Namibia im Oktober 2017 - Zug schon abgefahren?

17 Antworten · 3’863 Aufrufe · gestartet 06. Aug. 2017 von NamNamNam
Bilder klein
Antworten
Themenstarter2 Beiträge · seit 201706. Aug. 2017 ·
Liebe Forenmitglieder,

nach jetztigem Stand fliege ich mit meiner Freundin vom 01.10.2017 - 18.10.2017 von Köln-Bonn nach Windhoek und wieder zurück. Der Namibia-Urlaub war ein großer Traum von uns. Wir haben uns dann eine 15-Tage-Route zurecht gelegt, mit ehemaligen Namibia-Reisenden gesprochen und waren total überzeugt. Wir beide waren schon in Südafrika, haben auch mehrere mehrwöchige Mietwagentouren u.a. in Australien hinter uns. Wir hatten eigentlich nicht vor, dieses Jahr noch so kurzfristig zu buchen, haben uns aber durch die recht günstigen Eurowings-Flüge und den vermeintlich außerhalb der Hauptsaison befindlichen Zeitraum dann doch dazu verlocken lassen.

Wir haben jetzt erst einmal richtig Panik bekommen, weil an einigen Stellen deutlich davor gewarnt wird, auch für unseren Zeitraum noch so kurzfristig zu buchen. Und einige Unterkünfte/Touren scheinen tatsächlich bereits ausgebucht. Das Problem, dass Namibia in allen Bereichen nur begrenzte Kapazitäten aufweist, war uns bekannt, vielleicht haben wir uns aber das Problem nicht deutlich genug vor Augen geführt. Daher ziehen wir mittlerweile auch eine Flug-Stornierung in Betracht.

Im Anhang findet ihr eine Reiseroute. Bevor wir uns aufwändig um Unterkünfte und Mietwagen etc. kümmern: Kann jemand aus eigener Erfahrung sagen, ob wir, wenn wir jetzt jeden Tag mit der Planung beginnen (wir würden uns echt reinhängen, ab morgen Mietwagen/Unterkünfte buchen etc.), noch rechtzeitig dran sind? Oder zahlen wir als Spätbucher so einen gewaltigen Aufpreis für alles, dass es sich kaum lohnt? Ist die Situation wirklich so extrem angespannt oder bezieht sie sich auf einzelne Hauptattraktionen wie z.B. Sossuvlei / Etosha / Sesriem? Ich habe beispielsweise einen noch recht günstigen 4x4 Mietwagen über billiger-mietwagen.de / Sunnycars (Kategorie Renault Duster o.Ä.) als Rundum-Sorglos-Paket für 1.055 € gefunden.

Es wäre extrem nett, wenn jemand sich die Zeit nimmt und uns antwortet. Ja, wir sind echt etwas verzweifelt gerade und entschuldigen uns auch für den etwas unsortierten Eindruck, den wir hier hinterlassen.

Viele Grüße und alles Gute!

NamNamNam
zuletzt bearbeitet 06. Aug. 2017
7’337 Beiträge · seit 200606. Aug. 2017 ·
Hallo,

wenn ihr ein Zelt für den Notfall dabei hättet, würde ich überhaupt kein Problem sehen. Damit würde sich immer was finden. Bei der Beschränkung auf feste Unterkünfte weiß ich es nicht.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
16,9k Beiträge · seit 201206. Aug. 2017 ·
.
zuletzt bearbeitet 14. März 2018
1’942 Beiträge · seit 200907. Aug. 2017 ·
Ja.
OT:
ich wollte mich nie hinreißen lassen, dass zu schreiben...
Es gibt zu viele günstige Flugangebote nach Namibia. Die Leute buchen einfach Flug und wissen überhaupt nichts von Namibia, weder Straßen, noch Entfernung, Mietwagen, Essen, gar nix. Erstmal Flug gebucht...und dann, ja dann - es gibt ein Forum, irgendjemand wird schon antworten.
Sie machen sich nicht mal die Mühe einen Reiseführer zu kaufen, gescheige denn mal vorher zu schauen wo überhaupt Namibia ist.
Ich habe Bange, dass Namibia bald den Ballermann eröffnet.
Sorry, nochmals für mein Offtopic!
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
zuletzt bearbeitet 07. Aug. 2017
504 Beiträge · seit 201607. Aug. 2017 ·
Guten Abend,
ist echt sehr knapp mit dem Namibia Trip. Die einzige Chance sehe ich auch nur in Logi's Vorschlag. Die genannten Agenturen vor Ort bekommen da vielleicht noch etwas hin (Gesamtpaket aus Mietwagen und Unterkünften). Good Luck, Dieter
7’337 Beiträge · seit 200607. Aug. 2017 ·
Lotusblume schrieb:
Es gibt zu viele günstige Flugangebote nach Namibia. Die Leute buchen einfach Flug und wissen überhaupt nichts von Namibia

