40 Tage Namibia/Botswana/Simbabwe: Erbitte Tipps

49 Antworten · 8'111 Aufrufe · gestartet 01. Mai 2013 von fittken
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Themenstarter277 Beiträge · seit 201301. Mai 2013 · #1
Hallo liebe Fomis,

ihr habt mir nun schon viel geholfen und die ein oder andere (quälende) Frage über euch ergehen lassen.

Nun habe ich eine Route für unsere Reise ausgearbeitet:

Wir werden am 30.08. in Windhoek abends ankommen und 40 Tage zur Verfügung haben. Leider ist unsere Route daher momentan noch ein wenig zu lang, daher bin ich auch über Tipps dankbar, wo man etwas kürzen könnte oder was ihr ganz weg lassen würdet.

Auch frage ich mich, ob diese Route in der Zeit gut schaffbar ist oder ob ihr sie als zu stressig bezeichnen würdet. Kommt bei dieser Route der Caprivi nicht vielleicht ein wenig zu kurz?

Wir mögen vor allem auch einsame Plätze, abseits des Haupttouristenstroms. (für einige ist es paradox, dass der Tourist keine anderen Touristen sehen möchte. 😉 )
Ich weiß nicht, ob man es noch dazu sagen muss, da es den meisten da wohl ähnlich geht, aber unser Schwerpunkt soll auf der faszinierenden Landschaft und Tierwelt liegen.

Bei den Nationalparks war ich mir ein wenig unsicher, irgendwie findet man zu jedem Nationalpark, dass er der schönste im südlichen Afrika sein soll...

Abschließend möchte ich mich noch bei 3 ganz besonderen Fomis bedanken:
Birgitt (Birgitt), Marina (Butterblume) und Josef (Birgitt) haben mir mit großem Engagement und viel Geduld geholfen. Danke dafür!
Ebenfalls ein großes Dankeschön an die anderen Fomis, die mir oft auch über PN mit ihrem Rat zur Seite standen.

Ich würde mich über eure Meinung und Tipps sehr freuen!
TagOrtFahrtUnterkunftAktivität
1WindhoekAnkunft 18.30 Uhr ???schlafen
2Windhoek-->TirasbergeC21, C19, C14, D824, D707
485km 6h
Kanaan FarmAuto holen, einkaufen und Fahrt
3TirasbergeKanaan Farm
4TirasbergeKanaan Farm
5TirasbergeKanaan Farm
6Tirasberge-->SossusvleiD707, C27, D407
280km 4,5h
Sesriem Campsite
7SossusvleiSesriem CampsiteDune 45 etc.
8SossusvleiSesriem Campsite
9Sossusvlei-->SwakopmundC19, C14, B2
410km 6h
???
10Swakopmund???Little 5 Desert Tour +(Sandwich Harbour)
11Swakopmund???
12Swakopmund-->BrandbergC35, D2359
230km 3h
Frage: oder C34 über Skelettküste?
Brandberg White Lady Lodge
13Brandberg-->TwyfelfonteinC35, D2612
150km 2,5h
Mowani Campsitewandern
14TwyfelfonteinMowani CampsiteFelszeichnungen anschauen
15Twyfeltonein-->Palmwag-->Hoanib RiverD2612, C39, C43
200km 6h
Crowthers Campsite (Hoanib)Permit an Lodge besorgen
16Hoanib Riverdurch den HoanibHoanib
17Hoanib Riverdurch den HoanibElephant Song Village Frage: oder weiter bis zum Khowarib Community Rest Camp?
18Hoanib-->OpuwoD3707,C43
180km, 3,5h
???Opuwo anschauen
19Opuwo-->EpupaC43
180km 3,5h
Camping Site (links)Himba
20EpupaCamping Site
21Epupa-->EtoshaC43, C41,C46
520km 8h
Frage: Camping vor Etosha wo?
22EtoshaKing Nehale GateNamutoniGameDrive
23EtoshaHalaliGameDrive
24EtoshaOkaukuejoGameDrive
25Etosha-->Roys Rest CampC38, B1, B8
400km 5h
Roys Rest Camp
26Roys Rest Camp-->Mahangu Safari LodgeB8,C48
400km 4h
Mahangu Safari Lodge
27Mahangu Safari Lodge-->KasaneC48, B8, A33
500km 6h
Senyati Safari Camp
28ChobeSenyati Safari CampChobe NP
29ChobeSenyati Safari CampChobe NP
30ChobeSenyati Safari CampChobe NP
31ChobeSenyati Safari CampBootstour Kasane
32Kasane-->Vic FallsA33,A8 (Kazungula)
200km 2h (+2h Grenze)
???
33Victoria Falls???
34Vic Falls-->Hwange A8
200km 2,5h
Main CampGameDrive
35HwangeSinamatellaGameDrive
36HwangeSinamatellaGameDrive
37HwangeRobins CampGameDrive
38Hwange-->Nata LodgeA33
270km 3,5h
Nata Campsite
39Nata Lodge--> MoremiA3, B334
410km 6h
Mankwe Camping Site?
40MoremiMankwe Camping Site?Moremi NP
41MoremiMankwe Camping Site?Moremi NP
42Moremi-->GhanziB334, A3
400km 5,5h
Thakadu Camp SitePiri Piri Chicken essen
43Ghanzi-->Windhoek520km 6hAuto abgeben

