Leona's Damaraland Reisebericht August 2013

Reisebericht 92 Antworten · 32,7k Aufrufe · gestartet 03. Sept. 2013 von La Leona
836 Beiträge · seit 201205. Sept. 2013 ·
Hallo Leona,
ich hab mich auch mal reingemogelt 😊 haben wir doch für's nächste Jahr die ein oder andere Übereinstimmung in der geplanten Route und das interessiert mich natürlich brennend 😄
Vielen Dank für die Tipps, die detaillierte Beschreibung und die Zeitangaben, das sind gute Planungshilfen
Ich freu mich auf die Fortsetzung und hab Block und Stift bereit gelegt 😉

Liebe Grüße
Claudia
www.claxontour.de **************** Namibia/Botswana 2011 Schokoladenwettessen Namibia/SA 2012 Hoffentlich ist die Katzenklappe zu Namibia 2014 Ein bisschen Westen Norden und Caprivi Namibia 2015 Eine fast normale Tour
652 Beiträge · seit 200705. Sept. 2013 ·
Hallo Uwe und Ruth,
nur mal schnell zwischendurch meine Frage: "Wo ist denn dein Avatar gemacht"? Das Foto ist soooooo schön.!
Grüße
Mutsel
234 Beiträge · seit 201105. Sept. 2013 ·
Vielen Dank, Leona,
für dieses Prachtexemplar von Chamäleon. (Du scheinst ihm aber nicht besonders sympathisch gewesen zu sein) 😉

Ich fand's ja etwas schade, dass die Piste in's Zentrum des Messum Kraters so groß ausgebaut wurde.

Haben Eure Freunde eigentlich die als "not recommendet" gekennzeichnete Piste genommen die von der 2303 kommend c.a. 30 km westl. vom Rhino Camp den Ugab kreuzt? Anders kann ich mir nicht erklären, dass sie über Gai Ais ins Camp gelangt sind. Oder hatten sie nur einen Abstecher vom Rhino Camp gemacht?

Sehr interessanter Bericht, wobei ich auch nichts gegen das ein oder andere zusätzliche Bild einzuwenden hätte. 🙂

Liebe Grüße
Flip
Kinder, Katzen, KTP... Namibia Juni/Juli 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/258319-kinder-katzen-ktp-namibia-junijuli-2012.html
Themenstarter2'780 Beiträge · seit 200705. Sept. 2013 ·
@Tiggi, willkommen an Bord! in jedem Auto sind nur 2 Leute, da hat es noch eine Menge Platz!
@Picco, das ist aber schön dass du dabei bist, eins kann ich Dir ganz sicher versprechen: Du wirst von mir nicht in eine typische Touri Falle geschleusst!
@Eulenmuckels: freue mich auf Euere Gesellschaft, und indirekt bedanke ich mich bei Euch für den tipp in euerem letzten Reisebericht fürs Fruit and Vedge! wir fanden dort alles Frische was der Magen begehrt!
@clax, ebenfalls herzlich Willkommen an Bord! es gibt sicher noch das eine oder andere aufzuschreiben.
@Flip, wenn du mir sagst wie ich das Bild welches ich an meinem Bildschirm sehe mit der eingezeichneten Route des betroffenen Tages (auf BaseCamp) als img in den Bericht kopieren kann dann stelle ich die gefahrene Route so ein.

Es geht bald weiter, wir hatten nur grad 10 Std. Stromausfall...
Gruss Leona
Themenstarter2'780 Beiträge · seit 200705. Sept. 2013 ·
Save the Rhino Trust SRT Ugab Base Camp liegt am Ugab River der hier am breiten Ufer beidseitig hohe Felswände aufweist, der Campingplatz ist auf sandigem Grund weitläufig angelegt. (zum Trust und den Nashörnern schreibe ich bei Palmwag am 14. Tag mehr) Es gibt mit Palmenblättern eingezäunte, wie auch vollkommen freie Stellplätze, ein paar mit gemauerten Braaistellen unter mehr oder weniger schattenspendenden Bäumen. Es stehen ganz einfache Plumpsklos und Duschen verstreut zur gemeinsamen Benützung zur Verfügung. Es gibt welche mit donkey zum einheizen und einem Wassertank und andere nur mit bucket-shower, sie haben also nur einen gewöhnlichen Eimer zum Einfüllen. Es gibt natürlich keinen Strom und die Abfälle sollte man nicht hierlassen sondern mitnehmen oder am Ende des Abends verbrennen.
Der junge campattendant und ich nehme an, seine Frau, sind sehr nett. Weil wir als erste eintrafen wurde auch gleich gefragt wieviele warme Duschen er denn vorsorglich einheizen soll. Man fragte uns auch ob wir ihnen ev. ein wenig Fleisch verkaufen könnten. Also fand eines unserer Vakuumpackete neue Besitzer, natürlich unentgeltlich.

