KornadoThemenstarter327 Beiträge · seit 202009. Jan. 2022 ·
Hallo liebe Foris, mein Name ist Peter, bin wohnhaft im Saarland, und habe mich nun entschlossen, nach mehrjährigem Lesen und Informationen sammeln, mit meinem Reisebericht selbst etwas beizutragen. Zu Beginn stand 2013 eine Südafrika Reise, die sich meine Lebensgefährtin sehnlichst gewünscht hatte. Ich, ohne Fernreiseerfahrung, begann drauf los zu planen, es war nur klar, dass es eine Individualtour sein musste, ohne jeglichen Gruppenzwang. Es klappte dann auch alles im Großen und Ganzen, nur ein großes Malheur passierte: Wir wurden vom Afrika Virus erfasst und nicht mehr losgelassen. Die weiteren Ziele waren/werden dann: 2014 Südafrika: Waterberge, Kruger, Basotho 2016 Namibia/Südafrika: Namib, Lüderitz, KTP 2017 Südafrika: Kapstadt, Kruger 2018 Namibia/Botswana: Moremi, Chobe, Caprivi, Etosha 2020 Namibia: Namib, Khaudum, Caprivi, Etosha 2021 Namibia: 2022 Südafrika: Karoo, Garden Route, Kapstadt 2023 Namibia/Botswana/KTP
30.10.2021 ANREISE NACH KAPSTADT Unterkunft: Hotel Verde Cape Town Heute geht es endlich los. Ein komplettes Jahr Planung, Umplanung, neue Corona Regeln wieder umplanen… Ich muss mich vorab schon einmal für Ihre Geduld mit mir bedanken bei: Sigi vom Tamboti Guesthouse, hier startet und endet immer unser Namibia Aufenthalt. Peter Weber, Zimba Adventures, für seine Unterstützung und Hilfe bei der Besorgung von Permits und Mietwagen
Um 2:30 Uhr kommen Anne und Steffen und nehmen uns, Beate und Peter, samt Gepäck mit nach Luxemburg zum Flughafen. Um 4:00 Uhr treffen wir dann die beiden weiteren Mitreisenden, Sabine und Rolf, pünktlich zum einchecken. Mit der KLM geht es dann nach Amsterdam. Wir mussten diesen umständlichen Anreiseweg wählen, da wir alle noch ein Guthaben aus der stillgelegten KLM Verbindung nach Windhuk besaßen.
3,5 Stunden zum Weiterflug nach Kapstadt. Ankunft um 22:15 Uhr, alle Einreiseformalitäten waren schnell erledigt, nur der abgemachte Hoteltransfer war nicht vor Ort. Kurzer Anruf im Hotel, 20 Minuten später kam das Shuttle. In der Zwischenzeit nervten einige Uber Fahrer total, nach 20 Stunden ohne vernünftigen Schlaf waren wir ziemlich angefressen. Warum heißt nein nicht einfach nein… Übernachtung im Hotel Verde direkt am Flughafen. Günstiges und gutes Hotel, prima Frühstück.
31.10.2021 KAPSTADT NACH WINDHUK Unterkunft: Tamboti Guesthouse Um 10:45 Uhr geht unser Flug mit Airlink nach Windhuk. Vorher ist jede Mange Geduld beim Einchecken gefragt. Wir sind 2,5 Stunden vor Abflug an den Airlink Schaltern, aber für fünf abgehende Flüge sind gerade einmal drei Schalter geöffnet. Irgendwann kommen wir dann auch in unseren Flieger, und zu unserer Überraschung ist dies einer der angenehmsten Flüge der letzten Jahre. Pünktliche Ankunft in Windhuk, das neue Teminal ist gelungen, wir kommen sehr schnell durch die diversen Kontrollen und unser Fahrer von Classic Car Rental erwartete uns schon zum Transfer. Bei Peter Kehrer treffen sich dann die drei Peter’s (Peter Kehrer, Peter Weber, und meine Wenigkeit) zur Übergabe der Mietfahrzeuge. Alles so problemlos wie immer. Dann geht es um die Ecke zu Sigi und Berti ins Tamboti Guesthouse. Hier beginnen und beenden wir immer unseren Namibia Aufenthalt. Wir werden wieder ganz lieb empfangen und beginnen den Urlaub beim ersten Tafel und Savannah auf der Terrasse. Zum Abendessen, wie immer, Joe’s Beerhouse.
