TinochikaThemenstarter1’655 Beiträge · seit 201405. März 2017 ·
Über Kamanjab und Khoriax sind wir zur Vingerklip Lodge gefahren.
Schon von weitem sieht man den Finger in den Himmel ragen.
Wir wollten schon immer während unserer Namibiareisen dort übernachten. Jetzt hat sich hier ein Zwischenstopp gut angeboten. Die Lodge ist sehr schön in die Landschaft der Ugab Terassen integriert. Der Vingerklip Fels selbst ist durch Erosion erstanden und nur noch ein Relikt von einem ehemaligenTafelberg.
Wir erreichten die Lodge am frühen Nachmittag. Die Bungalows bieten alles was man für einen schönen Aufenthalt benötigt.
Dort hat es uns sehr gut gefallen und wir würden gerne wieder kommen. Ein besonderes Highlight dieser Lodge
ist der Besuch des Eagles Nest Restaurant hoch auf dem Felsen.
Der Aufstieg ist zwar mühsam und die Stahltreppenkonstruktion ist nicht jedermanns Sache.
Ein wenig schwindelfrei sollte man schon sein.
Wenn man aber nach ca. 20 Minuten dort oben ankommt, wird man mit einem phantastischem Blick belohnt.
Wir hatten einen wundervollen Abendhimmel mit Wolken.
Bei einem leckeren Essen und einem gutem Wein genossen wir diese einmalige Location.
Schon bei der Buchung sollte man sich von seinem Reisebüro einen Tisch für das Abendessen reservieren lassen, denn für alle Lodgegäste gibt es dort oben nicht genügend Sitzgelegenheiten.
Auf dem Rückweg zur Lodge ist es während unserem Abstieg durch ein Gewitter zu einem Stromausfall gekommen und die Wegbeleuchtung fiel aus. Zum Glück hatten wir unsere Taschenlampe dabei und kamen so sicher nach unten. ( Tipp: auf jeden Fall eine Taschenlampe mitnehmen).
TinochikaThemenstarter1’655 Beiträge · seit 201409. März 2017 ·
17.11.16
Vingerklip Lodge nach Mowani Mountain Camp
Heute Morgen verabschieden wir uns nach nur einer Nacht von der Vingerklip Lodge.
Felsenratte
Nach einem sehr guten Frühstück und einem letzten Foto vom Vingerklipfelsen
sind wir rechtzeitig Richtung Khoriax aufgebrochen.
Schon am frühen Mittag sind wir in Mowani angekommen, machten es uns vor unserem schönen Bungalow gemütlich und hatten einen entspannten Nachmittag.
Agame
Weißkehlgirlitz
Guineataube
Weißkehlgirlitz
Maskenbülbül
Bergstar
Zum Sundowner gehen alle Gäste zum Aussichtspunkt und genießen gemeinsam einen herrlichen Sonnenuntergang.
Die lästigen kleinen Fliegen, von denen ich in Reiseberichten schon viel gelesen habe, halten sich übrigens nicht ganz oben bei den View Bungalows auf. Viel höher als zu den normalen Bungalows fliegen sie nicht. Das aber nur so nebenbei. Abbekommen habe ich sie erst später beim fotografieren. Dazu komme ich aber noch.
Nach dem Sundowner geht man gleich zum Abendessen. Wie es uns geschmeckt hat, könnt ihr leicht an den nächsten Fotos erkennnen.
TinochikaThemenstarter1’655 Beiträge · seit 201415. März 2017 ·
18.11.2016.
Wüstenelefantentour
Heute Morgen hatten wir einen phantastischen Sonnenaufgang.
Der Himmel war mit dunklen Wolken verhangen und die Farben leuchteten in einem schönen rot.
Da wir uns von diesen wunderschönen Bildern kaum trennen konnten, verpaßten wir es natürlich pünktlich um 06:30h beim Frühstück zu sein, denn um 07:00h sollte es mit unserer geführten Wüstenelefantentour durch den Huab los gehen. Aber auf das Personal in dem Mowani Mountain Camp ist verlaß. Es war noch nicht ganz viertel vor sieben und schon war unser Fahrerguide Atan bei uns und erinnerte uns daran, dass wir endlich zum Frühstück kommen sollten. Nach einem schnellen Kaffee und der Zubereitung von zwei belegten Brötchen für die Fahrt, ging es pünktlich um 07:00h los. Nach einer kurzen Fahrt vorbei an einem einsamen Gehöft vorbei
ist Atan in den Huab gefahren.
Rüppeltrappe
An seiner Fahrweise merkte man, dass er engagiert auf der Suche nach den Tieren ist und nicht einfach so die Zeit vertrödelt. Atan ist die künstlichen Wasserlöcher angefahren und hat Elefantenspuren gesucht. Als er frische gefunden hatte, ist er diesen gefolgt. Nach kurzer Suche standen die Elefanten etwas verborgen unter einem Baum.
