Wandern im Namib-Naukluft-Gebirge

37 Antworten · 6'192 Aufrufe · gestartet 12. Apr. 2021 von LowBay
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Themenstarter12 Beiträge · seit 202112. Apr. 2021 ·
Hallo liebe Forumsmitglieder,

nachdem wir neu im Forum sind, möchten wir uns kurz vorstellen:
Wir sind ein reiselustiges Paar, das schon ein paar mal in Afrika war. Auch in Namibia waren wir schon einmal, allerdings nur mit einer organisierten Rundreise. Heuer im Oktober wollen wir Namibia auf eigene Faust mit einem Allradcamper erkunden. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf Tierbeobachtungen und möglichst viel wandern.
Vielleicht kann uns bei folgender Frage jemand helfen:
Wir möchten gerne im Namib-Naukluft-Gebirge wandern. Als Unterkunft hätten wir hier die Büllsport-Farm gewählt. Jetzt sind wir uns nicht sicher, ob wir den Waterkloof-Trail gehen sollen oder ob die Wanderung in die Köcherbaumschlucht auf dem Gelände der Büllsport-Farm genauso schön ist? Ist evtl. jemand schon beides gewandert und kann uns daher seine Einschätzung mitteilen?

Viele Grüße
Jerry
2'319 Beiträge · seit 201112. Apr. 2021 ·
Guten Morgen und herzlich Wilkommen, LowBay.

Ohne auf Deine explizite Frage einzugehen...

Hast Du schon einmal den Olive Trail in Erwägung gezogen?

Übernachtungsmöglichkeiten findest Du hier.

Wir fanden den Olive Trail eine sehr spektakuläre Tagewanderung; aufgepasst auf die Passage mit der Kette. Die ist nicht zu unterschätzen.

Gruß vom Alm
zuletzt bearbeitet 12. Apr. 2021
435 Beiträge · seit 201212. Apr. 2021 ·
Hallo Jerry
Wir waren im letzten November auf Büllsport. Die Wanderung in der Köcherbaumschlucht hat uns sehr gut gefallen. Sie ist allerdings anstrengend und heiss, wenn man sich nicht rauffahren lässt, sondern von unten hoch wandert.
Ich kenne noch den Olive Trail im NP, den ich auch sehr schön fand.
Bei Diskussionen mit anderen Personen haben wir gehört, dass der Trail auf Büllsport schöner sei als der Waterkloof-Trail. Im Nationalpark habt ihr auch das Problem mit den aufdringlichen Baboons. Falls ihr hinfahrt, das Auto unbedingt bei der Reception parken (an der prallen Sonne), da ist es wenigstens ein bisschen geschützt. Uns hat ein Baboon das abgeschlossene Canopy auf der Campsite aufgebrochen und den Engel-Cooler an den Scharnieren...
Ein paar Fotos der Wanderung findet ihr in diesem Album
Viel Spass
Daniela
Fotos auf Flickr: Alben Reiseberichte: Botswana/Zimbabwe 2018: Reisebericht Südafrika 2016: Reisebericht[/url ] --- Namibia 2015: Reisebericht[/url ] --- Uganda 2015: Reisebericht[/url ] --- Namibia - Südafrika 2013: Reisebericht[/url ] --- Südafrika 2011: Reisebericht --- Kenia 2008: Infos --- übriges Afrika und weitere Länder: Fotos
447 Beiträge · seit 201112. Apr. 2021 ·
Halo Jerry,
der Olive Trail wurde schon genannt, ich füge mal noch den "Tinkas Trail" hinzu.
Gruß NamiBilly
Themenstarter12 Beiträge · seit 202112. Apr. 2021 ·
Danke Daniela,
Deine Antwort hilft uns sehr bei der Entscheidung. Da werden wir also lieber den Köcherbaumschlucht-Trail wandern. Das mit den Baboons haben wir auch schon etliche Male gelesen, deshalb haben wir uns von vorneherein für die Übernachtung auf Büllsport entschieden 🙂 .

Viele Grüße
Jerry
Themenstarter12 Beiträge · seit 202112. Apr. 2021 ·
Hallo Alm,

Danke für Deinen Vorschlag. Den Olive-Trail hatten wir auch schon im Blick, aber meine Frau ist nicht schwindelfrei und die Passage mit der Kette war nix für sie!