01.11.2021 VON TAMBOTI NACH MIRABIB Unterkunft: Mirabib Campsite Nach dem Frühstück geht es endlich wieder auf die Pad.
Heute wollen wir bis Mirabib. Die Permits hat uns im Vorfeld Peter Weber besorgt. Zuerst müssen aber unsere Wagen bestückt werden. Dies geschieht mittels Power Shopping im Spar der Grove Mall. Natürlich passiert uns dann wieder genau dasselbe wie im letzten Jahr: wir verfahren und in der Großbaustelle. Ein freundlicher Namibier bemerkt unser Suchen und geleitet uns aus der Stadt Richtung Kupferberg Pass. Das nenne ich Hilfsbereitschaft. Diesmal geht die Fahrt zum ersten Mal über den Gamsberg Pass. Die Aussicht dort ist auch toll, aber kein Vergleich zum Spreetshoogte Pass.
Die Fahrt nach Mirabib ist landschaftlich schön, die Pad ist super geschoben. Einen Zwischenstopp legen wir zu einem Besuch des Henno-Martin und Hermann-Korn Shelters ein. In dieser Landschaft erschließt sich einem erst richtig die Dimension des Beschriebenen im Buch.
Die einzelne Berge der Namib-Naukluft rücken immer näher und gegen 17:00 Uhr kommen wir in Mirabib an. Wir beziehen hier Campsite Nr. 5 mit einem Schattenunterstand.
KornadoThemenstarter327 Beiträge · seit 202010. Jan. 2022 ·
02.11.2021 VON MIRABIB NACH SWAKOPMUND Unterkunft: Desert Breeze Lodge 6:00 Uhr aufstehen, ein kühler Morgen mit herrlichem Sonnenaufgang.
Frühstücken, zusammenpacken und um halb acht geht es dann zur nächsten Etappe. Wir fahren ein kleines Stück den Weg zurück und biegen dann in Richtung Setra Pan ab. Dort dann eine böse Überraschung, von der ich im Forum nichts gelesen habe. Die Windanlage und Wasserstelle sind total zerstört. Wie viele Tiere gingen dadurch wohl zugrunde?
Weiter geht es zu unserem nächsten Zwischenziel, der Garob Mine, ein zu Beginn des 20. Jh. aufgegebener Kupfer Tagebau. Es liegen noch tausende Bohrkerne von Erkundungsbohrungen auf dem Gelände herum. Diese Mine fällt unter die Kategorie „Lost Places“ .
Weiter führt uns unsere Strecke entlang des Kuiseb Flussbettes
und ca. 40 km vor Walvis Bay hat uns die Zivilisation wieder.
Wir nehmen wieder am Straßenverkehr teil, naja so ca. ein Auto pro Viertelstunde, und fahren bis Swakopmund weiter, spazieren über die Strandpromenade und trinken lekker Bier mit Fish und Chips im Brewer & Butcher. Schönes Lokal mit toller Terrasse und angenehmen Service.
Um 16:00 Uhr erreichen wir unsere Unterkunft. Ein herrliches Anwesen mit toller Aussicht von jedem Haus auf die Dünenlandschaft, parkähnliche Gartenanlage vor dem Anwesen.
KornadoThemenstarter327 Beiträge · seit 202011. Jan. 2022 ·
03.11.2021 SWAKOPMUND Unterkunft: Desert Breeze Lodge Steffen’s Kühlschrank hat den Geist aufgegeben. Ein Anruf bei Peter Kehrer genügt und in Swakopmund wird das Gerät in einem Explorerladen getauscht (super Service). In der Zwischenzeit, bis wir den Wagen wieder abholen können, besuchen wir die Stadt. Stadtrundgang in Swakop, bei herrlichem Sonnenschein, soll ja nicht immer so sein, inkl. Sonnenbrand
Crowned Cormoran_Kronenscharbe
Besuch der Adler Apotheke zwecks Sodbrennmedikament.
