Tipps zu geplanter (halber Route)

26 Antworten · 3'927 Aufrufe · gestartet 05. März 2016 von Chriskath
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2'516 Beiträge · seit 200914. März 2016 · #21
Hallo,

zu Kasane hast du ja mit Gerd´s Ausführungen schon mehr Infos, als ich sie geben könnte.

Ein Punkt noch zu "Tiere sehen". Fällt mir nämlich öfter auf.
Beispiel KTP, der "Katzenpark". Viele Leute fahren hin und sind begeistert, so auch ich.
Einige Leute fahren aufgrund all der überschwenglichen Bewertungen hin und meinen, die Löwen, Cheetahs, Leos, egal, such´s dir aus, liegen unter jedem Baum und hinter jeder nächsten Kurve. Und sind herbe enttäuscht, wenn es bei ihnen nicht so ist. Kann nämlich auch passieren, dass durch Wind und Wetter, oder auch mangelnde Geduld oder begrenzte Spotterfähigkeiten ( manche Leute haben nicht mal ein Fernglas dabei ) keine Katzen zu sehen sind.
Hier stimmt dann einfach die Erwartungshaltung nicht. Ich erwarte grundsätzlich nichts bis wenig, wenn ich ein Ziel ansteuere, und werde in aller Regel mehr als verwöhnt. Wenn ich aber glaube, die Cats rennen mir hier die Bude ein, nur weil ich ja jetzt nun mal da bin, dann ist die Chance ziemlich gross, dass ich enttäuscht werde.
Noch was : manche Leute wollen "Tiere sehen", werden dann aber sehr schnell müde, wenn nur Impalas und Zebras zu sehen sind. Sind zwar Tiere, klar, schon irgendwie, aber gibt´s da nix anderes, besseres?
Manchmal kann der Besuch des nächsten Zoos eine Alternative sein.

Also, Tiere werdet ihr in jedem Fall sehen, egal ob mit Etosha oder nicht, das ist nicht die Frage. Wichtig ist, nehmt euch Zeit, bleibt auch mal ruhig an einem Wasserloch stehen, auch wenn aktuell nichts los ist.
Und so dresche auch ich die schon so oft gedroschene Phrase : WENIGER ist MEHR.

Viel Spass in Africa,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
Themenstarter42 Beiträge · seit 201427. März 2016 · #22
Hallo liebe Antwortende,

unsere Planung nimmt immer mehr Details an. Nach vielen weiteren Recherchen steht unsere Route + Aktivitäten nun bis Kasane (s. Anhang). Etosha lassen wir aus.

h94ad9d2.jpg


Dan vom Mavunje Camp in Kongola gab uns noch einen Hinweis auf die Schönheit Mamilis und eine lohnenswerten Reise nach Savuti. Moremi scheint seinen Aussagen nach relativ wenig wasserführend zu sein. Wir werden Mamili nicht selbst befahren, nach allem, was wir gelesen haben. Ein Argument ist ja (neben der Navigation) die große Wassermenge dort. Mich verwirrt dann aber Dan's Aussage über das wenige Wasser im Moremi. Muss ich das immer relativ sehen:

- Zum Selbstfahren zu viel
- zu sonstigen Wassermengen ist es im Moremi derzeit wenig Wasser ?

So richtig verstehe ich nicht, wann und wo wieviel Wasser zu erwarten ist und was es für unsere Weiterreise von Kasane bedeutet. Daher möchten wir ab Kasane entscheiden, ob wir nach Savuti fahren oder doch wieder zurück.
Besteht die Möglichkeit von Savuti auch wieder auf die C49 zu fahren (über Linyanti o.ä.), für den Fall dass wir nicht über Kwhai nach Maun fahren ? Oder ist Moremi auch auf jedenfall zu empfehlen, wenn wir eh schon in Savuti sind ?

