Matusadona zu Land oder zu Wasser?

18 Antworten · 3'006 Aufrufe · gestartet 28. Juni 2021 von La Leona
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Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200728. Juni 2021 · #1
hallo,
Matusadona ist für mich absolutes Neuland und ich möchte diesen Nationalpark auf unserer nächsten Reise einbeziehen. Zur Zufahrt lese ich überall sie sei sehr schlecht. Das ist für uns kein Problem 😉 Eine Frage an diejenigen die den Park kennen: würdet ihr lieber 3N im Park mit eigenem Wagen sein wollen oder fändet ihr es eine gute Idee dafür 3N mit einem eigenen dafür gemieteten pontoon Hausboot die Gegend zu erkunden?
Falls es an Land sein soll, wo tätigt man denn jetzt die Buchungen? African Parks soll ja seit Ende 2019 den Park managen.

Zu Matusadona steht bei wildzambezi.com etwas über 2 exclusive 9-bed Lodges und exclusive camp sites bei Tashinga. Was muss ich mir darunter vorstellen? Wo sind diese festen Unterkünfte und wie sehen sie aus? Wir sind nämlich 9 Personen, 6 Erw. + 3 Teenagers. Wäre so eine Lodge etwas für eine grosse Familie oder doch lieber mit Hausboot anlegen und vor Ort einen Ranger anmieten für eine oder zwei Fusssafaris? Oder doch besser im Dachzelt auf der Campsite?

Ich bin froh um alle Erfahrungsberichte, zu Land und zu Wasser, sowie tipps wo und bei wem man am besten buchen soll.
leona
Gruss Leona
2'097 Beiträge · seit 200628. Juni 2021 · #2
Hallo Leona,

ich kann nur ein wenig zu deinen Fragen beisteuern. Wir sind 2018 mit dem Auto hineingefahren. Die Zufahrt war tatsächlich anstrengend, aber schon machbar. Für euch sollte sie kein wirkliches Problem darstellen. Im Wald wimmelt es von Tse-Tses, am See sind dann keine mehr.
Wir hatten damals nicht vorgebucht und waren auf der Tashinga Campsite die einzigen Gäste. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es dort jemals ausgebucht ist. Für den Zustand der Facilities war der Aufenthalt inkl. Parkgebühr ziemlich teuer. Trotzdem empfanden wir die Lage auf der Landzunge mit Blick auf den Karibasee als ziemlich exklusiv – vielleicht auch, weil sie durch die anstrengende Zufahrt teuer erkauft war.
Aufgrund der Zufahrt würde ich dort nie weniger als zwei Nächte bleiben. Ob es andererseits gleich drei sein müssen, bin ich mir nicht sicher. Ich könnte mir vorstellen, dass man von der Wasserseite aus mit einem Hausboot verschiedene Ankerplätze anfahren kann und noch flexibler ist. Mal schauen, ob hier noch jemand schreibt, das das schon gemacht hat.

Liebe Grüße
Uwe
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1'068 Beiträge · seit 201328. Juni 2021 · #3
Hei Leona,
meine Erfahrung ist jetzt nicht ganz taufrisch (von 2017), aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sich IM Park wirklich viel verändert hat.

Abgesehen von der Zufahrt - die war damals machbar, wenn auch in wirklich schlechtem Zustand- muss man sich überlegen, für was man das macht. Ich glaube, es waren über vier Stunden für die 80 km.

Das Wegenetz im Park war äusserst spärlich und ebenfalls in super schlechtem Zustand. Da es nichts zu sehen gab, machte auch rumfahren keinen Sinn.
Die Atmosphäre im Tashinga Camp war schön, wegen der abgestorbenen Bäume im Wasser und den dort plantschenden Elefanten am Abend. Ansonsten gab es dort allerdings nichts...und der Zustand des Camps (Sanitär) war äusserst desolat. Die Registrierungsbücher offenbarten, dass ohnehin nur alle paar Tage Besucher kamen.

Was kann sich jetzt durch African Parks geändert haben? Wirklich mehr Touristen sind in den letzten Jahren wahrscheinlich nicht gekommen... fly-in in den Lodges vielleicht. Die Lodge (Rhino Safari) durften wir uns damals jedenfalls nicht anschauen.