... deshalb wollen sie halt dort hin.
Ging mir auch mal so. 😉
weder Straßen, noch Entfernung, Mietwagen, Essen, gar nix. Erstmal Flug gebucht...und dann, ja dann - es gibt ein Forum, irgendjemand wird schon antworten.

... und die, die seit 10 Jahren jedes Jahr dorthin reisen, stellen selbst noch Fragen. Wie kann das denn sein? Nach Lektüre von 15 Reiseführern und eigenen Erfahrungen müssten sie doch alles wissen, oder?
Sie machen sich nicht mal die Mühe einen Reiseführer zu kaufen

... je mehr Reisefüher man anschaut, desto mehr verliert man das Interesse daran.
Falschinformationen werden abgeschrieben, dass es einem die Fußnägel aufrollt.
Der angeblich größte Gletscher der Welt sei in Alaska und doppelt so groß wie die Schweiz. Die höchsten Sanddünen der Welt sind die des Sossusvlei. Der tiefste Canyon der Welt ist der Grand Canyon. Wenn man oft genug diesen Müll liest und die richtigen Infos dazu hat, dann schaut man irgendwann keine Reiseführer mehr an. Grillkohle kann man billiger anzünden.
gescheige denn mal vorher zu schauen wo überhaupt Namibia ist.

... das ist jetzt eine böswillige Unterstellung.
Ich habe Bange, dass Namibia bald den Ballermann eröffnet.

Alle, die hier ihre Reiseberichte veröffentlichen (also "wir"), sind nicht ganz unschuldig daran.


Übrigens informiere ich mich vorher auch nur sehr rudimentär über meine Reiseländer.
- Auswärtiges Amt (Sicherheit, Einreisebestimmungen)
- promedmail.org (medizinische Infos)
- Sprachen, Völker, Kulturen, Geschichte

Der ganze touristische Kram ergibt sich unterwegs. Ich habe schon mit einem Reisepartner nach 10 min Telefonat einen Flug nach Surinam gebucht. Er kannte das Land zuvor nicht einmal und ich wusste nur, wo es liegt, welche Sprachen man spricht, welche Krankheiten verbreitet sind und wie die Sicherheitslage ist. Man muss sich nicht auf jede Reise Monate vorbereiten. Fragen darf man wohl trotzdem stellen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
568 Beiträge · seit 201407. Aug. 2017 ·
also erstmal:
einen "unsortierten Eindruck zu hinterlassen" gehört irgendwie zum Forum, also keine Bange.
Wenn alle "voll sortiert" wären, gäbe es nur noch Reiseberichte, aber keine Fragen mehr.

Für Festunterkünfte dürfte der Zug tatsächlich ziemlich abgefahren sein. Namibia boomt!
Und ihr wollt ja gerade zu den bestgebuchten Zielen Sesriem und Etosha.
Insofern verstehe ich euch nicht so ganz...
(An der Küste geht sicher noch etwas, wobei ich da nicht in Walvis Bay und Swakopmund übernachten würde,
30 km auf ausgebauter Asphaltstraße sind zuwenig für einen "Umzug", Swakop reicht.)

Andererseits gibt es auch immer wieder Stornierungen, also hängt euch an einen einschlägigen Spezialveranstalter und fragt mal. Budgetmäßig und auch sonst ein wenig flexibel sein, dann habt ihr evtl. Glück....