ca. 6500km


Es folgt die neue Version der Route:
TagOrtFahrtUnterkunftAktivität
1WindhoekAnkunft 18.30 Uhr Cardboard-Box-Backpackersschlafen
2Windhoek-->TirasbergeC21,C19,C14,D824,D707
485km 6h
Kanaan FarmAuto holen, einkaufen und Fahrt
3TirasbergeKanaan Farm
4TirasbergeKanaan Farm
5 Tirasberge-->Sossusvlei D707,C27,D407
280km 4,5h
Sesriem Campsite
6SossusvleiSesriem CampsiteDune 45 etc.
7 Sossusvlei-->Swakopmund C19, C14, B2
410km 6h
Sophia Dale (90N$)
8SwakopmundSophia Dale (90N$)Little 5 Desert Tour + (Sandwich Harbour)
9Swakopmund-->Brandberg C35, D2359
320km 3h
Brandberg White Lady Lodge
10Brandberg-->TwyfelfonteinC35, D2612
150km 2,5h
Mowani Campsite (150N$)wandern
11TwyfelfonteinMowani Campsite (150N$)Felszeichnungen anschauen,wandern
12Twyfeltonein-->Palmwag D2612, C39, C43
200km 6h
Crowthers Campsite oder auf dem Weg dorthin campenPermit für Palmwag
13Palmwag-->Hoanib Riverdurch den HoanibIm Hoanib campen
14Hoanib River-->Purosdurch den HoanibPuros Campsite
15Puros-->Hoarusib-->Khumib River)
16Khumib River--> Sanitatas-->Opuwo200km 6hOpuwo Lodge Campingsite
17Opuwo-->EtoshaC35,C38
500km 5h
Anderson Gate
Okaukuejo
18EtoshaHalaliGame drive
19EtoshaHalali oder NamutoniGame drive
20Etosha-->Roys Rest CampKing Nehale Gate, B1, B8
300km 3,5h
Roys Rest Camp
21Roys Rest Camp-->Mahangu Safari LodgeB8,C48
400km 4h
Mahangu Safari Lodge
22CapriviMahangu Safari LodgeMahango Game Reserve
23CapriviC48, B8,
230km 3h
Mavunje Camp oder Nambwa Camp
24CapriviMavunje Camp oder Nambwa Camp
25Mavunje Camp-->Kasane 280km 4,5h Senyati Safari CampBootstour Chobe
26ChobeSenyati Safari CampChobe NP
27ChobeSenyati Safari CampChobe NP
28Kasane-->Vic FallsA33,A8 (Kazungula Border)
200km 2h (+2h Grenze)
?
29Victoria Falls?
30Vic Falls-->HwangeA8
200km 2,5h
Main CampGame Drive
31HwangeSinamatellaGame Drive
32HwangeRobins CampGame Drive
33HwangeRobins CampGame Drive
34Hwange-->Planet Baobab A33,A3,340km,4,5h Planet Baobab Rest Camp
35Planet Baobab-->Makgadikgadi NP/Boteti A3,B300,100km 2h Tiaans Camp/Khumaga Campsite
36Makgadikgadi NP/BotetiTiaans Camp/Khumaga CampsiteGameDrive
37Makgadikgadi NP/BotetiTiaans Camp/Khumaga CampsiteGameDrive
38Moremi-->GhanziB334, A3
400km 5,5h
Thakadu Camp SitePeri Peri Chicken essen
39Ghanzi-->Windhoek520km 6hCardboard-Box-Backpackers
40WindhoekAbflug meiner Freundin / Weiterfahrt nach Opuwo ins Krankenhaus


Ohne Game Drives ca. 6000km
zuletzt bearbeitet 19. Juli 2013
7'272 Beiträge · seit 200601. Mai 2013 · #2
Hallo fittken

Ich finde das eine sehr schöne und runde Tour. Dass sie etwas zu lange ist, ist schade.
Korrigieren könnt Ihr das indem Ihr bei den einen oder anderen Übernachtungsorten wo Ihr länger bleibt einen Tag abzwackt. z.B. Kanaan oder Sesriem. Ich würde aber eher die Epupa Fälle streichen. d.h. Ihr fahrt nach dem Hoanib in die Etosha. Das gibt Euch die nötigen Tage.

Noch die eine oder andere Anmerkung:
12 Swakob nach BBWL: Sehr schön ist die Fahrt von Swakop aus der Küste entlang bis in die Region von Cape Cross, dann durch den Mesum Krater Richtung Brandberg.

15 Mowani bis Crowthers Campsite: finde ich etwas weit. Wir wollten vor kurzem von Kamanjab bis zur Crowthers Campsite. Wir haben das nicht geschafft. Die T4A Zeiten innerhalb der Palmwag Konzession sind extrem optimistisch.
Schlussendlich haben wir bei einem kleinen, windstillen Revier gecampt. Das hat auch gut gepasst.

16 Elephant Song Village: Das Elephant Song Village gibt es eigentlich nicht mehr. D.h. es steht noch einiges da (z.B. eine Lappa) aber das Dorf ist nicht mehr bewohnt. Ihr könnt Euch aber da hinstellen wenn Ihr wollt.

20 Wenn Ihr Epupa streicht, könnt Ihr bei Okaukuejo in die Etosha fahren. So erspart Ihr Euch den Schlenker von Okaukuejo nach Grootfontein

28 Senyati Safari Camp: Ich würde da eine Übernachtung streichen und diese noch im Caprivi einfügen. Dadurch habe ich weniger Fahrerei und nochmals ein schönes Zwischenziel.

38 Vom Hwange würde ich bis Gweta (Planet Baobab fahren)

39 Mankwe Camping Site: Die Campsite ist ganz OK. Du bist aber noch recht weit vom Moremi weg. Ich würde eher auf eines der halt deutlich teureren Camps wie 3rd Bridge oder Xakanaxa wechseln.

Ich würde die Reise noch so legen, dass ich nicht am Abreisetag noch von Ghanzi her zum Flughafen fahren muss. Das wäre mir zu weit. Zudem ist noch ein Grenzübertritt mit dabei.

Weiterhin viel Spass beim Planen!
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
3'700 Beiträge · seit 200901. Mai 2013 · #3
Hallo Fittken,

vielen Dank für die (Butter-) Blumen.

1. Da ihr ja frühestens 19:30 Uhr aus dem Flughafen raus seid, eher später (Geldwechsel etc.), würde ich überlegen die erste Nacht in der Nähe des Flughafens zu verbringen. Hier bieten sich die Airport Farm und/oder Etango an. Für ca. 5 € pro Fahrt könnt Ihr Euch von Janet oder Uwe vom Flughafen abholen lassen und am nächsten Morgen wieder Richtung Airport bringen lassen, wo Euch dann Euer Autovermieter einsammeln kann.

8. Ich würde eine Nacht in Sesriem streichen. Von Kanaan aus kommend schafft Ihr es am Anreisetag locker Duwisb, den Sesriem Canyon und die Elim Düne anzuschauen. Dann habt Ihr den nächsten Tag komplett für das Vlei und könnt am Vormittag des Abreisetages auch noch eine Tour zur Düne 45 unternehmen (falls notwendig).

