Rajang1'115 Beiträge · seit 201009. Juli 2016 · #42
Hallo Montagno, Dein Urteil über Zikomo ist Labsal auf meine 'Wunden'. Bin der gleichen Meinung - wir hatten ein Bungalow und traffen Reisende einige Tage später, die ein Viertel bezahlt hatten, was uns zuerst in Rechnung gestellt wurde. Zimomo ist ein gutes Beispiel, wie Reisende offensichtlich 'genötigt' werden auf Tripadvisor eine gute Empfehlung abzugeben - sonst gäbe es nicht haufenweise solcher Bewertungen von Leuten die weder vorher noch nachher je was bewerten ...... Gruss Rajang
MontangoThemenstarter1'667 Beiträge · seit 201111. Juli 2016 · #43
22.5. Siavonga am Karibasee Um 7.30 Uhr fahren wir im Pioneer Camp ab und brauchen gerade mal eine halbe Stunde durch Lusaka. Es ist Sonntag und dadurch in der Stadt überhaupt nichts los.
Wir müssen wieder die Strecke Richtung Chirundu runter fahren, doch heute liegen zum Glück keine neuen Wracks auf der Straße. Dafür zieht sich der Himmel bedenklich zu. Hoffentlich gibt es keinen Regen.
Auf der Strecke ist viel weniger los, als bei den beiden letzten Malen. Wir kommen flott voran.
Irgendwann geht es dann rechts weg Richtung Siavonga durch kleine Orte und es gibt die ersten Ausblicke auf den See.
Hier wird auch die Bewölkung wieder lockerer. Insgesamt haben wir aber noch nie im Mai so viele Wolken gehabt und Regen wird es in den nächsten Tagen auch noch geben. Wir haben uns für die Grenze Siavonga – Kariba entschieden, da es in Chirundu noch schwieriger und langwieriger sein soll. Wir sind schon um 11.00 Uhr in Siavonga am See. Kurz überlegen wir, ob wir schon heute die Grenze überqueren sollen. Wir haben aber vom Eagles Rest so viel Gutes gelesen, dass wir gerne dort noch einen relaxten Nachmittag verbringen möchten Im Eagles Rest haben wir freie Auswahl bei den Campsites , nur am Nachmittag kommt noch ein zweiter Landcruiser. Hier ist es trotz Bewölkung auch wieder sehr warm und wir springen in den Pool. Vom Platz hat man eine tolle Aussicht auf den See und es gibt eine Strandbar und einen richtigen Sandstrand.
Leider kann man nicht im See baden, Hippos und Krokodile haben etwas dagegen.
Es ist Sonntag und viele Einheimische sitzen an der Bar und geniessen den freien Tag. Am Abend wandern Rindfleisch, Aubergine und Kartoffel in den Potje und werden mit Schafskäse überbacken, die afrikanische Variante von Mousakka. Lecker. Der Vollmond steht direkt über dem See, was für eine Aussicht.
Wir sind gespannt, was uns morgen an der Grenze erwarten wird. Im Forum habe ich bisher nur gehört, dass an dieser Grenze meistens ein PCC verlangt wird (welches wir nicht haben) und dann gibt es ja auch noch die Sache mit der CVG (welche wir nicht bezahlen wollen). Wir werden aber vermutlich morgen noch den Tag in Kariba bleiben, zumal wir uns im Forum mit Topobär lose verabredet haben. Es ist ja immer nett, unterwegs Fomis zutreffen und Erfahrungen auszutauschen. So werden wir beim Grenzübertritt nicht unter Zeitdruck stehen.
PApaulinchen475 Beiträge · seit 201211. Juli 2016 · #44
Hi Montango,
bin gespannt auf euren Grenzübertritt, denn vielleicht werden wir im November in Gegenrichtung fahren. deshalb würde ich mich über wichtige Details ( u.a. auch aktuelle Kosten ) sehr freuen...
MontangoThemenstarter1'667 Beiträge · seit 201111. Juli 2016 · #45
paulinchen schrieb:Hi Montango,
bin gespannt auf euren Grenzübertritt, denn vielleicht werden wir im November in Gegenrichtung fahren. deshalb würde ich mich über wichtige Details ( u.a. auch aktuelle Kosten ) sehr freuen...
lg paulinchen
Hallo Paulinchen,
die Kosten für Zimbabwe sind an allen Grenzen unterschiedlich 😄 Auf alle Fälle 30 $ pro P für single Visum. Dann die Autokosten: wenn Ihr nur das TIP braucht und man Euer Auto nicht als commercial car einstuft, dann sind es normalerweise 55 $ für einen Hilux (Third party, Carbon und Roadtax) und 75 $ für einen Landcruiser. Sonst noch CVG (Kosten unklar) Wir haben komischerweise nur 60 $ fürs Auto gezahlt 🙂 , aber dazu morgen mehr. Ich beschreibe morgen, wie es uns ergangen ist. Topobär hat z.B. ja auch ziemlich genau angegeben, wie es in Beitbridge war. Wenn Ihr in Gegenrichtung fahrt, müßt Ihr in Kariba ja nichts bezahlen , sondern nur in Sambia (Siavonga) Das sollten ähnliche Kosten sein, wie wir sie in Kazungula hatten. Allerdings wollen auch die Sambier an der Grenze Siavonga gerne ein PCC sehen.
wir sind aus dem Urlaub zurück und ich habe viel nach zu holen. Es ist ein ganz toller Bericht mit vielen interessanten Informationen und Bildern. Er wird mir bei meiner Planung für 2017 wirklich hilfreich sein.
Vielleicht komme ich wegen die ein oder anderen Frage noch einmal auf dich zurück. Danke und viele Grüße Nadja
MontangoThemenstarter1'667 Beiträge · seit 201125. Juli 2016 · #48
Hallo Nadja,
vielen Dank für Dein Lob.
Du kannst mich natürlich gerne jederzeit fragen. Weiterhin viel Spass bei der Planung für Deine nächste Reise.
tiggi1'558 Beiträge · seit 201131. Aug. 2016 · #49
Hallo Montango,
dein Bericht begann in einer Zeit, da wir gerade quer durch Australien unterwegs waren, es fehlten uns aber die Tiere dort und kaum waren wir Anfang August wieder daheim, wurden Flüge nach Afrika gebucht. Deine beschriebene Strecke sind wir vor zwei Jahren gefahren und werden wohl 2017 das Sambiaabenteuer wiederholen. Vielen Dank für deine Infos, vor allem die Grenzabfertigung in Kazungula hast du sehr präzise dokumentiert. Das ist sehr hilfreich, denn den Grenzübergang haben wir 2014 ausgelassen, planen ihn aber für 2017 ein. Ich bin noch ein bisschen unentschlossen, ob wir auch in den Kafue NP fahren sollen, da werde ich noch ein Infos benötigen. Vielen Dank für die nette Bilderung,
MontangoThemenstarter1'667 Beiträge · seit 201101. Sept. 2016 · #50
Hallo Biggi,
Dein Bericht war unter anderem ja die Entscheidung für uns. Nach all den Schilderungen zu Kazungula (chaotisch, langsam, ohne Schlepper laum zu schaffen) wollte ich eigentlich nur dokumentieren, dass es auch alleine ganz einfach gehen kann, wenn man weiss, wo man hin muss. Wir haben viele Grenzen in Südamerika (Chile, Argentinien, Boluvien und Peru) mit den eigenen Motorrädern überwunden. Das ist viel schwieriger, zumindest wenn man besser Englisch als Spanisch kann 🙂