Die Gruppe trifft relativ spät ein, denn sie sind heute knapp 250km offroad gefahren und die Zelte sind im nullkommanichts aufgeklappt. Ein Feuer wird sofort spontan von jemandem angemacht und wer sein rohes Fleisch und die Beilagen soweit parat hat gesellt sich dazu mit seinem Stuhl und einem Bier/Savanna/Wein im Kreis und bereitet die Grillutensilien, wie das Dreibein und den Grillrost vor.

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Wenn 14 Leute braaien dann sind 2 Säcke Kohle notwenig. Ich war am ersten Abend etwas geniert weil unser Stück Fleisch so winzig klein aussah neben den grossen Portionen der anderen. Und wir sind in Argentinien nicht zimperlich mit den Portionen! Tische gibts keine, gekocht wird vom Stuhl aus mit der Braaizange und gegessen wird mit dem Teller auf den Knien im dezenten Schein des roten Lichts der Stirntaschenlampe. (ganz entgegen einem meiner Albträume von LED-Flutlicht-Wagenburgen) Alle sitzen im Kreis ums Feuer. Sobald man mit kochen auf der Glut fertig ist, und da besteht keine Hetze, entfernt jeder seinen Rost aus dem Feuer und das Feuerholz wird aufgelegt. Mindestens zwei, drei vom camp gekaufte Bündel oder je nachdem ein paar dicke vor Ort gesammelte Äste. Ohne vorherige Absprache ist die Zeit heute wie auch an den kommenden Abenden am Lagerfeuer kurz nach 22 Uhr zu Ende. Es wird ernsthaft kalt und wir müssen ja um 05.30h raus.

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7. Tag
Das Thermometer zeigt 1ºC beim "Apell" um 7 Uhr, mit steifen Fingern haben wir das Zelt zusammengepackt und ich vermisse die Fliesshandschuhe die immer noch daheim aufs einpacken warten. Zum Glück haben wir die Daunenschlafsäcke. Ich habe ja so gut geschlafen.

Wir fahren als Erstes einige km die genau gleiche Strecke bergauf welche wir gestern die letzten Kilometer bergab fuhren kurz vor Eintreffen im camp. Ich hätte niemals geglaubt wie unterschiedlich der Schwierigkeitsgrad abhängig ist von der Fahrtrichtung. Jetzt leuchtet es mir auch ein warum gewisse Strecken nur in einer Richtung befahren werden dürfen, z.B der Van Zyl's Pass - nur bergab und nicht umgekehrt. Gestern tuckerten wir mit 10km/h gemütlich durch die Landschaft und über die nicht sonderlich grossen Hindernisse, heute morgen erfordert die Bergfahrt jedoch eine ganz andere Konzentration.

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Wie ganz zu Beginn erwähnt sind vorallem alle Männer und auch ein paar von uns Frauen ziemliche off road freaks, deswegen ist es nicht primär das Ziel auf dem kürzesten Weg von A nach B zu gelangen, sondern abgelegene Landschaften zu erreichen, Hindernisse mit dem Fahrzeug zu bewältigen und vorallem abseits der grossen Ströme zu reisen. Es ist auch immer genúgend Zeit eingeplant oder man nimmt sie sich um etwas interessantes zu besichtigen.

Am ersten gemeinsamen Fahrtag sehe ich während dem vormittäglichen Kaffeestop Fleisch vom vorabend, dieses Rätsel ist nun auch gelöst.

