Jaspar061103Themenstarter655 Beiträge · seit 201424. Juni 2015 ·
Hallo liebe Formis,
wir waren dieses Jahr im März das erste Mal in Namibia und haben die typische Ersttätertour gemacht. Da uns das Afrikafieber gepackt hat 🤩 und unsere erste Reise nur über 12 Tage ging, möchten wir gerne gleich im nächsten Jahr nochmal „runter“, einige bekannte Orte/Unterkünfte nochmal abklappern – nur dieses Mal mit mehr Zeit , gleichzeitig aber gerne einen Kurztrip gen Süden machen. Wir stehen noch ganz am Anfang unserer groben Planung, daher bitte nicht gleich den Kopf abhauen für irgendwelche utopischen Strecken 😗 …
Erstmal vorweg die Unterkünfte, die wir schon kennen, aber gerne nochmal besuchen möchten: Sossusvlei Lodge, Dolomite Camp (dieses dient eigentlich nur als Zwischenstopp, tut sonst nicht unbedingt Not…), Okaukuejo Camp und Onguma Bush Camp. Die anderen sind einfach mal aufgrund vieler guter Bewertungen rausgesucht, stehen aber noch nicht fest und können noch beliebig getauscht werden.
Hier nun erstmal die grobe Route:
Tag 1 Abreise Deutschland Tag 2 Ankunft Namibia, Unterkunft Nähe Windhoek (evtl. wieder Eagle Rock Guestfarm) Tag 3 Nähe Windhoek – Sossusvlei Lodge (dient nur als Zwischenstopp, das Sossusvlei u. Sesriem Canyon kennen wir bereits) Tag 4 Sossusvlei Lodge – Klein Aus Vista Tag 5 Klein Aus Vista Tag 6 Klein Aus Vista – Sossusvlei Lodge (wieder nur Zwischenstopp) Tag 7 Sossusvlei – Rostock Ritz Tag 8 Rostock Ritz – Ai-Aiba Lodge Tag 9 Ai-Aiba Lodge – Grootberg Lodge Tag 10 Grootberg Lodge Tag 11 Grootberg Lodge – Dolomite Camp Tag 12 Dolomite Camp – Okaukuejo Camp Tag 13 Okaukuejo Camp Tag 14 Okaukuejo Camp – Onguma Bush Camp Tag 15 Onguma Bush Camp Tag 16 Onguma Bush Camp – Nähe Windhoek Tag 17 Abreise Namibia Tag 18 Ankunft Deutschland
Ich weiß, dass es nicht viel Sinn macht, den Süden mit dem Norden zu verbinden. Entweder… oder… heißt es immer. Mit unserem kleinen Abstecher gen Süden sind wir uns auch noch nicht ganz sicher, ob wir es tatsächlich mit „reinnehmen“ sollen. Ich möchte dazu erstmal eure Meinungen hören, ob sich der "Aufwand" dafür lohnt... Im Süden möchten wir auch nur Kolmanskop und die Wasserstelle mit den Wildpferden sehen, der Rest reizt uns, ehrlich gesagt, nicht so… Daher die zwei Nächte in Klein Aus Vista (Alternativvorschläge für die Unterkunft nehme ich gerne entgegen). Hauptschwerpunkt soll dann das Damaraland und die Etoshapfanne werden… Was meint ihr zu den drei Unterkünften – Ai-Aiba Lodge, Grootberg Lodge und Rostock Ritz (soll nur als Zwischenstopp dienen)?