Danach ein kleiner Lunch (Kürbissuppe) in der alten Brauerei beim Museum.
Auto wieder abholen und noch für den nächsten Tag volltanken, im Spar mit Treuepunkten einkaufen (Steffen meint dafür bekommen wir später einen handzahmen Pavian) und wieder zurück zur Unterkunft zu einem Sundowner mit Wüstenpanorama. Die restlichen vier fahren zum Abendessen, das traue ich aber meinem Magen noch nicht zu. Morgen müssen wir diesen schönen Fleck wieder verlassen. + Die Unterkünfte hier sind unbedingt zu empfehlen. Im Bett liegen mit Wüstenblick, das hat Mann/Frau nicht alle Tage. + Sehr freundliches Personal + Tolle Wohneinheit mit einem Schneckenhaus Duschtempel
KornadoThemenstarter327 Beiträge · seit 202011. Jan. 2022 ·
Hallo liebe Foris,
kann mir jemand helfen? Wie funktioniert der Seitenumbruch bei meinem Reisebericht? Vom vielen scrollen bekomme ich ja eine Arthrose in den Finger. Schon mal Danke Peter
KornadoThemenstarter327 Beiträge · seit 202012. Jan. 2022 ·
04.11.2021 VON SWAKOPMUND ZUR SPITZKOPPE INKL. KHAN-RIVERBED-4x4 TRAIL Unterkunft: Spitzkoppe Rest Camp
Heute müssen wir die herrliche Desert Breeze Lodge nach dem Frühstück verlassen.
Um 08:00 Uhr geht es los zur nächsten Tagesetappe. Auf der C28 fahren wir bis zur Verzweigung mit der D1991. Wir folgen der D1991 bis zur herrlichen Landschaft des Moon Valley, was für ein Ausblick am frühen Morgen. Leider ist es noch etwas bewölkt, aber wird dann doch besser.
Es blieb auch noch zeit beim Staunen, um ein Vögelchen zu beobachten Tractrac-Chat - Oranjeschmätzer
Weiter geht es dann zur Goanikontes Farm zu Kaffee und Kuchen, híer waren wir zu Beginn die einzigen Gäste und es ist im Gegensatz zu einigen Forumsberichten total ruhig und schön.
Maskenweber
Nach unserem zweiten Frühstück
biegen wir dann von der D1991 ab auf den Khan Riverbed Trail, ein landschaftlich schöner 4x4 Trail ohne größere Schwierigkeiten.
Unterwegs besichtigen wir noch die Flintstone Caves. Leider war von Barney Geröllheimer nichts zu sehen, hätte hier genügend zu tun.
Wir wollen über die Old Copper und Old Khan Mine dann vom Trail zur B2 fahren, um etwas Zeit zu sparen. Leider ist die Ausfahrt nach ca. 2km durch ein großes Tor mit ebenso großem Schloss versperrt, also wenden und wieder ins Riverbed. Witzigerweise geraten wir dann mitten in der Einsamkeit in eine Polizeikontrolle. Ein ziviler Inspektor zeigt uns seine Dienstmarke und fragt uns ob wir irgendein Fahrzeug gesehen hätten, sie wären auf der Suche nach Wilderern. Leider können wir ihm nicht weiterhelfen, uns ist auf dem gesamten Weg noch kein Wagen begegnet, aber er kann uns helfen, nämlich den Weg zur nächsten Ausfahrt erklären. Der Rest über die B2 war dann im Gegensatz zum Trail richtig unwirklich und ich war dann froh wieder auf eine Gravelroad abzubiegen. Dann tauchte irgendwann die Spitzkoppe vor uns auf, majestätisch.
Vor der Spitzkoppe auf die D1925 abbiegen, unterwegs noch Feuerholz besorgen, dann an der Reception einchecken, freie Platzwahl, aber fast keine freien Plätze, dann aber doch auf Campsite 11a aufgeschlagen. Ein schöner, großer Platz für 3 Fahrzeuge.