Das "wahre Namibia-Feeling" beinhaltet Ruhe und Weite, nicht das Abhaken von Etosha und Sossusvlei.
Insofern halte ich euern Plan für nicht optimal, aber viele machen es wie ihr, daher auch die vielen billigen Flüge...
Auch wenn sich der von "Lotusblume" befürchtete "Ballermann" bis jetzt auf Joe's Beerhouse in Windhoek und das Waserloch in Okaukujo beschränkt, so ganz unrecht hat sie nicht.

Dazu noch a bissle OT:
War Namibia früher dem australischen Outback ähnlich, geht's doch stramm Richtung Mallorca-Tourismus.
Mindestens gibt es schon die auch wg. Mallorca oft ausgesprochene Trennung :
"ja, dort ist es schön, aber wir gehen natürlich nicht nach El Arenal, sondern auf eine Finca gaaanz weit in den Bergen, wo wir die Ziegen bei Namen kennen."

In ein paar Jahren gibt's wohl auch eine von deutscher Entwicklungshilfe bezahlte 4-spurige Autobahn nach Purros...
Nur damit du verstehst, was gemeint ist. Die Kritik richtet sich an uns alle, die wir Wegbereiter waren und sind.
Und sicher nicht primär an Foristi, die mehrwöchige Touren durch down under hinter sich haben.
No worries mates! 😉
Viel Glück und wenn's noch klappt viel Spaß!

Grüßle
Martin
Themenstarter2 Beiträge · seit 201707. Aug. 2017 ·
Liebe Fomis,

danke für eure schnelle Hilfe. Ich will dieses Forum keineswegs für eine Erstberatung missbrauchen, wir haben uns tatsächlich schon vorab per Reiseführer informiert. Nur bzgl. der Verfügbarkeit von Unterkünften rund 2 Monate vor Reiseantritt waren wir wohl etwas blauäugig. Wir wollen unseren Namibia-Urlaub aber nicht daran scheitern lassen.

Ich denke auch, wie hier schon beschrieben, dass sich Probleme am ehesten bzgl. Sesriem / Sossusvlei und Etosha ergeben. Windhuk, Walvis Bay, Swakopmund etc. scheint überhaupt kein Problem zu sein. Auch Mietwagen über billiger-Mietwagen.de nicht, wenn man keinen mit Camping-Ausrüstung nimmt. Da liegt aber eben die Krux: Für die Wüste dürften nur noch Campingplätze zur Verfügung stehen und dann bräuchten wir wohl auch entsprechendes Equipment.

Wir ziehen die Reise jetzt aber dennoch durch. Im allerschlimmsten Fall lassen wir die Touri-Attraktionen aus und kümmern uns um eher unbekannte Alternativen.
16,9k Beiträge · seit 201207. Aug. 2017 ·
.
zuletzt bearbeitet 14. März 2018
2’862 Beiträge · seit 201107. Aug. 2017 ·
Hallo Nam....

schließe mich Logis Voschlag an!
Wenn ihr aber doch selbst suchen wollt, seht mal bei "Holidaycheck" rein, die großen Veranstalter haben oft noch Verfügbarkeiten.
Wichtig hier: auf "Buchen" gehen - nur dort wird wirkllich angezeigt, ob noch verfügbar!