9. bis 11. Auf Goanikontes findet Ihr als Camper die relative Einsamkeit, die Ihr sucht. Es liegt geschützt zwischen den Bergen im Swakoptal, so dass Ihr außerhalb der Nebelzone seid. Von dort kann man ruck zuck auch den Welwitschia Drive erkunden. Vorher aber Permitt für den Naukluftpark bereits in Sesriem oder bei MET in Swakopmund besorgen. Zur Little Desert Tour/Sandwich Harbour Tour müsst Ihr dann allerdings früh aufstehen, denn bis Swakop dauert die Anfahrt von Goanikontes ca. 45 Minuten, von Sophia Dale 15 Minuten.

20. Hier stimme ich Chrigu zu! Sieht irgendwie unrund aus von Okaukuejo nach Roy´s Camp fahren zu wollen. Würde eher von Namutoni Richtung Grootfontein fahren wollen.

28. Auch hier stimme ich Chrigu zu. Streicht eine Nacht Senyati. Die könnt Ihr am Kwando, oder aber noch besser auf der Campsite der Kalizo Lodge östlich von Katima Mulilo investieren und die Kaminspintkolonie anschauen.

32. Würde über Pandamatenga Border Post (ca. 45 Min. Fahrzeit auf der A33 von Kasane Richtung Süden) einreisen. Hier wird bislang die CVG (Commercial Vehicle Guarantee) nicht erhoben.

38. Dito Chrigus Empfehlung.

39. Wenn Moremi, dann richtig! Ansonsten bietet sich von Gweta aus kommend der Nxai Pan NP und der Makgadikgadi NP an. Nxai Pan NP könnt Ihr auch von Planet Baobab/Gweta besuchen. In Makgadikgadi bietet sich die Khumaga Campsite am Boteti River an.

Mit herzlichen Grüßen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
391 Beiträge · seit 200801. Mai 2013 · #4
Ist es wirklich notwendig jeden Tag genau zu verplanen? Wir haben das bei unseren zwei Reisen in Namibia und Botswana NIE gemacht. Denn oft kommt doch alles ganz anders als geplant … Pannen, das Wetter, Tipps von anderen Reisen, an einem Ort gefällt es einem besser oder doch nicht so gut wie geplant usw. Wir haben unsere Reise nach Botswana 2008 spontan völlig umgestellt, wegen der katastrophalen Wetterlage, und sind von einem Tag zum anderen direkt ins Kaokoveld gefahren. Ich finde das macht doch den Reiz des Reisens aus. Auf unserer ersten Reise durch Namibia sind wir in der Hochsaison ohne Vorausbuchung und ungeplant in den KTP und fanden dort noch einige freie Campplätze.

Ich würde nur die Camps im Moremi und Chobe und evtl. Ethosha vorbuchen und die Route nur grob festlegen. Seit spontan und entscheidet Euch vor Ort. Ansonsten ist die Route OK. Wir sind damals auch ca. 6.500 km in 4 Wochen gefahren und sind von Windhoek ins Okavango Delta, Vic-Falls, Caprivi, Kaokoveld, Spitzkoppe, Windhoek.
Camperreise in die tasmanische Wildnis https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306857-camperreise-in-die-tasmanische-wildnis.html?start=0 Mora, Mora unterwegs auf Madagaskar https://www.namibia-forum.ch/forum/164-diverses/306553-mora-mora-langsam-langsam-auf-nord-madagaskar.html
zuletzt bearbeitet 01. Mai 2013
7'272 Beiträge · seit 200601. Mai 2013 · #5
fahrinurlaub schrieb:Ist es wirklich notwendig jeden Tag genau zu verplanen?
Das ist natürlich eine Grundsatzfrage. Wir selber buchen die Reise nicht vor, haben aber immer eine ganze Menge Pläne 😄 . Wir sind sehr spontan und lassen es auf uns zukommen. Da passen feste Buchungen nicht so zu unserem Konzept. Wir sind aber auch immer für mehrere Monate unterwegs und wenn etwas mal nicht klappt macht uns das nichts aus.
Viele Fomis sind aber deutlich kürzer unterwegs und möchten halt an einige speziell Plätze. Je nach Jahreszeit muss das halt dann gebucht sein.

Auf jeden Fall schadet es nicht, wenn man sich im Voraus mit der Route beschäftigt und Infos einholt. So hat man Tipps die dann vor Ort umgesetzt werden können oder auch nicht.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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2'338 Beiträge · seit 200701. Mai 2013 · #6
Hallo

Ich nehme mal an, dass ihr die grosse Schlaufe über Kazungula-Nata-Maun machen wollt, um das Geld für die teuren Campingplätze im Chobe und Moremi zu sparen. Deswegen so viele 100 km Umweg zu fahren finde ich völlig sinnlos. Die Strecke Kazungula-Nata-Maun ist sowas von langweilig und eintönig, besonders wenn man die Sehenswürdigkeiten links und rechts der Strasse auslässt. Vorausgesetzt, dass ihr einen 4x4 habt, würde ich die kürzere und viel interessantere Strecke durch die Parks nehmen, anstatt aussen rum zu fahren, was ja wegen des höheren Spritverbrauchs auch nicht viel billiger ist.

Der Campingplatz der Nata Lodge ist tiefsandig, staubig und verbuscht, die Duschen sind allerdings gut. Der Campingplätze der Mankwe Lodge sind nichts Besonderes und liegen in einer Waldlichtung mit keinerlei Aussicht auf irgendwas.

Weshalb habt ihr euch mit Kanaan ausgerechnet den teuersten Campingplatz an der 707 ausgesucht, wenn ihr schon so aufs Geld schauen müsst? Habt ihr mal die Preise gesehen? 300 N$ für den Platz plus 100 N$ pro Person macht 500 N$ pro Tag für zwei Personen. Farm Namtib liegt auch wunderschön mit grandioser Aussicht auf das Dünenmeer und kostet nur einen Bruchteil.

Grüessli
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
Themenstarter277 Beiträge · seit 201301. Mai 2013 · #7
Vielen Dank für eure Tipps, sehr informativ und hilfreich!

