Begegnungen - In den Norden von Namibia

Reisebericht 184 Antworten · 35,7k Aufrufe · gestartet 21. Juni 2016 von LolaKatze
8'703 Beiträge · seit 201004. Juli 2016 · #101
LolaKatze schrieb:
… und das könnte (nach langer Diskussion) eine junge Rauchschwalbe sein.

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Hallo Nina,

das ist keine Schwalbe - ich meine, es ist ein juveniler Bare-cheeked Babbler, der hat übrigens ein eng begrenztes Verbreitungsgebiet...und zwar genau im Nordwesten Namibias!

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 04. Juli 2016
Themenstarter846 Beiträge · seit 201404. Juli 2016 · #102
Hallo Bele,
aber ich bin doch noch gar nicht fertig.....

Mensch, das ist dann der Nacktwangendrossling auf gut deutsch 🤩 . Den habe ich mir tatsächlich beiden Eulenmuckels aufgeschrieben (weil der so aussah wie meine "Schwalbe") und wusste dann aber nicht mehr, in welchem der vielen Berichte ich den gesehen habe (zum nochmal vergleichen). Danke Bele, du bist die Beste 🤪 Da ist mein Vogelbuch an seine Grenzen gestossen.....

Aber wozu braucht man Vogelbücher, wenn es eine Bele im Forum gibt 😗

Liebe Grüsse

Nina
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8'703 Beiträge · seit 201004. Juli 2016 · #103
LolaKatze schrieb:Hallo Bele,
aber ich bin doch noch gar nicht fertig.....
Naja, ich dachte ich klär das eben mal ab, solange du noch weiterschreibst 😉 !
Mensch, das ist dann der Nacktwangendrossling auf gut deutsch 🤩 .

Mein Roberts übersetzt den mit Nacktohrdrossling, aber wenn ich jetzt google, dann find ich ihn auch unter Nacktwangendrossling. (Aber die Übersetzungen ins Deutsche sind ja eh recht willkürlich, ich würde Cheek auch als Wange und nicht als Ohr übersetzen.)
Aber wozu braucht man Vogelbücher, wenn es eine Bele im Forum gibt 😗
Die kuckt auch nur in ihre Vogelbücher.... 😊 (und wie du im Vogelbestimmungsthread lesen kannst, lieg ich bei Vögeln, die einander sehr ähnlich sehen, gerne auch daneben 😵 ) Mir war zwar klar, dass es keine Schwalbe ist und dass es ein Drossling sein müsste, so wie er geglotzt hat, aber dann verließen sie mich.....Ich schau dann immer gerne in meinem Bilderbuch nach (Photographic Field Guide), da sind auch so nette Fotos von den Jungvögeln drin. Ich mag Zeichnungen nicht so gerne, auch wenn die Puristen sagen, dass dies das einzig Wahre sei 😛 (von wegen kein ungünstiger Lichteinfall usw...). Zum Glück ist dieser Babbler sehr eindeutig gezeichnet und dein Foto ist auch sehr gut, weil man alles drauf sieht, was wichtig ist!

Liebe Grüße von Bele, die sich jetzt mal den Rest des Berichtes zu Gemüte führen wird!
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 04. Juli 2016
Themenstarter846 Beiträge · seit 201404. Juli 2016 · #104
Hallo Bele,

dass so keine Schwalbe aussieht, haben wir auch ausdiskutiert. Aber nach meinem Buch - nein Büchleinlein 😗 - war da die meiste Übereinstimmung zu erkennen - für einen Jungvogel 😊 .

Und ich hatte mir den - wie war nochmals der Name - Nacktwangen/ohr-Drossling - wirklich aus einem Eulenmuckelbericht herausgeschrieben. Ja, und dann habe ich ihn - den Bericht und die Seite - nicht mehr gefunden - wen wunderts 😗 .

Das nächste Mal frage ich gleich Dich oder bringe am Samstag alle ungeklärten Vögel mit...

Liebe Grüsse

Nina
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911 Beiträge · seit 200704. Juli 2016 · #105
Hallo Nina,
Jetzt muss ich mein Gentleman-Dasein (liest Bericht und schweigt 😎 ) mal aufgeben und dir sagen, wie begeistert ich mitlese. Palmwag und auch Sebastian kenne ich von mehreren Reisen und wede in 7 Wochen auch wieder dort sein, ebenso auf dem Community-Camp in Purros. Dort fand ich es immer großartig und Elefanten laufen manchmal nachts mitten durch....
Du qälst mich etwas, denn es sind - wie gesagt - noch laaange 7 Wochen 🤩 .