Viel Erfolg
Strelitzie
6’155 Beiträge · seit 200607. Aug. 2017 ·
hallo NamNamNam,
finde es sehr gut, dass Ihr die Reise doch macht und wie Du schreibst, man kann auch mal abseits fahren, gerade beim ersten Mal finde ich das ganz klasse, Ihr bekommt einen Eindruck von Namibia und werdet sicher nochmals kommen.
Hier mal einige abseits gelegene Unterkünfte:
Windhuk Game Camp nördlich von Windhuk
Farm Krumhuk 25 km südl. von Windhuk www.krumhuk.de
Windhuk Mountain Lodge südl. Windhuk
Farm Heimat
Kalahari Auob Camp
WeKeBi Safari Lodge www.we-kebi.com liegt ca. 8 km von Hammerstein von dort könntet Ihr zum Sossusvlei fahren
danach dann Capricorn Restcamp oder Büllsport
Weltevrede Gästfarm liegt ca. 45 km vor Sesriem www.weltevredeguestfarm.com
dann eine neue Lodge mit Blick zum Gamsberg Namibs Valley Lodge www.namibsvalley.com
Erongo Region Camp Mara www.campmara.com hat auch sehr schöne Zimmer
Mokuti Lodge ist sehr gross, aber da besteht die Chance Zimmer zu bekommen und liegt gut um die Umgebung bei Namutoni zu erkunden 2 Ü einplanen
Etosha Safari Lodge oder Camp usw. ausserhalb von Okaukuejo
sehr schön wäre auch die Gabus Game Ranch bei Otavi
Matunda Guestfarm bei Outjo
Gästefarm Bambatsi und Gästefarm Omburo Ost - da hast Du sogar die Felszeichnungen direkt vor Ort
mit diesen Unterkünften wenn verfügbar lässt sich eine wunderbare Tour zusammenstellen, leg ne Nachtschicht ein und schau Dir alles an und dann gibt mal die Wunschunterkünfte an Ute und Volker weiter , die haben sicherlich auch noch super Tipps, dann wird schon alles klappen.
Sonnige Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
2’664 Beiträge · seit 201207. Aug. 2017 ·
Ich würde mir da mal keinen Kopf machen wegen Unterkünften im Oktober.
Ich würde auch nicht groß vorbuchen außer Etoscha. In den kleineren Ortschaften gibt es immer etwas. Nur die Leute vor Ort fragen.
Zur Not fährt man eben aus dem Ort raus auf eine Gäste- oder Jagdfarm.
Billiger-Mietwagen ist schon ein guter Broker aus eigener Erfahrung, nimm nur die Zusatzversicherung für kleines Geld um 100% ab zu decken. Bei denen miete ich regelmäßig auch in Johannesburg.
Mache Deine Reiseroute, und Übernachtungsmöglichkeiten können Dir viele nennen.
Selbst Sossusvlei ist kein großes Problem, wenn man weiß wo, und wo sich nicht alle in Mallemanier drauf stürzen.
Kannst mir eine PM schicken, ich buche auch NIE vor.
2’203 Beiträge · seit 201607. Aug. 2017 ·
Wir fahren in 2 Wochen nach Namibia. Letzte Woche hat uns unsere Unterkunft in Lüderitz mitgeteilt, dass eine Doppelbuchung vorliegt und sie uns die 2 Nächte in Lüderitz nicht unterbringen können. Wir konnten jetzt auf eine Nacht Eagles Nest und eine Nacht Koiimasis umbuchen. Ich bin mit der Umbuchung sehr zufrieden. Dafür, dass wir 3 Wochen vorher gebucht haben, konnten wir auf Spitzenunterkünfte wechseln ...

Ich denke, es lässt sich kurzfristig immer etwas finden - abhängig sicherlich ob man sich ein gewisses Budget gesetzt hat und vielleicht etwas flexibel ist.

Stornieren würde ich den Flug nicht - mal abgesehen dürfte das sowieso kaum möglich sein.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
568 Beiträge · seit 201407. Aug. 2017 ·
NamNamNam schrieb:Liebe Fomis,
...
Wir ziehen die Reise jetzt aber dennoch durch. Im allerschlimmsten Fall lassen wir die Touri-Attraktionen aus und kümmern uns um eher unbekannte Alternativen.

"Auslassen" müßt ihr die "Touri-Attraktionen wohl nicht gleich, aber womöglich ist die Situation "a blessing in disguise".
Wenn ich die Tipps unserer Forumskollegen anschaue, beschleicht mich das Gefühl, daß da gegenüber eurer Erstplanung ein spannenderes und authentischeres Erlebnis 'rauskommen kann.