Wir werden wohl die meisten Vorschläge so umsetzen, da sie absolut Sinn machen. Ein paar Fragen habe ich jedoch noch dazu:
chrigu schrieb:
Noch die eine oder andere Anmerkung:
12 Swakob nach BBWL: Sehr schön ist die Fahrt von Swakop aus der Küste entlang bis in die Region von Cape Cross, dann durch den Mesum Krater Richtung Brandberg.
Ist das nicht von der Fahrtdauer deutlich länger? T4A zeigt mir da ca. 7,5h Fahrzeit von Swakopmund an.
chrigu schrieb:

20 Wenn Ihr Epupa streicht, könnt Ihr bei Okaukuejo in die Etosha fahren. So erspart Ihr Euch den Schlenker von Okaukuejo nach Grootfontein

Das verstehe ich nicht ganz. Also den Zusammenhang mit Epupa.
Wir könnten doch auch so den Schlenker sparen, wenn wir über die C35 und C40 fahren und dann im Norden den Etosha verlassen oder sehe ich das falsch?
Butterblume schrieb:
32. Würde über Pandamatenga Border Post (ca. 45 Min. Fahrzeit auf der A33 von Kasane Richtung Süden) einreisen. Hier wird bislang die CVG (Commercial Vehicle Guarantee) nicht erhoben.
Aber wenn ich von Pandamatenga zu den Vic Falls fahren möchte, dauert das doch ca. 2h oder?
Also insgesamt ein Umweg von ca. 2h (inkl. 45min zu Pandamatenga).
Als CVG würden wir vermutlich nicht eingestuft, da es ja ein privates Auto ist.
Rechnet sich das trotzdem, vllt. wegen niedrigeren Besucherströmen an der Pandamatenga Grenze?
Butterblume schrieb:

39. Wenn Moremi, dann richtig! Ansonsten bietet sich von Gweta aus kommend der Nxai Pan NP und der Makgadikgadi NP an. Nxai Pan NP könnt Ihr auch von Planet Baobab/Gweta besuchen. In Makgadikgadi bietet sich die Khumaga Campsite am Boteti River an.

Super Tipp danke!
Der Moremi wirkte auf mich auch bisher noch ein bisschen reingequetscht. Ich denke entweder müssen wir in den sauren Apfel beißen und beispielsweise in dem 3rd Bridge Camp schlafen (27 USD pro Person, wenn ich richtig liege) oder Makgadigadi NP, bzw. Nxai Pan NP nehmen, die hatte ich bisher noch gar nicht auf dem Schirm, danke!
fahrinurlaub schrieb:Ist es wirklich notwendig jeden Tag genau zu verplanen? Wir haben das bei unseren zwei Reisen in Namibia und Botswana NIE gemacht. Denn oft kommt doch alles ganz anders als geplant … Pannen, das Wetter, Tipps von anderen Reisen, an einem Ort gefällt es einem besser oder doch nicht so gut wie geplant usw.

Ich würde nur die Camps im Moremi und Chobe und evtl. Ethosha vorbuchen und die Route nur grob festlegen..
Ja, das ist wohl eine Geschmacksfrage. Auf der einen Seite ist es natürlich freier, wenn man spontan entscheidet, auf der anderen Seite befürchte ich dann, an einigen Orten zu lange ,,abzuhängen".

In Moremi u Chobe fallen die Camps für uns ja vermutlich eh weg, Etosha hatte ich eigentlich nicht vor zu buchen, da ich mich nicht genau festlegen möchte, weil wir ja vorher das Kaokoveld in der Route haben.
Erika schrieb:

Ich nehme mal an, dass ihr die grosse Schlaufe über Kazungula-Nata-Maun machen wollt, um das Geld für die teuren Campingplätze im Chobe und Moremi zu sparen. Deswegen so viele 100 km Umweg zu fahren finde ich völlig sinnlos. Die Strecke Kazungula-Nata-Maun ist sowas von langweilig und eintönig, besonders wenn man die Sehenswürdigkeiten links und rechts der Strasse auslässt. Vorausgesetzt, dass ihr einen 4x4 habt, würde ich die kürzere und viel interessantere Strecke durch die Parks nehmen, anstatt aussen rum zu fahren, was ja wegen des höheren Spritverbrauchs auch nicht viel billiger ist.
Den Schlenker über Kazungula-Nata-Maun haben wir eigentlich wegen des Hwange NP drin. Oder wie genau würdest Du fahren?
Erika schrieb:

Weshalb habt ihr euch mit Kanaan ausgerechnet den teuersten Campingplatz an der 707 ausgesucht, wenn ihr schon so aufs Geld schauen müsst?
Wir bekommen ausnahmsweise Studentenrabatt, aber pssst. 😉
Oder würdest Du empfehlen die Zeit auf Kanaan und Namtib zu splitten?