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7. Tag Zusammenfassung Ugab-Brandberg West-Divorce Pass-Doros 4WD trail-Goantageb River-Vegkop
Es waren vorgesehen 112km zu fahren, T4A gab dafür knapp 7 Stunden an. Vom Ugab Camp erst ca 10km nach S hier besichtigen wir die verlassene Brandber West Mine (u.a. Zink) und fahren dann in einer Schlaufe retour nach N zum Ugab, weiter nach N auf dem Doros Crater 4WD Trail über den Divorce Pass bis zum Goantageb River. Im engen steinigen und sandigen Flussbett nach Osten. Wir sehen sehr viele Rhinospuren, Rhinodung und sogar frische Löwenspuren, sehen aber keine Tiere. Heraus aus dem Goantageb Richtung Vegkop und auf dem mittleren Track über den Hügel dann weiter am Land Cruiser Hill vorbei bis zu einer verlassenen Tantal Mine. Von da retour zum Ugab, ca. 7km nach W im Ugab, dann zweigen wir auf eine "very bad road" ab mit Richtung Brandberg. Um 17 Uhr sind wir immer noch gute 30km vom Tagesziel entfernt und beschliessen da wo wir gerade sind unser Nachtlager aufzuschlagen. Mit schöner Sicht auf den Brandberg.
Gruss Leona
zuletzt bearbeitet 05. Sept. 2013
Themenstarter2'780 Beiträge · seit 200705. Sept. 2013 ·
Brandberg West Mine

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auf dem Weg zum Divorce Pass

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Gruss Leona
234 Beiträge · seit 201106. Sept. 2013 ·
Hallo Leona,
superschöne Bilder von dieser faszinierenden Felslandschaft dort. Bei der ausgefallenen Routenwahl wäre ein Bild des entsprechenden Abschnitts natürlich super. Am einfachsten wäre da ein Screenshot.

Am Mac musst Du nur Apfel, Shift und die 3 drücken um einen Screenshot zu erhalten oder die 4 um einen bestimmten Bereich zu shooten.

Mit Windows kenne ich mich nicht aus, habe aber folgendes gefunden:
"Um den Screenshot aber direkt als Datei zu speichern, hilft das mit Windows Vista und Windows 7 mitgelieferte Programm “Snipping Tool”. Mit dem Snipping Tool lässt sich der ganze Bildschirm oder auch nur ein bestimmter Bereich als Screenshot speichern.

Das Snipping Tool findet sich im Windows-Menü unter “Alle Programme” und dort im Unterordner “Zubehör”. Nach dem Start des Snipping Tools lässt sich der Bildbereich wählen, von dem der Screenshot erstellt werden soll. Dazu wird mit der gedrückter Maustaste ein Rahmen gezogen.

Sobald man die Maustaste loslässt, wird die Auswahl übernommen und lässt sich dann als Screenshot in eine Datei (zum Beispiel ein JPEG Bild) speichern."

Andere Windows Systeme:
http://www.computerhilfen.de/info/windows-screenshot-so-macht-man-einen-bildschirmausdruck.html

Vielleicht klappt's ja, ansonsten verfolge ich Euch auch weiterhin auf T4A Basecamp bzw. Roadtrip

Liebe Grüße
Kinder, Katzen, KTP... Namibia Juni/Juli 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/258319-kinder-katzen-ktp-namibia-junijuli-2012.html
zuletzt bearbeitet 06. Sept. 2013
Themenstarter2'780 Beiträge · seit 200706. Sept. 2013 ·
vielen Dank für die tipps Flip, ich werde es versuchen!
Gruss Leona
Themenstarter2'780 Beiträge · seit 200706. Sept. 2013 ·
Die Beleuchtung des Brandbergs im letzten Sonnenlicht war wunderschön, der Nachthimmel klar und Dank dem Neumond mit vielen leuchtenden Sternen übersät. Ich wünschte mir auch tagsüber einen klareren Himmel, aber wegen der extremen Dürre ist die ganze Atmosphäre voll kleiner Staubpartikel. Wir werden im Verlauf der Reise nie eine wirkliche scharfe Weitsicht haben, sowieso noch viel weniger dort wo es stark befahrene Naturstrassen gibt. Deshalb kristallisiert sich bei mir schon ganz zu Beginn der Reise der Wunsch heraus in der Regenzeit nochmals hierher zu kommen um den sagenhaften kobaltblauen Himmel zu sehen und natürlich die erwachende Natur.

