Simbabwe...aktuelle, prekäre Situation

847 Antworten · 139k Aufrufe · gestartet 09. Nov. 2017 von GinaChris
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2’401 Beiträge · seit 201124. Nov. 2017 ·
Hallo,
hier ein Artikel auf ZeitOnline zum Krokodil:
http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-11/emmerson-mnangagwa-simbabwe-nachfolger-robert-mugabe
LG aus Puerto,
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
10 Beiträge · seit 201726. Nov. 2017 ·
GinaChris schrieb:Wie wohl die Ankündigung, weiße, enteignete Farmer zu entschädigen, umgesetzt und vor allem finanziert wird,
bleibt der Fantasie des geneigten Lesers überlassen.
Eine Entschädigung der weißen Farmer war vor 1-2 Jahren unter Mugabe schon offiziell beschlossen worden. Auch IWF und andere hatten das zu einer Voraussetzung erklärt, wenn Zim wieder internationale Finanzierungen bekommen will. Aber es war und ist kein Geld für Entschädigungen da. Die Finanzierung sollte dann durch eine Umlage der schwarzen Neufarmer erfolgen. Diese können das nicht erwirtschaften. Ende der Pseudo-Entschädigung.

Mnangagwa hat sich mit seiner Antrittsrede beim Ausland angebiedert. Er weiß, das Zim ohne Milliarden aus dem Ausland nicht mehr zu retten ist. 3 Szenarien:
1. China gibt ein paar Milliarden: Wirtschaftliche Rettung und Trendwende in Zim.
2. Niemand gibt Geld: Zim kollabiert in den nächsten 3-12 Monaten.
3. Es gibt erst mal ein paar hundert Millionen: Zim schleppt sich damit bis zur Wahl und danach sieht man weiter.
1’525 Beiträge · seit 201126. Nov. 2017 ·
China möchte dieses Land wirtschaftlich abhängig machen........ein weiterer Mosaikstein in Afrika......

.........BMW
Gast26. Nov. 2017 ·
Ich bin zu faul das alles wieder zu auszugraben, daher aus dem Gedächtnis.
@ Landreform mit Entschädigung für weiße Farmer: Mugabe hatte dieser nur zugestimmt, weil ihm dafür Geld von GB und USA versprochen wurde, in einer nicht offiziell protokollierten Nebenabsprache. Vor ein paar Jahren sind Geheimhaltungsfristen abgelaufen und Beteiligte an den Verhandlungen haben diese bestätigt. Das Geld ist aber nicht geflossen*). Mugabe hat sich immer wieder auf diesen „Betrug“ berufen. ME hätte er und seine Partei und Militär die „Landreform“, so oder so, so durchgezogen wie das eben gemacht wurde.
@China und Rohstoffe befürchte ich, dass Mugabe schon viel und für viele Jahre an China für frisches Geld verpfändet hat. Könnte sein, dass schon auf so viel der Kuckuck klebt, dass da nicht mehr viel zu erlösen ist.

Schaut echt schlecht aus, es sei denn, Jemand vergibt jetzt viel "Geld ohne Mascherl". Bei den gefragten Größenordnungen sehe ich da schwarz, dass "der Westen" dieses Risiko eingeht, so bleibt wieder nur China
Grüße
*) siehe Nachtrag
zuletzt bearbeitet 26. Nov. 2017
Gast26. Nov. 2017 ·
Nachtrag @ Farmenteignungen

