BurschiThemenstarter4'142 Beiträge · seit 200929. Nov. 2018 ·
Am nächsten Tag stand der Isimangaliszu Wetland-Park auf dem Programm. Abfahrt mit dem Boot - man sollte unbedingt sehen, dass man ein kleines erwischt, auf dem nicht mehr als 15 Personen Platz haben - war erst um 10.45 Uhr. Also ausgiebig Zeit, um sich am Anlegeort ein wenig mit afrikanischer Kunst zu beschäftigen:
Hoffentlich war das kein schlechtes Omen! es soll ja weit über 1000 Crocs hier geben!
Diese afrikanische Chimäre gab da schon mehr Interpretationsspielraum, vor allem, wenn man Vorder- und Rückseite im Detail betrachtet! 🤩 🤩 Um es gleich vorweg zu nehmen, ich habe mir etwas mehr erwartet. Doch die Tageszeit war für die Beobachtung von Hippos denkbar ungünstig. Schließlich sind die Tiere nachtaktiv und schlafen am Morgen im Wasser. Genau so war es auch, Wir fuhren praktisch von einer Hippo-Familie zur nächsten und überall schauten halt mehr oder weniger halbe Köpfe aus dem Wasser.
Nur ein einziges Mal hat ein Hippo gegähnt.
Zudem fuhr nicht nur ein Boot, sondern auf dem Wasser war eine ganze Flotte von Booten unterwegs. Die armen Hippos! Für andere Tiere war kaum Interesse vorhanden. Von den drei Krokodilen zeige ich nur ein Detailbild, weil die weit im Schilf lagen.
Und während fast alle Mitfahrer Schilfbilder mit ein wenig Croc machten, schoss ich als einziger den Triel ab.
Besser allerdings gefiel mir der Goldweber (Yellow Weaver), von dem eine ganze Kolonie am Ufer war.
Vom Schreiseeadler, der ruhig auf einem Baum saß, gibt es schon genügend Bilder im Forum. So war ich insgesamt doch etwas enttäuscht, als wir schon nach 1 1/2 Std, wieder zurück am Anlegeplatz waren. Wir suchten noch einmal den Strand auf und gingen ein wenig spazieren. Kaum andere Menschen waren da. So einsame Strände findet man nur noch selten. So konnten wir uns in aller Ruhe den Sandblümchen widmen:
Am Abend ließen wir dann den Aufenthalt in St. Lucia im Ocean Basket bei einem sehr guten Sole (Fisch, den man, falls man ihn mal bekommt, auf jeden Fall probieren sollte) und einem ebenso guten Glas Wein auf der Terrasse des Lokals beim Sonnenuntergang ausklingen. vorher:
nachher:
😄 😄
Übrigens "Ocean Basket" ist ja eine Kette. Aber dieses Lokal kann man auf jeden Fall empfehlen, es hat uns sogar besser gefallen als das Plaza.
gute morgen Burschi, da kommen bei mir sehr schöne Erinnerungen auf, wir waren 4 Tage in St. Lucia und haben es nicht bereut, alle N-Parks zu besuchen, die Bootstoor war für uns auch nicht so spannend und ja die einsamen Strandspaziergänge, wir waren an allen Abenden im Ocean Basket und es war immer lekker. Deine Reise hat viele Paralellen mit unserer Tour, da ist es immer schön mal von jemanden anderem zu lesen wie es empfunden wurde. Einen schönen Tag wünscht Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
BurschiThemenstarter4'142 Beiträge · seit 200929. Nov. 2018 ·
Hallo Hanne, danke, da bin ich dann ja mal gespannt, ob die nächsten Tage auch mit eurer Reise übereinstimmen. Viele Grüße: Burschi
BurschiThemenstarter4'142 Beiträge · seit 200930. Nov. 2018 ·
Am nächsten Morgen verladssen wir St. Lucia und fahren Richtung Swaziland. Der Grenzübergang ist unproblematisch. Den Grenzübertrittserlaubnisschein der Autovermietung haben wir nicht gebraucht, aber es ist wohl besser, wenn man ihn hat. Für Straßengebühr sind 50 R zu entrichten. Die Weiterfahrt geht auf erstaunlich guten Straßen vor sich, doch immer wieder sind große LKW auf der Straße, Was sie geladen haben, wird klar, als wir an einer Fabrik vorbeifahren, wo diese LKW in Schlange stehen. es ist eine Zuckerfabrik und nun weiß ich auch, was die z,T niedrigen Büschel auf den Feldern waren: Zuckerrohr. Im nächsten Ort riecht es penetrant nach... Hhm nach was? ... Richtig, nach Alkohol! Hier wird in einer Fabrik Alkohol aus dem Zuckerrohr destilliert. Wahrscheinlich ist hier die Bevölkerung ununterbrochen besoffen, bei diesem intensiven Geruch in der Landschaft. 🤩 😄 Unser Quartier für zwei Tage ist die Mvubu Falls Lodge bei Ezulwini. Die Zimmer der Lodge sind in einer Reihe in einemlanggestreckten Bau. Die Zimmer sind rustikal eingerichtet. Huch! 🤩 da liegt schon eine im Bett! Nein, es war nur ein Kissen mit dem Foto einer hübschen Swaziländerin! 😄 (Wie sagt man eigentlich richtig für die weiblichen Bewohner des Landes?)