Viele Grüße, Alexander
7'272 Beiträge · seit 200601. Mai 2013 · #8
Noch die eine oder andere Anmerkung:
12 Swakob nach BBWL: Sehr schön ist die Fahrt von Swakop aus der Küste entlang bis in die Region von Cape Cross, dann durch den Mesum Krater Richtung Brandberg.
Ist das nicht von der Fahrtdauer deutlich länger? T4A zeigt mir da ca. 7,5h Fahrzeit von Swakopmund an.
Da ist der Weg das Ziel. Es dauert zwar länger über diese Route, bietet aber mit Cape Cross und Mesum auch deutlich mehr. Wir sind es letztes Jahr gefahren. Das war entspannt machbar.
20 Wenn Ihr Epupa streicht, könnt Ihr bei Okaukuejo in die Etosha fahren. So erspart Ihr Euch den Schlenker von Okaukuejo nach Grootfontein
Das verstehe ich nicht ganz. Also den Zusammenhang mit Epupa.
Wir könnten doch auch so den Schlenker sparen, wenn wir über die C35 und C40 fahren und dann im Norden den Etosha verlassen oder sehe ich das falsch?
Ja, das stimmt. Epupa würde ich aber trotzdem weglassen.
39. Wenn Moremi, dann richtig! Ansonsten bietet sich von Gweta aus kommend der Nxai Pan NP und der Makgadikgadi NP an. Nxai Pan NP könnt Ihr auch von Planet Baobab/Gweta besuchen. In Makgadikgadi bietet sich die Khumaga Campsite am Boteti River an.
Super Tipp danke!
Der Moremi wirkte auf mich auch bisher noch ein bisschen reingequetscht. Ich denke entweder müssen wir in den sauren Apfel beißen und beispielsweise in dem 3rd Bridge Camp schlafen (27 USD pro Person, wenn ich richtig liege) oder Makgadigadi NP, bzw. Nxai Pan NP nehmen, die hatte ich bisher noch gar nicht auf dem Schirm, danke!
Du kannst den Moremi aber nicht mit Makgadigadi NP oder Nxai Pan vergleichen. Das sind sehr unterschiedliche Gebiete. Die Frage ist, was Ihr wollt. Einfach noch einen Nationalpark dazu nehmen oder einen Bereich des Okavongo Deltas erleben? Wenn das Okavango Delta das Ziel ist, müsst Ihr in den Moremi.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 01. Mai 2013
3'700 Beiträge · seit 200901. Mai 2013 · #9
Hallo Fittken,
Aber wenn ich von Pandamatenga zu den Vic Falls fahren möchte, dauert das doch ca. 2h oder?
Also insgesamt ein Umweg von ca. 2h (inkl. 45min zu Pandamatenga).
Als CVG würden wir vermutlich nicht eingestuft, da es ja ein privates Auto ist.
Rechnet sich das trotzdem, vllt. wegen niedrigeren Besucherströmen an der Pandamatenga Grenze?
Hatte nicht auf dem Schirm, dass Ihr privat mietet. Dachte dass Ihr bei HH mietet. In Panda hat es meistens nur ein oder zwei Besucher pro Tag!!! Dort geht es m. E. recht entspannt zu. Aber wenn die CVG keine Rolle spielt, dann könnt Ihr auch über Kazungula einreisen.

Mit herzlichen Grüßen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
Themenstarter277 Beiträge · seit 201319. Juli 2013 · #10
Hallo,

wir haben unsere Route nochmal überarbeitet, die Epupa Fälle gestrichen, Senyati gekürzt und dafür ein bisschen mehr Kaokoveld und Caprivi reingenommen mit dem Ziel mehr Einsamkeit und weniger Tourismus zu erleben.

Dennoch sind ein paar Frage offen geblieben und die wichtigste kommt zuerst:

1.) Glaubt ihr, dass diese Route ohne Hetzerei und Stress in der Zeit machbar ist?

2.) Würdet ihr die Verteilung der Übernachtungen ändern? Was würdet ihr am ehesten streichen?

3.) Sollten wir besser 2 Nächte auf der Brandberg White Lady Lodge Campsite oder aber auf der Mowani Campsite verbringen?

4.) Fährt man von Opuwo kommend besser vom Norden oder vom Süden in den Etosha, wenn wir danach in den Caprivi fahren möchten?

5.) Über Tipps für den Caprivi würden wir uns freuen!
TagOrtFahrtUnterkunftAktivität
1WindhoekAnkunft 18.30 Uhr Cardboard-Box-Backpackersschlafen
2Windhoek-->TirasbergeC21,C19,C14,D824,D707
485km 6h
Kanaan FarmAuto holen, einkaufen und Fahrt
3TirasbergeKanaan Farm
4TirasbergeKanaan Farm
5 Tirasberge-->Sossusvlei D707,C27,D407
280km 4,5h
Sesriem Campsite
6SossusvleiSesriem CampsiteDune 45 etc.
7 Sossusvlei-->Swakopmund C19, C14, B2
410km 6h
Sophia Dale (90N$)
8SwakopmundSophia Dale (90N$)Little 5 Desert Tour + (Sandwich Harbour)
9Swakopmund-->Brandberg C35, D2359
320km 3h
Brandberg White Lady Lodge
10Brandberg-->TwyfelfonteinC35, D2612
150km 2,5h
Mowani Campsite (150N$)wandern
11TwyfelfonteinMowani Campsite (150N$)Felszeichnungen anschauen,wandern
12Twyfeltonein-->Palmwag D2612, C39, C43
200km 6h
Crowthers Campsite oder auf dem Weg dorthin campenPermit für Palmwag
13Palmwag-->Hoanib Riverdurch den HoanibIm Hoanib campen
14Hoanib River-->Purosdurch den HoanibPuros Campsite
15Puros-->Hoarusib-->Khumib River)
16Khumib River--> Sanitatas-->Opuwo200km 6hOpuwo Lodge Campingsite
17Opuwo-->EtoshaC35,C38
500km 5h
Anderson Gate
Okaukuejo
18EtoshaHalaliGame drive
19EtoshaHalali oder NamutoniGame drive
20Etosha-->Roys Rest CampKing Nehale Gate, B1, B8
300km 3,5h
Roys Rest Camp
21Roys Rest Camp-->Mahangu Safari LodgeB8,C48
400km 4h
Mahangu Safari Lodge
22CapriviMahangu Safari LodgeMahango Game Reserve
23CapriviC48, B8,
230km 3h
Mavunje Camp oder Nambwa Camp
24CapriviMavunje Camp oder Nambwa Camp
25Mavunje Camp-->Kasane 280km 4,5h Senyati Safari CampBootstour Chobe
26ChobeSenyati Safari CampChobe NP
27ChobeSenyati Safari CampChobe NP
28Kasane-->Vic FallsA33,A8 (Kazungula Border)
200km 2h (+2h Grenze)
?
29Victoria Falls?
30Vic Falls-->HwangeA8
200km 2,5h
Main CampGame Drive
31HwangeSinamatellaGame Drive
32HwangeRobins CampGame Drive
33HwangeRobins CampGame Drive
34Hwange-->Planet Baobab A33,A3,340km,4,5h Planet Baobab Rest Camp
35Planet Baobab-->Makgadikgadi NP/Boteti A3,B300,100km 2h Tiaans Camp/Khumaga Campsite
36Makgadikgadi NP/BotetiTiaans Camp/Khumaga CampsiteGameDrive
37Makgadikgadi NP/BotetiTiaans Camp/Khumaga CampsiteGameDrive
38Moremi-->GhanziB334, A3
400km 5,5h
Thakadu Camp SitePeri Peri Chicken essen
39Ghanzi-->Windhoek520km 6hCardboard-Box-Backpackers
40WindhoekAbflug meiner Freundin / Weiterfahrt nach Opuwo ins Krankenhaus


Ohne Game Drives ca. 6000km


Ich danke euch für eure Hilfe!
zuletzt bearbeitet 19. Juli 2013
Themenstarter277 Beiträge · seit 201321. Juli 2013 · #11
please help! 😄
2'612 Beiträge · seit 200721. Juli 2013 · #12
Hallo,

zu 5. möchte ich vorschlagen, das "Lebende Museum" der Mafwe zu besuchen, liegt nördlich von Kongola und ist über eine Schotterpiste gut zu erreichen:

http://www.lcfn.info/mafwe/

Wir waren in 2009 dort, damals war es noch neu, die Dinge noch nicht so eingeschliffen.