Wir wissen natürlich nicht im Voraus, ob es uns irgendwo so gut gefällt, dass wir nochmal hinfahren (Rückweg) oder Tage länger bleiben.
Dem gegenüber steht der Druck, vorbuchen zu müssen, wobei Dan auch sagte, dass es um die Jahreszeit eher ruhig ist. Ihaha Camping ist aber bereits ausgebucht ab 19.April und der volle Mai. Antworten vom Chobe Safari Camp haben wir noch nicht bekommen.
Dan gab uns noch Senyati als Alternative. Ich las aber hier negative Berichte bzgl. Sauberkeit. Beziehen sich diese nur auf die Lodges ? Gibt es aktuelle Erfahrungen für das Camp ?

Ansonsten sind wir für weitere Anmerkungen bzgl. Tourentips oder Aufenthaltsdauer pro Ort sehr empfänglich 🙂

LG,

Christoph
8'684 Beiträge · seit 201027. März 2016 · #23
Chriskath schrieb:

So richtig verstehe ich nicht, wann und wo wieviel Wasser zu erwarten ist und was es für unsere Weiterreise von Kasane bedeutet.
Hallo Christoph,

es gibt "zweierlei" Wasser im Moremi - das von oben (Regen) und die Flut des Okavango. Der Regen fällt momentan wohl recht kräftig aus - dazu folgende Info vom Xomae Camp vom 25.März: Please be advised that due to the recent rainfall, the road from Xakanaxa to Khwai is temporarily closed until further notice. Clients from Third Bridge Camps via Xakanaxa to khwai have to drive to South Gate and then proceed to Khwai.

Auch ein befreundeter Guide aus Khwai hat mir gestern dies gemailt:
Rain came late this year and actually poured a lot. I was afraid the Okavango life was coming to an end. Now I am happy Okavango is flowing. Its getting a bit cold, a sign that winter is coming early.

Soweit ich weiß führen der (O)Kavango (und auch die anderen Flüsse im Caprivi, also Kwando, Zambesi usw.) inzwischen auch wieder reichlich Wasser. Das Okavango-Wasser erreicht das "Ende" des Deltas erst in unserem Sommer, wenn dort dann Trockenzeit ist. Ich hab im August dort dreimal ganz unterschiedliche Wasserstände erlebt - je nachdem wie die Regenzeit in Angola usw. war.
Dürfte im April aber eher ein untergeordnetes Thema sein, zumal die Gesamtmenge dieses Jahr wirklich weniger zu sein scheint und/oder später kommt.

Wie die Wege im April in Sachen Regen sind kann dir keiner sagen - kommt drauf an, was noch von oben kommt.

Ich hab keine Ahnung, wie die Buchungslage im April ist - hast du schon mal geschaut, ob Savuti, Khwai und gegebenenfalls Moremi noch was frei ist?

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 27. März 2016
Themenstarter42 Beiträge · seit 201428. März 2016 · #24
Hallo Bele,

vielen Dank für die Erklärungen. Ich habe die weiteren Camps bereits angeschrieben, aber noch keine Rückmeldung erhalten (Livingstone (Mamili), Senyati Camp, Chobe Safari Lodge (3. Wahl), Savuti).

Kwhai und Moremi steht noch nicht ganz fest. Ich denke, Mut zur Lücke muss sein, da wir von den Wetterverhältnissen abhängig sind und wir auch vor Ort entscheiden möchten, ob wir vielleicht irgendwo länger bleiben oder nicht. Die Camps werde ich morgen dennoch schonmal anschreiben.

