McDomThemenstarter51 Beiträge · seit 201424. Aug. 2014 · #1Hallo zusammen,
seit einigen Wochen verfolge ich angeregt die Reiseberichte, Tipps und Vorschläge zum Thema Namibia. Meine Freundin und ich planen für 2015 auch eine Reise in dieses, von den Bildern und Erzählungen her, wunderschöne Land. Davon wollen wir uns natürlich auch selbst überzeugen. Wir wissen jedoch noch nicht in welchem Monat wir dorthin gehen wollen. Und auch eine genaue Route haben wir noch nicht - erste Ideen findet ihr weiter unten. Da beginnen auch schon unsere Fragen.
Da wir als Individualreisende unterwegs sein werden, werden wir die Tour wohl mit einer Agentur zusammen planen. Unser Wunsch ist es logischerweise möglichst viel vom Land zu sehen, möglichst viele Tiere zu spotten, möglichst etwas über die Kultur kennen zu lernen, aber auch den ein oder anderen Tag zu entspannen und genießen, da es unsere Hochzeitsreise werden soll.
1. Welchen der folgenden Reisemonate würdet ihr vorschlagen: Juli, August oder September?
2. Wann sollten wir mit der Planung beginnen, um die gewünschten Unterkünfte zu buchen?
3. Wie ist es mit Kriminalität (ist für uns beide unsere erste Afrika-Reise)?
4. Muss man sich Sorgen vor Schlangen machen? Hab da mal was gelesen…
5. Was muss man unbedingt einpacken (Stromadapter, etc…)?
6. In den meisten Reiseberichten sieht der Tagesablauf meist so aus: Früh aufstehen (zwischen 6.00 und 7.00 Uhr) und früh ins Bett, aber was macht man sonst abends, gibt es da „Programm“ in den Lodges oder was zu tun?
Bisher haben wir uns dies als Tour überlegt:
Windhoek (1 Nacht) – Mariental (2 Nacht) – Keetmannshoop (1 Nacht) – Fish River Canyon (1 Nacht) – Aus (1 Nacht) – Sossusvlei (2 Nächte) – Swakopmund (3 Nächte) – Damaraland/Twyfelfontain (1 Nacht) – Etosha Park (3 - 4 Nächte) – Waterberg (1 - 2 Nächte) – Windhoek (2 Nächte - Entspannen auf GocheGanas?)
Und das Ganze in maximal 3 Wochen, gerne aber auch etwas Kürzer, je nach Preis... Ist etwas ambitioniert und wohl ca. 3.000 km (da kommt man um einen 4x4 wohl nicht rum) aber man will ja so viel wie möglich sehen…
Ich freue mich auf eure Antworten
Euer McDom
Namibia 2015 - SamBotNam 2016 - NamRSA 2017 ?
Lil1'242 Beiträge · seit 200924. Aug. 2014 · #2Hallo McDom,
herzlich Willkommen bei den Afrikaverrücken 🤩 und schön dass ihr eure Hochzeitsreise in Namibia verbringen möchtet 🤪 .
1) Ich kenne Namibia im August und September und es hat mir im August besser gefallen, weil die Temperaturen angenehmer waren und der Himmel nicht so diesig (vor allem im Etosha) .
2) Wir buchen unsere Afrikaurlaube immer ca. 8-10 Monate vorher (dann ist die Chance grösser alle Wunschunterkünfte zu bekommen).
3) Nicht schlimmer als in Europa. Wir haben uns NIE unsicher gefühlt.
4) Das Glück eine Schlange zu sehen ist sehr, sehr gering. Aber ich kann dich gut verstehen; es wäre auch für mich der Horror, eine in der Nähe unseres Bungalows zu haben 🤨 .
5. T-Shirts, Zip-Hosen und ein oder zwei warme Jacken (evtl. auch Schal und Mütze). Von Schuhen haben wie jeweils ein Paar Wanderschuhe- und sandalen und Flip-Flops dabei. In den meisten Unterkünften wird draussen gegessen und da ist eine Jacke morgens und abends auch nicht verkehrt. Das gleiche gilt für die Game Drive´s. Adapter bekommst du in jedem Supermarkt in Windhoek.
6) Genau 🙂 . Abends nach dem Essen gibt´s meistens als "Programm" : Sternegucken mit einem Absacker am Lagerfeuer 🤪 🤪 🤪 .