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8. Tag Brandberg
Erneut knapp über Null Grad am frühen Morgen. Gut dass wir nicht weiter gefahren sind gestern, so geniessen wir alle die Fahrt leicht bergab mit dem Brandberg als Kulisse im Hintergrund. In einem der Seitentäler wäre vorgesehen gewesen zu campen (z.B Naib oder Numas). Wir fahren wieder sozusagen nie auf der Haupt- gravel road, sondern sind immer auf einer pad parallell, meistens diejenigen tracks welche auf T4A als "not recommendend" "off road" oder "very bad road" eingezeichnet sind. Und wir kommen dementsprechend langsam vorwärts.

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Heute haben wir ca. 130km vor uns. Wir sehen weider schöne Korkbäume, Phantom trees, wilde Baumwolle und andere knorrige, der Dürre standhafte Pflanzen. Hier ist es zu trocken um Vieh zu halten oder den Boden zu bewirtschaften, deshalb sehen wir auch in dieser Gegend (wie gestern und vorgestern) keine Siedlungen, kein Vieh, keine Menschen. Die wenigen Gebäude die wir bislang passiert haben sind Ruinen von Erzabbauwerken aus vergangenen Zeiten. Es erstaunt mich erneut wie weit landeinwärts der Nebel vom Atlantik eindringt, er verzieht sich aber schon bald nach dem Sonnenaufgang.

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Auf der Höhe des Dom Reviers fahren wir ganze 2km auf der D2342 und was passiert genau hier?

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Herlu verliert das linke Hinterrad. Die Positionen in der Karawane sind wie folgt: Johan's Land Rover Defender, V8 Benziner Land Cruiser von Schalk (sprich Skoalk) weil er hat einen winch, Ford Ranger von Danie (sprich Daani), Land Rover Discovery 3 von Joubert (sprich Jubeer), Ford Ranger von Manie (sprich Maani), unser Toyota Hilux und zuhinterst der Land Cruiser von Herlu (sprich Härlü), weil auch er einen winch hat. Als letzter in der Kolonne hat niemand ein wackelndes Rad an seinem Wagen sehen können und als sich die letzte der 5 Radmuttern schliesslich gelöst hatte, fiel das Rad während dem Fahren von der Nabe. Sekunden zuvor haben die Insassen es erst gemerkt. Genau wegen dem Wellblech auf der D2342 haben sie eine ungewöhnliche Vibration des Rades gar nicht erst bemerkt. Glücklicherweise konnte Herlu den Wagen noch langsam abbremsen als das Rad abfiel.

Währenddem die einen die Lage am Auto analysieren gehen ein paar von uns zu Fuss die Strasse retour um die Radmuttern im sandigen Boden zu suchen. Denn weder Herlu noch die anderen haben welche als Ersatz. Inzwischen ist es etwa 13 Uhr und um die 35ºC. Wir finden nur eine der 5 Radmuttern, doch genau die genügt, denn von den drei anderen Rädern kann je eine abgenommen werden und somit hat nun jedes Rad 4 Muttern. Nach gut einer Stunde können wir weiterfahren. Ausser am Kotflügelschoner ist kein sichtbarer Schaden zu verzeichnen.

Wir fahren off-road östlich der D2342 weiter bis zum Amis Revier und drehen dort ab um die auf T4A als Pyropholite Stockpile eingezeichneten marmorähnlichen Steinhaufen zu begucken. Benässt man diese Steine werden die Farben erst schön sichtbar. Aus diesem Schwefel-Material werden dekorative Gegenstände geformt und lackiert. Danach gehts eine Weile auf der D2342 weiter, bei einem Haufen Granitbrocken mit skurrilen Formen (The Brandberg Elephant) machen wir etwas später den Lunchstop, Heather und Herlu sind immer noch ein wenig benommen, aber heute wie damals als wir Kinder waren, die beste Kur wenn man vom Fahrrad fällt ist: sofort wieder aufsteigen und weiterfahren.

