Reiseroute Zimbabwe Juli 2020

13 Antworten · 4'267 Aufrufe · gestartet 16. Aug. 2019 von hspalinger
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Themenstarter16 Beiträge · seit 201316. Aug. 2019 · #1
Liebe Fomis

Gerne möchte ich mich kurz vorstellen: Mein Name ist Hanspeter, ich bin 57 Jahre alt und wohne in der Schweiz. Ich reise seit ca. 25 Jahren regelmässig ins südliche Afrika und habe alle Arten von Reisen unternommen (Self-Drive, Camping, Lodges, Reitsafaris, Fuss- und Kanusafari, etc.). Im Forum habe ich bis jetzt nur gelesen und viele Informationen bekommen können. Danke an Euch.

Nach der diesjährigen Reise durch den Kruger National bin ich bereits am Planen für nächstes Jahr. Es soll für 3 Wochen nach Zimbabwe gehen. Wir werden zu zweit mit einem 4x4-Fahrzeug inkl. Offroad Trailer unterwegs sein. Folgende Route ist angedacht (Frühstadium der Planung):

Freitag 03.07. Nachts Flug ZRH - JOB
Samstag 04.07. Ankunft JOB - Übernahme Auto und Trailer / Einkauf / Fahrt Richtung Grenze
Sonntag 05.07. Grenzübertritt nach Zimbabwe / Matobo NP
Montag 06.07. Matobo NP
Dienstag 07.07. Matobo NP - Hwange NP
Mittwoch 08.07. Hwange NP
Donnerstag 09.07. Hwange NP
Freitag 10.07. Hwange NP
Samstag 11.07. Hwange - Vic Falls
Sonntag 12.07. Vic Falls
Montag 13.07. Vic Falls - Mlibizi
Dienstag 14.07. 10.30 h Fähre ab Mlibizi
Mittwoch 15.07. 08.30 h Fähre - Ankunft in Kariba
Donnerstag 16.07. Kariba
Freitag 17.07. Kariba - Mana Pools Nyamepi Sektion
Samstag 18.07. Mana Pools Nyamepi Sektion
Sonntag 19.07. Mana Pools Nyamepi Sektion
Montag 20.07. Mana Pools Chitakwe
Dienstag 21.07. Mana Pools Chitakwe
Mittwoch 22.07. Mana Pools - Lake Chivero (bei Harare)
Donnerstag 23.07. Lake Chivero - Lake Mutirikwi
Freitag 24.07. Lake Mutirikwi / Besuch Great Zimbabwe
Samstag 25.07. Lake Mutirikwi - Richtung Südafrika
Sonntag 26.07. Abgabe Auto / Trailer / Rückflug nach ZRH
Montag 27.07. Ankunft ZRH

Darf ich Euch bitten, einen Blick drauf zu werfen und mir Feedback zu geben? Wie würdet Ihr die geplanten Tage im Hwange verteilen? Wo bucht man Hwange NP und Mana Pool NP am einfachsten?

Besten Dank im voraus.
HP
4'382 Beiträge · seit 201505. Sept. 2019 · #2
Ich schubse die Anfrage mal einfach wieder rauf.........
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
1'335 Beiträge · seit 200605. Sept. 2019 · #3
Hallo HP,

wenn Du seit 25 Jahren Afrikareisender bist, solltest Du es eigentlich selbst wissen, ob das alles so gut ist.

Da Du fragst und es hochgestubst wurde, reagiere ich mal:

Mir wäre das zu stressig, wir wollten das nicht machen, was Du geplant hast.

Du kommst morgens an und willst dann bis rauf Richtung Grenze und an diesem Tag auch noch einkaufen?
Ich rate Dir vorher gut einzukaufen, damit Du in ZIM nicht allzuviel nachkaufen musst. Und dann noch diese Riesenstrecke? Und dann noch mit einem Trailer? Du bist doch müde und musst Getränke, Lebensmittel, vielleicht noch ins Outdoorwarehouse... Und den Wagen übernehmen und kontrollieren.
Also da müsste aus meiner Sicht noch ein Zwischenstopp rein, wenn Du auf jeden Fall schon losfahren möchtest. Du könntest ja in Belabela bleiben oder hier:
https://thabaphaswa.co.za
Das liegt nur ca. 3 h von Joburg Nord entfernt.

Von Grenze (Beitbridge ZIM) bis Matopo NP benötigst Du min. 4 h.
Inkl. Grenzübertritt ist der Tag dann nicht mehr lang. Das geht ist aber ein Fahrtag und Du hast eine Aneinanderreihung von Fahrtagen. Ist das noch Urlaub? Für mich wäre das nichts.

