Namibia und Südafrika - Passt die Route so?

34 Antworten · 4'991 Aufrufe · gestartet 11. Nov. 2018 von Melli0302
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Themenstarter28 Beiträge · seit 201811. Nov. 2018 · #1
Hallo an alle Forumsmitglieder,

mein Mann und ich möchten im Mai 2019 für 3 Wochen Namibia und Südafrika bereisen. Ich plane unsere Reisen immer komplett selbst, bin aber nach dem Lesen einiger Forumsbeiträge etwas verunsichert, ob das mit der Zeit noch so klappt, da einige von euch ihre Reisen schon 1 Jahr im voraus buchen.

Aktuell suche ich gerade nach einigermaßen günstigen Flügen und Flugrouten. Ich habe noch keinen richtig günstigen Kombiflug für Hin- und Rückflug gefunden und werde diese wahrscheinlich einzeln buchen.

Unsere Route soll aktuell wie folgt aussehen:
Tag 1: Flug von Frankfurt nach Windhoek (Ankunft frühmorgens - ist es sinnvoll hier erst einen Tag zu verbringen, bevor man startet, habe das schon so und so gehört?)
Tag 2: Fahrt über Solitaire nach Sesriem (wo ist hier eine gute Übernachtungsmöglichkeit? Passt das von der Zeit, dass man hier evtl gleich noch den Canyon dazu legt?)
Tag 3: frühmorgens nach Sossusvlei und dann? Entweder danach dann Sesriem Canyon oder Weiterfahrt über Walvis Bay nach Swakopmund?
Tag 4: Tag in Swakopmund (wo am besten übernachten? Genügt ein Tag, oder am nächsten Tag evtl Mondlandschaft und noch ein bisschen bummeln in Swakop?)
Tag 5: Fahrt über Henties Bay, Cape Cross, Damaraland (wo am besten übernachten? wo sollte man noch unbedingt halten?)
Tag 6: über Twyfeltontain bis Etosha (ist das machbar? wo am besten übernachten? Okaukuejo soll nicht so toll sein??)
Tag 7: früh gleich in Etosha NP (Übernachten im Halali Camp, oder...? )
Tag 8: nochmal Etosha (Übernachten Namutoni?)
Tag 9: über Tsumeb (muss man hier stoppen?) nach Erindi Game Reserve (wer hat Erfahrung? zu empfehlen?) oder Waterberg? (bleibt da noch genug Zeit für Pirschfahrt?)
Tag 10: entweder Erindi Pirschfahrt oder von Waterberg Weiterfahrt nach Windhoek und Stadtbesichtigung (Katutura empfehlenswert?)
Tag 11: Flug nach Kapstadt (geht früh gegen 8), dort dann Hop-on-Hop-off-Tour
Tag 12: Kapstadt, Tafelberg (gibt es eine gute Unterkunft, die ihr empfehlen könnt? was ist noch unbedingt sehenswert?)
Tag 13: Fahrt zum Kap der Guten Hoffnung, nachmittags Kirstenbosch Botanical Garden
Tag 14: nochmal Kapstadt?
Tag 15: die Küste entlang: Hermanus, Cape Agulhas, evtl bis Heidelberg (gibt's hier was sehenswertes? wo in der Region übernachten?)
Tag 16: Mossel Bay, Knyssna, Elephant Sanctuary (machbar? wo übernachten?)
Tag 17: Nature's Valley, Tsitsikamma, Bloukranspas, Port Elizabeth
Tag 18: Addo Elephant Park??
Tag 19: Flug über Port Elizabeth heim (entweder über Johannesburg oder Kapstadt - sollte ich den Flug von PE evtl lieber am Tag vorher schon einplanen und nochmal eine Übernachtung in JOH oder CPT? Muss den Flug von PE einzeln buchen, sonst wirds komischerweise teurer...)

