CKGR

5 Antworten · 1'535 Aufrufe · gestartet 08. März 2020 von LucatheTraveler
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Themenstarter221 Beiträge · seit 201808. März 2020 · #1
Hallo Liebe Fomis

Wir sitzen gerade an der Planung unserer nächsten Afrika Reise. Sie führt uns im September 2021 von Johannesburg nach Johannesburg mit einem 4x4 mit Dachzelt.

Die Routenplanung für die ersten zwei Wochen ist uns recht leichtgefallen, da wir das Gebiet schon kennen. Bei der dritten Woche sind wir nun ins stocken geraten.
Für die letzte Etappe durch den CKGR möchten wir gerne auf eure Tipps und Erfahrungen zurückgreifen. Wir haben von Maun kommend 5 Tage Zeit für den Park. Die letzte Nacht sollten wir in der Region Khutse GR verbringen, weil wir uns anschliessend auf den Weg zurück nach Johannesburg machen müssen.
Welche Route oder Campingplätze könnt ihr uns empfehlen. Was sollten wir auf keinen Fall verpassen?

Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns über eure Antworten.

Gruss Luca
Bereiste Länder: Namibia 3x, Botswana 2x, Zimbabwe 1x, Uganda1x, Kenia 2x, Südafrika 1x, Costa Rica 2x, Panama, Peru, Kolumbien, Chile, Bolivien, Argentinien, Paraguay, Uruguay, Brasilien 6x, Kanada, USA, Thailand 13x, Australien, Malaysien, Singapore, Israel 2x, Libanon, Iceland, Färö Inseln, Sri Lanka, Mexiko
547 Beiträge · seit 201409. März 2020 · #2
Hallo Luca

Wir waren im Oktober 2019 zum ersten mal im CKGR. Leider nur für 3 Nächte 🙁 . Eine Expertin für diesen Park bin ich also definitiv nicht. Unsere Erfahrungen waren jedoch durchwegs positiv.

Wir sind von Ghanzi kommend über das Tsau Gate in den Park reingefahren. Die Strecke war in einem recht guten Zustand. Es geht zuerst lange dem Vet Fence entlang und später dann durch eher langweiligen Mopane-Busch. Wirklich schön wurde die Gegend dann ums Passarge Wasserloch. Die Campsite Passarge 3 hat uns gut gefallen und liegt am "nächsten" beim Wasserloch. Der Favorit scheint jedoch die Passarge 2 Campsite zu sein, was ich gehört habe. Hier kann man sehr gut zwei Nächte bleiben.

Die Gegend um Tau Pan hat uns auch sehr gut gefallen. Viele offene Flächen mit der Möglichkeit für tolle Tiersichtungen. Bei uns war es aber eher ruhig. Das Deception Valley hat uns noch einen Tick besser gefallen. Dieses ist sehr gut von den Kori Campsites zu erreichen. Die liegen deutlich näher beisammen, sind aber mehrheitlich sehr schön gelegen mit schönem Ausblick auf das Letihau-Flussbett. Da sie von DWNP verwaltet werden sind diese auch deutlich günstiger zu haben, als z.B. Passarge.

Das Sunday Wasserloch bietet häufig tolle Tiersichtungen. Bei uns war es wiederum sehr ruhig. Es war jedoch einer der wenigen Orte, wo die Tiere in der Dürre überhaupt noch Wasser vorfanden. Auf der Weg von Kori ans Letiahau Wasserloch hatten wir letzten Oktober unsere besten Tiersichtungen. Aber das kann natürlich ändern 😉 Die Landschaft war nicht so verbuscht wie anderswo, was uns sehr gefiel.

Einige Bilder und weitere Informationen findest du bei Interesse in unserem Reisebericht ab hier:
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/298869-8-wochen-entschleunigt-in-bot-nam-sa-10-11-2019.html?start=18

Die Gegend um Khutse haben wir nicht besucht.

Gruss, Stefanie
Aktueller Reisebericht: 8 Wochen Botswana, Namibia und KTP Reisebericht "Breakfast with Lions" - Kapstadt - KTP November 2018, Reisebericht Südafrika Nordosten 2017/18, Mehr Fotos auf unserer Facebook-Seite "We travel not to escape life, but for life not to escape us."
389 Beiträge · seit 200610. März 2020 · #3
Hallo Luca
Ob bei 5 Tagen der Abstecher in den Khutse Sinn macht ist fraglich.
Streckentechnisch soll es lt Hupe teilweise sehr tiefsandig sein und unser Vermieter sagte das es im südlichen CKGR auch relativ öde sein soll.
Wir haben dies in unserer Route berücksichtigt und fahren vom Khutse über Ghanzi ins CKGR.
Gruß Joachim
Touristen bringen Souveniers mit nach Hause. Reisende Geschichten.
925 Beiträge · seit 201610. März 2020 · #4
Hallo,

ich würde auch vorschlagen, vom Tsau Gate kommend den Park bis Matswere zu durchqueren, von da dann wieder zurück nach JNB. Khutse selbst soll sich nur bedingt lohnen, die Durchquerung Nord/Süd ist nicht ohne, langwierig und wohl besser mit 2 Fahrzeugen zu bewältigen. Wenn ich nur fünf Tage habe für den Park, würde ich das wie gesagt einfach für eine West/Ostquerung nutzen, z.B. Maun - Passarge - Sunday - Kori, es sei denn es geht euch nur um Abenteuer. Wir fanden SUN04 sehr gut, CKK03 hat uns überhaupt nicht gefallen, die anderen Kori-Plätze liegen z.T. aber sehr nett. Alternativ vielleicht Tsau Gaute - Motopi - Piper - Kori-Gegend.

Beachte bitte, dass es um die Jahreszeit vor allem heiß, trocken und staubig sein dürfte und Tiersichtungen rar sein können.

Viele Grüße
fidel
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
Themenstarter221 Beiträge · seit 201810. März 2020 · #5
Hallo Fomis

@Fidel @Brauni @Zugvogel vielen dank euch für eure Antworten.

@Zugvogel wir werden deinen Reisebericht gerne durchlesen 🙂

Weis jemand wie lange man etwa hat für die Strecke von Kaudwane nach Xade durch den Park braucht? (machbar in einem Tag?)

Danke für alle eure Tips
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925 Beiträge · seit 201611. März 2020 · #6
Im Sommer bei über 12h Licht wohl "machbar", aber eher nicht zu empfehlen. Machbar bedeutet in diesem Fall, von Sonnenauf- bis Untergang ohne jede Pause durch Tiefsand und Büsche zu pflügen. Im September selbst wenn alles gut geht, zeitlich kaum machbar, unabhängig davon eine Tortur. Es kann zwar jeder unter Urlaub das verstehen, was er will, das CKGR bzw. das Tolle daran "erleben" wirst du dadurch aber wohl nicht.

Siehe auch:
https://namibia-forum.ch/forum/19-routen/294250-ckgr-khutse-etappen-und-campsites-meinungen.html

https://namibia-forum.ch/forum/19-routen/296247-ckgr-durchquerung.html?start=0

https://namibia-forum.ch/forum/19-routen/87919-durchquerung-ckgr-sued-nach-nord.html

https://namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/293527-how-far-is-khutse.html
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