So, dass soll’s erstmal gewesen sein… Bin über jeden Tipp dankbar. Liebe Grüße… Sarah
hallo Sarah, ehrlich gesagt gefällt mir die Tour nicht und zwar deshalb, weil ihr fahrt im Süden nur hin und her, habt eigentlich nix davon nur wegen der Wildpferde und Kolmannskuppe, lohnt sich nicht, lasst den Süden bis Ihr Euch mehr damit angefreundet habt , denn der Süden bietet wirklich sehr viel, denke es gibt noch eine 3. Reise dann ausgiebig den Süden 😉 Wenn dann plant die Tage mehr im Norden ein mein Vorschlag wäre: Eagle Rock - Ai Aiba - Grootberg - Camp Aussicht oder direkt bis Opuwo - dann über die C 41 C 45 Dolomit Camp - Okaukuejo - Onguma - eventl. Umgebung Otjiwarongo - Okahandja- Windhuk. Von Onguma würde ich nicht bis Windhuk fahren am Abflugtag. Bei dieser Tour bekomms tDu einen Eindruck vom Damaraland und Kaokofeld. Anstelle Eagle Rock - wäre auch Hochland Nest zu empfehlen, je nach Ankunft früh morgens- könnte man auch direkt bis Ai Aiba fahren und dort zum Einstieg 2 Ü buchen. Viel Spass bei der weiteren Planung wünscht Dir Hannne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Hallo Sarah, also, wenn der Ausflug in den Süden sein muss, dann würde ich nach Ankunft in Windhoek einen langen Fahrtag nach Süden über Mariental nach Keetmannshoop in Kauf nehmen (dort Besuch von Giants Playground und Köcherbaumwald), dann nach Klein Aus Vista (dort Pferde bei Garub, Kohlmannskuppe und einen halben Tag Lüderitz), das geht, und dann von Süden nach Sossusvlei über die D707. Dann bist du nicht zweimal in Sesriem und kannst den Ausflug nach Süden auch zeitlich unterbringen. Gruß: Burschi
Jaspar061103Themenstarter655 Beiträge · seit 201425. Juni 2015 ·
Guten Morgen,
vielen Dank euch für eure Meinungen und Tipps 😘 . @ Sabine, Peter u. Burschi: Ja, ich denke da habt ihr Recht, 2x Sesriem ist eigentlich auch schwachsinnig. Uns hat das Camp so gut gefallen, daher erst der Gedanke, mit den beiden Übernachtungen. Aber man kann ja auch ruhig mal was Neues kennenlernen und eine der beiden Nächte woanders verbringen 😉 … Aber mal so ganz allgemein: lohnt sich ein Abstecher in den Süden für diese beiden „Sehenswürdigkeiten“ oder sollte man sich tatsächlich mehr auf den Norden konzentrieren und den Süden bei einer evtl. weiteren Reise „mitnehmen“?
@ Hanne: Kaokofeld klingt auch interessant, aber ich weiß nicht, ob wir uns das zutrauen 😵 … Wir fliegen im März (evtl. Regenzeit/Malariagefahr) und ist es dann nicht ratsamer, das Kaokofeld zu umfahren? Etosha sollte eigentlich das nördlichste sein, was wir ansteuern… Bin halt ein kleiner Schisser und seh uns schon irgendwo in weiter Einsamkeit mit einem Platten liegen und auf Hilfe warten 😐 …
Was mir aber gerade bei diesem Theman einfällt und ich schon immer mal fragen wollte: Was macht man eigentlich im Etosha-NP, wenn man eine Autopanne hat (z. B. einen Platten) hat? Man darf ja nicht aussteigen… Als wir jetzt im März dort waren, hab ich mir da keine Gedanken drüber gemacht und gedacht „wird schon gut gehen“ – was es ja auch ist. Aber wenn man doch mal liegen bleibt??? Hatte sowas schon mal jm. von euch?
