Wüstenelefanten

43 Antworten · 9'714 Aufrufe · gestartet 08. Mai 2017 von LotteAufReisen
Bilder klein
Antworten
Themenstarter5 Beiträge · seit 201708. Mai 2017 · #1
Liebe Leute,

wir haben zwei Nächte Camping im Mowani Mountain Camp gebucht, weil sie als Aktivität eine Wüstenelefantentour auf ihrer Website stehen hatten. Jetzt hatte ich da mal wegen Buchung der Tour angefragt und es kam zurück, dass diese nicht für Camper angeboten wird. Hab ich jetzt auch gefunden auf der Website, entweder hatten wir es bei der Buchung übersehen, oder die Seite wurde geändert. Schade!

Gibt es die Möglichkeit irgendwo anders eine solche Tour extern zu buchen? Wir hatten uns so auf die Tour gefreut....

Viele Grüße
Lotte
16,9k Beiträge · seit 201208. Mai 2017 · #3
Hallo Lotte,

die Twyvelfontein Lodge nimmt auch externe Gäste für ihre Touren. Schreib die doch mal an.

LG
Logi
244 Beiträge · seit 201508. Mai 2017 · #4
Hallo Lotte.
Versuche es einfach mal vor Ort wenn ihr in Mowani Camp angekommen seid an der Rezeption und einfach nachfragen wann die nächste Wüstenelefanten Tour von dort los geht.
Wir hatten in Camp Kipwe diese Tour auch spontan gebucht und es waren noch Plätze frei.
Viel Spaß bei der weiteren Planung.
Lieben Gruß von Iris&Didi
Themenstarter5 Beiträge · seit 201708. Mai 2017 · #5
Vielen Dank für Eure Tipps. habe der Twyfelfontain Lodge mal geschrieben 🙂
335 Beiträge · seit 201409. Mai 2017 · #6
Hallo Lotte
Wir haben 2015 bei der Reception der Mowani Lodge (waren auch auf dem Campingplatz) gefragt, ob wir bei der Tour mitfahren können.
Die Receptionistin meinte, Vorrang hätten die Lodgebesucher. Sollten jedoch noch Plätze frei sein, würde uns ein Angestellter auf dem Campingplatz Bescheid geben. Und siehe da, gegen 21h erhielten wir Besuch und alle vier Personen konnten am anderen Morgen mitfahren. Es war ein Fahrzeug vom Camp Kipwe und der Driver war der Leiter des Camps himself.
Liebe Grüsse Grosi
7'255 Beiträge · seit 200609. Mai 2017 · #7
Hallo Lotte

Die Twyfelfontain Lodge ist eine gute Wahl. Da werden die Touren aktuell für N$ 690 / Person angeboten.
Je nachdem wie Ihr unterwegs seid und welche Erfahrungen Ihr mit Sandfahren habt, könnt Ihr die Elefanten aber auch selber suchen. Ich habe Sie bei meinen diversen Besuchen in den letzten drei Jahren immer gefunden. Oft gibt es an der Werkstatt oder auch bei der Lodge einen Tipp wie weit weg dass sie sind.

Vor zwei Wochen waren Sie nah an der Lodge beim Aba-Huab Damm, der auch auf den Tracks4Africa GPS Karten verzeichnet ist.


09-05-_2017_14-55-00.png


img01.jpg


img02.jpg


Im September mussten wir ca. 30 km im Huab Richtung Südwesten fahren.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
zuletzt bearbeitet 09. Mai 2017
3'383 Beiträge · seit 200909. Mai 2017 · #8
Hallo Lotte,

wir waren erst vor zwei Wochen in der Nähe von Twyfelfontein (Camp Kipwe) und haben mit unserem kleinen Renault Duster die Spuren der Eli´s verfolgt.
Eine ca. 12-köpfige Familie ist uns in diesen Tagen ein paar Mal begegnet. Wir sind immer die Strecke von der Twyfelfontein-Lodge zum Flughafen gefahren. Dort ist auch ein großer Dam.
Und - ich würde auch in der Lodge nachfragen oder vielleicht auch an der Tankstelle. Die haben bestimmt einen Tipp für Euch.

Das war die Gruppe:

k-P1160507.JPG


Und den haben wir irgendwo unterwegs in freier Wildbahn angetroffen:


k-P1160495.JPG


Herzliche Grüße
der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
Themenstarter5 Beiträge · seit 201708. Juni 2017 · #9
Vielen Dank nochmal für Eure Tipps, wir sind bei der Tywfelfontein Country Lodge mitgefahren. Leider haben wir sie nicht gefunden, aber es war trotzdem eine tolle Fahrt. Und Mowani war ein traumhafter Campingplatz!
16,9k Beiträge · seit 201213. Sept. 2017 · #10
„Wüstenelefanten“ nicht bedroht

ohne Login:
https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:LX10DRbdgpMJ:https://www.az.com.na/nachrichten/wstenelefanten-nicht-bedroht+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

