N-Rookie-Tour: Von Elefanten und anderen Giganten

Reisebericht 59 Antworten · 18,5k Aufrufe · gestartet 29. Dez. 2013 von N-Rookies
1’362 Beiträge · seit 201105. Jan. 2014 ·
Hallo Becksboy,
Zufrieden und glücklich gingen wir anschließend schlafen und dachten nur "Was für ein Tag". Wir ahnten ja schließlich nicht, dass es noch besser kommen sollte... 🙂
Wie jetzt... noch besser... 🤩 Wisst Ihr eigentlich, was ihr schon für ein wahnsinniges Glück hattet 😁 😁 .. Am ersten Tag direkt so viele Elefanten, Rhinos und dann auch noch LÖWEN 🤩 !!! Wir hatten kein einziges Kätzchen Im Etosha 😵 !!! Auch kein Rhino ! Und nur ganz wenige Elefanten...! Und ich ahne schon, was ihr noch sehen werdet...

Meine aktuellen Lieblingsfotos sind zum einen die Sandviper (klasse getroffen !!) und das wo die kleine Impalagruppe den Löwen anstarrt 😁 , super !

So, kann weitergehen...

LG, Nane 🙂
Meine Reiseberichte - Namibia/ Südafrika
Themenstarter56 Beiträge · seit 201305. Jan. 2014 ·
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Tag 11 – 7.11.2013 Ethosa Tag 2 - Okaukuejo Camp
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Wir hatten wunderbar geschlafen und mussten herzlich lachen, als wir beim Frühstück beide erzählten, dass wir von Löwen und Elefanten geträumt hatten. Gegen halb acht waren wir bereits wieder unterwegs und steuerten zuerst das Wasserloch Aus an, an dem wir tags zuvor die Löwenbande gesehen hatten.

Wir wurden nicht enttäuscht, die Löwen waren immer noch da, wenn auch nicht mehr so nah an der Straße wie gestern. Der Grund für Ihr verbleiben am Wasserloch hatte sich auch geklärt. Sie scheinen vor ein paar Tagen einen Elefanten gerissen zu haben, von dem Sie immer noch zehrten.

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Löwin beim Elefantenmahl

Doch es gab auch andere schöne Tiere zu bewundern.

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Kudu
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Zebra
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Gnu
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Steinbock mit falschen Wimpern 😛

Danach gings weiter Richtung Westen, Richtung Halali Camp. An der Weggabelung zu den Wasserlöchern Sueda und Salvadora hatten wir uns nach einigem hin und her für die nördliche Route entschieden und nach einigen hundert Metern liefen zu unserer linken ein Rhinopärchen vor die Linse. Das ging ja schon wieder gut los. Die Rhinos waren von beachtlicher Statur.

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Rhinopärchen am Morgen

Wir beobachteten die beiden wie sie gemütlich zu einem Baum spazierten und sich niederlegten als einige Fahrzeuge ganz langsam auf uns zukamen. Wir wollten Sie per Handzeichen darauf aufmerksam machen, dass links die Rhinos sind. Aber die Fahrer und Beifahrer sahen alle ganz verkrampft nach rechts. Also schauten wir auch nach rechts. Wir schauten und suchten, mit bloßem Auge, mit dem Fernglas... Aber alle anderen schienen etwas in dem hohen Gras und Gestrüb zu sehen nur wir nicht 😐
Doch dann entdeckten auch wir die geschmeidige Großkatze die sich langsam davon schlich. Es hatte gerade noch gereicht um ein Foto von Ihrem Hinterteil zu knipsen. Und da wir nicht ganz sicher sind was es war, und keinesfalls wieder ein Tier falsch bezeichnen möchten, nennen wir es einfach "Geopard" 😛 😄


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Ein Geopard 🤩

Danach hieß es erst einmal durchatmen. Junge Junge, was für ein Tag und es war gerade mal 10:30 h. Gemächlich aber sets wachsam, setzten wir unsere Fahrt fort zum Salvadora Wasserloch, wo eine große Zebraherde eine ausgelassene Party veranstaltete.

Vorsicht jetzt wechselt der Reisebericht kurz in den schwarz-weiß Modus:

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Zebraparty bei Salvadora

Nach dieser Party wechselten wir die Himmelsrichtung und steuerten wieder Richtung Okaukuejo. Auf dem Weg gabs nicht mehr viel zu sehen, da die Sonne nun fast senkrecht auf den Boden brannte und die Tiere sich wohl nach Möglichkeit in den Schatten verzogen haben. Kurz vor dem Camp überlegten wir wieder hin und her ob wir noch kurz zum Pan Lookout fahren sollten. Wieder entschieden wir uns für den Extra-Weg und wieder sollten wir belohnt werden. Auf halber Strecke zum Lookout fanden wir nämlich drei Löwendamen beim der Mittagssiesta in den Büschen. JUHU 🤪

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Damenrunde zur Mittagshitze

Nachdem die Löwinen eine ganze Weile beobachtet haben, diese aber nun wirklich nicht den Anschein machten, sich demnächst in irgendeiner Form größer zu bewegen, fuhren wir schließlich zurück zum Camp wo wir eine kurze Pirschpause einlegten. Am Nachmittag hatten wir uns dann den Westen vorgenommen und sind bis zum Grenzwasserloch Ozonjuitji m´Bari gefahren. Es waren allerdings nicht viele Tiere zu sehen, wahrscheinlich war es einfach zu heiß.