Wir sind einen Tag hin, haben einen Abend genossen und sind am nächsten Tag wieder weg. Würde ich es noch mal machen? Eher nicht. Und länger bleiben? Auch eher nicht.

Vielleicht gibt es aktuellere Infos, die von besseren Zuständen berichten. Es würde mich für Zimbabwe und den Matusadona sehr freuen

Gruß
Mabe
1'096 Beiträge · seit 200929. Juni 2021 · #4
Ich kann direkt nichts beisteuern, da wir im April 2019 auf dem Weg über den Chizarira zum Hwange nur vorbeigefahren sind aber dennoch ein paar Hinweise:

Wir haben bei Richard und seiner Frau auf der Maabwe Bay Campsite übernachtet (nebenbei sehr empfehlenswerte Campsite direkt am See) und er war gerade dabei, einen Trip in den Matusadona mit einem MA von Tracks4Africa für den nächsten Tag vorzubereiten. Er kennt den Park ausgezeichnet und fährt von Zeit zu Zeit hin, um Gästen, die danach fragen, eine seriöse Auskunft geben zu können.
Tel: +263 77 697 7446

Ich denke das African Parks den Park hinbekommt und wirklich investiert. Man muss sich nur anschauen, was sie mit Liuwa Plains in Sambia gemacht haben. Wenn das einer gut macht, dann African Parks.

Die Facebook Gruppe "Friends of Matusadona" ist sehr aktuell und gibt einen guten Überblick. Hier wird auch immer wieder der "monthly report" veröffentlicht. Stöber doch mal:
https://www.facebook.com/groups/431036927092147/?ref=pages_profile_groups_tab&source_id=101612347870819

Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

Liebe Grüsse
Guido
1'737 Beiträge · seit 201029. Juni 2021 · #5
Hallo Leona

Unserer Besuch im Matusadona ist nun fast 10 Jahre her.

Da gab es die Ume und Mababala Lodge unweit des Airstrip. Beides waren staatliche Selbstversorger-Unterkünfte im Charme ihrer Erbauung vor vielen, vielen Jahren. Wie sie heute aussehen, keine Ahnung.

Wir waren damals bis "Elephant Point" und "Kings Camp" von Tashinga aus unterwegs und hatten das Glück, den Manager vom damaligen "Muuyu Camp" zu treffen, der uns die Gegend im zugehörigen Concessionsgebiet zeigte. Doch dieses Camp gibt es meines Wissens nicht mehr. Es wird glaube ich von den Eigentümern der Rhino Safari Lodge privat genutzt.

Ich denke die Zufahrt nach Tashinga ist inzwischen repariert, wenn ich es aus dem April Bericht von African Parks richtig verstanden habe.

Wir hatten von Kariba aus noch eine Bootstour zur Sanyati Gorge unternommen, was auch ein sehr schöner Tag war.