Wäre nett, wenn ihr mir eure Infos und Feedback bzgl der Route gebt. Ist noch nicht fest, noch nichts gebucht, bin noch vollkommen offen. Ich bin auch ziemlich unsicher bzgl der Fahrtzeiten (wir hatten in Amerika auch mal Tage mit 500/600 km, aber da ist das Fahren halt anders und auf Google Maps möchte ich mich da nicht unbedingt verlassen)
Vielleicht habt ihr auch noch Tipps, was ich evtl vergessen habe oder weglassen könnte oder wo vielleicht noch ein Tag drangehängt werden sollte.
In Namibia werden wir auf jeden Fall einen 4x4 Geländewagen mieten (Empfehlungen? Mietwagenfirma?)
Für Südafrika tut's dann wahrscheinlich ein normales Fahrzeug, oder?

Ich würde mich über recht viele Infos von euch freuen. DANKE 😘
281 Beiträge · seit 201811. Nov. 2018 · #2
Hallo Melli,
wieso so viel Programm für 3 Wochen - dass sind ja (bis auf Kapstadt) - fast nur 1-Nacht-Stopps !
Mein Tipp : entscheidet euch für ein Land (falls Namibia, könnte man am Schluss noch über ein paar Tage Kapstadt zum Reinschnuppern nach SA nachdenken).
LG Rockshandy
Themenstarter28 Beiträge · seit 201811. Nov. 2018 · #3
Danke Rockshandy für die Antwort.
Meinst du, wir sollten die Garden Route weglassen oder lieber in Namibia was weglassen?
Ich dachte mir ja auch schon, es wird vielleicht ein bisschen stressig, aber bisher hatten wir eigentlich bei unseren Reisen immer ziemlich viel Programm reingepackt. Aber wegen der Straßenverhältnisse in Afrika....wir wollen natürlich nicht nur im Auto unterwegs sein, sondern auch was sehen.
Ich wollte eigentlich gerade den Flug buchen (Rückflug dann über Johannesburg), aber jetzt bin ich wieder am Überlegen, ob ich den Rückflug dann doch lieber von Kapstadt buche?
16,9k Beiträge · seit 201211. Nov. 2018 · #4
Hallo Melli,

vielleicht möchtest Du Dich mit den Distanzen im südlichen Afrika vertraut machen? Das kann man hier wunderbar sehen:
https://namibia-forum.ch/know-how/karten/246-distanzen-suedliches-afrika-und-europa.html

Und vielleicht wäre es eine gute Lösung, in diesem Fall zu einer professionellen Reiseberatung zu wechseln. Der Betreiber dieses Forums und seine Partnerin bieten einen solchen Dienst an: www.tracks4africa.de/beratung.html

Und noch ein sehr guter Ratschlag: google maps ist im südlichen Afrika, insbesondere auch in Namibia, nicht unbedingt das Mittel der Wahl zur Routenberechnung. Das Material von tracks4africa ist da deutlich zielführender, um Probleme und Enttäuschungen zu vermeiden: https://namibia-forum.ch/know-how/karten.html

LG
Logi
zuletzt bearbeitet 11. Nov. 2018
873 Beiträge · seit 201611. Nov. 2018 · #5
Und hier noch eine weitere Standardantwort: Schaut Euch mal in Ruhe diesen Thread zu den sog. Ersttätertouren an. Ihr versucht in den ersten 10 Tagen Namibia die 14-Tage-Ersttätertour zu schaffen. Das ist sehr knapp und hat für viele nichts mehr mit Urlaub, sondern eher mit Stress zu tun. Ihr werdet viiiel fahren und wenig unternehmen können. Und so Einiges wird voraussichtlich nicht klappen