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Auf der Rückfahrt haben wir nochmal einen Umweg nach Wolfnes gemacht und dort noch einen Giraffenkadaver gesehen, bei dem es sich einige Schakale gemütlich gemacht hatten.

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Giraffenkadaver mit Schakal

Es war schon halb fünf geworden und in einer guten Stunde schloß das Gate des Camps. Julia wollte undbedingt zurück zum Camp und dort das Wasserloch beobachten. Richy wollte unbedingt die verbleibende Zeit nutzen um nochmal die nahen Wasserlöcher im Osten anzufahren. Der Kompromiss war das wir nochmal zum Nebrowni Wasserloch fahren würden und Richy dafür das Abendessen machen musste.

Auf dem Weg zu Wasserloch ließen wir es uns natürlich nicht nehmen nochmal der Abfahrt zum Lookout zu folgen und nach den Löwinen zu sehen. Wir waren sicher die Stelle wieder zu erkennen, aber die Löwinen waren nicht mehr da 🙁 Also drehten wir um und blieben doch gleich wieder stehen, dann nur 5 Meter weiter lagen die drei unter dem nächsten Busch. Viel war also wohl in den letzten 5 Stunden nicht passiert.

Am Newbroni Wasserloch waren wieder einige stattliche "weiße" Elefanten versammelt und staubten sich ein.

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Elefant beim Staubbad

Ein Highlight war dann noch das Gerangel zwischen zwei stattlichen Tieren. Beeindruckend war vor allen Dingen, dass der Rechte irgendwann mit den Hinterbeinen in die Knie ging und Demut zeigte. (Die Situation haben wir leider nur auf Video 😣 )

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Kampf der Giganten

Danach wurde es Zeit zur Rückkehr ins Camp und bei der Fahrt ließen wir den Tag nochmal Revue passieren und freuten uns wie kleine Kinder über das Glück, dass wir hatten und die vielen beeindruckenden Momente die wir heute erleben durften.

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What a beautiful day

Zurück im Camp löste Richy sein Versprechen ein und kümmerte sich ums Abendessen. Julia maschierte hingegen schnurr stracks zum Okaukuejo Wasserloch, da sie den ganzen Nachmittag schon davon sprach, dass dort bestimmt auch viele Tiere vorbeikommen. Mit dem Versprechen Bescheid zu geben, wenn sich etwas rührt, zog Sie los. Und es sollte nicht lange dauern da war sie auch schon wieder völlig aufgelöst zurück und rief "Komm schnell, da ist eine riesige Herde Elefanten am Wasserloch". Wir rannten schnell zurück und das sich darbietende Schauspiel war einfach phänomenal. Eine große Herde tobte ausgelassen am Wasserloch vor der untergehenden Sonne.

Den Rest erzählen die Bilder:


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🙂 🙂 🙂 A lifetime memory 🙂 🙂 🙂

Und so ging dann auch dieser wunderbare Tag zu Ende. Wir waren super happy und total dankbar und freuten uns auf die beiden Etosha Tage die wir noch vor uns hatten. Wobei wir uns eigentlich einig waren, dass es besser nicht mehr kommen konnte...

Wie schön es sein kann sich zu irren.... 😄 Aber davon morgen mehr!
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zuletzt bearbeitet 06. Jan. 2014
1’362 Beiträge · seit 201105. Jan. 2014 ·
Das ist definitiv ein Leopard !! Wow, damit habt ihr alle Big Five zusammen, die man im Etosha sehen kann ... 😁 😁
LG, Nane 🙂
Meine Reiseberichte - Namibia/ Südafrika
Themenstarter56 Beiträge · seit 201306. Jan. 2014 ·
Hey Nane,

Freut uns, dass du Platz genommen hast. 🙂

Ja ich denke wir wissen wieviel Glück wir hattten und wir konnten es auch kaum fassen. Es fällt uns jetzt beim schreiben des Berichtes wieder auf. Man erlebt die Tage nochmal und ist nach jedem Kapitel wieder hin und weg von den Erinnerungen. 🤪

So liebe Reisegruppe: Jetzt gehts erstmal ins Bett und Morgen setzen wir unsere Tour fort.

Viele Grüße

Die N-Rookies
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1’674 Beiträge · seit 201206. Jan. 2014 ·
Hallo Becksboy,

Das ist vielleicht mal ein Sichtungsglück ! Wahnsinn !!! 😄 🤩

Ich erinnere mich noch genau an unseren ersten Löwen in der Etosha als wäre es gestern gewesen, dabei sind es schon fast 5 Jahre her.
Alle Tiere standen wie angewurzelt und blickten in eine Richtung ... und da waren sie 3 prächtige Löwen. Nach einer Weile wurde es ihnen langweilig und sie wechselten den Platz. Einer kam direkt auf unser Auto zu. Als er nur noch 2 Meter von mir und dem offenen Fenster entfernt war, wollte ich dieses schließen, ging aber nicht da der Motor abgestellt war. Der Löwe kam näher und ich wurde doch so ganz langsam hektisch. Der Kommentar meines Mannes: ganz ruhig ... mach erst mal noch ein Foto 🤩 Der Löwe ging ganz ruhig an meinem geöffneten Fenster vorbei und legte sich auch nicht weit von uns unter einen Baum.
Ja, solche Erlebnisse, vorallem wenn es die ersten mit diesen prachtvollen Tieren sind bleiben für immer im Gedächtnis.

