Reise mit zwei Kindern (14 und 8) im Juli 2019

4 Antworten · 1'343 Aufrufe · gestartet 28. Okt. 2018 von charly1971
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Themenstarter1 Beiträge · seit 201828. Okt. 2018 · #1
Hallo liebe Namibia-Erfahrenen im Forum,

wir beginnen gerade (hoffentlich nicht zu spät), unsere 3-wöchige Reise nach Namibia zu planen. Wir, das sind mein Mann und ich (beide Geographen und Tier- und Natur-interessiert und unsere zwei Kinder Mira (14) und Leo (9), abenteuerlustig und tierbegeistert.

Ich war vor vier Jahren einmal kurz dienstlich in Botswana und Südafrika und durfte dort erstmals die großartige Natur Afrikas erlegen - wenn auch nur als Blitzlicht. Seitdem möchte ich mit meiner Familie eine Reise ins südliche Afrika machen. Namibia scheint mir für Afrika-Unerfahrene ein guter Einstieg zu sein.

Wir möchten gerne im Land rumkommen und dabei Tiere, Meer, Landschaften und Wüste erleben. Hierfür scheint mir die Ersttätertour von Christian gut geeignet:
- Windhoek
- Kalahari
- Aus
- D707 Namibias Panoramastraße
- Sesriem/Sossusvlei
- Swakopmund
- Damaraland
- Etosha
- Okonjima, Erindi, Mount Etjo, Epako, Otjiwa

Am liebsten würden wir die Reise selber organisieren und das scheint ja auch ganz gut machbar zu sein - besonders, wenn man gute Tipps bekommt 😉 Daher habe ich ein paar Fragen an Euch:

1. Unterkünfte: Zelten möchten wir bei unserer ersten Tour nicht. Ich finde, die Gästefarmen klingen generell sehr gut. Gibt es Tipps für die oben genannte Runde, wo Kinder gerne gesehen sind und viel (mit Tieren) erleben können? Und wo gibt es Unterkünfte mit eigenen Wasserlöchern, wo man vielleicht auch mal abends einen Löwen beobachten kann? Ist das nur bei den teuren Lodges der Fall?
2. Fahrzeug: Wir sind ja in der Trockenzeit unterwegs. Wäre es trotzdem ratsam, einen Geländewagen zu mieten?
3. Ist es sicher genug, als Namibia-unerfahrene Familie alleine unterwegs zu sein oder wäre es besser, mit zwei Autos (eventuell kommen Freunde mit) im Konvoi zu fahren? Oder sind auf den Hauptstrecken genug Menschen unterwegs, sodass man Hilfe bekommt, wenn was sein sollte?

Vielen Dank schonmal für Eure Antworten und viele Grüße
Charly
505 Beiträge · seit 201728. Okt. 2018 · #2
Hallo Charly,

erstmal ein herzliches Willkommen hier im Forum!

Rollen wir das ganze mal von hinten auf:

zu 3: Passieren kann dir immer und überall was! Aber geholfen wenn was ist, wird dir schon!
Ich selbst war gerade 2 1/2 Wochen alleine in Namibia und Südafrika unterwegs, und hatte überhaupt keine Probleme!
Wenn ich am Straßenrand stand um Fotos zu machen haben andere angehalten um zu fragen, ob etwas wäre, ob ich Hilfe bräuchte, oder ...!!!
Aber natürlich ist es auch schön wenn jemand weiteres dabei ist, denn es kann schon mal etwas dauern bis jemand vorbei kommt!

zu 2:
Namibia ist schon etwas anders, was die Straßenverhältnisse angeht

DSCF0814.JPG


Der größte Teil ist nicht Teer, sondern Schotter oder Sand, da ist so ein Geländewagen schon etwas komfortabler! Gerade wenn die Straße nicht gerade frisch geglättet ist, ist ein hoher Radstand un ein langer Federweg goldwert (finde ich)! Mit einem "normalen Auto geht es bestimmt auch, aber man will ja auch was von der Reise haben?!

zu 1: Lies dich mal durch verschiedene Reiseberichte, da steht eigentlich immer was zu den Unterkünften drin, um einen Blick für die Unterkünfte zu bekommen! Oder wälzt mal, ganz klassisch, ein zwei Kataloge, um Unterkünfte zu finden, dann kann man dazu viel besser etwas sagen, wenn man weiß wie ihr ""tickt"!
Es wäre auch gut zu wissen, wie lange euer Urlaub geht, um da vielleicht noch so einige Tipps zu geben.
So am Anfang ohne jedwede eigene Info wird das eher schwierig!!!

Viel Spass beim lesen und ersten zusammenstellen.