- Fahrt zum Sossusvlei PLUS Sesriem Canyon an einem Tag. Wenn ihr eine Unterkunft im Park kriegt, würde ich zum Schnuppern höchstens noch die Elim Düne empfehlen
- Weiterfahrt nach Sossuvlei-Besuch am gleichen Tag bis Swakopmund ist zu weit, in den Sesriem Canyon und am nächsten Tag fahren!
- Swakopmund ohne jede Aktivität ??? Living-Desert-Tour ist eigentlich ein Muss, eher noch ein weitere Tag dazu (siehe Link oben)
- Damaraland nur als Vorbeifahr-Stop mit einem Tag ist zu wenig
- bei wenig Zeit auf jeden Fall versuchen , Okaukuejo zu kriegen
- Etosha Ost eher außerhalb übernachten (Onguma, Mushara, Mokuti ...)
- kein Stop in Tsumeb
- was versprichst Du Dir von Erindi? besser den Tag in Etosha dazuschlagen
- Waterberg ein Tag ist sinnlos, wenn Du am nächsten Tag nach Windhoek weiter musst, ein Tag dazu oder auf Autobahn vorbeifahren
- Stadtbesichtigung / Katatura einsparen

Für SA kennen sich andere besser aus, aber hier habt ihr auch lauter 1-Nacht-Stops?! Das ist schon mit Guide bzw. Busfahrer anstrengend, für Selbstfahrer Stress pur.

Christoph
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zuletzt bearbeitet 11. Nov. 2018
281 Beiträge · seit 201811. Nov. 2018 · #6
Hallo Melli,
um Tipp´s für´s Weglassen zu geben, wäre es gut, wenn du noch ein bisschen genauer schreibst, was für euch wichtig im Urlaub ist. Also z.B. ob ihr wandern wollt oder unbedingt im Meer baden; ob schöne, aber "einsame" Landschaften reichen oder ob ihr eine gewisse Infrastruktur mit Städten, Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants bevorzugt. Habt ihr vielleicht irgendwelche "Highlights" im Kopf, die unbedingt mit drin sein müssen ?
Kurz gesagt : je mehr Infos, desto besser 🙂
Themenstarter28 Beiträge · seit 201811. Nov. 2018 · #7
Danke an alle, ich bin echt geflasht von den schnellen Antworten, habe ich so nicht erwartet.

Wandern und Baden wollen wir nicht, baden auch nicht (viel zu kalt) - Natur und Tiere sehen, unbedingt was von der einheimischen Bevölkerung mit einfangen (weiß aber nicht, ob so eine geführte Tour durch ein Einheimischen-Dorf das Richtige ist?), ab und zu gern auch mal eine Stadtbesichtigung. Highlight ist natürlich Etosha.

Nach euren Antworten habe ich die Route schon ein bisschen entzerrt, den Rückflug lieber über Kapstadt, dann müssen wir nicht unbedingt bis Port Elizabeth. Route sieht momentan so aus:
- Flug FRA - WDHFlug FRA – WDH
- Mietwagen abholen – Stadtbesichtigung (Übernachtung Windhoek)
- Fahrt nach Sesriem (Ü Sesriem)
- Sossusvlei, Sesriem Canyon – (Ü Solitaire???) - wollen da nicht stundenlang rumwandern, einfach nur die Natur einsaugen
- Fahrt über Walvis Bay nach Swakopmund (Ü Swakopmund)
- Swakopmund (Ü Swakopmund)
- Cape Cross, Spitzkoppe (wo kann man hier passend übernachten?) Muss hier noch eine Ü rein??
- Twyfelfontain nach Etosha (Ü Okaukuejo)
- Etosha (Ü Halali)
- Etosha (Ü außerhalb - @Yoda911: Namutoni nicht zu empfehlen oder zu teuer?)
- Waterberg (wo übernachten??) @Yoda911: ich dachte, in Erindi sieht man evtl andere Tiere??)
- Windhoek - @Yoda911: Katutura nicht sehenswert? was sonst noch in WDH besichtigen?
- Flug WDH – CPT
- Kapstadt
- Kap der Guten Hoffnung, Kirstenbosch
- Hermanus, Cape Agulhas
- evtl hier noch ein Game Reserve???
- Ü Game Reserve???
- Kapstadt oder Umgebung
- Flug CPT – FRA
- Ankunft

