BB82Themenstarter59 Beiträge · seit 201821. Nov. 2022 · #41Oh man, jetzt habe ich Panik verbreitet, das war nicht Sinn der Sache… Ich möchte und kann niemanden etwas raten, ist alles so individuell.
Bei uns waren einfach Unterkünfte für falsche Zeiträume gebucht, Camps woanders als besprochen (ich hatte die Buchung tatsächlich unter Zeitdruck zugesagt, ohne den exakten Standort zu kenne und dann war es eine Stunde Fahrt an den Fluss statt „10 minutes“). Das Auto hatte Probleme, Batterie schwach, Loch im Kühler (das natürlich irgendwas komplett gerissen ist und nicht „geht schon“ „sondern fährt nicht mehr“ war, Subtank kam runter - das kann passieren bei den Strassenverhältnissen, hier war dann aber niemand erreichbar und es gab keinerlei Lösungspläne, als dann mal jemand erreichbar war. Lösung dann, in die Werkstatt der Balloon Safaris fahren und da rumstehen und bitte möglichst wenig reparieren wegen Kosten. Ach ja, die Rechnung, wie die wollen wir nicht übernehmen… Und da standen wir sehr viele Stunden und haben mehr als zwei Tage Serengeti verloren. Gebühren fielen ihnen dann fürs Oneway fahren natürlich doch noch welche ein und bitte nochmal Bargeld mitgeben für diverses… Die Kommunikation nach Buchung sehr sehr schleppend. Bis zum letzten hatten wir keine Location/Anfahrtsbeschreibung für das letzte Camp, das kannte auch kaum einer vor Ort, das kostet wahnsinnig viel Zeit und Energie, die ich gerne mit Zebras anschauen zubringen würde. Bei ausgeschaltetem Motor am liebsten mit einer guten Chance, dass das Auto danach wieder anspringt. Habe ich erwähnt, dass die Handbremse uns an Tag 1 schon rückwärts den Hang runter befördert hatte, zum Glück nur in den Busch? Natürlich an Tag 2 erstmal in Arusha beim Mechaniker rumgestanden, wie noch so oft irgendwo.
Ich kann mit unvorhergesehen Ereignissen in Afrika gut leben, irgendwas passiert immer, aber „wir sind ein small Business, ihr die reichen Touristen, zahlt doch eure Reparatur selber“, Falschaussagen und Co. und haben eben einen faden Beigeschmack hinterlassen. Wir haben das Auto bei Übernahme (gab auch keine Erklärung zu irgendwas und Papiere nur auf Nachfrage) gecheckt und haben uns sicher mit zu viel „passt schon“ und „ist normal so“ abspeisen lassen. Hatten ja auch keine Auswahl, stand ja nur ein Auto da… Dafür ist das Auto natürlich günstig und stark und fährt sich super, ich kann nicht raten, dort nicht zu buchen, aber würde mich vll nächstes Mal für eine der bekannten und im Forum besprochenen größeren/erfahreneren Vermietungen kümmern.
BB82Themenstarter59 Beiträge · seit 201821. Nov. 2022 · #42@Joachim: Permits klappen am Ende, ihr braucht ja eh nur Krater vorgebucht. Dauern aber und benötigen mehrere Nachfragen. Lasst euch schriftlich die Daten bestätigen und checkt überall am besten gegen.
Sadie1'835 Beiträge · seit 201521. Nov. 2022 · #44Ach wie ärgerlich dass ihr soooo viele Probleme hattet. Das braucht niemand! Auch ohne Auto Probleme oder Buchungs Probleme ist ja so eine Selbst-Fahrer Reise mit allerlei Stress verbunden.
Ich kann nun auch gut verstehen dass du noch einige Zeit brauchst um all die Probleme auf die Wage zu legen und danach entscheiden kannst wie du es im Forum berichten willst.
