na, schmunzeln würde ich in dieser Situation nicht mehr. Täusche ich mich, oder hatte das Auto enorm wenig Sicherheitsabstand zu dem Eli? Kein Wunder fühlte sich dieser bedrängt. Wurde das arme Tier dann nicht auch noch erschossen? LG Bazi
Burschi4'140 Beiträge · seit 200914. Jan. 2014 · #3
Ich würde eher sagen zum Nachdenken! Der Elefant kam sich zu Recht verfolgt vor. Man sollte eben nicht nachfahren und sich auch daran erinnern, dass ein Elefant in der Regel schneller läuft als man rückwärts fahren kann. Wir waren in Botswana mal auf einem Gamedrive und wurden von einer wütenden Elefantenkuh, die plötzlich aus dem Busch kam, verfolgt. Nur mit Vollgas kamen wir davon. Man sollte auf keinen Fall unterschätzen wie schnell die Tiere sind! Burschi
Wollten die den Elefanten überholen? Unglaublich wie dämlich manche Menschen sind. Leider musste der arme Elefant das büßen. Zum schmunzeln ist das nicht. Auf der Tosco Seite steht allerdings, er wurde erschossen. Gruß, Florence
Liebe Grüsse, Sonja
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200914. Jan. 2014 · #8
Hallo,
ich finde es leider weder zum Schmunzeln noch regt es mich zum Nachdenken an. Ich finde es einfach nur traurig, wie der Eli enden musste.
Mein Respekt, den ich vor den großen Grauen habe, ist gerechtfertigt.
Grüße Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201315. Jan. 2014 · #9
Das war beim Abschauen mein erster Eindruck: Warum fährt der immer weiter? Kein Wunder, dass der Elefant sich provoziert fühlte - und dann muss der arme Kerl die Dummheit der Touris büßen - unglaublich!
Wir hatten dazu ein eindrückliches Erlebnis auf einem Gamedrive: Ein Elefant tauchte im Busch auf, der Driver wendete sofort den Wagen, fuhr ein Stück zurück, wir konnten uns umdrehen und den Elefanten von weitem beobachten. Der Driver erklärte uns, dass der Bulle in Musth sei und somit besonders empfindlich reagieren könne. Er wolle deshalb den Wagen so stehen haben, dass er jederzeit vorwärts wegfahren könne.
In den Parks, wo man selbst fahren kann, sollten den Touris solche Videos gezeigt werden, bevor man sie auf die Tiere loslässt!
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Serengeti354 Beiträge · seit 201015. Jan. 2014 · #10
Hi, irgendwie finde ich es schon zum Schmunzeln, wie in den diversen Foren sich über besagtes Video bzw. dem Verhalten der Touris echauffiert wird. Schaut man mal vor Ort im KNP, der Etosha, dem Addo etc. den "Schnappschussjägern" zu, ist das schon fast Usus. Bei meinem letzten Addobesuch waren das vielleicht 10-15 Meter, daß ein Wahnsinniger noch ins Maul des Eli fotografieren wollte. Möchte nicht wissen, wie viele dieser Idioten in den Foren Mitglieder sind und sich jetzt über die Konsequenz des im Film gezeigten idiotischen Verhaltens dieser Deppen aufregen. 😉
Serengeti
M@rie1'680 Beiträge · seit 200715. Jan. 2014 · #11
Berg-Eule schrieb:Das war beim Abschauen mein erster Eindruck: Warum fährt der immer weiter?
zumal der Elefant sämtliche Register an Warnsignalen gezogen hat, aber nein "ich Touri - ich Vorfahrt" - wer sich so rücksichtslos/respektlos gegenüber Tieren verhält, darf sich nicht wundern, wenn diese sich dann wehren.
Berg-Eule schrieb:In den Parks, wo man selbst fahren kann, sollten den Touris solche Videos gezeigt werden, bevor man sie auf die Tiere loslässt!
lG und bleibt gesund! M@rie
M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012
"Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!"