Ich finde eure Tour sehr schön 😎 , nur im Süden würde ich evtl. 1-2 Nächte dranhängen. Ich finde das Damaraland traumhaft und da würde mir eine Nacht ebenfalls nicht reichen. In meinem Reisebericht findest du Fotos von Goche Ganas 😉 .
Weiterhin viel Spass beim Planen 😎 .
Liebe Grüsse aus Luxemburg
Lil
Silke1611223 Beiträge · seit 201324. Aug. 2014 · #3Hallo Mc Dom,
1. Welchen der folgenden Reisemonate würdet ihr vorschlagen: Juli, August oder September?
Im September ist es schon wärmer und seit längerem trocken, so daß die Tiere vermehrt an den Wasserlöchern gesichtet werden können.
2. Wann sollten wir mit der Planung beginnen, um die gewünschten Unterkünfte zu buchen?
Jetzt! Vor allem Etosha.
3. Wie ist es mit Kriminalität (ist für uns beide unsere erste Afrika-Reise)?
Wenn man die nahe liegenden Vorsichtsmaßnahmen beachtet, nicht größer als bei uns.
Man sollte nicht auf bereits von Anderen besuchten Rastplätzen anhalten,
oder an dubios wirkenden "Ufällen ",
in Städten alle Türen (Fenster sowiwso immer, weil das Wageninnere sonst voll staubt) vor unbefutem öffnen sichern,
evt. Gepäck mit einer Decke abdecken und mit Gurten vor schnellem raus nehmen sichern.
In Städten nur auf bewachten Parkplätzen parken und nicht vergessen, dem Wächter auch seinen Obulus zu geben.
Keine Wertsachen im Auto lassen, im dunkeln nicht alleine draußen sein, versteht sich von selbst.
4. Muss man sich Sorgen vor Schlangen machen? Hab da mal was gelesen…
Ihr werdet zu 99%-tiger Wahrscheinlichkeit keine sehen, da es denen noch zu kalt ist.
Fest auftreten, dann flüchten fast alle Schlangen, bei walks Knöchel hohe Schuhe,
auch wegen dem evt. pieksenden Untergrund (Steine, Dornen)
5. Was muss man unbedingt einpacken (Stromadapter, etc…)?
kann man dort für kleines Geld kaufen.
Wenn ihr gerne fotografiert, empfehlen sich 2 Bodys, damit man das Wechseln der Objektive vermeiden kann.
Durch die hohe Staubbelastung, kann das sonst schonmal kritisch werden für das Equipment.
6. In den meisten Reiseberichten sieht der Tagesablauf meist so aus: Früh aufstehen (zwischen 6.00 und 7.00 Uhr) und früh ins Bett, aber was macht man sonst abends, gibt es da „Programm“ in den Lodges oder was zu tun?
Am Spätnachmittag wird ein Gamedrive mit Sundowner angeboten.
Wenn man davon zurück ist, hat man noch Zeit vor dem Dinner schnell zu duschen.
Nach dem Essen sitzt man gemütlich zusammen und erzählt sich seine Urlaubserlebnisse
und späteststens 22Uhr geht man schlafen.
Bisher haben wir uns dies als Tour überlegt:
Windhoek (1 Nacht) – Mariental (2 Nacht) – Keetmannshoop (1 Nacht) – Fish River Canyon (1 Nacht) – Aus (1 Nacht) – Sossusvlei (2 Nächte) – Swakopmund (3 Nächte) – Damaraland/Twyfelfontain (1 Nacht) – Etosha Park (3 - 4 Nächte) – Waterberg (1 - 2 Nächte) – Windhoek (2 Nächte - Entspannen auf GocheGanas?)
Wen ihr es entspannt angehen wollt, würde ich den Süden weglassen, um auf jeder Lodge mindestens 2 Nächte bleiben zu können.
Sonst kommt ihr Mittags/Nachmitags an, seit max. 8 Std. am Ort und müßt am nächsten Morgen früh raus, alle Sachen wieder einpacken , um weiter zu fahren.
Und das Ganze in maximal 3 Wochen, gerne aber auch etwas Kürzer, je nach Preis... Ist etwas ambitioniert und wohl ca. 3.000 km (da kommt man um einen 4x4 wohl nicht rum) aber man will ja so viel wie möglich sehen…
Ich freue mich auf eure Antworten
Euer McDom
Viel Spaß bei der Planung
Silke
leben und leben lassen
4 Wochen Namibia 2009
3 Wochen Namibia 2010
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200624. Aug. 2014 · #4Hallo McDom,
willkommen im Forum!
