TETerzelThemenstarter29 Beiträge · seit 201722. Okt. 2017 · #1Liebe Fomis,
wir, beide Mitte 30, planen gerade unsere NAM / BOT Reise im März 2018. Für uns ist es die zweite Reise mit einem 4xx4 Hilux durch NAM (erste Reise war der „Klassiker“: Fishriver Canyon – Sossusvlei – Swakop – Spitzkoppe – Etosha – Waterberg Plateau etc). Nun stehen der Norden, Caprivi und Botswana auf dem Plan. Wir freuen uns schon sehr und sind gerade dabei, an der Route zu feilen.
Vorgestellt von den Stationen her haben wir uns Folgendes:
a) Windhoek
b) XX tbd. Übernachtung auf Weg gen Norden
c) Etosha: Okaukuejo, ggf. Namutoni, Onguma
d) Roy’s Restcamp oder direkt bis Rundu durchfahren
e) Divundu Region, Mahango NP (z.B. Nunda Lodge)
f) Camp Kwando
g) Lianshulu / Mudumu NP
h) Ggf. Nkasa Rupara NP
i) Chobe River Lodge (über Ngoma Gat nach BOT)
j) Linyanti
k) Savuti
l) Khwai
m) Xakanaxa / 3rd Bridge
n) Maun
o) Ghanzi (oder etwas „Nettes“ auf der Strecke von Maun nach Windhoek)
p) XX tbd. Übernachtung in Farm / Lodge auf Weg nach / um Windhoek
q) Windhoek
Etosha sowie Linyanti, Savuti, Khwai und Xakanaxa / 3rd Bridge haben wir bereits angefragt. Unseren Hilux Bush Camper haben wir auch bereits gebucht.
Lassen wir denn aus Eurer Sicht besonders schöne Ecken im Caprivi / in Botswana weg? Habt Ihr vielleicht ein paar Tipps, was nette Campsites angeht auf unserer geplanten Strecke?
Wir freuen uns jedenfalls über Feedback und Anmerkungen von Euch erfahrenen Fomis und sind gespannt 🙂
Danke und liebe Grüße
Terzel
Topobär5'479 Beiträge · seit 200923. Okt. 2017 · #2Das ist die perfekte Standardroute für Caprivi und Botswana, wie ich sie auch schon mehrfach gefahren bin. Wenn noch Zeit ist solltet Ihr eine Nacht am South Gate des Moremi NP verbringen, um die Black Pools zu besuchen.
binca751'567 Beiträge · seit 201523. Okt. 2017 · #3Hallo Terzel,
von Namutoni bis Rundu würde ich durchfahren.
Ich weiß nicht, wie die Campsites auf der Ndhovu Lodge sind, aber die Tiersichtungen sind dort sehr beeindruckend. Die Mobola Lodge hat wohl auch einen empfehlenswerten Campingplatz. Der Besitzer ist sehr nett und bietet wohl auch tolle Angeltouren an, wenn man mag.
Gruß
Bianca
pascalha160 Beiträge · seit 201123. Okt. 2017 · #4Hallo Terzel
Ich würde noch Nambwa ins Auge fassen (evtl. anstelle von Camp Kwando)...hat mir zumindest besser gefallen als Camp Kwando...Nambwa ist nicht eingezäunt und inmitten der Wildnis und sehr nahe am bekannten Horseshoe...Camp Kwando ist einiges grösser, bietet aber mehr Komfort als Nambwa (z.B. Pool)...ist aber natürlich geschmackssache.
Gruss Pascal
Logi16,9k Beiträge · seit 201223. Okt. 2017 · #5Terzel schrieb:
e) Divundu Region, Mahango NP (z.B. Nunda Lodge)
Hallo Terzel,
auch an Dich noch einmal der Hinweis, dass der Mahango National Park wegen Ausbruch von Anthrax bis auf Weiteres gesperrt ist.
Von daher wäre eine Unterkunft nördlich von Bagani/Divundu eher anzuraten - oder eben Kongola.
LG
Logi
TETerzelThemenstarter29 Beiträge · seit 201724. Okt. 2017 · #6Hallo Binca, vielen lieben Dank! Hast Du denn einen Tipp, was Campsite bei Rundu angeht? Liebe Grüße
TETerzelThemenstarter29 Beiträge · seit 201724. Okt. 2017 · #7Logi schrieb:Terzel schrieb:
e) Divundu Region, Mahango NP (z.B. Nunda Lodge)
Hallo Terzel,
auch an Dich noch einmal der Hinweis, dass der Mahango National Park wegen Ausbruch von Anthrax bis auf Weiteres gesperrt ist.
Von daher wäre eine Unterkunft nördlich von Bagani/Divundu eher anzuraten - oder eben Kongola.
