GinaChrisThemenstarter4'984 Beiträge · seit 201603. Dez. 2019 · #1
BWgovernment 15 Std. · PRESS RELEASE - RAINFALL FORECAST FOR THIS WEEK
The Department of Meteorological Services wishes to inform the public that heavy rain accompanied by strong winds and lightning is expected to occur from Wednesday 4th to Friday 6th December 2019.
The anticipated rains will be triggered by a westerly trough which will start affecting the country on the 3rd of December 2019.
Intense rainfall of 50mm or more in a period of 24-hours are expected over most parts of the country. The expected rainfalls might lead to possible flooding or destruction to properties in some areas, especially on Thursday (05-12-19) and Friday (06-12-19).
We therefore advise members of the public to take necessary precautions.
The Department will keep monitoring the conditions, and will update the public accordingly.
For further information, contact the Director at 3612269 or Forecasting Office at 3612282/83
Nur als Nachtrag: Gilt auch für den Nordosten und Osten Namibias...
Viele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
….mich würde es mal interessieren, wie es mit Regenfällen zwischen Waterberg und Okakarara bisher bestellt ist bzw.war? Vielen Dank für eine Rückmeldung. LG Gerhard
Sorry...gehört nicht hierher, sondern in "Wettersituation!"
GinaChrisThemenstarter4'984 Beiträge · seit 201607. Dez. 2019 · #4
In der DriveBots-Gruppe wurde eine Warnung für den Nxai Pan NP gepostet. Die Wege, wie auch South Camp stünden unter Wasser. Das Foto stammt vom Verfasser der Warnung Thomo Kemmonye; aufgenommen heute um 06:55
Gruß Gina
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200707. Dez. 2019 · #5
Hallo Gina,
danke fürs posten. Genau so, wie auf dem Bild haben wir das Camp/Nxai Pan auch schon erlebt. Wir haben damals fluchtartig das Camp verlassen und die nächste Nacht im Planet Baobab verbracht.
LG Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Diese Bilder wurden im 4x4 Forum gepostet, sollen auch von heute in der Nxai Pan sein. Habt ihr Erfahrungen, wie lange es dauert bis - bei keinem weiteren Regen - die Wege wieder befahrbar sind? Wir werden Ende Dezember in der CKGR und Nxai Pan unterwegs sein - soweit möglich.
Viele Grüße Simon
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200707. Dez. 2019 · #7
Hallo Simon,
das geht fix. Bis Ende Dez. musst du dir keine Sorgen machen, falls es nicht weiter jeden Tag regnet. Allerdings könnte es jederzeit wieder zu solchen Bildern kommen. Wir hatten abends noch gegrillt, hatten super Sternenhimmel und innerhalb kurzer Zeit stand der Platz unter Wasser. Im Dachzelt spürst du ja nichts, aber ein Stück entfernt war eine Gruppe mit Bodenzelten, die hatten nasse Schlafsäcke. Bei uns ging es morgens mit starkem Regen weiter und da sind wir Hals über Kopf aus dem Park "geflüchtet". Innerhalb des Parks waren die Pisten nicht mehr befahrbar.Am Eingangsgate hatten sie nur ganz wenig Regen abbekommen, aber unterwegs lief das Wasser die Sandpad hoch!!!. Die tiefen, von Elefanten gegrabenen Löcher standen voll Wasser und ich musste vorgehen um nicht in so einem Loch -im günstigsten Fall -mit dem Hilux stecken zu bleiben (oder schlimmer Achsenbruch zu erleiden). Auf der Hinfahrt hatten wir ja gesehen, wie tief die Löcher waren. Muss ich erwähnen, dass ich so einem stinkigen Wasserloch "versunken" bin? 😠
Liebe Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
GinaChrisThemenstarter4'984 Beiträge · seit 201608. Dez. 2019 · #8
Ich möchte ja die Dürre nicht kleinreden - aber mich regt die Art der Berichterstattung auf. Unterschrift des Videos: "Die Victoria-Fälle sind trocken". Im Film selber heißt es dann, sie seien fast trocken. Ja was nun? 😐
Typische Art der Berichterstattung auch beim Spiegel:
Eigentlich führen sie sich selber ad absurdum, denn man sieht, dass es im westlichen Teil noch einiges an Wasser hat. Im östlichen Teil trocknen die Fälle sehr oft komplett aus.... Das ist die Stelle am Danger Point, wo es schon im August immer recht wenig Wasser hat. Und dann der Text: "Ein paar Touristen sind noch da". 😄 Man kann davon ausgehen, dass es an den Fällen voll wie immer ist...
