ReinhardThemenstarter728 Beiträge · seit 200618. Jan. 2014 ·
Hallo BMW, doch, dieses kleine Problem hatten wir auch. In der ersten Nacht war auch CV 6 belegt. Der durchaus freundliche Platzmieter fuhr am Nachmittag wie auch am nächsten Morgen mehrmals bei uns vorbei. Auch das trug (gering) dazu bei, dass wir den Platz nach zwei Übernachtungen leichten Herzens verließen. Einen schönen Tag noch, Reinhard
SKL bezeichnet die Plätze in Savuti mit CV und der Nummer
Verstehe ich das richtig - Ihr wart 2 Nächte in Savuti und habt Euch nicht von der Campsite wegbewegt? Kein Wunder, dass es Euch dort nicht so zugesagt hat. Die Campsite von Savuti ist nur zur Übernachtung gedacht. Wer Tiere sehen will, muss entlang des Savuti-Channel zur Savuti-Marsch fahren. Wir waren nur 10 Tage vor Euch in der Region und hatten in Savuti die besten Tiersichtungen der ganzen Reise. Für mich ist Savuti eines der absoluten Highlights in Botswana. Nicht die Campsite, sondern die Region.
Ich bin in Savuti die ganzen kleinen Wege, Straßen und Pfade abgefahren bis ich bei der Felsvormation vor dem Camp das Löwenrudel endeckte ... Das Camp bringt an sich nichts, außer den Elefanten auf den Stellplätzen am Ufer, aber das ist schon fast langweilig ...
franzicke2'085 Beiträge · seit 201220. Jan. 2014 ·
... ob es da vielleicht zwei verschiedene Savutis gibt??? Wir sind am 31.10 ebenfalls vom Sango Safari Camp aus nach Savuti gefahren und fanden es dort auch wahnsinnig heiß - um nicht zu sagen: cooking. Aber wir waren schnell versöhnt, denn in den zwei Tagen rund um Savuti hatten wir die Wahnsinns-Sichtungen (Löwen und Leopard), unheimlich schöne Stimmung am Channel mit vielen Elefanten und Zebras, Gnus, Waterboks und vielen gefiederten Freunden, ein bisschen Abenteuer mit der ein oder anderen Wasserdurchfahrt und sehr nette Begegnung mit Tiefsand-Rettungsmanövern. Der Campsite würd ich jetzt auch nicht grad die höchsten B-Noten bescheinigen, aber für uns war gerade der Teil der Reise - gerade in der Kombination Third Bridge/Sango/Savuti - ein ganzganz großes Highlight.
Ich find's übrigens richtig klasse, ein Stück bei euch mitzufahren - wir waren ja dann drei Wochen später sozusagen auf euren Spuren unterwegs (auf der Dombo Farm übrigens auch) Jetzt bin ich mal sehr gespannt, wie's bei euch weiter ging. Grüße Franzicke
ReinhardThemenstarter728 Beiträge · seit 200622. Jan. 2014 ·
Liebe Leute, Danke für eure Rückmeldungen. Wir waren, vielleicht auch wegen der Hitze in Savuti etwas unmotiviert. Aber auch deshalb weil wir bereits 2010 kreuz und quer durch die Gegend fuhren, z. B. waren wir bei den Bushmann-Zeichnungen, einem großen Baobab und haben eine Giraffe gesehen. Weiter nichts. Zudem waren wir in 2013 in der Savuti marsh auf der Fahrt von Süden kommend, sind dann aber wegen der sehr rubbeligen betonharten Piste wieder zur Sandridge road. 2010 hatten in der Nähe der Campsite wenigstens noch Antilopen und immer wieder Elefanten am Savuti Channel, dessen Wasserführung 2013 sehr zurück gegangen war. Wie gesagt: der Zauber von Savuti hat sich uns nicht erschlossen. Linyanti war dagegen das Paradies, kein Vergleich. Gruß Reinhard
In der Zeit, wo Ihr und wir in Savuti waren, herrschten dort auch extreme Verhältnisse. Durch die starke Dürre, war die Vegetation stark in Mitleidenschafft gezogen. Rings um die Savuti Campsite war praktisch Wüste. Auch der Savuti Channel brachte da nicht viel. Durch ihn war zwar Wasser vorhanden, Nahrung gab es aber nur im direkten Uferbereich. Insofern war mein erster Eindruck bei unserer Ankunft auch eher Entsetzen als Begeisterung.
Die einzigen Nahrungsgründe waren dort, wo sich der Channel in die Marsch ergießt. Das ist in erster Linie der nordöstliche Bereich der Marsch, also nicht der Bereich, an dem die Marschroad entlang führt. Dort herrschte dafür eine Tierdichte, wie ich sie bislang noch nicht in Savuti erlebt hatte. Die Gamedrives in diesem Gebiet waren dann eines der Highlights unserer Reise. Manchmal liegen Top oder Flop ganz dicht beieinander.