Wo kann oder sollte ich noch was einbauen oder lieber weglassen? Welche wichtigen Must-have-seens oder Must-Dos habe ich vergessen? Ich habe mir natürlich im Vorfeld auch viele geführte Rouren angeschaut und das dann eben auf unsere Bedürfnisse umgewandelt.
Kann mir noch jemand Übernachtungstipps geben? Gerade im Gebiet zwischen Swakopmund und Etosha, möchte auf jeden Fall auch ein Einheimischen-Dorf besuchen. Wo ist das gut möglich? Sollte man das im Rahmen einer Tour machen?
Bin gespannt auf eure Antworten 🙂
873 Beiträge · seit 201611. Nov. 2018 · #8
Melli0302 schrieb: @Yoda911: Namutoni nicht zu empfehlen oder zu teuer?)
Fand ich ziemlich hässlich und wird hier im Forum oft schlecht bewertet. Die Alternativen (Onguma, Mushara etc.) sind sehr nah am Gate, so dass man kaum Zeit verliert, aber ungleich schöner. Onguma Tree Top war (nach Mowani) unsere zweitbeste Unterkunft.
@Yoda911: ich dachte, in Erindi sieht man evtl andere Tiere??)
Nein. Nichts, was Du nicht schon in Etosha hattest.
@Yoda911: Katutura nicht sehenswert? was sonst noch in WDH besichtigen?
Katatura ist bei der Stadtrundfahrt am Ankunftstag schon dabei (absolute Empfehlung: die Fahrt im offenen Llandrover mit Bwana Tucke-Tucke), sonst fanden wir Windhoek nicht sehenswert - besonders wenn Du direkt danach Kapstadt als 'Stadtziel' zum Vergleich hast.

Christoph
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281 Beiträge · seit 201811. Nov. 2018 · #9
Hallo Melli,

der zweite Entwurf klingt schon etwas besser !
- Ich würde 2mal bei Sesriem übernachten, dann habt ihr einen kompletten Tag für Soussusvlei und den Canyon. Solitaire könnt ihr dann auf den Weg nach Swakopmund mitnehmen, wenn ihr den Apfelkuchen probieren möchtet
- Swakopmund-CapeCross-Spitzkoppe-Twyfelfontein : Theoretisch auch an einem Tag machbar. An der Spitzkoppe fährt man ja mehr oder weniger nur vorbei und macht ein paar Fotos, wenn man nicht wandern will. Und Cape Cross ist interessant, aber der Geruch schlägt einen eher früher als später in die Flucht.
- Namutoni : finde ich jetzt gar nicht schlimm (Wasserloch im Camp !) , allerdings wie mittlerweile alle Etosha-Camps recht teuer
- Waterberg ist für mich ein schöner Abschluss in Namibia, und auf dem Plateau kann man auch noch mal einen interessanten Game Drive (geführt!) machen. Falls ihr einen Nachmittagsflug nach Kapstadt nehmen wollt, könnt ihr auch morgens direkt vom Waterberg zum Flughafen fahren; bei einem Frühflug kann man gut auf einer der Gästefarmen in der Nähe des Flughafens übernachten.
- In der Umgebung von Kapstadt noch in ein Game Reserve ? Würde ich nicht empfehlen, dann lieber einen Tag mehr Etosha. Für uns ist ansonsten der West Coast NP immer ein Highlight, dort gibt es jede Menge Tiere, wenn auch keines der Big5. Lässt sich als Tagesausflug von Kapstadt aus machen, ist aber auch sehr schön zum Übernachten
-Und bevor ich es vergesse (ihr seid ja auch schon dabei, Unterkünfte zu buchen) : es ist dann fast schon Winter da unten, ich würde auf Klimaanlage bzw. beheizbare Unterkünfte achten (sowohl in Namibia als auch in SA !)

LG Rockshandy
1'816 Beiträge · seit 200811. Nov. 2018 · #10
Hallo Melli,

Du hetzt durch beide Länder, ist sehr schade.