Aber ihr hattet wirklich wahnsinniges Sichtungsglück 🙂
Und die Fotos dazu sind klasse.

Freue mich auf die Fortsetzung.

Liebe Grüße
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
1’162 Beiträge · seit 201206. Jan. 2014 ·
Hallo Becksboy,

ich habe jetzt Euren Bericht mit allen Kommentaren nicht vollständig gelesen, was Ihr aber als Erdmännchen (Surikate) bezeichnet ist tatsächlich ein Erdhörnchen, auch (Kap-)Borstenhörnchen (Ground Squirrel). Beide Tiere gehören zu völlig unterschiedlichen Gruppen und haben nichts gemeinsam. Wenn man es nicht so streng nimmt gehören die Erdmännchen zu den Mangusten, die Erdhörnchen dagegen zu den Nagetieren, sind also mit unseren Eichhörnchen verwandt.

Beste Grüße
B.

PS: wenn ich einen früheren oder späteren Hinweis noch nicht entdeckt haben sollte, tut es mir leid.
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
1’162 Beiträge · seit 201206. Jan. 2014 ·
Hallo Backsboy,
meine Antwort zu Bilderrätsel 1: das ist das Weibchen der Namibischen Felsagame.

Beste Grüße
B
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
336 Beiträge · seit 201206. Jan. 2014 ·
Hallöchen Becksboy,

🤩 WOW! Ich bin sooooo neidisch und kann eure Gefühle während der Safari gut nachvollziehen. Bei uns war es (allerdings im Krüger) etwas anders: Wir hatten immer das Gefühl, dass wir zur falschen Zeit am falschen Ort waren... 😕 Ihr hingegen wurdet für jeden "Umweg" belohnt... Das ist echt der Wahnsinn!

Ich hoffe, dass wir ein kleines bisschen in eure Fussspuren treten werden, wenn wir im Oktober auf euren Spuren wandeln.
Ich hoffe ganz besonders auf jegliche Art von Kätzchen, freue mich aber auch Hyäne, Schakal und Erdmännchen. Die sind uns in Südafrika entgangen.

Auch wenn euer Etosha-Eintrag nun alles toppt, möchte ich auch noch einmal meinen Dank für die vorherigen Tage aussprechen. Die Living Desert Tour haben wir nun auch für Oktober gebucht und ich finde die Bilder immer wieder klasse.

Liebe Grüße und schreib schnell weiter... Es scheint ja (unglaublich!) NOCH besser zu werden...

Nadja
Last Minute in den Süden Namibias und KTP: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/286740-last-minute-in-den-sueden-namibias-in-den-ktp.html Der Reisebericht zweier Schildkröten: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/278604-die-hochzeitsreise-zweier-schildkroeten.html Reisebericht Namibia: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/284269-ohrnyx-und-elend-oder-welches-tier-ist-das.html
Themenstarter56 Beiträge · seit 201306. Jan. 2014 ·
Guten Morgen liebe Reisegruppe,

vielen Dank für Eure Beiträge. Es macht das Schreiben gleich noch schöner, wenn man weiß das der Bericht auch gelesen wird, anderen Freude bereitet und sie inspiriert und motiviert.

@Dagmar: Das ist eine schöne Geschichte von Eurer ersten Löwen-Sichtung. Gerade beim ersten Trip braucht man wohl erst eine Weile um die Zeichen und Verhalten der Tiere zu deuten. Die ersten Löwen werden wir mit Sicherheit auch nicht vergessen.

@Biologe: Willkommen and Bord. Susi65 hat uns schon auf die Sache mit den Erdmännchen und Erdhörnchen hingewiesen. Aber trotzdem Danke. Wir haben uns auch schon freiwillig zum Nachsitzen in Namibia angemeldet. 😄 Vielen Dank auch für die Beantwortung des Bilderrätsels. Im späteren Verlauf der Reise gibt es nochmal ein kniffliges Tier, das wir nicht identifizieren konnten, vielleicht schaffst Du es ja.

@Nadja + Marco: Schön Euch dabei zu haben. Keine Sorge wir sind zwischenzeitlich auch viel unterwegs gewesen ohne etwas zu sichten. Aber einige Male hatten wir richtig viel Dusel. Wir sind auch auf Euch neidisch, da Ihr in ein paar Monaten in den Flieger steigen und dieses wunderbare Land erkunden werdet. Gebt Bescheid, wenn Ihr noch fragen habt, welche der Bericht nicht beantwortet.

So und jetzt gehts weiter im Text. Viel Spaß.
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zuletzt bearbeitet 06. Jan. 2014
Themenstarter56 Beiträge · seit 201306. Jan. 2014 ·
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Tag 12 – 8.11.2013 Ethosa Tag 3 - Halali Camp
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An diesem Morgen hieß es Abschied nehmen vom Okaukuejo Camp. Da wir morgens noch alles zusammenpacken mussten waren wir etwas später on tour. Der Himmel war etwas bedeckter als die Tage und Wochen zuvor, was uns entgegenkam, da es dadurch nicht mehr ganz so heiß war.

Wir fuhren nach Westen Richtung Halali und statteten den Wasserlöchern auf der Strecke einen Besuch ab, jedoch ohne Tiere zu erspähen, wir folgten wieder der Abzweigung nach Salvadora in der Hoffung das Kätzchen nochmal zu sehen. Auch hier kein Glück aber dafür gab es ein wiedersehen mit dem Rhino-Pärchen von gestern, das gerade beim Frühstücken war.