Zu Deinen Fragen:
1. Welchen der folgenden Reisemonate würdet ihr vorschlagen: Juli, August oder September?
Juli und August sind die mit Abstand kältesten Monate; zudem ist August der windigste. Falls ihr campen wollt (und auch sonst) würde ich September wählen. September ist aber schon was internationale Reisende nach Namibia angeht "Hochsaison".
2. Wann sollten wir mit der Planung beginnen, um die gewünschten Unterkünfte zu buchen?
Etosha und Sesriem/Sossusvlei ruhig so früh wie möglich und auch alle Must-Have-Unterkünfte (also die, die ihr unbedingt im Plan haben wollt). Zunächst würde ich aber Flug und Auto arrangieren.
3. Wie ist es mit Kriminalität (ist für uns beide unsere erste Afrika-Reise)?Eine nicht zu beantwortende Standardfrage (oder kannst Du mir sagen wie die Kriminalität in Italien ist?). Benutze mal die Forensuche und Du bekommst tausende verschiedene Meinungen. Ich, der in Namibia lebt, schränke mich in meinem Verhalten nicht mehr ein als in Deutschland.
4. Muss man sich Sorgen vor Schlangen machen? Hab da mal was gelesen…
Es gibt Schlangen (die gibt es übrigens auch in Europa). Schlangentodesfälle gibt es praktisch nie mehr hier, Schlangenbisse verschwindend selten. Wenn Du eine Schlange siehst, dann hast Du Glück 🙂
5. Was muss man unbedingt einpacken (Stromadapter, etc…)?
Nutze mal die Formensuche; ansonsten: Hut, Sonnencreme, Laufschuhe, im Juli und August auch Handschuhe, Mütze und ne dicke Jacke.
6. In den meisten Reiseberichten sieht der Tagesablauf meist so aus: Früh aufstehen (zwischen 6.00 und 7.00 Uhr) und früh ins Bett, aber was macht man sonst abends, gibt es da „Programm“ in den Lodges oder was zu tun?
Also als Hochzeitsreisende solltet ihr eigentlich was zu tun haben 😉 Im Ernst: Hier richtet sich der Tagesablauf auf dem Land nach der Sonne...
Tourenvorschlag:
Windhoek (1 Nacht), Kalahari (2), Sesriem/Sossusvlei (2), Swakopmund (3), Damaraland (2), Etosha/bei Etosha (4), Waterberg o.ä. (2), bei Windhoek (1)
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
P.S. Interessant finde ich den Vorschlag von Silke: "Man sollte nicht auf bereits von Anderen besuchten Rastplätzen anhalten," - denn so ist es sinnvoll. Wenn man sich dann die geballte Erfahrung des Auswärtigen Amtes anschaut, dann sieht es genau anders aus: "Wenn Sie mit dem Kfz unterwegs sind, halten Sie nicht an unbewirtschafteten / unbewachten Rastplätzen an" 😉
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
DoNo312 Beiträge · seit 201325. Aug. 2014 · #5Hallo Mcdom,
schönes Ziel habt Ihr Euch raus gesucht.
Wegen der Monate - mir wäre Juli/August zu kühl...wir waren im Oktober und auch da war es noch recht angenehm. Ich stelle mir also auch den September ganz passend vor.
Auf der grob skizzierten Strecke braucht Ihr zu dieser Jahreszeit keinen 4*4. Wenn Ihr ca. 3.000 km fahren wollt, ist der Süden auf jeden Fall schon mal draußen. Wir hatten in 3 Wochen mit Etosha als nördlichstem und Sossuvlei als südlichsten Punkte ca. 3.800 km zusammen bekommen.
Viel Spaß beim Planen...auch für die Hochzeit.
DoNo
McDomThemenstarter51 Beiträge · seit 201425. Aug. 2014 · #6Hallo allerseits,
vielen Dank schon mal an alle, die schon geantwortet haben. Das wird uns bei der Planung bestimmt weiterhelfen!
Von meinem Verständnis her also suchen wir zunächst einmal eine Agentur, mit der wir dann den Flug und das Auto buchen und die ersten/wichtigsten Unterkünfte fixieren. Dann lassen wir den Rest „auf uns zu kommen“. Da müssen wir nur die wichtigste Frage vorher klären, welcher Monat wird es… 🙂 Aber da haben wir ja schon einige Tipps von euch bekommen – VIELEN DANK! ‚
Da wir nicht campen werden, ist die Temperatur für uns relativ „egal“, so lange es nicht ununterbrochen regnet .