@Bele: deine Vogelkenntnisse bewundre ich immer wieder!

Herzliche Grüße
Helgi
Reisebericht 2012: 8 Löwen und ein Oryx
Themenstarter846 Beiträge · seit 201404. Juli 2016 · #106
Hallo Helgi,

was sind sieben Wochen gegen ein ganzes Jahr 😈 . Schön, dass Du mit uns reist und wir könnten gleich wieder los.....

Liebe Grüsse

Nina
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Themenstarter846 Beiträge · seit 201405. Juli 2016 · #107
Freitag, 27. Mai 2016 – Fort Sesfontein – Luxus pur

Bereits zum Sonnenaufgang bin ich wieder wach und: es gibt kein Wasser 😮 ! Das ist aber seltsam, gestern abend ging doch noch alles !?! Naja, wir haben zum Glück noch genügendend im Wassertank.
Wir frühstücken ausgiebig – das gehört für uns im Urlaub einfach mit dazu – und gegen 7 Uhr kommen die Jungs vom Campground. Kurz darauf wird es kurz laut und ich habe eine Idee: Ja, wir haben wieder Wasser. Dann haben die also die Pumpe oder was auch immer angeworfen.

Hier hat es besonders viele und besonders freche Vögel - das muss einfach sein 🤩

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Hansi freut sich natürlich wieder auf die Rückfahrt 🤪 .

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Aber zuerst geht es mal durch die „Vororte“ von Purros…

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… dann gibt es wieder Tiefsand…

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Wir geniessen die Landschaft, aber verfluchen die Wellblechpiste – die braucht kein Mensch.

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Bereits gegen 13 Uhr kommen wir in Sesfontein an.

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Wir tanken gleich – sicher ist sicher - lassen uns einen Makkalani-Schlüsselanhänger – Nummer ich weiss nicht wie viel – aufschwätzen und fahren dann weiter ins Fort.

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Man kennt uns ja bereits 😛 und wir können gleich in unser Zimmer gehen. Boh, das ist aber schön hier 🤩 So richtig im Kolonialstil und mit Klimaanlage!

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Wir nutzen die Gelegenheit, um mal wieder unsere sämtlichen elektrischen Geräte aufzuladen...

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Das hat Hansi für unsere Urlaube „gebastelt“. Die Steckerleiste mit einem PC-Standardanschluss hat er im Internet gekauft. Im Urlaubsland kauft man dann in einem PC-Laden einen ortsüblichen Stecker für den PC (oder bestellt das schon daheim). Nun kann man die beiden Teile zusammenstecken und hat so immer die passende Steckerleiste dabei und muss sich keinen Kopf um die Adapter machen.

.... und ausgiebigst Körperpflege zu betreiben.

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Während Hansi Augenpflege betreibt, lege ich mich an den Pool, wo ich sofort wieder verstochen werde - Nerv. Aber sonst ist es sehr sehr schön hier.

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Sesfontein war ja wirklich mal ein Fort und somit geht eine Mauer rund um das Gebäude mit einem Aussichtsturm.

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Die Zimmer sind in den alten Stallungen untergebracht und im Innern des Forts hat es Palmen, viel grün, einen Brunnen und auch den Pool.

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Das erinnert an eine Art Klostergarten und man hat eher den Eindruck in einer Art Oase zu sein. Das ganze ist wirklich sehr schön gemacht. Man fühlt sich hier sofort wohl. Im Garten verstreut gibt es Sitzgelegenheiten.

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Irgendwann gehe ich ins Zimmer zurück und dann sitzen wir da und wissen nicht so wirklich, was wir mit uns anfangen sollen 😵 . „Eingesperrt“ in so einem schönen Zimmer, aber ohne Balkon und ohne die Möglichkeit, Vögel/Natur zu beobachten. Kennt ihr dieses Gefühl?
Da hilft nur eins: ganz schnell raus in den Garten und schon einmal mit dem Sundowner anfangen 🤩 .

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Um 19 Uhr gibt es Abendessen – die Tische draussen sind schon gedeckt.