Will jetzt nicht so auf die Einzelheiten eingehen, aber in Erindi siehst du jede Menge Tiere, die du wahrscheinlich oder sicher vorher nicht gesehen hast, denn die wurden dort angesiedelt.

So z.b. Waterbucks, Krokodile, Hippos.

Wahrscheinlich hast du in Etosha auch keine Wild Dogs (gibts die dort?) und keine Breitmaulnashörner gesehen.

Aber für mich persönlich war es dort zuviel „Zoofeeling“. Tiere werden abgefüttert, sind wie die Wild Dogs in abgesperrten Arealen usw.

Grüßle Boris
76 Beiträge · seit 201612. Nov. 2018 · #11
Hallo Melli,

Deine Route an sich in schon ok, aber ich würde 3 Woche entweder Namibia oder Kapstadt/Gardenroute machen. Vor allem Etosha würde ich 1-2 Tage länger bleiben. Zwischen Swakopmund und Etosha braucht Ihr eine Übernachtung, Spitzkoppe oder Twyfelfontaingegend.

Ansonsten:

In Kapstadt würde ich nur eine Unterkunft wählen und dann Tagesausflüge machen, da gibt es sehr viel: z.B. Waterberg, Lions Head, Cap, Robben Island, Straußenfarm nördlich von Kapstadt, Bloubergstrand mit tollem Blick, Hout Bay mit World of Birds, Chapman's Peak Drive und Bootstouren, Pinguine, Waterfront....

Selbst Hermanus könntet Ihr als Tagesausflug machen. Vielleicht können andere mehr sagen, wir waren zweimal im Sept. dort - die Wale kommen lt. Reiseführer erst im Juni.

In Namibia ist ein Fahrzeug mit Bodenfreiheit nützlich, in Kapstadt - wenn Ihr kein Gepäck umerherfahren müsst - reicht auch der kleinste mit Klimaanlage.

Viel Spaß beim weiteren Planen,
Uli
7 x Südafrika, 4 x Namibia. 2 x Botswana sowie USA, Kanada, Brasilien, Island...
1'425 Beiträge · seit 201512. Nov. 2018 · #12
Hallo Melli,

ich an eurer Stelle würde tatsächlich Sesriem auslassen und von Windhoek direkt nach Swakop fahren. Hier wenigstens 2 Übernachtungen mit der Little Five Tour, da seid ihr auch in den Dünen. ÜN-Tipp von mir: Desert Breeze Lodge mit wunderbarem Blick auf die Dünen. Zwar nicht im Zentrum, aber einfach nur toll!

Dann weiter über Cape Cross nach Twyfelfontein direkt, das macht mehr Sinn. Vielleicht von dort aus weiter zur Vingerklipp oder Ugab Terrace Lodge und dann nach Okaukuejo. Okaukuejo und Halali sind staatlich, also erwartet keinen großartigen Service, aber die Wasserlöcher und die Gegend im Halali sind unschlagbar. Wenn ihr mehr Wert auf die Unterkunft legt, übernachtet im Osten außerhalb. Wir schätzen immer, schon direkt beim Sonnenaufgang im Park zu sein, daher werden wir die nächsten zwei Jahre auch in Namutoni übernachten. Sauber waren die staatlichen Camps immer, das ist bei uns die Hauptsache.

Von dort aus könnt ihr (evtl. mit einem Zwischenstopp) weiter fahren zum Waterberg. Hier entweder in der Frans Indongo Lodge übernachten, die etwas abseits liegt, aber viel Wild und Nashörner beherbergt, oder direkt in der Waterberg Wilderness Lodge. Von dort aus könnt ihr einen Zwischenstopp zB in Omatozu (eine unserer absoluten Lieblingsplätze) machen und von dort aus gemütlich nach Windhoek bzw. zum Flughafen fahren.

