SKSKThemenstarter10 Beiträge · seit 201921. Juli 2019 · #1
So die Reise steht soweit. Wir haben uns nach langem Hin und Her gegen den Fishriver-Canyon entschieden. Wir fahren Airport - Windhoek - Mariental - Keetmanshoop - Tirasberge - Swakopmund - Damaraland - Etosha - Waterberg - Airport. In Keetmannshoop und Windhoek bleiben wir jeweils einen Tag, in den anderen Gebieten zwei und mehr Tage. Nach drei Wochen werden dann über 4000 km auf dem Tacho stehen, dass sollte reichen. Sollte jemand einen "heißen Tipp" bezüglich der Wüstenelefanten im Damaraland haben, gerne her damit. Für Kritik und Anregungen sind wir auch jedezeit empfänglich. Liebe Grüße von den Köhlers📎 Rundreise.pdf
so richtig gehen Eure Route (Unterkünfte/Übernachtungsanzahl) und Planungen nicht aus dem PDF hervor. Wenn Ihr schon so weit in den Süden fahrt, würde ich auf jeden Fall einen Abstecher nach Lüderitz und vor allem Kolmannskuppe machen.
Gruß
Thomas
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SKSKThemenstarter10 Beiträge · seit 201922. Juli 2019 · #3
Hallo Thomas! Die Route stellt jeweils die kürzeste Verbindung zwischen den Unterkünften dar. Die Unterkünfte habe ich im Zusammenwirken mit einem Reiseveranstalter ausgesucht. Von daher (noch )keine "Klarnamen", da ich nicht eine Route professionell buchen lassen möchte und diese dann im Detail online stelle. (Urheberrecht???) Das größte Problem ist der zeitliche Faktor. Wir haben 3 Wochen Zeit und haben uns damit abgefunden, nicht alles sehen zu können. Motto ist hier "Weniger ist Mehr". An unseren Stationen planen wir mind. 1 bis 3 volle Tage ein, um auch etwas in Ruhe unternehmen zu können. Mit den "Abstechern" ist das bei den Entfernungen in Namibia auch so eine Sache. Wir haben uns bewusst gegen Fishrivercanyon und Lüderitz entschieden, da dann die Tour zu gestrafft ist. Irgendwo muss man leider Abstriche machen. LG Steffen
freshy3'883 Beiträge · seit 201122. Juli 2019 · #4
Hallo Steffen, mMn musst du wirklich abspecken, das siehst du richtig. Wenn du theoretisch schon 4000 km errechnet hast, wird das in der Praxis mit Sicherheit mehr. Wir sind gerne urlaubsmäßig! unterwegs und rechnen pro Woche bis zu 1000 km. Straßen und Verkehrsverhältnisse sind mit den unsrigen nicht zu vergleichen. Warum Mariental und Keetmanshoop? Mich persönlich interessiert dort nichts, aber das ist Geschmacksache. Ich hoffe für euch, dein Reiseveranstalter kennt sich in Namibia aus und hat nicht die typischen Touri-Unterkünfte, sondern kleine landestypische Unterkünfte mit Charme ausgesucht. Stell doch mal die eine oder andere Adresse hier ein, dann zeigt sich schnell, was diese bieten. Falls der Reiseveranstalter das ablehnen sollte, wäre ich misstrauisch.
SKSKThemenstarter10 Beiträge · seit 201922. Juli 2019 · #5
Mariental und Keetmannshoop sind noch Überbleibsel von der Urplanung mit Fishriver. Wir planen Windhoek/Ti Melen (1), Mariental-Kalkrand/Teufelskrallen Lodge (2), Keetmannshoop/Quiver Tree Forest Rest Camp (1), Tirasberge/Koiimasis Ranch (2), Sossusvlei/Le Mirage Resort & Spa (2), Swakopmund/Meike's Guesthouse (2), Damaraland/Buruxa Camp (3), Etosha Süd/Okutala Etosha Lodge (2), Etosha Süd/Okaukuejo Rest Camp (1), Etosha Ost/Mushara Lodge (1), Waterbergregion/Waterberg Guestfarm (2), Flughafen-Heimflug. Etappenlänge sollte max. 350 km sein. Windhoek - Übernahme 4x4, einkaufen, bummeln. Mariental/Kalkrand hatten wir als "Ankommen in Namibia" geplant (Kalahari). Keetmanshoop um den Köcherbaumwald und Giants Playground "mitzunehemen". Kolmannskoppe müssen wir nicht unbedingt sehen. Im Tirasgebirge vielleicht eine Wanderung/Entspannung. Sossusvlei- Deadvlei, Dünen, Sesriem. Swakopmund - Stadt, Living Desert Tour, Damaraland, Wüstenelefantensafari und Twyfelfonteinen, Okutala - Tour auf dem Gelände oder Geführte Tour Etosha, Okaukuejo - Selbstfahrertour, Mushara - Übernachtung nach Tag im Etosha, Waterberg - Wanderung/Erkundung/Entspannung. So ist der Plan, für Anregungen sind wir gerne empfänglich. Danke, LG Steffen und Simona
SKSKThemenstarter10 Beiträge · seit 201922. Juli 2019 · #6
P. S.: Wir würden noch eine günstige Alternative für das Buxara Camp benötigen. Dort haben wir den längsten Aufenthalt, aber die einfachste Ausstattung. Womit wir aber grundsätzlich kein Problem haben, Freundlichkeit und Sauberkeit haben für uns Vorrang, nicht unbedingt eine luxuriöse Ausstattung.