Etwas abseits im Gartenbereich liegt ein großer sauberer Pool, geschmückt mit Statuetten und ebenfalls zur Lodge gehört ein Restaurant, in dem man auch zu Abend essen kann. Die Speisen selbst sind etwas übersichtlich. Am Nachmittag dieses Tages unternahmen wir nur noch zwei Spaziergänge und benützten den Pool, um die vom vielen Sitzen müden Knochen mal wieder etwas zu bewegen. Am nächsten Tag hatten wir zwei Ziele, erstens einen Craft-Market und zweitens das Swziland Cultural Village. Eigentlich stand auch noch das Milwane Wildlife Sanctuary auf dem Programm, doch ließen sich die drei Dinge nicht sinnvoll miteinander kombinieren, da für das Village zwei feste Aufführungszeiten der Tänze um 11 und 15 Uhr vorgegeben sind. es gibt eine Reihe von Craft-Markets hier, aber auf Empfehlung in der Lodge fuhren wir zu "Swazi Candles" in Ezulwini. Hier bekommt man eigentlich alles, was ein Andenkenherz begehrt. Nicht nur den üblichen Touristenramsch, sondern auch eine große Auswahl an Textilien, zum Teil handbedruckt, ortstypischen Schnitzereien auf einem großen offenen Markt, aber auch Hochwertiges in mehreren Boutiquen, sowie eben die Kerzen, die hier produziert werden in riesiger Auswahl.
Hier dauerte der Aufenthalt doch länger als geplant, da "frau" hier wirklich die Mitbringesel finden kann, die man schon lange gesucht hat. Um 11.00 Uhr waren wir dann im "Swaziland Cultural Village" Zunächst bekamen wir wie üblich eine Führung durch ein Schaudorf mit den Erklärungen zur Lebensweise der Bewohner. Die hier praktizierte Polygamie einerseits und die differenzierte Gesellschaftsordnung von Patriarchat und Matriarchat sind "ein weites Feld" wie Fontane sagen würde und können hier nicht diskutiert werden, sind aber interessant. 😎 😄
Dann begann in einer Boma das Gesangs- und Tanzspektakel der "Trachtengruppe", wie man bei uns sagen würde.
Dass dies alles "Show" ist. ist natürlich klar. Aber es ist auch ein Stück harte Arbeit, wie wir sehen konnten, als wir am Nachmittag noch ein wenig beim Training zusehen konnten. Nach dem Tanz unternahmen wir noch eine kleine Wanderung zum Wasserfall.
Es war ein schönes kleines landschaftliches Erlebnis in der Bergwelt von Swaziland. Bei der Rückfahrt von dem Village wollte ich mir im Ort noch schnell ein paar Rand aus einem ATM rauslassen. Doch oh Schreck, was kam da? 1200 Emalangeni! 🤩 🤩
Ich hatte vergessen, dass Swaziland eine eigene Währung hat, die in Südafrika nicht verwendbar ist. Zum Glück konnte ich gleich an der Tankstelle den Tank auffüllen und netterweise tauschten sie mir dort die Hälfte der Landesscheine auch in Rand um. Den Rest verwendete ich zum Zahlen im Restaurant, als Trinkgeld und als Andenken an den König! 🙂 😄
BurschiThemenstarter4'142 Beiträge · seit 200901. Dez. 2018 ·
Swaziland habe ich mir irgendwie anders vorgestellt, ohne quirrlige Großstädte wie Manzini und Mbabane und sechsspuriger Autobahn dazwischen! Genauso quirrlig ging es bei der Ausreise zu. Wo ist das Burö für die Einreise nach Südafrika??? 😈 Also immer den anderen Menschen nach und schließlich landen wir in einem Baucontainer mit einem freundlichen Grenzbeamten, der sogar noch zu Scherzen aufgelegt ist! 🙂 Aber trotzdem geht es schnell und an einer schier endlosen Kolonne von LKW entlang geht es wieder nach Südafrika. Heute hatten wir einen langen Fahrtag, der trotzdem viele neue Ansichten des Landes brachte. Riesige Plantagen von Bananen, Zitrusfrüchten, Nüssen und vor allem Holz! Endlose Laubbaum- und Kiefernmonokulturen in Reih und Glied von nur einer Baumsorte in allen Wachstumsphasen und sogar in Steillagen. Wie kann man nur eine Landschaft derart vergewaltigen? Im letzten Abschnitt um Nelspruit bis nach Hoedspruit ist die Landschaft völlig zersiedelt. Hier wird gebaut, als ginge es darum die Häuschenbauweltmeisterschaft zu gewinnen. Schließlich - Achtung das Navi rastet hier völlig aus und leitet einem eher auf die Mülldeponie als ans Ziel! 😈 😈 - erreichten wir doch unser Ziel, das "Rukiya Safari Camp" ca. 15 km hinter Hoedspruit. Auf dem Hinweg half ich einer Pantherschildkröte über die Straße.