Gruß

Markus
Kapstadt Namibia VicFalls 2012 Namibias Süden & KTP 2018 Cuba 2019 Eifel 2020 Ostfriesische Nordseeküste 2021 Schottland 2022 Australien 2023 Stockholm 2024 Dublin 2024 Edinburgh 2024 Al Andalus 2025 Und dieses Jahr noch Venedig, Athen und Edinburgh
zuletzt bearbeitet 28. Okt. 2018
147 Beiträge · seit 201728. Okt. 2018 · #3
1) Guck dir mal Kambaku an. Die Lodge ist sehr kinderfreundlich mit vielen Aktivitäten für Kinder, wie Reiten, Bogenschießen, Fahrradfahren, Spielplatz, Pool.
Wenn du allerdings nach Okonjima zu Africat fährst, dann macht es vermutlich wenig Sinn, in Kambaku einen Zwischenstop einzulegen. Okonjima ist wegen der Katzen für die Kinder auf jeden Fall ein tolles Erlebnis.

2) Ein Geländewagen ist nicht zwingend erforderlich, hat aber folgende deutliche Vorteile:
Comfort auf Schotter, mehr Platz, höhere Sitzposition! <-- wichtig für Tierbeobachtungen.
Nimm den Geländewagen. Bei der Hillux-Klasse staubt dir das Gepäck im Canopy leicht ein, dafür hast du da massig Platz. Bei Autos der Fortuner-Klasse (SUV) hast du das Problem nicht, etwas weniger Platz, dafür Kofferraum im Innenraum udn damit immer erreichbar, sind aber etwas teurer.

3) Du kannst problemlos mit einem Auto fahren. Es sind genügend Leute auf der Route unterwegs, auch auf der D707.
zuletzt bearbeitet 28. Okt. 2018
1'567 Beiträge · seit 201528. Okt. 2018 · #4
Hallo Charly,
wir waren im Juli das 3. Mal mit unseren Jungs in Namibia.
Haben mittlerweile so einiges an Unterkünften ausprobiert.
Ich würde an eurer Stelle beim ersten Mal auf den Süden verzichten und mich die drei Wochen im Sossusvlei (vielleicht mit 1 Übernachtung am Spreegtshoogte Pass im Barchan Dune Retreat), in Swakopmund, Erongo (Omandumba mit San! 😁 ), Damaraland, Etosha und Waterberg herumtreiben.
Kambaku kennen wir auch. Fotos findest du im ersten Reisebericht in meiner Signatur.
Für Familien ist Namibia ein Traum-Reiseziel! 😁
Gruß
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
873 Beiträge · seit 201628. Okt. 2018 · #5
wir beginnen gerade (hoffentlich nicht zu spät), unsere 3-wöchige Reise nach Namibia zu planen.
Geht gerade noch so. Als erstes ein Auto finden und dann Unterkünfte in den Hotspots Sossusvlei und Etosha.
Ersttätertour von Christian gut geeignet
Stimmt. Wir fanden die perfekt.
Am liebsten würden wir die Reise selber organisieren und das scheint ja auch ganz gut machbar zu sein - besonders, wenn man gute Tipps bekommt 😉
Ich fand es toll, die Route und Unterkünfte hier im Forum selbst zusammenzusuchen und zu planen, den 'fertigen' Plan dann aber an eine namibische Agentur zu übergeben, die dann die Buchungen für Euch abwickelt. Hier im Forum sind mehrere Aktiv und werden regelmäßig empfohlen. Kostet Euch in der Regel nicht mehr als die 'normalen Internetbuchungen', aber ihr spart Euch den Stress, mit 10 bis 15 einzelnen Unterkünften einzelnen kommunizieren, einzeln zu zahlen etc.
1. Unterkünfte
Gästefarm mit eigenem Wasserloch & Löwen ist eine eierlegende Wollmilchsau - keine Ahnung ob's so was gibt. Fast alle Unterkünfte werden hier im Forum genannt / beschrieben / bewertet. tastet Euch mal an eine vernünftige Mischung Ort für Ort ran.
2. Fahrzeug: Wäre es trotzdem ratsam, einen Geländewagen zu mieten?
4x4 ist eigentlich auf der Standardroute Luxus, aber wir haben uns mit einem Geländewagen, dem klassischen Toyota Hilux Doubelcab, auf den Schotterstraßen sehr wohl gefühlt. Platz für 4 habt ihr dann auch genug. Im Etosha ist auch die höhere Sitzposition zum in die Ferne schauen hilfreich!
3. Ist es sicher genug
Ja, in jedem Fall. Lasst Euch nicht irre machen. Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen gegen Taschendiebe / Autoaufbrüche in den wenigen Städten auf Eurer Route, ansonsten seid ihr viel allein in der Natur und im Grundsatz sicher. Auf der Standardroute kommt andererseits regelmäßig jemand vorbei, wenn mal Hilfe gebraucht wird.
Konvoy fahren ist wegen des Staubs leider eine blöde Idee. Es wäre besser, mit 5 Minuten Abstand hintereinander zu fahren.
Sich abends am Ziel oder evtl. an vereinbarten Etappenzielen zu treffen, ist ja auch o.k.

Christoph
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zuletzt bearbeitet 28. Okt. 2018