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Es gibt ein Vier-Gänge-Menü. Das wird ja überall ziemlich angepriesen und jetzt sind wir mal gespannt, ob das Essen hält, was es verspricht.

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Ja, nicht zu viel versprochen, lecker 😄

Das Essen hier ist wirklich richtig richtig gut, aber die Wartezeit zwischen den Gängen ist schon recht lang – da haben wir doch glatt eine zweite Flasche Wein gebraucht 😗
Am Nebentisch sass ein etwas älteres deutsches Paar, das schon seit zig Jahren nach Namibia kommt und diese Gegend wohl wie ihre Westentasche kennen. Sie erzählen dann einiges über Land und Leute hier während dem Essen und so vergeht der Abend wie im Fluge.
So zwischendurch ist es schon mal angenehm, in so einem Ambiente zu übernachten und sich verwöhnen zu lassen. Wir finden es zwar immer noch schade, dass die Tour nicht stattgefunden hat, aber der Ausflug nach Purros hat uns dafür voll entschädigt.
Diesen Abend wanken wir zurück in unser Bett 😈

Fort Sesfontein: Das alte deutsche Fort wurde 1896 zur Eindämmung der Rinderpest, der Wilderei und des Waffenschmuggels erreichtet und mit 25 Mann besetzt. 1914 zogen die Schutztruppler weg und überliessen das Fort und den kleinen Friedhof mit drei Gräbern sich selbst, die gepflanzten Dattelpalmen wurden von den Einheimischen ausgegraben und anderswo eingesetzt. Erst zu Beginn der 90er Jahre erhielt ein privater Investor die Genehmigung das Fort zu restaurieren und als Lodge zu nutzen. Die Palmen wurden zurückgekauft und wieder beim Fort gepflanzt. Die Einheimischen im Maurern und Tischlern unterwiesen, so dass Arbeitskräfte für die Restaurierung nicht von auswärts kommen mussten, und auch das Servicepersonal stammt aus dem Dorf, die Gäste wohnen in den ehemaligen Stallungen des Forts.
Uns hat das Ambiente sehr gut gefallen, die Zimmer sind im Kolonialstil gehalten, haben Klimaanlage und sind sauber. Das Vier-Gänge Menü ist wirklich gut. Mit 1400,-- N$/Person nicht die günstigste Unterkunft, aber für uns haben Preis-/Leistung gestimmt. Man gönnt sich ja sonst nichts 😄
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zuletzt bearbeitet 05. Juli 2016
6'152 Beiträge · seit 200606. Juli 2016 · #108
hallo Lolakatze,
habe eben gerade Deine Zeilen und die Beschreibung von Fort Sesfontein genossen, da kamen schöne Erinnerungen hoch, wir waren
2002 da und haben im Turmzimmer gewohnt wunderschön- ob das heute noch ein Zimmer ist, keine Ahnung. Ja der Garten war damals schon sehr gepflegt - allerdings kamen 3 Ehepaare an und meinten Grosswäsche zu machen und schmückten die Palmen und Sträucher
mit diversen Wäschestücken , das war der Hammer , so benahmen sie sich auch beim Abendessen .
Aber wir haben den Aufenthalt dort sehr genossen , da würde ich auch gerne nochmals hinfahren.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
455 Beiträge · seit 201406. Juli 2016 · #109
Hi Nina,
so eine tolle Unterkunft zwischendurch ist eine schoene Abwechslung, auch wenn man sich in den ersten Minuten etwas fehl am Platz fuehlt. Das legt sich aber meistens ganz schnell wieder und man kann dann richtig geniessen.
Manchmal kriegt man auch einen kleinen Schreck, wenn man sich nach ein paar Tagen in der Wildniss dann im schoenen Bad bei Licht & grossem Spiegel wieder richtig sieht! 😮 🤩
LG,
Elsa
Themenstarter846 Beiträge · seit 201406. Juli 2016 · #110
Hallo Hanne,

ja, das Turmzimmer gibt es immer noch, da hat das Ehepaar gewohnt, das mit uns zu Abend gegessen hat. Das hätte uns auch gut gefallen. Egal woher man ins Fort Sesfontein kommt - dieses Grün, diese erfrischende Abkühlung, dieser Garten - das hat einfach was.
Palmen für Weihnachts- Oster- oder sonstige Dekorationen zu verwenden, ok, aber Wäsche? Es gibt Menschen, die einfach nicht wissen, wann genug ist... Vor allem gibt es hinten bei den Toiletten eine grosse Möglichkeit, Wäsche aufzuhängen. Habe ich leider viel zu spät entdeckt 😵 .
Ja, das Fort werden wir in sehr guter Erinnerung behalten, definitiv.

