wenn die alle nahe um Namutoni waren, sind das auf jeden Fall andere Kraniche wie bei mir. Vielleicht hilft ja das viele Wasser und das üppige Grün tatsächlich, dass diese Saison ein paar mehr Küken flügge werden. Ich würde mich soo freuen.
hallo Andreas, bin noch aufgesprungen und fahre sehr gerne mit, sind doch immer sehr schöne Erinnerungen bei den Unterkünften die man kennt , man ist auch immer gespannt wie es andere empfinden oder erleben. Bin schon auf Etendeka gespannt. Beste Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201303. Mai 2017 ·
Old Women schrieb: ein ganz toller Bericht und vor allem wunderschöne Fotos. Aber der Etosha mit Blumen übersät und so feucht, dass sogar die Pilze aus dem Boden sprießen, das hatte ich noch nicht.
Hallo Beate Vielen Dank für das Lob. Das tut gut und animiert weiter zu machen. Ja Pilze hat es genug gehabt. Wobei Elefantendung als Nährboden sicher gut ist 🤩
Hanne schrieb:bin noch aufgesprungen und fahre sehr gerne mit, sind doch immer sehr schöne Erinnerungen bei den Unterkünften die man kennt , man ist auch immer gespannt wie es andere empfinden oder erleben. Bin schon auf Etendeka gespannt.
Hallo Hanne, oft ist das Lodge Erlebnis ja von der Tagesform eines einzelnen Mitarbeiter abhängig. Beispiele dazu kommen noch. Und Etendeka hätte ich fast aus der Tour gestrichen. Was für ein Glück, dass ich da umgestimmt wurde.
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201304. Mai 2017 ·
10. März: Onguma Tree Top Camp und Etosha
Frühstück gab es gemütlich um 8:00 Uhr, nur wir beide, dann ging es auf eigene Faust in den Park, gestern waren wir rund um Namutoni unterwegs gewesen, heute fuhren wir zuerst Richtung Halali. Dort wollten wir Mittag machen und dann zurück. Es sollte anders kommen.
Der Zugang zum Tree Top Camp
Cattle Egrets mit Springbock
Etosha im März 2017, wirklich!
Auf dem Weg nach Halali sind wir gleich mal Richtung Chudob abgebogen. Zuerst die wieder Europäischen Bienenfresser, heute aber so weit weg, dass keine besseren Bilder gelungen sind. Dann, weit hinten etwas Graues. Es war ein Black Rhino! Es lief lange parallel zur Straße. Da konnte man noch Vögel fotografieren:
Crowned Lapwing
Wir konnten es ca. 15 Minuten beobachten, wie es über die Ebene zog, schließlich die Straße querte und letztendlich im Gebüsch verschwand.
Bei Chudob war nicht viel los.Kleine gelbe Vögel im Schilf, davon gibts leider keine guten Fotos. Und ein paar Schildkröten auf den Steinen.
Von allen Urlaubstagen ist dies der bisher sonnigste, bis 30° C warm. Wir kamen sehr langsam voran, dass wir Halali von der Liste strichen und an der Pan entlang gefahren sind. Hier gab es einige schöne Vögel zu sehen.
Leider keine Ahnung, was mir da vor die Linse geflogen ist
Cape Glossy Starling
Northern Black Korhaan
Nochmal Purple Roller Wir sind dann nochmal um Fisher’s Pan herum.
Zuerst Blue Cranes, Sekretäre und größere Herden Gnu. Auch Zebras, Springböcke und Impalas. Kudus und Elefanten waren wieder nicht zu sehen. Zumindest das eine oder andere Oryx zeigte sich, hier hatten wir doch viel viel mehr in Okonjima sehen können. Ein Guide hielt uns an und fragte, ob und welche Tiere wir gesehen hätten.
Red Billed Quelea?
Marico Flycatcher
Namaqua Dove
Nachmittags zog sich ein heftiges Unwetter zusammen, wir hatten aber Glück, da wir nur relativ wenig Regen abbekamen.
