob es dann Camping ist oder z. B. eine Mischung aus Gästefarmen und Self-Catering-Optionen, hängt auch v. a. von den eigenen Reisevorlieben ab. Es gibt ja mehr und mehr Selbstversorger-Unterkünfte a la Clamping im Land. Da muss Du nicht auf den Komfort einer festen Unterkunft verzichten, kannst dich aber eben (günstiger) selber versorgen.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
MImitglied19210Gast18. Juni 2023 · Die günstigste Art Namibia zu bereisen: Flüge in der Offseason. Kleinen PKW als Mietwagen. Campen. Camping-Equipment selbst einfliegen. Vor etwa 20 Jahren war das noch einigermaßen gängig, gern mit einem Golf 1. Obwohl sich die Straßen seitdem deutlich verbessert haben (u.a. viel mehr Strecken asphaltiert), scheint Reisen ohne fetten 4x4 heute unmöglich geworden zu sein. 😎 Statt einem PKW geht vielleicht auch ein Suzuki Jimny.
Ansonsten haben die gängigen Preiswert-Reiseveranstalter Rundreise-Angebote 12 Tage, inkl. Flug und festen Unterkünften für 1.999 Euro p.P. Gelegentlich gibt es die im Sonderangebot für 1.700 Euro.
Je mehr Vorgaben/Einschränkungen Du hast (Reisezeit, Auto, Ort, bestimmte Unterkünfte, ...), umso teurer wird es.
Grüße, Thorsten
wusThemenstarter71 Beiträge · seit 202118. Juni 2023 · chrigu schrieb:Am günstigsten (Preis) ist wenn möglichst wenig andere Touristen unterwegs sind. Das ist im Januar bis Ende März der Fall. Das sind aber sicher nicht die besten Jahreszeiten um Namibia das erste Mal zu erleben. Es ist dann Regenzeit und da sind einige spannende und günstige Dinge wie damaraland und kaokoveld nur beschränkt machbar.es hängt halt vieles vom Regen ab.
...
Die beste Jahreszeit zum frei reisen is für mich Ende März bis Anfang Mai.das istmeist noch günstiger als in der zweiten Jahreshälfte.
Chrigu
Danke Chrigu! Heißt letzteres dann dass es ab Ende März nicht mehr (so sehr) regnet, so dass man Damaraland und Kaokoveld berisen kann? Auch mit normalem PKW ohne 4WD?
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wusThemenstarter71 Beiträge · seit 202118. Juni 2023 · hhdkram schrieb:
Da Du von allerlei Tipps zu Unterkünften schreibst, denke ich, dass ihr die auch wollt, also kein Camping. Bei den festen Unterkünften sind halt die Gästefarmen wahrscheinlich am preiswertesten.
Ich würde Camping nicht pauschal ausschließen, vermutlich wird es eine Mischung - bisschen Camping, Glamping, Gästefarmen und vielleicht auch 1 oder 2 von den tollen Unterkünfte die man "keinesfalls auslassen darf".
hhdkram schrieb:Dieses Jahr waren wir von Mitte März bis Mitte April in Namibia unterwegs, also low season. Ostern waren wir zurück.
Es hat uns um diese Zeit sehr gut gefallen, kann ich also empfehlen. Wir hatten 22 Übernachtungen und die ganze Aktion mit allen Kosten (Flüge, Unterkünfte, Mietwagen, Tanken, etc., etc.) hat uns dann um die € 10.000 gekostet (2 Personen).
Gruß,
Dieter
Hallo Dieter, wie war das Wetter in dieser Zeit?
10.000€ ist schon ganz schön heftig, so viel haben wir bisher noch nicht oft bezahlt. Was für Unterkünfte hattet ihr da?
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wusThemenstarter71 Beiträge · seit 202118. Juni 2023 · mitglied19210 schrieb:Die günstigste Art Namibia zu bereisen: Flüge in der Offseason. Kleinen PKW als Mietwagen.
...
Obwohl sich die Straßen seitdem deutlich verbessert haben (u.a. viel mehr Strecken asphaltiert), scheint Reisen ohne fetten 4x4 heute unmöglich geworden zu sein.
Grüße, Thorsten
Guter Tipp, danke für die Erinnerung. So habe ich das früher auch z.T. gemacht, z.B. in Südafrika, wo mir von allen Seiten empfohlen wurde unbedingt einen 4WD zu mieten. Der kleine Toyota den wir dann hatten war völlig ausreichend.
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Steffen.M42 Beiträge · seit 202118. Juni 2023 · Hey,
ich denke doe wichtigsten Hinweise kamen bereits.
