Namibia August 2017 Bewertungen

Reisebericht 63 Antworten · 16,5k Aufrufe · gestartet 25. Aug. 2017 von La Leona
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200728. Aug. 2017 · #21
Palmwag concession - Obias Trockenfluss
Gestern gingen alle früh schlafen und ich genoss die helle Mondnacht in ohrenbetäubender Stille am Feuer der Theun's campsite. Die Nähe zum Sekleton Coast Park ist spürbar, sogar die paar Prozent mehr Luftfeuchtigkeit.
Beim Hunkab Trockenfluss bogen wir ab nach Westen Richtung Blackridge campsite C-6 wo ich alternativ die Übernachtung geplant hatte.
C6 hat eine exponierte Lage, aber auch eine uneingeschränkte Weitsicht.
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Von C5 bis C6 sind es gut eineinhalb Stunden Fahrt, was uns gestern zu lang erschien. Zudem konnten wir heute frisch ausgeschlafen die rauhe Schönheit der Landschaft mehr geniessen.

Gegen Mittag erreichten wir das Trockenflussbett des Mudorib und machten kurz nach dem Kontrollposten (permit muss vorgezeigt werden) und dem Mudorib Wasserloch unsere Mittagspause unter schattigen Bäumen im Hoanib der hier breit und von hohen Felswänden und Dünen umgeben ist. Wir begegneten zwei recht grossen und absolut friedlichen Elefantengruppen, hauptsächlich Mütter mit ihren Jungen, wir sahen vereinzelt Kudus mit prächtigen Hörnern, viele Giraffen, Oryx und Springbock.

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Dann verliessen wir das wunderschöne Hoanibflussbett und bogen in ein von Felsformationen gesäumtes Seitental wo wir einen Mini-Rock-Arch entdeckten. Dann wurde das Tal immer breiter und ich kam mir plötzlich vor wie im Marienfluss im Kaokoveld.
Schon um 16.00 Uhr erreichten wir den Signal Hill. Total 102km, wir waren 7 Std. unterwegs und sind davon gute vierdreiviertel Stunden gefahren.

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Gruss Leona
zuletzt bearbeitet 06. Sept. 2017
8'684 Beiträge · seit 201028. Aug. 2017 · #22
La Leona schrieb:

20170810_173328.jpg


Wie sich die Bilder ähneln 🙂 - dort kommen wir auch noch vorbei! An welchem Datum wart Ihr da?
Um die Elefanten beneide ich euch ein wenig - bei uns war es sehr tierarm.... 🙁

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200729. Aug. 2017 · #23
Champagner schrieb:
Wie sich die Bilder ähneln 🙂 - dort kommen wir auch noch vorbei! An welchem Datum wart Ihr da?
Um die Elefanten beneide ich euch ein wenig - bei uns war es sehr tierarm.... 🙁

Liebe Grüße von Bele
Liebe Bele dann bin ich mal gespannt! wir waren am 10. August beim Signal Hill. Und es war wahrscheinlich unser tierreichster Tag bislang. So verschieden kann es von Tag zu Tag sein.
Gruss Leona
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200729. Aug. 2017 · #24
Obias - Khowarib Community Campsite

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Tolles Barking Gecko Konzert bis in die frühen Morgenstunden. Wir alle empfanden diesen Ort als ganz besonders, vielleicht wurde auch deshalb hier ein Memorial für eine verstorbene Person aufgestellt. Das scheint unter Offroadern und Naturliebhabern des südlichen Afrikas ein verbreiteter Brauch zu sein, ich durfte auch einmal an einer solchen Memorial-Plaque-Zeremonie für eine liebe namibische Freundin teilnehmen in der Region der Spitzkoppe.

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Zum Beginn des Tages und auflockern hüpften wir etwas in den Feenkreisen rum. Dann folgten wir dem westlichen Track des Obias bis zur D3707 und hier auf der Wellblechpiste mit Sand nach Osten bis zum verlassenen Ganamub Mountain Camp. Kaffeestopp mit Ausblick.