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201125. Juni 2015 ·
Hallo Sarah,
bei einer Panne im Etosha lenkt einer die Löwen und Elefanten ab und der andere wechselt das Rad. 😛 Im Ernst, es wird empfohlen, dass einer aufpasst und der andere arbeitet, aber im Park sind immer wieder andere Autos unterwegs und ich glaube, Handyempfang hat man auch, da findet sich dann spontan eine Lösung, solange man nicht mitten in einem Löwenrudel steht. 😉
Der Teil Kaokovelt, den Hanne vorschlägt, ist nicht der Teil mit einsamen Trockenflüssen, die dann auch noch Wasser führen und wo tagelang keiner vorbeikommt. Man kann aber von einigen Lodges aus geführte Gamedrives machen, dann ist man auf der sicheren Seite. Mit fällt da zusätzlich noch Palmwag und Khowarib ein. All das ist nicht nördlicher als Etosha (außer Opuwo) und Du bist noch weit weg vom Kunene (wegen Malaria). Ich finde Hannes Ansatz gut.
Der Süden ist traumschön, das bietet sich wirklich für eine weitere Reise an, vielleicht in Verbindung mit KTP. Es ist dort zu schön, um nur Kilometer abzureißen.
Liebe Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zum Thema Autopanne: wir hatten glücklicherweise keine 😘 aber bei einem anderen Paar in Etosha ging beim Anfahren plötzlich der Wagen aus und auch nicht wieder an - dummerweise direkt bei einer Löwensichtung 😠 Ein Päärchen in einem anderen Wagen ist dann nach Okaukuejo gefahren und hat dort zwei Etosha Mitarbeiter geholt. Einer von denen hat den Löwen im Auge behalten (der zum Glück gerade gefressen hatte, seine Beute lag noch neben ihm) und der andere ist dann vorsichtig auf der anderen Seite ausgestiegen und hat Starthilfe gegeben. War schon eine etwas beängstigende Situation (wir standen direkt vor dem Liegenbleiber, hatten also alles im Blick), ist aber gut gegangen.
Zu der Route: wir waren nur eine Nacht im Süden, und auch nicht wirklich weit unten (Marienthal), aber selbst da fanden wir es traumhaft schön, so das wir für unsere nächste Reise (2016 oder 17) den Schwerpunkt auf den Süden legen werden.
LG Nordlicht
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Darum, Mensch, sei zeitig weise!
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Wilhelm Busch (1832 - 1908)
Hallo Sarah, nochmal zum Abstecher nach Süden. Man kann die Pferde, Kohlmannskuppe und Lüderitz an einem Tag von Klein Aus Vista zusammen machen. Das ist kein Problem. Wenn du morgens zeitig aufbrichst, die erste Führung in Kohlmannskuppe machst, anschließend noch ein wenig selbst herumstrolchst und zum Mittagessen und am Nachmittag Lüderitz erkundest, hast du einen netten Tag. Auf Hin- und Rückfahrt kommst du direkt zweimal an den Pferden vorbei. Da mir diese Strecke mit den Orten ebenfalls gut gefällt, würde ich es machen, zumal dann die Fahrt über die D707 nach Sesriem sehr schön ist. Das Kaokoveld zur Regenzeit ist schon ein wenig unsicher. Du kannst Glück haben und es regnet - zum Ärger für die dort lebenden Menschen - überhaupt nicht. Du kannst aber auch mehrmals an laufende Riviere kommen und dann schon mal einen Tag verlieren. Sichere Auskunft kann dir niemand geben. Platten in der Etoscha. In der Regel kommen immer andere Autos vorbei. In Aus standen wir mal in der Nähe eines größeren Löwenrudels und am Nachbarauto war ein Reifen platt. Der Fahrer hatte dies noch gar nicht bemerkt. Wir haben dann zusammen mit anderen Autos eine "Wagenburg" gebildet und der Fahrer hat den Reifen gewechselt. Die Löwen hat das nicht interessiert, sie waren vollgefressen. Auch hier keine endgültig sichere Antwort. Wenn du absolut ängstlich bist, dann ein vorbeikommendes Auto bitten, in einem Camp Bescheid zu sagen und die schicken dann ein Auto. Kann aber einen halben Tag dauern. Gruß: Burschi
Jaspar061103Themenstarter655 Beiträge · seit 201425. Juni 2015 ·
Hm, schwierig schwierig... immer diese Entscheidungen 😄 ...