~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201315. Jan. 2014 · #12
Serengeti schrieb:Hi, irgendwie finde ich es schon zum Schmunzeln, wie in den diversen Foren sich über besagtes Video bzw. dem Verhalten der Touris echauffiert wird. Schaut man mal vor Ort im KNP, der Etosha, dem Addo etc. den "Schnappschussjägern" zu, ist das schon fast Usus. Bei meinem letzten Addobesuch waren das vielleicht 10-15 Meter, daß ein Wahnsinniger noch ins Maul des Eli fotografieren wollte. Möchte nicht wissen, wie viele dieser Idioten in den Foren Mitglieder sind und sich jetzt über die Konsequenz des im Film gezeigten idiotischen Verhaltens dieser Deppen aufregen. 😉
Serengeti
Hach wie schön, dass ich mich nicht zu diesen "Idioten" zählen muss, denn ich bin kein Selbstfahrer. 😄
Liebe Grüße von Gabriele
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Strelitzie2'844 Beiträge · seit 201115. Jan. 2014 · #13
Berg-Eule schrieb:
Serengeti schrieb:
Hach wie schön, dass ich mich nicht zu diesen "Idioten" zählen muss, denn ich bin kein Selbstfahrer. 😄
Hallo Berg-Eule, ja glaubst Du, dass es ein anderes Gefühl für Dich ist, wenn das Auto, das ein Guide lenkt, umgeworfen wird?! Bisher habe ich schon wesentlich öfter Guides als Privatpersonen gesehen und erlebt, die sich unmöglich und gefährlich gegenüber den Tieren benommen haben! Für ein gutes Trinkgeld wird dann eben was riskiert.
Hallo, auch wir haben in Februar 2013 in den KrügerNP so einiges unglaubliches erlebt. 😉 Mit ihre Cameras muss der Elefant aber hautnah aufgenommen werden. 😉 Wenn da was passiert wäre, die wären gar nicht mehr aus der riesen Gruppe von Elefanten herausgekommen. 😉 leider ziehen die Tiere hier dann wieder den "Kürzere" und wird einfach das Tier "entsorgt" 😠 WIR sind aber die Gäste in den Parks ... nicht die Tiere.....
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201315. Jan. 2014 · #15
Strelitzie schrieb:
Berg-Eule schrieb:
Serengeti schrieb:
Hach wie schön, dass ich mich nicht zu diesen "Idioten" zählen muss, denn ich bin kein Selbstfahrer. 😄
Hallo Berg-Eule, ja glaubst Du, dass es ein anderes Gefühl für Dich ist, wenn das Auto, das ein Guide lenkt, umgeworfen wird?! Bisher habe ich schon wesentlich öfter Guides als Privatpersonen gesehen und erlebt, die sich unmöglich und gefährlich gegenüber den Tieren benommen haben! Für ein gutes Trinkgeld wird dann eben was riskiert.
Viele Grüße Strelitzie
Tut mir leid, aber solche Guides habe ich noch nie erlebt, bisher waren sie alle verantwortungsbewusst, und es hat auch noch nie in meinem Beisein ein Tourist versucht, sie mit Geld zu solchen Aktionen zu bewegen. Dagegen habe ich in einigen Parks gesehen, wie Touristen ausstiegen und nahe an Tiere herangingen.
Liebe Grüße von Gabriele
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ACAchim_Sch79 Beiträge · seit 200915. Jan. 2014 · #16
Ohne das Verhalten der Touristen hier gut heißen zu wollen kann man aber auch unverschuldet ist eine solche Situation kommen. 2009 waren wir das erste Mal in Namibia und unter anderen auch im Etosha Nationalpark. Hier führen wir dann also mit 2,5 Wochen Afrika-Erfahrung fast am Ende des Urlaubs einen Weg im Etosha NP mit angemessener Geschwindigkeit den Weg entlang – wir sind eh nie gerast, da wir ja Tiere sichten wollten, als vor uns – vielleicht ca. 20 m - ein Elefant aus dem Gebüsch auftauchte. Also hielten wir ruhig an und erfreuten uns an der Sichtung, aber ich habe auch schon mal den Rückwärtsgang eingelegt, um ein wenig Abstand gewinnen zu können. Ich guckte dann in den Rückspiegel und wollte eigentlich ein wenig zurücksetzen, um einen angemessenen Abstand einzuhalten, aber da kam keine 5 m hinter uns der nächste Elefant aus dem Busch. Somit war dann vor und hinter uns ein Elefant. Was nun? Wir haben uns ganz ruhig verhalten und es kamen dann immer mehr Elefanten. Drei von ihnen waren direkt an unserem Auto, beschnupperten dieses aber zum Glück nur. Sie schienen interessiert an uns zu sein, was zwei Menschen in so einem „kleinen“ Gefährt (Hilux) machen, waren dabei aber total friedlich und zogen noch einer vielleicht einer Minute langen begutachten ganz ruhig weiter. In der Situation selbst ist uns das Herz schon ein wenig in die Hose gerutscht und wir haben z. B. auch keine Fotos gemacht, wer weiß schon wie die Elefanten reagieren, wenn sie das klicken des Spiegels der Spiegelreflexkamera hören (die Fenster waren leicht auf) oder doch ausversehen der Blitz los gehen würde.