Die ZANU Argumentation war vom Anfang an gewesen, dass die weißen Farmer unrechtmäßige Landeigner, weil koloniale Landdiebe, sind. Eine Entschädigung für das umzuschichtende „gestohlene“ Farmland wurde daher abgelehnt und erst in der letzten Verhandlungsphase nach Zusicherung der Finanzmittel zugestanden. Die Zahlungen flossen unter Thatcher nur teilweise und wurden unter Blair eingestellt, die (inoffizielle) Zusage der USA soll nie erfüllt worden sein, alles auch weil das Geld dafür zweckendfremdet wurde.
Es wurde außerdem festgelegt (das Jahr weiß ich nicht mehr), dass bei jedem beabsichtigten Farmverkauf diese zuerst der Regierung zum Kauf angeboten werden musste. Erst wenn die Regierung diese Kaufoption nicht zog, waren der Verkauf und der neue Eigentumstitel rechtskräftig. Das entwickelte sich zu einer Doppelmühle für die Regierung. Denn nach der ZIM-Werdung haben zig weiße Farmer verkauft und/oder das Land verlassen. In den 80/90ern hat ein hoher Anteil der Farmen die Besitzer gewechselt. Wo immer die Regierung aus Geldmangel nicht ankaufte, waren die neuen (weißen) Besitzer erstmals im neuen Zimbabwe auch rechtmäßige Besitzer. Wie dieses Problem gelöst wurde ist Geschichte.
Grüße
391 Beiträge · seit 201527. Nov. 2017 ·
Wer in den letzten Jahren in Südafrika herumgefahren ist und vielleicht an der einen oder anderen Mine oder an einem Bergwerk vorbeigefahren ist, der weiss, dass bereits jetzt die Chinesen extrem dominant in Zimbabwe sind was den Abbau von Ressourcen angeht.
16,9k Beiträge · seit 201227. Nov. 2017 ·
Mugabes Sturz bleibt in Afrika nicht ohne Wirkung

https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:_XrCcz4rquEJ:https://www.az.com.na/nachrichten/mugabes-sturz-bleibt-in-afrika-nicht-ohne-wirkung-2017-11-27/+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

Fast 40 Jahre nachdem Rhodesien zu Simbabwe wurde und damit als letzte Kolonie in Afrika die Unabhängigkeit erhielt, gibt Langzeit-Diktator Robert Mugabe die Macht endlich aus der Hand. Sein mehr oder minder freiwilliger Rücktritt ist ein Gezeitenwechsel für das Land.



Mitglieder einer Musikgruppe halten am 24. November in Harare ein Plakat mit einem Bild von Simbabwes neuen Präsidenten, Emmerson Mnangagwa, in den Händen, während sie auf dessen Amtseinführung warten. Mnangagwa soll das Land bis zu den für nächsten Jahr geplanten Wahlen führen. Foto: dpa

Dieser Schritt dürfte nicht ohne Folgen für den übrigen Kontinent bleiben. Mit mittlerweile 93 Jahren war Mugabe der Letzte aus der Generation der afrikanischen Gründerväter, die ihren Staat komplett dominiert und darüber oft ruiniert haben.

Robert Gabriel Mugabe hatte, wie Jomo Kenyatta für Kenia oder Mobutu Sese Seko für Zaire, auch für Simbabwe eine ganz andere Funktion als sie etwa das Staatsoberhaupt einer westlichen Nation für das dortige Gemeinwesen hat. Während die Präsidenten in Europa ihre Länder nur repräsentieren, geht die Rolle des afrikanischen Gründervaters weit darüber hinaus. Fast alle sehen sich nicht nur als zeitweilig eingesetzte Verwalter des eigenen Staates, sondern als seine direkte Verkörperung - und konnten gerade wegen dieser Doppelrolle später nur schwer von der Macht lassen. Viele starben im Amt.

Etwas typisch Afrikanisches

So sehr die Figur Mugabes auch die Spezies des zum Staat gewordenen Potentaten sogar noch übersteigert haben mag, so sehr hat sie dennoch etwas typisch Afrikanisches. Gerade die Rolle des vermeintlichen Einheitsstifters, die Mugabe zunächst ein paar Jahre lang durchaus erfolgreich spielte, ist in vielen Teilen Afrikas noch immer typisch für die Art politischer Führung. So hilfreich es einst auch gewesen sein mochte, dass der Präsident anfangs als personelle Klammer eines zersplitterten Gemeinwesens fungierte, so stark wogen später die Nachteile einer solchen Stellung. Denn sie führt zu einem starken Autoritarismus, der später wiederum fast immer in einer kaum verbrämten Diktatur mit den bekannten Folgen mündete.

Gerade weil Korruption und Amtsmissbrauch in Simbabwe so tief verwurzelt sind und mit Emmerson Mnangagwa nun auch noch ein alter Kampfgefährte Mugabes in dessen Schuhe schlüpft, wird der Neubeginn dort bei aller Freude ein besonders schwerer werden. Mugabe hat seinem Land politisch wie ökonomisch immensen Schaden zugefügt. Seine Wirtschaft schrumpft, viele Banken sind vermutlich bankrott und es leidet an einem akuten Mangel an Devisen. Auch wird es noch immer von einer Partei regiert, die unter Mugabe systematisch Wahlen manipulierte und die Opposition knebelte, während sich die politische Elite unverfroren an den Bodenschätzen des Landes bereicherte.