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Wir kreuzen den Messum River und nehmen wieder die off-road Piste beim Orawap und erreichen um 15 Uhr den Parkplatz beim Start des Hiking Trails zu den Felszeichnungen der White Lady of the Brandberg. Es ist nun 37ºC. Für die Wanderung sollte man gute 2 Stunden einplanen, ein guide ist obligatorisch, ich finde es lohnt sich. Die ersten 30 Minuten gehen wir immer geradeaus in der prallen Sonne, danach steht die Sonne bereits tiefer und die Schlucht wird in Schatten geworfen, was das Ganze viel angenehmer macht.

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Gerade zum Sonnenuntergang erreichen wir die White Lady of the Brandberg Lodge wo wir kurz dem sprechenden Papagei hallo sagen, Feuerholz kaufen, uns registrieren und dann den campsite nr. 8 anpeilen. Dieser hat nicht die direkte Sicht auf den Brandberg, aber es ist ja jetzt eh schon dunkel. Die Waschhäuschen sind etwas veraltet, aber die Dusche ist heiss und salzig wie überall. Alta und ich "sehen" unabhänging voneinander Hyänen-Augen als wir im Taschenlampenlicht von der Dusche retour gehen.
Gruss Leona
425 Beiträge · seit 200706. Sept. 2013 ·
Hallo Leona,

herrlich dein Bericht! Ich finde diese Ecke unheimlich schön. Im Brandberg Rhino Camp wäre ich gern länger als eine Nacht geblieben, aber Meine Frau und die Kinder bekamen ob der Einsamkeit schon fast den Bushkoller 😉

Wann wart ihr eigentlich unterwegs? Ich frage deshalb, da wir das Pärchen vom Ugab Rhino Camp "unter den Tisch" getrunken hatten 😉
und wenn ihr von den Beiden begrüsst worden seid (Nach dem 1.August?) , dann hieße das, sie hätten es überlebt 😗 😄 🤪 🙄


Auf alle Fälle werde ich euch auf eurer abenteuerlichen Tour weite begleiten (Bei dem großen Konvoi kommt es ja auf einen Mitfahrer nicht mehr an 😉
Grüße Stephan www.skyimages.de Reisebericht Namibia 2002 - Wie alles begann..." Reisebericht Namibia 2007 Astronomie in Namibia 2009 Ins Land der Skipetaren 2010 "Kommt ein Kudu geflogen" - Namibia 2013 Timelapse Video "Southern Skies" Namibia 2016 - oder auf Zebrapfaden durch den Busch
Themenstarter2'780 Beiträge · seit 200706. Sept. 2013 ·
hallo Stephan, willkommen im Konvoi und keine Sorge, beide waren am 7. August wieder hergestellt. (Ist Allen überhaupt schon alt genug?)

Denke die bislang geltenden Empfehlungen sollten schnellstens erweitert werden:
Gib keinen Alkohol an Einheimische ab! Nun müsste es zusätzlich heissen: und sack nicht mit ihnen ab!

Viele Grüsse!
leona
Gruss Leona
2'097 Beiträge · seit 200606. Sept. 2013 ·
Hallo Leona,

vielen Dank für die nächste Etappe. Da haben wir uns knapp verpasst. Wir waren am 10. August im Rhino Camp. Nachmittags und abends war es wirklich ziemlich stürmisch dort. Die beiden auf dem Foto haben wir aber nicht getroffen.

Freut uns, dass ihr im Fruit & Vedge in Swakopmund gut einkaufen konntet. Wir bekamen dieses Jahr dort das beste Wild-Filet des ganzen Urlaubs.

Liebe Grüße,
Uwe
Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
Themenstarter2'780 Beiträge · seit 200706. Sept. 2013 ·
an Uwe:
das war ja wirklich knapp, nur ein paar Tage später!
neben dem super game welches auch wir im F+V bekamen gabs dort auch klasse Brötchen a la ciabata welche ewig lange hielten.
Gruss Leona
Themenstarter2'780 Beiträge · seit 200706. Sept. 2013 ·
9. Tag Vollendung der Brandberg-Umrundung - Twyfelfontein
Die Gruppe mit neuer Energie und guter Laune beim Morgenapell inklusive "Hyäne".