In Onguma sind die Straßen wieder zu Wasserflächen gefüllt worden. Es ist ja ziemlich spannend, mit dem Fahrzeug durch die riesigen Wasserlachen zu fahren, weil man nicht weiß, wie tief diese sind. Auf den trockenen Straßen umfährt man möglichst die tiefen Löcher, mit Wasser kommt es zuweilen anders. Bisher haben wir hier Glück gehabt, aber das Fahrzeug könnte noch Überraschungen bieten, es klappert am Unterboden recht gewaltig, was bei fast 50000 km und den Straßen einschl. des guten Werkstattservice nicht verwunderlich ist.
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201305. Mai 2017 ·
11. März: Ongula Village Homestead
In der Nacht war es ziemlich viel los. Eine (zumindest glauben wir, dass es sich um eine und nicht mehrere handelt) Fledermaus flog fleißig ins Zelt und wieder hinaus und jagte in dem Spalt zwischen Moskitonetz und Wand ihre Insekten. Das ging so gut, weil ein Stück Fliegengitter zwischen Dach und Wand gefehlt hat. Ein Versuch sie um 2 Uhr nach draussen zu lassen schlug fehl, sie hatte ja ihren eigenen Eingang.
Weiterhin unterhielten sich 2 Eulen mehr oder weniger die ganze Nacht hindurch, was so klingt wie ein Grunzen eines Schweins und noch ziemlich laut dazu.
Am Abend zuvor war noch ein jüngeres Pärchen ins Tree Top Camp gekommen, so dass wir zusammen frühstückten, bevor wir alle aufbrachen. Ausschecken erfolgte im nahegelegenen Tented Camp, wo wie zwei Britinnen wieder trafen, die wir am ersten Abend im Tree Top Camp schon getroffen hatten. Wir verabschiedeten uns mit „See you at the lion“ (die beiden hatten wie wir kein Glück, einen Löwen zu sichten).
Die Fahrt nach Ongula verlief bis auf die letzten Kilometer ziemlich ereignislos, dann kam der Abzweig zum Homestead und lustig wurde es, denn der Weg glich einer Wiese, die teilweise unter Wasser stand. Das Navi wollte, dass wir durch 20 cm Wasser auf einer durchweichten Sandwiese fahren. An der Stelle haben wir dann umgedreht. Es kannte nicht die neugebaute Straße ein paar km weiter….
Bild Track: Erster Abzweig nach Norden war T4A bekannt, zweiter ist eine schöne neue Straße….
Aber nach vielem Umkreisen von Wasserflächen und Zäunen kamen wir dann an und wurden sehr herzlich begrüßt.
Kaum 2cm groß, und überall auf den Sumpfwiesen
Die Ongula Village Homestead Lodge hat sehr gut eingerichtete Zimmer. Das Mobiliar wurde aus alten Fässern und Rohren geschweisst, die Duschwand war ein Blech:
Bilder unseres Zimmer Nr. 3
Nachmittags ging mal wieder ein starker Regen herunter, bis die Tour ins Homestead anfing, hatte sich das Wetter wieder beruhigt und wir zogen mit Betty los, die uns viel über das Getreide (Mahangu, eine Hirseart, die auf den Feldern auf den ersten Blick wie Mais ausieht), das hier angebaut wird. Bäume, Sträucher und die Verwendung aller möglicher Naturalien erzählte, bevor wir im Dorf ankamen und dort unseren Rundgang machten und durch einige „Läden“ kamen; bei der Töpferei, deren unteres Stockwerk vergangene Woche leider bedingt durch einen Wassereinbruch eingestürzt ist und bei den Korbmacherinnen sowie 2 Frauen, die das Korn feinstampften und ein Marula-Öl herstellten, kamen wir auch vorbei und hörten viel Wissenswertes über die Ovambo-Leute, die es nicht leicht haben, ihre Traditionen heutzutage noch fortzuführen. Zwischendrin kamen wir auf den Dorfplatz und durften lokale Getränke (eine Art Schnaps und ein akloholfreises Getränk, mit Marulaöl und braunem Zucker, wenn ich es noch recht weiss) für 1 NAD und 4 NAD erwerben. Ausgetrunken haben wir nichts davon und die Locals freuten sich über die Reste.
Mahangospeicher
Am Schluss mussten die Kinder des Homesteads für uns Tanzen. Nunja, je kleiner desto mehr Spass hatten sie. Wir hätten das nicht gebraucht...