Weder er noch wir haben sie zuerst entdeckt, sondern unsere beiden Schweizer Mitfahrer, die hinter uns im Safariwagen saßen.
Man sollte eigentlich meinen, dass man Tiere in dieser Größe schon aus weiter Entfernung sofort erkennt. Aber dem ist nicht so, wenn sie in den Büschen und Bäumen nach Futter suchen, sind sie einfach "unsichtbar"
Atan fuhr näher heran und wir konnten sie für eine Weile ganz alleine beobachten.
Die Fahrer der Mowani/Camp Kipwe Lodge verständigten sich allerdings mit Funk und nach einiger Zeit kamen noch zwei Autos zu "unseren" Elefanten.
Alles lief rücksichtsvoll ab. Jeder wahrte genügend Abstand und so zogen die Elefanten ihres Weges.
Tinochika schrieb: Der Himmel war mit dunklen Wolken verhangen und die Farben leuchteten in einem schönen rot.
was für eine phänomenal schöne Stimmung. Das Camp war bisher in meiner nächsten Namibiareise nicht eingeplant. Ich denke das ist ein Fehler! Freue mich nach wie über jedes Kapitel von Euch! Viele Grüße Elisabeth
TinochikaThemenstarter1’655 Beiträge · seit 201418. März 2017 ·
take-off schrieb:
Ich freue mich schon darauf es in 2 Tagen wieder selbst live erleben zu dürfen.
Hallo Dagmar,
leicht verspätet wünschen wir Euch noch einen schönen Urlaub in Namibia, nicht zu viel Regen und viele schöne Erlebnisse.
sphinx schrieb:
Das Camp war bisher in meiner nächsten Namibiareise nicht eingeplant. Ich denke das ist ein Fehler!
Hallo Elisabeth,
wenn eine Lodge mal nicht auf der geplanten Route liegt oder ausgebucht ist, ist das nicht weiter schlimm. Es gibt ja zum Glück immer wieder ein nächstes Mal und dann werdet ihr auch irgendwann schöne Tage im Mowani Mountain Camp verbringen können.
TinochikaThemenstarter1’655 Beiträge · seit 201419. März 2017 ·
Immer noch 18.11.2016
Am späten Nachmittag sind wir zu unserer zweiten geführten Tour an diesem Tag aufgebrochen. Die Fahrt, wieder mit Atan, führte uns zum Weltkulturerbe Twyfelfontein. Auch wenn man diesen Ausflug individuell machen würde, müsste man sich spätestens am Eingang von Twyvelfontein einer geführten Gruppe anschließen. Es ist nicht erlaubt die Anlage ohne Guide zu besichtigen. Für uns war es daher eine willkommene Abwechslung, mal nicht selbst fahren zu müssen. Wir freuten uns Atan als Begleiter zu haben. Er war autorisiert uns in Twyvelfontein zu führen. Erster Anlaufpunkt war allerdings der "verbrannte" Berg. Das pechschwarze Schiefergestein gemischt mit Sandstein und Dolerit-Lavamassen gab ihm seinen Namen.
Auf dem Weg vom verbrannten Berg nach Twyvelfontein machten wir nach ca. 1 km noch einen Stopp bei den Orgelpfeifen, die in einer Schlucht unterhalb der Straße zu finden sind. Die Gesteinsformationen sind bis zu 5m hoch und bestehen aus Basalt. Dieser ist durch Erosion freigelegt und durch den Wind und Sand im Laufe der Jahrhunderte glatt geschliffen worden. Das Licht war gut. Von einigen Formationen konnten wir schöne Aufnahmen machen, die uns an große Kirchenorgeln erinnerten.
Souvenirstand bei den Orgelpfeifen, hier kann man das ein oder andere Steinchen und Schmuckstück erwerben.
Wir waren zusammen mit noch fünf Gästen des Mowani Mountain Camps unterwegs. Am Visitor Center von Twyvelfontein angekommen stellte sich nun die Frage, welche Besichtigungsroute sollten wir nehmen?