Günstigste Option vermutlich
1. Pauschalreise (Li.., Aldi, ...)
2. Günstiger Mietwagen (Polo) + Camping Ausrüstung kaufen und/oder einfliegen
3. Mietwagen mit Camping leihen.
4. Mietwagen mit Gästefarmen/Self Catering
Ein bisher nicht genannter Tip: Bei langen Aufenthalten lohnt sich ggfs. Automiete in Südafrika und dann hochfahren nach Namibia. Für unsere Reise waren das ca. 5000€ Ersparnis.
Für konkrete Einschätzung ist mehr Info notwendig. Je nachdem wie lange es werden soll, verschieben sich die Optionen.
hhdkram502 Beiträge · seit 201618. Juni 2023 · Moin WUS,
zum Wetter vom 13.03. bis 05.04.2023:
Namibias Süden: kein Tropfen Regen, nicht unter 25 Grad, in der Kalahari und am Orange River tagelang bis 38 Grad
Unsere Unterkünfte in der Reihenfolge:
Kuzikus, Bagatelle, Kalahari Game Lodge, Alte Kalköfen Lodge, Canyon Lodge, Norotshama River Resort, Klein Aus Vista Eagles Nest, Namtib Desert Lodge, The Elegant Desert Lodge, Corona Guestfarm.
Teuerste: Bagatelle und Canyon Lodge (€ 329 DBB)
Preiswerteste: zwischen € 180 und € 200) DBB, der Rest um die € 250
Auto Toyota Hilux 4x4 Automatik für 22 Tage = € 2.200
Ohne den 4x4 hätten wir einige Strecken in der Kalahari nicht fahren können, auch nicht den Gamchab Trail und den Außenkehr Canyon Park. Gefühlt wind wir 80% Gravel gefahren.
Gruß,
Dieter
wusThemenstarter71 Beiträge · seit 202118. Juni 2023 · Steffen.M schrieb:Ein bisher nicht genannter Tip: Bei langen Aufenthalten lohnt sich ggfs. Automiete in Südafrika und dann hochfahren nach Namibia. Für unsere Reise waren das ca. 5000€ Ersparnis.
5000€ Ersparnis??? Kannst Du das bitte in etwa aufschlüsseln? Wie lange seid ihr da unterwegs gewesen?
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YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201619. Juni 2023 · Mein persönlicher Tip für eine eher kostengünstige Reise:
Reiseberichte lesen und die gehypten und hochgelobten Unterkünfte ganz bewußt außen vor lassen. Die mögen sicherlich toll sein, lassen sich das aber bezahlen. Und dann nicht alles um die "must do" Ziele herum planen, die alle auf dem Schirm haben sondern nicht großartig vorplanen sondern sich treiben lassen und schauen, wo die Reise hin geht. Wir haben auf die Weise schon tolle Orte und Übernachtungsmöglichkeiten in Namibia und sonstwo entdeckt, die richtig Spaß gemacht haben. Aber das ist natürlich nicht jedermanns Sache sondern unser persönliches Ding. Als Rentner müßt ihr ja nicht das südliche Afrika mit sämtlichen "highlights" in zwei oder drei Wochen abfrühstücken....
Yanjep
HeiVi606 Beiträge · seit 201219. Juni 2023 · Servus,
Es gibt Antworten, die kommen so rüber, als könnte man das Kaokoveld oder die Kalahari mit einem Golf bereisen. Dem ist definitiv NICHT so! In solchen Gegenden rächt es sich ganz schnell, am Auto gespart zu haben! Für ein vernünftiges Fahrzeug mit Camping-Equipment muss man in NAM pro Tag ca 100 € kalkulieren, dann hat man ein Fahrzeug, mit dem man überall hinkommt (z.B. Toyota Hilux 4x4) und nicht die schönsten Fleckchen außen vor lassen muss, weil ein Golf halt mal kein 4x4 ist und auch nicht die oft erforderliche Bodenfreiheit hat. Es mag ein Aufschrei durch das Forum gehen, aber ich empfinde es als grob fahrlässig, einem Afrika-Neuling Destinationen wie Kaokoveld, Kgalagadi, sogar Etosha mit den gruselig gewarteten Pisten mit einem Golf schmackhaft machen zu wollen. Der erste Reifenplatzer (mit Reifen und einem Fahrzeug, die beide für diese Pisten absolut ungeeignet sind) kann zu einem Rollover mit fatalen Folgen führen. Ich würde - trotz mittlerweile weit über 100.000 km in NAM - das Land niemals mit einem Fahrzeug ohne Allrad und ohne Bodenfreiheit bereisen.
Grüße, HeiVi
CuF4'382 Beiträge · seit 201519. Juni 2023 · …..
Kaokoveld bereisen kann? Auch mit normalem PKW ohne 4WD?
Wie bitte? Da hast Du was ziemlich falsch verstanden.
Aber bitte: Probier’s aus und unterrichte uns dann. Bin sehr gespannt!
Gruß
Friederike
Steffen.M42 Beiträge · seit 202119. Juni 2023 · Ich denke niemand wird sich näher mit der Reise beschäftigen und mit einem Golf ins Kakaofeld fahren und auch niemand so empfehlen.