piscator1'483 Beiträge · seit 200922. Juli 2019 · #7
Guten Tag SK, Eine kleine Rechnung kann dir vielleicht etwas erläutern: Du kannst von einem Schnitt von Max 60 km/h ausgehen. Bei 4000km musst du mit etwa 70 Fahrstunden rechnen. Das sind drei volle Tage! Gruß Piscator
Randfontein568 Beiträge · seit 201422. Juli 2019 · #8
Hi Simona und Steffen, Die B1 rauf und runter ist zwar schnell, geht aber am „Spirit of Namibia“ komplett vorbei. Das Erlebnis Namibia heißt eben auch „Gravelpad“, mit Oryxen, Steiböckchen, Straussen und Zebras am Wegesrand...
Kalaharirand und die Teufelskrallen-Lodge sind zum Ankommen wirklich okay. Keetmanshoop würde ich streichen. Köcherbäume gibt’s auch woanders mit weniger chinesischen Bustouristen als im clever vermarkteten Quivertree Forest. Bei Interesse Details... Lieber etwas mehr Zeit, um über die D707 zu bummeln,
„Fahrzeiten“ sind ein unendliches Thema. Der Eine genießt die Fahrt, für den Anderen ist es „nur Transfer“. Schwerpunkt auf zwei Übernachtungen ist schon mal sinnvoll. Da kann man auch am einen Tag das Fahren geniessen, um am anderen Tag Eindrücke zu vertiefen. 4000 km sind hier keine absolute Grösse. Kommt schon auch auf die Verteilung und auf persönliche Vorlieben (und das Fahrzeug...) an.
Im Damaraland könnte man notfalls von 3 auf 2 Übernachtungen zurückgehen. Wüstenelefanten sind so oder so Glückssache.
Etosha ist auch eine Frage der Jahreszeit. In der Trockenzeit ballen sich eher die Fahrzeuge um die Wasserlöcher mit hoher Tierfrequenz. Bei üppigerer Vegetation ist rumfahren und entdecken angesagt.
Patentrezepte gibt es ohnehin nicht. Ausser einem: habt Freude mit- und aneinander! Dann kann man alles „passend machen“.
Weiterhin fröhliche Planung Grüßle Randfontein
Applegreen1'796 Beiträge · seit 201422. Juli 2019 · #9
Hallo Steffen und Simona,
willkommen im Forum.
Wir sind auf unserer ersten Reise nach Namibia eine ähnliche Route gefahren (inklusive Fish River Lodge) und das mit weniger Zeit außerhalb Windhoeks, als Ihr es geplant habt. Also machbar ist die Route durchaus. Bei Interesse findest Du unseren Bericht in meiner Signatur zum Anklicken.
Rückblickend war das damals sicherlich schon sehr viel Zeit auf Pad. Wir haben dann bei einer späteren Reise den Süden nochmals intensiver erkundet, weil uns die Landschaft im Süden so sehr beeindruckt hat und diese Gegend auf der ersten Reise schlicht zu kurz gekommen ist.
SK schrieb:Hallo Thomas! Wir haben uns bewusst gegen Fishrivercanyon und Lüderitz entschieden, da dann die Tour zu gestrafft ist. Irgendwo muss man leider Abstriche machen. LG Steffen
Zu entschleunigen ist eine sehr gute Idee. Wenn Ihr diesen Anfängerfehler schon auf Eurer ersten Reise vermeidet, solltet Ihr konsequent auch den Süden streichen und Euch auf die Mitte & Norden konzentrieren (oder umgekehrt). So weit in den Süden zu fahren und dann auf den letzten Metern Fishriver und Lüderitz auszulassen, finde ich schade. Wenn Ihr jetzt den Süden „halb“ macht, kommt Ihr da nie wieder hin. Hebt ihn Euch doch einfach in Gänze für eine zweite Reise auf.
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Wir haben im letzten Oktober eine ähnliche Tour gemacht, aber mit Fish River Canyon und Lüderitz. Und nicht in Lodges, sondern mit einem Camper. Und wir hatten nie das Gefühl, dass wir gehetzt sind. Wir hatten genug Zeit für Alles. Ich würde es wieder so machen als Erstlingstour, wenn ich nicht weiss, ob ich wiederkomme.
Entschuldigt mein Ausreisser/Ablenker vom Thema 😊 @Randfontein: wo hat es eine bessere Möglichkeit Köcherbäume anzuschauen? Zwischen Tywelfontein und Swakopmund?