Mit dem Fahrrad von CPT nach WDH

81 Antworten · 16,4k Aufrufe · gestartet 05. Mai 2015 von Equilibre
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2'398 Beiträge · seit 201111. Aug. 2015 · #61
Hallo Equilibre,

da antworte ich gern: Wir haben diese Tour zwar mit Chris gemacht (da heißt sie Little 5 Tour), aber auch wir waren restlos als begeistert!
Eigentlich will ich diese Antwort aber dazu nutzen, mich für diesen sensationellen RB zu bedanken. Sensationell aus 3 Gründen: der Tour selbst (Chapeau!), Deinem unaufgeregten, aber trotzdem witzigen Schreibstil und Deinen (leider nur wenigen) hervorragend komponierten Fotos!

LG aus dem bewölkten HH,

Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
2'537 Beiträge · seit 200711. Aug. 2015 · #62
Nur, weil ich mir den tollen Bericht mit den noch tolleren Fotos jetzt nochmal zu Gemüte geführt hab:
BikeAfrica schrieb:
Die Autotouristen kalkulieren ja auch nur ihren Verbrauch und nicht, unterwegs noch Andere zu versorgen.
Das verstehe ich beispielsweise gar nicht.
Vor allem mit dem Auto hat man doch *genügend* Platz.
Wir hatten - neben anderen Getränken und einem großen Wassertank - 7x5 Liter Flaschen hinten im Canopy. Wenn da eine leer war, haben wir sie mit Trinkwasser wieder aufgefüllt.
Und am Ende der Reise haben wir die vollen Flaschen dann halt verschenkt.

Jetzt ist's mir schon klar, dass man auf derartigen Radtouren schaut, dass man generell soviel mit hat, wie man braucht um anderen "nicht zur Last zu fallen". Aber in einem "Notfall" (braucht ja nur mal eine 2-Liter Flasche rausrutschen und kaputt gehen) jemanden anzuhalten, find' ich durchaus OK. Für mich ist das eine Selbstverständlichkeit, gerade als Autofahrer in derart einsamen Gegenden viel mehr Wasser mit zu haben, als ich benötigen könnte.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
zuletzt bearbeitet 11. Aug. 2015
7'299 Beiträge · seit 200611. Aug. 2015 · #63
dergnagflow schrieb:
BikeAfrica schrieb:
Die Autotouristen kalkulieren ja auch nur ihren Verbrauch und nicht, unterwegs noch Andere zu versorgen.
Das verstehe ich beispielsweise gar nicht.
Vor allem mit dem Auto hat man doch *genügend* Platz.
... es spricht ja nichts dagegen, im Notfall zu fragen und ich lehne es auch nicht ab, wenn jemand neben mir anhält und mir ein kaltes Bier aus dem Kühlschrank anbietet.
Ich fände es aber (für mich, kann ja jeder anders halten) nicht schön, von Anfang an damit zu kalkulieren, dass ich regelmäßig mit Wasser versorgt werde. Ich versuche zumindest, so zu kalkulieren, dass ich aller Voraussicht nach alleine zurecht komme.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
935 Beiträge · seit 200612. Aug. 2015 · #64
Hallo Equilibre,
mich und meinen Mann hat die Tour mit Tommy so begeistert, dass wir sie inzwischen schon 3 mal gemacht haben.

Ich glaube, es ist auch egal ob mit Tommy oder Chris, beide sorgen sich um den Schutz der Wüste und deren kleine Bewohner. Mit ihren Berichten über die Schäden und Folgen haben wohl alle, die die Tour gemacht haben, einen anderen Blick auf die Wüste bekommen. Und dies ist auch gut so.