Wunderschöner Sonnenuntergang mit entsprechendem Sundowner. Zum Abendessen dann Gemüse-Potije, Hähnchengeschnetzeltes und Boerewoors und viel Spaß bis Mitternacht Zum ersten Mal habe ich mich in der Sternenfotografie versucht, ist noch arg ausbaufähig.
KornadoThemenstarter327 Beiträge · seit 202014. Jan. 2022 ·
05.11.2021 VON DER SPITZKOPPE NACH OMANDUMBA Unterkunft: Omandumba Rest Camp
heute mal eine gemütliche, kurze Etappe von der Spitzkoppe zur Omandumba Farm, so glauben wir.
Vorher besichtigen wir in der Frühe das Gebiet der Spitzkoppe. Wir fahren rund um das Bergmassiv zum Parkplatz in der Nähe des Rock Arch, einer großen Steinbrücke, deren Dimensionen erst nach dem Hochkraxeln und Bildern mit ein Massstab deutlich werden.
Wir wandern noch etwas herum und fahren dann zum Frühstück und Packen zurück zum Stellplatz.
Weiterfahrt dann nach Omandumba. Eigentlich sollen es mit einer Trailpassage, die ich zur Auflockerung des Programmes beigefügt habe, nach T4A nur 77 km sein, also fahren wir zuerst auf die D1930 und nach ca. 3 km links ab auf eine unbefestigte Pad. Wie sich später herausstellt verpassen wir dann nach weiteren 5 km den nächsten Abzweig und so irren wir orientierungslos weiter durchs irgendwo im nirgendwo, einige Dörfer und Gärten, über eigentlich nicht oder nicht mehr existierenden Straßen bis wir wieder auf der D1930 landen. Sind wir einen schönen Kringel gefahren. Mann fragt nicht nach dem Weg und Frau findet einfach niemanden um zu fragen. So werden dann aus geplanten 77 km locker 120 km. 😎 Der Rest über die D2306, D2315 geht dann ohne Probleme bis Omandumba. An der Rezeption im Biergarten ein entsprechendes Kaltgetränk genossen und danach beziehen wir die Owl-Campsite.
Neben einem Schweizer Ehepaar sind wir die einzigen Gäste. Am Nachmittag wandern wir dann noch auf der Farm ca. 700m bis zum Wasserloch. Leider wegen der Gluthitze keine Sichtung am Wasserloch außer ein Paar Baboons. Es ist in diesem Jahr wirklich verflixt mit Sichtungen, Noch nicht ein Oryx zeigte sich bis jetzt...
KornadoThemenstarter327 Beiträge · seit 202014. Jan. 2022 ·
Omandumba Farm
hier noch ein Paar Bilder. Die Campsite ist sehr schön angelegt mit einem Sanitärblock, der einen großen Felsblock in die Gestaltung integriert. Weiterhin gibt es einen schattenspendenden Unterstand und einen Abwaschplatz. Hat uns allen sehr gefallen und ist weiter zu empfehlen. White-Browed-Sparrow-Weaver - Mahaliweber African Red-eyed Bulbul - Rotaugenbulbul
KornadoThemenstarter327 Beiträge · seit 202016. Jan. 2022 ·
06.11.2021 VON OMANDUMBA NACH GHAUB MIT NERVENKITZEL Unterkunft: Ghaub Lodge Campsite Heute geht es weiter zur Ghaub Guestfarm. Hier waren wir bereits im letzten Jahr, leider im strömenden Regen und auch nur eine Nacht. Da uns die Campsites sehr gefallen hatten und es perfekt in unsere Reiseroute passt, haben wir uns dazu entschieden diese Jahr zwei Nächte hier zu verbringen. Ohne uns zu verfahren gelangen wir zu unserem Zwischenstopp in Omaruru. In diesem schönen Städtchen ergänzen wir unsere Geld-, Getränke- und Essensvorräte. Zum Frühstück geht es danach ins Ongwari Café. Schönes Plätzchen, man kann hier im Garten sitzen, sich von der Morgensonne verwöhnen lassen. Das Frühstücksangebot ist reichhaltig und sehr lecker. Leider müssen wir irgendwann weiter , wir haben noch ein großes Teilstück vor uns. Aber ein Abstecher zu Bwanas Baugebiet muss noch sein. In Ghaub belegen wir alle 3 Campsites, geht nicht anders, da nicht genügend gerade Flächen für zwei Fahrzeuge vorhanden sind, müssen leider zwei später gekommene Gäste an anderer Stelle übernachten. Das ist dieses Jahr das erste Mal, dass die frühzeitige Reservierung von Nutzen ist.