Von Great Zimbabwe bis Joburg brauchst Du wirklich lange! Da liegt Beitbridge zwischen, das ist Dir doch klar, oder?
Wir haben dort schon Stunden verbracht. OK, jetzt Ende August war es nur 30 min, aber im Jahr davor viele Stunden. Und es ist nicht Zimbabwe sondern Südafrika, wo das Problem liegt. Das ist bekannt und Du hast keinen Puffer! Für die Grenze musst Du 2 h einrechnen. Im besten Fall.

Alternativ könnte ich Dir vorschlagen: Lass den Hwange und Manapools weg, entspann ein wenig und mach Matopo, Great Zimbabwe und Gonarhezou. Bleibe lange im Gona! Schlafe eine Nacht auf der Plattform im Gona draußen ... es ist herrlich dort. Bleib vielleicht noch in SA, damit Du alles in Ruhe erledigen kannst. Und schaffe Dir einen Tag Puffer. Man weiß nie, was die Airlines so machen.
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904 Beiträge · seit 201005. Sept. 2019 · #4
Hallo HP,

würde dem Riedfrosch zustimmen. Mir wäre es auch zu viel, aber das ist ja Geschmackssache. Hwange war ich, Mana Pools noch nicht. Nach dem, was ich aber so von Bekannten aufschnappe, würde ich Hwange nicht episch besuchen, wenn noch Mana Pools auf dem Programm steht. km - mäßig bringt dir das nicht viel, zeitmäßig vielleicht schon.

Bin auch schon ne Weile in Afrika unterwegs. Von der Durchtaktung, wie es ja eher Neueinsteiger machen, weil man mit einer Reise das Maximum sehen möchte, bin ich aber schon ne Weile weg. Etwas relaxter, das macht schon Spaß. Und wenn einem mal ein Elefant dabei durch die Lappen geht, ist es ja auch wurscht.

Grüße
Ebi
1'096 Beiträge · seit 200905. Sept. 2019 · #5
Wir waren im April/Mai für 30 Tage in ZIM und ich schreibe dir gerne meine Gedanken zu deiner Tour.
Problematisch sehe ich die Fähre. Sie ist für eure Planung eine grosse Unbekannte, da sie nur ablegt wenn es genügend Buchungen hat. Sollte sie nicht fahren, habt Ihr ein Problem. Wir sind die Tour andersherum gefahren (von Mana Pools zum Hwange). In Karoi haben wir getankt und sind dann am See entlang runter gefahren. Die Strasse ist Hardcore über etwa 200 km Strecke und macht keinen Spass.

Ich würde bei 3 Wochen Zeit und der Notwendigkeit dass die Fähre wirklich fährt auch dazu raten Mana Pools zu streichen.
Ebenso wären mir persönlich 3 Tage Matobo zu lang. Ein Tag reicht maximal für den Park. Ich würde empfehlen mich audf die Landschaften/Steine zu konzentrieren.

Hwange ist toll und ich empfehle die Übernachtung in den Privatcampsites/Picnic Sites. Du bist immer mitten drin und Ihr habt das Camp für euch alleine.
Kennedy und Ngweshla haben hohe Chancen auf Löwen/Büffel/grosse Elefantenherden und in Kennedy öfter Wild Dogs.
Ich mag die Ecke weil sie sehr abwechslungsreich ist. Du hast viel Wald durch den du fahren darfst, dazu savannenartige Bereiche und grosse Freiflächen an den Wasserlöchern um Ngweshla.

Für Vic Falls reichen imho 2 Stunden (der gesamte Weg an den Fällen entlang ist 350m lang).
Ich mag Vic Falls gar nicht, da du dort an jeder Ecke abgezockt wirst. Die Leute lügen dich dort an wo sie können und das Erlebnis ist imho sehr überbewertet. Vorschlag hier: Vom Hwange zu den Vic Falls am Morgen. Besuch der Vic Falls am Nachmittag - das hat den Vorteil dass du kein Backlight hast. Am Morgen siehst du nix sofern die Sonne scheint, da die Gischt von hinten angestrahlt hat und du in weiten Teilen nur ein gleissendes Licht vor deiner Nase hast. Am späteren Nachmittag besteht das Problem nicht.