Im Kaokofeld ist aber zwingend 4x4 erforderlich, oder? Hatten wir dieses Jahr zwar auch, haben wir aber nie benötigt, daher hätten wir bei der nächsten Reise wohl nur 2x4 genommen...
Überall lese ich was von der D707... Was genau ist an dieser Strecke so besonderes? Ist sie einfach "nur" schön oder gibt's da eine besondere Sehenswürdigkeit, von der ich noch nichts mitbekommen hab? 😗
Jaspar061103Themenstarter655 Beiträge · seit 201426. Juni 2015 ·
Hallo Leute,
wir haben gestern Abend nochmal unsere Route ein bisschen umgeplant, aber irgendwie fehlt uns die zündende Idee für 1, 2, 3 Punkte, die wir noch nicht ganz rund finden…
So grob soll sie aussehen (sind aber noch 1-2 Nächte zu viel):
Tag: 1) Abflug Deutschland 2) Ankunft Namibia, Fahrt Flughafen Windhoek - Eagle Rock Guestfarm, Nähe Windhoek 3) Eagle Rock Guestfarm, Nähe Windhoek - Kalahari Red Dunes Lodge 4) Kalahari Red Dunes Lodge 5) Kalahari Red Dunes Lodge - Klein Aus Vista 6) Klein Aus Vista, Aus 7) Klein Aus Vista - Sossusvlei Lodge 8) Sossusvlei Lodge - Rostock Ritz 9) Rostock Ritz - Ai-Aiba Lode 10) Ai-Aiba Lodge - Grootberg Lodge 11) Grootberg Lodge 12) Grootberg Lodge - Dolomite Camp 13) Dolomite Camp - Okaukuejo Camp 14) Okaukuejo Camp 15) Okaukuejo Camp - Onguma Bush Camp 16) Onguma Bush Camp 17) Onguma Bush Camp - Etango Ranch 18) Abflug Namibia Ankunft Deutschland
Diese Route würden wir gerne mit 15 bis 16 Übernachtungen bereisen.
„Probleme“ haben wir noch mit dem Abschnitt von der Sossusvlei Lodge zur Grootberg Lodge. Geplant haben wir momentan mit zwei Übernachtungen dazwischen. Uns erscheint die Strecke von der Sossusvlei Lodge zu Rostock Ritz jedoch verdammt kurz, zur Ai Aiba Lodge hingegen ist es wieder ein ordentliches Stück, genauso von da zur Grootberg Lodge. Hat von euch vielleicht jm. andere Vorschläge, was die Unterkünfte betrifft oder wo man die „Zwischenstopps“ am besten macht?
Was meint ihr zur Kalahari Red Dunes Lodge? Die nur als Übernachtungsmöglichkeit nutzen oder doch lieber zwei Nächte bleiben?
Dann hatten wir auch überlegt, direkt von der Kalahari Red Dunes Lodge zur Sossusvlei Lodge zu fahren, da es vielleicht doch zu sehr Umweg nach Aus ist?!?!?
Was meint ihr, sollte man von der Grootberg Lodge zum Dolomite Camp und dann Okaukuejo oder direkt von Grootberg nach Okaukuejo? Wir sind ja dieses Jahr bereits durch den Westteil der Etosha gefahren und haben dort nicht wirklich viele Tiere gesehen… Das Dolomite Camp war jetzt auch nicht so der Knaller, daher überlegen wir schon, nicht direkt nach Okaukuejo zu fahren und da lieber ausgiebiger die Wasserlöcher „abzugrasen“…
Ein schönes Wochenende wünsch ich euch schon mal 🤪 !
