LommiThemenstarter505 Beiträge · seit 201716. Feb. 2019 ·
15.10. 2. Teil
Ersteinmal knicke ich nach links in Richtung Süden ab, erster Stop am "Rooibrak" Wasserloch, hier ist gar nichts los. Wie jetzt weiter? Ich entscheide mich umzukehren und wieder nach Norden zu fahren, eine weise Entscheidung, wie sich später zeigen sollte. Am Straßenrand sehe ich einen Kronenkibitz
und ein paar Meter weiter wieder eine Riesentrappe.
Am Urikaruus-Wasserloch sind Gnus und Springböcke zu sehen. Hier auf der Seite hat sich das Verhältnis gewandelt. Auf der Nossob-Seite waren eindeutig die Gnus in der Überzahl, hier auf der Auob-Seite sind eindeutig die Springböcke in der überzahl. Etwas weiter sehe ich diese wunderschöne Kap-Kobra
in einem orange Ton hab ich schonmal eine gesehen, aber so quietschend gelb noch nie
Und dieser Rotbauchwürger hier war im Baum darüber zu sehen
und machte einen Terror sondergleichens. Am nächsten Wasserloch ist nichts los, aber am nächsten Loop stehen viele Autos, also hin und einreihen,
mal schauen was hier los ist!
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LommiThemenstarter505 Beiträge · seit 201716. Feb. 2019 ·
15.10. 3. Teil
Hier stehen auf der rechten Seite neben einer großen Herde Springböcke (einige wenige ganz an der rechten Seite)
drei Geparden!!!
Die Geparden beobachten die Springböcke, die wiederum ruhig grasen! Friedlich nebeneinander passiert eine gute viertel Stunde eher nichts. Und dann... Ich habe immer noch dieses wirklich panische Bölcken der Springböcke im Ohr. Der vorderste Gepard sprintet los, ich sehe ihn immer noch waagerecht mit ausgestreckten Läufen in der Luft stehen. An ein Foto ist bei mir gerade nicht zu denken, ich staune nur. Die Herde stiebt in die entgegengesetzte Richtung davon. Einer der Springböcke biegt leider in die falsche Richtung ab. Die zwei kreuzen die Pad und oben auf dem Kamm schlägt der Gepard zu und verbeist sich in dem Springbock. Und mit dem Schwung verschwinden die Beiden auf der anderen Seite. Die beiden übrigen Geparden
machen sich seelenruhig auf den Weg
um dem ersten hinter die Düne zu folgen.
Was für ein Moment!
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AndreasG2523938 Beiträge · seit 201316. Feb. 2019 ·
Hallo Markus,
die Gepardendame durften wir eine Woche vorher blutverschmiert sehen 😉 Schöne Bilder von den zwei "kleinen" LG Andreas
LommiThemenstarter505 Beiträge · seit 201716. Feb. 2019 ·
15.10. 4. Teil
Alle warten noch, ob vielleicht die drei noch einmal zurück kommen, aber dem war nicht so, also mache ich mich wieder auf. Unterwegs sehe ich wieder Trappen
Und immer wieder Springböcke, oder besser gesagt: Springböckchen
Es sind unheimlich viele Jungtiere hier zu sehen
Der Strauß war klasse, ich habe mich zwischenzeitlich gefragt, ob er den Kopf auch um 360° drehen könnte
Und dann habe ich dieses schöne Pärchen Weißrücken-Geier einfanden können!
Sowie diesen Doppelband Rennvogel(?) Kaptriel (Danke an Konni)
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LommiThemenstarter505 Beiträge · seit 201716. Feb. 2019 ·
15.10. 5. Teil
Bei der Weiterfahrt sehe ich dann im Schatten eines Kameldornbaumes diese beiden Adler sitzen
ich nehme an, dass es sich um Frau und Herrn Raubadler handelt
Und natürlich sind immer wieder auch Erdhörnchen anzutreffen, hier einmal mit aufgespanntem integrierten Sonnenschirm
Etwas später bin ich auf ein echtes Model getroffen, an einem Baum sind zwei Gelbschnabeltokos
während sich der Hintere recht schnell verkrümelt, wirft sich der Vordere so richtig in Pose, und gibt ein wunderbares Fotomodel ab.