Nach dem Zeltaufbau begeben wir uns zu einer Wanderung auf dem Farmgelände.
Kurz vor dem Wendepunkt der Tour entdecken wir 4 Rhinos, die wir ausgiebig in ausreichender Entfernung und bei günstiger Windrichtung beobachten können. 2 Bullen, ein Weibchen und ein Kalb. Kurz bevor wir aufbrechen wollen bekommen wir noch großes Kino geboten. Der männliche Begleiter geht unvermittelt, zumindest haben wir vorher keine Zeichen erkennen können, und in rasendem Tempo auf den zweiten, Abseits stehenden, Bullen los. So etwas habe ich noch nicht erlebt, ein kleines Beben geht durch den Boden und die beiden knallen mit ungeheurer Energie aufeinander. Da wir nicht in die Schusslinie geraten wollen, müssen wir uns langsam zurückziehen. Das geht alles so schnell, dass ich keine vernünftigen Bilder machen kann, bitte die Qualität entschuldigen, aber Puls und Blutdruck gingen bei dieser Aktion doch etwas hoch. Schade.
KornadoThemenstarter327 Beiträge · seit 202019. Jan. 2022 ·
07.11.2021 GHAUB Unterkunft: Ghaub Lodge Campsite Um 7:00 Uhr sind wir zum Rhino Walk mit Josef verabredet, pünktlich geht es auf dem Weg des Vortages los. Schon nach einer kurzen Wegstrecke kommt uns auf dem Weg der Leitbulle der Herde schlecht gelaunt entgegen und zwingt uns dazu ihm aus dem Weg zu gehen, was wir widerspruchlos hinnehmen.
Gut, dass wir heute einen Guide mithaben. Was wäre gestern passiert?? Auf der Kuhweide treffen wir dann später unsere Herde von gestern.
Nachmittags in der Bar bekomme ich dann aus einem Gespräch des Besitzers mit Lodgegästen etwas über die Schwierigkeiten mit der Wilderei mit. In Ghaub wurden dieses Jahr 3 Rhinos gewildert, in den benachbarten Waterbergen eins. Die Wilderer wurden gefasst und gegen Kaution wieder freigelassen, da sie sonst ihren sicheren Arbeitsplatz in der kanadischen Goldmine verlören. Da kann man nur noch den Kopf schütteln. Die Wilderei führt mittlerweile aus Mangel an Jobs und Einkommen dazu, dass in einigen Farmgebieten der Wildbestand total vernichtet ist, die Folge davon ist, dass die Farmer ihre Zäune erhöhen, um das Wild auf dem eigenen Land zu halten, was dann wiederum in Dürrezeiten das Wild dahinrafft, weil es nicht mehr wandern kann. Deshalb heute ein fleischloses Abendessen mit Nudeln in Tomatensoße
KornadoThemenstarter327 Beiträge · seit 202019. Jan. 2022 ·
08.11.2021 VON GHAUB ZUR RIVERDANCE LODGE
Heute haben wir eine größere Transferetappe vor uns. In Grootfontein tanken wir und kommen dann an dem Abzweig zur Tigerquelle vorbei. Hier haben wir vor zwei Jahren noch gewohnt und Mäuser hat uns hervorragend bekocht (R.I.P. Mäuser). Leider konnte ich damals am zweiten Abend wegen starkem und dauerhaften Nasenbluten nicht mitessen, und ich hatte mir extra von Ihm Zebra gewünscht, da ich mit diesem Wildbret in ZA ziemlich angegangen bin, nach dem Motto: zzZ (ziemlich zähes Zebra). Steffen berichtete mir später, dass der Mäuser es hervorragend hinbekommen hat. Danach die eintönige Strecke nach Rundu, wo wir noch ein paar Lebensmittel einkaufen. Die Riverdance Lodge ist sehr schön direkt am Kavango gelegen mit großen schattigen Stellplätzen zu unserer freien Auswahl. Wir belegen die Plätze 3 + 4 mit einem Deck direkt am Fluss.