IWF: schnell handeln

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat den neuen Präsidenten bereits wissen lassen, dass Simbabwe nach dem langen Jahren eklatanter Misswirtschaft zügig handeln müsse, um seine zerrüttete Wirtschaft neu zu beleben. Das Land hat seine internationalen Schulden mehrfach nicht bedient, was ihm nun den Zugang zu neuen Krediten stark erschwert.

Jede wirtschaftliche Hilfe sollte aber auch erst dann erfolgen, wenn die neue Regierung führende Oppositionspolitiker in die nun geplante Übergangsregierung aufgenommen hat - und die Menschenrechte respektiert. Zu schnelle und bedingungslose Hilfe wie sie die EU bereits 2014 mit der überstürzten Aufhebung der Sanktionen gegen Simbabwe gewährte, würde die falschen Signale setzen.

Signale für Südafrika

Die Folgen des Diktatorensturzes mögen nicht mit dem Aufstand 2011 in Nordafrika vergleichbar sein, wo ein Funke zum Feuerball wurde und die ganze Region von Tunis nach Damaskus in Brand setzte. Ein paar Funken dürften jedoch über den Limpopo nach Südafrika springen und könnten dort schon im Dezember für einen veritablen Brandherd sorgen, wenn der regierende Afrikanische Nationalkongress (ANC) dort seinen wichtigen Parteitag abhält, um die Nachfolge von Präsident Jacob Zuma zu regeln. Der von schweren Korruptionsvorwürfen geplagte Präsident wird dabei mit einigem Entsetzen beobachtet haben, wie schnell sich eine Partei von einem Führer abwenden kann, dem sie noch kurz zuvor scheinbar sklavisch zu Füßen lag.

Das schnelle Aus für Mugabe könnte aber auch Potentaten anderswo in Afrika zunehmend unter Druck setzen, allen voran Joseph Kabila im Kongo oder Uhuru Kenyatta in Kenia. Unter der Oberfläche brodelt es vielerorts jedenfalls bereits beträchtlich. Noch befinden sich die meisten Länder Afrikas im Würgegriff ihrer oft verantwortungslosen Eliten. Doch das Schicksal Mugabes zeigt: Ihr Griff wird schwächer.


LG
Logi
391 Beiträge · seit 201529. Nov. 2017 ·
Ob dieses Fazit wirklich richtig ist...da bin ich mir gar nicht so sicher.
16,9k Beiträge · seit 201229. Nov. 2017 ·
Ex-Präsidenten besuchen Mugabe

https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:UiEGvInDkC0J:https://www.az.com.na/nachrichten/ex-prsidenten-besuchen-mugabe2017-11-29/+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

Der vergangene Woche zurückgetretene simbabwische Präsident Robert Mugabe wird in seinem Heimatland bleiben. Das geht aus einem Kommuniqué der SWAPO hervor, das diese auf ihrem Parteikongress am Wochenende in Windhoek veröffenticht hat.

Laut dem Dokument haben Namibias Gründungspräsident Sam Nujoma und dessen Nachfolger, Hifikepunye Pohamba, Mugabe vergangene Woche in Harare besucht, um sich ein Bild von seinem Gesundheitszustand zu machen, wie die Nachrichtenagentur Nampa berichtet. In sozialen Medien kursierte ein Foto mit Robert Mugabe, seiner Gattin Grace sowie den beiden namibischen Ex-Staatsoberhäuptern, die am Freitag der Amtseinführung von Präsident Emmerson Mnangagwa beigewohnt haben.


Zum Wochenende ist auch bekannt geworden, dass das Ehepaar Mugabe in Simbabwe bleiben dürfe und keine Strafverfolgung fürchten müsse. Dies ist vom Sprecher der Regierungspartei Zanu PF angekündigt worden (AZ berichtete). Unbestätigt sind hingegen Berichte, wonach Mugabe eine Abfindung von zehn Millionen US$ als Gegenleistung für seinen Rücktritt erhalten soll.


LG
Logi
568 Beiträge · seit 201429. Nov. 2017 ·
kOa_Master schrieb:Ob dieses Fazit wirklich richtig ist...da bin ich mir gar nicht so sicher.

