cheffoThemenstarter68 Beiträge · seit 201910. Feb. 2019 · Zunächst Danke an alle zahlreichen Berichterstatter. Viele Beiträge sind besser als so mancher Reiseführer.
Zu meinen Fragen. Wir haben bereits Buschcamper und Flüge für die nächsten Weihnachtsferien gebucht. 16 Tage haben wir vor Ort.
Wir wollen einen MIx aus Landschaft und Tiere erleben. Wichtig sind Schlangen, Elefanten, Giraffen und Großkatzen.
Uns stellt sich nun konkret die Frage, Etosha zu Beginn oder am Ende buchen. Baue ich den Spannungsbogen bezüglich Tiere so auf?:
Erst sowas wie z.B. Mount Etjo, Palmwag, dann Etosha? Macht es einen Unterschied bezüglich Regenzeit? Ist die Chance 2 Wochen früher Etosha auf noch trockeneres Wetter und damit mehr Tiere bei den künstlichen Wasserlöchern? Wenn ich zuerst in Etosha bin, ist dann Palmwag/Etjo etc. langweilig?.
Wenn ich bezüglich Landschaft den Spannungsbogen aufbauen will sollte ich zuerst Etosha, dann meine anderen Punkte wie Spitzkoppe, Naukluft etc besuchen.
Was wir unbedingt sehen wollen: Spitzkoppe, Etosha, Naukluft/Sesriem
Was wir weglassen wollen: Küste /Lüderitz/Swapko, Süden, Waterberg.
Ideal von der Fahrtstrecke sehe ich: Windhoek Richtungs Süden (z.B. Start Bagatelle), dann Richtung Sesriem, Naukluft, SPitzkoppe, Palmwag, Etsoha, WIndhoek. Oder eben das Ganze umgekehrt? Oder zwei Schleifen: Erst Windhoek-Spitzkoppe-Palmwag-Etosha, Windhoek, Naukluft- Windoek. Sinnvoll?
Was sollten wir reserveiren? Klar Etosha, Sossusvlei, was ist mit Spitzkoppe? Palmwag?
Wir sind nicht unbedingt Freunde eines festen Reiseplanes, wollen aber bei den wichtigsten Orten nicht blöd ohne Campingplatz dastehen. Wir wollen keine Lodges, nur Camping.Tiere wollen wir "frei" sehen, also keine Fütterungsfahrten.
Vielen Danke für Antworten
Fluffy174 Beiträge · seit 200610. Feb. 2019 · Hallo,
Etosha am Ende ist der Klassiker, wenn es um Tiere geht. Da bietet sich die Reise im Uhrzeigersinn an. Ich würde nicht bis Bagatelle fahren, wenn ich nicht sowieso in den Süden will. Lieber zwei Tage zum "Ankommen" in der Nähe von Windhoek verbringen.
Swakopmund würde ich aber mit hineinnehmen - schon um die Vorräte aufzufüllen - die schnellste Verbindung zwischen Sesriem und Spitzkoppe dürfte ausserdem die Route über Swakopmund sein.
Die Regenzeit würde ich ausser Acht lassen bei der Planung für Dezember - entweder hat es geregnet oder nicht - da spielt eine Woche früher oder später Etosha meiner Meinung nach keine große Rolle.
Viel Spaß beim Planen
Carmen
Chrigu7'318 Beiträge · seit 200610. Feb. 2019 · cheffo schrieb: Windhoek Richtungs Süden (z.B. Start Bagatelle), dann Richtung Sesriem, Naukluft, SPitzkoppe, Palmwag, Etsoha, WIndhoek.
Hallo cheffo
Herzlich Willkommen im Namibia-Forum.
Ich finde Deine Route als Einsteigertour richtig gut. Mit Bagatelle kommst Du in den Genuss der Kalahari Ausläufer. Dann die Dünen um Sossus Vlei. Fahrt da eher am Nachmittag rein. Dann seid Ihr praktisch alleine. Macht unbedingt ein, zwei Nächte im Namib-Naukluft Bereich. So unterteilt Ihr die lange Strecke nach Swakopmund. Da könnt Ihr wieder mal Einkaufen und vielleicht macht Ihr ja da doch die eine oder andere Tour mit. Weiter zur Spitzkoppe. In der letzten Zeit ist diese sehr beliebt geworden und ist deshalb recht gut besucht. Versucht spätestens am Mittag da zu sein. Sonst sind alle guten Plätze schon vergeben. Richtung Palmwag könnt Ihr der Küste entlang oder via Brandberg und Tweyfelfontein. Ich bevorzuge die zweite Variante. Von Palmwag kommt Ihr recht schön in den Westen der Etosha und habt da noch einige Tage bis es zurück nach Windhoek geht.