Ich weiß, dass das nicht wirklich weiter hilft, weil es zu lange her ist, aber drei Nächte könnte ich es auch heute noch im Matusadona aushalten.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
582 Beiträge · seit 202129. Juni 2021 · #6
Wenn ich vor dieser Entscheidung stehen würde, würde ist sofort die 3 Tage Hausboot machen. Und den Eintrittspreis lieber in einem anderen Park mit höherer Tierdichte investieren. Sicher im Mana, ggf im Hwange oder im Matopo.
zuletzt bearbeitet 29. Juni 2021
1'737 Beiträge · seit 201029. Juni 2021 · #7
@Nyanga auch per Hausboot am Ufer des Matusadona zahlst Du Nationalpark Gebühren, ebenso in der Sanyati Gorge.
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582 Beiträge · seit 202129. Juni 2021 · #8
Da hast du natürlich absolut recht Christa. Hatte ich nicht im Focus gehabt. Aber richtig, es ging ja um 3 Nächte Matusadona.
Ich hab das auf dem Kariba 1999 gemacht und ich habe eher schöne Erinnerungen an den See auf dem ich mit dem Boot unterwegs war als an Tiererlebnisse am Ufer zum Matusadona. Daher gäbe es für mich die Entscheidung. Ich weiß gar nicht mehr wie die Tour gestaltet war, ich glaube die war nicht jeden Tag am Matusadona ..... und Parkgebühren damals war eher vernachlässigbar.
zuletzt bearbeitet 29. Juni 2021
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200730. Juni 2021 · #9
Guten Abend allerseits und vielen Dank für eure wertvollen Antworten. Auch eure ältere Berichte interessieren mich sehr.
Aus den Hinweisen und links von Uwe, Mabe, Guido, Christa und Nyanga kann ich wichtige Details zusammenfügen.
1. Es gibt im Wald viele Tse Tse Fliegen, aber nicht am See.
2. Die Anfahrt dauert an die 4 Stunden für 80km und ist anstrengend für Mensch und Fahrzeug.
3. African Parks ist zur Zeit damit beschäftigt die Wege zum und im Park auszubessern.
4. Dem verlinkten monthly letter von AP entnehme ich die Besucherzahlen von Mai 2021: Visitors to the park had a total of 419 bed nights in May, and a total of 154 accommodated guests, including eight people camping. Also 154 Personen besuchten den Park und verbrachten 419 Nächte im Park, inclusive 8 Camper. Diese letzte Zahl ist doch irgendwie sehr interessant. Von 154 Personen nur 8 Camper?
5. Die Infrastruktur, sprich die beiden Zimpark Lodges Ume und Mabalala waren 2019 immer noch publiziert auf der Preisliste, gemäss aber sie waren schon vor 10 Jahren ins sehr bescheidenem Zustand. Leider finde ich bei African Parks keine aktualisierten Angaben zu den Renovationsarbeiten der Übernachtungsmöglichkeiten und den aktuellen Tarifen. 2019 kostete eine dieser 9-bed lodges 137 usd pro Nacht.
6. Tashinga campsite muss der absolute Traum sein.

Fazit: Ich kann mir gut vorstellen dass das beschränkte Wegenetz für Selbstfahrer limitierend ist für game drives, darum vermute ich wie Uwe und wie Nyanga auch erzählt, dass man mit diversen Anlegemöglichkeiten etwas mehr Abwechslung hat mit einem Hausboot. Denn nicht nur die verschiedenen Anlegestellen bringen Abwechslung sondern auch die zum Hausboot gehörenden kleinen Tenderboote mit welchen/m man küstennah Pirschfahrten mit einem crew Mitglied machen kann. Übrigens habe ich von einem Vermieter gelesen , dass Elephant Point der westlichste Punkt sei bei einer 3N/4T Anmiete ab Kariba.

Ich denke es lohnt sich für unsere kleine Gruppe die Wasser Alternative etwas eingehender zu recherchieren. Ich wäre darum sehr froh um entsprechende Erfahrungsberichte. Selbstverständlich auch für alle anderen Informationen zum Matusadona.
Gruss Leona
544 Beiträge · seit 200602. Juli 2021 · #10
Matusadona Nationalpark:
Hier bietet sich eine neue Anreisevariante an. Von Chawara Harbour in Kariba
können Interessierte einen privaten Fährdienst für Fahrzeug und Passagiere organisieren, der sie in
wenigen Stunden entspannt über den See zum Hauptcamp in Tashinga bringt.

Siehe auch den Newsletter vom März 2021 www.hupeverlag.de
Namibia - Botswana - Zimbabwe - Südafrika - 2004, 2006, 2007, 2008, 2009, 2011, 2014
zuletzt bearbeitet 02. Juli 2021
1'003 Beiträge · seit 200802. Juli 2021 · #11
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Hi,
jup, "früher" konnte man sich die Fähre auch ordern (2 Tage vorher), also nach Tashinga fahren und dann mit der Fähre nach Kariba, die Strecke fand ich jetzt nicht so schlimm, gehört halt dazu, der Weg ist das Ziel.
Game drives hatten damals keinen Sinn. Es war ein bisschen wie Mana, die Tiere kommen vorbei und man hängt ab. Wir haben das damals drei Tage gemacht. Die Atmosphäre in Tashinga ist toll.
Man muss sich aber etwas Zeit nehmen (wollen).
Gruss
Christian
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zuletzt bearbeitet 02. Juli 2021
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200703. Juli 2021 · #12
..."Man muss sich etwas Zeit nehmen (wollen)"....von Christian bringt es auf den Punkt!
und die Möglichkeit eine private Fähre zu buchen ermöglicht es diese Zeit entsprechend zu planen.
Im newsletter stehen dazu keine Kontaktdaten, falls jemand diese haben sollte, bin ich daran interessiert.