Das würde alles etwas entzerren und ihr hättet tatsächlich Urlaub und keine Hetzerei, was den Aufenthalt in Namibia angeht. Zu Südafrika kann ich nichts beisteuern.

Liebe Grüße
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
269 Beiträge · seit 201612. Nov. 2018 · #13
Hallo Melli,

wenn ihr zum Abschluss eurer Reise 2-3 Tage Kapstadt genießen wollt, braucht ihr bei einer zentralen Lage eurer Unterkunft eigentlich gar kein Auto. Wir haben 2016 im Trevoyen Guesthouse übernachtet. Das liegt direkt in der Nähe des Bokap-Viertels, auch die A&V-Waterfront ist in einer halben Stunde fußläufig erreichbar. Für die Besichtigungen kann man eine 2-tägige Hop on - hop off-Bustour buchen. Eine Haltestelle befindet sich in der Nähe des Guesthouses. Da kannst du an jeder Haltestelle 2 Tage lang ein- und aussteigen wo du möchtest. Es gibt dort verschiedene Linien die mit Farben gekennzeichnet sind. Du kannst jede der Linien nutzen. So kannst du auch eine geführte Wanderung durch ein Township buchen und das alles bereits vorab von Deutschland aus. Selbstredend hast du in den Bussen über Audio guide eine deutschsprachige Erklärung der Sehenswürdigkeiten. Du kannst im Bus auch das Ticket für den Tafelberg kaufen. Dann musst du dich an keiner Warteschlange anstellen. Wir fanden das ziemlich stressfrei und konnten uns ganz auf Kapstadt konzentrieren ohne uns noch mit dem Auto durch das Verkehrschaos zu quälen.
viel Spaß beim Planen!
Lothar
Alle Reiseberichte auf meiner Homepage: https://fldegen.jimdo.com/
Themenstarter28 Beiträge · seit 201812. Nov. 2018 · #14
Hallo,
@Yoda911: guter Tipp mit den Alternativen für Namutoni. Werde ich in Erwägung ziehen (vor allem, wenn die Camps drinnen im Park echt so teuer sind)
@Rockshandy: 2x in Sesriem übernachten hört sich gut an. Was mache ich auf der Fahrt nach Sesriem (ich dachte am Vormittag evtl noch Windhoek und dann später losfahren, aber wenn wir da am Tag vorher schon den ganzen Tag sind und es nicht allzu viel zu sehen gibt...?)
Danke für die Infos zum Waterberg und die Gästefarmen bei Windhoek.
Ein Tag mehr im Etosha wäre dann wohl sinnvoller, vielleicht weiter im Westen beginnen, nicht erst bei Okaukuejo?
@Boris: danke für die Infos. Ich weiß schon, dass das alles ein bisschen knapp ist, aber wir sind halt keine Weltreisende, die ewig Zeit haben, sondern nur ganz normale Urlauber, die möglichst viel von der Welt sehen wollen. Hat auch bis jetzt immer gut geklappt mit den Touren und zum Glück gibt's ja so nette Mitreisende wie euch, die sich gut auskennen und uns hilfreiche Tipps geben. Meine Route wird sicher noch ein paarmal umgestaltet.
@uli-rt: Danke auch für deine Tipps. Ich habe mich jetzt schon mehr oder weniger damit arrangiert, die Garden Route wegzulassen und dafür die Umgebung von Kapstadt genauer kennen zu lernen.
@Flash2010: was gibts in Omatozu? Deine Idee mit der Dünen-Tour bei Swakop hört sich auch gut an, aber den Canyon sehen wir dann nicht....
@Elde: danke für den Tipp mit dem Guesthouse, werde ich mir anschauen. Schwierig ist sicher, eine zentrale bezahlbare Unterkunft zu finden, die einigermaßen sicher ist und wo man auch gut mit Öffis klar kommt. Gibt's da auch eine Tour bis Hermanus?