Das Konzept, hier sehr angenehm in einer der 5 Rundhütten zu übernachten und über die Aktivitäten über die Ovambos einiges erfahren zu können, ist sehr gut. Die Personen, die dort arbeiten, sind mit Leib und Seele dabei. Abends gab es ein traditionelles Essen, das sehr interessant war, aber nicht in allen Gängen unserem europäischen Geschmack entsprach (schon mal eine frittierte Mopane-Raupe gegessen ?).
Auf diesen Abschnitt vom Ongula Homestead war ich besonders gespannt - haben wir es doch auf unserer nächsten Tour für 2 Nächte eingeplant. Jetzt freuen wir uns noch mehr darauf 🙂
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
Unsere Reiseberichte
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201305. Mai 2017 ·
loeffel schrieb:Jetzt freuen wir uns noch mehr darauf 🙂
Ja, das könnt ihr. Wenn es trockener ist, ist es deutlich einfacher. Die Bilder vom nächsten Tag werden noch ein wenig die Zufahrt (die gute 😗 ) zeigen. Es ist allerdings alles ziemlich sandig, so dass Eure Extraräder es nicht ganz leicht haben werden. Aber so freundlich und zuvorkommend alle waren, nehme ich das wird keinerlei Hindernis für Euch. LG Andreas
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201305. Mai 2017 ·
fotomatte schrieb: Vielleicht möchtest du die Daten mit einem Foto an die Scotts senden, den Link findest du in meinem Bericht. Matthias
Hallo Matthias ich möchte die Antwort von Scotts hier posten:
Ann & Mike Scott schrieb: Dear Andreas
Thank you very much for the crane sightings and photographs. This appears to be the pair that bred just east of Chudop (the one is ringed NBZ) - our first record of the two chicks there is on 5 Feb 2017; they were there at least up to 15 Feb, and then we have no more sightings until we saw them ourselves near the Namutoni bridge/causeway on 6 April 2017. So your record helps us narrow the gap to the point where they left Chudop (probably because the water that they need was drying up) and brought the chicks to the Namutoni area.
The Namibia Crane Working Group has been monitoring this small population of Critically Endangered Blue Cranes since 2006. You may be interested in our website (http://www.nnf.org.na/CRANES/index.htm) - see the newsletters under Products.
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201306. Mai 2017 ·
12. März: Auf dem Weg zu den Epupa Falls, Zwischenstopp Opuwo
Sonnenaufgang Ongula
Zimmer Nummer 3, rechts daneben das Haupthaus mit Esszimmer und WiFi
Auffahrt zur "neuen" Straße
Blick zurück, die Fussgänger haben wir dann zur übernächsten Abzweigung mitgenommen und damit endgültig das Auto eingesandet 😈
Die neue Straße Richtung Süden
Der heutige Tag war ein reiner Fahrtag auf dem Weg zu den Epupa Falls.
Wir fuhren zuerst zurück auf die B1, weiter nach Nord-West bis Ondangwa und von da die C41 bis Opuwo. Es ist im Prinzip erstmal nur eine gewaltige Hochfläche auf 1100m. Kurz vor Opuwo geht es auf 1400m um dann in Opuwo wieder auf ca. 1150m zu sein. Bis Oshakati war die Fahrt ereignislos. Hier haben wir eine Mall wie in Amerika gesehen und uns die Augen gerieben. Hier im Ovamboland leben sehr viele Menschen und von der Einsamkeit, die sonst Namibia prägt, ist hier nichts zu spüren. Nach Oshakati wurde es dann wieder etwas einsamer und vor allem feuchter. Ganze Seenlandschaften, wo die Karte nur einen kleinen Fluss zeigt und die Esel bis zum Bauch im Wasser stehen
Panorama, Esel im Wasser
Als es hügeliger wurde, haben die Wolken und die Sonne sehr interessante Motive geboten.
Kurz vor Opuwo
Opuwo selbest ist nicht besonders attraktiv, es gibt wenig Unterkünfte, aber für 1 Nacht ist unser Okahane Guesthouse i.O. (das erste Mal, dass die Begrüßung sehr reserviert ausfiel, haben wir die Dame an der Rezeption doch beim Bügeln gestört…).
Hauptstraße
Zufahrt zur Opuwo Country Lodge
Wir sind noch kurz in das kulturelle Zentrum gefahren, einen Stein und ein Armband gekauft und haben Fotos ausserhalb des Ortes (in Richtung Epupa) gemacht.