Wir wurden sehr freundlich in Empfang genommen, konnten gerade noch den Lunch einnehmen und bekamen dann ein Zelthaus zugewiesen. Das Zelt ist rustikal eingerichtet, wie es bei den Tented Camps üblich ist, hat eine eigene Terrasse mit Blick auf eine Wiese und auf einen Fluss. Hier kommen oft Nyalas, Buschböcke und Impalas vorbei und man kann gut Vögel beobachten. Außerdem gibt es einen großen Pool, den wir leider nicht nutzen konnten, denn am Abend wurde es kühl und ein Gewitter zog auf und in der Nacht regnete es heftig.
Ausgerechnet an einem Ort mit Gamedrives muss es schon wieder regnen! 😈 Trotzdem starteten wir in Regenjacken am Nachmittag einen Gamedrive, der aber keine nennenswerten Sichtungen brachte. Vor unserem Zelthäuschen aber zog ein schöner Nyalabock vorbei
und zum ersten Mal konnte ich auch Dreifarbenshrikes beobachten
und bei Dämmerung dann auch noch den Europäischen Bienenfresser. (Leider pixelt hier das Bild, weil es schon ziemlich duster war.)
Wir hofften auf den nächsten Tag, denn da sollte es in ein "Big Five Gebiet im Krügerpark gehen.
BurschiThemenstarter4'142 Beiträge · seit 200901. Dez. 2018 ·
Doch leider nieselte es auch am Morgen um 5.00 Uhr noch, als wir mit unserem Gamedrive starteten. Die Anfahrt dauerte eine Weile, bis wir in ein Gebiet fuhren, wo wir zuerst an einem Fluss entlang fuhren.
Die häufigste Antilope neben den Impalas war hier der Buschbock.
Mit Glück ließ sich auch mal ein schöner Bock fotografieren.
Längere Zeit sahen wir zwei Giraffenbullen zu, die sich gegenseitig mit ihren Hörnern an die Hälse und in den Bauch schlugen.
Eine andere kleine Herde dagegen verhielt sich ganz friedlich.
Weniger friedlich dagegen sahen die Krokidile aus, die im Fluss auf Sandbänken lagen.
Das war dann auch schon die wesentliche Ausbeute des Gamedrives. Bliebe nur noch der Braune Schlangenadler zu erwähnen, der ziemlich weit entfernt auf einem Baum saß.
Und weil uns sonst trotz vielem bergauf- und bergabfahren kaum etwas Nennenswertes begegnete, ließen sich dann gegen Ende die Guides doch noch auf den einen oder anderen Vogel ein, wie z.B. den Weißstirnspint, der im Schatten der großen Bäume am Ufer eine Brutkolonie hatte. Ansonsten hatten sie für die Vogelwelt recht wenig übrig.
Von den angekündigten Big Five ließ sich bei dem kühlen nassen Wetter niemand sehen. Die hatten vielleicht frei oder Feiertag.
Guten Morgen, Burschi, meine Güte, Du bist aber früh unterwegs - fast wie auf Eurer Reise -, im uns mit tollen Fotos und Eindrücken zu verwöhnen! Der Dreifarbenwürger weckt ein kleines Neidgefühl.. 😎 Viele Grüße Friederike
BurschiThemenstarter4'142 Beiträge · seit 200902. Dez. 2018 ·
Am Nachmittag hatte der Regen nachgelassen und wir konnten wieder auf Gamedrive gehen. Da kam dann die große Stunde meiner Frau - sie ist mächtig stolz darauf! 🙂 - sie ruft plötzlich "Stopp,stopp, stopp!!!" und deutet nach links. Tatsächlich, der Guide wäre glatt daran vorbeigefahren und wir hätten ihn nicht gesehen: 🤩 🤩
Aber kann nicht mal jemand den Ast wegnehmen, der genau vor dem Gesicht ist? 😈 Er wollte sich auch nach 10 Minuten nicht von der Stelle bewegen. Aber da bleibt man bei einem Gamedrive natürlich stehen und wartet, und wartet,... bis es dem Leo zu blöd wird und er am Auto vorbei läuft
und sich nochmal kurz umdreht und verschwindet.
Und das war es dann auch. Ein schnell herbeigeeiltes weiteres Auto besetzt mit den anderen Guides hatte Pech und sah ihn nicht. Selbst ein Tracker, der seine Spuren verfolgte, fand ihn ncht mehr. Es war für sie auch deshalb interessant, als es relativ nahe am Camp war. Der Leo stellte auch insofern ein Problem dar, als er am Hinterbein verletzt war und hinkte. Da war der Gamedrive für heute gelaufen, zumal es wieder zu regnen anfing. Am nächtsen Morgen war für uns Abreise, dann wir wollten rechtzeitig bei unserer nächsten Lodge sein. In Erinnerung an den Leoparden fuhren wir entsprechend langsam aus dem Campterritorium aus und hatten nochmals Glück!