LG
Logi
Hallo Logi, vielen Dank Dir für den Hinweis. Mal abwarten, wie sich das weiter entwickelt... LG
TETerzelThemenstarter29 Beiträge · seit 201724. Okt. 2017 · #8Topobär schrieb:Das ist die perfekte Standardroute für Caprivi und Botswana, wie ich sie auch schon mehrfach gefahren bin. Wenn noch Zeit ist solltet Ihr eine Nacht am South Gate des Moremi NP verbringen, um die Black Pools zu besuchen.
Super, vielen Dank! Schön zu hören, dass wir mit unserer Route nicht ganz falsch liegen 😉
Hast Du denn konkret Tipps für Campsites auf dieser Strecke? Danke und LG
TETerzelThemenstarter29 Beiträge · seit 201724. Okt. 2017 · #9pascalha schrieb:Hallo Terzel
Ich würde noch Nambwa ins Auge fassen (evtl. anstelle von Camp Kwando)...hat mir zumindest besser gefallen als Camp Kwando...Nambwa ist nicht eingezäunt und inmitten der Wildnis und sehr nahe am bekannten Horseshoe...Camp Kwando ist einiges grösser, bietet aber mehr Komfort als Nambwa (z.B. Pool)...ist aber natürlich geschmackssache.
Gruss Pascal
Vielen Dank für den Hinweis, das werden wir uns mal ansehen..
Topobär5'479 Beiträge · seit 200924. Okt. 2017 · #10Bei Windhoek übernachten wir immer auf der Campsite des Daan Viljoen Game Parks.
Wir übernachten nicht mehr im Etosha NP, sondern außerhalb direkt an den Gates. Die großen staubigen Campsites in den staatlichen Restcamps gefallen uns überhaupt nicht. Im Süden gefällt uns das Etosha Safari Village und im Osten Onguma.
Von Etosha nach Divundu fahren wir immer in einem Rutsch durch. Lieber einen Tag komplett der Fahrerei opfern, als mehrere damit zu beeinträchtigen. Bei Divundu hat uns die Nunda River Lodge gut gefallen.
Im Moremi GR würde ich Xakanaxa und 3rd Bridge nehmen. Die Überführung von einer Campsite zur anderen kann man gut in einen Gamedrive integrieren.
binca751'567 Beiträge · seit 201524. Okt. 2017 · #11Hallo Terzel,
bin überhaupt kein Camping-Profi... Nicht, dass du da eine falsche Vorstellung hast... 😉
Wir haben bisher nur in Lodges übernachtet, aber manchmal bekommt man ja mit, dass man bei einigen auch die Möglichkeit hat zu campen. Diesbezüglich können dir die Camper hier bestimmt noch bessere Tipps geben. In Rundu waren wir auf der Kaisosi River Lodge. Auch dort kann man Campen. Einen Eindruck der Umgebung kann dir vielleicht mein Reisebericht vermitteln (Familienabenteuer im Caprivi). Dort findest du auch Infos zur Ndhovu Lodge. Mobola lag auf dem Rückweg, aber ich komme schreibtechnisch momentan nicht richtig voran... 😉
Der Hinweis von Logi zum Thema "Milzbrand" ist aber sicher auch ernst zu nehmen... 🙁
Gruß
Bianca
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201624. Okt. 2017 · #12Topobär schrieb:
Wir übernachten nicht mehr im Etosha NP, sondern außerhalb direkt an den Gates. Die großen staubigen Campsites in den staatlichen Restcamps gefallen uns überhaupt nicht. Im Süden gefällt uns das Etosha Safari Village und im Osten Onguma.
Da haben wir auch übernachtet, im Village allerdings in der Lodge. Der Campground in Onguma ist klasse, mit allem Zip und Zap ausgestattet und einem schönen Aufenthaltsgebäude incl. Restaurand, Bar, Wasserloch und sehr nettem Manager. Im Village hat es ein sehr gutes Buffet, die Bungalows sind klasse und falls der Barkeeper noch derselbe ist, empfielt es sich, den Kicker oder mindestens die aktuelle Tabelle auswendig zu lernen. Erfreulich ist, daß Reisegruppen einen eigenen Bereich im Restaurant haben.
Wir hatte zwar Campgrounds in den staatlichen Camps gebucht und bezahlt, sind aber auf der Ferse umgedreht und haben uns außerhalb was gesucht (Etosha Village und Onguma).
Yanjep
TETerzelThemenstarter29 Beiträge · seit 201726. Okt. 2017 · #13Hi,
danke für Eure ganzen Tipps! Vor allem die Milzbrand-Info... Bianca, Deinen Bericht kennen wir, hau in die Tasten! 😉
Ok, wir werden dann vermutlich die erste Nacht im Etosha Safari Village verbringen, dann Okaukujeo und Onguma.
Gibt es bei Rundu denn was Interessantes? Sonst würde ich wie Topobär auch lieber bis Mobola durchrutschen... Da ist der Milzbrand ja hoffentlich noch ein paar Kilometer entfernt.