Je nachdem wie viel Erfahrung Ihr habt und wie viel Ihr Euch zutraut, lohnt es sich einige Tage Palmwag Konzession einzubauen.
Während der Weihnachtsferien sind neben den normalen Touristen auch viele Einheimische als Camper unterwegs. Es kann an einigen Stellen eng werden. Da solltet Ihr zwingend buchen.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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Logi16,9k Beiträge · seit 201210. Feb. 2019 · cheffo schrieb: Wichtig sind Schlangen, Elefanten, Giraffen und Großkatzen.
Wenn Ihr Schlangen sehen wollt, führt kein Weg an Swakopmund vorbei. Dort die "Little Five" Tour mitmachen (verschiedene Anbieter) und den Snake Park besuchen.
Sichere Sichtungen von Großkatzen sind auf Okonjima beim Tracking garantiert. Ganz frei lebende Tiere wird schwierig, da selbst der Etosha komplett eingezäunt ist und nur noch einen Bruchteil an der ursprünglichen Fläche hat.
Palmwag ist zu weit im Nord-Westen.
LG
Logi
Yoda911873 Beiträge · seit 201610. Feb. 2019 · Ich bin auch sehr dringend für den 'Uhrzeigersinn' mit Etosha am Ende.
Wir haben uns in den ersten beiden Wochen über jedes Tier super gefreut - erster Oryx, erster Springbock, erstes Giraffe, erstes Zebra, .... und ansonsten hauptsächlich die Landschaften genossen.
In der dritten Woche sind wir dann sechs Tage im Etosha gewesen, dort gab es dann Zebraherden, Gnuherden, Springbockherden, Elis etc. Das war zahlenmäßig und vom Eindruck dann eine tolle Steigerung. Anders herum hätten wir die einzelnen Tiere wahrscheinlich viel weniger 'würdigen' können.
Christoph
cheffoThemenstarter68 Beiträge · seit 201910. Feb. 2019 · Danke für die schnellen Antworten. Wird dann wohl im Uhrzeigersinn geplant. Details dann vor Ort, Gerüst wie geschildert mit Namib-Naukluft-Spitzkoppe, Palmwag (ja, dort wollen wir im Gebiet auch herumfahren, sind schon etwas "erfahren" durch Marokkowüste und Saudi-Arabien etc). Am Ende Etosha.
Was bietet sich für den ersten Tag an zur Übernachtung, Ankunft haben wir am 21.12. 6:30 Uhr, werden dann von Safari Car Rental abgeholt, Einweisung, EInkaufen. Reel Abfahrt ca. 13-14 Uhr in WIndhoek? Noch ca. 100km fahren dann Camp? Start soll ja dann Richtung Südwesten sein, irgendwo Richtung Sesriem oder noch etwas südlicher? Über Kalkrand-Maltahöhe-Betta einsteigen?
Viele Grüsse
Logi16,9k Beiträge · seit 201210. Feb. 2019 ·
Blende18.21'169 Beiträge · seit 201710. Feb. 2019 · Hallo cheffo,
da du Anfangs von Reiseberichten schreibst, evtl. eh' schon gesehen, aber deine Tour deckt sich zu guten 90% mit unserer ersten Tour 2017. Inkl. Palmwag, was ich dann doch eher selten hier lese.
Speziell Palmwag hatte für uns durchaus etwas magisches, da wir 7h keinen anderen Menschen gesehen haben und wir waren zur "Top-Zeit" nur in der Day-Visitor Area unterwegs. In Palmwag die größere Runde zu drehen würden wir auch gerne mal machen.
Vielleicht wirfst du einfach mal einen Blick rein, ich glaube für deine Runde ein guter Anhaltspunkt und wenn dan spezielle Fragen sind, gerne her demait. (siehe Signatur)
Gruß,
Robin
Randfontein568 Beiträge · seit 201410. Feb. 2019 · Hi cheffo,
also erst mal bin ich ganz bei Yoda911! Die Faszination "einzelner" Tiere bzw. einzelner kleiner Herden in grandioser Landschaft gefolgt von Etosha ist spannungsbogentechnisch kaum zu überbeiten.
Palmwag mag nicht zur klassischen Ersttäter-Tour gehören, ist aber ein echter "Bonus".
Der "Wermutstropfen" in Etosha um die Weihnachtszeit könnte die Besucherfrequenz sein.
Wenn die Wendemanöver der Autokarawane das Leben an den Wasserlöchern dominieren könnten (nicht: müssen!)