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Gestern war ein anstrengender Tag weil wir wohl alle etwas zuviel Hitze abbekommen hatten während der Rad-Episode und auf der Wanderung. Noch zu den Felszeichnungen am Brandberg: sie sind nicht unter Glas wie ich dies erwartet hatte. Jede Gruppe geht einzeln mit ihrem guide zu den Zeichnungen und kann dort ein paar Minuten, je nach Andrang, verweilen und schauen und fotografieren. Derweil warten andere Gruppen etwas weiter unten an einem schattigen Platz mit Info-Tafeln und wo es auch Toiletten gibt.

Brandberg White Lady (Lodge) campsite ist idyllisch und weitläufig auf flachem sandigem Grund etwa 2km von der Lodge angelegt. Die Stellplätze sind grosszügig abgesteckt und einige haben eine tolle Sicht auf den höchsten Berg Namibias. Es gibt auch grosse Dome-Zelte auf Holzplatformen zu mieten, deren Ausstattung ist mir aber unbekannt. Die Waschhäuschen sind renovationsbedürftig, jedoch soweit zweckmässig und waren bei unserem Aufenthalt leider etwas schmutzig. Ich würde hier trotzdem jederzeit wiederkommen. Hier kam ich mit dem ipad ins internet mit der microsim card von mtc.

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Die heutige Strecke bis nach Twyfelfontein beträgt 90km und T4A hat dafür 3h30m berechnet. Wir sind hier auf ca 700müM und fahren weitgehend über grosse Ebenen auf sandigem, ab und zu auch tiefsandigem Grund. Zuerst Richtung NW auf einer "two-spoor" Sandpiste, wo sich die Sandkörner noch schön fest anfühlen wegen der Kälte, es sind grad mal 3ºC bei Abfahrt um 7 Uhr. Weil wir ja den Brandberg umrunden gibt es einen Abschnitt den wir vorgestern bereits einmal gefahren sind bevor wir wieder zum Goantageb River gelangen wo wir diesmal nach O abbiegen. Hier suchen wir Elefanten und sehen promt zwei, und viele Giraffen. Kurz vor der D2612 nehmen wir tracks nach N die als "dangerous road" und "serious 4WD needed" beschrieben sind.

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Die Diferenzialsperren werden nur bei kniffligen Passagen blockiert, aber alle fahren in Untersetzung weil der 1. Gang High zu knapp ist und im 2. Gang High hat man keine Kraft falls man mal etwas zu langsam an ein Hindernis gelangt. Es hat wie jeden Tag auch Abschnitte mit relativ grossen scharfkantigen Steinen (heute viel Basalt), vorallem je näher wir dem Burnt Mountain, dem Verbrannten Berg kommen. Den erreichen wir von Süden her und ab hier heisst der steinige track D3254 und wird zur normalen gravel road. Der Verbrannte Berg tut seinem Namen alle Ehre, die Sonne brennt hier wieder bei 37ºC es ist mittlerweile fast 14 Uhr und alle sind sehr hungrig.

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Noch schnell zu den Organpipes und ab unter einen schattigen Ana-tree auf dem Aba Huab Campsite zum lunch.
Das Mowani Mountain Camp war wohl nicht erpircht auf eine Horde Südafrikaner und wollte unsere Reservation damals nicht annehmen, deswegen landen wir nun hier, im mittlerweile riesig grossen Aba Huab Camp. Vor zehn Jahren war ich hier zum ersten Mal, Welten liegen dazwischen. Neue Ablutions, neue Bar, neue Stellplätze und auf der anderen Seite der Strasse das Exclusiv Camp. Trotz etlichen Overlanderbussen ist die Nacht relativ ruhig. Andererseits zu ruhig, früher konnte man hier Barking Geckos hören.

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Nach dem lunchstop beschliessen wir "unsere" Plätze mit Stühlen zu reservieren und das Damara Living Museum zu besuchen. Genau das Richtige für einen heissen Nachmittag, nicht weit entfernt vom camp, es hat Schatten, man strengt sich nicht an. Obwohl total auf Touristen ausgerichtet ist es ein sehr empfehlenswertes Community Projekt. Man erhält Einblick in die täglichen Arbeiten der Damara, ihre Gesellschaftsstruktur, ihre Bräuche und Musik. Danach fahren wir noch zu einer Doline wo wir den Stein den wir runterschmeissen nicht aufschlagen hören.