In der Nähe liegt auch das Camp Kwando, kann ich ebenso wie Nambwa aus persönlicher Erfahrung empfehlen - Camp Kwando bietet u.a. Bootsfahrten auf dem Fluss an, dafür ist Nambwa mit der Nähe zum Horseshoe besser gelegen. Ihr könntet auch Beides machen.

Und zum Grenzübertritt folgender Ratschlag: lasst Euch auf keinen Fall eine CVG (Commercial Vehicle Guarantee) andrehen, wenn ihr mit einem privaten Fahrzeug unterwegs seid. Wird es Euch von Privat überlassen oder ist es gar Euer Eigenes? Wenn Ihr es bei einem kommerziellen Vermieter gemietet habt, wird man das als "commercial" einstufen. Falls sie Euch deswegen nicht reinlassen wollen, handelt den Preis runter auf höchstens 30 USD bzw. 300 ZAR, das geht.

Im Hwange würde ich versuchen, eine Exclusive Campsite zu buchen, bezahlbar ist Mandavu Dam, zu buchen in Sinamatella. Wesentlich schönere Campsite an einem Damm gelegen, wobei sich der Blick von Sinamatella in die Ebene auf jeden Fall lohnt. Im Süden des Hwange würde ich mir - auch wenn ihr dort kein Camp bucht - den Game Drive bis Ngweshla über Kennedy Pan gönnen, am besten am frühen Morgen oder am Nachmittag ab 15 Uhr, das Licht ist irgendwie einzigartig im Zusammenspiel mit der Natur.

Viel Spaß auf der Tour,

Volker
Bye bye Forum
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2013
Gast21. Juli 2013 · #13
Hallo,

wenn ich es richtig im Kopf habe, ist es Eure erste Reise im südlichen Afrika und ihr habt weder großartig Offroad- noch Buscherfahrung? Und ich hatte das glaube ich auch schon mal geschrieben: Bei der ersten Reise und dann auch noch am Anfang der Reise gleich durch die Palmwag-Area, Hoanib, Hoarusib, Khumib zu fahren, da wild zu campen usw. sehe ich kritisch. Es hat zwar auch nicht mehr extremen Expeditionscharakter, aber Elefantenangriffe sind in der Gegend wohl häufiger, als in allen anderen Gegenden Afrikas. Auch wir wurden da schon von einem griesgrämigen Bullen angegriffen. Auf der Purros-Campsite wurde vor 2 Jahren ein Touri von einem Elefanten getötet. Dieses Jahr wurde in der Gegend ein Einheimischer von Elefanten getötet., ...

Und es geht dabei natürlich vorrangig um Eure Sicherheit, aber eben auch nicht nur. Das MET überlegt seit Langem, da Restriktionen wie eine Guide-Pflicht einzuführen. Beim nächsten Unfall könnte es dann endgültig soweit sein. Wenn sich Unerfahrene da überschätzen, versauen sie es ggf. nicht nur für sich selbst, sondern auch für alle anderen. Sofern man nicht langfristig vorgebucht hat, wäre wegen der schlimmen Dürre in der Gegend eventuell auch abzuwägen, ob das derzeit überhaupt so ein attraktives Ziel ist. Wir wollen nächstes Jahr eigentlich auch wieder in die Gegend, werden das aber davon abhängig machen, ob da in der nächsten Regenzeit Wasser runter kommt oder nicht.

Statt ggf. 3 Nächte auf der sehr teuren Khumaga Campsite zu verbringen, würde ich nach all den Tiere-Gucken-Stationen noch mal für landschaftliche Abwechslung sorgen und Khubu Island anfahren.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2013
655 Beiträge · seit 200621. Juli 2013 · #14
Lieber Fittken,
zur ersten Frage: bei Durchsicht Deiner Route sind mir die Fahrtzeiten aufgefallen, die mir an einigen Stellen recht kurz bemessen erscheinen. Z.B. Windhuk -Tirasberge, bei einer Entfernung von 485 km würde ich eher von 7-8 Std ausgehen. Besonders auf Gravelroad sind zwar 80km/h denkbar, aber halt doch nicht durchgehend möglich. Auch Pausen sind bei Deiner angenommenen Fahrtzeit kaum drin. Und gar nicht das Innehalten wg der überwältigenden Landschaft, Fotostopps und so.
Ich fand das Camp an der White Lady Lodge sehr schön, unter großen Bäumen. Die Ablutions sind eher einfach, aber das Camp ist halt auch nicht so teuer. Mowani kenne ich nicht, das war immer außerhalb unseres Budgets.
Auch die Strecke Swakopmund -Brandberg ist in Deiner Zeit nicht zu schaffen, ähnlich Opuwo -Etosha. Auch bei den anderen Strecken solltest Du nochmal auf die Zeiten kucken. Da Du vom Fach bist, möchtest Du ja sicher nicht die Seiten wechseln und zum Organspender werden... 😈 ..Hast Du die frühe Dunkelheit berücksichtigt?

In Vic Falls kann ich Dir http://www.vicfallsrestcamp.com/rates.html empfehlen. Es gibt außer Camping auch feste Zelte, kleine Hütten mit Gemeinschaftsablutions, alles zu moderaten Preisen. Von dort kann man alles gut zu Fuß erreichen, abends in Mamas Belly direkt auf dem Platz ein schönes Bier zischen!!! Falls Interesse an alten Eisenbahnen: vll steht der alte Zug am Bahnhof, die Mitarbeiter zeigen gerne Lok, Einrichtung ec.
Hinsichtlich Palmwag etc. kann ich Volker sehr zustimmen. Trotz einiger Vorerfahrungen sind wir in diese Gegend mit zwei Autos gefahren.
Für den Caprivi hab ich mir aus dem Forum alles mögliche zusammen kopiert, aber das wirst Du im Forum sicher gelesen haben. Sonst per pm gerne.