@Elsa: Fehl am Platze, das ist das richtige. Das kennst Du ja sicher auch: auf dem Campground, in der Natur, kann man stundenlang einfach nur so dasitzen und schauen.... Das ist Urlaub

So, muss noch ein paar Dinge recherchieren und vielleicht geht es ja später noch weiter, sonst morgen.

Liebe Grüsse

Nina
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1'933 Beiträge · seit 200906. Juli 2016 · #111
LolaKatze schrieb:
....
Egal woher man ins Fort Sesfontein kommt - dieses Grün, diese erfrischende Abkühlung, dieser Garten - das hat einfach was.
Ja, das Fort werden wir in sehr guter Erinnerung behalten, definitiv.
....
Liebe Grüsse
Nina
Hallo Nina,
genauso haben wir es 2013 auch empfunden und ich war etwas traurig nicht im Fort zu übernachten, aber das Dolomite Camp als unsere nächste Unterkunft, war auch schön - nur eben nicht so eine Oase.
Die Angestellten im Fort haben sich damals sehr um uns bemüht und waren überaus herzlich und freundlich. Es steht seitdem auf meiner Kladde, falls uns der Weg mal wieder in diese Gegend führt. 🙂

Ein sehr schöner Reisebericht! 😘 Ich freue mich auf die Fortsetzung der Reise.
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
Themenstarter846 Beiträge · seit 201407. Juli 2016 · #112
Hallo Lotusblüte,

es freut mich, dass Dir unser Bericht gefällt. Und das Dolomite Camp soll ja wirklich auch ganz toll sein.
Sesfontein war halt schon eine tolle Atmosphäre mit sehr freundlichem und aufmerksamen Personal - stimmt. Da würden wir jederzeit wieder Halt machen.

Liebe Grüsse

Nina
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Themenstarter846 Beiträge · seit 201407. Juli 2016 · #113
Samstag, 28. Mai 2016 – Camp Aussicht – oder was für ein Gegensatz

Auch heute können wir uns Zeit lassen, bis zum Camp Aussicht ist es nicht weit.
Ich drehe morgens noch eine kleine Runde im Garten und geniesse die Ruhe.

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Wir lassen uns beim Frühstück verwöhnen, packen so langsam zusammen und fahren dann los.

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Wie hier schon oft berichtet wurde, ist der Joubert Pass wieder befahrbar - frisch geteert 😊

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Überhaupt ist die Pad hier um einiges angenehmer zu fahren wie die Wellblechpiste bis Palmwag. Angeblich durch EU-Gelder finanziert – meint Marius unser heutiger Gastgeber.

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Bald sind wir am Schild, dass uns anzeigt, dass es hier nach rechts zu Camp Aussicht abgeht. Für die Südauffahrt, muss man wissen, wo es abgeht - wir wussten es nicht.

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Dafür kamen wir in den Genuss dieser Sprüche. Tom hat uns ja in seinem Bericht schon gezeigt, welch schöne Sinnsprüche sich Marius auf der Abfahrt einfallen lassen hat, aber: auch die Auffahrt ist nicht ganz „sinnfrei“.

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Die Pad ist holprig und schlängelt sich den Berg hoch, ist aber immer gut zu fahren.

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Kurz nach 11 Uhr sind wir dann oben. Marius empfängt uns gleich sehr herzlich, so dass wir uns hier sofort sehr wohl und willkommen fühlen.

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Wir können uns eine Campsite aussuchen – wir entscheiden uns für die fünf, ganz oben 🤩 ....

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.... und gegen 16 Uhr können wir gerne vorbeikommen, um die Mine zu besichtigen. Au ja, das hört sich gut an. Dann also bis heute nachmittag.

Über das Camp ist ja schon viel geschrieben worden, aber es übertrifft unsere Erwartungen dann doch. Jede Campsite ist sehr grosszügig angelegt und hat Blick über die Weite der Landschaft – nicht umsonst heisst das hier Camp Aussicht.