Das schöne hier ist, dass man als Campinggast herzlich willkommen ist, das werden wir auch anders kennenlernen. Wunderbares 3-Gänge Menu im Restaurant, nettes Gespräch mit den Schweizer Besitzern. Hierher werden wir wieder zurückkommen und zumindest zwei Tage bleiben.
Hallo War jemand in den letzten Tagen im Damaraland unterwegs, insbesondere Allradtouren zu Desolation Valey? Hat es in der letzten Zeit dort viel geregnet? Wie sind die Tracks weiß jemand näheres aktuell? Planen in drei Wochen dort zu fahren. Bin dankbar für Infos groß
KornadoThemenstarter327 Beiträge · seit 202020. Jan. 2022 ·
Hallo Konni,
schön, dass Du dabei bist. Ich bin froh wenn jemand meine Bestimmungen korrigiert. Mein großes Problem ist meine ausgeprägte rot-grün Sehschwäche, dadurch fälltes oft auch mit den besten Bestimmungsbüchern schwer, alles richtig zu benennen. Danke für die Unterstützung.
KornadoThemenstarter327 Beiträge · seit 202020. Jan. 2022 ·
09.11.2021 VON DER RIVERDANCE LODGE ZUR NAMBWA LODGE
Nach einem herrlichen Sonnenaufgang
und dem Frühstück noch Souvenirs im kleinen Shop der Lodge erworben und dann geht es voller Vorfreude los Richtung Nambwa Lodge. Wir waren schon zweimal im Caprivi, aber bisher noch nicht am Horseshoe. Da wir bisher vom Sichtungsglück noch nicht besonders verwöhnt wurden, erhoffen wir uns hier einige Elefantensichtungen. Der Bericht der Eulenmuckels machte doch schon richtig Appetit In Divundu an der neuen Shell Tankstelle nochmals vollgetankt, danach weiter auf dem Transcaprivi Highway B8. Unterwegs kreuzen in einiger Entfernung 3 Elefanten unseren Weg, aber ansonsten eine ereignislose Fahrt bis Kongola. Hier kaufen wir im kleinen, aber gut sortierten Supermarkt noch etwas ein, vergessen dabei aber, dass wir auf dem kurzen Rückweg zum Kwando Park durch die Veterinär Kontrolle müssen. Scheinbar erinnert man sich an unsere 3 Fahrzeuge und wir passieren ohne Probleme. Am Kwando Parkeingang eingecheckt, die Parkgebühren entrichtet und Luft aus den Reifen abgelassen.
Die Zufahrt zum Camp ist teilweise sehr tiefsandig, aber mit ca. 1,7 bar Luftdruck gut zu meistern. Nur unser Freund ohne Tiefsanderfahrung bleibt zweimal stecken, ist aber weiter kein Problem, wir können Ihn nicht verlieren, er fährt in der Mitte. 😎
Southern Carmine Bee-Eater_Karminspint
Common Reedbuck_Großriedbock
Nach der Ankunft im Camp beziehen wir die reservierte Campsite 1, die schönste Campsite mit ausreichend Platz für drei Fahrzeuge. Es ist schon etwas seltsam an der Lodge sofort abgefangen zu werden, ohne die Chance zu haben unseren gewöhnlichen "Welcome Drink" zu geniessen. Stattdessen werden wir sofort von zwei Mitarbeitern zur Campsite geleitet. Naja. Auf dem Lodgegelände sind Campinggäste scheinbar nicht besonders willkommen.
Nach dem Zeltaufbau verspeisen wir unsere leckeren Teilchen aus Kongola.
Einen winzigen Gast können wir dann auch noch begrüßen. Foamnest Frog - Schaumnest Laubfrosch
Zum Abendessen gibt es Bierhühnchen mit Reis. Nachts etwas Regen.