Wir alle verstehen dass jede Reise sehr individuell gestaltet ist und auch was einer als Problem ansieht, könnte ein anderer als Abenteuer empfinden. Ging uns auch so in Kenya. Und ich muss sagen, je mehr Zeit vergeht, desto mehr rücken die Negativen Erinnerungen in den Hintergrund und die enormen Tier Sichtungen sind das an dem wir uns immer freuen werden. Hoffentlich wird das bei euch auch so, aber nun so kurz nach der Reise ist halt alles noch sehr roh und nach.
@Joachim ich verstehe gut dass du nun sehr verunsichert bist. Wir haben für 2 Reisen durch Nord Tanzania einen alten Landrover bei Nathan von Serengeti Select Safaris gemietet. Der hat ein Safari Business in Arusha. Es ging auch einiges schief, aber ich glaube nicht in dem Maas von Barbara und Nathan ist ein sehr fairer und ehrlicher Mensch um Business zu machen. Auch war die Betreuung durch ihn und durch ein mitgegebenes Telefon sehr gut.
Falls du meine zwei Berichte noch nicht kennst, sind die in meiner Signatur zu finden.
Good luck!
Liebe Grüsse von Katrin
BB82Themenstarter59 Beiträge · seit 201821. Nov. 2022 · #45@Karsten und genau daran habe ich mich erinnert und selbstverständlich bei Übergabe explizit darauf angesprochen. Hab mich dann mit „klar funktioniert die“ und dem genervten Augenrollen zwischen Fahrer und meinem Mann abspeisen lassen, das nehme ich klar als meinen Fehler. Dass sie aber so absolut gar nicht funktioniert, dass das Auto nicht am Hang gewendet werden kann (Arusha NP, Baum quer auf Weg), hätte böse ausgehen können. „You won’t need it in Serengeti“ war mir dann nicht Argument genug mit Ausblick auf die Krater-Fahrt, also dürften wir doch die Mechaniker aufsuchen…
Bisschen Pech, bisschen Naivität (was einen ja am meisten nervt, weil man es von Reise zu Reise besser wissen sollte…), aber ganz schön viel Dreistigkeit. Auto sonst gut, starkes Ding für jeden Weg, alt halt, da passiert schon mal das ein oder andere, mir geht’s dann aber schon um den Umgang mit Problemen. Lösungsorientierung, Erreichbarkeit einer „24h emergency number“, Übergabe eines einwandfreien Autos („needs a lot of water because hot“ heißt fettes Loch im Kühler und nicht erst seit gestern)… Ich wollte ja nicht meine Kohle zurück oder einen Drink aufs Haus, sondern wissen, wie es weiter gehen soll. Keine Reaktionen, Schulterzucken… Wie gesagt, alleine in der Serengeti 2 Tage verloren und in der Sonne neben Mechanikern rumgestanden statt Gamedrives. Dann noch über Geld diskutieren von meiner Seite, finde ich nicht ok (selbstverständlich haben wir Trinkgelder gegeben und auch auf nem Parkplatz schon von anderen Mechanikern nach Feierabend Hilfe bekommen - es war ja niemand erreichbar bei AK - und auch hier gut bezahlt)
JOJoachim6012 Beiträge · seit 202222. Nov. 2022 · #47@Barbara: du hast bei uns keine Panik ausgelöst, mir ist lieber wenn ich bei so einer Safari vorgewarnt bin und dadurch z,B. bei der Auto Abnahme das Fahrzeug umfangreicher checken werde.
Ich kann mir auch vorstellen, dass ihr der Hauptsaison geschuldet mehr Probleme hattet, viele Fahrzeuge im Einsatz, kaum mehr Wartungsarbeiten, etc.
Ab Mitte Januar dürfte nicht so viel los sein und wir haben auch relativ viel Zeit, hoffentlich haben wir mehr Glück mit dem Anbieter.
Ob wir über Stey's Unterkünfte anfragen, müssen wir uns noch überlegen.
Vielen Dank für die schnelle Info.