Zur Wahl stehen die "Dancing Kudu" - Route, welche steil bergauf zu der "zweifelhaften Quelle" führt. Sie gab diesem Ort und mittlerweile dem ganzen Gebiet den Namen. Die Quelle wiederum erhielt ihren Namen weil sie nur unregelmäßig sprudelt. Die Route bietet noch zwei weitere Highlights, die Gravur des "tanzenden Kudus" und einen Felsvorsprung der an einen Löwenkopf erinnert " Lions Head ". Die zweite Route " Lions Man " führt durch den flacheren Teil von Twyvelfontein. Hier gibt es sehr viele Felsmalereien und Gravuren zu bestaunen. Die eigentliche Attraktion dieser Route ist die Felsgravur eines Löwen, welcher auch menschliche Elemente in seiner Abbildung zeigt. Mit ein klein wenig Überredungskunst konnten wir unsere fünf Mitfahrer davon überzeugen, die die Route " Dancing Kudu" zu wählen. " Lions Man " kannten wir schon von einem Besuch aus unserem ersten Namibiaurlaub 😉 Jetzt wo wir beide Routen gesehen haben war es die richtige Entscheidung und für "Fotografen" die interessantere Tour.
zweifelhafte Quelle
alte Wasserpumpe
Dancing Kudu
Felsgravuren
Felsmalereien
ein Pferdchen
Lion's Head
Bei genügend Zeit und Muße kann man aber auch beide Touren an einem Tag machen. Einfach am Eingang sich der nächsten noch nicht gesehenen Tour anschließen. Aber zu viel Fels an einem Tag ist für uns nichts 😗
Stopp gelogen, im Mowani Mountain Camp erwarteten uns schließlich noch genügend Steine, die im schönen Abendlicht auch noch fotografiert werden wollten.
Danke Bele für deine aufklärenden Worte 🙂 wenn das so ist, gönnen wir's ihnen (neidvoll 😠 ) ,stellen unsere egoistischen Wünsche hintenan und freuen uns auf den Restreisebericht und den hoffentlich (SUBITO) folgenden Neuen 🤩
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
TinochikaThemenstarter1’655 Beiträge · seit 201408. Apr. 2017 ·
Hallo Gromi, hallo Bele,
wir sind gerade in der Intu Afrika Lodge angekommen und haben nach gut einer Woche zum erstenmal Netz. Natürlich geht's dann erst mal auf die Namibia Forum Seite um zu sehen was so los ist. Um Euch schon mal den Mund etwas für den nächsten Reisebericht wässerig zu machen senden wir Euch ein Foto von einer Gepardenfamilie. Haben wir am 05.04. in Nossob am Wasserloch aufgenommen. Leider sieht man nur drei halbwüchsige mit ihrer Mutter. Das vierte mußte wahrscheinlich Wache halten.
ich wünsche Euch noch tierisch viel Spaß im KTP und freue mich schon auf euren Bericht. Das Foto (könnte Corinne mit ihren Kids sein) macht jedenfalls Lust auf mehr!
Champagner8’772 Beiträge · seit 201010. Apr. 2017 ·
Tinochika schrieb:Hallo Gromi, hallo Bele, Um Euch schon mal den Mund etwas für den nächsten Reisebericht wässerig zu machen senden wir Euch ein Foto von einer Gepardenfamilie.
Danke Ihr Zwei, hat geklappt *sabber* 😄 ! Die Krallen sind ja super !!! 🤩
Kommt gut nach Hause - freue mich schon auf den Bericht!
TinochikaThemenstarter1’655 Beiträge · seit 201415. Apr. 2017 ·
Zurück aus dem südl. Namibia und KTP arbeite ich nun an dieser Baustelle weiter, damit ich nicht mit zu vielen Zaunpfählen erschlagen werde. 🙂 🙂 🙂 Damit ich nicht aus der Übung komme, startet dann anschließend der neuen Bericht.
19.11.2016
Mowani Mountain Camp nach Grootberg Lodge
Heute zum Sonnenaufgang sind wir zu den etwas tiefer gelegenen Bungalows gegangen. Wir wollten ja schließlich auch mal die vielen Fliegen kennenlernen wofür das Mowani Mountain Camp so berühmt ist.
Auf dem Weg zum Frühstück hatte ich schon einmal eine Tasche mitgenommen und das war gut so. Am Auto angekommen stellte ich fest, dass das linke Hinterrad langsam Luft verloren hatte.
So konnte ich gleich nach dem Frühstück den Reifen wechseln,
während Ingrid noch in Ruhe ein paar Vögel und anderes Getier fotografierte.
Bergstar
Gelbsteißbülbül
zwei Gelbsteißbülbül
Weißkehlgirlitz, danke Guggu
Gelbbauchgirlitz, m. weiblicher Weber, danke Matthias
Gelbbauchgirlitz mit Zecke, f
Kapturteltaube
Guineataube
Senegaltaube
Rußnektarvogel
Rosenpapagei
Felsenratte
Ranger
Gut dass wir zwei Ersatzreifen dabei hatten. So mußte ich mir keine Gedanken machen, wo dieser repariert werden kann. Später in Swakopmund hatte ich mal kurz daran gedacht zu Europcar zu fahren um den kaputten Reifen tauschen zu lassen. Da aber mein Navi die Europcarstation nicht gefunden hat, blieb es bei dem Gedanken. Ich hatte ja noch ein zweites Reserverad, welches ich jetzt zum ersten nominierte 🙂