Alles Gute für Eure Fahrt, kommt gesund zurück!!
Lb Gruß von Helga

OT PS: apropo Famulatur in Opuwo: waren dort wg fototoxischer Reaktion meines Mannes auf Doxy. Die Behandlung war 1a, wir waren komplett zufrieden, das Umfeld ein nachhaltiges Erlebnis!!!! Da würde mancher deutsche Arzt laut schreiend das Feld verlassen. Falls Du was mitnehmen willst, ich glaube, sie nehmen alles. Verbandsmaterial aus Autoapotheken z.B., die haben doch so ein verrücktes Verfallsdatum!
0
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2013
4'140 Beiträge · seit 200921. Juli 2013 · #15
Hallo fittken,
ich würde an einer Stelle kürzen und das ist Kanaan.
Wir waren im letzten Jahr dort und können dir, wie oben schon mal gesagt, nur mitteilen, dass die Aktivitäten sehr begrenzt sind und die angebotenen Touren sehr sehr teuer. Ich würde auch Koiimasis oder Namtib empfehlen. Zwei Tage dürften hier völlig ausreichen. Wenn du am ersten Tag gegen frühen Nachmittag ankommst, kannst du die Sundowner-Tour noch machen und hättest noch einen ganzen Tag für eigene Wanderungen. Einen dritten Tag könntest du einsparen.
Bei Twyfelfontein wäre noch das in der Nähe gelegene Damara Living Museum empfehlenswert. Aber auch hier wäre noch ein Tag EInsparpotential.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Themenstarter277 Beiträge · seit 201321. Juli 2013 · #16
Ich danke euch für die Tipps!
Volker schrieb:

Und zum Grenzübertritt folgender Ratschlag: lasst Euch auf keinen Fall eine CVG (Commercial Vehicle Guarantee) andrehen, wenn ihr mit einem privaten Fahrzeug unterwegs seid. Wird es Euch von Privat überlassen oder ist es gar Euer Eigenes? Wenn Ihr es bei einem kommerziellen Vermieter gemietet habt, wird man das als "commercial" einstufen. Falls sie Euch deswegen nicht reinlassen wollen, handelt den Preis runter auf höchstens 30 USD bzw. 300 ZAR, das geht.

Im Hwange würde ich versuchen, eine Exclusive Campsite zu buchen, bezahlbar ist Mandavu Dam, zu buchen in Sinamatella. Wesentlich schönere Campsite an einem Damm gelegen, wobei sich der Blick von Sinamatella in die Ebene auf jeden Fall lohnt. Im Süden des Hwange würde ich mir - auch wenn ihr dort kein Camp bucht - den Game Drive bis Ngweshla über Kennedy Pan gönnen, am besten am frühen Morgen oder am Nachmittag ab 15 Uhr, das Licht ist irgendwie einzigartig im Zusammenspiel mit der Natur.
Wir werden wahrscheinlich nun doch mit einem Commercial Car unterwegs sein, können wir die CVG dann trotzdem runterhandeln?
Hast Du Preise zum Mandavu Dam im Kopf? Bei google habe ich leider nichts finden können.
Die restlichen Tipps sind notiert!
Guido. schrieb: Bei der ersten Reise und dann auch noch am Anfang der Reise gleich durch die Palmwag-Area, Hoanib, Hoarusib, Khumib zu fahren, da wild zu campen usw. sehe ich kritisch.
t.

Statt ggf. 3 Nächte auf der sehr teuren Khumaga Campsite zu verbringen, würde ich nach all den Tiere-Gucken-Stationen noch mal für landschaftliche Abwechslung sorgen und Khubu Island anfahren.

Danke für Deine Einschätzung Guido. Wir haben versucht einen Kompromiss zu finden, der uns von der Strecke nicht zu viel abverlangt, aber gleichzeitig einen guten Eindruck vom Kaokoveld vermittelt. Dass die Elefanten dort mitunter sehr aggressiv sein sollen, habe ich bereits mehrfach gelesen und sieht man ja auch bei den Warnungen in Tracks4Africa, aber dass es so riskant ist, wusste ich nicht.

Ist denn auch mit Angriffen zu rechnen, wenn man sich passiv verhält und den Elefanten nicht auf die Pelle rückt?

Zur Khumaga Campsite: Da gebe ich Dir Recht, danke für den Tipp. Wir versuchen bei Tiaans Camp unter zu kommen, wenn dort im Oktober jemand schon ist, ich habe es via Mail abgeklärt. Ansonsten wäre Kubu Island eine Option.
helga schrieb:
zur ersten Frage: bei Durchsicht Deiner Route sind mir die Fahrtzeiten aufgefallen, die mir an einigen Stellen recht kurz bemessen erscheinen. Z.B. Windhuk -Tirasberge, bei einer Entfernung von 485 km würde ich eher von 7-8 Std ausgehen. Besonders auf Gravelroad sind zwar 80km/h denkbar, aber halt doch nicht durchgehend möglich. Auch Pausen sind bei Deiner angenommenen Fahrtzeit kaum drin. Und gar nicht das Innehalten wg der überwältigenden Landschaft, Fotostopps und so.
Bei den Fahrzeiten habe ich an Tracks4Africa orientiert, aber Du hast Recht, Pausen etc. sind noch nicht eingerechnet. Ich werde nochmal drüberschauen und an der ein oder anderen Stelle was draufschlagen.

Danke Dir auch für die Infos zum Opuwo-Hospital. Ich werde dort vermutlich an einem ,,Outreach-Program" teilnehmen können, wo ich mit einem Arzt kleine Dörfer in der Nähe des Kaokoveldes besuchen kann, dort wird dann direkt im Dorf gecampt.
Burschi schrieb:Hallo fittken,
ich würde an einer Stelle kürzen und das ist Kanaan.
Wir waren im letzten Jahr dort und können dir, wie oben schon mal gesagt, nur mitteilen, dass die Aktivitäten sehr begrenzt sind und die angebotenen Touren sehr sehr teuer.
Sehr gut zu wissen, davon redet meine Freundin auch schon die ganze Zeit. Lohnt es sich dennoch? Ich habe gelesen die Landschaft dort soll mitunter die schönste in ganz Namibia sein.
Für die Übernachtung haben wir einen Studentenrabatt bekommen, bei den Aktivitäten müssten wir jedoch den vollen Preis zahlen.