Hier Fotos eines Bekannten von Ende November/Anfang Dezember - und inzwischen steigt der Zambesi schon wieder.
Wie gesagt - natürlich herrscht dieses Jahr eine schreckliche Dürre - aber man sollte solche Beiträge etwas kritisch betrachten - wie eigentlich sämtliche Pressebeiträge meines Erachtens. Ich finde es etwas reißerisch, nur Fotos von der östlichen Seite zu zeigen und so zu tun, als ob das die ganzen Fälle wären.
Noch eine ganz interessante Anmerkung dazu (aus einem Beitrag der Ilala Lodge): While this year has been one of the driest on record, the water levels have not been at their lowest. They have been an estimated 3cm higher than the lowest level recorded back in 1995. Since filming this video [sieht man hier leider nicht] on the 15th November 2019 the water levels have started to rise with the first rains, and this trend should continue for the rest of the season.
GinaChrisThemenstarter4'984 Beiträge · seit 201608. Dez. 2019 · #11
100% richtig Bele, wie auch die Daten der Zambezi River Authority belegen. Am 2. Dez 2019 wurde am Messpunkt Big Tree/VicFalls ein Durchfluss von 227m3/s gemessen; der Vergleichswert zum Vorjahr am 2. Dez 2018 an diesem Messpunkt betrug 220m3/s.
GinaChrisThemenstarter4'984 Beiträge · seit 201602. Jan. 2020 · #12
Gruß Gina
Champagner8'672 Beiträge · seit 201002. Jan. 2020 · #13
Panini schrieb: Habt ihr Erfahrungen, wie lange es dauert bis - bei keinem weiteren Regen - die Wege wieder befahrbar sind? Wir werden Ende Dezember in der CKGR und Nxai Pan unterwegs sein - soweit möglich. Viele Grüße Simon
Zur Info für diejenigen, die sich auf den Weg ins CKGR machen: Simon (Panini) hat mir heute dies geschrieben:
Wir mussten umplanen (am 01.01.2020), weil die Strecke von Motopi nach Passarge wegen Überschwemmungen und Matsch nicht passierbar war (siehe Bild). Ein Auto steckte bereits fest (linkes Auto auf dem Bild), sodass wir uns für die Umkehr entschlossen haben...
Danke Panini und Champagner für das aktuelle Bild zur "same procedure as every year" (verspätetes Zitat zum aktuelle Anlass 😉 ) Folgendes ist nicht an irgend Jemand persönlich gerichtet aber es interessiert mich einfach, die folgende Frage an die Naturliebhaber: Ist das das was ihr euch erhofft vom Naturerlebnis in der "Wildnis"? Und vom Stress beim Fahren gar nicht zu reden. Ist die „Hinterlassenschaft“ das wirklich wert? Ich frage das, weil ich den Eindruck habe, dass das immer mehr wird und ich befürchte, dass es zum Volkssport wird Grüße Und Dank und Sorry für das kidnapping des Bildes, ich habe die Urheberschaft im Titel verewigt.
AOaos1'166 Beiträge · seit 200802. Jan. 2020 · #15
Kurzes Update auch von vor Ort: wir standen am 30.12. Vor dem Tsau Gate, die Zufahrt war zur Hälfte Pfütze. Wir wollten auch nach Passarge. Es hatte die Tage davor wiederholt geregnet und auch im Park offenbar. Der Ranger am gate hatte keine genauen Infos über Zustand der Straße im Park, meinte aber, dass es dort geregnet haben dürfte. Wir sind dann umgedreht (weil wir genau sowas wie oben geschildert nicht haben wollten) und über Maun zum Matswere Gate. Dort alles trocken und staubig Bis auf ein paar Pfützen. Es gab aber auch hier täglich Regen und der Boden wurde immer weicher. Deception Valley und Sunday Pan trocken fast ohne jedes Grün, ansonsten Insgesamt hat es in fast allen Teilen Botswanas bisher offenbar gut geregnet, es ist sonst fast überall grün.