Viele Grüße
Jerry
272 Beiträge · seit 201912. Apr. 2021 ·
Hallo Jerry,

Wie gut vertragt ihr Hitze und Sonne? Im Oktober liegen die Tagesmaxima abseits der Küste je nach Ort durchschnittlich zwischen 30 und 35 Grad im Schatten, von dem es bekanntermaßen eher wenig gibt in Namibia! Das heißt nicht, dass es immer so heiß ist, aber auch, dass es durchaus einmal 5 Grad wärmer werden kann. Und dann sind Wanderungen nicht mehr lustig!
Ich würde mich deshalb im Oktober nicht auf ein festes Wanderprogramm fixieren, sondern nur die Unterkünfte buchen und das Wanderprogramm je nach Wetterlage, Lust und Laune planen. Damit ich die Tour auch genießen kann! Oder einen der kühleren Monate für ein Wanderprogramm ins Auge fassen.

Trotzdem viel Spaß beim weiteren Planen!
173 Beiträge · seit 201912. Apr. 2021 ·
Hallo ALM,

da klinke ich mich mal kurz mit ein 🙂 - Ich bin schon wieder am planen für Juni 2022 und haben uns für den TokTokkie-Trail angemeldet vorher sind wir 2 Nächte auf Hideout NamibRand und vorher 2 Nächte im NWR Naukluft Camp. Haben auch überlegt den Olive Trail zu laufen, aber diese Passage mit der Kette ist wohl nicht so ganz leicht, wenn man nicht schwindelfrei ist. Weißt du ob man diese Wanderung auch geführt machen kann? Über diese Stelle muss ich wohl so oder so alleine rüber, aber vielleicht fühlt man sich mit "Anleitung" sicherer.
LG Gaby
3 Wochen Namibia Süd und Nord - geführte Campingtour Aug./Sept. 2017, Selbstfahrertour 10 Tage im März 2021 (C28-Swakopmund-Erongo), Selbstfahrertour mit Dachzelt 24 Tage Namibia Süd und Nord zu dritt Aug. 2021, Selbstfahrertour mit Dachzelt 24 Tage im Süden als "Wanderurlaub" mit dem TokTokkie-Trail und dem Kalahari-Walk im Mai 2022. Geführte 4-wöchige Campingtour Kapstadt-Namibia-Botswana-Simbabwe-Johannesburg im August/Sept. 2023 2 Wochen ohne Auto in Namibia zum "Work and Travel" (Swakopmund und Erongo) im Dezember 2023 Bereits gebucht: Dezember 2024 - wieder 2 Wochen "Work and Travel" und 3,5 Wochen Dachzelt-Tour April/Mai 2025 mit KTP https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300182-auszeit-in-namibia-10taegiger-kurztripp-maerz-2021.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301453-die-letzte-familienreise-namibia-august-2021.html
2'319 Beiträge · seit 201112. Apr. 2021 ·
GabyB schrieb:Hallo ALM,

da klinke ich mich mal kurz mit ein 🙂 - Ich bin schon wieder am planen für Juni 2022 und haben uns für den TokTokkie-Trail angemeldet vorher sind wir 2 Nächte auf Hideout NamibRand und vorher 2 Nächte im NWR Naukluft Camp. Haben auch überlegt den Olive Trail zu laufen, aber diese Passage mit der Kette ist wohl nicht so ganz leicht, wenn man nicht schwindelfrei ist. Weißt du ob man diese Wanderung auch geführt machen kann? Über diese Stelle muss ich wohl so oder so alleine rüber, aber vielleicht fühlt man sich mit "Anleitung" sicherer.
LG Gaby
Hi Gaby,
ich kann mich leider nicht mehr erinnern, ob der Olive Trail auch geführt mit einem Guide o. ä. vom NWR gemacht werden kann.
Zur Kettenpassage nur so viel: Als ich diese sah, hatte ich keinen Respekt mehr. Der Respekt war durch blanke Angst ausgetauscht worden. Ich stand mindestens eine halbe Stunde davor und wog ab, wie ich nun vorwärts kommen hätte können.
Der rechte Part schien mir schwieriger als der linke, der war aber länger; zumindest ergab das meien Taxierung. Ich hatte dann in Erwägung gezogen, mit dem Hosenboden runter in das Plörrwasser zu rutschen und dann durchzuschwimmen. Doch u. a. wegen der Fotoausrüstung aufm Buckel wäre das keine gute Idee gewesen. Ich lotste mich dann unter Schnappatmung Richtung rechte Kette. An der ich dann vor lauter Angst, trotz mit den Meindl-Schuhen fest auf Felsrillen stehend, irgendwie zu wippen begann; mit dem Ergebnis, das ich mir sämtliche Fingerkuppen zwischen Kette und Felswand aufriß.
Die Kettenpassage machte mir dann das ganze vorher erlebte Panorama und den anschließenden Gorge kaputt.
Gerne würde ich den Olive Trail nochmals ablaufen. War echt klasse. Aber nur, sofern man eine weniger, für meine Begriffe, gefährliche Alternativpassage zu den beiden Kettenlösungen zur Verfügung hat.
Ich kann gar nicht sagen, wie ich die Alte an der Reception vom NWR-Restcamp verflucht habe. Deren Auskünfte waren echt für die Katz und fahrlässig. Ich bin mir heute noch sicher, die hatte noch niemals selbst vor den Ketten gestanden. Denn hätte Sie, hätte sie eindrücklicher vor dieser Passage gewarnt. Ja, gewarnt ist das korrekte Verb.
Aber vielleicht hat man sich bei der NP-Verwaltung ja in der Zwischenzeit bemüht, dien Olive Trail mit der Kettenpassage eingehender zu beschreiben und ausführlich diese gebührend zu Wort zu bringen. Wir waren 2016 dort und in 4 Jahren ist ja vielleicht diesbezüglich etwas zur positiveren Infogabe getan worden.


