Das erste Mal Namibia

47 Antworten · 5'666 Aufrufe · gestartet 13. Apr. 2017 von Schneefi
Bilder klein
Antworten
Themenstarter4 Beiträge · seit 201713. Apr. 2017 · #1
Huhu,
mein Name ist Steffi und ich komme aus dem schönen Bayern 😄 Ich lese hier seit einigen Tag mit und möchte aber jetzt doch mal meine Route vorstellen. Wir sind zwei Mädls und fliegen von 24.8. - 10.9. nach Windhuk!
Auch wenn hier einige schreiben wir sollen den ersten Tag nach einem Flug erstmal genießen und nicht gleich fahren wollen wir es trotzdem tun 😉 Ach ja Campen haben wir jetzt nicht auf dem Plan außer zwei Nächste in Etosha,sondern wollen lieber in odges schlafen.

25. August
Ankunft 9.40 Uhr, Mietwagen holen, einkaufen und nach Sesriem fahren
26. August
Sossusvlei
27. August
Fahrt Richtung Swapokmund bzw. dorthin wo diese vielen Seelöwen sind, Stadtbesichtigung
28. August
Katamarantour Walfischbucht, danach Fahrt Okahandja
29. August
Fahrt Richtung Etosha
30. August
Etosha
31. August
Etosha
1. September
Fahrttag Richtung Caprivistreifen über Rundu
2. September
Fahrt Richtung Kasane durch den Chobe Nationalpark
3. September
Tagesausflug Victoria Falls
4. September
Fahrttag Richtung Maun
5. September
Okavanga Delta
6. September
Okavanga Deltta
7. September
Fahrt Richtung Namibia durch die Kalahari, Zwischenübernachtung
8. September
Fahrt nach Windhuk
9. September
Puffertag
10. September
Stadtbesichtigung Windhuk und Rückflug
11. September
Ankunft MUC


Ich weiß einige werden bestimmt mit dem Kopf schütteln, aber wie gesagt wir machen das zum ersten Mal und drum freue ich mich sehr über eure Kommis!
40 Beiträge · seit 201313. Apr. 2017 · #2
Liebe Steffi!

Wieso freust Du Dich über Kommis, wenn Du im Vornherein sämtliche Tips von erfahrenen Reisendenden bewusst und provokativ in den Wind schlägst?

Neugierige Grüsse
Cosi
Themenstarter4 Beiträge · seit 201713. Apr. 2017 · #3
Liebe Cosicosa,
so sollte es nicht rüber kommen 😉
Ich ignoriere keine Ratschläge, sondern haben lediglich gelesen, dass man lieber erst mal im neuen Land ankommen soll, aber das reine Geschmackssache ist!
Wir möchten unsere kurze Zeit intensivst ausnutzen!
7'296 Beiträge · seit 200613. Apr. 2017 · #4
Hallo Steffi,
Schneefi schrieb:
Auch wenn hier einige schreiben wir sollen den ersten Tag nach einem Flug erstmal genießen und nicht gleich fahren wollen wir es trotzdem tun 😉
es geht nicht ums Genießen. Es geht darum, dass ihr nach einem Langstreckenflug auf eine lange Piste geht und die Unfallgefahr dann besonders hoch ist.
Ich kann Dir gerne den Kontakt zu einem "Vielfahrer" vermitteln. Er fährt seitdem selbst auch den Weg zwischen Bett und Toilette, nachdem er gleich am ersten Tag einen Autounfall hatte.
Muss natürlich nicht passieren, aber in der Euphorie ist die Gefahr zu Beginn halt einfach sehr groß. Seid vorsichtig.

Ich weiß einige werden bestimmt mit dem Kopf schütteln, aber wie gesagt wir machen das zum ersten Mal