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Es gibt ein überdachtes Sonnendach, ein Duschhäuschen mit einer Eimerdusche und ein Plumsclo mit Aussicht. Ach ja, der Feuerring darf natürlich auch nicht fehlen.

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Das Wasser wird während der Regenzeit in riesen Tanks gesammelt und gefiltert und reicht – wenn man sparsam ist – dann für das ganze restliche Jahr. Respekt. Auch wir haben hier – und für die Zukunft – etwas mehr wie sonst darauf geachtet, kein Wasser zu verschwenden.

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Das ist so richtig ein nachmittag zum Faulenzen: Wäsche waschen, Fotos sichern, Camper aufräumen und das immer grösser werdende Loch im Dach des Campers flicken.

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Nein, wir haben keine Angst, dass es reinregnen könnte, aber wir wollen auf keinen Fall Viecher im Camper haben - und am wenigsten die achtbeinigen. 😗

Und natürlich auch Vögel zu beobachten – die gibt es hier in allen Grössen und Farben. Toll. (na ja, ein bisschen haben wir nachgeholfen 😈 ).

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Es gibt aber auch noch andere Tiere zu beobachten:

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Wir gehen noch auf den Aussichtspunkt hoch – da hat Marius extra eine Plattform gebaut, damit man eine noch bessere Aussicht hat – aber für mich ist das nichts: Ich bin nicht schwindelfrei und habe Höhenangst. Mir reicht die Aussicht von hier unten.

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Schau mal, wir haben gar nicht gemerkt, dass da noch jemand gekommen ist - Da sind Panthers 🤩 .

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Dann wird es auch schon Zeit, bei Marius vorbeizugehen. Unterwegs treffen wir noch die anderen Camper, also Panthers, und wir setzen uns dann auf die schöne Terrasse:

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Marius zeigt uns dann die Steine aus der Dioptasmine und den Schmuck, den er daraus macht.

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Der Dioptas wird auch Kupfersmaragd genannt und ist eigentlich nur für Sammler interessant.

Die Mine ist ein Standbein von ihm, die Gästezimmer und der Campground ein zweites. Und wir klären auch recht schnell, dass Marius nicht aus der Schweiz kommt! (Irgendwo kursiert dieses „Gerücht“ und er hat sich schon gewundert, weshalb wir ihn mit einem Grüezi begrüsst haben). Wenn dann hat er holländische Wurzeln.
Panthers erzählen von ihrer bisherigen Tour , auch Marius hat jede Menge zu erzählen und wir als Namibia-„Neulinge“ hören gespannt zu. Das macht alles Lust auf mehr – mehr Namibia, mehr Offroad, mehr Kaokoveld. Die Zeit vergeht wie im Fluge und so wird es nichts mehr mit der Minenbesichtigung. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag 🤪 .

Schliesslich verabschieden wir uns von Marius und laufen mit Panthers zusammen zurück zum Campground. Sie erzählen von ihrem Malheur im Hoarusib, ihrer verzweifelten Suche nach einer Werkstatt in Opuwo und zeigen uns ihren Bushcamper. Ja, der gefällt uns schon sehr sehr gut. Ich glaube, das nächste Mal – aha, das nächste Mal 😗 😈 😗 – werden wir wohl so einen Camper nehmen (müssen). Nicht ganz so komfortabel, aber ein Tick mehr geländegängig.
Es wird spät, bis wir endlich bei uns ankommen, aber nicht zu spät, um noch den Sonnenuntergang zu bewundern und uns vor dem Kochen noch einen Sundowner zu gönnen.

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Es gibt Tomaten-Feta Päckchen – arg viel mehr gibt unser Kühlschrank nicht mehr her - und ein schönes Lagerfeuer danach - mir ist es das erste Mal kalt am Abend in diesem Urlaub 😵 .

Und hier packt Hansi auch mal wieder seine Kamera aus für ein paar Sternenbilder.