In Sesfontein gab es kein Diesel. Der Tankwagen werde erst morgen oder übermorgen erwartet. Das kennen wir nun schon von früheren Reisen. Von 3 x war nur 1 x Treibstoff erhältlich. Dafür gabs kalte Getränke und wifi in der Lodge. Danach fuhren wir für einen Sprung ins Wasser bis zur Warmquelle Ongongo. Seit meinem letzten Aufenthalt hat sich hier viel verändert. Die sanitären Anlagen und die Feuerstellen wurden neu gebaut und alles sieht sauber gefegt und gepflegt aus. Die Stellplätze sind sehr eng beisammen. Als Tagesbesucher bezahlten wir gerne die N$50 pro Person und nutzten die Gelegenheit um im Naturpool zu spielen, wir sahen Wasserschildkröten. Dann wurde noch warm geduscht, wohltuend nach 2 Tagen im "bush".

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Die staubige und holprige Fahrt retour zur Hauptstrasse und die wenigen Kilometer bis zum Beginn der Khowarib Schlucht wollte ich noch heute hinter uns bringen, denn die nächste Etappe bis nach Hoada via Klein Serengeti wurde mir von T4A für 124km mit 5h23min Fahrzeit berechnet. Egal was T4A berechnet, es ist für uns generell immer 50% mehr, also 8 Stunden. Das ist happig, denn im August hat man grad mal 11 Std. Tageslicht plus die Dämmerung als Puffer. So fuhren wir um 16.00 weiter und genossen dann bei der Khowarib community camp site noch einen Spaziergang am seichten Wasser im Hoanib. Die Übernachtung kostet N$100 pro Person, zahlbar bei der netten Angestellen am Eingang. Der donkey wird sofort bei Ankunft eingeheizt. Es gibt zwei Stellplätze mit direkter Sicht auf den Hoanib, unser Platz war leicht rückversetzt aber dafür gross genug für 4 Fahrzeuge.

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Es musste alles restliche Fleisch gebraten werden, denn die Mitnahme von rohem roten Fleisch (und Eier) durch den Veterinary Control Point von Nord nach Süd ist nicht erlaubt. Fisch und Geflügel kein Problem.
Gruss Leona
zuletzt bearbeitet 06. Sept. 2017
2'516 Beiträge · seit 200929. Aug. 2017 · #25
Hallo Leona,

so viele Deja-vus. 😎
Wir waren, meine ich, am 04. August am Signal Hill, und das Barking Gecko-Konzert werde ich nie mehr vergessen.

In Sesfontein hatten wir vorsichtshalber von Hoada aus angerufen wegen Diesel, und wir haben ohne Probleme tanken können.

Viele Grüsse,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200729. Aug. 2017 · #26
Danke Matthias,
ich verfolge Eure Reise in Beles Bericht mit grossem Interesse und teile die deja vus!
Geräusche der afrikanischen Natur in der Einsamkeit...non plus ultra für mich.

Du wirst bestimmt auch noch einen Bericht schreiben..... 🙂

In Sesfontein anzurufen war sicher eine gute Idee, nützt einem aber wenig wenn da plötzlich grosse Nachfrage ist. Die "reservieren" einem ja nicht x-Liter Treibstoff. Sesfontein ist und bleibt in meiner Sicht eine unzuverlässige Stelle um an Treibstoff zu gelangen und ich rate allen an die Reserven so zu planen dass es im Notfall auch ohne Sesfontein ausreicht. Ohne zu übertreiben denke ich Ihr hattet Glück 😉
Gruss Leona
8'684 Beiträge · seit 201030. Aug. 2017 · #27
La Leona schrieb:Danke Matthias,
ich verfolge Eure Reise in Beles Bericht mit grossem Interesse und teile die deja vus!
Geräusche der afrikanischen Natur in der Einsamkeit...non plus ultra für mich.
Du wirst bestimmt auch noch einen Bericht schreiben..... 🙂
In Sesfontein anzurufen war sicher eine gute Idee, nützt einem aber wenig wenn da plötzlich grosse Nachfrage ist. Die "reservieren" einem ja nicht x-Liter Treibstoff. Sesfontein ist und bleibt in meiner Sicht eine unzuverlässige Stelle um an Treibstoff zu gelangen und ich rate allen an die Reserven so zu planen dass es im Notfall auch ohne Sesfontein ausreicht. Ohne zu übertreiben denke ich Ihr hattet Glück 😉
Auch von mir ein großes Dankeschön besonders für diesen Teil und für die ganzen Déjà-vus! Matte hat Recht, wir waren am 4.8. dort, also 6 Tage vor euch.