Deine Fotos sind klasse! Ich könnte durchaus mehr anschauen 😉

Viele Grüße
Rebecca
2'537 Beiträge · seit 200712. Aug. 2015 · #65
Hallo Wolfgang,

ich fürchte, da hast du mich ein bisschen falsch verstanden.
BikeAfrica schrieb:
Ich fände es aber (für mich, kann ja jeder anders halten) nicht schön, von Anfang an damit zu kalkulieren, dass ich regelmäßig mit Wasser versorgt werde. Ich versuche zumindest, so zu kalkulieren, dass ich aller Voraussicht nach alleine zurecht komme.
Das ist mir vollkommen klar, das mache ich auch mit allen Dingen so.
Ich bezog mich eher darauf, dass "die Autotouristen" für sich so kalkulieren, dass sie "für sich" genug haben.
Ich hab' im Auto sicher immer viel viel mehr Wasser mit, als ich benötige, vor allem, wenn's um Wasser in der Wüste geht.

Da halte ich mich strikt an den weisen Ratschlag eines gestandenen Buschrangers in Australien, der mir als Junghupfer vor 26 Jahren unter anderem erklärte: "Take as much water, as you can carry". 😉

Jetzt muss man nicht das ganze Auto vollfüllen, aber jemanden, der mit einem Auto in heissen und eher verlassenen Gegenden unterwegs ist nur und grade mal so viel Wasser mit hat, wie er meint, an dem Tag zu benötigen, verstehe ich nicht.

Vielleicht ist's jetzt klarer.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
Themenstarter71 Beiträge · seit 200913. Aug. 2015 · #66
Vielen Dank für Eure Rückmeldungen!
Das kann ich gut verstehen Rebecca, dass man die Tour öfter macht. Wenn ich es noch einmal nach Swakopmund schaffe, werde ich sicher auch wieder dabei sein. Ob mit Chantal, Joe, Chris oder Tommy ist meiner Meinung auch egal, denn es ist doch umso schöner, wenn sich viele Menschen für die Natur interessieren! Und Kundschaft gibt es soweit ich das mitbekommen habe auch reichlich.
Da finde ich es sehr erstaunlich, dass es in Swakopmund eine offene Müllhalde gibt. Denn dort ist es so windig, dass die ganzen Plastiktüten doch schnell wieder weggeblasen werden und sich dann über die Stadt und das Meer verteilen.

Liebe Wolfgangs, ich bin da ganz mit Euch. Egal ob zu Fuß, mit dem Auto oder dem Fahrrad. Es ist auf alle Fälle sinnvoll mehr Wasser zu kalkulieren, als man nur für einen Tag benötigt. Denn Pannen sind schnell passiert und dann wird man froh sein nicht jeden Tropfen einteilen zu müssen. So hält es sich auch mit dem Sprit (neeein, nicht der Schnaps!) viele Autofahrer haben noch weitere Kanister im Kofferraum, falls man es nicht mehr rechtzeitig zu einer Tankstelle schafft. Was schnell passieren kann, wenn man mal einen "kleinen" Umweg fahren muss oder will.
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So nun zurück zu Swakopmund. Am zweiten Tag wurden sämtliche Museen von uns abgeklappert und Abends liesen wir den Tag natürlich im Tiger Reef ausklingen. Sonst gibt es wohl eine der besten Pizzen die ich je gegessen habe im Napolitana, falls man sich gegen den tagesfrisch gefangenen Fisch an im Tug an der Jetty oder anderswo entscheiden möchte

Im Stadtmuseum kann man viele alte Replikate und Geschichten zur Geschichte von Swakopmund, zur Kolonialzeit und über Namibia lesen und sehen.
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Nach ungefähr 5x nachfragen haben wir 2 auch endlich das Marine Museum gefunden, dabei kann man eigentlich fast nicht daran vorbeilaufen. Klein aber frein, die naturwissenschaftlichen Infos sind übersichtlich aber gut gestaltet, für Kinder auf alle Fälle ein toller Tipp. Wir haben dort auch eine Kindergeburtstagshorde getroffen.
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Sonnenuntergang schauen am Tiger Reef oder an der Jetty, beides ein schönes Erlebnis!
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Um die Ecke vom Tiger Reef wohnen außerdem die Flamingos und ab und zu sieht man auch Pelikane. Abends fliegen sie über der Küste zu ihren Schlafplätzen.
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Ein paar zusätzliche Fotos habe ich noch:
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zuletzt bearbeitet 13. Aug. 2015
1'920 Beiträge · seit 200814. Aug. 2015 · #68
Hallo Equilibre!