Haltet Ihr denn den Block
Chobe River Camp
Linyanti
Savuti
Khwai
Xakanaxa
3 rd Bridge
South Gate / Moremi / Blackpools
Mit reinem Camping für too much? Ich kann nicht so genau einschätzen, wie es dort Ende März wegen der Regenzeit aussieht. Ich hatte gelesen, dass zumindest das Okavango-Wasser aus Angola erst nach der Regenzeit kommt? Aber der Regen ist ja da, daher hohe und dichte Vegetation?
Viele Grüße
Logi16,9k Beiträge · seit 201226. Okt. 2017 · #14Hallo Terzel,
neben der Bootsfahrt als Aktivität, wäre bei Rundu noch das Living Museum empfehlenswert:
http://www.lcfn.info/de/mbunzaLG
Logi
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201126. Okt. 2017 · #15Hallo,
"Haltet Ihr denn den Block
Chobe River Camp
Linyanti
Savuti
Khwai
Xakanaxa
3 rd Bridge
South Gate / Moremi / Blackpools
Mit reinem Camping für too much?"
Solange Du nicht mehr als 18 Nächte dafür veranschlagst, ist es völlig ok. 🤩 😎 (Siehe meinen RB in der Signatur von 2008 "18 nights in the bush - hahaha" 😗 )
Linyanti würde ich wegen der Fahrerei nur machen, wenn Ihr dort 2 Nächte bleibt und Interesse am stillen Relaxen habt. Für uns eine der schönsten CS, aber Gamedrives sind nur in sehr überschaubarem Maße möglich.
LG aus Puerto,
Karsten
TETerzelThemenstarter29 Beiträge · seit 201726. Okt. 2017 · #16Den Bericht habe ich schon gelesen... und hätte glaube ich mit den Angestellten mitgelacht 😄
Linyanti habe ich tatsächlich ausgesucht weil alle schrieben dass es so schön sei. Wir wollten aber nur 1 Nacht, vorher also die Fahrt von Ngoma Gate nach Linyanti. Ich dachte, das ginge irgendwie auch am Chobe River entlang. Oder ist die Fahrt Ngoma Gate - Linyanti nur durch die Pampa und Einöde? Wasserlöcher sind offenbar keine eingezeichnet. Game Drives sind ja in Savuti ein paar, daher wollten wir nach der Nacht Linyanti dann eben nach Savuti morgens aufbrechen. Oder macht es dann mehr Sinn ohne Linyanti direkt nach Savuti zu fahren?
Topobär5'479 Beiträge · seit 200926. Okt. 2017 · #17"Der Block" ist für mich das Highlight einer jeden Botswanareise. Wir waren letztes Mal auch während der Regenzeit dort. Man muss flexibel sein, da einige Strecken nach starken Regenfällen zeitweise nicht befahrbar sind. Hinsichtlich Tierbeobachtungen ist mit keinen Einschränkungen zu rechnen. Das Delta ist sowieso das ganze Jahr über fruchtbar und grün. In Savuti sind eher mehr Tiere, als in der Trockenzeit.
Linyanti sehe ich im Gegensatz zu Karsten als ein ideales Ziel für eine Übernachtung. Wenn man in Kasane früh startet, ist man mittags dort, verbringt einen geruhsamen Nachmittag auf der Campsite und fährt den kurzen Riverdrive. Nach einem gemütlichen Frühstück fährt man dann an nächsten Tag nach Savuti, das man in ca. 2h erreicht.
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201126. Okt. 2017 · #18Hallo,
Thomas schrieb: "Wenn man in Kasane früh startet, ist man mittags dort, verbringt einen geruhsamen Nachmittag auf der Campsite und fährt den kurzen Riverdrive. Nach einem gemütlichen Frühstück fährt man dann an nächsten Tag nach Savuti, das man in ca. 2h erreicht. "
Dann haben sich die Streckenverhältnisse seit 2008 sehr verbessert. Für die Strecke Savuti - Linyanti haben wir allein 4 Stunden gebraucht (über die Feuerschneise, die direkte Route war nicht befahrbar), und von Linyanti nach Ihaha war die direttissima auch nicht befahrbar.
Lg aus dem heißen und diesigen (Kalima!) Puerto de la Cruz,
Karsten
Topobär5'479 Beiträge · seit 200926. Okt. 2017 · #19Wir sind 2013 die Feuerschneise vom Ghoha Gate nach Linyanti und die direkte Verbindung von Linyanti nach Savuti gefahren. Waren selbstverständlich sehr tiefsandig, aber mit reduziertem Luftdruck gut zu befahren. Bei uns passten die in der T4A-Karte genannten Zeiten sehr gut.
blindschleiche102 Beiträge · seit 201629. Okt. 2017 · #20Off topic !!
Hallo Karsten -- herzliche Grüsse von der anderen Seite der Insel ( Las Galletas )
das musste jetzt mal sein - ich mag Deine Grüsse aus Puerto und da wir wieder mal für einige Wochen auf unserer Insel sind grüsse ich zurück -- leider haben wir nicht immer stabiles Internet -- und so hänge ich immer einige Tage hinter den neuesten Beiträgen
Gruss Gundi