Und du hast natürlich Recht mit deinem Einwand, dass wir Glück hatten - so richtig wohl war mir bei dieser Aktion ehrlich gesagt auch nicht, aber im Notfall hätten wir entweder nach Palmwag zurück müssen ( 🤩 ) oder eben in Puros Kanisterdiesel kaufen. So sind wir jetzt einfach froh, dass wir Glück hatten 🙂 Aber es ist nicht zur Nachahmung empfohlen - lieber tanken, auch wenn man keine Lust dazu hat 😎 !

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 04. Sept. 2017
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200730. Aug. 2017 · #28
Etappe Khowarib community Campsite - Hoada camp site

Die Community camp site ist sehr empfehlenswert, rustikal, schöne Lage und grosszügig bemessene Stellplätze, etwas wenig Schatten, Freiluft-Toilette und Dusche mit freier Sicht auf den Fluss und auch leicht einsehbar....

Gestern abend wurde alles Fleisch vorgebraten wegen dem Veterinary check-point, es blieb aber nichts übrig, 8 Erwachsene und 3 Kinder haben aufgegessen...

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Abfahrt war um 08.30 Uhr für die neu ab hier berechnete Route von 108km.

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Tiefsand, glatte und kantige Felsen, kleine und grössere Steine und ev. Wurzeln und vergrabene Äste durften wir als Hindernisse erwarten und entschlossen uns deshalb nicht den Druck der Reifen abzulassen. Mit einem 4.2l V8er, Untersetzung und den Difflocks hat man mehr als genug Spielraum um bei Feststecken souverän freizukommen. Im Notfall mit winch.
Für die 8km bis zum Wasserfall benötigten wir schon mal eine Stunde. Hier wurde etwas gespielt und die erste 4x4 Probe, gleich zum Einstieg, ausgiebig kommentiert.

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In meinen Augen der schönste Abschnitt der Khowarib Schlucht mit bunten Felsformationen.

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Beim eingezeichneten roten Punkt verliessen wir das Trockenflussbett um in die Klein Serengeti zu gelangen. Genau an dieser Stelle sahen wir sehr viele frische Löwenspuren jeder Grösse. Diese Spuren verliefen in Fahrtrichtung vor uns auf der sandigen Fahrspur und die Erwartung und Aufregung wurde über Funk kommuniziert. Natürlich haben wir keine Löwen gesehen. Im hohen Gras hätten sie unbemerkt einen Meter neben der Fahrspur liegen können.

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Die Markisen wurden am Mittag ausgerollt um wie schon ein paarmal zuvor an einer baumlosen schönen Stelle nicht der Sonne ausgesetzt zu sein.

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Am Ende der Ebene begegneten wir Rangers eines neuen? anti-poaching camps des Save the Rhino Trust. Diesen Männer kann man mit ein paar Päckchen Zigaretten eine grosse Freude machen. Leider wussten wir das nicht vorher.

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Den Rest des Nachmittags schufteten wir uns über Stock und Stein. In der Palmenoase wären alle gerne länger verweilt. Es war aber schon 17.00 Uhr als wir endlich das Rooilyn Vet Gate erreichten

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und noch eine halbe Stunde später die Hoada camp site.

Seit Juni 2017 ist Hoada unter neuem Management, die liebenswürdige junge Frau aus Outjo begrüsste uns und verlangte den Beleg der Vorauszahlung. Online buchte ich bei grootberg@journeysnamibia.com den Group Camp Site für uns. Pauschalpreis N$ 2035 bis max. 14 Pers. Abgerechnet mit Kreditkarte. Wir wurden der Nr. 8 zugeteilt. Flache grosszügige Fläche für die Autos, überdachte etwas erhobene "Küche" mit Spüle und gemauerter Arbeitsfläche, daneben eine hüfthohe Grillstelle plus noch eine Feuerstelle im Freien. In den Felsen schön versteckt 3 Toiletten und 3 Duschen. Wrude nur einmal eingeheizt. Kein Strom, ergo auch kein künstliches Licht. Schade dass wir so spät ankamen, es reichte nur noch ganz knapp für einen Sprung in den kleinen Pool. Den Kindern wurde vom Klettern in den Felsen abgeraten weil momentan eine "kleine Invasion" vorallem von Zebraschlangen und auch Puffottern bekämpft wird. Die Zebraschlange ist eine Speikobra und sehr giftig, ob man gebissen oder ins Auge gespukt wird. Sie kommt regelmässig in der Region um Kamanjab vor.
Ich kann diese camp site uneingeschränkt empfehlen.