Angesichts eines Wachstums des namibischen Elefantenbestandes von 3,3% sind sämtliche Sorgen über das Sterben dieser Art unbegründet; rund 22000 dieser Dickhäuter bedeuten ein Rekordhoch der Population in den letzten 100 Jahren. Das erklärte das Umweltministerium jetzt schriftlich. Die Behörde wies ausdrücklich darauf hin, dass es in diesem Land keine eigene Art der „Wüstenelefanten“ gibt, sondern dies ein Begriff aus dem Volksmund sei, der für die Tiere angewendet wird, die in ariden Gebieten im Nordwesten lebten und ihre Lebensweise den dortigen Bedingungen angepasst hätten. Alle Elefanten gehörten zur Familie der Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana), heißt es. Das Ministerium reagierte mit dieser Mitteilung nach eigenen Angaben auch auf „besorgniserregende, nicht akkurate und falsche Medienberichte und Briefe“ zu „Wüstenelefanten“; der Regierung sei vorgeworfen worden, drei „Wüstenelefanten“ zum Abschuss freigegeben zu haben, was zur Ausrottung dieser „Art“ führen werden. Das Bild zeigt einen Elefanten im Hoanib-Rivier im Nordwesten Namibias.

So viele Elefanten wie nie zuvor

ohne Login: https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:ZSmAsBlYX6kJ:https://www.az.com.na/nachrichten/so-viele-elefanten-wie-nie-zuvor-/+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

Binnen 20 Jahren habe sich die Population der Dickhäuter mehr als verdreifacht, so dass heute „mehr Elefanten als jemals zuvor in den letzten 100 Jahren“ in Namibia lebten. Das erklärte Romeo Muyunda, Sprecher des Umweltministeriums, jetzt schriftlich. Er gab den Gesamtbestand mit „knapp über 22000 Elefanten“ an und schlüsselte die Tiere nach Lebensbereichen auf (wobei die Addierung der einzelnen Zahlen 24000 Elefanten ergibt). Es handele sich um eine „gesunde und wachsende Population“, die sich um 3,3% pro Jahr vergrößere, führte er aus.

In der mehrseitigen Stellungnahme reagierte Muyunda auf die aktuelle und teils hitzige Diskussion über den Abschuss von drei Elefanten im Nordwesten des Landes. Zwei Dickhäuter sollen in den Hegegebieten Ohungu und Otjimboyo im Rahmen der diesjährigen „Quote zur Wildtiernutzung“ erlegt werden, während der dritte Elefant aus dem Sorris-Sorris-Hegegebiet zum „Problemtier“ deklariert worden sei. Muyunda erklärte, dass der gezielte Abschuss von Elefanten eine „bevorzugte Strategie“ sei, weil dadurch Einnahmen für den Naturschutz und die Hegegebiete erzielt würden. Derzeit gebe es 83 Hegegebiete, in denen mehr als 250000 Menschen lebten und die jährlich über 50 Millionen N$ generierten, unter anderem durch die Nutzung des Wildtierbestandes.

Der Behördensprecher machte auch deutlich, dass Tourismus und Trophäenjagd zu „einem der bedeutendsten Sektoren in Namibia gewachsen“ seien. Er nannte in diesem Kontext den Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt, die Arbeitsplatzschaffung, den Wohlstand und die Aufwertung der Menschen in ländlichen Gebieten sowie den Schutz von Lebensräumen der Wildtiere.

Darüber hinaus äußerte sich Muyunda zu den Dickhäutern, die im Nordwesten leben und „Wüstenelefanten“ genannt werden, obwohl sie keine eigene Art darstellten. Der Sprecher räumte ein, dass sich diese Tiere an die ariden Lebensumstände in den Regionen Erongo und Kunene gewöhnt hätten, aber genetisch nicht von ihren Artgenossen zu unterscheiden seien. Alle Elefanten in Namibia gehörten zur Familie des Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana), heißt es.

Der Regierung sei vorgeworfen worden, dass die Tötung der drei erwähnten Tiere zur Ausrottung der „Wüstenelefanten“ führen würde. Muyunda sprach von „besorgniserregenden, nicht akkuraten und falschen Medienberichten sowie Briefen“, die an das Ministerium geschickt worden seien. Er warf Kritikern vor, nicht richtig informiert zu sein und rief sie dazu auf, solch „unverantwortliches Verhalten“ zu unterlassen....


LG
Logi
Gast13. Sept. 2017 · #11
Hallo,

die übliche Nummer aus Namibia. Man schmeißt die Wüstenelefanten in einen Topf mit allen anderen Elefanten. Und wenn man die Wüstenelefanten komplett ausgerottet hätte, sähe man immer noch kein Problem. Man hat ja noch 22.000 Elefanten im Land. Für die 22.000 Elefanten gibt es übrigens auch keinen belastbaren Beleg. Im KAZA-Gebiet sind zigtausende Elefenaten grenzüberschreitend unterwegs. Sehr wahrscheinlich werden da Elefanten doppelt gezählt, die in Nachbarländern wie Botswana bereits gezählt wurden. Namibia verweigert sich unabhängigen Zählungen - selbst dann, wenn sie für Namibia komplett kostenfrei sind.