Dann geht es noch einmal durch das Auob-Flusstal
das letzte Stück bis nach Mata-Mata.
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LommiThemenstarter505 Beiträge · seit 201716. Feb. 2019 ·
15.10. 6. Teil
Wie gewohnt heißt es erst einmal Permit abgeben und Schlüssel abholen, und dann das Zimmer beziehen
Diesmal zu den Vorherigen wirklich klein, aber es ist eh nur für eine Nacht.
Die Runde durch das Camp führt mich kurz in den Shop und zum Hide, aber am Wasserloch ist absolut nichts los. Dafür treffe ich mitten im Camp auf mein einziges Erdmännchen
Was an diesem Baum so unheimlich interessant war, ist mir nicht klar geworden, aber das Erdmännchen war so sehr gebannt, dass es ihm egal war, dass ich immer näher gekommen bin
Ich werfe den Grill an, ein letztes mal selber grillen, heute gibt es Oryxfilet und Boerewors und Savanna Dry.
Und ich genieße den Sonnenuntergang
und den Sternenhimmel
(gefahrene km 249)
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LommiThemenstarter505 Beiträge · seit 201717. Feb. 2019 ·
Hallo Konni,
danke für den Tip. Ich hatte den Kaptriel immer gedrungener gesehen. Und deshalb kam ich zu dem Doppelbandrennvogel, vorallem da ich ihn nur von hinten erwischt habe.
Das mit dem "oben drüber" hat mich auch schon beschäftigt, ich habe mit dem Foto so einiges angestellt
aber ich glaube das es einfach nur ein Teil des Baumes ist!
LG Markus
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LommiThemenstarter505 Beiträge · seit 201717. Feb. 2019 ·
16.10. 1. Teil
Nach dem Frühstück heißt es wieder packen und einladen. Noch eine kleine Runde durch den Park bevor es wieder nach Namibia geht. Aber irgendwie treffe ich unterwegs auf keine Sichtung, am Wasserloch sind es nocheimal kleine
und große Springböcke
Ich mache mich wieder auf den Weg nach Mata-Mata zur Grenze, bei der Durchfahrt des Auob bleibe ich stehen und genieße einfach nochmal die tolle Landschaft
Bei der Weiterfahrt biege ich nocheinmal zum Kalahari Tended Camp ab um mir auch dieses Camp wenigstens von außen mal anzusehen. Das was ich sehe ich wirklich schön, vielleicht beim nächsten mal. In Mata-Mata nochmal tanken, und dann im Park auschecken (schnell), bei der Polizei abmelden, wieder alle Dokumente vorzeigen, alles wird wieder in Listen eingetragen und dann kontroliert ein Kollege meinen Wagen. Er schaut sich alles an, sogar im Canopy in den Kühlschrank wirft er einen Blick! Was war die Einreise nach Südafrika oder in den KTP doch entspannt. Dann öffnet sich der Schlagbaum für mich, und ich darf zum namibischen Grenzposten fahren. Hier heißt es dann aussteigen, vorsichtshalber alle Dokumente mitnehmen und in das Häuschen gehen. Während ich das Einreiseformular ausfülle, bekomme ich mit, wie das ältere Pärchen vor mir mit der Dame am Einreiseschalter aneckt! Die Zwei kriegen so richtig eine große Demonstration ihrer Machtfülle ab, es zieht sich unheimlich! Danach greift sich die Dame hinter dem Counter erstmal ihr Handy und geht für fünf Minuten telefonieren. Das scheint ihr aber gut getan zu haben, zu mir ist sie freundlich und zuvorkommend und ich bin mit allen Formalien ruck zuck durch und bin somit wieder in Namibia. Nach gut 20 min Fahrt bin ich schon an meiner heutigen Unterkunft: der Kalahari Game Lodge! Charmaine nimmt mich in Empfang und erklärt mir alles. Ich mache mich also erstmal auf, und fahre zu meinem Zimmer.