Eine Gruppe von vier Wildhunden kam uns in einer Kurve entgegen und ich musste schnell den Foto auspacken und nochmals ein Stück zurückfahren, um sie wenigstens beim Verschwinden zu erwischen. Aber trotzdem eine schöne Begegnung! Durch Hoedspuit ging es ein Stück zurück bis Acornhoek. Bei der Anfahrtsbeschreibung hieß es " auf Tarroad etwa 20 km". Aber wo war der "Tar" (Teer)??? Die Fahrt durch Acornhoek erinnerte mich an tiefstes Afrika, eine Lehmpiste, nach dem Regen teilweise aufgeweicht, Autos fahren wild durcheinander am Straßenrand ein Menschengewusel, Obstverkäufer, Lastenträger und entsprechender Lärm. Das Navi wollte unbedingt ständig nach rechts in irgendwelche Pisten abbiegen, bis ich es ausschaltete und stur weiterfuhr, weil die Richtung wenigstens stimmte. Dann kam nach dem Ort tatsächlich Teer, aber mit Schlaglöchern, in denen man einen Polo hätte verschwinden lassen können. 😈 Aber schließlich standen wir doch am Gowrie-Gate, der Einfahrt zur "Elefant Plains Lodge", die wir nach weiteren 10 km Sandpiste auch gerade pünktlich zum Lunch erreichten. Mit der Buchung dieser Lodge hatten wir einen Volltreffer gelandet. Große Suite (2 Schlafzimmer, 2 Bäder, Außendusche, eigene Terrasse mit Blick zu einem Wasserloch), schattige saubere Laufwege zu zwei großen Pools und zum Restaurant mit hervorragender Küche. Durchweg nur Lob! Unser Häuschen im Grünen:
Unser Schlafzimmer:
Unsere Außendusche: 🤩
Unsere Terrasse:
Warum haben wir da nur 2 Tage gebucht? 2 Wochen wären sinnvoller gewesen! 😉 😉 😄 Aber da hätte ich mir wohl einen neuen Geldbeutel zulegen müssen. Da wäre dann noch einer der Pools:
Aber erst mal zum Lunch:
Danach blieb noch genügend Zeit, um ein wenig im Zimmer auszuruchen, bevor der erste Gamedrive anstand. Blick zum Wasserloch vom Zimmer aus: Huch ein Hippo!
Auf dem, als es ins Wasser ging zwei Wasserschildkröten auf dem Rücken Platz nahmen. Und dann auch noch ein Elefant, der mal freundlich herüber grüßte:
Und auf dem Geländer der Terrasse ließen sich noch zwei nette Streifenschwalben nieder:
Na, das fängt ja gut an auf dieser Lodge. Und es geht auch recht gut - demnächst 😉 - weiter!
BurschiThemenstarter4'142 Beiträge · seit 200903. Dez. 2018 ·
Liebe Mitfahrer, wahrscheinlich seid ihr heute Morgen enttäuscht gewesen, dass noch kein neuer Bericht da war. Ich habe nicht etwa verschlafen, sondern hatte schon am frühen Morgen einen Termin, den ich leider nicht verschieben konnte, daher der heutige Bericht über den ersten Gamedrive in Sabi Sands heute etwas später. Zunächst einmal stand ein Riese vor uns, der ganz schön Eindruck machte und der auch ziemlich selbstbewusst auftrat:
Dann gab es ausnahmsweise mal zwei Vögelchen, ich sage ausnahmsweise, denn die Gamedrives hier waren ganz auf die Big Five und einige andere größere Tiere ausgerichtet. Den Kronenkiebitz haben wir im Gegensatz zu Namibia hier relativ selten gesehen.
Erst auf mein Drängen wurde bei einem Greifvogel gehalten. Normalerweise würde ich ihn für einen Steppenbussard halten, doch die Kopfform erinnerte mich zu Hause doch sehr an einen Wespenbussard, (hier: Honey Buzzard). Leider war kein Bild von dem Schwanz möglich. Vielleicht weiß jemand was dazu.
Für alle war dann aber die nächste Sichtung interessanter. Ein Hyänenrudel hatte sich als Unterkunft einen Termitenhügel ausgesucht. Die erwachsenen Tiere waren bis auf eine Aufpasserin wohl auf Beutezug. Unter den Jungen gab es mindestens zwei Altersklassen mit lustigem unterschiedlichem Verhalten.
Allerdings hat die Aufpassetin auch geschlafen. Ob das im Sinne des Clans ist?
Sehr interessiert waren die Kleinsten.
Bald aber fanden sie ein Stück altes Fell, das sich ideal zum Spielen eignete. Ein etwas älteres Jungtier fand es nicht mehr so lustig und schlief lieber.
Gegen Ende des Gamedrives fanden wir dann noch eine Löwin. Aber "The lion sleeps tonight!"
Bei einem weiteren zehnköpfigen Löwenrudel war es schon ziemlich dunkel, doch auch diese lagen flach und faul neben der Pad. Ganz zum Schluss: "Memento mori!"