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Rhinopärchen beim Frühstück

Am Wasserloch Salvadora war wieder Zebraparty wobei es zwischen zwei Artgenossen zu einer Rangelei kam.

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Zebras im Clinch

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Zebra-Frühstück

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Gnus crossing

Danach gings Richtung Süden und über den ersten Teil des Rhino-Drives nach Halali. Dieses mal wurden wir für unseren Umweg allerdings nicht belohnt. Auf dem Rhino-Drive waren wir hellwach und hochkonzentriert aber es war kein Tier, ja nicht mal ein Tierchen zu sehen. Naja wir hatten immerhin schon einiges an Rhino-Glück. Also weiter Richtung Norden und kurz zum Camp einchecken und Camping-Paltz reservieren. Auf dem großen Campingplatz war sehr wenig los und es gab auch keine feste Zuordnung wie in Okaukuejo. An der Rezeption versuchten wir noch die zweite Nacht von Halalia auf Namutoni umzubuchen, da wir bisher schon mehr vom Westen gesehen hatten als geplant. Dies war aber leider nicht möglich, da Namutoni für die betreffende Nacht ausgebucht war. Das war zwar im ersten Moment ärgerlich, sollte sich später aber als Glücksfall herausstellen. Also stellten wir in bester deutscher Uraluber-Marnier unsern Klapptisch auf einen der Plätze und düsten wieder los. Es ging weiter Richtung Westen: Helio, Goas, Noiams. An den Wasserlöchern war allesamt nix los, aber immerhin trafen wir unterwegs ein paar hübsche Geschöpfte.

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Es war schon fast Mittag und wir beschlossen noch weiter bis Springbokfontain zu fahren und danach entlang der Pan zurück. Unser Sichtungsglück schien erstmal eine Pause einzulegen und wir erzählten uns nochmal die Geschehnisse des gestrigen Tages und stimmten überein "Naja so kann es ja auch nicht weitergehen .... aber einen Elefanten würde ich schon sehr gerne noch sehen". Und so legten wir als Gag "Elephants" von Seeed auf und cruisten weiter. Und siehe da wenige Momente später erblickte Richy einen Elefanten auf der rechten Seite im Gebüsch. Er war relativ weit weg und schlecht zu sehen. Wir blieben stehen und folgtem ihm ein bisschen, bis wir langsam eine kleine Herde aus ca. fünf Tieren ausmachen konnten, auch ein Junges war mit von der Partie.

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Es stoppten immer wieder andere Fahrzeuge, fuhren aber nach kurzer Zeit weiter, da die Sicht meist sehr eingeschränkt war. Wir beschlossen allerdings einfach dabei zu bleiben, schließlich waren wir die letzten beiden Tage genug gefahren und hatten uns für diesen Tag nur einen Elefanten gewünscht. Einige Zeit später näherte sich ein Fahrzeug, das wir auf die Elefanten aufmerksam machten. Der Fahrer wiederrum erzählte uns, dass er keine 500 Meter weiter einen Leopart im Baum gesichtet hatte. "EIN LEOPARD" 🤩 , ok dann nichts wie hin. Wir prägten uns den Abschnitt mit den Elefanten ein und fuhren an die beschriebene Stelle, wo wir die Schönheit nach einiger Suche schließlich auch entdeckten.

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Leopard

Nach einiger Beobachtungszeit und geschätzten 200 Bildern, wollten wir wieder zurück zu unseren Elefanten. Auch diese fanden wir wieder. Inzwischen waren sie etwas näher an die Straße gekommen und auch zahlreicher geworden.

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Wir begleiteten die Herde zu unserer Linke noch eine gute halbe Stunde. Wir entdeckten immer neue große und kleine Dickhäuter, sie schienen sich kontinuierlich zu der Straße zu nähren. Und dann gings rund!!! 😮
Die ersten Elefanten steuerten nun direkt Richtung Straße und es wurden immer mehr sichtbar. Streiften links von uns durchs Gebüch, querten vor uns die Straße, wir überholten sie rechts, sie querten hinter uns. Elefanten überall und wir mussten bei aller Begeisterung darauf achtem keinem der Tiere zu nahe zu kommen. Unsere Begeisterung war riesig! Es war einfach unglaublich diese majestätischen Tiere, nahezu geräuschlos, maschieren zu sehen. Jetzt kommen ein paar (viele 😛 ) Bilder für alle gleichgesinnten Elefantenfans.

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Über 1,5 Stunden konnten wir diese wunderschönen Tiere auf Ihrem Marsch begleiten und es war einfach grandios.
Langsam verschwanden jedoch auch die letzten Tiere im Gestrüb zu unserer linken und wir atmeten erstmal tief durch und danach lachten wir vor Glück 😄 🤩 🤪 😄

Puh aber wie geht es jetzt weiter. Nochmal durchatmen und erstmal auf die Karte schauen. "Hmm Moment mal, es sieht fast so aus als würde die Herde zum Goas Wasserloch ziehen. Komm lass uns dort hinfahren und warten, vielleicht kommen Sie ja noch vorbei" Gesagt! Getan! Wir suchten uns am oberen Wasserloch einen schönen Platz und machten erstmal eine kleine Brotzeit zur Stärkung und zur Beruhigung der Nerven, da wir immer noch ziemlich aufgedreht waren. Aber unsere Freunde ließen uns nicht allzulange warten. Nach einer guten halben Stunde brachen die ersten durch die Büsche zu unserer linken und steuerten geradewegs auf das Wasserloch vor uns zu. Und wenige Augenblicke später kam der Rest der Herde und übernahm das Wasserloch vollständig: trinkende, badende, grasende, spielende und sich einstaubende Elefanten soweit man sah. Der helle Wahnsinn!!!! 🤩