Am meisten nervt, dass das MET immer wieder so tut, als wenn alle anderen nur zu dumm und uninformiert sind. Das das biologisch keine eigene Art ist, das haben alle schon vor vielen Jahren mitbekommen. Man könnte ja mal zigtausende Touristen, deren Geld Namibia gern einsacken will, fragen, ob die Wüstenelefanten denn x-beliebige Elefanten wie im Etosha, Caprivi oder Krüger sind. Und man könnte doch dann auch mal Twyfelfontain platt machen und eine Lodge hinbauen. Es ist geologisch erwiesen, dass sich die Felsen in Twyfelfontein nicht von mehr als 22.000 anderen Felsen im Land unterscheiden. Die paar Kritzeleien machen den Felsen nicht zu einer geologischen Besonderheit. Es ist dann ja wirklich nicht schlimm, wenn man mal einen Felsen platt macht. Soll sich niemand aufregen.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 13. Sept. 2017
2'664 Beiträge · seit 201205. Okt. 2017 · #12
Zur Zeit läuft eine Petition gegen die Abknallerei der Wüstenelefanten.

Vielleicht bringt es etwas bei den oberkorrupten Entscheidungsträgern der MET wenn es mal eine Petition mit sehr hoher Beteiligung gibt, wo sie den Eindruck bekommen unter Beobachtung zu stehen.

BITTE BETEILIGEN, auch wenn man überzeugt ist dass es eh nichts bringt. Wir dürfen es denen nicht leicht machen!

https://www.change.org/p/frau-dr-hendricks-stoppen-sie-den-import-von-jagdtroph%C3%A4en-gesch%C3%BCtzter-tierarten/u/21579640?utm_medium=email&utm_source=petition_update&utm_campaign=153611&sfmc_tk=2tAYfeXJNSDlhzqxR2ZzL0%2bomNA4533eseAj%2foVMC6vSzyGL406jIJ%2fhEQQRsXSg&j=153611&sfmc_sub=196936777&l=32_HTML&u=28947870&mid=7259882&jb=155
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2017
795 Beiträge · seit 200705. Okt. 2017 · #13
Danke,
ich habe heute früh schon unterschrieben und weitergeleitet!

Gruß, Gerd
1'014 Beiträge · seit 201605. Okt. 2017 · #14
Ich habe nichts gegen die "Jagd für den Kochtops" oder meinethalben auch Trophäenjagd auf Gnus oder andere Tiere, die reichlich rumlaufen und dann auch aufgegessen werden. Aber was jemanden dazu bewegen mag, einen Elefanten oder eine Großkatze ausschließlich nur so zum Spaß zu erschießen (und noch nicht mal die Entschuldigung zu haben, die eigene Ernte oder sein Vieh zu schützen) und dafür einen großen Batzen Geld hinzublättern, werde ich wohl nie begreifen.

Yanjep
2'391 Beiträge · seit 201605. Okt. 2017 · #16
Danke, Ha-Jo.
Habe auch unterzeichnet. Wichtig finde ich auch, dass die Einfuhr von Trophäen gefährdeter Arten strick verboten wird in Deutschland.
Viele Grüße
Sandra
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
105 Beiträge · seit 201605. Okt. 2017 · #17
Hallo,

ich vermute, daß es den meisten bereits aufgefallen ist. Dennoch möchte ich folgendes erwähnen.

Wer auf der von Swakop1952 verlinkten Seite rechts die Petition unterzeichnet, unterstützt die Petition "Frau Dr. Hendricks, stoppen Sie den Import von Jagdtrophäen...". Das war zumindest bei mir so.

Zur Petition "Keine Jagd auf Wüstenelefanten in Namibia!" gelangt man, indem man auf den 1. Link im Text auf der von Swakop1952 verlinkten Seite klickt, oder hier: https://www.change.org/p/hon-minister-pohamba-shifeta-keine-jagd-auf-w%C3%BCstenelefanten-in-namibia-5ed38ebe-8723-4d36-b457-9eafe73c548b?recruiter=2041571&utm_source=share_petition&utm_medium=copylink&utm_campaign=share_petition

Gruß
Pingo
2'664 Beiträge · seit 201206. Okt. 2017 · #18
Danke, aber beide Petitionen sind wichtig!
766 Beiträge · seit 200706. Okt. 2017 · #19
Hallo Swakop,

hab beide Petitionen unterschrieben und geteilt.

Die Hoffnung stirbt zuletzt... 😠

Liebe Grüße, Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
zuletzt bearbeitet 07. Okt. 2017
21 Beiträge · seit 201606. Okt. 2017 · #20
Habe auch beide Petitionen unterschrieben. Hoffe es tun uns viele gleich!