Kalahari Red Dunes ist wirklich sehr empfehlenswert. Tolle Lodge, schöne Fahrt die man am Abend machen kann mit Sonnenuntergang auf der Düne und auch eine nette Wandertour am Morgen. Für zwei Nächte ist aber m. E. außen herum zu wenig. Ich würde eher nur eine Nacht bleiben, die Hiking Tour am Morgen mitmachen und dann aber nicht direkt bis Klein Aus Vista durchfahren sondern noch einen Stop dazwischen einlegen da die Etappe schon sehr weit wäre.
Jaspar061103Themenstarter655 Beiträge · seit 201426. Juni 2015 ·
Namibia-Neuling schrieb:Kalahari Red Dunes ist wirklich sehr empfehlenswert. Tolle Lodge, schöne Fahrt die man am Abend machen kann mit Sonnenuntergang auf der Düne und auch eine nette Wandertour am Morgen. Für zwei Nächte ist aber m. E. außen herum zu wenig. Ich würde eher nur eine Nacht bleiben, die Hiking Tour am Morgen mitmachen und dann aber nicht direkt bis Klein Aus Vista durchfahren sondern noch einen Stop dazwischen einlegen da die Etappe schon sehr weit wäre.
Von der Lodge bis Aus ist zu weit?? Hm, das bringt jetzt ja meine ganze Planung noch mehr durcheinander... 375 km u 5,5 Std lt. meinem Kumpel Google Maps... Hmmm...
Jaspar061103 schrieb: .....„Probleme“ haben wir noch mit dem Abschnitt von der Sossusvlei Lodge zur Grootberg Lodge. Geplant haben wir momentan mit zwei Übernachtungen dazwischen. Uns erscheint die Strecke von der Sossusvlei Lodge zu Rostock Ritz jedoch verdammt kurz, zur Ai Aiba Lodge hingegen ist es wieder ein ordentliches Stück, genauso von da zur Grootberg Lodge. Hat von euch vielleicht jm. andere Vorschläge, was die Unterkünfte betrifft oder wo man die „Zwischenstopps“ am besten macht?...
Ich würde auf Rostock Ritz verzichten und Swakopmund mit einbauen. Aber ich weiss, mag nicht jeder... 🙁
Gruß Peter
Jaspar061103Themenstarter655 Beiträge · seit 201426. Juni 2015 ·
peter 08 schrieb:
Jaspar061103 schrieb: .....„Probleme“ haben wir noch mit dem Abschnitt von der Sossusvlei Lodge zur Grootberg Lodge. Geplant haben wir momentan mit zwei Übernachtungen dazwischen. Uns erscheint die Strecke von der Sossusvlei Lodge zu Rostock Ritz jedoch verdammt kurz, zur Ai Aiba Lodge hingegen ist es wieder ein ordentliches Stück, genauso von da zur Grootberg Lodge. Hat von euch vielleicht jm. andere Vorschläge, was die Unterkünfte betrifft oder wo man die „Zwischenstopps“ am besten macht?...
Ich würde auf Rostock Ritz verzichten und Swakopmund mit einbauen. Aber ich weiss, mag nicht jeder... 🙁
Gruß Peter
In Swakop waren wir dieses Jahr bereits zwei Tage. An die Küste wollen wir beim nächsten Mal eigentlich gar nicht...
Jaspar061103 schrieb:Von der Lodge bis Aus ist zu weit?? Hm, das bringt jetzt ja meine ganze Planung noch mehr durcheinander... 375 km u 5,5 Std lt. meinem Kumpel Google Maps... Hmmm...
375 ist für Namibia schon echt eine Hausnummer. Bei 5,7h (mir zeigt google maps 5:42min an) sind das knappe 66 km/h als Schnitt. Ein Bischen Asphaltstrecke ist dabei, damit klingt das halbwegs plausibel. Ich selbst würde auf reinen Schotterstrecken mit 55-60 km/h im Schnitt rechnen.