Ok ihr könnt Euch sicher schon denken was jetzt kommt. Ja genau: Noch mehr Elefantenbilder! 😛

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So, dass war eine kleine Auswahl unserer allerliebsten Elefantenbilder. 😄 Und jetzt wisst ihr auch wieso wir zu dem Titel unseres Berichtes gekommen sind 😛
Wir waren wirklich wie hypnotisiert von dem Schauspiel und können es immer noch nicht glauen, dass wir das gesehen haben, wenn wir uns jetzt die Bilder oder Videos anschauen. Aber auch diese schönen Momente gingen irgendwann zu Ende und es kehrte wieder Ruhe am Wasserloch ein. Auch wir beruhigten uns (ganz) langsam wieder und drehte noch eine kleine Runde zurück zum Camp.

Auch wenn wir immer noch völlig eingenommen waren vom Nachmittag mit den Elefanten so sollen doch auch andere Schönheiten einen Platz in unserem Bericht finden.

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Am Abend gab es dann noch einen sehr schönen Sonnenuntergang. Ganz so wie man sich einen afrikanischen Sunset vorstellt.

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Zu späterer Stunde besuchten wir dann auch noch das Wasserloch von Halali wo als Kirsche auf dem Sahnehäubchen des Tages auch noch ein Rhino vorbeischaute.

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Rhino @ Halali

Obwohl es ein sehr langer und auch anstregender Tag für uns war, lagen wir noch lange wach und erzählten uns immer wieder von den überwältigenden Erlebnissen des Nachmittags, Immer wenn wir die Augen schlossen sahen wir überall nur: Elefanten! Und es war wunderbar... 🙂
Check this out: "N-Rookies: Reisebericht Namibia-Tour 2013" BOTSWANNA 2014 - PLANNUNG
zuletzt bearbeitet 06. Jan. 2014
1’129 Beiträge · seit 201106. Jan. 2014 ·
Becksboy schrieb:@Susi65:
Die korrekte Anwendung der richtigen Tierbezeichnungen ist bei uns in jedem Fall noch ausbaufähig. 🙁
Zuerst haben wir aus einem Klippschliefer einern Klippschiffer gemacht und jetzt auch noch aus einem Erdhörnchen ein Erdmännchen. Tja ich befürchte wir müssen nochmal nach Namibia zum Nachsitzen 😁
Hallo Becksboy,
nachsitzen in Namibia, das klingt für mich nach einer sehr guten Idee 😉 .
Wenn ich mir allerdings so anschaue, was ihr im Etosha für geniale Sichtungen hattet 🤩 (da könnte ich glatt ein bisschen 🤢 werden vor Neid), dann braucht ihr zumindest im Etosha nicht mehr nachsitzen. Soviele Löwen, einen Geoparden und einen Leoparden gleich beim ersten Besuch im südlichen Afrika, soviel Glück hatten wir im Etosha eindeutig nicht. Und was den Leo angeht, den allersten Leo haben wir erst im letzten September bei unserem fünften Besuch im südlichen Afrika gesehen und auch fotografieren können (und dann auch "nur" bei einem geführten Gamedrive 😕 ).

Bei den wunderschönen Bildern Eurer Elefanten werden viele Erinnerungen wieder wach. Zumindest Elefanten haben wir 2010 im Etosha auch sehr viele gesehen, und auch die weißen Elefanten am Wasserloch Newbroni 🙂

Liebe Grüße

Susi
Reisebericht SA 2013 Viel Krüger und noch'n bisschen was anderes Reisebericht SA 2014
zuletzt bearbeitet 06. Jan. 2014
1’362 Beiträge · seit 201107. Jan. 2014 ·
Einfach nur GRANDIOS !!!! 🤩 🤩 🤩 🤩
LG, Nane 🙂
Meine Reiseberichte - Namibia/ Südafrika
1’674 Beiträge · seit 201207. Jan. 2014 ·
Hallo Becksboy,

es ist wirklich unglaublich welches Sichtungsglück ihr in eurem 1. Afrika-Urlaub hattet.

Dieses Bild ist für mich genial. Ich würde es auf Leinwand drucken lassen und ins Wohnzimmer hängen.
Becksboy schrieb:

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😄 😄 😄

Ich meine das im Ernst.

Liebe Grüße
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
Themenstarter56 Beiträge · seit 201307. Jan. 2014 ·
Liebe Mitfahrer,

leider hat uns ab heute das Arbeitsleben wieder und so werden wir nicht mehr ganz so viel Zeit auf unseren Bericht verwenden können. Wir schalten also einen paar Gänge runter aber die Tour geht natürlich trotzdem weiter.

Würde uns freuen, wenn Ihr dabei bleibt.

@Dagmar: Ja bei dem Bild haben sich die Elefanten wirklich sehr brav aufgestellt 😉 Es gefällt uns auch sehr gut und das mit der Leinwand im Wohnzimmer ist eine super Idee.

Viele Grüße an alle 🙂
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23 Beiträge · seit 201307. Jan. 2014 ·
Hallo Becksboy,

da muss ich mich jetzt auch mal einschalten..