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Gruss Leona
zuletzt bearbeitet 06. Sept. 2017
8'054 Beiträge · seit 200830. Aug. 2017 · #29
Coucou La Leona,

Danke für's Mitnehmen und für die tolle Bilder. 🙂

Beim Abendbraai bekomme ich gerade Kohldampf...... 😛

Freue mich auf die Fortsetzung.

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
8'684 Beiträge · seit 201030. Aug. 2017 · #30
La Leona schrieb:Etappe Khowarib community Campsite - Hoada camp site
Den Rest des Nachmittags schufteten wir uns über Stock und Stein. In der Palmenoase wären alle gerne länger verweilt. Es war aber schon 17.00 Uhr als wir endlich das Rooilyn Vet Gate erreichten

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Herrlich - schon wieder so viele Déja-vus, nur in der anderen Fahrtrichtung 😄 Danke!

Leona, weißt du, warum dieses Vet Gate so riesengroß ist? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dort reger Verkehr herrscht!

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
3'383 Beiträge · seit 200930. Aug. 2017 · #31
Hallo La Leona,

mit großem Interesse verfolge ich Deinen Bericht. Nicht, dass ich solche Touren selbst fahren möchte, aber mich fasziniert die Art und Weise, wie Ihr solch eine Reise begeht. Ähnlich wie bei Bele, die ja parallel berichtet, flöst mir so eine Reiseart absoluten Respekt ein. Das muss man schon können, aber natürlich auch mögen.

Und weil wir grad bei "mögen" sind- und da deckt sich unsere Vorstellung total: Euer Braai - Packet ist vom ALLERFEINSTEN! Da hätte ich auch gern mitgegessen!
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Vielen Dank für Deinen schönen Bericht,
der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
2'097 Beiträge · seit 200630. Aug. 2017 · #32
Hallo La Leona,

nun möchte ich mich auch mal melden und dir für die Bilder und deinen Bericht danken. Wie wir ja schon vorab festgestellt hatten, gab es auch diesmal leider keine Gelegenheit für ein Treffen in Namibia, obwohl wir so viele gemeinsame Strecken und Übernachtungen hatten. Wir haben uns eben um ein paar Tage verpasst.

Es freut mich, dass es euch bei Meike in Swakopmund gefallen hat. Wir sind von dort auch über Cape Cross und Messum-Krater Richtung Ugab und weiter nach Norden gefahren. Seid ihr bei Gai-As wieder umgedreht, um zum Doros-Krater zu gelangen?

Mit den Wüstenelefanten hattet ihr Glück. Wir haben leider keine gesehen.

Du hast etwas von einem Memorial am Signal Hill geschrieben. Das müssen wir wohl übersehen haben. Der Ort ist wirklich ganz besonders.

Von Speikobras hat man uns bei Hoada nichts gesagt. Wahrscheinlich hätten wir dann etwas die Augen aufgehalten.

Freue mich auf die weiteren Etappen.

Liebe Grüße
Uwe
Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
4'528 Beiträge · seit 200730. Aug. 2017 · #33
Hallo La Leona,

jetzt habe ich Deinen Bericht gerade mit wachsender Begeisterung in einem Rutsch gelesen.
Ich freue mich saumäßig auf unsere am Freitag in einer Woche beginnende Tour. Davon werden wir
einige Nächte zusammen mit Forumsfreunden 😉 in den Trockenflussbetten verbringen.

Für uns das erste Mal mit dem Bushcamper. Deinen kuren ,knackigen Bericht finde ich von der Art her sehr gut zu lesen.

Vielen dank und Grüße
Carsten
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200731. Aug. 2017 · #34
@bayern schorsch
Ganke für deinen Kommentar und dass du mitliest und mitholperst. Natürlich braten wir nicht jeden Tag so viel Fleisch, etwa ein Viertel weniger, aber Fleisch Fisch oder sonst was Carnivoriges muss es sein!
Am besagten Abend hätte es also gut auch noch gereicht für dich und Annick.

@Annick
auch dir danke fürs mitlesen ich verstehe den Ausdruck Kohldampf sehr gut!