Lieber "loser" (et al): ich teile deine Befürchtung, dass es im Tourismus im südlichen Afrika einen grundsätzlichen "paradigm shift" gegeben hat. War früher das Naturerlebnis der Beweggrund für Reisen dorthin, ist es heute der "kick". Die Natur ist zum Hintergrund für Selfies verkommen. Es gab Zeiten, da standen die Menschen staunend vor Wasserfällen, heute brauchen sie ein Bungee-Seil... Die Welt wird als Spielplatz fürs eigene Ego gesehen. Keine guten Aussichten... - aber trotzdem alles Gute für 2020! Immerhin hast du einen Denkanstoss gegeben, möge er wenigstens ein, zwei Leute zum Nachdenken bringen. Viel weiter geht meine Hoffnung nicht, auch wenn sie zuletzt stirbt.
Straft mich Lügen! Nichts wäre mir lieber! Grüßle Randfontein
Topobär5'479 Beiträge · seit 200903. Jan. 2020 · #18
Vielleicht fährt man aber gerade wegen des Naturerlebnisses während der Regenzeit nach Botswana, denn dann explodiert die Natur in frischem Grün und man ist in den meisten Regionen allein. Es herrscht absolute Nebensaison. Wenn dann mal Land unter ist, muss man halt schauen, wie man die Situation meistert. Dahinter nur den Willen zur Selbstdarstellung zu sehen halte ich für eine für sehr weit hergeholt und würde mich gegen solche Vorhaltungen auch ganz klar erwehren.
Hi Topobär, wie schon "loser" lege ich Wert darauf, dass niemand persönlich angegriffen wird. Ja, es gibt die Sehnsucht nach dem, was du beschreibst und ich nehme mich da nicht aus. Angesichts der gehäuften "Fehl"-Fahrspuren im diskutierten Bild und der sich mehrenden Meldungen über das Befahren von Trockenflüssen "um jeden Preis" etc. mag mein statement nicht deiner Reisenphilosophie entsprechen (meiner ja auch nicht), aber leider ist es eben nicht "weit hergeholt".
Schade, dass wir überhaupt darüber diskutieren müssen, aber ich finde es des Nachdenkens wert. Natürlich fällt nicht Jeder, der hier mitliest, in diese Kategorie. Meinen Gedankenanstoss halte ich trotzdem aufrecht und bin sicher, gerade du kannst da mitdenken.
Topobär schrieb:Vielleicht fährt man aber gerade wegen des Naturerlebnisses während der Regenzeit nach Botswana, denn dann explodiert die Natur in frischem Grün und man ist in den meisten Regionen allein. Es herrscht absolute Nebensaison. Wenn dann mal Land unter ist, muss man halt schauen, wie man die Situation meistert. Dahinter nur den Willen zur Selbstdarstellung zu sehen halte ich für eine für sehr weit hergeholt und würde mich gegen solche Vorhaltungen auch ganz klar erwehren.
Lieber Thomas, du beschreibst es perfekt: Das explodierende Grün und die Einsamkeit sind einfach faszinierend, da nehmen wir gewisse Unsicherheiten bei den Strecken gerne auf uns. Ja, auch wir mussten wie Bele schon geschrieben hat etwas umplanen, aber darüber waren wir uns im Vorfeld bewusst, dass es so kommen kann. Ich hatte im Vorfeld viel gelesen und bin immer wieder den Hinweis gestoßen, dass sich die besten Konditionen innerhalb von Minuten zu schlechten ändern können. Mittlerweile kann ich dies nur bestätigen. Genau so haben wir es gestern bei einem starken Regenguss in Nxai (mal wieder) erlebt. Aber so schnell die Konditionen schwierig werden, können Sie auch wieder über Nacht mit einem etwas abgetrocknet Boden wieder deutlich besser sein. Die Stelle des oben geposteten Bildes war am Tag vorher (ohne nächtlichen Regen) problemlos befahrbar.
Wie Fidel bereits geschrieben hat, ist die CKGR in Deception &Sunday derzeit sehr trocken, ab Letiau und Lekhubu bis Xade und von Tsau bis Passarge Valley ist es wunderbar grün!