Mit „Unbedingt einpacken“ hatte ich auch solche Dinge gemeint, wie etwa Süßigkeiten für Kinder unterwegs (das hatte ich in den Reiseberichten nicht 100% verstanden) gemeint. Oder beispielsweise ein Fernglas (Gewicht und Platz beim Packen) oder kann man das vor Ort bei den Lodges „leihen“? Hatte mich da wohl falsch ausgedrückt.
Natürlich sind mittlerweile auch schon wieder neue Fragen aufgetreten, die ich mal ungefiltert an euch weiter gebe.
Beispielsweise:
Sollte man die Touren, Game Drives, Bootstouren in Swakopmund etc. schon von Deutschland aus buchen oder geht sowas auch spontan vor Ort? Das wäre für mich ein absoluter „Showstopper“ wenn wir beispielsweise eine Bootstour machen wollen und das dann nicht klappt, weil ausgebucht (so Freunden von uns passier mit Alcatraz in San Fran, das würde ich mir eher nicht verzeihen).
Sind Vorkenntnisse mit dem Fahren auf Schotterpisten nötig oder besondere Kenntnisse mit 4x4?
Reicht eine Straßenkarte (World Mapping Project) oder sollte man ein Navi mitnehmen? Ggf. vor Ort kaufen?
Meine Sorge ist ein bisschen, dass man „nie alleine“ ist, wenn wir in der Hochsaison gehen wie bspw. September. In Etosha an Wasseröchern anzustehen, um Tiere beobachten zu können stelle ich mir eher nervig vor…
Es wurde auch schon das Fotografieren angesprochen. Da ich ein absoluter Laienfotograf bin, meine nächste Frage: Ist dann ein Stativ notwendig (Gewicht/Platz im Gepäck)? Alternativ habe ich schon oft von einem Bohnensack gelesen. Ich weiß wohl, was das ist, aber wie nutzt man das richtig? So etwas müsste man ja dann nicht mitbringen, sondern könnte vor Ort kaufen, richtig? Außerdem habe ich schon von diversen Filtern gelesen, die man mitnehmen sollte/könnte. Haltet ihr das für sinnvoll, auch wenn ich das wohl eher nur für Namibia benötigen würde und im „täglichen gebraucht“ nicht nutzen würde? Außerdem weiß ich ja gar nicht richtig, wie man die einsetzten müsste. Sind die Fotos so viel besser, dass sich das lohnt?!
Wir werden dann wohl wieder hier schreiben, wenn die nächsten Fragen aufkommen bzw. die nächsten Schritte geplant sind.
Vielen Dank nochmal für die Hilfe und schnellen Antworten von euch! Ich bin für jeden weiteren Tipp offen und freue mich auch auf Antworten auf ungestellte Fragen . Vielleicht gibt es ja auch jemanden hier, der seine Hochzeitsreise auch nach Namibia gemacht hat und ggf. den ein oder anderen „Spezialtipp“ hat :-)…
Schönen Start in die neue Arbeitswoche und VIELEN DANK!
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travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200625. Aug. 2014 · #7Hallo McDom,
Von meinem Verständnis her also suchen wir zunächst einmal eine Agentur...
als erstes kauf ihr Euch einen Reiseführer, damit solche Punkte wie "so lange es nicht ununterbrochen regnet" nicht auftauchen 😉 Ihr reist zum Höhepunkt der absoluten Trockenzeit! Wenn ihr irgendwo eine Wolke entdeckt, dann Glückwunsch.
Sind Vorkenntnisse mit dem Fahren auf Schotterpisten nötig oder besondere Kenntnisse mit 4x4?
Nein, da Standardroute und Trokenzeit.
Reicht eine Straßenkarte (World Mapping Project) oder sollte man ein Navi mitnehmen? Ggf. vor Ort kaufen?
Straßenkarte reicht absolut!
Meine Sorge ist ein bisschen, dass man „nie alleine“ ist, wenn wir in der Hochsaison gehen wie bspw. September. In Etosha an Wasseröchern anzustehen, um Tiere beobachten zu können stelle ich mir eher nervig vor…
Absolut unbegdründet. Hochsaison in Namibia ist nicht wie eine Hochsaison auf Mallorca. Du siehst - mit Glück - auch mal andere Reisende... 150.000 "echte" Touristen besuchen Namibia im Jahr, d.h. an jedem Tag sind viellecht 10.000 im ganzen Land unterwegs.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Strelitzie2'844 Beiträge · seit 201125. Aug. 2014 · #8Hallo McDom,
Du machst gerade drei Schritte vor dem ersten!