Eland b ist für die nächste Nacht meine Unterkunft
Natürlich mit Terasse
und einem wunderbaren Ausblick
Nachdem ich alles eingeräumt und erkundet habe, mache ich mich zu Fuß auf zum Hauptgebäude
Hier lümmel ich mich in einen der Sessel, genieße als erstes einemal einen frisch gebrühten Kaffee (am Ende waren es vier), nach vier Tagen Tüten-Kaffee ein wunderbarer Luxus, und nutze das WLAN um zu Hause Bescheid zu geben, dass alles in bester Ordnung ist. Dann geht es nochmal zu meinem Zimmer, auf der Terasse sitzend, genieße ich die Landschaft und lasse meine Gedanken schweifen.
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LommiThemenstarter505 Beiträge · seit 201718. Feb. 2019 ·
16.10. 2. Teil
Kurz vor 14 Uhr mache ich mich wieder auf zum Hauptgebäude, um das Lion Tracking anzutreten für das ich mich heute Vormittag schon angemeldet hatte. Ich bin der einzige Teilnehmer. Mein Guide erklärt mir während der Fahrt das auf dem Gelände 40 Löwen beheimatet seien, da müßte ja ein Treffer drin sein. Nach 40 min Fahrt finden wir ein Pärchen, das im Schatten eines Strauches liegt.
Nach ein paar Fotos fahren wir einen großen Bogen um die zwei aus einer besseren Position aus zu beobachten
So sehe ich das Männchen mit einer wunderschönen schwarzen Mähne nebst Gattin um einiges besser
Und die beiden erwachen richtig schön zum Leben. Er leckt sie ab
aber dann scheint es irgendwie zwischen den beiden zu "knirschen"
Und er demonstriert mal kurz, wer der Herr im Haus ist
Aber kurze Zeit später ist alles wierde in Ordnung
Es entstehen noch jedemenge Fotos bevor wir wieder aufbrechen.
Wir fahren noch etwas übers Gelände, nehmen auf einer Anhöhe einen Drink und fahren noch ein paar Runden übers Gelände treffen aber auf keine weiteren Löwen. Zurück am Hauptgebäude gönne ich mir zur Abwechslung noch einen Late Macchiato und gehe dann auf mein Zimmer, etwas Tagebuch schreiben und entspannen. Länger duschen, nach dem Duschen mit dem alkalischen Wasser im KTP richtig schön, und um 19 Uhr geht es zu Abendessen.
Das drei Gänge Menü ist richtig klasse.
(gefahrene km 49)
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LommiThemenstarter505 Beiträge · seit 201719. Feb. 2019 ·
17.10. 1. Teil
Kann ein Tag schöner beginnen? Vor dem Frühstück sitze ich noch einmal auf meiner kleinen Terasse und genieße es Hartebeeste durch den Auob an meiner Unterkunft vorbei ziehen zu sehen
Das anschließende Frühstück ist auch wirklich toll. Anschließend heißt es wieder packen, Auto beladen, bis ans Hauptgebäude fahren und auschecken. Dann geht die Fahrt wieder über das Lodgegelände zum Tor und auf der C15 gen Norden. Die Strecke führt lange Zeit am Auob vorbei, aber hier will der Funke diesmal nicht so richtig überspringen. Vielleicht auch weil der Auob hier einer einzigen großen Köhlerei gleicht. Ich weiß, dass es nötig ist/sein soll, um den Fluß von der Verbuschung zu befreien. Aber einige Abschnitte sehen wirklich schlimm aus, richtig öde, selbst von den Kameldornbäume stehen zum Teil nur noch Stümpfe. In Stampriet habe ich einen Tankstop eingeplant, aber die Tankstelle ist die reinste Baustelle, und was nun? Die nächste Tankstelle ist 50 km in jede Richtung. Ersteinmal einen anderen Autofahrer fragen! Ich erhalte nur fragende Blicke, warum woanders tanken? Alternative? Hier ist doch ´ne Tankstelle! Aber die Baustelle? Ja und! Hier gibt es also trotz riesiger Umbaumaßnahmen Sprit, WOW. Sowas wäre bei uns wohl unvorstellbar. Einer der Arbeiter tankt mir den Wagen und alles läuft super! Ich mache gleich noch einen Abstecher zum Kalahari Farmhouse. Eigentlich wollte ich hier in Ruhe einen Kaffee trinken, aber hier ist eine große, lärmende, südafrikanische Gruppe, so dass ich mich doch dazu entschließe die letzten 35 km bis zu meinem heutigen Ziel sofort anzutreten. Beim Einchecken in der Kalahari Anib Lodge melde ich mich auch gleich zum Sundowner Drive an. Ich beziehe mein Zimmer
und danach geht´s einmal über das Gelände
Das "Restaurant" von vorne und als Seitenansicht
und die Bar
hier mache ich einen Stop un mir einen Kaffe zu gönnen. Dabei sehe ich wie ein Warzenschwein den Rasen vor der Bar "betritt" und beginnt ihn zu "mähen".