... gerade beim ersten Mal ist die Gefahr der Überschätzung am größten.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 13. Apr. 2017
Themenstarter4 Beiträge · seit 201713. Apr. 2017 · #5
Lieber Wolfgang,
der Gefahr bin ich mir natürlich bewusst, keine Sorge 😉
Da ich das Ganze zum ersten Mal mache, Wende ich mich ja auch an euch, die die Erfahrung haben!
Die Punkte der Route wollen wir auf alle Fälle machen. Darum habe ich Meine Route vorgestellt, in der Hoffnung auf Verbesserungsvorschläge!
Den Süden lassen wir bewusst weg, aber meine Begleitung will unbedingt zum Okavango Delta und zu den Victoria Falls.
Hab ja einen Puffertag mit dem man jonglieren kann!
7'296 Beiträge · seit 200613. Apr. 2017 · #6
... kenne eure Reiseerfahrung und euer Alter nicht und nicht die Fähigkeiten, einen Reifen zu wechseln, falls es nötig wird. Kann ja in zehn Minuten erledigt sein, aber manche Leute brauchen auch 'ne Stunde. Ich hatte mal drei Platten in nur fünf Tagen (mit dem Auto). Mit dem Rad wars auch mal öfter ... 😉

Weiß nicht, was ihr als Abfahrtszeit ab Windhoek plant. Ich bin um 14 Uhr losgekommen und dann wars ziemlich knapp bis Sesriem. Im Dunkeln wird es halt gefährlicher.

Gute Reise.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter4 Beiträge · seit 201713. Apr. 2017 · #7
Meine Reisepartnerin ist eine sehr erfahrene Reifenwechslerin, da Verlass ich mich Tatsache voll auf sie!
Ich habe bereits zwei Selbstfahrertouren in Amerika gemacht!
Wir hatten mit 12 Uhr gerechnet. Da wir ja nicht campen, müssen wir ja nicht die mega Vorräte kaufen!
Im Dunklen werden wir sicher nie fahren!
6'152 Beiträge · seit 200613. Apr. 2017 · #8
hallo Schneefi,
da die Reise sicherlich dieses Jahr im August stattfindet, somit habt Ihr ja alle Unterkünfte fest gebucht und ich denke ihr habt Euch von einem erfahrenen Reisebüro beraten lassen, bzw. habt eure Wünsche vorgestellt und so ist diese Tour entstanden, daran ist ja jetzt nichts mehr zu ändern, nun fahrt mal schön los und vielleicht habt Ihr Lust uns nachher zu schreiben ob Ihr die Tour so nochmals machen würdet, ich jeden falls wollte nicht diese langen Strecken von A nach B fahren und die Landschaft hauptsächlich vom Auto aus sehen. Ein Tipp: benutze mal google maps um die Entfernungen und Fahrzeiten zu sehen.
Frohe Ostern wünscht Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 13. Apr. 2017
241 Beiträge · seit 201613. Apr. 2017 · #9
Hallo Steffi,

jenseits der Frage, ob Ihr in Windhuk erst mal "ankommen" solltet oder nicht, finde ich Eure Route ziemlich ambitioniert. Wir haben Eure Strecke 2013 ohne Sossuslvei in 4 Wochen gemacht. Ich befürchte, Ihr unterschätzt die Strecke durch den Caprivi-Streifen und nach Maun. Das sind ziemlich lange Strecken auf ermüdender gerader Strecke.
Außerdem wirkt Eure Planung etwas gehetzt. Wenn Ihr schon in so tollen Gegenden seid, solltet Ihr Euch auch etwas Aufenthaltszeit gönnen.
Klar, jeder genießt anders, aber wir gehen von Reise zu Reise dazu über langsamer, d.h. mit mehr Übernachtungen, zu reisen. Auf dem Weg nach Chobe haben wir nach einer Nacht Rundu 2016 noch vier weitere Nächte (Okavango und Kwando) gebraucht, ehe wir zwei Nächte Chobepark (dieses Mal ohne VicFalls) gemacht haben.

Euer Puffertag am Ende erscheint mir Sinnlos, wenn Ihr vorher sowieso alle Unterkünfte gebucht habt.

Wenn Ihr wirklich nicht mehr Zeit habt, denkt darüber nach, die Reise in Kasane zu beenden und von dort ins Delta zu fliegen.

Gruß

Thomas
2010 - 2024 Nam, Nam/Bot, SA, Nam/Bot, Bot/SA, Nam/KTP, Nam/Bot
463 Beiträge · seit 201513. Apr. 2017 · #10
Hallo Schneefi,

Sorry aber ich finde deine Reise totaler Stress. Die Straßen/Pisten sind überhaupt nicht mit den Straßen der USA zu vergleichen. Vielfach kannst du nicht schneller als 60 Stundenkilometer fahren und wenn die Pisten schlecht sind noch viel weniger.