BurschiThemenstarter4'142 Beiträge · seit 200904. Dez. 2018 ·
Der Gamedrive am nächsten Morgen startete um 4.00 Uhr. Der Guide gab das Motte aus: "Leopardensuche!" Ich war da nach 20 Jahren Afrika-Erfahrung eher skeptisch, ob das so einfach klappen würde. 😕 😕 Und zunächst schien es auch eher langweilig zu werden, denn der Tracker fand zwar ein paar Spuren, aber lief - so schien es zumindest - eher unsicher umher. Einzige nennenswerte Sichtungen waren zunächst einige Zebras und ein Wasserbock.
Dann machten wir Frühstückspause und der Kaffee schien wohl die Augen des Trackers doch etwas zu schärfen, denn plötzlich deutete er auf einen Baum:
Huch, da war er doch tatsächlich oben auf dem Baum! 🤩 🤩 🤩
Ein Leopardenweibchen hatte einen jungen Impalabock gerissen und auf den Baum geschleppt. Das muss wohl recht anstrengend gewesen sein, denn zunächst schlief die Leopardin auf der Beute.
Doch dann wurde es natürlich durch ein weiteres Touri-Auto laut unter dem Baum und sie wachte auf.
Doch nicht allein wir hatten sie entdeckt, sondern auch einige Hyänen hatten den Braten gerochen. Sie kamen, nahmen neben uns Platz und warteten dann dass Weihnachten wird und das Impala herunterfallen würde.
Aber es fiel nicht und nach geraumer Zeit verließen wir den Platz, damit der Leopard in Ruhe frühstücken konnte.
BurschiThemenstarter4'142 Beiträge · seit 200905. Dez. 2018 ·
Nach solch einer Sichtung waren natürlich alle begeistert und ich machte mich im Camp später sofort daran, die Bilder zu sichern und habe dabei glatt den Bushwalk versäumt. Aber macht nichts, denn es gab eigentlich dabei kaum etwas zu sehen. Am Nachmittag stand dann der nächste Gamedrive an. Verständlich dass der Guide noch einmal nachschauen wollte, was denn der Leopard mit seinem Impala gemacht hat. Nun, er hatte es auf dem Baum um ca. 180 Grad gedreht.
Und anscheinend hatte er auch genügend geruht und Hunger bekommen, denn er begann seine Beute genüsslich zu verspeisen.
Nun, dann wollen wir ihn nicht weiter stören und ihn in Ruhe lassen.
Doch mit der Ruhe war es wohl nichts, denn immer noch warteten unter dem Baum die Hyänen.
Und - so berichtete uns am nächsten Tag ein anderer Guide - sie hatten Erfolg und die Geduld zahlte sich aus. Der Leopard hatte sein Impala schlecht gelegt, es fiel vom Baum und seine Mahlzeit gehörte den Hyänen. Unser Gamedtrive ging weiter und wir begegneten einer kleinen Elefantenherde.
Besonderes Augenmerk galt natürlich wie immer dem kleinen Kalb, doch ich bemerkte bei der Mutter, dass der Rüssel verkürzt und eigentlich am Ende kein Greiffinger vorhanden war. Es schien sich um eine alte Verletztung zu handeln - vielleicht hat das Tier das Stück Rüssel an ein Krokodil beim Trinken verloren? - und der Elefant kam mit dem kürzeren Rüssel durchaus zurecht.
Die Sonne neigte sich bereits dem Horizont zu, da wäre der Guide doch fast wieder an eine Fotomotiv vorbeigefahren! Stopp! Und leise! Was war zu sehen? Da saßen zwei Hasen. Der eine verschwand sofort und der andere war doch neugierig, wer da Interesse an ihm hatte.
Ich freute mich über den Hasen fast so wie über den Leoparden. Denn bei 20 Jahren Afrikareisen konnte ich von den eigentlich nachtaktiven Tieren noch kein vernünftiges Bild machen. Es ist wesentlich schwieriger einen Hasen zu fotografieren, als einen Elefanten oder Löwen! Da konnten wir dann getrost beim Sundowner den Tageserfolg feiern. Im Camp war uns dann aber nicht mehr zum Feiern zumute. Als wir das Zimmer betraten, waren wir geschockt! es war völlig verwüstet! Paviane hatten die verschlossene Glas-Balkontüre aufgebrochen und aus der Gleitschiene gerissen 😈 und sich besonders über die Schokoladen- und Keksvorräte meiner Frau hergemacht! 🤩 😈 Zum Glück waren keine anderen Dinge gestohlen. Der Verlust des USB-Sticks mit den Bildern hätte mich schon hart getroffen.
BurschiThemenstarter4'142 Beiträge · seit 200905. Dez. 2018 ·
Eigentlich war der nächste Tag schon wieder Abreisetag, doch am Morgen konnten wir noch einmal den Gamedrive mitmachen. Meinen Wunsch, noch einmal zu dem Hyänenbau zu fahren, erfüllte der Guide bereitwillig. Ich hätte da einen halben Tag stehen können.