Zunächst würde ich mein Budget festlegen, dann die Reisezeit, Route und Unterkünfte; Flüge und Auto buchen. (wozu ein sehr teurer 4x4? ein SUV reicht völlig aus, wenn ihr in Lodges wollt)
Die Frage nach dem Fernglas erübrigt sich eigentlich, Du leihst Dir doch auch keine Sonnenbrille! 😉
Was in den Koffer muss - die Frage kannst Du dann in einem Jahr stellen.
Viel Vorfreude
Strelitzie
DoNo312 Beiträge · seit 201326. Aug. 2014 · #9Hallo McDom,
wenn Du eher ein Fotolaie bist, brauchst Du auch kein Stativ. Tagsüber ist es immer so hell, dass Du kurze Verschlusszeiten hast und die kurze Dämmerung kannst Du vernachlässigen. Im Etohsa bist Du ohnehin im Auto und kannst den Foto am Fenster abstützen. Ein UV-Filter schützt Dein Objektiv und da es sehr staubig ist, lohnt das - falls Du einen Foto hast, der das Aufschrauben zulässt. Den Rest kannst Du Dir m. E. sparen.
Fernglas - besser eins pro Person - würde ich mitnehmen - es gibt hier recht gute leichte Ferngläser deren Lichtstärke nicht so groß ist...aber durch die Lichtverhältnisse stört das nicht weiter.
Die Fragen zu Karte/Fahrkenntnissen/Fahrzeug (4*4 nicht nötig, ggf. aber SUV) sind schon beantwortet.
Touren vorbuchen - wenn Ihr dann mal wisst, wann Ihr wo seid, könnt Ihr prüfen, ob die Touren Engpässe sind (z. B. Wüstentour Swakop/Walfish Bay wenn ein großes Kreuzfahrtschiff dort anleget...).
Als Hochzeitsreisenthema - wenn Ihr die Route ändert und den Süden weg lasst, dann nehmt als Highlight und südlichsten Punkte Wolwedans (einfach mal hier Suchfunktion verwenden oder googeln).
Viele Grüße
DoNo
Namibiaforfamily51 Beiträge · seit 201431. Aug. 2014 · #10Hallo zusammen,
wie Du meinem soeben veröffentlichen Bericht unter "Routen" entnehmen kannst, sind wir gerade von einer 18tägigen Namibia-Reise als Familie zurückgekommen. Ich würde Dir als Hochzeitsreise unsere Route uneingeschränkt empfehlen und auf jeden Fall so wie wir in jeder Lodge 2 (teilweise 3) Nächte bleiben. Nur so kann man wirklich genießen und hat auch genügend Zeit vor Ort Land und Leute kennenzulernen!
Thema Schlangen und Sicherheit ist keines. Siehe Kommentare meiner "Vorschreiber". Allrad im afrikanischen Winter auf den gängigen Touren meiner Erfahrung nach nicht relevant!
Reisplanung: Wir haben Anfang Januar die Augustreise geplant und das war knapp. Wir haben nicht mehr überall unsere Wunschlodges bekommen, aber letztendlich waren wir mit allen Lodges dann super happy. Aber wir hätten bei früherer Planung die Flugreise etwas preisgünstiger buchen können...
Soweit auf die Schnelle. Bin gespannt wie es bei Euch weitergeht.
LG
Namibiaforfamily
McDomThemenstarter51 Beiträge · seit 201424. Okt. 2014 · #11Hallo zusammen,
nach einer etwas längeren Zeit melde ich mich nun wieder, da wir (endlich) Fortschritte machen bei unserer Honeymoon-Planung. Ist ja nicht so, dass es für die eigentliche Hochzeit noch einges zu tun gäbe... 😎.
Wie schon richtigerweise vorher geschrieben wurde - ein Schritt nach dem anderen. Das Budget steht nun also, der Resiezeitraum auch, die Route ist weitestgehend ausgearbeitet. Jetzt kommt die Feinplanung, auf die wir uns schon so freuen und die Buchungen.
Nur als Info nochmal, wir machen das alles jetzt "schon", da wir ja auch noch die Hochzeit weiter planen müssen 🙂 Und was erledigt ist, ist erledigt.