ReinhardThemenstarter728 Beiträge · seit 200626. Jan. 2014 ·
Heute, 26. Januar: strahlender Sonnenschein, minus 10 Grad 🤪 Am 17.10. 2013 hatten wir anderes Wetter: Abschied vom Paradies, Fahrt nach Kasane und Senyati. Linyanti war wirklich toll. Ich bin sicher, jeder weitere Tag hätte ebensolche Erlebnisse geboten. Aber Senyati war gebucht und auf ging’s. Unser Nüvi kürzte den Weg entlang der sandigen Cutline Richtung Kachikau mit einer schmalen Piste quer durch den Busch ab. Ich hatte den Eindruck, dass hier jede Woche maximal einer durchkommt. Diese Piste schien weniger benutzt zu sein als alle im CKGR. Bisher hatte alles so gut geklappt … wenn wir hier liegen bleiben … 😕 Aber plötzlich waren wir wieder auf der breiten, roten Sand-Hauptpiste und konnten ab Kachikau erstmals die 2010 noch im Bau befindliche Asphaltstraße befahren.
Die Transitroad zwischen Ngoma und Kasane
Auf dem kurzen Straßenstück zwischen Kazungula und Senyati begegnetet uns plötzlich internationaler Fernverkehr.
Um 14:30 waren wir am Senyati Camp. Unsere Buchung hatte man offenbar vergessen und es dauerte einige Zeit des Suchens und Blätterns, bis eine Bedienstete schließlich entschied: wir sollen in Chalet No. 2. Was etliche schon wissen aber wir bis dato nicht: der Blick auf die Elefantensuhle und das Wasserloch ist allerbest. Vielleicht zehn Meter vor der Terrasse gibt’s eigentlich immer einen großen Elefanten-Auflauf, gelegentlich mit aufgeregtem Trompeten. Grandios.
Einen schönen Rest-Sonntag wünscht Reinhard
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ReinhardThemenstarter728 Beiträge · seit 200631. Jan. 2014 ·
Es ist Freitag Abend und es geht weiter:
18.10. Senyati Ich muss gestehen, trotz der vielen Lobeshymnen auf Senyati und deren Eigner bleibt bei uns der Eindruck etwas zwiegespalten. Einerseits ist die Lage von Chalet No. 2 toll. Direkt vor dem Gebäude unentwegt "Nature-TV". Andererseits macht die Unterkunft einen verbesserungsfähigen Eindruck. Es sind drei große Räume hintereinander: vorne Essen und Kochen, gazebespannte Fenster, schön luftig.
Der mittlere Raum ist der Schlafraum mit verglasten Fenstern, die man zwar öffnen kann aber eben ohne Gaze, d.h. kein Mückenschutz, auch kein Moskitonetz am Bett; am Ende als dritter Raum, der nur durch etwa 2 m hohe Wände getrennt ist, das Bad und WC, soweit alles ok. Im Schlafraum gab es ein Klimagerät, das aber nicht funktionierte. Die Giebelwand des Bades wird in den Stunden vor Sonnenuntergang enorm aufgeheizt und heizt auch gleich den Schlafraum. Unser misslungener Versuch einer angenehmen Temperierung des Schlafraums sah dann so aus: Glasfenster geschlossen wegen der Mücken (trotzdem hatte ich ungefähr rund 20 neue Stiche am Morgen), Glastür zur Küche weit geöffnet und dort alle Fenster geöffnet, aber Gaze geschlossen. Fazit: Mücken und Bullenhitze. Entweder hatten wir zuvor Zelte, die nachts abkühlen und dennoch Gazefenster haben oder Aircondition oder Gaze-gesicherte, weit zu öffnende Fenster. Hier nichts dergleichen. Von den Betreibern hat sich während der drei Tage niemand blicken lassen und das Büro war eigentlich immer unbesetzt, jedenfalls wenn wir anwesend waren. Schade. Die Elefanten-Schau war trotzdem prima:
In Kasane haben wir das kleine Biodiversity Centre am westlichen Ortsrand besucht. Ein rührender und meines Erachtens unterstützenswerter Versuch Schlangen und Vögel, gelegentlich Säugetiere den Touristen in kleinen und großen Käfigen zu zeigen - mit Erläuterung und Führung. Die meisten Tiere wurden aufgegriffen oder verletzt eingeliefert. Wer möchte, kann auch eine Python auf den Arm nehmen. Schöne Grüße, Reinhard
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ReinhardThemenstarter728 Beiträge · seit 200602. Feb. 2014 ·
Liebe Leute, nach einem letzten schönen Abend auf Senyati
ging es am nächsten Morgen weiter.