Nach einer Weile gehe ich noch einmal auf mein Zimmer, und packe für morgen meinen Rucksack noch einmal neu.
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LommiThemenstarter505 Beiträge · seit 201720. Feb. 2019 ·
17.10. 2. Teil
Ich komme auf die glorreiche Idee auch meine Kamera schon zu "zerlegen" und ordentlich zu verstauen. Für den Sundowner Drive greife ich auf meine kleine Fuji Finepix zurück. Ich hatte mit einer schicken kleinen Fahrt gerechnet, mit einem schönen Sonnenuntergang und dem dazugehörigen Gin Tonic. Das dabei auch nochmal so ein richtiges Highlight dazu kommen sollte ...
Um 16:30 Uhr stehe ich an der Anmeldung zu allem bereit. Es werden vier Fahrzeuge besetzt, mein Guide ist Guido, ein Deutsch Namibier, der unheimlich toll erklären kann und mit dem ich ein paar nette Gespräche führe. Hier auf dem Lodge Gelände sind viele Tiere zu sehen, Oryx, Gnus und Springböcke, auch Strauße
und auch eine Weißflügeltrappe, die diesmal nicht "nörgelt".
Dann halten wir an einem großen Baum mit einem Webervogelnest, aber darum geht es Guido eigentlich gar nicht. Neben dem Nest sitzt ein wunderschöner Fleckenuhu, leider etwas versteckt. Unheimlich toll so einer ist mir bisher noch nicht begegnet.
und ich V...i....t entscheide mich nur für die Kleine Kamera, aber es klappt dann doch ganz gut
ich schätze ihn auf gute 40 cm. Wir bleiben richtig lange, es gibt eine kleine Erfrischung, und ich erfahre von Guido, dass der Uhu erst seid drei oder vier Tagen auf dem Gelände ist. Es geht weiter über mehrere rotsandige Dünen/Wellen und treffen auf eine kleine Herde Giraffenherde.
So komme ich doch noch in diesem Urlaub zu meinen Giraffen
Bei dem danach entdeckten Kudubullen sind die Lichtverhältnisse aber ganz bescheiden, so dass dieses Foto das beste ist, das ich finden konnte.
Dafür entstehen auf einer Kuppe noch schöne Fotos von einigen Ohrengeiern die in den Bäumen sitzen.
Dann geht es zur passenden Düne für den Sundowner.
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LommiThemenstarter505 Beiträge · seit 201720. Feb. 2019 ·
17.10. 3. Teil
Es gesellt sich noch ein zweites Fahrzeug zu uns und die beiden Guides bauen die Bar auf! Für mich wird es wie schon angekündigt ein Gin Tonic, man meint es gut mit mir, eine Spezialmischung, sowas wie ein drei bis vier facher! Auf der Düne kommt es zu einer netten Gesprächsrunde mit einem französichen Paar, das schon seit 35 Jahren in Südafrika lebt, und einem jungen englichen Pärchen, das auf Hochzeitsreise ist. Wir sprechen darüber, was wir so auf unseren Runden so erlebt haben, und was uns an Namibia so sehr begeistert. Wir stellen fest, dass wir alle hochgradig mit dem Afrika-Virus infiziert sind. Nachdem ich mir meinen zweiten mehrfachen Gin Tonic abgeholt habe, genieße ich meinen letzten Sonnenuntergang für diesesmal.
Wir verweilen noch etwas und fahren dann im dunkeln wieder zurück zur Lodge.
Hier geht es nach einem frischmachen zum Abendessen
Ich entscheide mich dazu mich auf die Terasse zu setzen.