Zum Reisezeitraum:
3 Wochen im Juli 2015, genaue Daten werde ich nächste Woche fixieren, aber der Urlaub ist schon einmal genehmigt in der Firma 🙂. Wir wollten keinen zu großen Abstand zwischen Hcohzeit und Reise, außerdem muss ich auch noch auf meinen Arbeitgeber etwas achten... Daher ist der einzig passende Monat der Juli. Leider, wenn ichdas richtig gelsene habe, beginnt da auch schon die Hochsaison, jedenfalls von den Preisen her...
Zur Route und den Unterkünften:
Auch die Route die Lodges stehen (fast) fest, gebucht ist noch nix fix, aber das kommt in der nächsten Woche wahrscheinlich:
2x Bagatelle
1x Alte Kalkofen Lodge
2x Fish River Lodge
1x Klein Aus Vista
2x Desert Camp
3x Brigadoon
2x Camp Kipwe
1x Taleni Etosha Village
2x Onguma Bush Camp
2x Waterberg Guestfarm
1x Olive Grove
Da bin ich mla auf eure fachkundigen Meinungen gespannt.
Zum Fahrzeug:
Einzig beim Fahrzeug bin ich nocht nicht 100% schlüssig.
Vorab dazu: Mein Wunsch/Traum ist es, mit einem (männlichen 😎 ) 4x4 unterwegs zu sein. Jedetzt stellt sich nur die Frage: welcher?!?!
Wir sind noch am überlegen, ob es ein Double Cab sein muss (für 2 Personen) oder ob ein Single Cab auch reicht. Muss es denn überhaupt der Toyota Hillux sein, oder reicht ein Mercedes 4x4, den wir auch angeboten bekommen haben?!
Wie sehen da eure Erfahrungswerte aus?
Über Kommentare und Tipps eurerseits würde ich mich freuen.
Ich wünsche allen Formis ein schönes Wochenende!
Bis Bald
Euer Dominik
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Hanne6'152 Beiträge · seit 200624. Okt. 2014 · #12hallo Dominik,
die Unterkünfte sind alle top - nur hast Du 3 Unterkünfte Dir ausgesucht, die unter 100 km auseinanderliegen, das sind Alte Kalköfen, Fish River Lodge und Klein Aus Vista . Ich persönlich würde die ersten beiden buchen, da sehr unterschiedlich, beide super toll, die Unterkünfte in Alte Kalkofen spitze, Essen , Service , Sundowner Tour eimalig. Fish River Lodge traumhafter Blick
auf Canyon und Umgebung, Fahrt in den Canyon. Klein Aus Vista würde ich deshalb streichen um die D 707 zu fahren, dort 1 Ü - dann wird die Fahrt zum Desert Camp nicht zu weit.
Alles andere völlig o.k. eine lange Tour ist von Swakop zum Camp Kipwe, aber wenn ihr früh losfahrt ist es gut machbar.
Zu den Autos: Bei einem Single-Cab. hast Du nur die 2 Sitze vorne, und hinten ist alles Ladefläche, also es fehtl was zum Ablegen, Tasche, Rucksack, Foto, Fernglas usw. Und der Sitzraum ist fest zu , sodass man nicht von da in den Kofferraum kommt. Bei einem Doppelkabiner hast Du vorne und hinten Sitze , alles zu und hinten den Kofferraum.
Beide Autos sind praktisch Pickups, wo der hintere Teil draufgesetzt wird.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Champagner8'672 Beiträge · seit 201024. Okt. 2014 · #13Hallo Dominik,
habt Ihr absichtlich keine Übernachtung im Etosha-NP geplant? Ist Geschmacksache - und wenn Ihr das so bewusst wollt ist es okay, aber falls es ein Versehen ist, dann würde ich an dieser Stelle nachbessern. Euch entgeht sonst der herbe Charme eineer staatlichen Unterkunft 😄 ! Nein, es geht natürlich ums Wasserloch und ums Länger-im Park-Bleiben, aber Onguma soll ja auch toll sein (ich werds mir dann im August anschauen 😉 )!
Mit dem Buchen würd ich Gas geben - ich hab im Juli 2014 für August 2015 gebucht und es war nicht immer alles easy!
Übrigens: vergesst nicht bei der Buchung anzugeben, dass es Eure Hochzeitsreise ist..... 🙂
Liebe Grüße von Bele
McDomThemenstarter51 Beiträge · seit 201424. Okt. 2014 · #14Hallo zusammen,
@ Hanne, vielen Dank für die Tipps bzgl. des Mietwagens. Das bestärkt mich nur in meinem Gedanken, ein DC zu buchen, wenn das auch etwas teurer. Aber gerade bei unserer letzten Tour durch Schottland (zwar im etwas kleineren Mietwagen :-)) ist uns aufgefallen, wie nützlich eine Rückbank auch zu zweit sein kann, was das Ablegen von Fotoapperat etc. angeht. Dachte bisher auch im Single Cab ist etwas Platz hinter den Sitzen....