Einer der tollsten Parks Zimbabwes fehlt bei euch völlig: Gonarezhou
Einfach phantastisch!! Ein "must see"!
Wenn Ihr auf der Flusseite des Haupteingangs bleibt, habt Ihr entspannte Elefanten und vernünftige Tracks.
Die Campsite an den Cliffs ist wunderschön.

Wenn du Bock hast zu lesen, kannst du unsere 30 Tage hier nachschauen:
https://purelife.photography/journal/?categ=zimbabwe

Grüsse
389 Beiträge · seit 200606. Sept. 2019 · #6
Hallo Hanspeter
Wir werden im nächsten Jahr im Juni in Sambia sein. Der Rückweg im Juli ist über Simbabwe geplant. Wir halten uns den Rückweg offen da man ja im Augenblick Simbabwe nur mit Einschränkungen bereisen kann. Eine der großen Unbekannten ist ja die Versorgung mit Kraftstoff. Dies solltest du in deiner Planung berücksichtigen da ja einige km gefahren werden.
Gruß Joachim
Touristen bringen Souveniers mit nach Hause. Reisende Geschichten.
zuletzt bearbeitet 06. Sept. 2019
411 Beiträge · seit 201906. Sept. 2019 · #7
Guten Morgen, Seyko - Gratulation zu eurer wirklich tollen und ansprechenden Homepage; wunderbare Bilder - echt stark!
LG peter
Themenstarter16 Beiträge · seit 201306. Sept. 2019 · #8
Ich möchte allen für den wertvollen Feedback danken. Ich werde mir alles überdenken und dementsprechend anpassen.
Am meisten Respekt habe ich auch vor dem Grenzübertritt in Beitbridge, da liest man ja Horrorgeschichten. Ich hoffe jetzt mal, dass die ZTA im Juli nächsten Jahres die Dienstleistung des begleitenden Grenzübertritt noch anbietet.
Den Hinweis mit dem Einkaufen und Fahren nach dem Flug werde ich berücksichtigen.
Besten Dank an alle. Falls ihr interessiert seid, werde ich mit Updates kommen und dann nächstes Jahr sicherlich mit einem Reisebericht.
LG, Hanspeter
904 Beiträge · seit 201006. Sept. 2019 · #9
Hallo!

Der Horror kann sich eigentlich nur auf die SA – Seite beziehen. Für die ZIM – Seite hab ich dir die Handynummer von einem netten Menschen, der alles erledigt. Bei Bedarf schickst du mir bitte einfach ne kurze Nachricht.

Grüße
Ebi
794 Beiträge · seit 201306. Sept. 2019 · #10
Hinsichtlich VicFalls; ja da ist es touristisch, aber das ist der einzige Ort in Zimbabwe und Botswana wo man so richtig gut essen gehen kann. Falls das für euch wichtig ist (für uns schon), würde ich mindestens eine Nacht einplanen... Zu empfehlen sind - zumindest selber getestet - VicFalls Hotel, Ilala Lodge und VicFAlls Safari Lodge... Zum Übernachten ist N1 Hotel und Campsite super, direkt am Craft Market und man ist überall schnell zu Fuss.... Und direkt gegenüber ist eine Craft Beer Brauerei mit Ausschank!
904 Beiträge · seit 201006. Sept. 2019 · #11
aber das ist der einzige Ort in Zimbabwe und Botswana wo man so richtig gut essen gehen kann.

Da ist jetzt, glaub ich, etwas daneben, und lässt vermuten, dass der Schreiber keine Ahnung hat.
zuletzt bearbeitet 06. Sept. 2019
1'927 Beiträge · seit 200804. Apr. 2020 · #12
Andre008 schrieb:...…...Zum Übernachten ist N1 Hotel und Campsite super, direkt am Craft Market und man ist überall schnell zu Fuss.... Und direkt gegenüber ist eine Craft Beer Brauerei mit Ausschank!
Auch wenn die Stellplätze zwischen Hotel und Pool beim N1 wenig Afrikafeeling vermitteln, kann ich sie nur empfehlen. Zentraler kann man nicht stehen, die Sanitärräume haben Hotelqualität.
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Die gegenüberliegende Craftbeer Brauerei ist schon optisch der Hingucker, Biergenuss pur...…
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.... auch wenn er beim Essen etwas übertrieben hat, Ebi 😉
7'296 Beiträge · seit 200604. Apr. 2020 · #13
… Bild mal gerade gedreht - war mir zum Lesen zu anstrengend …
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Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'927 Beiträge · seit 200804. Apr. 2020 · #14
Danke Wolfgang.

Ich dachte, etwas körperliche Bewegung vor dem PC kann akut ja nicht schaden....