An der C43
An der C43
An der C43
Den restlichen Nachmittag verbrachten wir am Pool (ohne Plantschen) und haben den Reiseblog ergänzt.
Wir sind jetzt im Himbaland angekommen und bewundern die Haartrachten und bunten Kleider der Frauen. Bemerkenswert ist, dass sich hier mindestens drei Ethnien treffen. Als auffälligste die Himba, eine weitere Gruppe sind die Hereo, noch eine weitere mit auffällig wenig Kleidern und eine vierte mit westlicher Kleidung.
Champagner8'724 Beiträge · seit 201006. Mai 2017 ·
Guten Morgen Andreas,
ich hatte mich schon gestern Abend darauf gefreut, deinen Bericht zu meinem ersten Samstagmorgenkaffee zu genießen 🙂 . Bisher hat es immer nur zum Schnelldurchblättern gereicht 😐 . Neulich an der Kranichstelle wollte ich zwar schon aktiv werden, aber der Matthias war mal wieder schneller 🤩 . Ich weiß echt nicht, ob es hier ein Tool gibt, das einem eine SMS (achnee, Matte hat ja sein Handy nie dabei 😛 ) oder Rauchzeichen sendet, sobald in einem Bericht das Wort "Blue Crane" auftaucht 😗 😄
Vielen Dank für deine vielfältigen Impressionen und auch Informationen - an manchen Stellen kommen Erinnerungen auf, an anderen Vorfreude 🙂
Hallo Andreas, muss mich jetzt doch auch mal als stille Mitfahrerin outen. Eine schöne Tour ist das bisher mit vielen schönen Bildern. Besonders habe ich mich jetzt aber über die Bilder und Deinen Bericht über Ongula gefreut. Dort hat es uns auch sehr sehr gut gefallen. Und es ist schön zu sehen, dass die Mädels (und Jungs) immer noch tanzen 🤩 Bin jetzt mal gespannt, wie es weitergeht. Nina
PKPapa Kenia541 Beiträge · seit 201206. Mai 2017 ·
Hallo Andreas, grandiose Landschaftsaufnahmen! Allererste Sahne! Der Bericht natürlich auch. Diese Morgenlektüre hat mir mein Frühstück verschönert. Vielen Dank!
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201307. Mai 2017 ·
Guten Morgen,
Champagner schrieb: Neulich an der Kranichstelle wollte ich zwar schon aktiv werden, aber der Matthias war mal wieder schneller 🤩 . Ich weiß echt nicht, ob es hier ein Tool gibt, das einem eine SMS (achnee, Matte hat ja sein Handy nie dabei 😛 ) oder Rauchzeichen sendet, sobald in einem Bericht das Wort "Blue Crane" auftaucht 😗 😄
Ja, so ein Tool wäre klasse. Wobei man den Begriff dann frei wählen können sollte. Dann müsste man gar nicht mehr selber suchen 😈
Champagner schrieb: Vielen Dank für deine vielfältigen Impressionen und auch Informationen - an manchen Stellen kommen Erinnerungen auf, an anderen Vorfreude 🙂
Vielen Dank, genau deswegen schreibe ich ja. Es war ja "schon" die vierte Reise in die Gegend, aber so viel Neues hätte ich nicht erwartet 😉
LolaKatze schrieb:Eine schöne Tour ist das bisher mit vielen schönen Bildern. Besonders habe ich mich jetzt aber über die Bilder und Deinen Bericht über Ongula gefreut. Dort hat es uns auch sehr sehr gut gefallen. Und es ist schön zu sehen, dass die Mädels (und Jungs) immer noch tanzen 🤩
Danke, die Tour war echt ausgesprochen klasse. War mir davor gar nicht so klar.... Ongula ist wirklich eine Erfahrung, die man mitmachen muss
Papa Kenia schrieb:grandiose Landschaftsaufnahmen! Allererste Sahne! Der Bericht natürlich auch. Diese Morgenlektüre hat mir mein Frühstück verschönert.