Was die Unterkünfte in Aus, Fish River und Alte Kalkofen angeht müssen wir das nochmal durchdenken, aber ich glaube das war absichtlich so 🙂
@ Bele, nein, das ist mir/uns nicht aufgefallen, dass es keine Übernachtum IM Etosha ist. Das muss uns einfach durchgegangen sein. Da muss man evtl. nochmal nachbessern...
Wir haben das bisher zusammen mit einem Reiseveranstalter aus Namibia zusammen durchdacht. Ich hatte gehofft, dass die mich auf sowas hinweisen?! Aber wir fragen da mal nach. Sind ansonsten ja super kompetent 🙂
Was die erwähnung der Hochzeit angeht habe ich da etwas gemischte Gefühle. Wenn man das hier in Deutschland erwähnt wird alles gefühlt 300% teurer, da es ja "Hochzeit" ist und das geld "keine Rolle spielt".... Meinst du wirklch, dass das dort etwas bringt?!
Die Buchung werden wir wohl nächste Woche vornehmen. Danach gibt es ja immernoch genug zu tun für die Reise- und die Hochzeitsplanung 🙂
Danke nochmal für eure Tipps und Hilfestellungen!
Viele Grüße und ein sonniges Wochenende
Dominik
Namibia 2015 - SamBotNam 2016 - NamRSA 2017 ?
Champagner8'672 Beiträge · seit 201024. Okt. 2014 · #15McDom schrieb:
Was die erwähnung der Hochzeit angeht habe ich da etwas gemischte Gefühle. Wenn man das hier in Deutschland erwähnt wird alles gefühlt 300% teurer, da es ja "Hochzeit" ist und das geld "keine Rolle spielt".... Meinst du wirklch, dass das dort etwas bringt?!
Dominik
Nun ja - ich war bisher noch nicht in der Verlegenheit (als ich geheiratet habe, wusste ich glaub noch gar nicht, dass es Namibia überhaupt gibt 😄 - und jetzt bin ich so gut wie geschieden und vermute, dass es deshalb keine Sonderbehandlung geben wird nächstes Jahr 😕 😎 ) - aber vielleicht meldet sich noch jemand von der Honeymooner-Fraktion.... Meines Wissens gibt es dann immer irgendwelche nette Sondermätzchen..... Vielleicht ist es ja möglich, erst zu buchen und später, wenn die Rechnung fix ist, den Hinweis zu geben?
Mal schaun, was die Fachleute sprechen!
Wegen Etosha: das ist ein "Glaubenskrieg" - die einen sagen "never ever in ein staatliches Restcamp, dann lieber draußen schlafen" - die anderen sagen "ohne Okaukuejo und sein Wasserloch kein Etosha". Ich würd mir an Eurer Stelle wenn möglich beides anschauen - Onguma ist ja schon drin - und dann eben noch Okaukuejo oder so.....
LG Bele
Nadja+Marco336 Beiträge · seit 201224. Okt. 2014 · #16Hi Dom,
das Erwähnen von Hochzeitsreise bringt auf jeden Fall was! Und zwar keine Preiserhöhung, sondern z.B. ein Dinner unter dem Sternenhimmel, Sekt auf dem Zimmer oder ähnliches...
Zum Auto: Wir haben unsere Reise in diesem Oktober mit einem stinknormalen Auto gemacht und brauchten in keiner Situation irgendetwas anderes... Ist Geschmacks- und Preis-Sache...
Zu deinen angepeilten Kilometern: Wir sind innerhalb von 16 Tagen eine "kleinere" Route gefahren und über 3300 km gefahren! Verschätzt euch nicht...
Ich würde den Süden weglassen und lieber noch einmal wiederkommen 😎
Das Land ist einfach riiiiiiieeeesig! Man kann nicht alles sehen!
Zum Kofferpacken: Das, was ich am meisten vermisst habe, war Nasencreme oder ähnliches... Bei der staubigen Luft putzt man sich ständig die Nase, die dann sehr trocken ist. Vielleicht ist das ja im August auch schon in geringerer Form so 😉
Viel Spaß weiterhin
Nadja
Champagner8'672 Beiträge · seit 201024. Okt. 2014 · #17Nadja+Marco schrieb:Hi Dom,
das Erwähnen von Hochzeitsreise bringt auf jeden Fall was! Und zwar keine Preiserhöhung, sondern z.B. ein Dinner unter dem Sternenhimmel, Sekt auf dem Zimmer oder ähnliches...