Ansonsten:
Vorsicht, 16 Tage sind schnell vorbei! Mit Schlangen wird's evtl. schwierig, aber ein Schlangenzoo in Swakopmund reisst es da wohl auch nicht 'raus. Tendiere, wie ihr, eher zum Weglassen der Küste.
Hat zwar alles eigenen Reiz, aber ihr kommt sowieso wieder und habt dann schon mal Highlights für die zweite Tour.
Viel Freude bem Planen und unterwegs!
Grüßle
Randfontein
cheffoThemenstarter68 Beiträge · seit 201910. Feb. 2019 · Ja, danke. Bin auf Palmwag durch Euren super Bericht gestossen. Und gerade weil ich Etosha wegen Ferien voll vermute will ich Palmwag mitnehmen. Erhoffe mir da wenige Leute und Autos
cheffoThemenstarter68 Beiträge · seit 201910. Feb. 2019 · Das mit den Schlangen ist eher Nebensache. Küste lassen wir weg, eben wegen der nur 16 Tage. Wenn uns dann trotzdem eine Puffotter begegnet ist es perfekt (haben schon in Marokko leider keine gesehen obwohl sie da angeblich häufig anzutreffen ist.
Danke nochmals an alle für die Unterstützung. Plan im groben steht nun.
Logi16,9k Beiträge · seit 201210. Feb. 2019 · cheffo schrieb: Und gerade weil ich Etosha wegen Ferien voll vermute will ich Palmwag mitnehmen. Erhoffe mir da wenige Leute und Autos
Wir sind immer in den Weihnachtsferien unterwegs (gewesen). Auch 2018/19 wieder. In den meisten Unterkünften waren wir ganz alleine. Im Osten des Etoshas waren in Okoshi und Namutoni jeweils 1 Zimmer belegt. Auf den Camipingplätzen war es geringfügig besser. Außerhalb ebenfalls: Emanya hatte doch immerhin ganze 4 Zimmer belegt.
In Palmwag waren zu Weihnachten gerade mal 1/3 gebucht. Am 26. 12. waren alle Gäste abgereist. Das mag dort ebenfalls den hohen Preisen geschuldet sein.
LG
Logi
trsi708 Beiträge · seit 201510. Feb. 2019 · Hallo,
die meisten fahren im Uhrzeigersinn, weil sie den Etosha als Highlight empfinden. Wir fuhren im letzten Jahr anders rum - und ich war unendlich dankbar dafür. Gut, zum Jahreswechsel mag der Etosha anders aussehen als im Oktober ... aber ich fand ihn landschaftlich wenig prickeln im Vergleich zu allem, was nachher kam. Und die vielen Tiere, die sich um die Wasserlöcher drängten, empfand ich eher unnatürlich. Mir gefielen die einzelnen Tiere oder kleinen Herden in schöner Landschaft (Damaraland, Namib-Naukluft etc.) deutlich besser als die riesigen Herden im staubigen, grauen Etosha. Und ich freute mich über jedes einzelne Tier und fand es auch sehr entspannend, nicht mehr bei jedem das Gefühl haben zu müssen, es noch in die Kamera zu bringen. 😉
Zudem fand ich es noch schön, entgegen den meisten Reisenden zu fahren. So trifft man auch nicht überall auf die gleichen Leute 😄
Auch wenn du Swakopmund nicht einplanst, kommst du da fast unweigerlich vorbei. Wir fuhren von Spitzkoppe über Swakop nach Blutkuppe. In Swakop frühstückten wird, machten eine kurze Stadtbesichtigung, füllten die Vorräte auf und verliessen die Stadt wieder. Das ging sich gut aus und kann ich durchaus empfehlen.
So oder so: Gute Reise!
trsi
Meine Afrikaerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia und Kapstadt (6.5 Monate) ¦ 2023 Namibia (2x 3 Wochen) ¦ 2024 Namibia (3 Wochen) ¦ 2025 Namibia & KTP (6 Wochen) ¦ 2026 Namibia (3 Wochen)
uli-rt76 Beiträge · seit 201610. Feb. 2019 · Hallo cheffo,
der Etosha NP ist für uns immer das Highlight gegen Ende der Reise.
Am Ausgang Namutoni in der Mokuti Lodge gibt es den Ontouka Reptile Park, in dem es auch Schlangen zu sehen geben soll. Wir waren selbst noch nicht dort, haben es aber 2019 für unseren Sohn mit auf dem Plan.
Gutes Planen!
Uli
7 x Südafrika, 4 x Namibia. 2 x Botswana sowie USA, Kanada, Brasilien, Island...