Ich bin eigentlich kein Freund von langen Fotostrecken des gleichen Tieres in Reiseberichten, aber ich war von dem sozialen Verhalten und den Erziehungsmaßnahmen der älteren Tiere so begeistert, das ich die Bilderfolge hier zu entschuldigen bitte. Tja, eigentlich wollten wir an diesem Tag ja noch Löwen sehen, aber damit war es dann nichts, Die Herrschaften ließen sich nicht blicken. Dafür konnten wir die Big Five gar komplettieren: Erneut sahen wir die grauen Hörnerträger und schließlich auch noch eine Gruppe von vier Büffelbullen.
Und dabei, ihre ständigen Begleiter, die Rotschnabelmadenhacker.
Damit hatten wir alle Fünfe in zwei Tagen gesehen. (Wir erhielten dafür bei der Abreise eine Urkunde ausgestellt! 😄 😄 ) Und dann zwang ich unseren Guide nochmals zum Halten. In größerer Ferne sah ich dann noch ein Greifvogel, einen Bateleur. Leider etwas pixelig, aber den wollte ich euch nicht vorenthalten.
Damit waren die Gamedrives der diesjährigen Reise zu Ende und wir konnten uns wieder anderen Aspekten zuwenden.
BurschiThemenstarter4'142 Beiträge · seit 200906. Dez. 2018 ·
Nach diesem Gamedrive verließen wir Sabi Sands und fuhren auf dem schlechten Weg zurück über Acornhoek nach Hazyview. Dort hatten wir das Dreamfields Guesthouse gebucht. Von hier aus schien es uns am günstigsten, die Panorama-Route zu erkunden. Das Guesthouse ist sehr ruhig in Hazyview gelegen, die Zimmer sind o.k., es ist ein schöner großer Garten vorhanden, in dem man sich ausruhen kann und dem Vogelgezwitscher lauschen (Kommt allerdings oft aus der Voliere des Nachbarn! 😄 ). Der Pool ist groß und wurde leider in den zwei Tagen nicht gesäubert, sodass viel Blattwerk darin schwamm und wir ihn nicht benützten. Das Frühstück ist in Ordnung.
Am Abend oder Nachmittag kann man auch auf einer schattigen Terrasse sitzen.
An Vögeln gefiel mir vor allem der Weißbrauenrötel.
Und zu meiner besonderen Freude ließ sich auch ein Glanzhaubenturako sehen.
Leider schleichen aber auch einige Katzen im Garten umher, sodass die Vögel recht scheu sind. Zum Abendessen fuhren wir in das 1,2 km entfernte Restaurant der Krüger Park Lodge, welches die näheste Essensmöglichkeit ist. Hier handelt es sich um eine Nobel-Luxus-Lodge mit Golfplatz, doch in dem Restaurant kann man gut zu ganz normalen Preisen essen.
BurschiThemenstarter4'142 Beiträge · seit 200906. Dez. 2018 ·
Den nächsten Tag widmeten wir der Panorama-Route. Ich möchte hier nicht auf alle Aussichtspunkte eingehen, sondern nur auf wenige. Ich muss auch gleich vorausschicken, dass ich in der Planung übersehen hatte, dass es ein Sonntag war und sehr viele Tagesausflügler unterwegs waren. Doch nicht nur diese, sondern auch eine große Zahl an Bussen der Aldi-, Lidl-, Rewe- und sonstigen Reisenden. Ein Bus sprach Hessisch, der nächste Rheinländer Dialekt, dann aber auch wieder Französisch und Schwyzer Dütsch. Nichts gegen die Dialekte, aber wenn sie mit Massen an Menschen verbunden sind, dann nervt das halt. Nervig war auch, dass man nie Ruhe hatte, die schöne Landschaft zu genießen. Bei "God´s Window" musste man sich an den Aussichtspunkten erst mal anstellen, bis man langsam nach vorne kam und fotografieren konnte. Beim Blyde-River Canyon zählte ich allein 12 Busse und es war extrem schwierig Landschaftsbilder ohne Menschenmassen zu machen. Trotz allem ein paar wenige Eindrücke: Blick von einem Aussichtspunkt bei God´s Window:
Am Blyde River Canyon können sich die Touris auch schon mal selbst einen Rahmen geben:
Nur ein Foto von vielen der Potholes:
Und schließlich natürlich auch die Drei Rondavells:
Auf der Rückfahrt machten wir noch einen Essens-Halt in Graskop. Alle Lokale in der Hauptstraße waren überfüllt mit Touristen. In einer Seitenstraße fanden wir ein interessantes einmaliges Lokal. Richard Wagner aus Bayreuth in Südafrika! 🤩 🤩
Da mussten wir als Franken natürlich rein! Es ist zwar originell ausgestattet, mit Platten an den Wänden und Wagner-Zitaten darauf, aber das Essen war eher mäßig, das Bobotie habe ich schon wesentlich besser gegessen. Damit hatten wir dann eigentlich unser Wunschprogramm in Südafrika beendet. Alles hatte geklappt. Bleiben nun nur noch zwei Tage nach und in Johannesburg.
was für geniale Sichtungen und tolle Fotos! Die Leopardin auf dem Baum ist ja schon ein Traum, aber die Mini-Hyänen & der Glanzhaubenturako haben es mir besonders angetan. Vielen Dank fürs Zeigen!