Bin jetzt erst mal drei Tage nicht da, habe also Gelegenheit alles sacken zu lassen und eine verbesserte Route mit neuen Fragen auszuarbeiten 😉
Hatte übrigens zwei unterschiedliche Reisebüros angefragt wegen Flügen, von einem keine Antwort bekommen, vom anderen viel teurere Preise, als ich selbst im Internet gefunden habe. Super Service!
Schöne Grüße
Melli
1'567 Beiträge · seit 201512. Nov. 2018 · #15
Hallo Melli,

Auf unserer ersten Familientour haben wir 16 Tage Namibia mit 4 Tagen Kapstadt kombiniert.
Ich habe ein wenig darüber in unserem 2016er Kurzreisebericht (s. Signatur) geschrieben. Hatten auch die Ersttätertour, wenn man so will...
Das ließ sich in 16 Tagen gut bewältigen. Statt der Fingerklippe würde ich aber tatsächlich das Damaraland bevorzugen. Ist aber Geschmackssache... 😉
INsgesamt hätten wir die Namibiatour genauso nochmal gemacht, Kapstadt im Anschluss aber entweder weggelassen oder vorneweg geplant... Der Unterschied zwischen Ruhe und Wüste und Tieren und der rummeligen Großstadt war uns zu krass in dieser Reihenfolge. Ich persönlich fand allein das Anstehen am Boulders Beach, um die Pinguine zu sehen, nach der Einsamkeit in Namibia ganz furchtbar. 🙁 Diese Masse an asiatischen Reisebussen gibt es Namibia so nicht...
Gruß
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
1'816 Beiträge · seit 200812. Nov. 2018 · #16
Hallo Mellie,

Die Unterkünfte am Ostgate des Etosha-Nationalparks sind viel teurer (alle) als Namutoni. Namutoni hat halt ein recht ereignisloses Wasserloch, anders als Okaukuejo und Halali. Da hast du wohl was falsch verstanden.

Geld sparen kann man am Anderson-Gate, wenn man außerhalb übernachtet. Aber dann hat man halt nicht das Wasserloch bei Nacht.

Deine Frage zu Omatozu (das ich nicht kenne, das aber auf der to-do Liste steht), zeigt mir, dass du dich noch nicht wirklich mit dem Reiseziel beschäftigt hast. Vermutlich gibt es dort gar nix sensationelles, aber Namibia pur. Einfach in die Landschaft gucken, die Stille genießen und staunen. Das ist das, was Namibia für mich ausmacht.

Grüssle Boris
269 Beiträge · seit 201613. Nov. 2018 · #17
Hallo Mellie,
wir sind 2016 abends im Dunkeln vom Diner zurück zum Trevoyen gelaufen. Wir haben uns nicht unsicher gefühlt. Sicher sieht man an verschiedenen Stellen Obdachlose übernachten, aber das habe ich in Köln genau so. In direkter Umgebung des Trevoyen gibt es auch gute Speiselokale. Dort kannst du über das Guesthouse reservieren lassen. Ob du bis Hermanus mit Öffis fahren kannst, kann ich dir nicht sagen. Wir haben in Kapstadt den Mietwagen übernommen da wir von dort aus bis Windhoek gefahren sind. Du kannst dir auch über das Guesthouse für einen Tag bei einem lokalen Anbieter ein kleines Fahrzeug mieten lassen. Das haben wir 2008 so gehandhabt für eine Tagestour nach Stellenbosch. Die sind da sehr hilfsbereit.