@champagner
Liebe Bele das überdimensionale Gebäude am Vet Gate hat auch mich ernorm erstaunt. Vorallem wenn man in der umgekehrten Fahrtrichtung kommt sieht man das alte Häuschen und das alte Tor rechts am Strassenrand, ein kleiner unscheinbarer Posten, passend zur Strasse von wo man herkommt. Das klapprige alte Zauntor stand offen und ein Mann winkte uns durch. Ich dachte noch was für ein Glück, keine Zeitverschwendung, aber nach ein paar hundert Meter standen wir dann vor einer verschlossenen Festung. Alleine das Tor kostet soviel wie ein einfaches Häuschen! Erst nach einer gefühlten Ewigkeit kam dann ein einzelner Angestellter um unsere Personalien aufzuschreiben und mit dem Desinfiszierungsmittel im Kanister alle Räder abzusprayen. In die Kühlschränke guckte er aber nicht, unser Wort keine verbotenen Produkte mitzuführen reichte aus.

Die Frage warum dieses riesige neue Gebäude gebaut wurde (2013 war es noch nicht da) ist umso berechtigter weil Namibia ja versucht den nun bald 30- jährigen Veterinary Cordon Fence abzuschaffen, oder zumindest bis an die angolanische Grenze hochzuverschieben.

@Eulenmuckel
hallo Uwe, danke vielmals für deinen Kommentar. Ich freue mich darüber und hoffe dass es dir und Ruth gut geht.
Meike's ist eine sehr gute Adresse, nochmals danke dafür. Ja es ist schon witzig und sehr schade wie wir uns jedesmal knapp verpassen und ich würde es uns nie verzeihen wenn wir es sogar fertigstellen würden am selben Tag am selben Ort zu sein ohne einander zu sehen. 🤩

Mit den Wüstenelefanten hatten wir tatsächlich viel Glück, sahen einen im Aba Huab und dann recht viele im Hoanib, mehr als zwanzig Tiere, wenige km östlich des Mudorib Wasserlochs vor der Abzweigung ins Obias Tal.

Der Abstecher bis nach Gross Gai-As (als Old Damara Dwellings in T4A eingezeichnet) war ein in-and-out und wir mussten ca. 15km zweimal fahren. Hat sich aber wegen den versteinerten Bäumen, Klein Gai-As und dem Wasserloch sehr gelohnt. Beim Doros Krater auf der östlichen Seite sieht man den zig-zag Fussweg zum Kraterrand. Wir entschieden dagegen in der Mittagshitze bei 35 Grad hochzuwandern. Bin aber neugierig was es da oben zu sehen gäbe. 😮

Eine Memorial Plaque ist (meistens) ein Bronze-Schildchen welches Namen, Geb. Datum und Todesdatum und ev. noch eine persönliche Widmung aufweist. Hinterbliebene gedenken so ihrer Lieben indem sie diese Schildchen an einem schönen Ort in der freien Natur anbringen. So auch eins wurde an der Tonne angebracht.

@Casimodo
Danke für dein Lob Carsten. Dann wünsche ich euch allen eine super Reise und viele neue eindrückliche Erlebnisse und natürlich viel Spass zusammen. Freu dich auf den buschcamper, wird dein neues Zuhause werden. Am liebsten käme ich auch grad nochmal mit!
Gruss Leona
zuletzt bearbeitet 01. Sept. 2017
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200701. Sept. 2017 · #35
Hoada - Kamanjab - Galton Gate - Olifantsrus 235km
Tanken und Einkaufen in Kamanjab. Ab Samstagmittag bis Montagmorgen sind sozusagen alle Geschäfte geschlossen. Ausnahmen: der kleine Shop bei der Total Garage wo man das Allernötigste wie Getränke, Dosenfutter, wenige Milchprodukte, etc. erhält. Dort um die Ecke auf dem Weg zu Oppi Koppi gibts Fleisch und Gemüse beim Impala Meatmarket. An der Shell Tankstelle kann man nur mit Bargeld bezahlen im geschlossenen Shop ist der ATM. Die Total Tankstelle nimmt Kreditkarten.

Oppi Koppi: für uns belegte Brote, Salate, Pizzas, sehr guten Kaffee, saubere Toilettten, wifi und Oasen-Feeling mit sauberem Pool. Hier sitzen am späten Vormittag bereits Locals am "Wasserloch" an der Bar vor dem TV mit Sportübertragung. Wir müssen uns hier von unseren Freunden verabschieden, denn Vierbeiner sind im Etosha NP nicht erlaubt.