sodele, nachdem ich selber fast 4 Wochen mit dem Rädle in Afrika unterwegs war, komme ich endlich wieder zum lesen deines RB.
Einfach nur geil, mal Erlebnisse aus einer anderen PErspektive zu lesen.
Durch das Rad Reisen hast und nimmst du Eindrück ganz anderes wahr, als mit dem Auto, und siehst manche Dinge, die du so nie sehen würdest..

Weiter so, ich bin wieder an Bord

LG Bloke
281 Beiträge · seit 201414. Aug. 2015 · #69
Genau!
Ich habe die Erfahrung gemacht, das langsameres Reisen mit Fahrrad oder zu Fuß zu besseren Fotos führt. Man sieht anders, fühlt die Landschaft intensiver und nimmt sich mehr Zeit für die Bilder, als es der gemeine Autotofahrer tut. Da springen dann Aufnahmen raus wie die Langzeitbelichtungen, oder die geniale Komposition der beiden Dünenläufer. Hier braucht es Zeit, Muße und Gespühr.
Gruß aus Hamburg
--------------------------------------------- carpe diem
Themenstarter71 Beiträge · seit 200921. Aug. 2015 · #70
Da ich meiner Masterarbeit und der Jobsuche momentan etwas mehr Zeit widmen muss, geht es erst jetzt wieder weiter.
Die entspannte Zeit in Swakopmund tat mir sehr gut und so konnte ich wieder neue Motivation tanken.
Besonders schön war, dass ich einen Freund aus Deutschland an der Spitzkoppe traf und wir natürlich zusammen grillten und den Sundowner genossen. Der klare Sternenhimmel blieb leider aus, dafür fing es in der Nacht an zu regnen 😄 Am nächsten Morgen strahlte der blaue Himmel und die nassen Sachen waren ratz fatz auch wieder getrocknet.
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In Windhoek selbst änderte ich dann meine Pläne etwas und ich stieg in den Mainliner-Bus bis Mariental. Mehr dazu im nächsten Beitrag, der hoffentlich nicht so lange auf sich warten lassen muss.
zuletzt bearbeitet 21. Aug. 2015
Themenstarter71 Beiträge · seit 200924. Aug. 2015 · #71
In Windhoek ging ich noch schnell Makalani Nüsse shoppen um meiner Familie und meinen Freunden ein kleines Namibianisches Mitbringsel schenken zu können.
Dann ging es per Bus nach Mariental, denn mein Couchsurfing Gastgeber bei dem ich zwei Nächte in Südafrika verbrachte war gerade in Namibia und fragte mich ob ich immer noch in den Kgalagadi Tranfrontier Park möchte.
Klaro! Da ich dort mit dem Fahrrad nicht durchfahren konnte und dies auch überhaupt nicht wollte 😄, sagte ich sofort zu.
Allerdings wollte mein ehemaliger Gastgeber schon in den nächsten Tagen dort hin und so hätte ich es mit dem Fahrrad nicht mehr rechtzeitig geschafft.
Sicher hätte ich auch einfach an der Grenze fragen können ob mich und mein Fahrrad jemand mitnimmt, aber so war es mir dann doch lieber. Einmal kannte ich die Person bereits und desweiteren gab es kein Problem mit dem Fahrrad, da der Bakkie groß genug war.
So kam es, dass ich von Mariental noch ein paar Tage mein Fahrrad sattelte bevor es auf Safari ging!
Die Strecke war recht hüglig und geradlinig, da ich mich aber so sehr freute die Kalahari und deren Vegetation zu sehen ging es gefühlt sehr gut voran.
Ich glaube es war in Gochas als ein heftiger Regenschauer runterprasselte, glücklicherweise konnte ich mich in einen Supermarkt retten und dort noch Lebensmittel kaufen, da ich mir gar nicht sicher war ob man im KTP einkaufen konnte. Klar gab es dort dann Supermärkte aber einmal konnte man nur mit Rand bezahlen und desweiteren war es auch teurer. (Ich dachte zuvor immer der Park würde auch einen Teil Namibias einschließen).
Der KTP war einfach unglaublich fantastisch. Da ich davon ausging, dass wir nur mit total viel Glück überhaupt ein paar Tiere sehen werden, war ich bereits nach den ersten paar Stunden hin und weg. Denn wir sahen so viele Tiere, dass ich am Ende fast müde war und wir nicht mehr bei jeden Springboks und Oryx anhielten. Nie hätte ich erwartet, dass wir sogar Löwen sehen werden. Und bestimmt sind wir auch an einigen Tieren vorbeigefahren, die einfach zu gut getarnt waren für unsere untrainierten städter- Augen.
Ein kleines Abenteuer erlebten wir auch noch. Wir waren schon relativ spät dran und mussten uns auf direktem Weg ohne anzuhalten zum Tor nach Twee Revieren machen, da dieses in ein paar Minuten schließen würde. Doch plötzlich sah ich tatsächlich einen Leopard, der wohl auf seinem abendlichen Beutezug war. So hielten wir doch noch einmal an und beglückwünschten uns zu unserer Sichtung. (Es sollte auch der einzige sein, den wir zu Gesicht bekamen)