Wenn ihr nicht gerade bestimmte Tiere "abhaken" müßt, gibt es so viele schöne Dinge zu sehen.
Irgendwo an der Straße zu halten und einer Herde Springböcke oder ein paar Oryx-Antilopen zusehen geht immer.
Zur Verdeutlichung ein Bild von "Sesriem ohne Sossusvlei" und in totaler Stille...
(ja, kein Profibild, wie sonst im Forum, aber vielleicht macht's euch Lust auf Entdeckungen)
Wie sagte doch "Monaco Franze" in einer alten bayerischen Feernsehserie regelmäßig: "A bissl was geht immer"! 😉
1’567 Beiträge · seit 201507. Aug. 2017 ·
Hallo NamNamNam,

ich würde auch auf gar keinen Fall aufgeben!
Wir waren seit 25. Juni in Namibia unterwegs und hatte damals noch nicht das Gefühl, alles sei übervoll und ausgebucht. Zur Zeit sieht es wohl anders aus, aber ihr wollt ja auch im Oktober los... 🙂
Unbedingt probieren würde ich es auf Krumhuk. Ich glaube, da ist öfter mal ein "Häuschen" frei.
Und Deike auf der Farm Omandumba meinte, dass ihr in diesem Jahr eröffnetes Buschcamp auch noch nicht voll ausgelastet sei, die Farm hingegen schon. Da würde ich es einfach mit einer E-Mail direkt probieren. Sowohl Krumhuk als auch Deike melden sich in der Regel zeitnah. Das Erongogebirge empfiehlt sich als Zwischenstopp Richtung Etosha und ist einfach wunderschön.
Viel Glück!
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
231 Beiträge · seit 200907. Aug. 2017 ·
Wir finden diesen Alles-vorbuchen-Kult und die Auf-den-Kilometer-genau-Planung extrem lästig. Da bleibt kein Raum für Flexibilität. Wir buch grundsätzlich höchstens die Unterkünfte, in denen man nicht ohne Voranmeldung einfach auftauchen kann. Trotzdem und obwohl schon oft in der Hauptreisezeit unterwegs, haben wir noch immer etwas gefunden.
Ich würde mir im Zweifelsfall aus Deutschland ein komfortables Bodenzelt und eine einfache Elektro-Kühlbox aus dem Baumarkt mitnehmen, um im Notfall auf eine Campsite ausweichen zu können. In Windhoek besorgt ihr euch für wenig Geld Stühle und Tisch, für den Morgenkaffee einen einfachen Gaskocher und einen Wasserkessel, Teller, Tassen usw.
Zum Abendessen geht ihr in das Restaurant der angeschlossenen Lodge. Geht das nicht, gibt es einfache Grillkost, Brot und Käse. Wir verstehen eh nicht, wie aufwändig manche Camper Abend für Abend kochen und grillen und spülen - und damit die schönsten Stunden des Tages verschwenden. Man fährt schließlich nicht zum Essen nach Namibia - und schon gar nicht zum Kochen aufwändiger Speisen in einer miserabel ausgestatteten Feldküche.

Grüße von Kori
7’337 Beiträge · seit 200607. Aug. 2017 ·
NamNamNam schrieb:Da liegt aber eben die Krux: Für die Wüste dürften nur noch Campingplätze zur Verfügung stehen und dann bräuchten wir wohl auch entsprechendes Equipment.

... für diesen Fall und nur gelegentliches Zelten reicht in dieser Jahreszeit eine Billigausrüstung von Aldi, Lidl, Tchibo und Co.
Ein einfaches Zweipersonenzelt kostet dort ca. 30-40 Euro und wiegt etwa 3 kg. Isomatten (ca. 800 Gramm) gibt es für ca. 20 Euro und Schlafsäcke für Temperaturen um die 10 Grad sollten auch für 30 Euro bei einem Gewicht um 1 kg erhältlich sein.
Das Zelt könnt ihr hinterher prima im Bekanntenkreis an eine Familie mit Kindern verschenken. Die Kinder freuen sich ... 😉

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2’391 Beiträge · seit 201608. Aug. 2017 ·
Ich empfehle Pstras Gstehaus in Uis auch für mehr als eine Nacht.
Preiswert und einfach schön und nicht übrrbucht.
Gruß
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html