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Galton Gate: rechts im kleinen Rondavel werden die Pässe gescannt (wenn in Betrieb) und links im grossen Gebäude muss man den Parkeintritt bezahlen. Erwachsene Ausländer zahlen (noch) N$80 pro Tag, Kinder unter 16 Jahren sind gratis. Problemos kann man auch erst vor der Ausreise aus dem Park in Okaukuejo oder Namutoni mit Kreditkarte die Parkgebühren bezahlen. Unsere Fahrzeuge werden sehr gründlich auf Drone durchsucht. Drone fliegen lassen ist verboten, wer einen mitführt muss diesen versiegeln lassen für den gesamten Aufenthalt in Etosha.

Das relative neue eingezäunte Olifantsrus Camp bietet ausschliesslich camping. Es gibt lediglich 10 Stellplätze und es herrscht grosse Nachfrage. Die einzelnen Plätze sind eng beeinander und einige haben gemauerte Feuerstellen am Boden und andere haben die hüfthohe Version aus einem halbierten 200l Ölfass. Die Ablutions sind für Frauen und Männer getrennt und gut eingerichtet, aber nicht besonders sauber. Das Wasser in den gekachelten Duschen ist heiss aber salzig. Es gibt auch eine grosse Spüle für die Wäsche oder den Abwasch. Ich würde sagen das Wasser ist nicht trinkbar.

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Es gibt ein interessantes Museum mit diversen informativen Tafeln zur Tierdichte, Geografie, Botanik und generelle Angaben zur Geschichte von Etosha, insbesondere Olifantsrus und den Elefanten.

So auch dass hier noch in den 1980er Jahren etwa 500 Elefanten zu Dosenfleisch verarbeitet wurden.

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Ich buchte und bezahlte fast ein Jahr im voraus einen Platz für 2 Personen auf der homepage von NWR. Die zusätzlichen Personen zahlten an der Reception im Camp. Preis pro Person pro Nacht N$280. Man will zukünftig Frühstück anbieten, der Kiosk und die Rezeption schliessen um 18.00 Uhr. Der Generator wird um 22.00 abgestellt. Gateschliessung war in unserer Augustwoche 17.43 Uhr und Gateöffnung um 06.18 Uhr. Das Publikum war gemischt international, jeder Platz belegt und auch die overflow Gäste bei den pic nic Tischen waren zum Brechen voll.

Eine nicht rutschsichere Holzimitation-Passarelle führt zum schönen Hide und hier gibt es zwei Etagen: oben mit freier Sicht und unten verglast. Es war viel los am dürftig beleuchteten Wasserloch, Nashörner, Elefanten, Hyänen, Löwen und die üblichen Verdächtigen.
Gruss Leona
zuletzt bearbeitet 06. Sept. 2017
97 Beiträge · seit 201602. Sept. 2017 · #36
La Leona schrieb:Es war viel los am dürftig beleuchteten Wasserloch, Nashörner, Elefanten, Hyänen, Löwen und die üblichen Verdächtigen.
Ach...
Wir waren da vor 2 Wochen und es war gar nix los. Als ein BBJ (Black-backed jackal) auftauchte, strömte der halbe Campingplatz rüber zum Wasserloch. Wir waren da in der Summe sicher 5 Stunden, 3 nachmitags / abends und 2 in der früh.
Nicht mal auf die Tiere kann man sich verlassen 🙂
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200702. Sept. 2017 · #37
Olifanstrus - Okaujuejo 160km inkl. Zufahrt an diverse Wassserlöcher
Eine Beschreibung der Strecke und der Wasserlöcher in Etosha unterlasse ich denn es gibt hier im Forum genug informative und bildstarke Beiträge und Reiseberichte mit Schwergewicht Etosha.