Danke, die Landschaft in Namibia macht es einem leicht schöne Bilder zu machen. MIt Wolken wirds gleich noch besser. Wenn Dir Landschaften gefallen, es kommen noch ein paar sehr imposante, auch wenn ich die auf extrene Links legen muss, da es hier im Forum nicht funktioniert. Ich bemühe mich, Dein nächstes Samstagsfrühstück auch zu verschönern 😗
fotomatte schrieb: ich freue mich, dass du die Daten übermittelt hast, und der Kontakt zu den Scotts ist doch auch wirklich herzlich. Ist denn auch was über das Paar mit dem Einzelküken bekannt? Ich finde das echt spannend.
Leider steht nichts zu dem Einzelküken in der Antwort. Ja die scheinen wirklich mit Leib und Seele an dem Projekt zu hängen.
Heute Nachmittag sollte es dann hier weiter gehen.
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201307. Mai 2017 ·
13. März: Die Epupa Falls und das Epupa Camp
Die Fahrt nach Epupa auf der C43 besteht aus unzähligen Dips, Auswaschungen und Wellblech die sich bei Regen schnell mit Wasser füllen können und unpassierbar werden, in trockenem Zustand ist das Durchfahren teilweise so rumpelig, dass dies nur recht langsam von statten geht. Die grüne hügelige Landschaft ist sehr abwechslungsreich, große Rinder- und Ziegenherden stehen an und auf der Straße.
Hier gab es vor nicht allzu langer Zeit mehr Wasser 😗
Ein kleiner Regenschauer vermittelte recht gut, wie die Befahrbarkeit der Straße sich von jetzt auf nachher auf unbefahrbar ändern kann.
Ein Baobab mit Blättern! Den erkennt man fast nicht 🤩
Aber die Sonne schien bald wieder, somit hatten die völlig desolaten Wischblätter unseres „Offroadschweinderls“, wie wir den Fortuner nur noch nennen, nur vorübergehend Schwierigkeiten mit der Wassermenge.
Angekommen im Epupa Camp sind wir nach gut 4,5 h Durchschütteln für etwa 180km. Wir bezogen unser Zelt (wir waren die einzigen Gäste an diesem Tag) und verbrachten den Nachmittag mit Ausruhen. Unser Zelt steht in der vorderen Reihe direkt am Wasser, etwa 1m vom Wasser entfernt, die Geräuschkulisse ist sehr beeindruckend laut. Earplugs in der Nacht können nicht schaden, das Gefühl, dass das Wasser gleich ins Zelt laufen könnte, ist schon da.
Die Hängebrücke ist aufgrund des hohen Wasserstands hochgezogen, so dass man die kleine Insel im Wasser nicht betreten kann, für die Affen natürlich kein Hindernis.
Blick vom Zelteingang Richtung Wasserfälle
Wir wurden vor den Affen gewarnt, die gerne durchs Camp streifen – und auch gerne auf das Oberzelt springen und ausgiebig turnen – an diesem Tag hatten sie aber nicht mitbekommen, dass das Camp neue Bewohner hatte. Die Campangestellten waren an diesem Tag irgendwie im Dornröschenschlaf (das Camp ist zwar ganzjährig geöffnet, aber die Saison beginnt hier erst im Mai), aber es war kaum mal jemand zu sehen, an der Bar musste man immer erst jemanden suchen. Nicht schlimm, wenn man nicht den Eindruck bekommen hätte, man würde stören…
Unser Wunsch, eine Sundownerfahrt am späten Nachmittag zu machen, kam nicht an. Der Mensch, der uns das Camp gezeigt hat und unseren Wunsch aufnahm, hat vergessen es weiterzugeben. TAB. Den nett gemeinten Hinweis, es wären ja nur 800m zu den Fällen, das könnten wir doch auch laufen, haben wir angenommen. Wir machten uns dann zu Fuß bei ca. 33 Grad und 90% Luftfeuchtigkeit zum Wasserfall auf und konnten dort die schöne Aussicht genießen.
Der erste Platz, an dem man zum Wasserfall kommt. In trockeneren Zeiten, kann man auf die Insel gehen
Graufilterlangzeitversuch. Leider hat es Wind und die Bäume bewegen sich im Hintergrund
Rechts im Bild Angola, links vom Wasser Namibia.