Es stellt sich heraus, dass es eine Herde von 17, vllt. 18 Elefanten waren, wie wir nachher von sicherer Entfernung sahen. Im Nachhinein eine tolle Erfahrung, nur ein paar Zentimeter von den Dickhäutern entfernt gewesen zu sein (einer hat mich direkt mit seinen Augen angesehen in cm-Entfernung), aber wenn da ein Bursche dabei gewesen wäre, der auf Krawall ausgewesen wäre,…
Durch die Erfahrung bin also vorsichtig mit Vorverurteilungen geworden, wobei hier sicherlich Zeit und Platz gewesen wäre, zurückzusetzen.
bei all den (durchaus angebrachten) Rufen nach Fehlverhalten der beiden Touristen im Video und der prinzipiellen Feststellung das wir als Touristen nur Besucher in den Parks seien, möchte ich doch ein wenig davor warnen, hier zu energisch zu werden.
Fakt ist, dass wir alle davon profitieren, dass ein freies und selbstständiges Fahren in den Parks des südlichen Afrikas möglich ist. Das hat zwangsläufig zur Folge, dass Unfälle passieren. Dabei ist es (fast) unerheblich, ob es durch offensichtliches Fehlverhalten (wie im Video zu sehen) oder durch einen dummen Zufall (hier schon von einigen dargestellt) passiert.
Denkt man nämlich die Konsequenzen der Aussage "Wir sind nur zu Besuch in den Parks" und "Leute die nicht genug Erfahrung haben dürfen nicht mehr allein in die Parks fahren" weiter, würde das aus meiner Sicht zwangsläufig zu einer deutlich stärkeren Reglementierung führen. Das wiederum schmälert dann in meinen Augen gravierend den Reiz einer Fahrt durch Afrika.
Natürlich finde ich den Abschuss eines Elefanten, weil sich Touristen fehl verhalten haben, auch sehr traurig, aber Regelungen, die eine freie Fahrt in den Parks verhindern oder stark einschränken, würden mich noch trauriger machen.
FAZIT: Will man Szenen wie diese zu 100% verhindern, muss man in letzter Konsequenz allen Menschen den Zutritt zu Naturreservaten und Nationalparks verbieten.
Gruß Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15)
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freshy3'883 Beiträge · seit 201115. Jan. 2014 · #18
Danke, Carl. Auch Touristen, die sich normalerweise an die Regeln halten und vorsichtig sind, können gefährdet werden. Ich musste an den Elefanten auf dem Campingplatz Xakanaxa denken, der aus dem Gebüsch heraus meinen Mann angriff, als er morgens zur Toilette "tappte". Es gibt hier einen ganzen Thread über diesen Elefanten, der manchmal nur neugierig ist, aber auch aggressiv reagieren kann. Nein, ich will nicht, dass er getötet wird, sehe so einen Angriff als natürliches Risiko an, wenn wir solche Reisen unternehmen. (So wie jeder Bergsteiger damit rechnen muss, trotz aller Vorsicht doch einmal abzustürzen.) Trotzdem bin ich verdammt froh, dass meinem Mann nichts passiert ist.
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200915. Jan. 2014 · #19
Hallo Achim,
Ohne das Verhalten der Touristen hier gut heißen zu wollen kann man aber auch unverschuldet ist eine solche Situation kommen.
Da stimme ich Dir zu. Eine ähnliche Situation durfte ich ca. 15 Minuten (?!) im Queen Elizabeth NP/Uganda genießen. Mir ist fast das Herz in die Hose gerutscht.
Besondere Vorsicht (Sicherheitsabstand) sollte man übrigens in Parks walten lassen, in denen gewildert wird. Denn Elefanten vergessen selten, wer oder was ihnen an den Kragen wollte (wenn sie es denn überleben)!
Im Krüger ist die Elefanten-Wilderei durchaus auch ein Thema, oder?
Herzliche Grüße Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
Reiseklaus1'086 Beiträge · seit 200916. Jan. 2014 · #20
Hallo zusammen,
es ist immer wieder erstaunlich wie unvernünftig sich manche Touristen verhalten. Man will die Tiere aus nächster Nähe sehen (am liebsten vielleicht sogar streicheln) bedenkt aber nicht dass es sich um wilde Tiere handelt, welchen man Respekt zollen muss. Kein Elefant greift grundlos an! Der Elefant wurde getötet nur weil er sein natürliches Verhalten an den Tag gelegt hat. Der Tourist hat sämtliche Warnungen des Tieres ignoriert. Müsste der Tourist in diesem Falle nicht bestraft werden?