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Die Bürokratie floriert im Restcamp Okaukuejo. Check-in der Zimmer und Campsites an der rechten Seite der Rezeption, den Parkeintritt zahlt man an der linken Seite. Zweimal einstehen. Schlüssel gibts gegen Schlüsselgebühr N$500 in cash.
Bush Chalet kostet N$2680 für zwei Personen und ist doppelt so gross wie ein Waterhole Chalet Zimmer, privater Parkplatz vor der Türe, private Sitzecke oder Tisch mit Bank und private Braaistelle. (Leider kein Foto dazu)

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Waterhole Chalet Doppelzimmer sind paarweise in einem Häuschen untergebracht und teilen sich den bequemen überdachten Aussensitzplatz. Preis für zwei Personen N$3640 für ein sehr kleines Zimmer, unpraktisch möbliert, keine Haken und Abstellfläche im Bad. Fahrzeug muss etwas entfernt auf dem grossen Parkplatz parkieren. Ein Zusatzbett für eine 3. Person ist nur im Bush-chalet vorbuchbar. Vor Ort (wir haben aus Olifantsrus am Morgen angerufen) kann man jedoch eine 3. Matraze für ein Kind verlangen in einem Waterhole Chalet, aber dann wirds erst richtig eng. Waterhole Chalet Nr. 1 und 2 und Nr. 9 und 10 haben Sicht aufs Wasserloch.

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Sonst haben nur die Premier Waterhole Chalets Sicht auf das Wasserloch.

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Das Restaurant offeriert alle Mahlzeiten in Form von Buffet. Preis mittags N$210, abends N$230, Kinder unter 12 Jahren die Hälfte, wie in den Zimmer. Mittags herrscht Hochbetrieb im Restaurant mit auswärtigen Besuchern, auch am Wasserloch. Abends ist es Dank Tischreservationen ordentlich organisiert und weniger chaotisch. Konsumationen werden direkt im Restaurant bezahlt, Visa und Mastercard akzeptiert. Noch immer sind die Renovationsarbeiten im Gang und das Restaurant funktionierte Ende August nur "al fresco". Die festen Unterkünfte haben Frühstück inkludiert, mit dem Angebot am Buffet waren unsere Bedürfnisse gedeckt, Brotliebhaber kommen zu kurz. Der gleiche Wein ist im Restaurant billiger als im Shop. Die Qualität des Essens ist unter-durchschnittlich, aber es geht. Das Personal ist erstaunlich freundlich.

Die Tankstelle in Okaukuejo hatte an unseren zwei Tagen nur Benzin, kein Diesel.

Das Museum ist in einem lamentablen Zustand mit toten Vögeln (nebst den absichtlich ausgestellten auch tote verirrte Vögel die nicht mehr hinausfliegen konnten) hinter den Schaufenstern, überall dreckig.

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Das Wasserloch ist der Grund warum wir hier zwei Tage verbrachten. Sonst käme es mir nicht in den Sinn solch einen Zirkus mitzumachen.
Nach dem Planschen im Schwimmbad verbrachten die Kinder jede freie Minute am Wasserloch und offerierten uns den willkommenen Service uns zu informieren wenn Action angesagt war: "hurry rhino with baby....tons of elephants...giraffe drinking......etc",

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Gruss Leona
zuletzt bearbeitet 06. Sept. 2017
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200702. Sept. 2017 · #38
Landbub schrieb:
La Leona schrieb:Es war viel los am dürftig beleuchteten Wasserloch, Nashörner, Elefanten, Hyänen, Löwen und die üblichen Verdächtigen.
Ach...
Wir waren da vor 2 Wochen und es war gar nix los. Als ein BBJ (Black-backed jackal) auftauchte, strömte der halbe Campingplatz rüber zum Wasserloch. Wir waren da in der Summe sicher 5 Stunden, 3 nachmitags / abends und 2 in der früh.
Nicht mal auf die Tiere kann man sich verlassen 🙂
Das tut mir natürlich leid für euch. Es ist eben doch Glückssache. Ich erinnere mich bei meinem ersten Besuch in Etosha im Jahr 2003 habe ich keinen einzigen Löwen gesehen obwohl wir drei volle Tage im Park verbrachten. Diesmal sahen wir 8 an einem Tag...und erst noch selber gefunden. Ich habe den starken Eindruck dass es in Etosha jetzt zuviele Löwen gibt. Das nächste Mal habt ihr sicher mehr Glück 🙂
Gruss Leona
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200702. Sept. 2017 · #39
Okaukuejo - Okonjma
Bei Ausfahrt am Anderson Gate werden die Fahrzeuge kontrolliert. Anderson Gate ist ein Veterinary Cordon Gate
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Proviant und Treibstoff in Outjo. Der OK foods supermarket hat ein sehr gutes Sortiment, wir waren sehr positiv überrascht. Jede Menge Auswahl an gefrorenem Fisch, Meeresfrüchte, Fleisch, Game, gluten free Produkte, frische Salate, Gemüse. Bravo. Die Bakery hat zur Fabrik mutiert, war aber gut als Zwischenstopp und hinter dem Gebäude kann man sicher parken. Dort wird bald die neue Open Mall fertig sein. Über die Strasse die neue Location des Souvenir shops welcher früher neben der Bäckerei stand. Hübsche Auswahl, preislich etwa gleich wie im Craft Market in Windhoek.