Der Hauptwasserfall gehört zu Namibia
Zur goldenen Stunde habe ich ein Zeitraffer gemacht. Leider lässt die Forensoftware nicht zu, dass ich es einbinde, darum hier nur ein Link zu Vimeo.com: https://vimeo.com/213372309
African Red-eyed Bulbul im Busch neben der Bar 🤪
Das Abendessen wurde direkt am Wasser serviert und war vorzüglich. Gegen 21:00 Uhr wurde aber das Licht im gesamten Camp gelöscht, was wir etwas seltsam fanden. Sind doch sobald es dunkel wurde 100erte Schmetterlinge auf die heruntergefallen Makalanifürchte los um den Saft zu saugen. Sehr interessant da durch zu laufen. Zum Glück hatten wir gute Taschenlampen dabei. Es war zu Dunkel um ein Bild zu machen, den Blitz hatte ich gut im Auto versteckt....
Am darauffolgenden Tag wurde aber die ganze Organisation erheblich besser (Dornröschenschlaf beendet).
oh ist das schön - Ihr seid ja (fast) die selbe Tour wie wir gefahren.
Onkonjima - schon toll, wenn man ein upgrade von Plains Standart auf Bush Camp bekommt, oder? Sagt Dir Bush-Camp honeymooner suite 9 etwas? Das war nämlich unser upgrade - ein WAHNSINN !!!! 🙂
Dazu aber mehr, wenn ich mich irgendwann aufraffe, über unsere Reise zu berichten.
Weißt Du, es ist wunderbar, wenn man so kurz nach dem Urlaub Bilder sieht, die von uns sein könnten (Stachelschwein, Opuwo ....) Einfach klasse und ich hoffe, dass Du bald weiter berichtest.
Ah ja - Epupa Camp hat mir auch sehr gut gefallen. Die Lage direkt am Wasser ist sehr schön. Seid Ihr mal vorne in der Epupa-Falls-Lodge gewesen? Da gibt´s ne hochgebaute Plattform mit Restaurant direkt über den Fällen. Einmalig! Dort waren wir untergebracht.
Hallo Andreas, das ist ja wirklich lustig. Auch wir waren dieses jahr im Epupa Camp - allerdings auf der Campsite. Auch bei uns war die Brücke zur kleinen Insel noch nicht begehbar.
Ich freue mich über deine weiteren Erlebnisse. Jetzt bist du ja in dem Gebiet angekommen, welches wir so mögen.
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201308. Mai 2017 ·
Hallo Schorsch
bayern schorsch schrieb: oh ist das schön - Ihr seid ja (fast) die selbe Tour wie wir gefahren.
Ja, echt? Ich muss gestehen, von Deiner Runde weiss ich nichts 😵 Aber unserer war echt sehr schön und dank des Wetters sehr interessant.
bayern schorsch schrieb: Onkonjima - schon toll, wenn man ein upgrade von Plains Standart auf Bush Camp bekommt, oder? Sagt Dir Bush-Camp honeymooner suite 9 etwas? Das war nämlich unser upgrade - ein WAHNSINN !!!! 🙂
Wir hatten "nur" die Nr 3, aber das war meiner Meinung nach als Einstieg in den Urlaub OK. Man sollte sich das Beste ja zum Schluss aufheben, oder so 😣 Wir hätten die "View" Kategorie gehabt und waren damit zufrieden, da das ja schon eine Stufe mehr war, als beim ersten Mal. Bush-Camp hat uns sehr gut gefallen, auch wenn eine Gruppe Gäste eher zum Ausblenden war.
bayern schorsch schrieb: Weißt Du, es ist wunderbar, wenn man so kurz nach dem Urlaub Bilder sieht, die von uns sein könnten (Stachelschwein, Opuwo ....) Einfach klasse und ich hoffe, dass Du bald weiter berichtest.
Wir unter der Woche etwas langsamer, aber ein, zwei Etappen schaffe ich schon noch 😗
bayern schorsch schrieb: Ah ja - Epupa Camp hat mir auch sehr gut gefallen. Die Lage direkt am Wasser ist sehr schön. Seid Ihr mal vorne in der Epupa-Falls-Lodge gewesen? Da gibt´s ne hochgebaute Plattform mit Restaurant direkt über den Fällen. Einmalig! Dort waren wir untergebracht.
Wir haben nur durch das offene Tor hineingeschaut, und festgestellt, dass es deutlich größer ist, und deutlich mehr los. Ansonsten sind wir nur auf dem Landweg drum rum gegelaufen und gefahren.