BurschiThemenstarter4'142 Beiträge · seit 200907. Dez. 2018 ·
Die Reise neigt sich dem Ende zu und für heute steht noch eimal eine lange Fahrt von Hazyview nach Johannesburg auf dem Programm. Ich bin ja nicht so der Typ, der viele Kilometer runterreißt, aber einmal musste es halt sein. Zuerst ging es durch angenehm schöne Landschaften, dann, je mehr wir uns JB näherten, die Autobahn breiter und z.T. sechsspurig wurde, begann es auch langweiliger zu werden. Dann wurde ich vom Auto überrascht. Plötzlich piepte es und eine Anzeige leuchtete auf, dass es höchste Zeit wäre eine Kaffeepause zu machen. Also fuhr ich die nächste Raststätte an, an der ich hoffte, da es gegen Mittag war, vielleicht auch einen kleinen Happen essen zu können. Also runter von der Autobahn und... oh Schreck, welch eine riesige Raststätte, wo schon einige Busse auf dem Parkplatz standen. Durch Zufall hatte ich "die" Raststätte erwischt, die von allen Touristenbussen angefahren wird. 🤩 😈 Aber in den vielen Lokalen war es mit dem Andrang gar nicht mal so schlimm. Und, welch eine Überraschung: Es gab ein "Franken-Meal"! 🤩 🤩 Na, da konte ich ja nicht "nein" sagen.
Aber oh Gott, das schmeckte ja noch schlimmer als es auf dem Plakat aussah! 😠 😈 So einen Fraß bekommt man in ganz Franken nicht! Und schon beim Essen auf der Terrasse sah ich auch, warum hier der Touristen-Bär steppte: Es war wieder ein Sichtfenster aufgebaut!
Da weiß dann jeder, wohin er schauen muss! Nämlich auf ein großes Wasserloch mit vielen Tieren der afrikanischen Savanne. Alle versammelt, wie in einem Zoo! Elands, Zebras, Oryx, Büffel, Strauße, und eben auch:
12 Stück und alle ohne Horn! 🙁 Die Versuchung wäre ja auch zu groß, so direkt neben der Autobahn! Eigentlich ideal für den Pauschal-Bustouristen, eine Sichtungsgarantie! Wer sich das auch mal anschauen will, die genaue Lage könnt ihr dem Rahmen entnehmen. 😄 Unter den Tieren auch eine einsame Rappenantilope (Säbelantilope), die von kaum einem beachtet wurde.
Nach diesem Autobahnabenteuer ging es direkt zur Unterkunft in Johannesburg, dem "African Rock Hotel" (ARH), das nur wenige Kilometer vom Flughafen entfernt liegt, Ein Design-Hotel der schöneren geschmackvolleren Sorte, sicher in einer Gated Comunity gelegen, sicherer Autoabstellplatz, schöne ruhige, große Zimmer, Garten mit Ruhezone und großem sauberen Pool, Wellness-Angebote, kleines Restaurant mit guter Küche, kostenloser Shuttleservice zum Flughafen, sehr freundliches, hilfsbereites Personal, kurz: Hervorragend geeignet zum Ausruhen am Schluss oder nach der Ankunft am Flughafen JB.
Hier organisiert man auch auf Wunsch individuelle Stadtrundfahren.
BurschiThemenstarter4'142 Beiträge · seit 200907. Dez. 2018 ·
So eine individuelle Stadtrundfahrt leisteten wir uns am nächsten Tag. In einem Kleinbus wurden wir nur zu zweit durch die Stadt chauffiert. Ich muss sagen, es hat sich gelelohnt, wir haben unheimlich viel gesehen und einen guten Eindruck bekommen. Allein hätte ich das nie geschafft, ganz zu schweigen von den Orientierungsproblemen in der Großstadt, in welcher der Verkehr tobt. An einigen Stellen sind wir auch ausgestiegen und haben verschiedene Aspekte (Bergbau, Denkmäler, Märkte) aus der Nähe kennen gelernt. Ich bin nicht so der Großstadtfan und weiß auch, dass ich nicht mehr nach JB kommen werde. Möchte aber trotzdem nur wenige Bilder zeigen.
In JB findet man alles, was man sich an Baustilen und Aspekten einer Metropole vorstellen kann. Auch sämtliche Großfirmen und Banken der Welt sind hier mit riesigen Protzbauten vertreten.
Und natürlich waren wir auch in Soweto! Das sich der Normaleuropäer durch die Medien immer als schlimmes Township vorstellt.
Das gibt es natürlich! Aber in Soweto gibt es Viertel für alle Einkommensklassen, von ganz unten bis ganz oben, für die es "schick" ist, in Soweto zu wohnen. Viele Bereiche sehen auch so aus:
Zu den vielen Satelitenschüsseln gehört sicher auch der eine oder andere große Flachbildschirm. Ein stillgelegtes Kohlekraftwerk wurde zum Kunstdenkmal:
Sopgar das Plastikrecycling funktioniert, allerdings auf einem anderen Niveau. Das Material von den Müllhalden wird von den Sammlern zur Recyclinganlage gebracht. Ein Knochenjob gegen Hungerlohn, reicht gerade so zum Überleben.