@Katrin, wir haben deine Berichte gelesen, sehr Interessant.
LG
Joachim
BB82Themenstarter59 Beiträge · seit 201815. Sept. 2023 · #49So. Ich habe mich abgeregt, nochmal dicke Corona gehabt und die x-te Umstrukturierung im Job überstanden. Natürlich juckt es mich das Afrika-Fieber wieder in den Fingern. Aber hier erstmal der lang versprochene Bericht:
FLÜGE
26.09. Anreise über Nacht mit Lufthansa nach Frankfurt und weiter mit Eurowings Discovery. Nichts zu bemängeln, alles gut geklappt, gegen 6:50 Uhr morgens sind wir gelandet.
10.10. Inlandsflug Kogatende - Sansibar mit Flightlink. Zubringer kam halbwegs pünktlich, beim Umstieg hat man uns dann knapp 4 Stunden warten lassen ohne Info. Aber wir waren ja im Urlaub. Sogar unser Hotel war verwundert und hat nachgefragt, wir hatten ja einen Fahrer gebucht. Aber auch die konnten keine Infos von der Fluggesellschaft bekommen, wann es denn nun weiter geht. Am Ende eben 4 Stunden später als geplant.
16.10. Rückflug mit Edelweiß Air ZNZ-ZRH, mit Lufthansa weiter. Viele Stunden Verspätung der LH nach München, für 50 min Flug natürlich ärgerlich.
Gepäck kam immer mit, Ein-/Ausreiseprobleme gab es auch keine.
AUTO
Gebucht bei Adventure Kaskazini. Wir hatten viel Pech, siehe meine Beiträge weiter oben. Das Peck hat uns neben Geld auch Tage gekostet. Ich würde hier nicht noch einmal buchen. Einweg war aber möglich und würde ich sofort wieder buchen, wurde uns von anderen Vermietern allerdings auch angeboten (wirkte hier aufs erste deutlich teurer - am Ende sollten wir aber nochmal zwei komplette Tankfüllungen, Eintritte und Übernachtung für den Fahrer und div. andere Sachen in bar zum vereinbarten Betrag on top zahlen). Auto dreckig und heruntergerockt, jede Menge Baustellen. Keine Erreichbarkeit in Notfällen, keine Lösungspläne, nein, sobald etwas passiert, würde ich hier kein Auto mehr gebucht haben wollen. Dass wir nicht komplett ohne Auto dastanden, haben wir ausschließlich Guides, Mechanikern nach Feierabend und engagierten Balloon Safari Verkäufern (natürlich haben wir die Safari dann auch dort gebucht, ohne Auto hatten wir in der Serengeti ja eh nichts zu tun) zu verdanken. Inzwischen nehmen wir viel mit Humor, aber meinen Traum, die Serengeti, so eingeschränkt zu erleben, treibt mir noch immer Tränen in die Augen.
ÜBERNACHTUNGEN
27.-29.9. Mount Meru Game Lodge: Sehr hübsch, wir hatten das letzte Häuschen in der Reihe. Alle sehr freundlich, Essen schmackhaft, Zimmer sauber und Wasser warm. Blick aufs Wasserloch mit einigen Tieren auf der Anlage. Für uns perfekt zum Ankommen, Runterkommen und einen Tagestrip in den Arusha NP.
29.9.-2.10. Tarangire Safari Lodge: Fantastisch, wunderschön, wow. Ausblick übers Flussbett, Tiere im Camp, Zelt mit allem drum und dran. Essen lecker und ausreichend. Hier würde ich, wie so viele andere Foris, sofort wieder hin. Auch der Park war sehr schön.