Selbst auf der Farm fahren geht wahrscheinlich nicht oder? Gehen die Wanderungen denn alleine?


Für weitere Tipps bin ich immer offen!
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2013
2'612 Beiträge · seit 200721. Juli 2013 · #17
Hallo fittken,

die Idee, Tirasberge trotz der Schönheit der Natur um einen Tag zu kürzen, finde ich gut. Ich kenne Kanaan nicht, kann aus persönlicher Erfahrung aber Namtib empfehlen. Dort kannst Du aber nicht allein über das Farmgelände fahren. Den gewonnenen Tag evtl. für Tsondab Valley investieren, eine wunderschöne Landschaft dort auf der Farm:

http://www.tsondab.com/

Zum Hwange: Mandavu Dam kostet pro Person USD 25 - zum Vergleich Sinamatella USD 15. Anbei die ausführliche Aufstellung, siehe Seite 11, hinzu kommen die Conservation Fee und eine Fee für das Fahrzeug:

http://www.zimparks.org/images/tariffs.pdf

Die CVG MUSST Du verhandeln, bei uns wollten sie in Beitbridge ursprünglich USD 300.

Viele Grüße,

Volker
Bye bye Forum
zuletzt bearbeitet 22. Juli 2013
Gast21. Juli 2013 · #18
Hallo,
fittken schrieb:Ist denn auch mit Angriffen zu rechnen, wenn man sich passiv verhält und den Elefanten nicht auf die Pelle rückt?
Wie überall vermindert vorsichtiges und umsichtiges Verhalten die Risiken deutlich. Aber alles kann man eben nicht ausschließen. Plötzlich steht hinter einem Baum ein griesgrämiger Elefant, der einen nicht durchlassen will und wenn Du zurücksetzen willst, stellst Du fest, dass hinter Dir gerade ein paar Kühe mit Kälbern kommen. Ich will das auch nicht dramatisieren und natürlich werden da nicht 100% der Touris von Elefanten angegriffen. Aber wenn man sich mal vor Augen hält, wie wenig Elefanten, Meschen und Touristen es in der Gegend gibt, dann ist die Quote an Vorfällen mit Elefanten wohl deutlich höher als anderswo in Afrika.
fittken schrieb:Zur Khumaga Campsite: Da gebe ich Dir Recht, danke für den Tipp. Wir versuchen bei Tiaans Camp unter zu kommen, wenn dort im Oktober jemand schon ist, ich habe es via Mail abgeklärt. Ansonsten wäre Kubu Island eine Option.
Tiaan ist als Campsite deutlich preiswerter. Aber entweder nimmst Du dann Morgens und Abends die kostenpflichtige Fähre über den Boteti oder Du fährst den Umweg über das Gate im Norden an der A3. Ich kenne den aktuellen Fährpreis nicht, aber im ersten Fall würdest Du durch die Fährkosten beim täglichen Rein- und Rausfahren vermutlich letztlich nicht viel sparen und im zweiten Fall wärst Du durch den stundenlangen Umweg nicht zur besten Zeit am Boteti.
helga schrieb:In Vic Falls kann ich Dir http://www.vicfallsrestcamp.com/rates.html empfehlen. Es gibt außer Camping auch feste Zelte, kleine Hütten mit Gemeinschaftsablutions, alles zu moderaten Preisen.
Wir waren da dieses Jahr, aber ich fand das recht gruselig. Eigentlich wollten wir gar nicht nach VicFalls und deshalb hatte ich im Vorfeld da auch keine Unterkünfte recherchiert. Das Vic Falls Restcamp ist zwar privatisiert, aber investiert wurde da zuletzt wohl vor 30 Jahren. An einigen Baustoffen/Equipment findet man noch Herstellerangaben mit einer Adresse in Rhodesia 😉 Wir hatten uns ein Chalet angeguckt, aber das sah innen so furchtbar aus, dass wir unser Bodenzelt vorgezogen haben. Bei Einbruch der Dunkelheit wurden wir vom Security-Mann freundlich aufgefordert, mit unserem Zelt umzuziehen. Wir wären zu nah am (Stacheldraht)Zaun. Da würden nachts auf der anderen Seite Kriminelle lang schleichen und das wäre sonst zu gefährlich.

Beste Grüße

Guido
1'667 Beiträge · seit 200922. Juli 2013 · #19
Volker schrieb:

Zum Hwange: Mandavu Dam kostet pro Person USD 25 - zum Vergleich Sinamatella USD 20. Anbei die ausführliche Aufstellung, siehe Seite 11, hinzu kommen die Conservation Fee und eine Fee für das Fahrzeug:


Viele Grüße,

Volker
Hi, Volker

Mandavu Dam zählt doch zu den private Camps, mit 100US$ für den Platz. Ausser mehrere Leute teilen sich den Platz, oder ?
LG
Birgitt
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2'612 Beiträge · seit 200722. Juli 2013 · #20
Birgitt schrieb:
Volker schrieb:

Zum Hwange: Mandavu Dam kostet pro Person USD 25 - zum Vergleich Sinamatella USD 15. Anbei die ausführliche Aufstellung, siehe Seite 11, hinzu kommen die Conservation Fee und eine Fee für das Fahrzeug:


Viele Grüße,

Volker
Hi, Volker

Mandavu Dam zählt doch zu den private Camps, mit 100US$ für den Platz. Ausser mehrere Leute teilen sich den Platz, oder ?
LG
Birgitt
Hallo Birgitt,

ja, es ist eine Picnic Site - und nein, auch in der aktuellen Preistabelle kostet die Site 25 USD pro Person - ist schon ein wenig paradox, bietet sie doch fast den meisten Platz für eine Gruppe. Wir waren im letzten Oktober dort für 2 Nächte, kann also aus eigener Erfahrung bestätigen, dass der Preis stimmt(e).

Viele Grüße,

Volker
Bye bye Forum
zuletzt bearbeitet 22. Juli 2013