Auf der Karte von expertafrica sieht man sehr viele tracks eingezeichnet...wie versteht sich das im Zusammenhang mit den Aussagen hier dass man kaum rumfahren kann?
https://www.expertafrica.com/zimbabwe/matusadona-national-park/reference-map
Gruss Leona
1'737 Beiträge · seit 201003. Juli 2021 · #13
Hallo Leona

Diese Aussage, dass man keine Game Drives machen kann verstehe ich auch nicht. Damals wurde uns von den Rangern angeraten, nicht weiter östlich zu fahren, als wir waren, da die Pisten zu schlecht wären. Da tut sich ja aber gerade einiges. Ich denke, einzig das Gebiet um die Rhino Safari Lodge ist privat und man sieht andere Selbstfahrer nicht gern. Ich würde an Deiner Stelle African Parks kontaktieren.

Liebe Grüsse
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
831 Beiträge · seit 200903. Juli 2021 · #14
Hallo La Leona,
wir waren 2016 mit zwei Ford Ranger 4x4, 3.2 unterwegs im Park zur Rhino Safari Lodge und für unsere Begriffe war es eine durchaus anspruchsvolle Anreise. Ich glaube, dass wir nicht mit 4 Stunden ausgekommen sind und waren froh, vor der Weiterreise nach Mana Pools erst mal drei Nächte ruhig schlafen zu können. Die Lodge war jeden Cent wert; es gab Angebote für tägliche Bootsausflüge und Wanderungen zu Fuß. In Vorfeld hatten wir uns über eine eventuelle Bootsanreise erkundigt und überall erfahren, dass diese Boot- Transfers unzuverlässig seien, da oft und unerwartet starker Wind aufkommen würde, der ein Anlegen unmöglich macht. Hausboote wurden damals nicht angeboten.
Mit den Tzetzefliegen wird man fertig, wenn man die Fenster geschlossen hält, was bei uns auf der Rückfahrt auch gelang.
Die Zeit dort war wunderschön; schon die abendlichen Bootsfahrten waren die schwierige Anreise wert!
Viel Erfolg bei der weiteren Planung wünscht
Marga.
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200703. Juli 2021 · #15
Liebe Marga, das Angebot der Rhino Lodge mit dem Setting von nur 6 Stelzenzelten am See und ihrer Reputation ist alles super, aber es sprengt unser Budget, wir können nicht usd 350 pro Tag und Person ausgeben. Vielleicht wollen wir es auch nicht, denn so lange wir mit unserem Fahrzeug (oder hier spezifisch auch noch mit Hausboot und Tenderboot) und mit unserer Ausrüstung zurecht kommen, dann sind wir bereit weniger zu erfahren, weniger zu sehen, als Gäste unter der Obhut und Begleitung sehr erfahrener Guides. Allles ganz alleine oder allenfalls mit einem vor Ort organisierten Ranger entdecken ist für uns das grösste Highlight. Manchmal ist es nur ein Vogelnest oder eine frische Spur, aber der Wow Effekt davon bleibt irgendwie viel länger in den Erinnerungen. Auch die "Arbeit" im camp, mit Aufbau und Abbau, kochen, Abwasch, Feuer machen, jeder Ablauf beinhaltet für uns die wertvolle Essenz unserer Afrika Reisen. Darum zieht es uns auch immer an abgelege Orte, wir suchen auch nicht den Kontakt zu anderen Reisenden, eher das Gegenteil 😉 . Ich bin zuversichtlich im Matusadona zu finden was wir lieben. Abgesehen von den Ttse Ttses....
Gruss Leona
6'152 Beiträge · seit 200605. Juli 2021 · #16
hallo La Leona,
