Das erste Mal Namibia

47 Antworten · 5'666 Aufrufe · gestartet 13. Apr. 2017 von Schneefi
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2'497 Beiträge · seit 201115. Apr. 2017 · #41
Es ist das Recht der Jugend, Erfahrungen zu machen und vielleicht das Recht des Alters (eher wohl aller), Ratschläge zu geben ... und manchmal höre ich sogar auf die Ratschläge meiner Söhne, weil die einfach nicht von der Hand zu weisen sind. 😗

Ich gebe Ratschläge nur noch, wenn sie erfragt werden, aber dann sage ich es auch so, wie ich es sehe und nicht so, wie es der Fragesteller erwartet. Das kann man annehmen oder es lassen, die Freiheit hat auch jeder, aber wenn man dann trotzig auf seiner Sicht beharrt und eigentlich gar nichts anderes hören will, dann braucht man doch erst gar nicht fragen, sondern kann einfach loslegen.

Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 15. Apr. 2017
83 Beiträge · seit 201615. Apr. 2017 · #42
Die Ansicht über über das tatsächliche Ausmaß des Risikos ist vermutlich relativ. Daher sei dir deine milde Schnappatmung zugestanden.

Ich meine die zwei haben nicht gerade vor in ein Kriegsgebiet zu verreisen bei dem ein Testament im Vorfeld obligatorisch erscheint.

Sie machen es, wenn überhaupt 🙂 vielleicht einfach anders als Du. Rein objektiv wären die Fahrzeiten natürlich spannend. Es kann auch, wie immer, was passieren. Aber daran gemessen würde ich meine Tochter nichtmal nach Berlin oder auch nur in den nächsten Kreisverkehr lassen. Persönlich haben einige meiner Reisepläne, gerade in den Anfängen, den ersten "Feindkontakt" 😄 nicht überlebt. Aber es kam immer auch etwas positives dabei raus. Ich möchte nichts missen und glaube auch nicht das dies mit Glück zu tun hat. Eher mit geistiger Flexibilität.

Vielleicht gibt es auch Eltern mit einer anderen Einstellung...
2x Australien, brunei, vietnam, 3x Indonesien, namibia, südafrika, mosambik, swaziland, chile, argentinien, mexiko, 2x kanada, Kalifornien, Florida, Singapur, nevada, ruanda, nepal, kambodscha, vietnam und brasilien sowie einmal durch südeuropa mit dem camper in der elternzeit
zuletzt bearbeitet 15. Apr. 2017
2'497 Beiträge · seit 201115. Apr. 2017 · #43
wombat schrieb:Die Ansicht über über das tatsächliche Ausmaß des Risikos ist vermutlich relativ...

...Sie machen es, wenn überhaupt 🙂 vielleicht einfach anders als Du... Ich möchte nichts missen und glaube auch nicht das dies mit Glück zu tun hat. Eher mit geistiger Flexibilität...

Vielleicht gibt es auch Eltern mit einer anderen Einstellung...
Alles auf dieser Welt ist relativ, aber man hatte nach UNSEREN Erfahrungen gefragt und nach den ersten Meldungen konsequent alles abgetan, weil man es ja besser kann.

Sie können es gerne anders machen als ich, sie könnten aber über Ratschläge zumindest mal nachdenken, nur so als Option. Wenn sie diese geistige Flexibilität hätten, bräuchten sie ja dann das Glück nicht mehr.

Und was für eine Einstellung ich als Mutter habe, kannst Du glaube ich anhand dieses Threads nicht abschätzen. Nur so viel: Ich sage meinen Söhnen NIEMALS, wenn etwas schief gegangen ist, ich hab´s ja gleich gesagt. Außerdem tun sie sowieso, was sie selber für richtig halten und das ist auch gut so. Wenn sie mich allerdings was fragen, dann wollen sie auch eine ehrliche Antwort. Und genau das vermisse ich bei der Fragestellerin in diesem Thread.

Viele Grüße
Karin
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51 Beiträge · seit 201315. Apr. 2017 · #44
Hallo ihr Lieben,

ich bin total entsetzt, welch schroffer, teils untergriffiger Diskurs sich aus dem Thread entwickelt hat. Sollte ich mit deutlichen, harschen Worten zu Beginn meinen Anteil daran haben, so täte mir dies leid.