Wir planen seit fast eine Jahr unsere allererste Namibia-Selbstfahrerreise und
nun finde ich "meinen" Reisebericht, den ich danach schreiben wollte, schon
fix und fertig vorliegen 😉

Wir fahren fast die gleiche Tour und wenn wir nur 30% eurer Tiersichtungen haben
werden (was im März vermutlich schon schwierig genug wird), dann freuen wir uns sehr!

Tolle Reise und tolle Photos - weiter so.

Gruss, Arne

P.S. Ich hatte mir übrigens auch schon als Titel eine Überschrift mit "Rookie" im Betreff
ausgedacht - muss ich mir was neues überlegen... 🙄
Themenstarter56 Beiträge · seit 201307. Jan. 2014 ·
Hey Arne,

willkommen an Bord, wo es langsam kuschelig wird. Sehr schön!

Von Eurer Reise wird es bestimmt genug neues Berichten zu berichten geben, dass auch Du in den Genuss kommen wirst, einen eigenen Reisebericht zu schreiben. 🙂

Mit dem Titel "Rookie" muss ich dich leider enttäuschen der ist erstmal reserviert. 😛

Viel Spaß beim planen, lesen und natürlich reisen.

Viele Grüße

Die Rookies 😄
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Themenstarter56 Beiträge · seit 201307. Jan. 2014 ·
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Tag 13 – 9.11.2013 – Ethosa Tag 4 - Halali Camp
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"Elefanten, Elefanten, Elefanten"! Schon beim Aufstehen drehte sich alles um die Dickhäuter und die Erlebnisse des gestrigen Tages. Es war unser letzter voller Etoscha Tag und wir sind früh los, da wir heute noch den Rest des Parks östlich von Namutoni besichtigen wollten. Es nervte uns ein bißchen, dass wir eine recht lange Tagesstrecke vor uns hatten, da wir die Nacht ja immer noch in Halali eingebucht waren.

Aber hilft ja nichts! Also gings wieder entlang unserer Lieblingsstrecke vorbei an Helio und Goas Richtung Springbokfontein. Wir waren immer noch so Elefanten-geflasht, dass wir beim Ausschau halten immer wieder dachten einen Elefanten zu sehen und falschen Alarm gaben. 😛 Das machte uns schon fast ein wenig Angst.

Kurz vor dem Picknickplatz gab es dann die erste Sichtung des Tages: Mal wieder ein Rhino am Morgen. Diesmal nicht ganz so gut sichtbar da im hohen Gras unterwegs. Aber trotzdem natürlich Klasse, wenn ein Tag so anfängt. Ich weiß nicht, was wir Leckeres an Bord hatten aber es schien die grauen Riesen magisch anzuziehen.

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Nach Springbokfontein entschieden wir uns für den langen nördlichen Weg nach Okerfontein. Dort gab es eine große Herde Zebras zu sehen und wir nutzen das dargebotene Programm, um unser Frühstück nachzuholen.
Auf dem Weg zurück zur Hauptstraße gab es ein paar Kuhantilopen zu beobachten und einige echte Elefanten (keine Haluzinationen :P) in weiter Ferne. Außerdem waren an diesem morgen jede Menge Giraffen unterwegs und wir bekammen unseren ersten richtigen "Pumba" in Ruhe vor die Linse.

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Weiter auf dem Weg zum Ngobib Wasserloch fuhren wir auf zwei Autos zu die auf der Straße standen.
Und da war Sie wieder, diese typische und irgendwie witzige Selbstfahrer-Safari-Situation: Es stehen Autos auf dem Weg, all Passagiere starren gespannt in eine Richtung. Wir schauen in die gleiche Richtung, sehen aber nichts. Wir versuchen Blickkontakt zu den Anderen herzustellen. Diese deuten verheißungsvoll auf einen Punkt in den Büschen. Wir schauen nochmal hin. Sehen immer noch nichts. Fernglas raus und alles scannen.
"AH! DA! Katzen! Geoparden, Leoparden, nein diesmal bin ich mir sicher: Geparden." Drei elegante Tiere saßen unter einem entfernten Baum im Schatten und streckten nur hin und wieder den Kopf hoch.

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YES 🤩 🤪 🤩 Jetzt hatten wir wirklich alles (Große) gesehen, was wir uns nicht mal in unseren kühnsten Etosha-Träumen ausgemalt hatten. Wir beobachteten sie eine Weile. Leider waren sie wirklich schwer zu sehen und es sah mal wieder nicht so aus als würde in nächster Zeit (oder auch den nächsten Stunden) etwas passieren.

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So fuhren wir weiter nach Ngobib wo wir zwei Elefantenbullen beim Baden erwischten. Und was das für Bullen waren... 😉

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Anschließend fuhren wir die Runde weiter und sahen noch eine kleine Elefantenherde am Straßenrand, bei denen wir aber nicht lange blieben. Wir wollten beide nochmal zurück zu den Geparden wollten, wer weiß vielleicht hat sich ja etwas getan. Als wir auf die Weggabelung zusteuerten, sahen wir schon einige Fahrzeuge an der Gabelung stehen. Wir konnten uns noch ein wenig nähern, dann entdeckten wir auch warum die dort standen: Die drei Geparden waren aufgestanden, überquerten vor uns die Straße und verschwanden zugüg im hohen Gras, bis sie außer Sicht waren.