Natürlich war es dann am Ende zu spät als wir am Tor ankamen und dieses war bereits geschlossen. Da bekam ich doch etwas angst, aber da wir ja angemeldet waren müssten die Angestellten im Büro merken, dass wir noch gar nicht angekommen waren. Bestimmt ruft gleich jemand an um nach uns zu fragen, dann können sie das Tor öffnen. Wird bestimmt teuer, aber lieber das als mit den Katzen nächtigen. (Am Tor selbst war keine Nummer die wir anrufen hätten können!)
Am Ende rief natürlich kein Mensch an, was hatten wir erwartet 🙄 Also fuhren wir nach einiger Zeit als es schon dunkel war am Zaun entlang und tatsächlich auf der anderen Seite war noch ein Tor offen und wir flutschten schnell durch.
Das Tor war auch am nächsten Tag bereits vor der offiziellen Öffnungszeit offen. Zum Glück erfuhr ich das erst nach der Nacht die ich im freien mal wieder ohne Zelt verbracht hatte...
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An den Rastplätzen sollte man übrigens auch nicht einfach unachtsam auf dem Auto aussteigen, falls es jemand erkennt, unter dem Schild macht gerade eine Löwin ihre Mittagspause!
Noch ein Tipp: Falls man erst Abends in MataMata ankommt, kann ich empfehlen lieber am Campingplatz auf der Namibianischen Seite die Nacht zu verbringen, der Kostet nur 70 Nam $ und es gibt die beste Springbok-wors die ich je gegessen habe, natürlich selbstgemacht! Im Park selbst kostet die Nacht dann etwa das dreifache für nicht SA-Residents. Zwar etwas gemein, dass Ausländer mehr zahlen müssen, aber ich finde am Ende war es jeden Cent wert, da wir wirklich viele Tiere gesehen haben.
zuletzt bearbeitet 24. Aug. 2015
Themenstarter71 Beiträge · seit 200931. Aug. 2015 · #72
Als wir den Kgalagadi Park verlassen hatten blieben mir noch etwa 3 Wochen. Davon wollte ich noch eine Woche in den Cederbergen radeln, da man dort Leoparden sehen könnte. Die Chace sei sehr gering, aber ich wollte es trotzdem versuchen.
Also nahm mich mein ehemaliger Couchsurfing Host noch bis Clanwilliam mit und fuhr auf der N7 weiter zu sich nach Hause. Die Cederberge waren schön, aber auch ziemlich heiß. Leoparden sah ich natürlich nicht, aber den Versuch war es wert.
Einmal verbrachte ich auch nochmal eine Nacht in einer Unterkunft, weil ich dringend duschen wollte und musste. Das war nicht so schön, da in der Dusche Mäusekacke war. Aber im Prinzip hat mich das auch gar nicht mehr allzu sehr aufgeeregt weil ich super müde war also spülte ich das schnell weg und duschte einfach mit Sandalen an. Die Anderen Gäste regten sich schlimmer auf und waren sogar teilweise abgereist, naja mit dem Auto ist das auch kein Problem. Hätte ich für ein teures Hotezimmer gezahlt, wäre ich aber auch enttäuscht gewesen.
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Über Paarl ging es nach Stellenbosch dem Mountainbike Eldorado schlechthin!
Dort wollte ich ein paar Trails auskundschaften, aber diesmal ohne Gepäck. Endlich hat es sich gelohnt das schwere Fully zu fahren. Anfangs war es allerdings sehr ungewohnt und das Gleichgewicht war ganz anders verteilt. Als wäre man von einem LKW auf einen Smart umgestiegen. Aber nach ein paar Km kam das Gefühl und ich konnte die Trails runterschwingen. Jonkershoek fand ich sehr schön, da man dort einen klassischen 10km Loop hat von dem man immer wieder auf schöne Trails stößt. Sollte man nur mal so eine Runde drehen wollen kann man auch einfach nur 2x den Loop fahren und ist wieder zurück am Eingangstor. Es kostet einen kleinen Eintritt, da es ein Natureerserve ist.
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Noch besser fand ich die Trails in Paradyskloof, dort könnte man sicher Wochen verbringen und noch nicht jeden einzelnen Trail gefahren sein. Wirklich fantastisch. Zwischendrin sind auch richtig professionell Hügel, Rampen und steile Kurven eingebaut. Ein wahres Paradys! Eintritt kostet das ganzen nicht, was mich sehr wundert, da scheinbar wirklich Profis am Werk waren und alle Wege sehr gepflegt aussahen. Man sollte allerdings aufpassen besonders im unteren Bereich sind viele Hundespaziergänger. Ein bischen gegenseitiger Respekt und jeder kann die Natur dort genießen.