Zum Auto: Wir haben unsere Reise in diesem Oktober mit einem stinknormalen Auto gemacht und brauchten in keiner Situation irgendetwas anderes... Ist Geschmacks- und Preis-Sache...
Zu deinen angepeilten Kilometern: Wir sind innerhalb von 16 Tagen eine "kleinere" Route gefahren und über 3300 km gefahren! Verschätzt euch nicht...
Ich würde den Süden weglassen und lieber noch einmal wiederkommen 😎
Das Land ist einfach riiiiiiieeeesig! Man kann nicht alles sehen!
Zum Kofferpacken: Das, was ich am meisten vermisst habe, war Nasencreme oder ähnliches... Bei der staubigen Luft putzt man sich ständig die Nase, die dann sehr trocken ist. Vielleicht ist das ja im August auch schon in geringerer Form so 😉
Viel Spaß weiterhin
Nadja
Siehst - schon kommen sie aus ihren Löchern 🙂 !
Nasencreme und August: wir hatten dieses Jahr in Botswana (und das ist ja eher noch "feuchter" als Namibia) seeeehr trockene Luft und ich hab meine Bepanthen Augen- und Nasensalbe oft benutzt! Ihr geht ja im Juli - aber auch da kann sie sicher nicht schaden!
LG Bele
janet1'419 Beiträge · seit 200924. Okt. 2014 · #18Mahlzeit,
erwähnen des Honeymoons bringt auf jeden Fall was!
Wir hatten in den letzten zwei Wochen täglich ne Pulle Sekt auf dem Zimmer gratis und andere Schmankerln (Blumensträusse, Rosenblätter auf dem Bett, Schoggi), so dass ich jeden Tag gut beinander war weil mein Mann ja null Alk trinkt 😄 Praktisch jeden Tag a Gratisrausch!
Grüssla und PROST,
janet, die vor zwei Wochen in Südafrika geheiratet hat ^^
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*"
Reisebericht Sao Tomé 2011
Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
Hanne6'152 Beiträge · seit 200625. Okt. 2014 · #19hallo janet,
na dann nachträglich prost und herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit , na so was, da bringen doch die Lodges mit ihren Honeymoon-Sekten die Leute dazu, dass sie unfreiwillig zu Alkoholikern 😛 werden und in der Nacht Löwen auf der Terrasse sehen 😮
Ein schönes Wochenende wünscht dir
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
McDomThemenstarter51 Beiträge · seit 201414. Jan. 2015 · #20Hallo zusammen,
so, nun steht unsere Reise. Die Unterkünfte sind gebucht (Liste folgt), der Flug ist fixiert und der Mietwagen reserviert.
Damit ist der Rahmen für unser erstes Mal in Afrika gegeben. Wenn man so die Reisebeichte liest, braucht man gar nicht selber hin um von dem Virus infiziert zu werden... 😉
Mit einem Toyota Hillux DoubleCab geht es im Juli diesen Jahres auf nach Afrika. Geflogen wird mit Air Namibia ab Frankfurt. Wir freuen uns schon riesig drauf.
Ankunft Windhoek dann direkt weiter
2x Bagatelle Kalahari Game Ranch
1x Alte Kalkofen Lodge
2x Fish River Lodge
1x Klein-Aus Vista - Desert Horse Inn
2x The Desert Homestead
3x Brigadoon B&B
2x Twyfelfontein Country Lodge
1x Taleni Etosha Village
2x Onguma Bush Camp
2x Waterberg Guest Farm
1x Olive Grove Guesthouse
Gebuchte Aktivitäten sind bisher nur die Living Desert Tour in Swkopmund. Alles Andere werden wir auf uns zu kommen lassen. Uns geht es erst einmal darum einen Eindruck zu gewinnen. Natürlich haben wir Wünsche bei Tiersichtungen und beim Kennenlernen der Kulturen, aber noch nicht viel Konkretes.
Jetzt heißt es erst einmal mit der gestern gekauften Karte von Tracks 4 Africa die genaue Route planen 😄 . Meine Verlobte würde das alles lieber spontan vor Ort machen 😛 aber da setzte ich mich jetzt einfach mal durch 😎 .
Bin mal gespannt auf euer Feedback und die Insider-Meinung zur Tour.
Liebe Grüße
Dominik
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