Alle, die hier Kritik am vorgestellten Reiseplan geäußert haben, tun dies doch in der guten Absicht, Steffi und ihre Begleiterin auf ihre grobe Fehleinschätzung der Situation aufmerksam zu machen. Und dabei geht es nicht um Fragen des Geschmacks, des Alters, einer gewissen Risikofreude oder Abenteuerlust. Und natürlich hat Wolfgang recht, wenn er anmerkt, dass er wohl keinen einzigen Kilometer mit dem Fahrrad auf dem afrikanischen Kontinet zurückgelegt hätte, hätte er immer nur auf die Bedenkenträger gehört. Wir alle hier im Forum gehören wohl nicht zu jener Spezies, die auf dem Sofa sitzend mit glänzenden Augen den Katalog für den nächsten Pauschalurlaub in einem AI Club an der Mittelmeerküste durchblättert 😉.

Bei der von Steffi vorgestellten groben ersten Skitze eines möglichen Reiseplans 😉 geht es aus meiner Sicht aber um ein vollkommen unkalkuliertes Risiko und um absolut unnötige Gefahren. Und das ruft den deutlichen Widerspruch hervor. Zudem kann keiner (ups - das behaupte ich jetzt mal so 🤨 ), der diese Länder bereist hat, sich vorstellen, wo beim Race through Southern Africa der Genuss sein soll. Aber da echauffiert sich ja ohnehin keiner.

Da sich Steffi so gar nicht mehr meldet, und auch der Reiseplan in seiner Ungenauigkeit ohnehin nur so eine erste Idee zu sein scheint, ist vielleicht alles gar nicht so ernst zu nehmen, wie wir es hier tun 😕 . Ich jedenfalls will mich nicht weiter geistig "abstrapazieren", verabschiede mich hiermit aus diesem Thread und wünsche allen ein frohes und vor allem friedvolles und versönhliches Osterfest.

Alexander
Nambia-Rundreise 2010 Namibia-Südafrika 2012 Namibia-Botswana 2013 Südafrika-Mosambik 2015 Nambia-Botswana 2016
zuletzt bearbeitet 15. Apr. 2017
62 Beiträge · seit 201715. Apr. 2017 · #45
Echt schade, dass sich Steffi hier nicht mehr meldet, aber wer kann Ihr das verübeln... man ist voll motiviert für seinen Urlaub und seine Pläne werden hier im Forum (zurecht) kritisiert und in die Tonne geklopft 😕

Da ich aber davon ausgehe, dass Steffi den Thread aber trotzdem verfolgt: Passt auf euch auf, genießt auch den Urlaub und kommt gut und unverletzt wieder nach Hause 🙂 Vll bekommen wir alle hier einen Reisebericht zu lesen.
873 Beiträge · seit 201615. Apr. 2017 · #46
FLH schrieb:Vielleicht bekommen wir alle hier einen Reisebericht zu lesen.
DAS wollte ich auch noch geschrieben haben. Es wäre wirklich mal spannend und vielleicht auch lehrreich, zu lesen, wie so eine Tour praktisch abgelaufen ist (wann man morgens los muss, wie viele Stunden im Auto, wie viele Möglichkeiten für Fotostops es gab, wie man Einchecken, Auschecken, oder Zeltauf- und -abbau und Einkaufen etc. hinbekommt, wie viel Schlaf übrigbleibt etc.).
Denn es gibt diese Art des - möglicherweise wenig sinnvollen - Reisens definitiv. nicht nur in Namibia, sondern auch in Deutschland (Japaner schaffen Berliner Mauer, Rothenburg, Heidelberg, Neuschwanstein und Garmisch auch in 4,5 Tagen !)
Leider schreiben anscheinend die 'Normal- oder Langsamreisenden lieber als die Expressreisenden.
NAM 09/2017 mit Galerie NAM 07/2019 mit Galerie NAM 08/2021 mit Galerie Südafrika 08/2023 mit Galerie NAM 08/2025 mit Galerie
zuletzt bearbeitet 15. Apr. 2017
1'014 Beiträge · seit 201615. Apr. 2017 · #47
Wie die Japaner das schaffen, habe ich mal in Sydney gesehen: Im Aquarium das Foyer gestürmt, alle Mann vor dem Eingangsschild aufgebaut, Gruppenfoto (seinerzeit gabs noch keine Selfies) und wieder ab dafür 🙄

Yanjep
649 Beiträge · seit 200716. Apr. 2017 · #48
Also.... Ich weiss gar nicht, was Ihr gegen die Tour habt. Man spart jede Menge Geld, da man ja fast keine Unterkunft braucht. In der Nacht muss man ja von einer Destination zur anderen fahren, sonst sind die Strecken nicht zu machen, wenn man sich dort auch noch was ansehen will.... Der Schlafmangel könnte ein Problem werden - aber wenn man sich von löslichem Kaffepulver aufgelöst in Redbull ernährt dürfte das auch gehen.

Liebe Steffi, auch wenn die Karte von Namibia auf ein genauso grosses Papier passt wie die Karte von Mallorca, haben die darauf abgebildeten Strecken trotzdem in der Realität eine andere Größenordnung.