2.-4.10. Ngorongoro Serena Safari Lodge: Große Lodge mit vielen geführten Reisegruppen älterer Generation, die am Buffett durchaus gut zuschlagen und trotzdem eher mies gelaunt waren. Ich habe die Guides hier nicht beneidet, auf der Weiterfahrt zur Serengeti steigt die Stimmung sicher auch nicht. Wir haben die Lodge wegen Zimmer (wow, Balkon mit Ausblick in den Krater) und Lage gebucht und sind nicht enttäuscht worden. Unsere junge Kellnerin in Ausbildung war sehr nett und fasziniert von Selbstfahrern. Wir hatten es am Abreisetag nicht eilig und uns noch gut nach einem späten Frühstück nach Gruppen-Abreise mit vielen hier unterhalten. Normale Hotelzimmer, alles sauber, warmes Wasser und sogar ganz leckeres Essen in großem Hotel-Buffet-Stil mit einer afrikanischen Hautspeise (die mussten geordert werden) zur Auswahl. Würden wir wieder buchen.
4.-7.10. Osero Serengeti Tented Camp (Seronera): Ja, sofort wieder. Gerne länger. Hier hatten wir leider den Totalausfall unseres Autos (erst Kühlerriss, dann Tank abgebrochen) und konnten daher die Zelte genießen. Diese waren zum Glück sehr schön, auch die Location. Essen Durchschnitt wie in allen Zeltcamps, Nachtruhe abhängig von der Feierlaune der restlichen Urlauber. Lage top, Wasser auf Bestellung auch warm verfügbar, bequeme Betten, immer ein paar Zebras zum Gucken vorm Zelt.
7.-8.10. Lobo Wildlife Lodge: Als Zwischenübernachtung ok, aber ich würde es nächstes Mal lieber vermeiden. Wahnsinnig zugige feuchte Zimmer in schlechtem Zustand, es handelt sich um eine herabgewirtschaftete Hotelanlage. Da unser Auto nur notdürftig repariert war, konnten wir keine Gamedrives machen und waren auf direktem Weg hier hin gefahren, nachmittags angekommen, man war sehr verwirrt. Unsere Buchung wurde auch nicht gefunden, ich hatte natürlich alle Bestätigungen ausgedruckt dabei. Ja, die Buchungsnummern kennt man nicht, man würde uns schon ein Zimmer geben, aber müssen wir halt neu bezahlen. TIA – this is Africa, wir konnten es lösen. War aber die unfreundlichste Unterkunft auf der ganzen Reise, auch keine schöne Aussicht oder leckeres Essen, Flair, nichts erwähnenswertes. Es gab einen Pool, der war ziemlich dreckig und komplett ausgestorben, aber die Aussicht von hier war hübsch. Sonst wirkte die Anlage als entweder im Aufbruch oder die beste Zeit hinter sich, irgendwas dazwischen.
8.-10.10. Mara Heritage Camp (Kogatende): Über unseren Autovermieter gebucht, da gab es aber scheinbar ein Missverständnis mit den Zeiten (wir haben die Bestätigung für die richtigen Daten natürlich wieder ausgedruckt dabei). Lässt man so nicht gelten, bevor hier irgendwas passiert, muss erstmal der Manager kommen. Der reiste irgendwann an und war erstaunlich schlecht gelaunt (während ich schon 45 min vorm Check-In-Zelt saß und mit Afrika-Humor ausgestattet davon ausgegangen bin, dass sich auch das löst). Hätte man jetzt den Autovermieter einfach mal erreicht, hätte man das klären können. Aber wir erinnern uns, da ist ja niemand erreichbar, auch nicht auf „24h emergency number“. Knapp 2 Stunden später hat der Manager dann dort jemanden erreicht und ins Telefon gebrüllt. Was auch immer. Wir durften dann einchecken. War eher ein Low-Light unserer Reise, aber die Zelte waren Regen- und Mücken dicht und kaltes Wasser reicht auch zum Duschen. Leider recht dreckig, Essen haben wir aufs Nötigste beschränkt. Irgendwie war hier niemand so richtig motiviert oder gut gelaunt, man daddelte lieber auf dem Handy rum.