Hmmm ja, auch ich fürchte da ist mal wieder "der Wunsch der Vater des Gedankens".
Wobei schon Shakespeare damit auf die unerschütterliche "Hoffnung" recurriert, die ja bekanntlich "zuletzt stirbt".
Wir sollten dabei nicht vergessen, daß die Hoffnung nur der verbliebene Rest der "Büchse der Pandora" war, aus der schon in der griechischen Mythologie die damaligen Äquivalente der Mugabes, Zumas etc. gekrochen kamen.

Aber es bleibt eben dabei: was, außer Hoffnung, bleibt uns übrig?
Nachdenkliche - und trotz allem auch irgendwie hoffnungsvolle - Grüßle
Martin
16,9k Beiträge · seit 201201. Dez. 2017 ·
Mehr Simbabwer zu Wahlen zugelassen: Bislang von den Wahlen ausgeschlossene Bürger dürfen 2018 mit abstimmen

https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:8D4NbU1MDloJ:https://www.az.com.na/nachrichten/mehr-simbabwer-zu-wahlen-zugelassen-2017-12-01+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

Bei den für 2018 geplanten Wahlen in Simbabwe dürfen auch etliche Menschen abstimmen, die bisher nicht wählen durften. Bislang waren nur Staatsbürger wahlberechtigt. Am Mittwoch urteilte ein Gericht in Harare, dass nun auch sogenannte „aliens“ - in Simbabwe geborene Menschen, deren Eltern eine andere Staatsbürgerschaft haben - wählen dürfen. „Sie sind von Geburt Simbabwer und sie sollten nicht diskriminiert werden“, sagte Richterin Nyaradzo Munangati Manongwa. Eine Bewohnerin von Harare und die führende Oppositionspartei MDC-T hatten den Antrag gestellt.

Das Urteil könnte Experten zufolge der Opposition einen Vorteil verschaffen. Die nun wahlberechtigten Menschen seien weitgehend Unterstützer der Opposition, sagte Analyst Barnabas Thondlana. Demnach sind nun die Chancen auf ein Sieg der Regierungspartei des ehemaligen Langzeitpräsidenten Robert Mugabe geschrumpft. Laut dem Generalsekretär der führenden Oppositionspartei, Douglas Mwonzora, handelt es sich um etwa zwei Millionen Menschen.

Bei vergangenen Wahlen ging er teilweise mit harter Hand gegen die Opposition vor. Nach einem Militärputsch vor zwei Wochen trat er zurück, sein kurz zuvor geschasster Vizepräsident Emmerson Mnangagwa übernahm das Amt. Dieser bekannte sich in seiner Antrittsrede zu einer „demokratischen“ Wahl. Sie soll bis spätestens August 2018 stattfinden.


LG
Logi
33,2k Beiträge · seit 200601. Dez. 2017 ·
Und Kabinett einberufen (nix mit "Politik der Nationalen Einheit" und die Militärs bekommen auch ihre Ministerposten): http://www.herald.co.zw/breaking-news-president-announces-new-cabinet/

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter4’984 Beiträge · seit 201629. Dez. 2017 ·
Updates zur Situation in ZIM

Armeekommandant Chiwenga (der den Militärcoup geleitet hat, der angeblich keiner war),
hat sich zur Ruhe gesetzt um kurz darauf zum Vizepräsident ernannt zu werden.
Ein Schelm wer hier Böses denkt 😗
https://www.africanindy.com/tvbox/former-zim-army-boss-chiwenga-sworn-in-as-vp-12554087

Exdiktator Mugabe darf sich bereits über sein Luxus-Rundum-Sorglos-Pensionspaket freuen
https://www.zimeye.net/mnangagwa-officially-declares-mugabes-benefits/
(Anm.: ich kanns nach 3x lesen noch immer nicht glauben! 🤢 )

Während sich die Menschen in Harare mit Coli Bakterien in jener Brühe herumschlagen müssen,
die aus ihren Trinkwasserleitungen quillt.
Präsentiert von Pastor Mawarire auf youtube
https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=_89g_aVA4Xc

Gruß Gina
828 Beiträge · seit 201629. Dez. 2017 ·
GinaChris schrieb:

Exdiktator Mugabe darf sich bereits über sein Luxus-Rundum-Sorglos-Pensionspaket freuen
https://www.zimeye.net/mnangagwa-officially-declares-mugabes-benefits/
(Anm.: ich kanns nach 3x lesen noch immer nicht glauben! 🤢 )

Na ja, das ende des Problems Mugabe ist absehbar. Gucci Grace, denke ich, wäre gut beraten sich so langsam vom Acker zu machen und einen Plan B zu erarbeiten.