Es gibt aber viele Strecken, die definitiv mit einem Golf machbar sind und dazu gehört vieles auf der Standardrute. Inwiefern das ausreichend komfortabel oder wünschenswert ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber wenn man so günstig wie möglich Reisen möchte und seine Strecken entsprechend plant eine Option. Ich würde Namibia bspw. lieber im Golf als mit einer Pauschalreise bereisen.
Zu meinem Beispiel.
Wir hatten für 90 Tage einen Hilux gebucht. Die Angebote waren in Namibia ca. 90€/Tag und Südafrika <30€/Tag. Ist bestimmt nicht immer so, aber eine Prüfung lohnt sich bei langen Reisen meines Erachtens auf jeden Fall. Zumal die Strecke Kapstadt-Südnamibia in einem Tag ja machbar ist.
Chrigu7'313 Beiträge · seit 200619. Juni 2023 · Natürlich kannst du mit einem Golf etc. ins Kaokoveld fahren. Dann bleibst du auf den Schotterpisten von Palmwag über Opuwo bis Epupa Falls. Das hat aber nichts damit zu tun wie wir die Region befahren würden. Bei unserer Variante gibt es viel (Wild-) Camping, Trockenflüsse, Palmwag Konzession, Offroad fahren etc. Da kannst du die Region für 14 Tage gemütlich bereisen ohne dass du zu buchen brauchst und ohne hohen Übernachtungskosten. Ein 4x4 und Camping ist dabei aber Pflicht.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz
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Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
SÜSüdwesten158 Beiträge · seit 202019. Juni 2023 · Hi.,
bei den günstigen Angeboten (Aldi, Lidl usw) sollte man aber bedenken, dass eine 12tätige Reise in der Regel bedeutet, dass man nur 9 Nächte im Land ist. Und dafür die lange An- und Rückreise? Und welche Nebenkosten fallen noch an?
Dazu meist den ganzen Tag im Bus.
LG Christine
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200619. Juni 2023 · Dazu meist den ganzen Tag im Bus.
Das sehe ich bei solchen Reisen auch als großes Manko. Abends ankommen, morgens früh wieder weg und das praktisch jede Nacht. Abr für viele ist eine solche Reise eben die einzig bezahlbare Möglichkeit, Länder wie Namibia & Co zu entdecken.
Also wenn irgend möglich würde ich auch von den Pauschal-Massenreisen nach Namibia Abstand nehmen.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
MImitglied19210Gast19. Juni 2023 · HeiVi schrieb:Servus,
Es gibt Antworten, die kommen so rüber, als könnte man das Kaokoveld oder die Kalahari mit einem Golf bereisen. Dem ist definitiv NICHT so!
Es geht um jemanden, der die erste Namibiareise macht, der ausdrücklich die Hotspots sehen will und das möglichst günstig. Die Einheimischen fahren mit einem Golf nach Purros und zu den Epupa Falls. Den Hoanib, im Hartmannstal bis an den Kunene und von Nord nach Süd durch den Khaudum fährt man damit natürlich nicht. Aber all das steht bei Erstreisenden üblicherweise nicht auf der Agenda. Sich mit einem 4x4 besondere Gegenden zu erschließen, bedeutet auch, mit einem 4x4 umgehen zu können, was bei Erstreisenden aus Europa üblicherweise nie der Fall ist. Für die sind die 5km Sand zum Sossusvlei schon heftiges Offroad.
Die typische Einsteigerrunde mit den Highlights in Namibia geht auch mit einem PKW ohne 4x4. Ja, natürlich bedeutet das Kompromisse. So wie die Unterkunft für 100 Euro auch einen Kompromiss gegenüber der Unterkunft für 200 Euro bedeutet. Und beim Hilux mit Camping-Ausstattung für 100 Euro/Tag muss man auch kräftige Abstriche im Vergleich zu einem LC mit Luxus-Camping-Canopy für 200 Euro/Tag machen. Wus ist ganz sicher nicht so naiv, als der er glaubt, die Reise für 5.000 Euro/Person mit Geheimtipps aus dem Forum für 1.500 Euro/Person machen zu können. 14 Tage für 1.500 Euro/Person sind aber immer noch machbar - mit entsprechenden Abstrichen.
Früher haben die Leute mit einem alten Mercedes-PKW oder auch PKWs von Peugeot die Sahara durchquert. Die Autos wurden anschließend im Sub-Sahara-Afrika verkauft und das hat den gesamten Trip refinanziert. Experten, die erst vor 5 oder 10 Jahren das Reisen entdeckt haben, wüssten heute sicher auch "definitiv", dass eine Sahara-Durchquerung ohne 4x4 und Bodenfreiheit gar nicht machbar ist.
Grüße, Thorsten