LG
Themenstarter42 Beiträge · seit 201408. Juli 2016 · #25
Hallo zusammen,

nachdem uns hier im Forum und auch von Jörg vor Ort (Vielen Dank nochmal für die Tiefsandfahrstunden ;)) viel Hilfe erhalten haben, möchten wir uns nochmal bedanken. Leider fehlt uns die Zeit, einen Reisebericht anzufertigen, zumal wir immer noch dabei sind, die besten Fotos auszusortieren. Es war aber ein traumhafter Urlaub !! Die Reisezeit war super, fast keine Touristen, oft waren wir alleine in den Parks und wir haben bis auf Leoparden / Geparden und Erdmännchen so gut wie alles gesehen. Vor allem im Chobe und in Senyati vieeeele Elefanten. Einzig habe ich für geplante Milchstraßenaufnahmen mit dem zunehmenden Mond gehadert. Der Sternenhimmel, der sich uns dann zum Ende der Reise nochmal in seiner vollen Pracht zeigte, ist einfach wundervoll !
Vielleicht können wir ebenfalls anderen Unerfahreren Denkanstöße geben, indem wir unsere Reiseroute, wie wir sie gefahren sind, und selbige auch nicht bereut haben, hier posten. Ein paar Anmerkungen dazu im Anschluss:

Reiseroute.jpg



Höhepunkte (die Reihenfolge stellt keine Wertung dar):
- Sesriem / Soussouvlei (Wandern auf die Dünen und hinunter (ein tolles Gefühl), Farbenspiele morgens und abends, Weite pur !
- Living Desert Tour Swakopmund
- Cape Cross
- Spitzkoppe
- River Dance Lodge / Manhangu Lodge und Mahangu NP (unserer Ansicht nach der schönste Park, in dem wir waren)
- Dan's Mavunje Camp + Bootstour
- Mamili + Campsite Livingstone Camp (Campsite Nr 1) (Vielen Dank nochmal an Adolf !)
- Chobe (!!!)
- Campsite Senyati (!!!!!!!!)
- Huberts Toyota Hilux mit 540.000 km ohne Probleme (kein Reifenplatzer o.ä.) 🙂

Was wir nicht nochmal machen würden:
Viktoria-Fälle:
Es war nach der Regenzeit und die Menge an Wasser war wirklich beeindruckend. Nur sah man lediglich an 3 von 16 (?) Aussichtspunkten etwas von den Fällen, sonst nur(Gischt. Kosten p.P.: ca. 100,00€ (Transfer / Visum / Eintritt).
Mudumu NP:
die Hälfte der Zeit durch über 1,80m hohes Gras gefahren und nichts gesehen. Ich denke man muss sich dort auskennen.

Wir können uns dennoch an keinen Tag erinnern, der nicht wunderschön war. Für alle, die mit Air Namibia fliegen:
Das Essen ist unterirdisch. Da wir sonst nicht fliegen, weiß ich nicht, ob dies normal ist. Wir waren froh, dass wir vor den beiden Flügen noch gut gegessen hatten.

Vielleicht schaffen wir es doch noch, mal ein paar Bilder einzustellen.

Bis dahin, viele Grüße,

Katharina und Christoph
202 Beiträge · seit 201409. Juli 2016 · #26
Es freut mich, dass Eure Reise so schön war. Wir waren im April auch zum ersten Mal in Namibia und sind nachhaltig begeistert. Wir teilen Eure Begeisterung für den "kleinen" Mahangu-NP. Wir waren 2 Tage in der Mahangu Lodge und es hat uns auch sehr gut gefallen dort.
Lg Anne
zwischen 1991 und 2008 diverse Aufenthalte Jemen - 2011 Südafrika - 2013 Kamerun - 2016 Namibia - 2018 Namibia
139 Beiträge · seit 200709. Juli 2016 · #27
Chriskath schrieb:Hallo zusammen,




Wir können uns dennoch an keinen Tag erinnern, der nicht wunderschön war. Für alle, die mit Air Namibia fliegen:
Das Essen ist unterirdisch. Da wir sonst nicht fliegen, weiß ich nicht, ob dies normal ist. Wir waren froh, dass wir vor den beiden Flügen noch gut gegessen hatten.

Vielleicht schaffen wir es doch noch, mal ein paar Bilder einzustellen.

Bis dahin, viele Grüße,

Katharina und Christoph[/quote


das mit dem Essen bei Air Namibia kann ich so nicht bestätigen .
Wir sind dieses Jahr im März geflogen und hatten leckeres Essen 😉

lG
Angelika
Chica http://meine.flugstatistik.de/chica