IMG_4817-2-3.JPG




Gruß von einem heute noch vom Schwindel gebeutelten Alm
zuletzt bearbeitet 12. Apr. 2021
2'519 Beiträge · seit 200912. Apr. 2021 ·
Hallo,

nun wollen wir aber mal die Kirche im Dorf lassen. 😎 😗

Ich habe den Olive Trail schon zweimal gemacht, einmal alleine und einmal mit meiner Frau, die nun keine ausgewiesene Gemse ist.
Ich bin sowohl rechts rum wie links rum schon gegangen und kann nicht erkennen, was da das Problem sein soll. Man hangelt sich an der Kette längs, setzt seine Füsse bewußt und zielgerichtet auf die zugegebenermaßen polierten Tritte, das ist alles. Solange man nicht loslässt, ist doch alles safe.

Auch die Aussage, die Auskünfte der "Alten" vom NWR wären für die Katz und fahrlässig, möchte ich so nicht stehen lassen. Im Gegenteil, ich behaupte mal, wer im Stande ist, mit seinem Gehwerkzeug eigenverantwortlich umzugehen, hat an diesem herausragend schönen Trail eine Menge Spaß und ein nicht zu toppendes Landschaftserlebnis.

Wirklich zu beachten ist der Hinweis von Hans-Wolf, also der nach der Jahreszeit. Es kann da im Sommer hübsch warm werden, das muss man abkönnen (schwitzige Hände an den Ketten mindern den Grip). Ich war im Januar und im Februar dort und bin deshalb beim Hellwerden losgegangen, dann ist man mittags wieder zurück.

Den Waterkloof Trail kenne ich auch, der ist aber deutlich länger und braucht schon den ganzen Tag.

Und für den ambitionierten Hiker gibt es ja noch den Acht-Tages-Trail, das war mein Einstieg in Namibia anno 2005. Würde ich gerne nochmal in Angriff nehemen.

Viele Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
435 Beiträge · seit 201212. Apr. 2021 ·
Ich geb' jetzt auch noch meinen Senf dazu. Ich bin den Olive-Trail auch schon zweimal gelaufen. Ich fand es nicht schlimm, aber ich bin früher auch geklettert und gehe heute noch häufig in den Alpen wandern. Da ist es oft auch abschüssig.
Wenn man aber nicht schwindelfrei ist, ist es kein Spass über eine solche Stelle zu laufen/kraxeln. Das Zittern der Knie (nähmaschinele auf CH-Deutsch) kann man nicht einfach abstellen. Ich würde es daher lassen unter diesen Umständen.
Zur Hitze: Im November war es auch ziemlich heiss, wir sind jedoch in Büllsport vor Sonnenaufgang losgelaufen und hatten so den Aufstieg noch im Schatten. Gemütlich und mit Pausen waren wir ca. um 14 Uhr zurück zum Bier und zur Dusche 😊 🤪 .
Beste Grüsse
Daniela
Fotos auf Flickr: Alben Reiseberichte: Botswana/Zimbabwe 2018: Reisebericht Südafrika 2016: Reisebericht[/url ] --- Namibia 2015: Reisebericht[/url ] --- Uganda 2015: Reisebericht[/url ] --- Namibia - Südafrika 2013: Reisebericht[/url ] --- Südafrika 2011: Reisebericht --- Kenia 2008: Infos --- übriges Afrika und weitere Länder: Fotos
447 Beiträge · seit 201112. Apr. 2021 ·
Hallo Jerry,
Wir hatten im Olivetrail, unmittelbar bevor die Kettenpassage kommt, die Begegnung mit einer Kobra.