Das schlimmste war tatsächlich die Anreise, da die Location völlig falsch in alle Karten eingetragen ist und wir auf tägliche (kein Scherz) Nachfrage nach GPS Daten am Vortag der Anreise diese erst erhalten haben – die waren auch falsch. Und das allerschlimmste: das Camp ist eine Stunde vom Fluss entfernt, wurde uns also völlig falsch verkauft (Lage am Fluss in Flughafen-Nähe). Für das Geld hätte ich in der Lage auch andere Zelte bekommen, hier wurden wir vom Autovermieter klar ver***. Ich hatte es im Gefühl, als ein Kontakt zum Camp nicht möglich war und der Vermieter uns keine GPS Daten geben wollte, aber hinterher ist man ja immer schlauer.
Falls jemanden interessiert, wie wir schließlich an diese völlig unsehenswerte Ecke der Serengeti gekommen sind: Ich stand den Tränen nahe (mein Mann saß bockig im Auto und natürlich war ich Schuld, weil ich es ja gebucht hatte und bla bla, man streitet sich ja gerne bei sowas) im Arbeiter-Camp einer Luxus-Lodge. Die haben den Chef gerufen. Der uns noch die Lodge gezeigt und ein Kaltgetränk gereicht und dann hat der Chef-Guide angeblich eh sein neues Safariauto Probe fahren wollen und es gar keine Umstände gemacht, dass er uns zu unserem Camp bringt und man möchte bitte auf keinen Fall Geld dafür. Ich bin dem Siringit Migration Camp dafür sehr dankbar. Sollte ich im Lotto gewinnen, hier komme ich hin.
10.-16.10. Zanziblue: Toll. Genau das, was wir gebraucht haben. Wir hatten zunächst ein Zimmer im Erdgeschoss direkt am Pool, das war recht dunkel und laut. Mit Familie/Kids sicher top. Wir haben um einen Wechsel um ein Zimmer im ersten Stock gebeten, sobald eins frei würde und das war für uns perfekt. Meerblick vom Balkon, ausschlafen, Rückzugsmöglichkeit ins Zimmer, wenn’s zu viel Action am Pool war. Nicht der schönste Strand, viel Seegras und -igel, aber das wussten wir vorher. Wir waren trotzdem täglich im Meer zum Erfrischen und es war wunderbar. Keine Party-Ecke, keine langezogenen Sansibar-Werbestrände. Ein junges Paar ist deshalb nach einer Nacht abgereist. Für Safari-Nachklang und dösige Tage war es für uns perfekt. Wir haben sogar all die geplanten Ausflüge einfach sein lassen und haben auch für die letzten drei Nächte hier verlängert statt umzuziehen. Das Essen im zugehörigen Restaurant war so fantastisch und vielfältig mit Blick aufs Meer von der Restaurant-Terrasse, auch abends hat es uns nicht weggezogen. Eine 100% Weiterempfehlung.
BB82Themenstarter59 Beiträge · seit 201815. Sept. 2023 · #50Ich würde es natürlich wieder machen, habe an ein paar Stellen sicher wieder dazu gelernt. Aber jetzt zieht's mich erstmal nach Botswana, glaube ich..
BB82Themenstarter59 Beiträge · seit 201818. Sept. 2023 · #53Ist ja alles immer eine Erfahrung wert, irgendwie. Die besten Geschichten schreibt Afrika... Wusstet ihr zum Beispiel, dass man undichte Kühler mit Elefantenkacke stopfen kann? Rohes Ei geht noch besser, das kocht sich quasi ans Leck an. Hatten wir nur leider nicht, also ersteres gelernt. Auch, was man mit Drahtstücken (die liegen ja leider öfter mal am Wegesrand) so alles am Auto kurzfristig wieder aufhängen kann (Reservetanks zum Beispiel). Und dass das erste Bauchgefühl stimmt. Egal ob das "plop plop plop" ein platter Reifen ist, der Tropfen unterm Auto nicht "normal beim Diesel" oder "der braucht viel Wasser, weil es heiß ist und ihr müsst da einfach jeden Tag viel nachschütten" ein kaputter Kühler.