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zuletzt bearbeitet 07. Juli 2016
135 Beiträge · seit 201407. Juli 2016 · #114
Ich fahre (lese) noch immer und gerne als blinder Passagier mit.. Du/Ihr beschreibt Eure Eindrücke und Erlebnisse sehr sehr schön!
Bei Marius und seiner Frau hat es uns gut gefallen.. und ganz besonders die vielen außergewöhnlichen Ideen und Lebensweisheiten.. wenn man das entsprechende Bewusstsein hat, bereichert es nicht nur den Augenblick.. habt Ihr wunderbar schön beschrieben.
Nina, lieben Dank 🙂
Tom
Themenstarter846 Beiträge · seit 201407. Juli 2016 · #115
Hallo Tom,

ja, der Aufenthalt bei Marius und Lotti hat uns wirklich bereichert (auch wenn manche Ansichten von ihm schon etwas skuril sind - aber in sich stimmig 🙂 ). Und ihr habt das ja auch sehr schön in Worte und Bilder gefasst. Im Moment geben wir uns ja auf Camp Aussicht die Klinke in die Hand, gell 🤩 ?
Und wir werden euch jetzt ein bisschen hinterherfahren, während uns Panthers entgegenkommen und Mustangs waren ja auch schon vor uns hier 😎 . Habe ich gerade jemanden vergessen? Sorry, im Moment verliert man da etwas den Überblick 😗 (das ist aber nicht böse gemeint)

Liebe Grüsse

Nina
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zuletzt bearbeitet 07. Juli 2016
1'296 Beiträge · seit 200707. Juli 2016 · #116
Und was sollen wir jetzt morgen noch über Camp Aussicht schreiben? Und welche Fotos sollen wir zeigen? 🙄 😄 😄 😉

Schön, wir sind direkt wieder im Urlaub. Und die Sternenbilder sind sehr gelungen.
Ich glaube ich verlinke den Teil mit Camp Aussicht einfach auf euren Bericht 🙂

Und jetzt gibts erst mal Fussball.

Gruss von

Ralf + Martina
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Themenstarter846 Beiträge · seit 201407. Juli 2016 · #117
Hallo Martina und Ralf,

nein, ihr hattet einen ganz anderen Blick auf dem Campground, ich weiss ihr habt noch viiiiel mehr Vögel angelockt und habt ihr nicht auf der Terrasse mehr Bilder gemacht? Ihr habt genug zu schreiben und zu erzählen 🤩
Ich muss mir jetzt für Epupa was einfallen lassen 😄

Wir drücken natürlich alle Deutschland die Daumen 🤪

Liebe Grüsse

Nina
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455 Beiträge · seit 201407. Juli 2016 · #118
Hi Nina,
das Camp & die Aussicht gefaellt mir besonders gut!
Und so schoene Steine die noch schoen verarbeitet werden ... bei sowas werde ich immer magisch angezogen, genau wie fuer die vielen Armbaender und Ketten der San.

Das ist doch richtig nett, wenn man Gleichgesinnte trifft und sich so vieles zu erzaehlen hat.

Ja, Hansi soll mal schoen ueben wie man einen Camper "einbruchsicher" macht! Da ist es egal wie viele Arme oder Beine der Dieb oder Eindringling , da reichen auch mal nur ein paar offene cm 😗 fuers Chaos.

LG,
Elsa
847 Beiträge · seit 201508. Juli 2016 · #119
Guten Morgen liebe Nina,

was ein toller Campground 🤩 🤩 die Schilder in den Bäumen sind cool. Die Fahrt übern Joubert Pass hat sich sicherlich gelohnt, oder?
Ich bin ja bekanntlich nicht so der Camperfreak, aber auf den letzten beiden Plätzen hätte ich mich auch wohl gefühlt.

Und Hansi wird zum Sternen-Fotograf - tolle Aufnahmen 🤩 🤩

Bin gespannt, wie´s weiter geht

Schönes WE und liebe Grüße
Netti
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Themenstarter846 Beiträge · seit 201408. Juli 2016 · #120
Hallo Netti,

ich kann nur sagen: Campen ist toll 🤩 . Und Hansi freut sich - natürlich - dass die Sternenbilder gefallen 🤪 . Das wird ihn vielleicht nächstes Jahr - hast Du schon gesehen? Wir planen wieder 🤩 - dazu ermuntern, wieder mehr Bilder zu machen.

Wir waren dieses Jahr nämlich richtig faul - zum Teil sogar zu faul zum Fotografieren, beide 😮 .

Dir und allen anderen auch ein schönes Wochenende

Nina
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