19.10. Fahrt zur Mazambala Island Lodge am Kwando
Keine besonderen Vorkommnisse. Freundliche Grenzabfertigung an der Ngoma Bridge und ebensolche Aufnahme an der Lodge, die nur eine geringe Belegung hatte.
Waren das zweite Mal dort: immer empfehlenswert. Tollen Bootsausflug am Nachmittag gemacht.
Ein Lappenkiebitz
und sein häufigerer Verwandter, der Waffenkiebitz (Blacksmith Plover)
Eine Lechwe im flotten Lauf dicht an uns vorbei Viele Krokodile gesehen, Hippos und die Krönung: eine Kolonie Karmin- oder Scharlachspinte mit mehreren hundert Tieren an einem kleinen Steilufer.
Für einen kleinen Zwischenstopp haben wir viel gesehen und einen angenehmen Aufenthalt gehabt. Schöne Grüße, Reinhard
sooo, nun habe ich in einem Rutsch Dein Reisebericht gelesen. 😁 Einiges habe ich wiedererkannt aber auch Einiges mir notieren können, vielen Dank dafür. 😁 Deine Löwenfotostudie...absolut genial... 🤩
Und ja... in Holland sind die nicht so Handballfanatisch ...LOL LOL
Vielen Dank füt den ausführlichen Reisebericht und die sehr abwechslungsreiche Bilder. 🙂
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Genauso ging es auch uns: geruhsame Tage und obwohl nur kurze Drives abgesagt sind sieht man den ganzen Tag etwas. Für mich in Botswana ein Must. Zum Glück wird es nicht überall empfohlen 🙂
ReinhardThemenstarter728 Beiträge · seit 200606. Feb. 2014 ·
20.10. Fahrt zu Drotsky’s Cabins am Panhandle
Wieder zurück nach Botswana (so sammelt man Visa im Pass!). Wir erwarteten eine in Ehren ergraute, mit deutlich Patina versehene Drotsky’s Cabin am Panhandle und bekamen eine noble, erst drei Jahre alte, in einen großzügigen Park mit Pool eingebundene Lawdon’s Lodge (Benannt nach Lawrence und Donovan, den Söhnen des Eigentümers). Überraschung! Das wohl beste Haus unserer Reise.
Ansicht von der Gartenseite
Ich habe ja ein Faible für aufwändige hölzerne Dachkonstruktionen! Hier das Haupthaus.
Sehr großzügige, einzeln stehende Cabins aus Holz mit allem Comfort.
Blick von unserer Terrasse in den Park.
und so sah es drinnen aus. Sehr gutes Essen im riesigen, eindrucksvollen Haupthaus. Drei Übernachtungen dort. Wir haben uns auch Drotsky's Cabin selbst angesehen, die etwa 2-300 Meter flussabwärts liegen und nur noch in Ausnahmefällen belegt werden. Gruß Reinhard
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ReinhardThemenstarter728 Beiträge · seit 200608. Feb. 2014 ·
So, liebe Leute, es geht weiter.
21.10. Fahrt zu den Tsodilo Hills
Problemlose Anfahrt. Wegen der Hitze fuhren wir früh und waren kurz nach 9 Uhr am Ziel. Mit Führung sind wir den einfachen Rhino-Trail gegangen, der aber auch mit etwas Kletterei verbunden war. Für uns Schleswig-Holsteiner eine echte Herausforderung und das bei über 30 Grad. Es lohnt sich, das UNESCO-Weltkulturerbe anzusehen und erläutert zu bekommen. Kein Ort der Welt hat eine größere Zahl an Felsmalereien. An den Felsen gibt es etwa 4500 bis zu 10.000 Jahre alte Zeichnungen der San, von denen einige !Kung hier noch leben. Auch für die hier lebenden Hambukushu, die auch die Führungen machen, hat der Ort immer noch eine besondere mystische Bedeutung. Es sind aber nach eigenem Verständnis weder die Bilder der !Kung noch der Hambukushu.
Am Parkplatz gibt ein Museum (oder umgekehrt). Dort warten auch die Guides, die einen begleiten und informieren.
Oben auf dem Female Hill. Es wurde schnell sehr heiß. Dort sind auch Reste einer sehr alten Siedlung zu sehen.
Auch das gab's am Fuße der Felsen zu sehen: Baumritzungen, bis zu 28 Jahre alt 😐 Nachmittags wieder in der Lawdon’s Lodge relaxen.
Ein White fronted Bee-eater
22.10. Nochmal relaxen! Da der Rasen immer gesprengt wird, gibt es viele Singvögel im Park: u.a. Stelzen, Nektarvögel, Shrikes (Würger), Violet-backed Starling, dazu Grey Louries, Drongos, Tauben. Fazit: eine sehr komfortable, tolle Unterkunft in einer in wunderbaren parkartigen Landschaft, sehr freundliches Personal.