OliveTrail1.jpg


Danach fanden wir die Kettenpassage absolut harmlos.

OliveTrail2-2.jpg

Gruß NamiBilly
zuletzt bearbeitet 12. Apr. 2021
2'319 Beiträge · seit 201112. Apr. 2021 ·
fotomatte schrieb:Hallo,

nun wollen wir aber mal die Kirche im Dorf lassen. 😎 😗

Ich habe den Olive Trail schon zweimal gemacht, einmal alleine und einmal mit meiner Frau, die nun keine ausgewiesene Gemse ist.
Ich bin sowohl rechts rum wie links rum schon gegangen und kann nicht erkennen, was da das Problem sein soll. Man hangelt sich an der Kette längs, setzt seine Füsse bewußt und zielgerichtet auf die zugegebenermaßen polierten Tritte, das ist alles. Solange man nicht loslässt, ist doch alles safe.

Auch die Aussage, die Auskünfte der "Alten" vom NWR wären für die Katz und fahrlässig, möchte ich so nicht stehen lassen. Im Gegenteil, ich behaupte mal, wer im Stande ist, mit seinem Gehwerkzeug eigenverantwortlich umzugehen, hat an diesem herausragend schönen Trail eine Menge Spaß und ein nicht zu toppendes Landschaftserlebnis.

Wirklich zu beachten ist der Hinweis von Hans-Wolf, also der nach der Jahreszeit. Es kann da im Sommer hübsch warm werden, das muss man abkönnen (schwitzige Hände an den Ketten mindern den Grip). Ich war im Januar und im Februar dort und bin deshalb beim Hellwerden losgegangen, dann ist man mittags wieder zurück.

Den Waterkloof Trail kenne ich auch, der ist aber deutlich länger und braucht schon den ganzen Tag.

Und für den ambitionierten Hiker gibt es ja noch den Acht-Tages-Trail, das war mein Einstieg in Namibia anno 2005. Würde ich gerne nochmal in Angriff nehemen.

Viele Grüße,
Matthias
Vielen Dank für Deine Einschätzung, die ja so ziemlich von der meinen abweicht.
Jetzt geht es nicht darum, um des Kaisers Bart zu streiten.
Es geht hier, sämtliche Aspekte und Erfahrungen auf den Tisch zu legen.
Abwägen, taxieren und schlußendlich entscheiden, das darf dann jeder für sich selbst.
Und wer dann nicht über die Kette kann oder will, dem bleibt ja auch der Hinweg, nur eben zurück.
Hat den Vorteil, daß man die Sonne dann rechts von der Nasenspitze hat und somit für gleichbleibende Gesichtsbräunung sorgen kann 🤪
Also alles easy fixed, wie der gemeine Australier zu sagen pflegt.
7'304 Beiträge · seit 200612. Apr. 2021 ·
Wie lange ist denn die Passage entlang der Kette und wie tief geht es dort nach unten?
Auf den Fotos wirkt es irgendwie nicht so tief.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
606 Beiträge · seit 201213. Apr. 2021 ·
BikeAfrica schrieb:Wie lange ist denn die Passage entlang der Kette und wie tief geht es dort nach unten?
Auf den Fotos wirkt es irgendwie nicht so tief.

Gruß
Wolfgang
Auf der Seite von info-namibia.com ist ein Foto abgedruckt, da sieht das schon spannend aus. Man muss sich halt drauf verlassen (können), dass die Kette auch tatsächlich hält... Schau hier: Olive Trail
Grüße,
HeiVi
7'304 Beiträge · seit 200613. Apr. 2021 ·
HeiVi schrieb:
Man muss sich halt drauf verlassen (können), dass die Kette auch tatsächlich hält...

Da hätte ich jetzt in Namibia schon einigermaßen Vertrauen. Beim Hua Shan Trail in China hätte ich da mehr Zweifel oder beim El Camino del Rey vor der Sanierung. 😉
Doof ist natürlich, wenn die Kette so verlegt ist, dass man sich die Hände am Fels aufreißen kann. Und wichtig ist auch, dass der Fels an sich stabil ist. Hilft ja nichts, wenn die Kette hält und einem von oben Steinbrocken auf den Kopf fallen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'319 Beiträge · seit 201113. Apr. 2021 ·
BikeAfrica schrieb:Wie lange ist denn die Passage entlang der Kette und wie tief geht es dort nach unten?
Auf den Fotos wirkt es irgendwie nicht so tief.