Das Essen wird hier in Buffetform angeboten. Ich gönne mir etwas Springbock Carpaccio, sowie eine tolle würzige Kübissuppe. Als Hauptgang gibt es Oryx- und Kudusteak in Pfeffersauce mit Kartoffelgratin und Gemüse, und als Nachtisch eine Pavlova. Das Essen ist wirklich klasse! Ich verweile noch eine ganze Weile nach dem Essen auf der Terasse.
(gefahrene km 277)
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LommiThemenstarter505 Beiträge · seit 201721. Feb. 2019 ·
18.10.
Heute endet also meine diesjährige Tour durch Namibia.
(Die Beschreibung auf meiner Terasse passte sogar zu meiner Tour, denn die kleinen Kerlchen sind mir wirklich häufig begegnet.)
Ich gehe alles ganz gemächlich an, genieße noch einmal ganz ausgiebig das Frühstücksetze mich noch etwas auf die Terasse und checke dann aus.
Heute geht meine Tour nur noch über Teer. Erst noch ein Stück die C20 bis Mariental und dann die B1 bis nach Windhuk. Gegen 12:30 Uhr bin ich in der Stadt, und mein Weg führt mich ins Craft Center. Hier stöbere ich erst einmal durch alle unterschiedlichen Ebenen, und alle angrenzenden (dazugehörigen) Läden und verschaffe mir einen ersten Überblick, nur kaufen tue ich noch nichts. Es geht erst einmal auf den Balkon des Craft Cafes, wo ich prompt auf Leute treffe, die ich auf Namtib kennen gelernt habe. Nach einem kurzen Plausch suche ich mir einen Platz und bestelle mir einen Late Macchiato und warmen Apfelkuchen mit Vanille-Eis.
So, jetzt erst einmal ganz in Ruhe genießen, ich habe ja Zeit. Danach starte ich meine eigentliche Shopping-Tour: Drei geschnitzte Makalani-Nüsse, zwei Straßenschild-Magneten, einen Elefanten für mein Schwesterchen und eine kleine Giraffe für meine Mutter und eine einen Meter große Giraffe für mich. Danach verlasse ich das Craft Center, tanke den Wagen noch ein letztes mal voll und mache mich auf den Weg zu Asco/Value, wobei ich eine Ehrenrunde drehe, da ich die Richtig Ausfahrt verpennt habe. Die eigentlich Autorückgabe ist vollkommen problemlos, ich gebe das Navi mit dem Hinweis ab, dass Volker es einsammeln wird. Da der Transfer zum Flughafen erst um fünf geplant ist, setze ich mich in den schattigen Hinterhof. Hier treffe ich auf zwei weitere Wartende, die eine Nordtour gemacht haben. Wir kommen schnell ins Gespräch und tauschen uns aus, was wir so alles gesehen haben. Etwas später gesellt sich der technische Direktor von Asco zu uns, wir sprechen über die Erfahrungen die wir mit den Autos gemacht haben, und er plaudert etwas aus dem Nähkästchen. Es kommen noch zwei Reisende dazu die ich vorher schon im Craft Center gesehen hatte. Und dann startet der Transfer zum Flughafen. Bei dem Blick aus dem Fenster während der Fahrt lasse ich meine Gedanken schweifen ... Da wir viel zu früh da sind setzen wir uns noch zu dritt in/an die kleine "Bar" vor dem Flughafen und genießen etwas Kühles. Um 18:30 Uhr beginnt dann der Check in, meine Giraffe geht wunderbar als Handgepäck durch. Nach 19 Uhr bin ich durch die Passkontrolle und es heißt warten bis es los geht. Das Pärchen, das ich im Craft Center gesehen, und das mit mir bei Asco war ersteht noch eine richtig große Giraffe, bestimmt 1,5 m groß, die geht dann beim Boarding nicht mit durch und sie landet noch irgendwie bei den Koffern, ich habe nie erfahren, ob sie da in einem Stück wieder raus gekommen ist. Wir starten pünktlich, eine 3/4 Stunde später gibt es Essen, und kurze Zeit später schlafe ich ein.
(gefahrene km 294)
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LommiThemenstarter505 Beiträge · seit 201721. Feb. 2019 ·
19.10.