Am ersten Tag ist es euch kaum möglich nach Sesriem zu kommen bevor es Nacht wird. Im August geht die Sonne sehr früh unter.

Wir waren letzten Sommer auch bis zu den Vicfalls, aber in vier Wochen und haben das Auto dort abgegeben und sind von dort zurückgeflogen.

Kauf dir die Straßenkarte von Tracks4Africa, da kannst du leicht ausrechnen wieviel Zeit du für die einzelnen Strecken brauchst. Für uns stimmten die Zeitangaben gut überein, aber manchmal brauchten wir auch länger wenn die Pisten nur Wellblech waren.
Die Zeiten die Google Maps angibt sonst viel zu optimistisch.
Du willst ja sicherlich auch Fotostopps machen, Tiere beobachten, etwas essen und vielleicht mit anderen Leuten diskutieren. Dies alles braucht Zeit.
Wir machten auch schöne Wanderungen und hatten interessante Gespräche mit Einheimischen.

Ich finde es wirklich schade den ganzen Tag im Auto zu verbringen, aber vielleicht ist das eure Art zu reisen. Vielleicht unterschätzt ihr aber die Strassenverhältnisse.

Hast du eigentlich die Lodges schon reserviert? Namibia ist sehr begehrt dieses Jahr, wir hatten schon einige Probleme im Oktober 2016 für Oktober 2017 gewisse Wunschlodges zu bekommen.

Viele Grüße
Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls 2017, Uganda und Ruanda 2017, Kapstadt und Namibia 2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
1'042 Beiträge · seit 201613. Apr. 2017 · #11
Hallo Carmen,
Tidou schrieb:
Am ersten Tag ist es euch kaum möglich nach Sesriem zu kommen bevor es Nacht wird. Im August geht die Sonne sehr früh unter.
Die Sonne wird am 25. August 2017 pünktlich um 17:43 Uhr in Sesriem hinter dem Horizont verschwinden. Ca. eine halbe Stunde später ist es dann Nacht.
Weder die Sossus Dune Lodge noch der Sesriem Campsite sind nach 17:43 Uhr mehr erreichbar, da steht man dann vor verschlossenem Tor! Also eine Lodge außerhalb aber ich glaube auch nicht, dass man es bevor es Nacht wird hin bekommt vom Flughafen incl. Fahrzeugübergabe und dann auf schnellstem Weg nach Sesriem zu kommen.

Dazu die üblichen Unsicherheiten und beim kleinsten Detail (Flug Verspätung, Warteschlange beim Zoll, lange dauernde Mietwagenübergabe, Reifenpanne unterwegs, uvm.) was schief geht hat man nur noch Stress, wobei selbst wenn alles glatt laufen sollte ist es in meinen Augen unnötiger Stress.

Im Optimalfall: Landung, warten auf das Gepäck, schnell durch den Zoll um ca. 10:30 Uhr, dann 1-1,5 Stunden Mietwagenübergabe und dann ca. 6 Stunden Fahrt.... also um 17:30 bis 18:00 Uhr könnte man rein theoretisch in Sesriem sein.

Gruß Markus
410 Beiträge · seit 200713. Apr. 2017 · #12
Hi Steffi,
ich schließe mich den vorigen Beiträgen an.
Die Regionen, die Eurer Reise abdecken sollen, sind normalerweise 2 Reisen mit je 3 Wochen...
Ihr werdet vor lauter Fahrzeit keine Zeit zum Genießen der einzelnen Plätze haben bzw. seid ständig unter Druck dass Ihr weiter müsst.

Überlegt Euch, ob Ihr nicht lieber den Südwesten Namibias und Etosha in eine Reise packt und dafür Caprivi und Okovango für eine 2. Reise "aufhebt".

Grüße Schnuppe
33,1k Beiträge · seit 200613. Apr. 2017 · #13
Hallo Schneefi,

willkommen im Forum.
Ich lege Euch mal vorab diesen Thread ans Herz, der sich mit der allgemeinen Routenplanung beschäftigt: https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html
Was Weiterfahrt am Ankunftstag angeht nimm Dir die Zeit uns lies http://www.namibia-forum.ch/forum/35-anleitungen/287232-warnung-nicht-direkt-nach-der-ankunft-losfahren.html mal durch.