So im letzten Post erzähle ich noch von meinen Abenteuern in Kapstadt und somit war meine Reise dann auch schon langsam beendet. Eine super Zeit mit vielen spontanen Änderungen besonders auf dem Rückweg von Windhoek nach Kapstadt. Aber alles in allem einfach ein fantastisches Erlebnis. Ich muss sagen die Menschen in Südafrika und Namibia sind wirklich außerordentlich hilfsbereit und gastfreundlich gewesen! Gerne komme ich wieder auf einen Spung vorbei!
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zuletzt bearbeitet 31. Aug. 2015
324 Beiträge · seit 200931. Aug. 2015 · #73
Beeindruckend, interessant, mutig, sportlich, ausdauernd und schöne Fotos! Vielen Dank!

Viele Grüße
Melanie
Die Strasse gleitet fort und fort, weg von der Tür, wo sie beginnt, weit überland, von Ort zu Ort. Ich folge ihr, so gut ich kann. Ihr lauf ich raschen Fusses nach, bis sie sich gross und weit verflicht mit Weg und Wagnis tausendfach. Und wohin dann? Ich weiss es nicht. J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe
Themenstarter71 Beiträge · seit 200906. Sept. 2015 · #74
Letzte Station Cape Town. Hier begann die Reise vor 3 Monaten und hier wird sie auch wieder enden.
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Coastal Road von Stellenbosch nach Muizenberg. Hier wird das Abendessen gefangen!
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Doch erstmal ein schreckliches Ereignis. Es entfachte in der ersten Nacht die ich in Kaptstadt verbrachte ein Buschfeuer. Ein furchtbarer Anblick, wenn man bedenkt dass die ganze Fauna die sich dort verbirgt einfach niederbrennt. Alle Pflanzen und Tiere konnten überhaupt nicht gerettet werden, auch wenn die Anwohner sich größte Mühe gaben.
Sogar die Hubschrauber waren nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, obwohl insgesamt 5 Stück im Dauerlöscheinsatz waren. Leider sürzte ein Pilot beim Wasseraufnehmen sogar ab. Der Küstenwind tat sein übriges und erst als dieser etwas abflachte und ein leichter Nieselregen begann, nach 5 oder 6 Tagen, wurden die Feuer weniger und die restliche Glut verglimmte endlich.
Nach nicht mal einer Woche sprossen schon wieder kleine grüne Grashalme und die ganze Asche wirkte wie Dünger.
Trotzdem sah man hier und da einen leeren Panzer von einer Schildkröte. Und vor allem kam der ganze Müll zum Vorschein, hunderte Glasflaschen und zerschrumpelter Plastikmüll lag zwischen der Asche.
JA da fängt man schon an nachzudenken, besonders einschneidend fand ich als ein Mann auf einem Pickup seine Zigarette in den Busch am Straßenrand warf, obwohl nichtmal 15m von ihm entfernt das Feuer loderte. Ich konnte nicht fassen was ich da sah. Doch ein wutentbrannter lautalser Schimpfanfall meinerseits wurde nur milde belächeld und mit dem Stinkefinger abgegolten. Unfassbar!