Ich komme definitiv wieder nach Tansania und dann bin ich mal wieder besser vorbereitet. Und habe jetzt genug Notfall-Guide-Telefonnummern, dass ich eine ganze Safari-Agentur eröffnen könnte 😄
Nach einem viel zu entspannten Kalahari-Trip und Abenteuer in Tansania, geht es jetzt im November spontan irgendwo hin. Mein Herz schlägt für Botswana, dem ich nach einer Camper-Katastrophe in 2018 (Avis Safari Rentals, quasi alles kaputt aber bevor wir losgefahren sind - ehrlich!) einen erneuten Besuch versprochen habe. Und da buche ich jetzt bei Bushlore, da gibt's wenigstens mehrere Anlaufpunkte und Austauschautos. Aber an der Planung lasse ich euch dann gesondert teilhaben 🤪
BB82Themenstarter59 Beiträge · seit 201818. Sept. 2023 · #56Sadie schrieb:Wir sind gerade vom Moremi zurück heute. Ich würde keinem raten den Moremi im November zu besuchen da er nun schon jetzt so trocken war dass man Wasser und Lagunen suchen musste. Die Chobe Riverfront und die Khwai Gegend waren noch ok da eben Flüsse sind. Hingegen der Boteti floss nicht und es waren nur drei gepumpte Pfützen übrig.
Ich würde bis nächstes Jahr warten wenn es hoffentlich wieder mehr Wasser haben wird.
Das ist natürlich meine Meinung aber andere die dort sind und waren, können auch was dazu sagen.
Liebe Grüße von Katrin
Eieiei... Da werden wir überall vor Regenfällen im November gewarnt (Pans, Cotton Soil, auf jeden Fall Auto mit Schnorchel für den Moremi...) und dann sagst du sowas. Wir waren 2018 nur nach Namibia durch den Caprivi bis zum Chobe (Savuti/Linyanti/Ihaha), da war's gut, aber wir natürlich auch fast nur direkt am Wasser.
Aber für drei Wochen ist das dann schon arg wenig, auf den Boteti hätte ich mich schon irgendwie verlassen (der wird für "beste Reisezeit ab November" sogar schön beworben). Aber gut, ich bin immer dankbar für Offenheit, dann ist es wohl doch eine Überlegung wert, das auf nächstes Jahr zu schieben. Ist wahrscheinlich auch Glückssache, dann gerade die richtige Zeit zu erwischen, so langes Vorplanen kenne ich doch gar nicht 🙄 Ich starte mal eine Fragerunde mit unserer Touridee, was die aktuell Reisenden und Gereisten so meinen. Dann doch Sambia zu den Fledermäusen oder Malawi... Ach, ich mag halt bitte einen Camper und zwei Hippos und ein paar Tokos und Erdmännchen und Sternenhimmel statt Elektrozaun.
BB82Themenstarter59 Beiträge · seit 201818. Sept. 2023 · #57Ich komme definitiv wieder nach Tansania und dann bin ich mal wieder besser vorbereitet. Und habe jetzt genug Notfall-Guide-Telefonnummern, dass ich eine ganze Safari-Agentur eröffnen könnte 😄
Mit den Erfahrungen, die Du jetzt gemacht hast: Bei Dir würde ich sofort buchen!
😎
LG aus HH
Karsten
Na aber gerne doch. Aber bei meinem Glück mit Autos (hey, ich fahre die nicht kaputt, da fehlen dauernd Teile oder haben Löcher drin), überleg's dir gut. Autos reparieren und kochen und backen mit minimalster Camper-Ausstattung kann ich dafür ganz gut inzwischen. Vielleicht wäre das mal meine Nische, so als Reisebegleitung mit der ein oder anderen Lagerfeuergeschichte und unerschütterlichem TIA-Humor.