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Die Twyfelfontein Garage hat übrigens kein Diesel und auch keine Radmuttern für Herlu.
Dafür steht dort ein Elefant im Gebüsch.
Gruss Leona
1'558 Beiträge · seit 201107. Sept. 2013 ·
Guten Morgen Leona,
danke für den tollen Bericht. Er weckt so viele schöne Erinnerungen. Wir waren im letzten Jahr am Brandberg und sind auch off road so manch eine "Nicht-Piste" gefahren. Vom verbrannten Berg waren wir sehr enttäuscht, aber das Damara Living Museum gefiel uns dafür sehr gut.
Leider waren wir alleine unterwegs und hatten manchmal Bedenken, dass uns so etwas ähnliches wie Herlu passiert. In der Gruppe ist man doch deutlich sicherer. Aber, du siehst - wir haben es geschafft! 🤪
Ich freue mich auf die weiteren Berichte!
Gruß
Biggi
Meine Reiseberichte
203 Beiträge · seit 201207. Sept. 2013 ·
Hallo Leona

Ich hab mich auch noch auf einen Sitz rein geschlichen und fahre mit. Toller Bericht. Danke!

Gruss vom Gnu
Reisebericht 2013: 3 Wochen, 2 Dachzelte – unsere 1. Namibia-Reise Reisebericht 2014: Gnu bei den Gnus; Tansania-Kurzreise 2014 http://www.flickr.com/photos/philipp_bosshard "Blitze zucken, Funken sprühen. Mit einem Blinzeln deiner Augen hast du das Sehen verpaßt" (Mu-mon, um 1200)
Themenstarter2'780 Beiträge · seit 200707. Sept. 2013 ·
@tiggi, ja der Verbrannte Berg ist für Nicht-Geologen ein eher nichtssagender Haufen Steine und Schutt, mir geht es auch so. Doch wenn neben dir die fans Sprünge machen und sich über die Erdgeschichte auslassen dann ist es doch ein Erlebnis.

Herlu hatte Glück. Hätte ganz anders ausgehen können. Was ich nicht wusste ist dass es meistens die Räder auf der linken Seite ablöst, weil sich auf dieser Seite die Radmuttern in derselben Richtung lösen wie das Rad sich dreht. Früher habe man die Autos so gebaut, dass die Radmuttern der linken Seite das Gewinde andersrum gefräst bekamen um eben ein allmähliches Lösen durch die Bewegung des Rades zu vermeiden.

Was haben unsere Fahrer an dem Tag als erstes gemacht? Radmuttern kontrolliert und nachgezogen, aber nicht überzogen, denn das ist ebenfalls ein Problem, aber ein anderes.

@casimodo, danke und willkommen im Konvoi, wenn ich es richtig in Erinnerung habe werdet ihr ja schon sehr bald auch in dieser Gegend unterwegs sein!

@Gnu, hallo und schön dass du dabei bist!
¨

Übers Wochenende werde ich versuchen aufzuholen und noch ein paar Tagesetappen einzustellen, denn ab Donnerstag bin ich für drei Wochen beruflich im Ausland. Wollte den Bericht eigentlich vorher fertig haben, aber es ist doch etwas aufwendiger als ich dachte.

Schönes Wochenende allerseits
leona
Gruss Leona
zuletzt bearbeitet 07. Sept. 2013
8'058 Beiträge · seit 200807. Sept. 2013 ·
Hallo Leona,

Bin zwar keine Camperin aber ich verfolge mit grossem Interesse euer Abenteuer! 😎

Habe auf dem Dach noch ein Plätzli gefunden.... 🙂

Es sind echt tolle Bilder dabei. 😄

Freue mich ebenfalls auf die Fortsetzung. 🤪

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
1'674 Beiträge · seit 201207. Sept. 2013 ·
Hallo Leona,

Bin ebenfalls dabei.
Vielen Dank für den schönen Bericht .
Tolle Landschaftsaufnahmen. 🙂

Freue mich auch schon auf die Fortsetzung

Liebe Grüße
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572