viele Grüße
Lothar
Alle Reiseberichte auf meiner Homepage: https://fldegen.jimdo.com/
Themenstarter28 Beiträge · seit 201817. Nov. 2018 · #18
So, habe jetzt endlich meine Flüge gebucht, jetzt kann's mit den Unterkünften weitergehen...
Bucht ihr eure Unterkünfte direkt oder über einen Vermittler (buche sonst meist über Expedia).
Kann mir jemand Infos bzgl Himbadorf oder anderen einheimischen Dörfern geben?
Vielen Dank schon mal im Voraus 😘
Gruß, Melli
873 Beiträge · seit 201617. Nov. 2018 · #19
Melli0302 schrieb:
Bucht ihr eure Unterkünfte direkt oder über einen Vermittler (buche sonst meist über Expedia).
Wir haben die Wunschunterkünfte alle einzeln zusammengesucht und dann die Liste an einen der Vermittler gegeben, die auch hier im Forum aktiv sind. Das hat super magisch geklappt, sogar im KTP!
Die Preise entsprechen denen der individuellen Internetbuchungen, allerdings kriegt man dann natürlich nicht die Angebot wie "3 für 2" die z.B. DER manchmal hat.
Melli0302 schrieb:Kann mir jemand Infos bzgl Himbadorf oder anderen einheimischen Dörfern geben?
Nutz' mal die Suchfunktion hier im Forum (die Lupe rechts oben) mit dem Suchwort Himba oder Living Museum, da bekommst Du jede Menge Threads zu dem Thema.

Christoph
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158 Beiträge · seit 201817. Nov. 2018 · #20
Hallo Melli,
bin seit einer Woche wieder aus Namibia zurück und beneide euch, daß ihr euren Urlaub noch vor euch habt 😉
Ich habe ein paar kleine Anregungen für dich.
Statt von Windhoek direkt nach Sesriem zu fahren, könntet ihr noch einen kleinen Abstecher in die Kalahari machen.
Dafür bräuchtet ihr halt noch eine weitere Nacht aber ich fand das echt lohnenswert.
Übernachtung z.B. im „Kalahari Auob Camp“ aber auf jeden Fall im Zelt.
Damit würdet ihr, wenn ihr nach Sesriem fahrt, nicht den Weg von Solitaire nach Sesriem hin und Retour fahren müssen.
Für Sossusvlei würde mich ich dann im Desert Quiver Camp übernachten, das ist nur ein paar Kilomter vom Gate entfernt.
Wenn es euer Budget hergibt, dann könnt ihr auch gleich n die Sossusvlei Lodge.
Die liegt direkt am Gate ... wir haben dort nur gegessen, von daher wissen wir nicht, wie die Unterkünfte sind ... es ist gehoben aber auch etwas steril.
Wir waren im Desert Camp, weil wir im Quiver nichts mehr bekommen haben ... das war gemütlicher als die Lodge 🙂
Nach Sossusvlei dann gleich früh um 6 Uhr ... dann ist es noch nicht so heiß und ihr könnt barfuss auf Big Daddy 😄
Den Sesriem Canyon könnt ihr locker auf dem Rückweg mitnehmen und ihr seit dann immer noch Mittags bzw. am frühen Nachmittag fertig.
Gönnt euch noch eine zweite Nacht zwischen Sesriem und Solitaire, dann seid ihr für den Ritt nach Swakopmund ausgeruht.
Zwischen Swakopmund und Etosha würde ich zwei Nächte empfehlen.
Wir sind da bis zur Vingerklip Lodge gefahren, das war grenzwertig.
Eine Übernachtng in der Twyfelfontein Country Lodge und eine in der Vingerklip Lodge wäre für uns perfekt gewesen.
Wir haben vor dem Anderson Gate zweimal übernachtet und sind in den Park gefahren.
Das war für uns eine gute Entscheidung.
Klar, kein Wasserloch in der Nacht, aber ich fand die Camps, bis auf das Halali, grausig.
Wenn ihr euch was Gutes tun wollt, dann bucht zwei Nächte in der Gondwana Etosha Safari Lodge 😎
Beim Namutoni Gate haben wir in der Mokuti Lodge, direkt am Ausgang übernachtet.

Kannst ja mal in meinen Reisebericht reinschauen.
https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296553-namibia-kompakt-highlights-in-2-wochen.html?start=0
Teilweise haben wir nämlich die gleiche Route gemacht 😎
Und Etosha kommt noch demnächst 🙂
zuletzt bearbeitet 17. Nov. 2018