Und dann natürlich das Mandela-Haus in Soweto, das heute ein kleines Museum ist. Keineswegs eine Blechhütte! Heute eine Pilgerstätte für alle JB-Besucher und drum herum Touristenstände wie an jedem Touri-Hotspot , wo der Bär - oder auch eine Showgruppe - stept.
Nach so vielen Eindrücken mussten wir erst einmal in der Hotelanlage entspannen. Da kam gerade recht, dass der Maskenweber über dem Pool ein Nest nach dem anderen baute, um die Angebetete zu beeindrucken.
BurschiThemenstarter4'142 Beiträge · seit 200907. Dez. 2018 ·
So, das war´s dann also mit der Reise! Über den Rückflug brauche ich nichts mehr zu berichten, außer dass ich selten einen so schlechten Rückflug hatte. Wir flogen mit Lufthansa von JB nach Frankfurt und dann weiter nach Nürnberg. Die Maschine, eine Boeing 747-8 war proppenvoll und wir hatten den Zweiersitz in der vorletzten Reihe. Eigentlich kein schlechter Sitz, da mehr Beinfreiheit als in den Dreiersitzen davor, aber die Sitze waren defekt und ließen sich nicht in Schlafposition zurückstellen. 11 Stunden in aufrechter Position sitzen und dazu noch ein grottenschlechtes Frühstück. Keine Werbung für Deutschlands Nr. 1!!! 😈 😈 😈 Und mein Resümee´zu Südafrika? Es war sicher unsere letzte große Reise in dieses Land. das Alter setzt einem einfach Grenzen, das muss man eben mal akzeptieren. Nicht, dass wir ab morgen nur noch hinter dem Ofen sitzen, nein, wir möchten gerne, so lange es gesundheitlich noch geht und der Geldbeutel noch was hergibt, die eine oder andere Reise in andere Destinationen machen. Wir haben SA von den Augrabies Falls bis nach Kapstadt und vom KTP bis an die Garden Route bereist. Wir waren in den wundervollen Cederbergen, in den Nationalparks der Westcoast, von Wilderness, dem Golden Gate NP, dem Royal Natal NP, dem Bontebok NP, den Drakensbergen, im Hluhluwe und Isimangalisu NP, in der Karoo, im Addo, im Kariega, haben die Gardenroute und den Swartbergpass und die Route 62 befahren, haben guten Wein in den Winelands getrunken (bevorzuge Chenin Blanc beim Weißwein und Pinotage beim Rotwein, trinke gerne auch Rose´und Blends) und gut gegessen, haben die Big Five mehrmals gesehen, Wale beobachtet, den Knysna Turako gesichtet und fotografiert, den Frühlingseinzug am Kap mit der Proteablüte, aber auch die Blütenexplosion im Namaqualand erlebt, haben mit CT und JB interessante Großstädte gesehen und und und ..... Und wir sind dankbar, dass wir nur zweimal überfallen wurden. Einmal von Pavianen und einmal von Meerkatzen. 🤩 😈 Die sonst so gefürchtete Kriminalität haben wir nicht erlebt, dafür aber viele liebe und nette Menschen getroffen und manch interessanten Plausch gehabt. Leider aber verändert sich dieses Land auch. Wie an vielen anderen Orten steigt der Verkehr rasant an, es gibt mehr Hektik und der Massentourismus hält an einigen Orten Einzug und damit leider auch seine negativen Begleiterscheinungen. Ich mag vielleicht hier anders empfinden als jemand, der das erste Mal nach SA kommt. Aber ich kann ja in diesem Jahr auch auf 20 Jahre Afrika zurückblicken und da habe ich eben auch andere Erfahrungen und Erlebnisse. Ich bin froh, dass ich all das erleben durfte und dass manche im Forum sich über den einen oder anderen Tipp gefreut haben. Danke für die positiven Rückmeldungen und ich wünsche allen, dass sie auf ihrer Reise das Land so erleben dürfen, wie wir es erlebt haben. Viel Spaß beim nächsten Afrika-Urlaub und zunächst mal schöne Advents- und Weihnachtszeit: liebe Grüße Burschi
ganz lieben Dank für deinen wunderschönen Bericht und dein ehrliches Fazit. Es war eine gemütliche Reise so ganz nach meinem Geschmack, auf der ihr "von allem ein bißchen" habt einfließen lassen. Ich werde diese spezielle Tour für uns sicherlich abspeichern, denn hoffentlich kommt auch für uns einmal die Zeit, wo wir länger als 17 Tage am Stück einplanen und verreisen können. Das Gefühl, dass man noch so viele Länder entdecken möchte und die Zeit knapper wird, haben wir übrigens mit Mitte 50 auch schon, von daher kann ich dich sehr gut verstehen. Ich hoffe aber doch sehr, dass wir hier im Forum noch häufig von deinen reichhaltigen Erfahrungen profitieren können und du uns erhalten bleibst, auch wenn es vielleicht keine weiteren Reisen ins südliche Afrika für euch mehr geben wird.
Schönes Wochenende und herzliche Grüße aus Unterfranken Kordula 🙂