Nun konkret zu Eurem Unterfangen: Was genau habt ihr bereits gebucht? Ihr wollt zur absoluten Hauptsaison und dann in einem touristischen Boomjahr reisen. 95% aller Unterkünfte werden bereits ausgebucht sein (und waren es vermutlich auch schon vor 3-4 Monaten). Ist das Fahrzeug gebucht?
Habt bei der sehr richtigen Anmerkung von Markus am Ankunftstag im Hinterkopf, dass (fast) alle Vermieter Fahrten zur Dunkelheit verbieten.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 13. Apr. 2017
51 Beiträge · seit 201313. Apr. 2017 · #14
Hallo Steffi,

die KommentarorInnen vor mir sind aus meiner Sicht viel zu höflich und zurückhaltend in ihren warnenden Hinweisen. Um es deutlich zu sagen: Es ist absolut unsinnig und gefährlich, was Ihr vorhabt!!!

Dem Reiseplan ist leider nicht zu entnehmen, welche Unterkünfte Ihr vorgesehen habt. Was meinst Du mit Etosha - Caprivi Strip? Ich würde, wenn ich am nächsten Tag die Chobe Waterfront befahren wollen würde, zumindest nahe der Ngoma Bridge übernachten wollen. Das würde dann für den Vortag von Fort Namutoni (östliches Camp in Etosha) bis zum Camp Chobe absolut unrealistische 1000 km Fahrtstrecke bedeuten! Von Kasane nach Maun kann man vielleicht an einem Tag auf der Teerstraße durchfahren. Aber was bringt das? Die Strecke über Savuti würde ich mir, obwohl (oder weil ;-)) ich sie 2 mal gefahren bin, an einem Tag nicht zutrauen.

Überdenkt Euren Reiseplan nochmals. Und wenn Ihr Interesse an ernsthaften Kommentaren habt, dann gebt bitte die geplanten Unterkünfte an - nur so kann man konkrete Hinweise geben.

LG

Alexander
Nambia-Rundreise 2010 Namibia-Südafrika 2012 Namibia-Botswana 2013 Südafrika-Mosambik 2015 Nambia-Botswana 2016
zuletzt bearbeitet 13. Apr. 2017
7'296 Beiträge · seit 200613. Apr. 2017 · #15
Schneefi schrieb:Meine Reisepartnerin ist eine sehr erfahrene Reifenwechslerin, da Verlass ich mich Tatsache voll auf sie!
Ich habe bereits zwei Selbstfahrertouren in Amerika gemacht!
Wir hatten mit 12 Uhr gerechnet. Da wir ja nicht campen, müssen wir ja nicht die mega Vorräte kaufen!
Im Dunklen werden wir sicher nie fahren!

... dann fahrt doch einfach los und macht es, wie ihr denkt.
Macht eure eigenen Erfahrungen.

Das Blöde dabei ist, dass man evtl. schneller fahren muss als man wollte.
Das Gute dabei ist, dass man meist gar nicht mitkriegt, was man unterwegs verpasst. Dann stört es auch nicht. 😉

Fahrt aber bitte nicht im Dunkeln oder reduziert da deutlich die Geschwindigkeit.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'497 Beiträge · seit 201113. Apr. 2017 · #16
Die Strecke von Windhoek bis Sesriem zieht sich und nachmittags nach dem Nachtflug werden wir immer so richtig schön müde. Ihr wollt um 12:00 loskommen, wie soll das gehen. Wenn alles klappt, seid Ihr um 10:30 mit Gepäck im Lande, dann fahrt Ihr mit Shuttle eine Stunde nach Windhoek zur Autovermietung, dort wenn´s schnell geht eine Stunde Übergabe, viel Papierkram und Erklärung des Fahrzeuges (es sei denn, Ihr habt zu Hause auch einen Hilux mit Dachzelt, dann muss man Euch ja nicht mehr viel erklären).Jetzt ist es 12:30 und Ihr müsst zumindest noch Wasser kaufen, vielleicht ein paar Kekse. 13:30 ist also die optimistische Zeit, wenn Ihr nirgendwo warten müsst (Zoll, Einreise, Autovermieter ...)

Und Deine Freundin ist eine tolle Reifenwechslerin. Prima, wenn sie sich mit einem schweren Fahrzeug wie einem Hilux, dazu noch mit Campingausrüstung (für den Etosha) auskennt, vielleicht sogar die riesen Offroadreifen wuppen kann, denn die braucht Ihr ja für´s Delta. Da Ihr nur im Etosha campen wollt und nicht auch in Botswana, habt Ihr da wohl Lodges eingeplant. Was habt Ihr denn da gebucht, nur so aus Neugier? Und was für ein Auto habt Ihr überhaupt?