So gegen 5 Uhr werde ich zum Frühstück geweckt. Wir landen um 7:15 Uhr, meine Rucksack kommt auch wieder recht zügig aufs Band und ich komme ohne Probleme durch den Zoll. Mit dem Bus zum Terminal 1 und dann zum Bahnhof. Hier herrscht das reinste Chaos! Die Sprinterstrecke nach Köln ist nach einem Brand vor einer Woche immer noch gesperrt! Und die Deutsche Bahn schafft es an allen Zügen die in Richtung Norden gehen zwei bis drei Waggongs zu streichen!!! Der Zug in den ich es schaffe hat schon mehr als 45 Minuten verspätung, die Schaffnerin erklärt mir, wenn ich einen Sitzplatz finde könne ich mich setzen die Reservierungen wären aufgehoben. Ich finde ein Plätzchen für mich! Das Chaos wir mit jedem Halt immer größer und der Zug immer voller. In Koblenz ist Schaffnerwechsel und der Neue reviediert kurze Zeit später die Entscheidung seiner Vorgängerin, und erklärt: Jeder ohne Sitzplatzreservierung müsse beim nächsten Halt aussteigen! Der Typ hat doch ´nen Knall !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Gesehen hat ihn im übrigen keiner, der hat sich bestimmt nach dem riesen Tumult den er mit seiner vollidiotischen Durchsage ausgelöst hat in seinem verriegelbaren Kämmerlein verkrochen! Ich fahre trotzdem bis nach Köln, steige um und bin eine gute halbe Stunde später wieder in heimatlichen Gefilden. Ich werde am Bahnhof erwartet, meine Sachen wandern in den Kofferaum und kurze Zeit später bin ich dann wieder zu Hause!
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Hallo Markus, das Ende kommt immer so plötzlich............... Vielen Dank, bin Deinem Reisebericht mit Interesse gefolgt! Danke nochmals für das Rezept! Herzliche Grüße Friederike
LommiThemenstarter505 Beiträge · seit 201721. Feb. 2019 ·
Hallo Friederike ,
ja leider! 😊 Es ist schön das dir die Südrunde und meine damit verbundenen Erlebnisse gefallen haben. Und was das Rezept angeht, damit kann man schön "experimentieren" 😉 Leider hab´ keine Kürbisse mehr, also muss ich erst mal wieder warten, bis ich welche bekomme!
LG Markus
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hallo Markus, eine sehr schöne Tour mit mir bekannten Unterkünften, tolle Erlebnisse und schöne Tiermomente. War sehr erstaunt wie sich die Kalahari Anib Lodge verändert hat, das grosse Gebäude kenne ich überhaupt nicht , klar als ich 1997 das erste Mal da war, war es ja noch eine Farm in Privatbesitz, war dann noch 2 mal da bis es an Gondwana verkauft wurde, dass sich da einiges ändert ist normal, aber schön zu sehen , wie es jetzt aussieht. Ja ich finde das auch immer so schrecklich, da sitzt man noch einen Tag vorher entspannt bei irgendeinem Frühstück oder Mittags-tisch und dann ratz-fatz ist man zuhause und möchte am liebsten gleich wieder los. Geniesse noch etwas die schöne Zeit der Erinnerungen das wünscht Dir Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Hallo Markus, jetzt ist die Reise schon wieder vorbei - schade. Ich habe dich sehr gerne begleitet, wir werden im kommenden August den Süden Namibias sowie den KTP bereisen und da war dein Bericht eine wunderbare Einstimmung. Zumal wir einige der von dir besuchten Unterkünfte ebenfalls gebucht haben. In Nossob haben wir leider nur noch eines der älteren Chalets erwischt, obwohl ich mich am Tag der Freigabe bereits morgens früh eingeloggt habe, aber ich bin froh zu sehen und lesen, dass diese, wenn auch nicht vergleichbar mit den neuen Häuschen, doch durchaus ok zu sein scheinen. Auf die Kalahari Game Lodge und das Löwentrekking freuen wir uns auch ganz besonders. Ich wollte mich nicht alleine darauf verlassen, im KTP wohl auf jeden Fall Katzen anzutreffen und dachte mir, es kann nix schaden, hier noch einen Trumpf im Ärmel zu haben 😉
Vielen Dank nochmal für deine Mühen. Liebe Grüße Kordula 🙂