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Okonjima wählte ich wegen den nur 4 schönen weit auseinander stehenden camp sites damit wir zum Abschluss nochmals "unter uns" in der Natur sein konnten. Ich reserviert Chimelo, den grössten Platz, für zwei Nächte lange im voraus, Bezahlung mit Kreditkarte. Preis pro Person N$330 pro Nacht. Wir hatten je zwei wunderbare Duschen und separate Toiletten und eine tolle überdachte Küche. Wild spaziert gelassen durch die Gegend.

Von der Buchung der Carnivore Tour am Ankunftstag nachmittags, trotz Bestätigung per email ( deswegen kamen wir ja auch schon um 14.30 an), wusste man nichts an der Rezeption des Day Centers. Es klappte dann doch noch aber wir fanden die Tour eigenartig. Wenig Informationen vom Guide. Kurzer Halt im Education Center und ein schneller Blick ins Spital. Dann zielstrebig alle sieben nicht in der freien Wildbahn überlebensfähigen Tiere im Gepardengehege finden, und dann noch den angefütterten Leoparden vom Hide aus abknipsen. Unterdessen hörte der Guide nicht auf zu jammern weil er schon den ganzen Tag arbeitete. Es herrschte dann aber später von Seiten der Rezeption und des Camp Supervisors grosses Interesse uns einen weiteren Ausflug zu verkaufen und wir entschieden uns für das Cheetah Tracking am nächsten morgen. Leider sei es dem Guide untersagt bestimmte Touren zu empfehlen. Die Auswahl müsse von uns getroffen werden.

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Unser Cheetah Tracking begann eine halbe Stunde früher als vereinbart, schlaftrunken noch vor Sonnenaufgang bei 3 Grad Celsius fuhren wir gut eine Stunde im offenen Wagen mit zwei Guides. Statt Guten Morgen hiess es wir müssen um 09.30 Uhr zurück sein. Der Andere meinte "This is bad", weil ihnen die allein lebende Gepardin mit Revier hoch oben im Norden zugeteilt worden ist. Dort ist das Gelände noch nicht gepardenfreundlich gerodet und das Tracking gestaltet sich entsprechend mühsam und unübersichtlich. Nach eineinhalb Stunden im Gänsemarsch durch Dornengebüsch sahen wir dann die Gepardin in der Distanz Dank dem Signal ihres Halsbandes welches uns piepend zu ihr führte. Dann war Zeit zum umkehren, zum Wagen zu gehen und alles im Eiltempo retour zu fahren. Nicht einmal für die Sichtung über Funk des frischen Oryxkill einer Leopardin mit ihren beiden Jungen hielt den Fahrer ab direkt auf die campsite zurückzufahren.

Meine Bewertung für Okonjima: Sehr schön angelegte und gewartete camp sites, sauberer Pool für die Camper, gut markierte Pfade für individuelle unbegleitete kürzere oder längere Wanderungen im "katzenfreien" Gebiet. Sehr freundlicher Camp Supervisor Daniel. Die gebuchten Ausflüge waren für uns alle, nicht nur für mich, unbefriedigend. Wir haben uns die Lodges nicht angeschaut, sondern das Areal der Camper ausgiebig genossen.
Gruss Leona
zuletzt bearbeitet 06. Sept. 2017
1'523 Beiträge · seit 201103. Sept. 2017 · #40
Oooops....... Guten Abend Leona......

da sind die Ausflüge total schief gelaufen..........bin froh, dass Du das direkt angesprochen hast...

gibt nichts schönzureden.....darf einfach nicht sein.....

Rebellion wäre eigentlich angesagt...... 😄 😄 😄

lg.......BMW