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Sonst muss ich sagen fand ich Kapstadt sehr schön, obwohl ich ein Jahr zuvor noch ganz anderer Meinung war und ich die Stadt laut, unsicher und ungemühtlich fand. Aber dieses Mal hielt ich mich auch von der Innenstadt und dem wilden Treiben auf der Long Street nach Ladenschluss fern.
Besonders Muizenberg, Boulders Beach und die Region der Kalkbay fand ich sehr schön. Natürlich durfte auch eine Tour über Chapmans Peak nicht fehlen und ein Sonnenuntergang am Strand von Llandudno mit den leerstehenden Häusern der Rich and Famous über einem war ein grönender Abschluss meiner Reise.

Kitesurfer Sunrise Beach in Muizenberg
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Blick aufs Meer und den Sonnenuntergang von der Unterkunft meines Couchsurfing Gastgebers
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Verbrannte Hänge vom Chapmans Peak Drive aus gesehen
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Sonnenuntergang in Llandudno
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Das wird sicher nicht mein letzter Besuch in Namibia und Südafrika gewesen sein. Besonders der NamibiaVirus ist sehr hartnäckig und ein Gegenmittel habe ich noch nicht gefunden. So werde ich dem schlimmen Virus nachgeben müssen und bald möglichst wieder hinreisen.
Doch erstmal muss der Urlaub auch verdient werden 😉
So lese ich einfach Eure tollen Erfahrungsberichte und schaue die Fotos dazu an.

Danke fürs Mitreisen und hoffentlich bis zum nächsten mal!
zuletzt bearbeitet 06. Sept. 2015
2'398 Beiträge · seit 201106. Sept. 2015 · #75
Hallo Equilibre,

noch mal Danke für Deinen beeindruckenden Bericht und die tollen Fotos.
Und für die sportliche Leistung hast Du meine uneingeschränkte Hochachtung.

LG aus dem sonnigen HH,

Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
1'920 Beiträge · seit 200806. Sept. 2015 · #77
Hi Equili

Danke fürs mitnehmen auf deiner Radreise . Hab mich seit langem nicht mehr in nem RB so wohl gefühlt.

Kette rechts und Druck

LG Heinz
8'057 Beiträge · seit 200806. Sept. 2015 · #78
Hallo Equilibre,

Hatte zwar Mühe mitzuradeln aber es hat Spass gemacht. 🙂

Danke für die tollen Bilder. 😎

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
1'059 Beiträge · seit 200607. Sept. 2015 · #79
Hallo Equilibre

Ganz toller Bericht - habe sehr gerne mitgelesen. Vielen Dank!

Herzlich,
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
1'059 Beiträge · seit 200607. Sept. 2015 · #80
Hallo Equilibre

Ganz toller Bericht - habe sehr gerne mitgelesen. Vielen Dank!

Herzlich,
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»