Ach ja, und mein Mann und ich würden trotz Erfahrung und viel Fahrerei auch zu Hause diese Tagesetappen nicht fahren, nicht nur, weil sie uns zu stressig wären, sondern weil wir im Urlaub auch ganz gerne was außer Straßen und Bett sehen.

Viele Grüße
Karin

P.s. Wir haben auch bereits Selbstfahrertouren in den USA gemach, das ist wie Hühnchen mit Kuh vergleichen, sind ja auch beides Haustiere.
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 13. Apr. 2017
655 Beiträge · seit 200613. Apr. 2017 · #17
Hallo,
Mich wundert der Aufwand und die Geduld, mit denen einige von Euch auf diese Aneinanderreihung von Orten auf einer Landkarte eingehen. Und die Frage nach den Unterkünften oder dem Fahrzeug: Ob Ihr darauf eine Antwort habt oder nicht, es ist doch egal, ob ich diese „Tour“ mit einem Fiat 500 oder einem Hilux angehen will, egal, ob ich campe oder ins gemachte Bett gehe, der „Plan“ als solcher entbehrt jeder realistischen Einschätzung. Er erinnert mich an meinen Spruch für meine Kinder vor Weihnachten: "ein Wunschzettel ist kein Bestellzettel“.
So, das war jetzt etwas pöhse, aber musste mal sein.
In diesem Sinne geruhsame Feiertage und lb Gruß von Helga
0
1'079 Beiträge · seit 201613. Apr. 2017 · #18
Hallo meine beiden Namibia Reisenden.
Was die Vorposter in Worte gepackt haben, dass nämlich die Entfernungen zwischen den einzelnen Zielen sehr groß sind, versuche ich einmal mit diesen beiden Grafiken (gleicher Maßstab) darzustellen. Ich habe mir erlaubt, die Karten von einem anderen Fomi zu nehmen und habe sowohl die Grenzen Namibias und unsere Route eingezeichnet. Die Tour dauerte im Jänner 13 Tage.

Afrika_Weg.png



Und zum Vergleich Europa

Europa_Weg.png


Drei Wochen für fast ganz Europa, und das aber bei ganz anderen Strassenverhältnissen ??
Na, ich weiß nicht. Etwas tollkühn der Plan.

LG
Ernst
211 Beiträge · seit 201313. Apr. 2017 · #19
Wow Ernst!!
Das ist mal eine richtig klasse Karte!
Vielen Dank für diesen tollen und eindrucksvollen Vergleich!!!
Wie kann man Namibia nicht lieben?
21 Beiträge · seit 201613. Apr. 2017 · #20
Hallo Steffi,

so wie du schreibst, wirkt eure Reise etwas unvorbereitet, dafür dass die Unterkünfte so schnell knapp werden.
Ich hab jetzt nicht geguckt wie viel km Strecke eure Tour hätte, aber wir sind im Januar in 18 Tagen 6000km gefahren (ohne Platten übrigens 😎 ) und bis auf den Abstecher von Windhoek nach Swakopmund und Walvisbay würden wir es jederzeit noch mal genauso machen. Teilweise ist es nun mal ein Roadtrip und wir hatten zwei "Fahrtage" eingebaut um längere Strecken zu überwinden. Außerdem sehen wir lieber mehr von dem Land als uns mehrere Tage auf einzelne Orte zu konzentrieren (außer KTP und Okavango Delta z. B. bzw. wenn es ums Tiere beobachten geht) und können das trotzdem genießen, was bei euch ja auch der Fall zu seien scheint - das ist aber Geschmackssache und wird hier im Forum warum auch immer nicht gerne gesehen 😉 .
Nach den ganzen Warnungen hier im Forum dachte ich die Straßen wären wer weiß wie schlimm, vor allem zur Regenzeit, war aber alles halb so wild und ein sehr angenehmes Fahren (Caprivi und Chobe waren allerdings nicht bei unserer Tour dabei). In den USA hatten wir schon anstrengendere Pisten als in Namibia und Botswana 😛

Viel Spaß und gute Reise!
Ann-Katrin