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In dieser Aktion wurde uns auch wieder klar wie viel Glück man doch braucht für solche Sichtungen. Wenn man 3 min früher dran ist, liegen die Tiere unterm Baum im Schatten und man bemerkt sie wahrscheinlich gar nicht. Ist man 3 min später dran sind sie im hohen Gras verschwunden und man sieht sie garantiert nicht.

Für uns gings dann weiter Richtung Namutoni. Kurz vor dem Camp machten wir nochmal einen Schlenker zum Chudop Wasserloch. Dort war eine bute Ansammlung aus Giraffen, Zebras, Kudus anzutreffen. Sogar eine Elandantilope war mit von der Partie.

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Irgendwie war die Stimmung am Wasserloch jedoch etwas angespannt und einige Tiere traten immer wieder kurz die Flucht an, um wenig später wieder skeptisch zurückzukommen. Und was hatten wir an unserem ersten Etosha-Tag gelernt: Nervöse Antilopen sind ein Zeichen für Raubtiere....
Also Scannmodus an: Wo bist du kleines Kätzchen! So viel wir auch schuchten, diesmal sollten wir keine Raubkatze erkennen. Stattdessen viel uns ein seltsamm gefleckter Stein auf, der ganz alleine im Wasser lag. Und dann lüftete sich das Geheimnis: Der Stein stand nämlich auf uns zeigte uns seine häßliche Fratze: eine Tüpfelhyäne. Wenig später kam aus den umgebenden Büschen noch ein Artgenosse hinzu. Wahrlich keine schönen Tiere, aber unsere ersten Hyänen und deshalb doch irgendwie schön.

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Wir blieben einige Zeit und sahen fasziniert zu, wie die Tiere unentwegt trinken wollten, wegen der Hyänen sich aber nicht recht trauten, schließlich doch tranken, um bei der kleinsten Bewegung der Hyäne einige Meter zu flüchten.

Schließlich rissen wir uns aber doch los und schauten kurz in Namutoni vorbei. Wir drehten dann auch die Runde um die Fischer´s Pan und fuhren noch ein Stück nach Norden bis nach Tsumcor. Auf dieser Rudne war jedoch nichts, aber auch gar nichts zu sehen und erst als wir uns wieder Namutoni näherten kamen auch wieder Tiere in Sicht. Nach Namutoni wollten wir noch kurz am Koinacnas Wasserloch einkehren. An der Abzweigung kam uns zu unserer linken plötzlich ein Rhino entgegen und bog dann parallel zum Weg Richtung Wasserloch ab.

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Es war schon kurz nach drei und wir beschlossen langsam zurück nach Halali zu fahren. Also wieder vorbei an der Ngobib-Abzweigung (natürlich nicht ohne nochmal nach den Geparden Ausschau zu halten). Vorbei an Springbokfontein und auf unsere Liebligsstrecke nach Goas.
Wie jeden Tag waren natürlich auch die Elefanten wieder mit von der Partie 😄
Fast an der gleichen Stelle wie am Vortag machten wir wieder eine große Herde aus, die Richtung Westen zog. Die Straßenquerung hatten wir jedoch schon verpasst. Da wir erahnen konnten wo die Reise hingeht, sind wir direkt zum Goas Wasserloch gefahren. Und wie am Tag zuvor dauerte es nicht lange und die Elefantenherde brach durch die Büsche, um sich am Wasserloch zu erfrischen. Es war wie ein wunderschönes Déjà-vu. Wir fühlten uns der Herde wirklich schon richtig verbunden, uns sie schienen uns auch ganz gut riechen zu können.

Keine Sorge wir werden jetzt nicht wieder Unmengen von Elefantenbildern hochladen. 😊 😗
Nur unsere absoluten Lieblingsbilder 😛 😛 😛

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Die Show war an diesem Tag jedoch deutlich kürzer als am Tag zuvor bald waren die Elefanten wieder in den Büschen verschwunden. Vorerst jedenfalls 🤨

Zurück in Halali wollten wir an diesem Abend das beleuchtete Wasserloch nochmal richtig ausnutzen. Die Tage zuvor hatten wir es meist nicht lange ausgehalten, da wir so geschafft von den langen Tagen waren. Also schnell Abend essen, alles Lebenswichtige für die nächsten Stunden einpacken, Kamera nicht vergessen und los. 😎

Es kam uns ein wenig vor wie in einem festlichen Theather. Wir saßen oben auf der Tribüne und das Wasserloch war die Bühne. Die Akteure ließen zuerst etwas auf sich warten aber führten schließlich ein tolles Stück auf. Da leider nur einige wenige Nachtaufnahmen etwas geworden sind, versuchen wir uns jetzt mal als Geschichtenerzäler. Mit vielen Worten und wenig Bildern, anstatt wie sonst mit vielen Bildern und wenig Worten 😉

Titel des Stücks: Von Elefanten und anderen Giganten 🙂

Erster Akt: Rhomeo und Rulia
Erst kam ein Rhinopärchen vorbei. Das kleiner kleinere Rhino schien auf Zweisamkeit aus und umgarnte das große Rhino.

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Der Bulle erwiederte all das Anschmiegen und Hornreiben jedoch nur bedingt und stelle sich schließlich einfach mitten ins Wasser und ließ die Dame an Land schmorren. Die Rhinodame sah dem noch eine Weile zu, dann wurde es Ihr zu blöd und sie verschwand im Dunkeln. So ganz alleine wollte der Herr auch nicht sein, also stieg auch er aus dem Wasser und eilte Ihr nach.
Bühne leer.