Gruß
Wolfgang
Moin Wolfgang,

wie tief es da nach unten ging...?... Keine Ahnung. Auf jeden Fall so ziemlich.
Wie lang...?... Da tue ich mir jetzt auch schwer beim Schätzen. Sag ich 30 m, wird einer sagen: Quatsch, viel zu viel.
Fakt ist auf alle Fälle, daß die rechte Kette so angebracht war, daß ich als 1,92 m großer Mensch plus Wanderschuhabsätze zwischen Kette und Fuß abstellen keine aufrechte Haltung hatte. Ich hing da irgendwie wie ein Meisenknödel mit nach hinten gestrecktem Hintern.
Am Abend trafen wir ein holländisches Paar auf der Campsite, welches mit den beiden pubertären Kindern den Olive Trail abliefen. Die gesamte Familie hatte kein richtiges Schuhwerk an den Füßen. Der Vater ging mit Clarks-Schuhen. Unverantwortlich.

Ich habe mal nachgeschaut und siehe da... ich, der als letzter die Stelle passieren musste, habe um 12.19 Uhr das letzte Foto auf der einen und dann un 12.45 Uhr das erste von der anderen Seite gemacht; hier beigefügt.
Vielleicht kannst Du damit eine Taxierung über die eventuelle Fallhöhe durchführen.



IMG_4818-2.JPG




LG Alm
zuletzt bearbeitet 13. Apr. 2021
2'319 Beiträge · seit 201113. Apr. 2021 ·
NamiBilly schrieb:Hallo Jerry,

Wir hatten im Olivetrail, unmittelbar bevor die Kettenpassage kommt, die Begegnung mit einer Kobra.

Danach fanden wir die Kettenpassage absolut harmlos.

Gruß NamiBilly
Upps, NamiBilly, dann war es gut, daß ich die Hosenbodenrutschaktion habe bleiben lassen. Gott weiß, was da unten im Tümpel sich alles aufgehalten hätte.
Und super, daß Du das mit der Kobra hier kundtust. Denn viel zu oft haben wir Reisende erlebt, die mit absolut untauglichem Schuhwerk durch Afrikas Landschaften latschten.

LG vom Alm
zuletzt bearbeitet 13. Apr. 2021
173 Beiträge · seit 201913. Apr. 2021 ·
Vielen Dank für euere Einschätzungen, das hilft mir zumindest in soweit, dass wir uns das nochmal genau überlegen werden, ob wir diesen Trail komplett laufen. Vielleicht gehen wir nur das erste Stück hinauf, man kann wohl nach dem ersten Stück eine tolle Aussicht genießen und auf dem gleichen Weg wieder zurück 🙂 oder entscheiden nach Tagesverfassung...

Man kann ja vielleicht nicht doch alles im Detail planen, was ich zum Leidwesen meines Partners aber am liebsten tun würde, gleich noch mit Plan B und C falls was schief läuft 😉.

LG Gaby
3 Wochen Namibia Süd und Nord - geführte Campingtour Aug./Sept. 2017, Selbstfahrertour 10 Tage im März 2021 (C28-Swakopmund-Erongo), Selbstfahrertour mit Dachzelt 24 Tage Namibia Süd und Nord zu dritt Aug. 2021, Selbstfahrertour mit Dachzelt 24 Tage im Süden als "Wanderurlaub" mit dem TokTokkie-Trail und dem Kalahari-Walk im Mai 2022. Geführte 4-wöchige Campingtour Kapstadt-Namibia-Botswana-Simbabwe-Johannesburg im August/Sept. 2023 2 Wochen ohne Auto in Namibia zum "Work and Travel" (Swakopmund und Erongo) im Dezember 2023 Bereits gebucht: Dezember 2024 - wieder 2 Wochen "Work and Travel" und 3,5 Wochen Dachzelt-Tour April/Mai 2025 mit KTP https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300182-auszeit-in-namibia-10taegiger-kurztripp-maerz-2021.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301453-die-letzte-familienreise-namibia-august-2021.html
1'166 Beiträge · seit 200814. Apr. 2021 ·
Hallo allerseits,

ich bin vor zwölf Jahren den Olive Trail gewandert und fand diese Stelle jetzt nicht besonders herausfordernd für jemand, der trittsicher ist. Früher hätte man so etwas in den Alpen als weiß-rot-weiß markiert, heute würde man (in Ö) wohl auf weiß-blau-weiß zurückgreifen.

Hier noch ein paar Bilder von der Wanderung:
21.02.Naukluft05.jpg


21.02.Naukluft06.jpg


21.02.Naukluft08.jpg


IMG_6459.JPG


IMG_6465.JPG


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Guten Nacht
Axel
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