So oder so, wir reden über ca. 6h reines Fahren. Je nachdem wann ihr fahrt habt Ihr im worst case gerade mal ca. 10-11h zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Jetzt rechnest Du mal noch ein Bischen Zeit für Pinkelpausen und Essen dazu, ggf. Tanken und eine Sicherheitsreserve falls Ihr einen Reifenplatzer habt, mit der Navigation was schief geht etc, dann ist der Tag nur mit der Fahrt schon gut ausgefüllt. Auf der Fahrt dann noch bei irgendwelchen Attraktionen anhalten kann einen dann schnell in Zeitnot bringen. Und man will ja auch nicht unbedingt morgens direkt bei Sonnenaufgang los, zumal es da evtl. noch kein Frühstück gibt.
Man kann sicher 375 km am Tag fahren, an dem Tag sollte man aber sonst wirklich nicht viel vorhaben. Ganz davon abgesehen, dass das Fahren auf Schotter auch deutlich anstrengender ist als Du es aus Deinem normalen Leben in Deutschland kennst, entsprechend geschlaucht werdet Ihr nach der Etappe sein.
Ich persönlich würde die Tour so planen, dass ich max. 250km auf Schotter am Tag habe. Aber ich weiß, es gibt dazu auch andere Ansichten.
ja manchensmal tut man sich schwer eine Tour zu planen, das kann ich super nachvollziehen und wenn dann noch jeder einen anderen Vorschlag macht , raucht einem der Kopf, nun komme ich auch noch und gebe meinen Senf dazu: Eagles Rock kennt Ihr doch schon - dann würde ich was Neus probieren. Wie wärs mit der Auas Game Lodge, liegt südlich von Windhuk - Kalahari Red Dune Lodge ist super klasse und man sollte unbedingt 2 Ü buchen, es wird einiges geboten, Gamedrive, Rundfahrten, Wandertouren über 2 Tage, ausspannen, faulenzen, was hat man bei einer so tollen Unterkunft wenn man ankommt, Gamedrive macht und den nächsten Tag wieder losfährt. Vielleicht wäre ja am Ankunftstag auch Gocheganas was, ist zwar etwas teurer , aber genial. Den Schlenker über Aus würde ich mir sparen. Von Red Dune zu Sossusvlei , nun gehts ja wieder Richtung Norden - Rostock Ritz ist ein Katzensprung, wie wäre es mit Kobo Kobo , ein wunderschöner Platz , in völliger Einsamkeit, man wird verwöhnt , die Unterkünfte top, dann könnte man Ai Aiba danach planen, weiter zu Camp Kipwe - dann Grootberg Lodge - von dort dann Dolomit Camp - den Schlenker über Opuwo wäre super, es ist dort normale Gravel wie überall und super gut zu fahren, aber einfach mal den Eindruck von diesem Ort zuerleben, hat was. Dann weiter wie von Euch gewünscht Dolomit Camp usw. Dein Titel heisst ja Nord Namibia - dann hauruck und fahrt bis Opuwo - ihr werdet es nicht bereuen. Sonnige Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Jaspar061103Themenstarter655 Beiträge · seit 201426. Juni 2015 ·
Danke für eure Tipps. Ich denke, Aus streichen wir wirklich und konzentrieren uns voll und ganz auf den Norden. Einige von euch genannte Orte u Unterkünfte sagen mir noch nichts (zB Kobo Kobo und die Aus Game Lodge), da werde ich mich mal drüber schlau machen und evtl mit einbeziehen.
Habt ihr Tipps für eine Unterkunft für die letzte Nacht nördlich von Windhoek, von Onguma kommend? Waren dieses Jahr auf Düsternbrook, hat uns aber nicht so sehr gefallen... Etango kurz vorm Flughafen soll ja auch ganz schön sein, aber das wird wohl zu viel für einen Tag von Onguma zur Etango Ranch... Und einen Zwischstopp möchten wir hier eigentlich nicht mehr machen.