Zweiter Akt: Auftritt des Schurken
Eine Hyäne betrat die Bühne und nahm einige Schlücke. Dann kam aus der anderen Richtung ein neues Rhino.

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Das war der Hyäne auf Dauer aber irgendwie unheimlich, sodass diese wieder verschwand. Das neue Rhino blieb alleine links am Wasserloch zurück und schaute ins Publikum. Und diesem Moment kehrte kurzzeitig das Rhinopärchen auf der rechten Wasserlochseite zurück. Doch die Liebesgeschichte nahm auch diesmal kein Happy End und nach kurzem Hornreiben verschwanden beide wieder. Nur das linke Rhino blieb.

Dritter Akt: Die Vertreibung des Schurken
Es kamen zuerst zwei mittelgroße Elefanten gefolgt von einer kleine Elefantenherde, alle tranken gemütlich zusammen. Dann kam jedoch die Hyäne zurück und wagte auch ans Wasserloch zu kommen, die Elefanten zogen sich in einen Kreis zurück und wir dachten schon sie würden sich zurück ziehen. Gespannte Stille. Die Elefanten schienen etwas auszuhecken und die Hyäne trank völlig kaltschäuzig einfach weiter. Plötzlich ertönte ein donnerndes "thörööö". Angeführt von der größten Kuh rannte die kleine Herde mit aufgestellten Rüsseln und schlakernden Ohren auf die Hyäne zu, die schneller abhaute als man es einer Hyäne zutrauen würde. Die Elefanten schauten sich noch einmal thriumphierend um, nahmen noch ein paar Schlücke und verschwanden schließlich selbst wieder im Dunkel.

Letzter Akt: Die Schlacht der grauen Giganten
Erst wurde eine Weile sehr ruhig am Wasserloch. Nur hin und wieder wackelte ein Busch und man war gespannt welcher Akteur als nächstes die Bühne betreten würde.
Nach einiger Zeit war es *trommelwirbel* mal wieder ein Rhino 🙂
Nach kurzer Pause folgte ein weiteres 😁
Und dann noch eins 😄
und noch eins 😏
und noch eins 🤪
und noch eins 🤩
Ganz recht ganze sechs Rhinos auf einen Streich. Man wusste gar nicht mehr wo man hinschauen sollte. Der absolute Ober-Wahnsinn!

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Doch die Rhinoherrschaft war nicht von langer Dauer. In der Ferne hörte man zuerst ein tiefes Brummen und sogleich kam eine kleine Herde aus erwachsenen Elefanten herangeeilt. Diese verscheuchten gleich mal die Rhinos vom Wasserloch. Die Rhinos leisteten noch kurz Widerstand. Dann kam allerdings der Rest der Herde aus dem Dunkeln und die Rhinos gaben sich geschlagen. Wir zählten ganze 24 Elefanten! Die Tiere stellten sich dankbarer Weise am Ende noch zu einem kleinen Gruppenbild auf.

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Wir hoffen Euch hat unser kleines Theaterstück gefallen. 😊

Und so ging ein weiterer langer aber wunderschöner Tag zu Ende. Heute werden wir nicht wieder mit einem Satz schließen, der vermuten lässt, dass es noch besser kam. Denn besser kam nun wirklich nicht mehr. Wie auch 😄
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zuletzt bearbeitet 08. Jan. 2014
2’462 Beiträge · seit 200608. Jan. 2014 ·
Danke für den tollen Reisebericht. Nun weiß ich sicher, ich muss Etosha noch mal eine Chance geben. Keine Ahnung, wieso ich bei zwei Besuchen und insgesamt 10 Tagen gerade mal auf wenige Elefanten und KEIN einziges Raubtier gekommen bin 😵

Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
205 Beiträge · seit 201308. Jan. 2014 ·
Wow -das sind ja echt grandiose Sichtungen und bewegen mich dazu, doch von 3 auf 4 Nächte im Etosha zu verlängern 😁 . Auch deine Bilder sind von sehr guter Qualität - gerade die Nachtbilder finde ich echt gut! Ansonsten ist es schon fast unheimlich - wir haben in insgesamt 30 Tagen Krüger Nationalpark glaube ich ähnlich viele Highlights gesehen wie ihr in 4 Tagen - echt super! Freu' mich schon auf die Fortsetzung....Viele Grüße Michael
Namibia und Südafrika 2014 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/284439-namibia-mit-ein-bisschen-krueger-reingemogelt.html https://www.tickerfactory.com
Themenstarter56 Beiträge · seit 201311. Jan. 2014 ·
Hey Sanne und Mickey,

für uns war der Ethosha das absolute Highlight. Vor allem die Elefanten-Begegnungen waren sehr schöne Erlebnisse für uns zwei Dickhäuter-Fans. 🙂

Neben den Sichtungen waren wir auch angenehm überrascht, dass trotz der Popularität relativ wenig los war vor allem in der Gegend um Halali.

Also gib Ihm ruhig noch eine Chance Sanne.

Bezüglich der Zeit waren 4 Nächte eine ganz gute Wahl. Die Übernachtungen würden wir aber beim nächsten Mal eher wie folgt legen: 1x Okaukuejo, 2x Halali, 1x Namutoni. Da, wie gesagt, um Halali weniger bzw. sehr wenig los war und auch das Camp etwas gepflegter und entspannter war.

So und jetzt werden wir uns dran machen unseren Bericht forzusetzen.
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