hier unsere Erfahrungen im Jahre 2000. Geflogen nach Harare in die Landela Lodge. Nächsten Tag mit kleinem Flugzeug zum Chikwenja Camp-Mana Pools- für 3 Tage. Tolle Unterkunft, Gamedrive mit Auto und Boot, sehr viele Elefanten. Weiter zur Matusadona Water Lodge, mit dem Auto 5 Minuten gefahren, dann mit dem Boot 10 Minuten schon waren wir bei den Hausbooten, damals gab es 4, und ein grösseres Boot wo man die Mahlzeiten eingenommen hat. Die Boote hatten 60 qm, alles vorhanden, umlagert von jeder Menge Hippos, eine Glocke am Hausboot war angebracht, wenn man klingelte wurde man abgeholt, man konnte nicht selbst zum grossen Hausboot fahren. Die Gamedrives per Boot und mit dem Auto, auch dort viele Elefanten und Nashörner usw. Nach weiteren 3 Tagen sind wir dann mit einem Kleinflugzeug zum Makalolo Plains Camp geflogen. Auch hier alles hervorragend, die Unterkünfte Zelte top auf Holzstegen zu erreichen, Aussendusche. Hier war es sehr tierreich sogar ein Leopard im Baum gesichtet, so meine Aufzeichnungen von damals. Danach sind wir nach Windhuk geflogen um dort eine Rundreise zu beginnen. Es war ein unvergesslicher Urlaub. Wie die Strassenverhältnisse waren, kann ich natürlich nicht sagen, aber vielleicht gefällt Dir unser Eindruck von dieser Gegend. Einen schönen Tag wünscht Dir
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
2'397 Beiträge · seit 201105. Juli 2021 · #17
Hola La Leona,
da Dich auch ältere Bericht interessieren, hier meine Erinnerungen aus 1995:
Als relativ blutiger Anfänger (ich war vorher nur ein wenig in TZ selbst gefahren), war die Anfahrt eine Herausforderung, aber machbar. Die Tashinga CS war von der Atmosphäre her ein Traum, wir waren die einzigen Gäste. Ein Caretaker kümmerte sich um buchstäblich alles. Vor einem game drive hatte ich meine Jeans über einem Stuhl liegen gelassen. Als wir wiederkamen, hing sie frisch gewaschen über einer Leine. Tiermäßig waren die game drives nicht sehr ergiebig, dafür hatten wir Hippos nachts und morgens bei unseren Zelten. Damals konnte man übrigens für wenig Geld Kanus mieten, das war sehr schön. Wir haben die Tage dort wegen des Out of Africa Gefühls sehr genossen.
LG aus Hamburg,
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
zuletzt bearbeitet 15. Juli 2021
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200707. Juli 2021 · #18
Liebe Hanne und lieber Karsten, eure Berichte sind wunderbar, vielen Dank dafür. Seit ein paar Tagen warte ich auf Antwort von African Parks bezüglich ihren Plänen zwecks Ausbau der toruistischen Infrastruktur im Park für Selbstfahrer. Die Mietkanus wären natürlich das absolute Ding für die Jungen in unserer Gruppe. Mir hingegen wäre es etwas mulmig so zwischen Hippos zu paddeln.....
Ume, Mabalala und Muuyu werden vielleicht renoviert und wieder angeboten, ebenso wie die früheren wilderness camps zum campen. Die Matusadona Friends Gruppe bespricht gerade auch ob man im Park Camps für mehrtägige Wanderungen einrichten solle. Die Planung gestaltet sich mir als sehr spannend und lehrreich zudem. Auch weiterhin freue ich mich wenn sich hier Leute mit Erfahrungsberichten outen. Danke.
Gruss Leona
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200715. Juli 2021 · #19
Ein kleines Feedback meiner Recherche
Die beiden zimparks Selbstversorger chalets gibt es nicht mehr (abgebrannt/staff house). Tashinga CS nach wie vor organisiert und ablutions offen. Es hat diverse wild CS jeweils auf "exclusive basis" ohne Infrastruktur und "leave no trace" Regel. Neu gibt es auch hiking trail CS für die mehrtägigen geführten Wandersafaris. Mehr info bei african parks erhältlich. Oder pm.
Gruss Leona