Wenn die neue Regierung, oder die neuen Parasiten ?..... etwas schlau und nicht so dreist sind wie Mugabe, besteht schon eine gewisse Hoffnung, dass es etwas aufwärts geht.

Die haben schon einmal die unsäglichen Roadblocks auf ein vernünftiges Mass reduziert. Auch sind Bemühungen im Gange weisse Farmer zurück ins Land zu hohlen, das weiss ich von einem Tabak Farmer aus der Gegend von Chinhoyi den ich gut kenne. Nur will anscheinend keiner zurück. Viele der vertriebenen Farmer leben recht gut in Sambia.

Auf der anderen Seite geht in Südafrika eine gewisse und berechtigte Angst um, dass die gut ausgebildeten Simbabwer wieder zurück gehen. In der Hotellerie und Gastronomie in RSA sind über 50% der Angestellten aus Zimbabwe....Die sind motiviert, qualifiziert, freundlich und ehrlich, was man von vielen schwarzen Südafrikanern nicht gerade behaupten kann....

lg Maputo
zuletzt bearbeitet 29. Dez. 2017
33,2k Beiträge · seit 200617. Jan. 2018 ·
Hallo zusammen,

keine Ahnung wie ernst es zu nehmen ist, aber ich möchte es nicht unerwähnt lassen:
"Zim army 'on high alert' amid Grace Mugabe ally bloodshed threats "
https://www.news24.com/Africa/Zimbabwe/zim-army-on-high-alert-amid-grace-mugabe-ally-bloodshed-threats-report-20180117

Viele Grüße
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter4’984 Beiträge · seit 201617. Jan. 2018 ·
travelNAMIBIA schrieb:Hallo zusammen,

keine Ahnung wie ernst es zu nehmen ist, aber ich möchte es nicht unerwähnt lassen:
"Zim army 'on high alert' amid Grace Mugabe ally bloodshed threats "
https://www.news24.com/Africa/Zimbabwe/zim-army-on-high-alert-amid-grace-mugabe-ally-bloodshed-threats-report-20180117

Viele Grüße
Christian
Dieser Artikel basiert auf dem BBC Interview mit Prof.Moyo.
(vorm. Minister für Höhere Bildung und sehr enger Vertrauter von Grace Mugabe)
Es ist tatsächlich die Frage, ob das von ihm Gesagte als Floskeln abzutun, oder eben ernst zu nehmen ist.
Hier das Interview.
Gruß Gina
https://www.youtube.com/watch?v=bbe2IQbbfHY
Themenstarter4’984 Beiträge · seit 201625. Jan. 2018 ·
Präsident Mnangagwa, Interview beim World Economic Forum
https://www.youtube.com/watch?v=pTkGgyMyzgM
Gruß Gina
699 Beiträge · seit 201028. Feb. 2018 ·
Hallo Fomis,
für uns soll es im April d.J. nach Zimbabwe gehen. Weiß jemand was über die jetzige Situation wie z.B. ist Dollar immer noch das einzige Zahlungsmittel? Sollte man Dollar-Bargeld mitbringen? So hatten wir es vor zwei Jahren gemacht. Wie ist es mit Abhebungen an Automatien, Kreditkartennutzung? Straßenkontrollen (wie gehabt)?
In einem anderen Thread hatte ich gefragt, ob man in Manapools für die normalen Campingplätze (also nicht exclusive Campsites) unbedingt vorreservieren muss im April. Hat man noch eine Chance ohne Reservierung dort unterzukommen? Vielleicht weiß noch jemand was zu Einkaufsmöglichkeiten/Alkoholeinkäufe vor Manapools bzw. auf dem Weg vom Hwange zu Manapools?

Würde mich über Rückmeldungen freuen.
Gruß Giselbert
Simbabwe...aktuelle, prekäre Situation · Seite 6 · Namibia-Forum